Cottbus – Riesengebirge und zurück

EISENSCHWEINKADER | Cottbus   Riesengebirge und zurück 001 Cottbus   Riesengebirge und zurückBei meiner letzten Mountainbiketour im Iser- und Riesengebirge mit Frö vor drei Wochen passierten wir am westlichen Beginn des Riesengebirges die exponiert auf einer Bergspitze liegende Reifträger-Baude. Wie wir sahen, könnte man diese hochgelegene Baude durch einen gepflasterten Fahrweg erreichen. Noch in der Erinnerung an unsere zurückliegende Adolf-Huschke-Gedenkfahrt mit den alten Stahlrennrädern über Kopfsteinpflasterstraßen schwelgend, ersann ich die Idee eines glorreichen Finales einer langen Fahrradtour mit dem Rennrad hier oben auf dieser Baude. Ein sehr steiler Schlussanstieg auf einem Pflasterweg, 800 letzte Höhenmeter mit direkter Zielankunft in einer zünftigen Bergbaude, die sonst nur Wanderer erreichen – wie irre!

Die Reifträgerbaude liegt auf einer Bergspitze und markiert den ersten wirklich hohen Punkt des tschechisch-polnischen Riesengebirges. Von hier an starten die meisten Wanderer ihre Treks auf dem Hauptkamm des Gebirges gen Osten. Der Reifträger ist 1362 Meter hoch und oben drauf steht die besagte Berghütte. Im Winter pfeift hier meist ein strenger Schneesturm und es ist arktisch kalt. So kannte ich den Reiftäger von unseren Skitouren. Im Sommer, bei Sonnenschein und warmen Temperaturen, wie am vergangenen Wochenende, wirkt dieser über der Waldgrenze gelegene Punkt fast romantisch. Dennoch: von dem Städtchen Szklarska Poreba im Tal bin hoch zur Baude sind es 800 Höhenmeter am Stück. Kurz auf breiter Straße, dann auf einem schmalen kaputten Teerweg, aber die meiste Zeit unglaublich steil ansteigend auf einem aus puren Felssteinen gepflasterten Fahrweg. Genau das richtige für das heroische Finale einer Rennradtour. ‘Cottbus – Riesengebirge und zurück’ weiterlesen …

Die 2. Huschke-Gedenkfahrt oder 30 Jahre “A Broken Frame”

Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Fast genau auf den Tag vor 30 Jahren erschien “A Broken Frame” von Depeche Mode. Und vor ziemlich genau 20 Jahren wurde mein Rahmen gebaut, ein Colnago C92. Und gestern war die zweite Huschke-Tour. Schon jetzt wird der interessierte Leser wissen, worauf das hinausläuft, doch bitte ich um Geduld, um chronologisch zu berichten.

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[2.9.2012] 2. Adolf-Huschke-Gedenkfahrt

Am 14. Oktober 1891 wurde Adolf Huschke geboren und nur 20 Jahre später gewann er das erste Mal das größte deutsche Radrennen “Rund um Berlin”. Im Jahr 1923 starb er bei eben diesem Rennen.

Was die wenigsten wissen, sind die Einzelheiten seines Werdeganges. Als Jugendlicher verdiente er sein erstes Geld als Überbringer von Nachrichten per Fahrrad im Berliner Großstadtdschungel. Legendär dabei seine Wettfahrten gegen die Rohrpost, für die er immer wieder engagiert wurde.
Da das Berliner Pflaster schon damals sehr anspruchsvoll für die Bereifung war, wurde die Firma Continental auf ihn aufmerksam. Zuerst stattete sie Ihn und seinen Bruder mit Reifen und Schläuchen aus, die Huschke-Brüder mußten tagebuchartige Berichte nach Korbach schicken. Von Vorteil für die Reifenhersteller war der immense Trainingsaufwand der Brüder, die das ganze Jahr fuhren.

