Archiv für die 'Wettkämpfe' Kategorie

Ergebnis „Von Tanke zu Tanke 2017“

Das war wieder ein großes Spektakel! Der für das Wetter zuständige ESK-Außenposten erinnerte sich rechtzeitig an unsere Abmachung und so tropfte es um 19:00 nur noch von den Bäumen. Wetterfühlige schoben Krankheiten oder dienstliche Belange als Entschuldigung vor, die Tapferen und Unerschrockenen hingegen stellten sich dem Kampf gegen die Uhr und den inneren Schweinehund. Nach großem Sport wurde der metallische Blutgeschmack danach mit eiskaltem Schultheiss (Danke an die Brauerei!) runtergespült, Uschi & Günther gaben alles in ihrer mobilen Schankstation, während die Zeitnehmer noch die Platzierung an die gekaufte Zielzeit anpassten. Die furchtbar flinken Fichten legten wie im letzten Jahr den größten Schein in den Klingelbeutel und wurden so verdient Sieger! RKB/RTC waren das schnellste Frauenteam, herzlichen Glückwunsch auch dazu. ‚Ergebnis „Von Tanke zu Tanke 2017“‘ weiterlesen …

Die Ersten werden die Letzten sein – der Letzte wird der Erste sein

So lautet mein Motto des diesjährigen Erbeskopfmarathons, Ausgabe 2016. Die 15. Veranstaltung und ich bin zum 13. Mal dabei. Außer mir sind wir mit der Rekordanzahl von sechs Leuten auf der Langstrecke und 2 Fahrern auf der Mitteldistanz vertreten.
Was hat sich alles getan in den letzten 15 Jahren?! Mittlerweile existiert der Nationalpark Hunsrück und die Strecken sind nicht mehr die selben wie früher. Leichter ist es deshalb nicht geworden, im Gegenteil, so hat die Langstrecke diesmal 210 Höhenmeter mehr als noch 2015. Dafür ist das Wetter ähnlich wie bei meiner Premiere 2003.
Team Erbeskopfmarathon 2016

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Janibal in Fürth – eine kleine CX-mas Feier

Zahlenspiel, fragt sich jeder nur ob Platz 12 oder 14.
Fragt sich gleich jeder: wo, bei? In Hamburg und Umfeld läuft heute keine Seelentherapie CX.
Aber in Fürth. Das ist da, wo alles begann. 30 Stuckies galten als lebensgefährlich und cabuum diente als Treibstoff. Maschinen hießen noch naturnah, z.b. Adler und nicht stevens, ridley oder scott. ‚Janibal in Fürth – eine kleine CX-mas Feier‘ weiterlesen …

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KSGC-Prolog: Second Price!

War das ein Spektakel! Der letzte Freitag im Oktober, rechtzeitig wird es kühl, so daß das Bier Trinktemperatur hat. Es wird rechtzeitig dunkel, im die Strecke beleuchten zu können. Und die Organisatoren halten ihren Plan lange genug geheim, daß keiner trainieren kann.

Das Rennen war wieder ein Uphill, Mann gegen Mann. Alles bekannt, denkt der Leser, doch nein. Nicht der erste wird Sieger, sondern der zweite, der langsamere. Was sich einfach liest und anhört, wird anstrengend, wenn man es probiert. Der Anstieg hat knapp 30%, die Länge der Strecke hat 25m. Die Fahrer dürfen ihre markierten Spuren nicht verlassen, müssen die ganze Zeit bergauf rollen und die Füße müssen auf den Pedalen bleiben.

So viele Stürze gab es noch nie, die Notiz des Schiedsrichters „DNF“ auf dem Berichtsbogen war mehr als einmal zu lesen….

Nach einer Stunde war der Sieger ermittelt, „Daniel’s Bistro“ (die Schreibweise ist nicht von mir) wurde geentert und der Sieger gefeiert. Beim nächsten Lauf wird der Schweiß wieder fließen.

Dank und Gruß an alle Teilnehmer!

