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3 gegen den Wind

Während sich ein Teil des ESK in der italienischen Uckermark herumtreibt, nutzte ich die Gelegenheit am vergangenen Sonnabend um die richtige Uckermark gemeinsam mit 2 Freunden auf schmalen Reifen zu erkunden, der Hügelmarathon in Prenzlau stand auf dem Programm.
3 gegen den Wind
Bild von Christoph
Zur Auswahl standen insgesamt 5 verschiedene Runden, wobei die langen über unsere Möglichkeiten gingen und die kurze die Anreise nicht gelohnt hätte. Also blieben nur die 111er und die 75er Runde, die beide um 9.00 Uhr starteten.

Was mich verwunderte war das von Anfang an hohe Tempo. Kurz nach dem Start ging die Spitz bereits mit mehr als 40 km/h ab und dahinter zerfiel das Feld schnell. Eine passende Gruppe zu finden, fiel dadurch extrem schwierig. Es fanden sich nur immer wieder Fahrer, die meinen Windschatten nutzen wollten.

Bis kurz hinter Kuhz verliefen die vier längeren Runden auf gleichem Parcours. Die 75er zweigte hier ab und die 111er folgte den langen Runden noch bis Fürstenwerder. Negativ fiel auf, daß die beiden gefahrenen Runden jeweils ab dem Punkt, wo sie die großen Runden verließen, auch von den landschaftlichen Reizen verlassen schienen.

Die Straße von Fürstenwerder über Schönermark nach Prenzlau ist überaus bescheiden anzusehen und zudem war sie am Sonnabend auch noch einmal komplett dem Wind ausgesetzt und saugte erfolgreich an der Kraft der Teilnehmer.

Ca. ab Kuhz änderte sich auch das Wetter zu seinen Ungunsten. Bis hierher hatte mehr oder weniger stark die Sonne geschienen und der Wind war zwar zu spüren, aber nicht so nervig. Jetzt zog es aber zu und die Temperaturen schienen rapide nach unten zu gehen. Zudem nahm der Wind, der gerne und oft ein Gegenwind war, weiter zu.

Angekommen sind aber trotzdem alle 3 und hatten auch soviel Spaß, daß eine erneute Teilnahme an einer RTF nicht ausgeschlossen wurde, wenn auch nicht innerhalb der nächsten Wochen. Wer noch wissen will, wie es uns ergangen ist, wird hier oder hier fündig.

steppenwind

3 Kommentare

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  • Sehr schön, Meister Steppe! Dann darf ich ja in Bälde mit Deiner Gesellschaft bei einer dieser Schuckenausfahrten rechnen, wenn ich wieder genesen bin. Denn merke: Meide das unwegsame Gelände!

  • Negativ fiel auf, daß die beiden gefahrenen Runden jeweils ab dem Punkt, wo sie die großen Runden verließen, auch von den landschaftlichen Reizen verlassen schienen.

    Nunja, nun ist ja Dein selbstgewählter Kampfname “Steppenwind” und nicht “Der an blumenbestandenen Gestaden lustwandelt” also sollte Dir diese Streckenführung doch durchaus liegen.

    PS: Eure Rädchen machen einen etwas schlappen Eindruck, wie sie da so an der Wand lümmeln. Etwas mehr Spannung – auch beim Rad anlehnen – bitte!

  • Moin moin. Seid gegrüßt, bin auf euch durch das Magazin Bike aufmerksam geworden und dachte mir so, stöber mal.
    Dann las ich, dass der eine oder andere auch am Hügelmarathon in Prenzlau teilnimmt. Ich bin leidenschaftlicher Mountainbiker, liebe es durch die Natur zu fahren und Langstrecken mag ich besonders.
    Prenzlau ist meine Abschlussveranstaltung für das Jahr. Dort starte ich nur mit meinem Mountainbike (original Mountainbiketeile, keine Rennradteile dran, dass ist ein NoGo) und gehe auf die 151km.
    Am 3.10.2009 brauchte ich bei dem Sauwetter 5h23min. Es macht Spaß die Augen der Rennradfreunde zu sehen, wenn ich an ihrem Hinterteil klebe und den ein oder anderen trotz meines eigentlichen Nachteils stehen / hinter mir lasse.
    Bin Einzelkämpfer habe keinen, der meine Leidenschaft teilt. Na, Lust dieses Jahr den Hügelmarathon mit dem MTB auf 151km in Angriff zu nehmen.
    Der Spaß und auch Ehrgeiz steht im Vordergrund.

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