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Im Frühjahr 1910 traten die Korbacher erneut an Adolf Huschke heran und boten ihm einen Profivertrag. Den dazu nötigen Umzug nach Korbach lehnte er allerdings ab, Beding war ein gemeinsamer Vertrag mit seinem Bruder. Die Volljährigkeit wurde damals erst mit 21 Jahren erreicht, Berufssportler durften man mit 18 werden. Und so war es am 6. August 1910 soweit, die Huschke-Brüder wurden Profis. Richtig, an diesem Tag wurde Richard erst 17, doch durch die Verbindungen zur Berliner Unterwelt, die sie seit ihren Wettfahrten gegen die Rohrpost hatten, verschafften sie sich einen um ein Jahr vordatierten Taufschein von Richard. Und so wurde einmalig in der Geschichte ein 17-jähriger Profi. Noch nicht im internationealen Team “Continental”, sondern vorerst im Testteam, welches unter dem Namen “Entwicklungsstab Korbach” firmierte. Hierbei standen zweierlei Entwicklungen im Fokus: zum einen die Entwicklung der Sportler zum konkurrenzfähigen Profi und zum anderen die Tests von neuem Material. Da die Huschke-Brüder dringend in Berlin bei ihren Eltern wohnen bleiben wollten, bildeten sie zusammen mit einem Mechaniker den “Entwicklungsstab Korbach Abt. Berlin” oder kurz “ESK Berlin”.

Nach nur einem Jahr, die Brüder hatten im “ESK Berlin”-Trikot etliche Siege eingefahren und Richard wurde endlich 18, wurden die Brüder ins Continental-Team berufen. Es folgten Jahre voller Siege und Triumphe, leider raubte der Krieg den Brüdern die besten Jahre.

EISENSCHWEINKADER | [2.9.2012] 2. Adolf Huschke Gedenkfahrt 1307298384HuschkevorAberger1922 [2.9.2012] 2. Adolf Huschke Gedenkfahrt

In Oranienburg errichteten die Sportskameraden für den beim Rennen “Rund um Berlin” tödlich verunglückten Adolf Huschke ein Denkmal.

Und wir wollen ihn ehren, indem wir am Sonntag, 2. September 2012, auf historischen Rädern und in Wolltrikots zu diesem Denkmal fahren. Neutralisierter Start ist um 10:00 am Bahnhof Oranienburg, nach der Schweigeminute folgt eine Rundfahrt von gut 150km auf den Strassen um Oranienburg, wobei wir Kopfsteinpflaster dem Asphalt vorziehen.

Mit dem alten Gruß der Radfahrer “All Heil auf allen Wegen” verbleibe ich bis Sonntag

Twobeers

Das blaue Andreaskreuz – Kreditkartentour auf dem Kammweg

Im Februar kündigte ich an, im Sommer ein paar Tage auf dem Kammweg, welcher von Zittau nach Wernigerode führt, zu fahren. Ohne Gepäck, nur mit Kreditkarte und Zahnbürste. Und mit dem Geländerad, wer hätte das von mir gedacht. Doch das Rad war neu und die Fahrt im Gelände machte Spaß. Viele Kader zeigten Interesse, einige sagten stürmisch zu, waren aber schlussendlich verhindert, am Ende fuhren Boerge und ich.

EISENSCHWEINKADER | Das blaue Andreaskreuz   Kreditkartentour auf dem Kammweg DSC00393 Das blaue Andreaskreuz   Kreditkartentour auf dem Kammweg
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Da war auch so ein Berg

Ich komme gerade aus dem Urlaub zurück. Zufällig hatte ich ein Rennrad im Gepäck. Das traf sich gut, denn da war auch so ein Berg, wo ganz viele Rennradfahrer hoch fahren. Manche gewinnen dabei so ein Rennen und manche sterben.

EISENSCHWEINKADER | Da war auch so ein Berg 2012 07 26 15.17.42 768x1024 Da war auch so ein Berg

Zum Gipfel waren es sogar 20 km.