Wertung

Nächster Termin: 08. November im Volkspark Rehberge

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EBM Seiffen 12 Jahre später

Eines schönen Tages überredete mich mein Sachsenkumpel Fabian, ihn zu einem Rennen nach Seiffen zu begleiten. Unsere noch recht junge Radfreundschaft währt gerade mal 2 Jahre und bis auf ein paar unbedeutende Zwischensprints haben wir noch kein Rennen gemeinsam bestritten. ‚EBM Seiffen 12 Jahre später‘ weiterlesen …

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Erbeskopfmarathon 2014

Pfalz kennt ein jeder. Eifel auch. Taunus ist allen nicht nur als Auto ein Begriff, aber was und wo ist eigentlich der Hunsrück? Eingefercht zwischen Luxemburg, Saarland und bis zum Rhein bei Koblenz reichend, führt dieses Bergland ein schattiges Dasein.
Vielleicht waren die Bestrebungen der Landesregierung, im Hunsrück einen Nationalpark einzurichten, ein wenig auch der geringeren Bekanntheit dieses Landstriches geschuldet. Dabei lernt doch schon jedes Kind im Erdkundeunterricht: Eifel, Hunsrück, Taunus, Westwald – die vier Rheinischen Schiefergebirge.

Doch im Hunsrück gibt es eine Attraktion, die jedes Jahr aufs Neue von den Menschen in und um die Ortschaft Thalfang ausgerichtet wird: einen Mountainbike-Marathon. Im örtlichen Verein aus einer Schnapsidee gegoren, hat sich dieses Fahrradrennen etabliert, ohne jedoch seinen freundlichen und familiären Charakter zu verlieren.

Die Sponsoren kommen aus der Region, die vielen ehrenamtlichen Helfer aus den umliegenden Gemeinden, die tollen Trails und Wege sind nicht einer weiter wachsenden Teilnehmerzahl gewichen, das Startgeld bleibt moderat und der Charme erhalten. Und deshalb versucht unser Freund Darkdesigner auch jeder Jahr, seine Freunde zu animieren, am Erbeskopfmarathon teilzunehmen. Dieses Jahr folgten seinem Aufruf Darki, Lorenzo, Nic, Mischi, Flo, Frö und ich.
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[19. Juni 2014] Von Tanke zu Tanke V

Die alljährliche offene Bestenermittlung im Paarzeitfahren des EMPOR Karlshorst Süd steht an. Hier eine kleine Galerie aus den Vorjahren…


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[KSGC 2013/2014] – 3. Lauf Tiergarten

Ein Aufschrei war zu hören durch die neujährliche Stille, in der die Hauptstadt der Freibeuter und Ganoven lag. Der Schatz des legendären Störtebeckers ward auch nicht im vergangenen Jahr geborgen, sämtlichen schlechten Vorsätzen zu trotz. Die tapferen Männer und Dernen gaben sich aber nicht entmutigt, sondern segelten durch die milde Brise des Jännermorgens. Eigentlich sollten sich bereits Eiskrusten auf den Säbeln und Degen der Tapferen befinden, doch durch eine Fügung des Schicksals war der Beutezug durch milde Temperaturen begleitet. In der Ferne zeigte sich ein neues Eiland welches es zu durchpflügen galt. Das Tiergartengewässer mit der Brücke der Verdammten würde sich als idealer Ankerpunkt eignen, gegen Samstag Mittag,(18.1.2014 12.30) Uhr würde man dort anlanden. Und dann auf zum nächsten Versuch, auf der Suche nach dem Schatz des Kapitäns…zur Freude oder zum Wahnsinn, dies wird sich noch zeigen.

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[KSGC 2013/2014] – 2.Lauf Rodelberg, Treptow

Blutrot weht die Flagge am Mast und der Sturm treibt den Kahn in die Untiefen. Die Böen tragen den klagenden Gesang der armen Seelen auf der bunten Kuh herüber:

„Und macht unser Kahn seine letzte Fahrt, Laßt lachend, als Sarg ihn versinken. Wir sterben nach wilder Seeräuberart, Heut‘ morden und morgen ertrinken.“

Lasst uns sehen, ob es wirklich die letzte Fahrt ist und stellt euch dem gerechten Kampf. Auf das der Beste in Störtebekers Namen den Becher stürzt.

