Senftenbergs Notizen vom Streckenrand

Als Pfandflaschensammler getarnt schlich sich Senftenberg am Freitag ins für die Presse gesperrte Fahrerlager des Störtebeker-Cups. Dabei wurde er Zeuge folgender Worte:
“Wo warste gestern?”
“Ich hatte schon fast überlegt zu kommen, dann aber doch nicht.”

Senftenberg mußte in sich hinein schmunzeln, hörte er doch genau die Worte von den Frauen in seinen frühen Liebesnächten, wenn er sich besonders viel Mühe gegeben hatte…

[KSGC 2013/2014] Prolog

Und schon ist der Prolog Geschichte, das erste Scharmützel der Saison ist geschlagen. Tapfer stritten die Mannen im Duell, aus dem jeweils nur einer siegreich hervorgehen kann. Hart im Umgang mit sich selbst und dem Material, wurden auch die härtsten Prüfungen mit Bravour -und trotz partieller Nachtblindheit und Orientierungslosigkeit- bestanden. Doch neben der Härte gegen sich selbst und andere muß auch Fortuna im Bunde sein, um den Sieg erringen zu können. Und dieses Quäntchen mehr Glück, gepaart mit einem unglaublichen Zug an der Flasche, hatte Stefan.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! ‘[KSGC 2013/2014] Prolog’ weiterlesen …

Immerzu im “IMMA UFF”

Donnerstag, kurz vor sechs, 2 Stunden vor Sonnenaufgang. Didi A. Senftenberg bekämpft seine senile Bettflucht mit einem Schultheiss. Ist doch egal, ob man vor dem Morgengrauen das erste oder das letzte trinkt. Außerdem muß er sich auf die Zeitumstellung vorbereiten, dieses Jetlag ist jedes Mal furchtbar. Leider weiß er nie, wie die Uhr verstellt wird, das macht die Sache unnötig kompliziert. Er steht auf, nimmt die letzte Münze und steckt sie in die Jukebox. 5:59. “It’s Only Rock ‘n Roll…”
“But I like it, like it, like it, yes I do!”

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[KSGC 2013/2014] Prolog im Blankensteinpark

EISENSCHWEINKADER | [KSGC 2013/2014] Prolog im Blankensteinpark icon ksgc [KSGC 2013/2014] Prolog im Blankensteinpark Der kalte Herbstwind peitscht prächtig bunte Blätter durch die Luft und das kurze Hemd ist der dicken Kutte schon lange gewichen. Noch sind die Wege und Felder nur nass, doch bald wird Eis die Landschaft bedecken und Schnee auf Wiesen und Wassern liegen. Einsamkeit und Kälte bestimmen Wald und Flur.
Wie jedes Jahr ist dies die Zeit der Unentwegten. Während die meisten zur Mittagszeit in der geheizten Küche sitzen, veranstalten sie Jagden und fechten Kämpfe aus. Sie treffen sich in den entlegensten Ecken und messen ihre Kräfte. Die Parks im Häusermeer sind ihr Revier.

Doch bevor das Spiel beginnt, soll traditionell der Prolog das Bevorstehende vorbereiten. Getreu dem Motto “Immer neu, immer anders” gilt es auch dieses Mal, im Dunkeln der Nacht bei einem ersten Säbelwetzen, die Schnellste oder den Schnellsten unter uns zu ermitteln. Das klassische Duell eins gegen eins kennt nur Gewinner und Verlierer, Sieger und Gehängte.

Zeitpunkt: 25.10. um 18:00
Treffpunkt: Blankensteinpark (Säulengerüst auf dem alten Schlachthof)
Hinweis: die Wettkampfpferdchen sollten hinreichend Beleuchtung aufweisen

Die weiteren Termine des Klaus-Störtebeker-Gedächnis-Cups:
1. Lauf: Samstag, 16.11.
2. Lauf: Samstag, 14.12.
3. Lauf: Samstag, 18.01.
4. Lauf: Samstag, 15.02.

