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Zurrück in die Zukunft – Hochlager 2

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Mit einem lauten tosen des Wetters auf der Aluminiumummantelung landen wir punktgenau. Mein GPS zeigt genau die gewünschten Koordinaten an. die Sicht ist leider unzureichend und so sind wir froh über den Fortschritt des GPS. Ein blick aus der Hülle, wir packen unser Gepäck und gehen erst einmal die neue Umgebung erkunden. Fast einsam setzen wir einen Fuß vor den anderen, unwirklich bestaunen wir die futuristischen Gebäude hier oben auf 2962 m über dem Erdwasserspiegel…..

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Zeitwende

Der schwarze Kontinent kommt näher und wir sind in Planung, um dies aber weiterhin im soll zu haben müssen wir erneut hinauf. Hinauf wo die Luft dünner wird, hinauf per Pedes, hinauf mit schwerem Gepäck. Uns bleibt wenig Zeit und so entscheiden wir uns für den kürzesten Weg nach Oben. Durch das Höllental soll uns der Weg führen. Leider spielt das Wetter einmal mehr all seine Kapriolen zum falschen Zeitpunkt aus und so müssen wir, um nicht Leib und Leben zu riskieren, einen teil des Weges mit mechanischen Hilfsmitteln zurücklegen. Den Weg aber zur Gondel vollziehen wir zu fuß und erhaschen uns so die ersten Höhenmeter.

Wetter bedingt sind wir nun fast die einzigen auf dem Gipfel, welchen mach kaum sehen kann, denn der Nebel und Schneeregen lässt einen kaum die hand vor Augen sehen. Für uns zählt jedoch nur die Zahlen die auf meinem Höhenmesser zählen, denn es ist unser letzter Akklimatisationsversuch. Nun sind wir oben und erkunden erst einmal alles um uns herum. Als der Nebel einen Moment etwas weitere Sichtweisen erlaubt klettern wir hinüber zum goldenen Gipfelkreuz.

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Immer noch alleine, nur mit ein paar Dohlen, die sich dick aufplustern warten wir darauf das der Zeiger der Uhr ein wenig schneller läuft. Als die letzte Gondel die Plattform verlässt und wir Einsam oben in der rustikalen Hütte auf die Nacht warten, zeigt sich der Himmel. Plötzlich schleicht langsam das Wetter in eine andere Richtung. Teilweise kann man sogar jetzt den Eibsee unten im Tal sehen.

Nun können wir mit ruhigem Gewissen das Schlaflager beziehen. So wie es scheint sind wir an diesem Abend die einzigen Übernachtungsgäste. Die Matratze mit Panoramablick verrät gutes für den nächsten Morgen, und so schlafen wir beruhigt ein.

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Kurz vor 07.00 hält uns nichts mehr in unseren Schlafsäcken und so pellen wir uns heraus und steigen auf das Dach Deutschlands, ein bisschen Watte schauen steht hier auf dem Programm. Wir können uns kaum von dem gigantischen Anblick los reißen, doch mein Magen knurrt. Nach dem Frühstück und dem Liter Teewasser setzen wir unsere Reise fort. Wir nehmen den Fußweg nach unten über das Zugspitzplatt in angriff. Steil geht es bergab und wir überwinden einige Geröllfelder. Die Sonne wärmt uns bereits das Gesicht und so laufen wir in den Tag hinein.

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Um das Akklimatisationstraining perfekt zu machen müssen wir aber an diesem Tag nicht nur absteigen, sondern auch nochmals ein Stück aufsteigen. Und so überwinden wir ab dem Zugspitzplatt den Rest bis ins Tal mit der Zahnradbahn. Denn wir wollen ab Hammersbach noch einmal hinauf bis zur Höllentalangerhütte um einen Teil des Weges zu gehen den wir ursprünglich zurücklegen wollten.

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Erneut schrauben wir uns nach oben, und gewinnen schnell an Höhe. An der Höllentalangerhütte auf 1390 m ü NN machen wir Rast. Und genießen nochmals den Blick nach oben auf die Zugspitze. Langsam heißt es Abschied nehmen und so treten wir am Nachmittag den Rückweg über die Klamm an. Das Wetter zeigte sich den ganzen Tag von seiner besten Seite, und auch wenn wir unser Programm etwas umstellen mussten waren die letzten 48 Stunden ein Mosaik Steinchen mehr in der Planung für Afrika. In 10 Tagen geht es nun los auf den Höchsten Berg des Kontinents…….

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11 Kommentare

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  • IN 10 TAGEN SCHON????? OH GOTT OH GOTT …

    Als Du etwas von “…wollen gleich los in die Alpen…” schriebst, dachte ich eigentlich an ein gemütliches Wochenende mit dem Zweirad. Vorbereitungstraining für den Kibo – das kam mir nicht in den Sinn. Tolle Bilder, Ihr habt auf jeden Fall ein Händchen für eine derartige Kulisse.

    Viel Erfolg und Spaß in Afrika!

  • Die Bilder sind überirdisch schön, freue mich auf jetzt schon auf den Bericht aus Afrika. Euch ein wunderbares Freundinnen-Abenteuer und kommt heil wieder!

    Jen*

  • Das erste Bild hielt ich zunächst für ein Bildschirmfoto aus “Quake” oder einem anderen Spiel!

    Die folgenden Bilder machen richtig Lust auf Bergwandern! An Afrika habe ich dabei so gar nicht gedacht, aber ich freue mich auf Zebras, Löwen und Buschleute mit Eurem nächsten BEricht!

  • Sagt mal Mädels, Ihr wollt es wirklich wissen, oder? Ist ja unglaublich. Also ich freue mich mit Euch und wünsche Euch eine gute Zeit in Afrika. Und überall anders natürlich auch!

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