Treffpunkt: Saterdag, 14.12 um 12:30 Uhr auf dem Rodelberg

KSGC

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Nachtrag – ESK wuppt EBM

Hinfahren, vor fahren, schnell fahren und die eigen Bestzeit pulverisieren. So der simple aber ambitionierte Plan des diesjährigen Ausflugs in die Heimat der Spielzeugmacher.

ebm-startblock

 

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Erbeskopfmarathon 2013

Im Ziel, wenn etwas Zeit vergangen und bereits das ein oder andere kühle Blonde die Kehle hinunter geflossen ist, dann kann man auch wieder lächeln. Insbesondere wenn man von den Organisatoren des Erbeskopfmarathons im Hunsrück so mit guter Laune überhäuft wird. Dennoch täuscht das nicht über die ein oder andere Missstimmung hinweg, waren doch einige von uns mit ihrer Leistung garnicht einverstanden. Darki haderte nach dem Rennen sehr mit der Härte der Strecke und hatte sich nach seinen vielen langen Rennen (u.a. Mailand-San Remo) mehr ausgerechnet, Nic schien ebenso wenig zufrieden, Frö schwor nie wieder mitzufahren und auch ich war mit meiner körperlichen Fitness und der gefahrenen Zeit mehr als unzufrieden. Nur Lorenzo hatte wie immer gute Laune und Mischi hatte sowieso alles richtig gemacht, startete er doch nur beim Halbmarathon statt bei der Langstrecke und hatte im Ziel schon drei Pils Vorsprung. ‚Erbeskopfmarathon 2013‘ weiterlesen …

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Der alte Mann und das Berg (Prolog)

Er war ein alter Mann und er fuhr allein mit einem Rad durch den Harz, und seit vierundachzig Tagen hatte er keinen Sieg mehr errungen.

Es begab sich im Jahre des Herren 2011, dass sich einige Herren zum Behuf der Vernichtung mehrerer Hektoliter edlen Gerstensaftes zusammenfanden und ob der fortgeschrittenen Stunde und des drastisch gesunkenen Blutanteils im Alkohole ins Gruebeln kamen, welcher Gipfel denn im folgenden Sonnenumlauf zu erklimmen sei. Und mich deucht es war KaPe, der das Zauberwort aussprach: Stelvio!
Genau, Dreilaendergiro. Nauders, wir kommen! ‚Der alte Mann und das Berg (Prolog)‘ weiterlesen …

Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht

So hat Rudolf S. nicht mal gezittert, als er für eine große deutsche Tageszeitung in den eiskalten Pool steigen mußte. „Verdammte Axt“ denkt er, „so geht das nicht!“ Seine Gräfin hätte gerne mal wieder ein schönes Photo von ihm, möglichst mit einem siegreichen Helden an seiner Seite. Doch wie soll das gelingen, wenn man nicht eingeladen wird? „Immer finden die wirklich lustigen Sachen woanders statt, das muß ich ändern!“ Und so schmiedet er einen Plan, der von der UCI auch alsbald umgesetzt wird. Kein Lizenzinhaber darf mehr dort starten, wo es Spaß macht, sonst wird gesperrt!
„Und bei allen genehmigten Veranstaltungen müssen sie mich nicht einladen, da kann ich einfach so hin und die müssen mir noch das Zimmer zahlen!“ schmunzelt Rudolf S. in seinen Bart. ‚Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht‘ weiterlesen …

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La Primavera – die Fahrt in den Frühling

Nach Flandern 2011 und Paris-Roubaix 2012 steht in diesem Jahr der italienische Frühjahrsklassiker Mailand – San Remo auf dem Speiseplan unserer Monumentetour. Satte 296km soll die Strecke lang sein und durch die malerische Po-Ebene, anschließend entlang der ursprünglichen und romantischen Riviera führen. Vor Genua liegt mit dem Passo del Turchino der einzig nennenswerte Berg (532m ü. NN), dann folgen noch einige Capos und am Ende kurz vor Remo die klassischen Anstiege Cipressa und Poggio. Alles in allem etwa 1600 Höhenmeter, eigentlich kein Problem und lösbar.
San Remo ‚La Primavera – die Fahrt in den Frühling‘ weiterlesen …