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Hamburg-Berlin passiv

Didi A. Senftenberg sitzt in einem Weddinger Bierlokal, als er Zeuge eines am Nebentisch geführten Gespräches wird. Sei es seiner leichten Schwerhörigkeit und seiner Liebe für Marschmusik geschuldet, sei es seine Berkiner Unbekümmertheit, sei es seine Vorliebe für exotische Frauen: als er die Worte “Hamburg” und “fahren” hört, mischt er sich ein.
Mit einem frischen Schultheiss in der Hand steuert er auf die winzige freie Tischecke zu und begrüßt die dort sitzenden Gäste mit den Worten: “Wann gehts los? Ich bin aber sowas von dabei!”
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Hamburg – Berlin aktiv

EISENSCHWEINKADER | Hamburg   Berlin aktiv  Hamburg   Berlin aktiv

Seit 23 Jahren ist es möglich, zwischen den Hauptstädten zu fahren. Seit 13 Jahren veranstaltet, wenig betreut und das ist excellent so. So excellent wie der www.audaxclub-sh.de

Wir starten von der Hauptstadt der Liebe im Dunkeln und munkeln von Feuchtgebieten. Die sind des Nachts etwas ausgeblieben, recht nüchtern stehen Teile des Eisenschweinkaders bei ihren Stahlrädern. Zum ersten Mal komplett auf Stahl, aus Stahl. Das ist auch der Grund, warum Twobeers nicht mit darf. Er hat Titan in der Schulter. Die Regeln sagen, Zahngold ist ausgeklammert, andere Implantate nicht. Etwas grenzwertig sind die Karbonspeichen in einem Vorderrad. Auch Alufelgen sind nicht gerne gesehen, doch liegt das Herstelldatum vor der Grenzöffnung 1989.
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Herkules ging es am Arsch vorbei!

An einem warmen Herbstmorgen des Jahres 2013 saß ich auf dem Balkon vor meiner Penthousewohnung und frühstückte. Es duftete nach frisch gebrühtem Alamid-Kaffee, Jamón Ibérico und geröstetem Brot. Zwischen den Orchideen flatterten Kolibris, aus dem Tivoli klang die 89er- Aufnahme der Wiener Philharmoniker von Bruckners 7. Symphonie und die Kolumne von Dr. Dr. Rainer Erlinger animierte mich dazu, ein Zwischenrésumé über den Lauf meines Lebens zu ziehen. Das Schicksal hatte es gut mit mir gemeint. Während ich den Geist über die bestellten Felder meines Wirkens streifen ließ, entdeckte ich … einen Kornkreis! Eine kahle Stelle! Ärgerlich zerknüllte ich die Brüsseler Spitze meiner Serviette und eilte in die Bibliothek. Nachdem sich meine Augen an das Halbdunkel gewöhnt hatten, zog ich eine Deutschlandkarte aus ihrem ledernen Köcher und breitete sie auf dem alten Mahagoni des Stehpults aus, der einst William Bligh so gute Dienste geleistet hatte. Rastlos zog mein Finger auf dem Pergament seine Bahnen, um dann in der Mitte zu verweilen. Natürlich! Es war so leicht. Ich eilte sofort in den Salon und holte mir Darkdesigner auf das Interface. Es bedurfte nur weniger Worte, um uns zu verständigen. Darki ließ den Learjet betanken und ich eilte in den Keller, stopfte das Bike in den Bertone und kurz darauf trafen wir uns in Göttingen. Nun kann die Geschichte nicht so weiter gehen, ohne mich ohne Not in den Verdacht der Schummelei zu bringen(Treue Leser wissen, dass der ESK nicht nur gefürchtete Zweiradrecken hervorgebracht hat, sondern auch Barden, die die Heldentaten angemessen mit einigen Münchausenkunstgriffen für die Nachwelt aufarbeiten). Der geneigte Leser möge sich vorstellen, dass ich den Wagen für ein angemessenes Salär in einem bewachten Parkhaus in einem klimatisierten Zelt zwischenlagern ließ und Darki den Learjet in Kassel-Calden landen ließ, um die letzten Kilometer mit dem ICE zurück zu legen. Wir trafen uns auf dem Bahnhofsvorplatz. Darki baute sein Reiserad zusammen und schickte dann ganz professionell dessen Reisemäntelchen per Post zurück nach Frankfurt. EISENSCHWEINKADER | Herkules ging es am Arsch vorbei!  Herkules ging es am Arsch vorbei! ‘Herkules ging es am Arsch vorbei!’ weiterlesen …

33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup

Ein Bericht von DerSachse!

Alles hat ein Ende – nur beim Durst verhält es sich ein wenig anders!