Man hätte sich natürlich überlegen können, ob die Brandenburgübersetzung (“39×23″) da so ganz zur eigenen Leistungsfähigkeit passt, ‘Da war auch so ein Berg’ weiterlesen …

Die 12 Stunden von Külsheim – ESK-Außenposten beim Mannschaftstanz

EISENSCHWEINKADER | Die 12 Stunden von Külsheim   ESK Außenposten beim Mannschaftstanz   Die 12 Stunden von Külsheim   ESK Außenposten beim Mannschaftstanz
Das 12-Stunden Rennen von Külsheim ist ein MTB-Event für Groß und klein am dritten Wochenende im Juli. Die Regeln sind einfach, ein bis vier Personen gehen an den Start und versuchen möglichst viele Runden in zwölf Stunden zu absolvieren. Pro Team darf immer nur einer auf die Strecke, Transponderübergabe in der Wechselzone im Start- und Zielbereich. Die Strecke hat ca. 150 Höhenmeter auf 10km Länge und führt größtenteils durch der ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr.
Für die Eisenschweinfraktion gehen Mischiflix, Tom:-) und Darkdesigner an den Start. ‘Die 12 Stunden von Külsheim – ESK-Außenposten beim Mannschaftstanz’ weiterlesen …

Erbeskopfmarathon 2012 – Die können auch Matsch…

Vom Sommer 2012 gibt es nichts besseres zu erwarten und so wurde es die gnadenlose Regen- und Schlammschlacht. Bereits am Start mal mehr mal weniger heftige Schauer, von über 220 Anmeldungen bleiben 100 im Auto oder zu Hause sitzen. Zum Glück erwerbe ich kurz vor dem Start noch Ersatz für meine vergessenen Armlinge. Kurz-kurz bei 14°, Schauer und heftigem Wind war etwas optimistisch gedacht. Gleich zu Beginn reihe ich mich hinten ein. Ich schaue mir die Konkurenz um die rote Laterne genau aus. ‘Erbeskopfmarathon 2012 – Die können auch Matsch…’ weiterlesen …

Sensation! Wechsel von Stelzenacker zu RUFA-Rennsport perfekt!

Didi Senftenberg für IRN International – exklusiv

EISENSCHWEINKADER | Sensation! Wechsel von Stelzenacker zu RUFA Rennsport perfekt!  Sensation! Wechsel von Stelzenacker zu RUFA Rennsport perfekt!Monatelang gab es Vermutungen und Andeutungen. Nachdem im Februar bekannt wurde, dass Siggi Staub in dieser Saison zusammen mit Dieter Kemper auf Rennmaschienen aus dem Hause RUFA fahren würde, brodelte die Gerüchteküche. Würde auch Stelzenacker als Dritter der Mannschaft RUFA-Rennsport beitreten? Diese Absicht hatte er mehrere Male kundgetan, doch nichts ist passiert. Bis zu diesem Wochenende! Die vorliegenden Bilder wurden IRN International vor einigen Tagen zugespielt. Sie entstanden vor dem Radgeschäft cikago bude, das die Werksbetreuung der Rennmannschaft übernimmt und sich um den Aufbau und die Wartung aller RUFA SPORT Rennräder kümmert. Zusammen mit den Bildern bekamen wir die Nachricht: “Stelzenacker bekommt Maßanfertigung von RUFA SPORT”.
Ich bestieg sogleich den D-Zug nach Berlin und hoffte mehr in Erfahrung zu bringen. Nur zwei Tage später hatte ich die Möglichkeit, Stelzenacker zu einem Interview zu treffen und Licht in das Dunkel bringen zu können. ‘Sensation! Wechsel von Stelzenacker zu RUFA-Rennsport perfekt!’ weiterlesen …

Ergebnis von Tanke zu Tanke III

EISENSCHWEINKADER | Ergebnis von Tanke zu Tanke III Paarfahren+210612 Ergebnis von Tanke zu Tanke III

****** Von Tanke zu Tanke III ****** Sabotage beim Team TI-Raleigh ******

IRN Berlin exklusiv.

Sabotage!

