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Velothon 2009 – ESK erringt 2. Platz als Mannschaft

Der Eisenschweinkader startete in Vollbesetzung auf der 120 Kilometer-Distanz des Velothons. Die eigenen Erwartungen waren hoch gesetzt, der Sprecher verkündete bei Rennstart, der Eisenschweinkader sei der Favorit des Tages. Nur 4 Sekunden fehlten am Ende zum ersten Platz, doch die Freude über die gute Mannschaftsleistung und das gelungene Rennen wurde dadurch nicht im Geringsten getrübt. Mit Glückwünschen wurde der Kader im Ziel empfangen.

Während unsere Kadersportler von etlichen Unfällen im Rennen berichten mussten, wurde sie glücklicherweise verschont. Nur Acke musste wegen eines Plattfußes auf höhe Grossbeeren Zeit abgeben, der Rest war vom Start an in vorderster Front des Renngeschehens anzutreffen. Im Ziel wurde die gute Leistung durch vier Plätze unter den ersten 100 von 7500 gestarteten untermauert. Dabei konnte Staubi mit dem 16. kaderintern den vordersten Platz belegen, Menis wurde 18. (OnkelW 40.; Bo 72.).

Die fehlenden etwa vierzig Plätze, die den vier Sekunden Rückstand vor dem “Team Helle Mitte Berlin” in der Mannschaftswertung entsprechen, konnten die gute Laune aller Anwesenden nicht schmälern. Man hatte es doch geschafft vor heimischer Kulisse ein riesen Ergebnis herauszufahren. Mit einer Durchschnittsgerschwindigkeit von über 43 km/h auf den 120km hat sich der Eisenschweinkader auf die vorderen Platzierungen geschoben.


Staubi (Bildmitte) und Menis (ungewohnt in den blau-weißen Farben des RC Kleinmachnow gleich hinten Staubi).


Die Kaderaufstellung nach dem Rennen.

Munteres Fachgesimpel.


Die Mannschaft samt unterstützendem Anhang vor heimischer Kulisse.

16. Staubi; 18. Menis; 40. OnkelW; 72. Bo; 113. Husten; 227. Pda; 923. Acke; 1250. Joerg von 7500.

Danke!

12 Kommentare

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  • Respekt! Vor allem an Staubi, dem alten Drückerschwein – auf Malle hörte ich seinen Meister noch “Der hat heute das Messer zwischen den Zähnen!” sagen – anscheinend hat er es bis heute nicht aus dem Mund genommen! Gratulation und vor allem: Was bin ich froh, dass es euch nicht gelegt hat!

  • Glückwunsch an die Eisenschweine! Ganz besonders freut mich, dass der kürzliche Sturz im Wald samt Fleischwunde Staubi nicht aufhalten konnte. Respekt!

    PS: Wo kriegt man Team Helle-Mitte Trikots?

  • Hier mal meine Eindrücke:

    Die Kader fanden sich gegen 08:30 im fast leeren Startblock A ein und nahmen in der 2. Reihe Platz (ein Omen?). Für mich in meinem ersten Strassenrennen großartig und respekteinflößend zugleich. Ich wollte schliesslich nicht gleich auf den ersten 5 km abplatzen und dann nie wieder nach vorn kommen…
    Eine Stunde wurde mit Gesprächen,”Toiletten”gängen und Familienbesuchen verbracht. Zwischendurch kündigte der Sprecher den Kader als Favoriten und Lokalmatadoren mit zahlreichen Cyclassics-Siegen an. Menis im Interview, nach der Strategie befragt:”Wir fahren die ersten 20km bis das Blut aus den Ohren fließt und sehen dann, was für die letzten 100km geht”.
    Dann ging es los. Ich perlte erst einmal nach hinten ab, weil vor mir jemand nicht in sein Pedal kam, konnte aber schnell wieder zu den anderen Schwarzkitteln aufschliessen. Zumindest so, dass sie einige Reihen vor mir sichtbar waren. Die Geschwindigkeit und das Gedrängel hatte ich mir schlimmer vorgestellt. Offensichtlich fuhren die meisten Fahrer das A-Blocks vernünftig. Die ersten Probleme kamen beim Durchsacken der VIPs auf, die das gern in der Mitte machten. Auf dem von einigen als erste Schlüsselstelle gesehenen Anstieg auf dem Spandauer Damm (der wie der Willi im Feld ein Witz war) krachte es zum ersten Mal direkt hinter mir (ich war es nicht!). Das Geräusch muß man nicht haben… Insgesamt legten sich zweimal hinter mir und dreimal vor mir welche ab. Davon zweimal genau zwei Radlängen vor mir. Schönes Gefühl, wenn man überlegt, wolang die Kiste jetzt schlittert, ob man vorbei kommt und ob es gleich von hinten einschlägt. Übel war ein Sturz auf einer Landstrasse, bei dem der Fahrer vor mir vom Belag abkam einige Dutzend Meter auf dem Schotter rumeierte und dann gegen die Leitplanke fuhr und auf die Fahrbahnkante klatschte. Später sah man in den Kurven ab und zu jemanden liegen. Na ja, das gehört wohl leider dazu.

