[28.11.] Spuren im Schnee – Bericht

Die Hexe nahm morgens ihren Besen und trieb mir selbigen mit Schwung ins Kreuz. Krumm ging ich zur Hausapotheke und nahm alles, was Schmerzlinderung versprach. Und 8:30 saß ich dick verpackt auf dem Rad, eine Flasche mit heißem Tee direkt auf die schmerzende Lendenwirbelsäule und mit knapp über Schrittgeschwindigkeit gings los. Das trübe Grau der letzten Tage war verschwunden, kein Regen, teilweise tiefblauer Himmel, der die Kälte des Universums in die Mark Brandenburg schickte. Und zum ersten Tag des neuen Kirchenjahres  und dem Beginn der Adventszeit  zeigten sich erste Bäume geschmückt.

Bald können wieder kleine Teiche als Eishockeyarenen dienen.

Waren in der Stadt die Spuren des eisigen Hauches noch spärlich, so wurde es schon in Schildow richtig winterlich, was die Durch- bzw. Überfahrt einer in der letzten Woche noch matschigen Wiese angenehmer gestaltete.

Das Schloß Dammsmühle wurde nicht mehr rechtzeitig winterfest gemacht oder das Klima in den Räumen soll dem der Umgebung angeglichen werden. Zumindest sind wieder einige Fenster mehr kaputt. Doch die umgebenden  Wälder hielten jungfräuliche Weiten bereit und auch erste gespurte Wege.

Noch einige Seen wurden passiert, dann war es Zeit zur Heimkehr.

Leider ließ die Kälte die Stromversorgung der Kamera aussteigen, so daß der restliche Weg ohne Pausen zurückgelegt werden konnte. Ein herrlicher Ausflug, bei dem die Abkürzungen über gefrorene Wasserflächen noch nicht genommen werden konnten, doch der Winter ist ja noch jung.

Twobeers

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