IRN wurde soeben von einem schier unglaublichen Vorfall berichtet:

EISENSCHWEINKADER |  <em>****** Von Tanke zu Tanke III ****** Sabotage beim Team TI Raleigh</em> ****** Vorbaukaputt 1024x682  <em>****** Von Tanke zu Tanke III ****** Sabotage beim Team TI Raleigh</em> ******

JanBoomRas, immerhin Zweiter der Edition 2010, wurde auf unsportliche, kriminelle und lebensbedrohliche Art und Weise daran gehindert, am legendären Paartanz des ESK teilzunehmen. Bisher Unbekannte, mit Sicherheit kaderfremde Elemente, manipulierten den Vorbau am Raleigh Teamrad, so daß dieser während des Aufwärmens brach.

Wir können allerdings vermelden, daß dem Renner nichts passierte, da er das Rad sturzlos auszusteuern vermochte.

Wir werden weiter recherchieren und Ihnen weitere Neuigkeiten umgehend mitteilen.

Von Tanke zu Tanke III

Bis jetzt sind 21 Teams gemeldet, mehr kann die Stoppuhr des parteiischen Zeitnehmers nicht verarbeiten.

Die Mitfahrer sind bitte 20:00 Havelchaussee / Krone, um 20:30 wird gestartet. Startgeld (2,-) bitte beim Zeitnehmer hinterlegen. Die Startreihenfolge entspricht der Reihenfolge der Anmeldungen. Lampen bitte nicht vergessen!

Bis Donnerstag

Team Kemper/Staub
Team DerSachse/Rifli
Team Mitstreiter/Twobeers
Team TI Raleigh (Boom/PDa)
Team Konni/Geheimwaffe
Team Acke / Werner
Team Wim Vansevenant (Onkel/Harzbikes)
Team Jannibal / vorTrieb
Team Debakelo / Köpenicker
Team BRT-Schwabylon ( Ralf/Jan)
Team BRT – TSC (Oli/Jens)
Team Fahrtwind – (Leander/Leon)
Team 8bar – (Stefan/Jens)
Team Fahrtwind / PIRATE – (Florian/gigawatt)
Team eventassec (KramersBüro / Supergrobi)
Team Thorsten / Markus
Team Offroad (Anto / Teampartner)
Team Ralph / Sven
Team Sebastian / Martin
Team Micha / Heiko
Team Marc /Bernd

Der magische Stein – die Hölle des Nordens

EISENSCHWEINKADER | Der magische Stein   die Hölle des Nordens PR2012+064 Der magische Stein   die Hölle des Nordens

Viele Mythen ranken sich um ein Rennen im Norden der stolzen französischen Republik. Früher starteten die Helden der Landstraße tatsächlich noch in Paris. Mittlerweile nehmen die bezahlten Rolleure den Kurs ab Compiegne in Angriff, was ihre Leistung nicht schmälern soll. ‘Der magische Stein – die Hölle des Nordens’ weiterlesen …

Von Tanke zu Tanke III

Didi A. Senftenberg sitzt in der Waldklause bei Mutti. Der Arzt hat ihm zu Bewegung an frischer Luft geraten, also fuhr er mit dem Vorortzug nach Grunewald, um einen langen Spaziergang an der frischen Luft zu genießen. Doch die Wolken ließen ihn kurz einkehren, jetzt sitzt er hier plötzlich bei seiner vierten Molle mit Beifahrer, der Matjesgeschmack liegt schwer auf der Zunge. Die Wirtin wird von einem schweren Asthmaanfall geschüttelt, wie er zuletzt bei TBC-Kranken beobachtet wurde. Auf dem Taschentuch bleiben ein paar Flecken, nach einer Viertelstunde kann sie wieder ruhiger atmen. ‘Von Tanke zu Tanke III’ weiterlesen …

Pfingstmontag

Kapitel 1, Die Vorbereitung
Mein schon fast gar nicht mehr sächsischer Freund Markus, welcher sich trotz deutlich vorangeschrittener Assimilation weiterhin tapfer “DerSachse” nennt, hatte Lust auf eine schöne Runde. Eigentlich wollte er in die Freienwalder Bergwelt. Da diese Gegend von unserer Homebase im beschaulichen Karlshorst aber direkt per Velo erreichbar ist und die Option auf eine etwas weitere Anreise stand, habe ich mir was anderes ausgedacht. Limits wurden meiner Kenntnis nach dabei nicht gesetzt.