EISENSCHWEINKADER | 33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup 2013 08 23   21 29 28+WvdVGC 33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup

Ein spätsommerlicher Freitagabend, der Malocher sitzt uff ne Molle in seiner Stampe, der ambitionierte Freizeitsportler spult erst seine Trainingsrunde runter und trinkt dann sein wohlverdientes (alkoholfreies) Pils… Nur das gemeine Eisenschwein hält es ganz und gar nicht wie “Otto Normal”, sondern trifft sich im Gebüsch um den körperlichen Wettstreit mit dem hinunterstürzen des güldenen Saftes zu kombinieren.
So geschehen am letzten Freitag des Augusts, doch alles der Reihe nach. ’33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup’ weiterlesen …

Mal schnell durch die Alpen

Weil beim Radfahren ja eigentlich nichts passiert und stundenlanges sinnfreies Dahinpedalieren auf Asphalt wenn überhaupt für den Pedalierenden interessant ist, kaum aber für Unbeteiligte, und daher die vom Radfahren Erzählenden gerne fantastisieren und übertreiben, um es annähernd spannend zu machen, was mir in diesem Fall ausnahmsweise fern liegt, hier meine vier Tage Radfahren in den Alpen als maximal unterhaltsames Fotobuch mit Kommentaren. ‘Mal schnell durch die Alpen’ weiterlesen …

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III. Huschke-Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926

Ein Rennbericht von Jannibal aus Hamburg, dankenswerterweise kopiert. Quelle!

EISENSCHWEINKADER | III. Huschke Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926  III. Huschke Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926Jörg holt mich pünktlich um 5 Uhr ab. Und unterwegs ist sogar war noch ein Kaffee möglich, so pünktlich. Wir fahren im Sonnenaufgang gegen Osten, leichter Nebel über den Feldern und Rehe überall. Sonst nichts, ist ja Brandenburg. In Oranienburg, eine Stadt oberhalb von Berlin, suchen wir nach dem Gedenkstein für Adolf Huschke. Jörg bleibt ruhig, so ein Stein kann nicht weg sein. Ist er aber in Oranienburg, denn er steht in Sachsenhausen, geht aber unter vor lauter Hinweisen an das KZ.

Am Huschke Gedenkstein sehen wir bei der unser ersten Irrfahrt einen alten Mann stehen, bei der zweiten Suche war er weg und taucht im Rückspeigel auf. Der Geist von Huschke denken wir. Das Auto parken wir in einer Seitenstraße, wo schon ein Eisenschwein sein Material zusammenbaut. Wir legen unsere Freizeitklamotten ab und wechseln in alte Sachen und damit auch die Zeit. ‘III. Huschke-Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926′ weiterlesen …

Eilmeldung: Brandenburger Kopfsteinpflaster fordert erneut Opfer

Didi Senftenberg für IRN International – exklusiv

EISENSCHWEINKADER | Eilmeldung: Brandenburger Kopfsteinpflaster fordert erneut Opfer  Eilmeldung: Brandenburger Kopfsteinpflaster fordert erneut OpferUnd wieder fordert eine Radsportveranstaltung ihren Tribut. Bei der III. Huschke-Gedenkausfahrt kam der Radsportler und Organisator T. Zweibier auf einer der gefürchteten Kopfsteinpflasterpassagen zu Fall und verletzte sich derart schwer, dass er sogleich ins Krankenhaus gebracht werden musste. Doch es gibt bereits Entwarnung. –
Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. Bei hoher Geschwindigkeit verlor der Fahrer wohl die Kontrolle über sein Arbeitsgerät. Didi A. Senftenberg konnte das Sturzopfer nach der Operation besuchen. “Ick bekam eenen Schlach am Hinterrad und rutschte dann aus dit rechte Pendal. Daruffhin klatschte ick uffs Oberrohr da wo’it wehtut und verlor die Kontrolle über dit Fahrrad. Ick stürzte und konnte mich nich abstützen. Dat mit die Schulter hab ick gleich jemerkt, der Knochen von dit Schlüsselbeen kiekte ja fast schon raus.” ‘Eilmeldung: Brandenburger Kopfsteinpflaster fordert erneut Opfer’ weiterlesen …