    Ich fuhr die meiste Zeit am Rand und fühlte mich da recht wohl. Ich selbst hatte eigentlich keine gefährlichen Situationen ausser den Stürzen vor mir. Das Führungsmotorrad war stets in Sicht, etliche ESK-Trikots ebenso. Ganz vorn bin ich natürlich nie gefahren, da wäre ich geplatzt. Soweit ich weiß, hat der ESK aber auch Führungsarbeit geleistet. Einmal wurde es eng für mich, als Perlenkette bei gutem Wind gefahren wurde. Da dünnte es vor mir plötzlich aus und ich mußte mehrere Löcher zufahren, was übel war. Ein Blick nach hinten war auch nicht gerade stimulierend, oder auch doch: Da war ein schönes Loch. Da mir klar war, dass Abreissen Schaize wäre, blutete ich eben aus den Ohren und hielt die Gruppe. Später fuhren sie aber auch wieder von hinten ran.

    Irgendwann waren plötzlich die letzten 25km da und ich schaute mal, wer von welchen Teams vorn war. Das sah aber nicht so bedrohlich aus, bis auf die blau-schwarzen Hosen des Siegerteams eben. Etwas später schloss ich zu Staubi, OnkelW und Husten auf. Menis war wohl weiter vorn. Das war einer der schönsten Momente im Rennen für mich. Das Ziel naht und das Team kommt zusammen. Das Tempo zog dann langsam richtig an. Auf den letzten 2 Kurven verlor ich “einige” Plätze. Jeder wollte mindestens unter die ersten 100 und es tat einfach mal weh. Da ich wußte, dass ich jetzt der 4. Mann vom Team war, hielt ich trotzdem noch einmal voll rein und konnte auf den letzten 1000 Metern noch einige Reihen rechts überholen, aber dann wurde es zu eng. Vermutlich wäre ich sowieso eingegangen oder ins Gitter geflogen. Nun ja, ich habe definitiv alles gegeben.

    Sehr schön war dann, dass es im Ziel ein mehrköpfiges ESK-Empfangskommitee gab.

    Es war eine schöne Erfahrung, so etwas mal mitgemacht zu haben und endlich keine Jungfrau mehr zu sein!

  • Chapeau! Großartige Leistung von den Langen und etwas Kürzeren im Kader. Staubi macht mir mittlerweile Angst. Die allerherzlichsten Glückwünsche an das Team!

    Schön auch die Schilderung aus Bos Sicht: was für ein gelungener Einstand in den Kader mit dieser Leistung. Und ansonsten: Beim ersten Mal tut’s immer weh 😉

  • Habt ihr alle fein gemacht – Herzlichen Glueckwunsch! 🙂

    An den Autor dieses Artikels: wir alle faenden es total schau, wenn du das naechste Mal Bilder in einer ertraeglichen Groesse einbinden (und nicht direkt von der Kamera-Speicherkarte) wuerdest 😉 Ich habe das Problem mal behoben.

  • Mensch Jungs, zu gern hätte ich mit Rucksack im Ziel auf Euch gewartet!!

    Aber ich hatte in Rifli und Steffi würdige Vertreter, bzw. Rob etc.etc.

    Herzlichen Glückwunsch!!!

  • Ich sag’s mal so… Herzlichen Glückwunsch.

    @Steffi und Rifli: Für einen kurzen Moment dachte ich, ich hätte was verpasst 😉

  • Na Mensch, da kann ich auch nur sagen das habt Ihr fein gemacht. Aber wo sind die 4 sekunden liegen geblieben? Eventuell muss nächstes Jahr ein doch noch an der rennkleidung gefeielt werden Zeitfahranzuge müssen her!

    Gruss aus dem sonnigen Stonesdorf

    andre´

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