EISENSCHWEINKADER | Pfingstmontag  Pfingstmontag
‘Pfingstmontag’ weiterlesen …

Betreutes Radfahren in der Uckermark

Die BSG Empor Karlshorst Süd hatte sich mit ihrer Ausschreibung zur 1. Kaderfernfahrt 2012 ja weit aus dem Fenster gelehnt. Und so wurden 3 verschiedene Wertungsklassen nach Bauarten ausgeschrieben (voll-, halb und ungefedert), weiter wurden 5 Altersklassen getrennt zum Start gerufen und diese auch noch nach Geburtsbundesländern getrennt gewertet. Deshalb steht eine abschließende Wertung noch aus. ‘Betreutes Radfahren in der Uckermark’ weiterlesen …

Fahrt in den Mai

Ausschreibung zur Fahrt in den Mai gemäß der Wettkampfregeln des BDR

2.5 MTB-Marathon (XCM)
2.5.1 Definition
Ein MTB-Marathon-Wettbewerb ist ein (CC) XCO-Wettbewerb im Ausdauerbereich.
Er soll dem geübten Mountainbike-Fahrer mit dem Willen zur Ausdauer und Leistung
Startmöglichkeiten bieten. Klingt gut. ‘Fahrt in den Mai’ weiterlesen …

Usedomer Badejungs

Die legendären Twobeers-Heringsatt-Ostseefahrten sind ein wichtiger Meilenstein im frühen ESK-Radsportkalender, nicht zu Letzt wegen der noch bestehenden Ungewissheit über Formtief oder Formhoch. Sind Ü200 zu dieser Jahreszeit machbar oder blanker Illusionismus. Sind Kurz-Kurz Trikotagen verfrüht oder Lang-Lang verspätet. Gibt es Regen oder Schnee, Sonne oder Wind. Fragen über Fragen, die in einer präzisen Endvorbereitung am Abend durchdacht werden müssen. Mit der Überprüfung des rechtzeitigen Weckrufes werden die Augen geschlossen in der Gewissheit an Alles gedacht zu haben.

Diese Gewissheit kann einem mit einer roten Kelle in den dunklen Morgenstunden schnell genommen werden, wenn einem auf dem Weg über eine rote Fussgängerampel und einem nicht entzündeten Rücklicht die Zivilstreife Gesprächsbedarf sieht. ‘Usedomer Badejungs’ weiterlesen …

Eine Radwanderung

EISENSCHWEINKADER | Eine Radwanderung  Eine Radwanderung Wir wussten, wir hatten uns ein hohes Ziel gesteckt. Oder ein weites. Über 100 Kilometer an nur einem Tag! Moargus, Pda und ich – das waren wir. Die Strecke unserer Radwanderung sollte uns vom Startpunkt Eberswalde, durch das Freienwalder Massiv und die Märkische Schweiz bis nach Erkner führen. So wollten wir demSachsen zum ersten Mal die schönsten und bergigsten Ecken nördlich von Berlin vorführen. Und es wurde ein wahrer Wohlfühltag für die Wandererseele.

Der Zug spuckte uns in Eberswalde dreiviertel Zehn raus. Wir nahmen unsere Räder an die Seite und stiefelten forschen Schrittes los. Möglichst schnell wollten wir die Stadtgrenze hinter uns bringen, schließlich war es ja unser Anliegen, durch die Natur zu radwandern und nicht auf dem monotonen städtischen Asphalt. Auch hatten wir ja noch viel vor uns an diesem Tag. ‘Eine Radwanderung’ weiterlesen …

Die 3 wichtigsten Dinge beim Immobilienkauf

1. Lage
2. Lage
3. Lage
EISENSCHWEINKADER | Die 3 wichtigsten Dinge beim Immobilienkauf  Die 3 wichtigsten Dinge beim Immobilienkauf

Und manchmal ist es gut, wenn man noch eine coole Adresse hat. Oder eine richtig knorke Hausnummer. Wer die oben nicht erkennen kann, hier in groß:

EISENSCHWEINKADER | Die 3 wichtigsten Dinge beim Immobilienkauf  Die 3 wichtigsten Dinge beim Immobilienkauf

Der Rest der Tour war nicht weiter erwähnenswert. Bestes Frühlingswetter, blühender Huflattich, Adonisröschen, Wälder voller Buschwindröschen, eben einfach ein gelungener Tag.