III. Huschke-Gedenkausfahrt

Am 25. August 1923 -vor 90 Jahren- verunglückte Adolf Huschke beim Rennen “Rund um Berlin” und verstarb wenige Tage später an den Folgen. Auch in diesem Jahr wollen wir an ihn und die anderen Helden vergangener Zeiten erinnern und so findet am 1. September die Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt statt, mittlerweile erlebt sie ihre dritte Ausgabe. Am besten eignen sich für diese Fahrt alte Stahlräder und Wolltrikots. ‘III. Huschke-Gedenkausfahrt’ weiterlesen …

Didi A. Senftenberg im Privatarchiv

„Der gefahrvolle Beruf der Dauerfahrer hat manches Opfer gefordert, aber man darf diese bedauerliche Begleiterscheinung des Sports nicht zu tragisch nehmen, denn jeder Sport bringt eine Gefahr mit sich. In der Ueberwindung der Gefahr liegt der Reiz beim Sport, und wie der Krieg die höchsten Mannestugenden auf dem Felde der Ehre auslöst, so löst der Sport im friedlichen Kampfe um die Ehre gleichfalls Tugenden aus, die am Manne am höchsten geschätzt werden.“ ‘Didi A. Senftenberg im Privatarchiv’ weiterlesen …

Nachtrag – ESK wuppt EBM

Hinfahren, vor fahren, schnell fahren und die eigen Bestzeit pulverisieren. So der simple aber ambitionierte Plan des diesjährigen Ausflugs in die Heimat der Spielzeugmacher.

EISENSCHWEINKADER | Nachtrag   ESK wuppt EBM ebm startblock Nachtrag   ESK wuppt EBM

 

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Didi A. Senftenberg auf dem Friedhof

Senftenbergs Kopf dröhnt vom Tabakrauch, vom Bier, von Paules Geschichten. Dieser alte Wirrkopf wollte ihm doch tatsächlich weißmachen, daß er seit 90 Jahren in der Kneipe sitzen würde. Paah, er selbst ist ein ganz großartiger Kneipenbesucher, aber länger als 3 Tage schafft er nicht mehr am Stück. Wenn er ehrlich ist, hat er 4 Tage noch nie geschafft. Wharscheinlich war der Rest der Geschichte genauso unwahr, ausgedachtes Zeug eines alten Spinners. Wie hatte er nur drauf reinfallen können?

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Didi A. Senftenberg beim Magendoktor

Hicks!

Hicks!

Seit Stunden Schluckauf und immer noch das Geschmackstrio aus Mampe Halb&Halb, Rollmops und Hackepeter, ungewürzt. Ein Lächeln zuckt um Didi A. Senftenbergs Lippen, als er an die Fleischersfrau denkt. Wie die so mit dem Haumesser vor ihm stand, das hatte was. Und was hatte die noch erzählt von früher? Irgendwas war mit so einem bekloppten Radfahrer, doch so richtig kann er sich nicht erinnern.

Hicks!
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Didi A. Senftenberg beim Fleischer

Samstag. Didi A. Senftenberg erwartet Gäste zum „Herrenfrühstück“. Bier hat er besorgt, für jeden eine Flasche Mampe Halb&Halb, Rollmöpse sind da, jetzt fehlt nur noch Hackepeter. Also ab zur Fleischerei Kahl um die Ecke.

„Juten Morjen, ick hätt jerne 3 Pfund Hackepeter, unjewürzt. Bitte.“

Renate, die Inhaberin, steht drall und blutverschmiert hinterm Tresen, das Haumesser lässig in der Hand wiegend.

„Ham wa nich! Jibt et ooch jarnich!“

„Wieso?“

„Männeken, Hackepeta is imma jewürzt.“

„Und wat nehm Se da an Jewürze?“

„Sach ick nich.“

„Aba eena von meine Jäste hat da ne Unvaträchlichkeit…“

„Dit jeht ma nüscht an. Hackepeta is imma jewürzt. Hat sich ooch noch keena beklacht.”

“Und nu?”

“Kannst ja Schweinehack nehm…”

„Na jut, denn nehm ick Hack.“

Renate schaufelt 3 Pfund Hack auf die Waage und brummelt vor sich hin.