Dolce Riva

Was hier im Norden vor allem aus Hochglanzmagazinen bekannt war, wollten sich Teile des Rennkaders einmal hautnah anschauen und meldeten kurzerhand auf der Langstrecke der nun schon zum 20sten mal ausgetragenen Geländefernfahrt am Rande des großen Teiches südlich der Alpen.Von selbigen Magazinen überzeugt, dass Radfahren mit unterzölligem Material genau genommen nicht möglich sei, reisten die zwei Tk mit nagelneuem Material angemessener Radgröße gen Süden. Der grobe Plan für die nächsten vier Tage sah vor, die Strecke inTeilen zu erkunden, einen Tag die Neuheiten der Radindustrie zu bestaunen, die Ronda Extrema zu überleben und entspannt mit zwei, drei neuen Erkenntnissen zurückzurollen.  ‚Dolce Riva‘ weiterlesen …

Neuseenclassics – Kohlenstaub und Kohlefaserbruch

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot des Eisenschweinkaders ausging, dass jedermann nach Zwenkau kommen sollte, um sich quälen zu lassen. Es war nicht die erste Qual und sie fand statt, als Tillich Statthalter in Sachsen war. Und jedermann ging, dass er sich quälen ließe, und manche gingen nach Zwenkau. Da machte sich auch auf Onkel aus Hessen, aus der Stadt Kassel, zwischenzeitlich wohnhaft in Berlin damit er sich quälen ließe, mit seinem Freunde Kreuzpeilung, der war nicht schwanger, sondern dick. Und als sie dort waren, kam die Zeit sich quälen zu lassen. Und als die Zeit kam, stellten sie sich in den Startblock B und warteten auf den Startschuss. Als dieser aber erfolgte, traten sie in die Pedale und folgten dem Stern, der sie um die Braunkohle führen sollte. Es waren aber Heisdüsen im Feld, die da machten das Tempo gar unbequem.

Also sprach Kreuzpeilung: Fahre hinaus und mache Dir das Fahrerfeld zum Eigentum!

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[20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

Die alljährliche offene Bestenermittlung im Paarzeitfahren des EMPOR Karlshorst Süd steht an. Hier eine kleine Galerie aus den Vorjahren…

Treff ist am 20. Juni 2013, 20:00 Kronprinzessinnenweg Einmündung Havelchaussee, Start ist um 20:30. Die Strecke ist wie in den Vorjahren ca. 18km lang. Zugelassen sind Herrenfahrer und Preisgeldfahrer, es gibt keine Extrawertungen.

Nach Lebensalter, Art und Zustand des Rennmaterials und Höhe des Nenngeldes können Zeitgutschriften in noch festzulegender Höhe durch das parteiische Schiedsgericht zugesprochen werden. Anmeldung mit Name des Teams und der Teilnehmer bitte hier als Kommentar.

Wir freuen uns!

Übrigens ist das eine gute Möglichkeit zum Testen für das Paarzeitfahren des German Cycling Cups zehn Tage später:
http://www.deutschland-grand-prix.de/wettbewerbe/paarzeitfahren/__Paarzeitfahren.html

Twobeers

Meldungen:
1. Team Wim Vansevenant (Onkel / Kreuzpeilung)
2. Team Kaputt-aus-Wien (Mitstreiter/Twobeers)
3. Team Diamant (GTDanni / Bemme)
4. Team Phonak-Simulanten (Sam & Sandten)
5. Team MARC & BERND
6. Team Suicycle (Konni/Sven)
7. Team Friesch-Auf! (Markus / Thorsten)
8. Team EMPOR Karlshorst Süd (Sachse / OnkelW)
9. Equipe TI-Raleigh (PDa / Boom)
10. Team eventassec (KramersBüro / Schosse)
11. Team YoungSters (Gobbi / André)
12. Team BRC Endspurt (Martin / Sebastian)
13. Team Bruchpiloten (Erik/ Thomas)
14. Team Staublunge (Staub + Husten)
15. Team vonWindoff (vonWindoff / Olli)
16. Team Saschistique (Saschist + Konz)
17. Team Thilo/Niels (Thilo/Niels)
18. Team Team BRC Endspurt II (Markus & André)
19. Team “Franconian Knights”(Chief/James)
20. Team FastAndFurious (Boniperti / Transalpspezi)
21. Team Partnerboerse (Carsten / Coepenicker)

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KSGC 2012/2013 – Finale

Schon liegt die Stadt im Morgenrot,
auf einem Drellstein sitzt der Tod
und grinst und geigt –
das Haupt geneigt.