(Eisen-)Schweine im Wald

1.April: der Wetterbericht und das Wetter sind sich uneins. Die Sonne lacht, ich habe nur 2-3 Stunden am Morgen, also ab in de Wald. ‘(Eisen-)Schweine im Wald’ weiterlesen …

Die Tiergartenquelle: “Alta , inhallierst Du die Dinga?”

Vor ein paar Jahren -ich war jung, Birne war Kanzler und alle zahlten mit der D-Mark- lernte ich die Tiergartenquelle kennen. Damals nichts besonderes, Alleinstellungsmerkmal war der Ausschank von Schultheiss in Steingutkrügen. Eine Zeitung hatte gerade Berlins Kneipen in einer Serie abgehandelt und titelte “Wo Riesen satt werden”. ‘Die Tiergartenquelle: “Alta , inhallierst Du die Dinga?”’ weiterlesen …

Bornholmer Hütte – Eine Insel im “Latte au lait”-Meer

Am letzten Donnerstag wurde der Sonnenuntergang im Gelände bewundert, die eigentliche Strecke stand beim Start noch nicht fest, nur das Ziel war schon ausgegeben. Umso erstaunlicher war die Tatsache, daß mitten in der Nacht ein weiteres ESK-Trikot in unserer Mitte auftauchte. In den Tiefen des Tegeler Forstes sah der Oberst ein paar Lichter durchs Unterholz huschen und schon pirschte er sich an. ‘Bornholmer Hütte – Eine Insel im “Latte au lait”-Meer’ weiterlesen …

Spionage – was passiert in Kempers Werkstatt?

Eben erreichte ein unbeschrifteter Umschlag die Poststelle der Redaktion von IRN International. Die unten stehende Lichtbildaufnahme befand sich in dem Umschlag. Blitzschnell wurde diese anonym zugespielte Information unserem Spezialisten für alle Themen rund um den interantionalen Profi-Radsport, Didi Senftenberg, vorgelegt.

Hier sein Gutachten:

EISENSCHWEINKADER | Spionage   was passiert in Kempers Werkstatt? pedal Spionage   was passiert in Kempers Werkstatt?
Modifizierte Pedale in Kempers Werkstatt

Diese Aufnahme zeigt die an Kempers Ru-Fa montierten Pedale. Folgende Besonderheiten sind dabei heraus zustellen:

1. Die Pedalhaken sind aus doppeltem Stahl! Kemper lies das Material verdoppeln und vernieten. Offensichtlich rechnet er mit exorbitanter Belastung an den Körben.
2. Die Standfläche der Pedale wurde durch geschmiedete, gebogene und verspannte Speichen deutlich verstärkt. Kemper klagte schon in der Vergangenheit über die enormen Kräfte, die während der Rennen auf die Standfläche wirken. Dieses scheint nun seine Antwort zu sein.
3. Zum schnelleren Einstieg wurden Schrauben montiert. Nun kann der Rennfahrer mit einer schnellen Bewegung die Pedale richten und einsteigen.
4. Schnellverschluss mit verschraubtem Griff. Offensichtlich plant Kemper häufiger ein- und auszusteigen. Jedenfalls wurden die Pedalriemen mit gut greifbaren Schnellverschlüssen ausgestattet.

Tatsächlich ist auf einen Strategiewechsel des Teams “Ru-Fa Rennsport” zu schliessen. Statt, wie in den vergangen Jahren, mit 42/25 die steilen Anstiege der Toskana zu erklimmen, wird Kemper bei der diesjährigen Ausgabe des “Rennens durch die Hölle” seine Erfahrung aus dem Quer-Sport mit einbringen und laufen! Nur so sind die Quer-typischen Modifikationen an seinem Material zu verstehen.

Wir bleiben dran!