„Früha kam hier jeden Morjen so’n Spaßvochel rinn. Wollte imma 3 Schrippen mit Hackepeta ohne Zwiebeln. Son bekloppta Radfahra.“

„Jeden Morjen?“

„Ja imma vorm Training. Der lustje Franz war dit.“

„Wann solln dit jewesen sein?“

„Kann ick da sachen. Is jezze 90 Jahre her. Hat imma morjens Schrippen jekooft, denn uffs Rad und abnds bein Magendokta.“

„War dit Hack schlecht?“

„Männeken!“ Die Hand mit dem Haumesser erhebt sich drohend. Didi A.Senftenberg muß schlucken.

„Na wejen Magendokta….“

„Quatsch nich, die Kneipe da drüben, da warn se imma. Der und noch sone Type.“

Didi A. Senftenberg zahlt, nimmt sein Hack und geht in seine Weddinger Wohnung. In seinem Kopf schwirren die Gedanken. Der lustige Franz? Mit noch einem? Schluckauf macht sich breit, er nimmt einen ersten Mampe Halb&Halb und versinkt in Grübelei.

Am 1.September findet die nächste Huschke-Gedenkausfahrt statt.

Erbeskopfmarathon 2013

Im Ziel, wenn etwas Zeit vergangen und bereits das ein oder andere kühle Blonde die Kehle hinunter geflossen ist, dann kann man auch wieder lächeln. Insbesondere wenn man von den Organisatoren des Erbeskopfmarathons im Hunsrück so mit guter Laune überhäuft wird. Dennoch täuscht das nicht über die ein oder andere Missstimmung hinweg, waren doch einige von uns mit ihrer Leistung garnicht einverstanden. Darki haderte nach dem Rennen sehr mit der Härte der Strecke und hatte sich nach seinen vielen langen Rennen (u.a. Mailand-San Remo) mehr ausgerechnet, Nic schien ebenso wenig zufrieden, Frö schwor nie wieder mitzufahren und auch ich war mit meiner körperlichen Fitness und der gefahrenen Zeit mehr als unzufrieden. Nur Lorenzo hatte wie immer gute Laune und Mischi hatte sowieso alles richtig gemacht, startete er doch nur beim Halbmarathon statt bei der Langstrecke und hatte im Ziel schon drei Pils Vorsprung. ‘Erbeskopfmarathon 2013′ weiterlesen …

Der alte Mann und das Berg

Gut, den ersten Huegel hatten wir also gemeistert. Bleiben zwei Tage zur Erholung und mentalen Einstimmung auf den Giro.
Der Obi-Wan wollte in die Hoehentrainingskammer auf knapp 3000m (Bergwanderung). Mir war eher nach einer Runde Kurz und flach um den Reschensee, viel rumliegen, essen, relaxen. Am Nachmittag kehrt Andreas zurueck, Schienbein mit zwei Stichen genaeht – mit Turnschuhen uebern Gletscher. So fern war der Winter ja noch nicht. Aber wir sind ja nicht aus Zuckerwatte also schnell noch ne kleine Runde mit dem Rad rumrollen. Ausserdem waren ja unsere zwei Mitstreiter zwischenzeitlich eingetroffen, und die wollten schliesslich auch noch ein wenig Hoehenluft schnuppern.
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Der alte Mann und das Berg (Prolog)

Er war ein alter Mann und er fuhr allein mit einem Rad durch den Harz, und seit vierundachzig Tagen hatte er keinen Sieg mehr errungen.

Es begab sich im Jahre des Herren 2011, dass sich einige Herren zum Behuf der Vernichtung mehrerer Hektoliter edlen Gerstensaftes zusammenfanden und ob der fortgeschrittenen Stunde und des drastisch gesunkenen Blutanteils im Alkohole ins Gruebeln kamen, welcher Gipfel denn im folgenden Sonnenumlauf zu erklimmen sei. Und mich deucht es war KaPe, der das Zauberwort aussprach: Stelvio!
Genau, Dreilaendergiro. Nauders, wir kommen! ‘Der alte Mann und das Berg (Prolog)’ weiterlesen …

InVeloVeritas – Hin- und Rückfahrt der drei TK

Im Winter spielte ich erstmals mit dem Gedanken, nach Wolkersdorf im Weinviertel zu fahren. Da zu dem Zeitpunkt noch unklar war, wer mitkommen würde, reifte folgender Plan: Anreise mit dem Zug am Samstag, Ausfahrt am Sonntag und zurück am Dienstagabend. Für die Rückreise eine Versicherung gegen schlechtes Wetter in Form eines ab Wien gültigen Zugtickets, welches auch Zustiege in Prag oder Dresden zulassen würde. Der Plan reifte, Mitfahrer sagten zu und ab, am 15.6. war es soweit. ‘InVeloVeritas – Hin- und Rückfahrt der drei TK’ weiterlesen …