Von Ferne her,
da klingt so dumpf, da klappt so schwer das Beil – das Beil der Guillotine.
Und wenn der Henker einen packt,
der Knochengeiger spielt den Takt,
die Melodei ist einerlei.

Hinab

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Ergebnisse 2.Lauf KSGC in der Jungfernheide

Platz/Name/Punkte
1. Rick 18
2. Justin 18
3. Max W. 18
4. Tarek 16
5. Shorty 16
6. Acke 15
7. Matthias Geue 14
8. Staubi 13
9. Lutz 12
10. Juri 11
11. Poul 11
12. J-Coop 10
13. Darren 9
14. Peter Weisse 9
15. Sachse 8
16. Mitstreiter 8
17. Toni 7
18. Jasper 6
19. PDa 5
20. Sebastian 5
21. Icke 4
22. André 4
23. Schotti 2
24. Frö 2
25. Konni 2
26. Sascha 1

Zwischen Macht und Gebärdruck

Auszug aus der Masterarbeit von Alice Schwarzbache im Studiengang Geschlechterstudien / Gender Studies, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien, Humboldt Universität zu Berlin.

Schwarzbache, Alice: Zwischen Macht und Gebärdruck: Frauen in Geheimgesellschaften des frühen 21. Jahrhunderts am Beispiel des Eisenschweinkaders Berlin. Bad Belzig: Verlag Eber und Ferkel, 2023.

Wie jede traditionsreiche Geheimgesellschaft in den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte, so ist auch der Berliner Eisenschweinkader durch Verschwiegenheit, Disziplin, seine über Generationen weitergegebenen Rituale und ein für Außenstehende eher mysteriöses Regelwerk gekennzeichnet. Selten nur erhält man Einblick in Machtstrukturen und Entscheidungsprozesse dieser Gesellschaften, viel seltener noch in die Rolle der Frauen innerhalb dieser Organisationen. Die in 2020 in einem privaten Nachlass entdeckten tagebuch-artigen Aufzeichnungen eines nur unter ihrem Pseudonym „Jen*“ bekannten weiblichen Mitglieds des Eisenschweinkaders Berlin (im Folgenden ESK) erlauben einen raren Blick in das Innere einer solchen Geheimgesellschaft aus der Perspektive einer Frau. Ziel dieser sich verschiedener qualitativer Methoden (siehe dazu Kapitel 2) bedienenden Arbeit ist es, die von Hartmut Schweinsbichl in seinem Pionierwerk „Harte Kerle mit dicken Schenkel. Identitätskonstruktionen im frühen virtuellen Raum zwischen Mythos und Fiktion“ entwickelten Thesen zur Konstruktion von Identität mittels medialer Inszenierungen weiterzuführen und auf die Konstruktion von Geschlecht zu erweitern. […] ‚Zwischen Macht und Gebärdruck‘ weiterlesen …

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IRN International – exklusiv

Anlässlich der öffentlichen Verlautbarung der sensationellen Neugründung des Teams „Ru-Fa Rennsport“, unter der herrschenden Hand des Titanen, Teamchefs und Konstrukteurs R. Fauss, traf unser Hans-Dampf und Starreporter Didi Senftenberg den ehemaligen Radfahrer und mehrfachen L`Eroica-Teilnehmer Dieter Kemper zu einem Gespräch.

R. Fauss - Autogrammkarte aus dem bestand von D. Kemper
R. Fauss – Autogrammkarte aus der Sammlung von D. Kemper

Kemper, der seit einigen Jahren dem internationalen Rennzirkus fern blieb, befand sich zwischenzeitlich in einem regelrecht desolaten Zustand. Die Aufkündigung aller Verträge durch Fauss, sowie der Entzug von Rennmaschine und Material, stürzten den mental stark angeschlagenen Kemper in eine regelrechte Lebens- und Schaffenskrise.