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

Der ESK und der Militärpatrouillenlauf (oder Schwucken lieben Biathlon)

März. Der Winter ist vorbei und nach Wochen ohne sportliche Aktivitäten konnten sich die Kader nicht einigen und so wurden das Feld geteilt. Der Oberst zog mit seinen unerschrockenen Mannen zu später Stunde durchs Unterholz während die Freunde des glatten Geläufs schon kurz nach Sonnenaufgang in Pankow starteten. Für die Fahrer mit Trainingsrückstand wurde ein Treffpunkt in Oranienburg ausgegeben, wohin ein Zug aus Berlin pünktlich kam. Letzte Wolken ließen einige wenige Tropfen fallen, doch im Löwenberger Land herrschte eitel Sonnenschein und die Kumpanei der Schwucken zog laut schwätzend auf menschen- und autoleere Strassen ihre Spur. Getrieben von einem auf den Punkt ausgearbeiteten Strecken- und Zeitplan, der die Befindlichkeiten der Ehefrauen, den Wind in Richtung und Geschwindigkeit und auch das Leistungsvermögen der Mitfahrer berücksichtigte, wurden herrliche Kilometer abgespult. Vom Hohen Timpberg aus wurde der Rand der Erdscheibe gesehen und die Route für die nächste Huschke-Fahrt gedanklich überarbeitet. Doch dies sind alles Nebensächlichkeiten….

Dank des unermüdlichen Einsatzes aller wurde der Getränkeausschank zu einer Zeit erreicht, daß alle sich entspannt setzen konnten, Getränke wurden geordert und fast entwickelte sich eine Unterhaltung, als ein mit den modernsten Kommunikationsgeräten ausgestatteter Athlet ausrief “Um 13:20 ist Massenstart! Wir müssen los.” Schon war die Zurückhaltung einiger Mitfahrer auf dem Stück Lehnitz-Summt erklärt, sie würden jetzt noch ein Rennen fahren. Doch nein, es handelte sich -wie ich auf Nachfrage erfuhr- um die Weltmeisterschaft der schießenden Skiläufer, wovon bewegte Bilder in die heimischen vier Wände übertragen würden. Und so blieb die Rechnung klein und das Weib freute sich über die frühe Heimkehr.

Neuste Aufnahmen aus der Profi-Schmiede des Teams “Ru-Fa Rennsport”

Didi Senftenberg für IRN International – exklusiv

Schnell dreht sich das Profikarussel und wieder einmal kocht die Gerüchteküche über! Nach den nun mehrfach aus autorisierten Kreisen bestätigten Gerüchten, das der umworbene Klassikerspezialist und Haudegen Siggi Staub Anfang diesen Jahres zu dem von R. Fauss gegründeten Team “Ru-Fa Rennsport” wechselte, konnte IRN International kürzlichst eine Aufnahme des extra für ihn gefertigten Renngeräts erwerben.

EISENSCHWEINKADER | Neuste Aufnahmen aus der Profi Schmiede des Teams Ru Fa Rennsport rufa staub Neuste Aufnahmen aus der Profi Schmiede des Teams Ru Fa Rennsport
Federleicht hängt die Maschine in der Montagehalterung

Spektakuläres Material, gebohrtes Aluminium, feinst gezogenes Rohr und liebevoll zisilierte Muffen sind nur einige der hochexklusiven Zutaten dieses Feinschmecker Gerichts aus der Küche R. Fauss! Staub weiss um die Last auf seinen Schultern: “Es wird härter denn je. Wir werden siegen, oder auf den staubigen Straßen Italiens sterben!” – mit diesen Worten unterstrich der seit Jahren in der Toskana berühmt berüchtigte S. Staub die Ambitionen des Teams “Ru-Fa Rennsport”.

Gleichzeitig gehen Gerüchte um, dass der ehemals gefürchtete und zwischenzeitlich in Zwangsruhestand versetzte Kemper auf Krücken gesehen wurde! IRN International konnte diesbezüglich noch keine weiteren Details aufspüren, jedoch scheint Kemper im Rahmen eines Alpentrainings verletzt worden zu sein. Ist der Mann noch für die Belastungen in der Toskana geeignet?

Wir bleiben dran!

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv