Gib acht im Wald!

Wer sich derzeit abseits der präparierten Rennstrecken durch Forst und Heide bewegt, dabei auch noch abenteuerlustig den dunklen Teil des Tages wählt, die Akkus nur unzureichend aufgeladen hat und vorher auf Nahrungsaufnahme verzichtet hat, muß sich nicht wundern, wenn sich wehrhaftes Totholz in den Weg schmeißt, gut getarnt unter einer dicken Laubschicht. Eben dies mußte gestern Abend Rifli erfahren, als er wiedermal spektakulär vom Gerät ging und den Herren Boverhannes mit offenen Armen empfing. Seine Schmerzensschreie hallten durch den Wald, Ursache war ein Krampf in den unrasierten Beinen. Ansonsten war nichts passiert, die Landung soll sich nach Aussage der Beteiligten wie im Tiefschnee angefühlt haben. Weitere Erkenntnisse der gestrigen Ausfahrt: nach 3 Stunden Akkuladen bringt der Chinabrenner mindestens 2,5 Stunden Licht auf kleiner Stufe und Hängerziehen bringt was für die Beine.

Eigentlich sollten unsere Badeausflüge zum Gorinsee ja bis Ende November andauern -so wurde im August beschlossen- doch irgendwie hatten wir gestern keine Handtücher dabei. Ein ordentlicher Termin für ein Jahresabschlußbad muß also gefunden werden.

Twobeers

8 Antworten auf “Gib acht im Wald!”


  • Abbaden an der Ostsee haben wir auch verpasst. :-)

    Schön dass die Landung perfekt war.

    Der Elternabend war nicht hilfreich! ;-(

    Toni

  • Auf Boverhannes WEICH fallen? Kann ich nicht glauben…der ist knochenhart, der Kerl.

  • @schorsch: Rifli lag unten, Boverhannes oben.

  • twobeers, ein vertrockneter kiefernstamm ist weicher als rifli.
    ich hätte gerne eine aussage der beteiligten.

  • Man könnte den Eindruck bekommen, dass das „Lichter ausschießen wie noch nie“ zu einer Passion von Rifli geworden ist.
    Rifli, kannst du dich bitte auf deine altes Hobbys: „Platten am Anfang einer jeden Ausfahrt“ und „Suhlenlesen weil zu spät gekommen“ besinnen?
    Uns wäre leichter ums Herz.

  • Meine lieben Mitleidenden, den Trend meiner Sturzbilanz bei meinen Ausfahrten zu senken ist mir mit der letzten Nachtritt leider noch nicht geglückt. Positiv ist aber anzumerken, dass sich der Verletzungsumfang dramatisch gesenkt hat. Der letzte Abgang hat nur einen blauen Fleck und ein leicht geprelltes Knie zur Folge auch sind materielle Schäden nicht zuverzeichnen. Die Bremshebel nicht zu fest anzuziehen, hat sich mal bewehrt.

    Für Rob: es waren nur Buchen da und die sind härter. Nur das Buchenlaub ist angenehmer als ein oller Kiefernwaldboden. Ich bin noch nie so weich gefallen…

    Rifli

  • Boah Rifli. Was ist los? Klar, Dein Schwerpunkt liegt schon recht hoch, nur gab es mal eine Zeit, in welcher Du geschmeidig wie eine Katze… Obwohl, stimmt, das warst nicht du.

  • Ja ja, geschmeidig wie eine Katze immer auf alle 4 äh 2 Knie. Erinner mich bitte nicht an den Winter anno 2003

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