In Velo Veritas – oder “Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein”

Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein,
sonst wär’ die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein;
drum tu den Wein ich auch nicht trinken, sondern beissen,
und hab den Roten grad so gern als wie den Weissen.
Und schwören könnt’ich, dass ich eine Reblaus g’wesen bin,
ich weiss bestimmt, ich hab’ gehaust in einem Weingarten bei Wien,
drum hab’ den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wenn ich stirb, möcht ich a Reblaus wieder werd’n

Der ESK, von jeher bekannt für seine genuß- und trinkfreudigen Kadermitglieder, erhörte die Rufe der beiden Urwiener Moser Hans und Watzl Horst und entsandte sechs von ihnen, sich am Wein zu laben. Weiterer Auftrag: sich die Hügel und Schotterpisten des Weinviertels mit dem Material und im Gewande der Altvorderen untertan zu machen und der Konkurrenz bei der In Velo Veritas das Fürchten zu lehren.

EISENSCHWEINKADER | In Velo Veritas   oder Ich muss im frühren Leben a Reblaus gwesen sein IMG 0143 1024x663 In Velo Veritas   oder Ich muss im frühren Leben a Reblaus gwesen sein

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Der Kahle, der Einsame, der mythische Berg – Mont Ventoux, ein Kurztrip in die Provence

Bei der Planung der Rückreise aus Sanremo hat meine akute Schweiz-Phobie das Augenmerk auf eine relativ neue Direktverbindung von Marseille nach Frankfurt gelenkt. Warum nicht mit dem TGV direkt nach Hause ohne Umsteigen. Da die einmal am Tag verkehrende Verbindung frühmorgens um 8 Uhr in Marseille startet, benötige ich noch eine Übernachtung. Und wo sollte man auf dem Weg von Sanremo nach Marseille halten? Ich entscheide mich spontan für die Provence, schließlich hält der Zug auch in Aix und Avignon. Aus einer Übernachtung werden drei und Lorenzo schließt sich meinen Plänen an. Die Bezwingung des Mont Ventoux von der klassischen Südseite aus Bédoin ist unser Ziel.
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Einmal Deutschland-Österreich-Schweiz-Italien-Deutschland

Einmal Deutschland-Österreich-Schweiz-Italien-Deutschland

Donnerstag 06.Juni 2013: Dürc und ich treten an, den AlpenX von Füssen zum Gardasee zu bestreiten. Morgens in Hamburg das KFZ beladen und ab nach Füssen. In Füssen angekommen, haben wir zunächst unser vorgebuchtes Zimmer bezogen, um uns dann auf einer ersten Erkundungstour (noch zu Fuß) einen Eindruck von der bergigen Herausforderung zu verschaffen. Anschließend gab`s zünftig Haxe mit Knödel und Bier in der Altstadt. Geschlafen wurde direkt am rauschenden Lechfall. ‘Einmal Deutschland-Österreich-Schweiz-Italien-Deutschland’ weiterlesen …

Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht

So hat Rudolf S. nicht mal gezittert, als er für eine große deutsche Tageszeitung in den eiskalten Pool steigen mußte. “Verdammte Axt” denkt er, “so geht das nicht!” Seine Gräfin hätte gerne mal wieder ein schönes Photo von ihm, möglichst mit einem siegreichen Helden an seiner Seite. Doch wie soll das gelingen, wenn man nicht eingeladen wird? “Immer finden die wirklich lustigen Sachen woanders statt, das muß ich ändern!” Und so schmiedet er einen Plan, der von der UCI auch alsbald umgesetzt wird. Kein Lizenzinhaber darf mehr dort starten, wo es Spaß macht, sonst wird gesperrt!
“Und bei allen genehmigten Veranstaltungen müssen sie mich nicht einladen, da kann ich einfach so hin und die müssen mir noch das Zimmer zahlen!” schmunzelt Rudolf S. in seinen Bart. ‘Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht’ weiterlesen …