ZwoBier kaputt – ein schlechtes Omen (oder HH-B)

Vor 2 oder 3 Jahren wurde ich von Acke gefragt, ob ich nicht ganz geheim zusammen mit ihm HH-B fahren wolle, wir würden einfach am Start auftauchen und den Herren Kemper und Staub den Handschuh hinwerfen. Doch Acke war leider dienstlich oder privat verhindert, aus dem Start wurde nicht. 2009 wünschte sich mein Freund Boom zum Geburtstag eine Fahradtour mit 2 Freunden, genauer die Teilnahme bei HH-B. Also alles gebucht, ich wurde krank, die beiden anderen blieben ob des Starkregens am Morgen im Bett und fuhren mit der Bahn zurück.

Dritter Versuch 2010.

Um alle Eventualitäten kostengünstig abzufedern eine kurze PM an ChristianHH. „Ich möchte demnächst mal nach Hamburg und mit dem Rad zurück. Wollen wir uns treffen?“ Kurznachrichten hin und her, schon waren wir beide ein Paar, welches einen Start bei Regen absagen würde. Das war meine Bedingung. Der von der „Blut, Schweiß und Tränen-Tour“ vielleicht bekannte Toni wollte auch noch mitkommen, da waren wir schon zu dritt. Darki als Alleinstarter.

Für Freitag wurden Zugtickets gekauft, doch Fahrradtickets für den EC waren natürlich nicht mehr zu haben. So wurde auf die von mir gern praktizierte Variante zurückgegriffen. Und da es keine geeignten Wagen der Bahn gibt, die wie auf dem folgenden Bild aussehen, wurden noch schnell ZwoBier gekauft.

Beim Zerlegen und Verpacken des Rades passierte das Unglück. Leise wurden die auf dem Boden stehenden Flaschen berührt, langsam kippten sie und fast zaghaft explodierten sie. Erst die eine, dann die andere. Kann es ein schlimmeres Omen geben? Seit Tagen kaum Nachtschlaf, vom Vorabend noch gezeichnet und dann kein Stützbier für Körper und Geist? Na wenigstens hatte der ungarische Bahnscherge noch Kleinstbiere für viel Geld abzugeben.

Die Fahrt verlief problemlos, beim Überfahren der Hamburger Stadtgrenze setzte der Starkregen ein. Doch wir würden ja am Hauptbahnhof mit offenen Armen und einer Limousine erwartet werden. Nach kurzem Suchen und der Umrundung des Bahnhofs fand uns Christian vor der Bierbar. Seine Ausführunge gingen dahin, daß er zwar mit dem Auto da sei, doch diese sehr klein und sauber und der Weg auch nicht weit und Darki und Frenk wären mit dem Auto gefahren, doch wir wären ja von anderem Kaliber und er würde mit dem Auto vor uns und wir bräuchten nur den Windschatten….Wir stiegen also auf die Räder und rollten aus dem Parkhaus. Wir erreichten unsre Herberge und waren naß. So hatte ich mir das vorgestellt. Es folgten ein üppiges Mahl in der Gastronomie, das Bier floß ebdlich in Strömen. Kurz vor Mitternacht machten wir dann Telefonterror bei den örtlichen Taxiunternehmen, damit wir am nächsten Morgen zum Startort kämen. Der Wetterbericht wurde nochmal konsumiert, ein Regenband würde durchziehen, Sturmwarnung für Hamburg, Temperaturen knapp über 0°C.

Gute Nacht Johnboy, Gute Nacht Jimbob. In nicht ganz 4 Stunden klingelt der Wecker.

Fortsetzung folgt…

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