Es schien, als ob der ehemalige Protegé Rudolph Fauss seinen Freund Kemper buchstäblich fallen ließ, nachdem dieser sich im Anschluss an die L`Eroica 2010 kritisch über die Stabilität des von Fauss gestellten Rahmens äußerte. Doch nun scheint das Herz des stählenden Titanen der Deutschen Radsportindustrie zu erweichen: Fauss übergab am vergangenen Wochenende in einer feierlichen Geste dem zitternden Kemper eben jenes Sportgerät, welches Kemper 2010 auf einen zweiten Platz, hinter dem mit fragwürdigen Methoden arbeitenden Italiener Gianni Motta, trieb.

Ein sichtlich bewegter Kemper gab sich kämpferisch und nannte dieses die „größte Chance seines Lebens“. Er würde sich des Teams würdig erweisen, besonders weil sein treuer Wegkumpane, Freund und Kupferstecher Siggi Staub mit von der Partie sei. „Durch die Hölle“ würde er für Staub gehen und „alles tun was getan werden müsse, um Siggi nach vorn zu fahren!“.

Offensichtlich wurde damit auch die Stallorder: Staub wird 2012 im Team „Ru-Fa Rennsport“ als Siegesanwärter gehandelt, Kemper fährt als Domestik nach Italien.

Es gilt abzuwarten, ob diese emotionale Ladung Sprengstoff, die Fauss für die diesjährige Austragung der L`Eroica zusammen stellt, den Erwartungen entsprechen wird. In jedem Fall ist mit epischen Ereignissen, mit aggressiven Attacken und einem Rennen voller Hingabe und Herzblut zu rechnen.

IRN wird die akribische Vorbereitung des Teams weiter mit verfolgen. Es war zu hören, dass Kemper den ersten Teil seines Trainings auf der spanischen Insel Mallorca, Staub hingegen im nasskalten Belgien absolvieren wird. Sollte dieses bereits ein Fingerzeig sein? Ist Kemper zu alt für derartige Belastungen? Kann er die Herausforderungen einer L`Eroica überhaupt noch bestehen? IRN zweifelt.

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

[KSCG 2011/12] – Der 4. Lauf – Hasenheide

K.S.G.C. Vierter und letzter und finaler Lauf des Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cups.

Unweit der holprigen Marschwiesen des erst jüngst begehbar gemachten Tempelhofer Feldes liegt eine Anhöhe, deren zugewucherte, ja beinahe unter dichtem Grün versteckte Spitze den Austragungsort des letzten Laufs des Klauscups darstellen wird. Schwindelig wird selbst dem erfahrensten Pirate zu Roß, wenn er die vielen Kurven hinauf auf die Rixdorfer Höhe erklimmt. Durch das Meer aus Busch und Baum winden sich schmale Pfade. Rau bricht sich der kalte Wind an den Flanken des Berges wie das Gestade bei Sturm am Kliff. Nur dem kräftigsten und ausdauensten Zweiradmatrosen wird es vergönnt sein, den Becher unterm Staunen der versammelten Mannschaft zu Stürzen.
Und sollte dies nicht noch genug sein, so wird am Ende dieses Finals der Sieger des Winters gekürt. Um das Ereignis gebührend zu begießen, verlassen wir die schützende grüne Insel und nehmen Kurs auf eine nahegelegene Wirtschaft, damit niemand ohne gehörigen Seegang den Heimweg antreten muss.

Treffpunkt: Oben auf der Rixdorfer Höhe in der Hasenheide.
Zeitpunkt: 11. Februar 2012; 12:30 Uhr.

Sportbetrug beim KSGC

Samstagmittag, die Sonne scheint über dem Tempelhofer Flugfeld, ein kalter Wind weht ungehindert über das weite Gras. Zwei Dutzend Radfahrer prügeln ihre Räder um den Rennkurs, während Stelzenacker, von der Härte des Rennens und der Schwächung durch die zurückliegende Krankheit, die Hände vorm Gesicht seinen Kopf stützend abseits sitzt. Entkräftet und enttäuscht. Was er in diesem Moment, in dem das Rennen noch läuft, nicht weiß, ist, dass dieser dritte Lauf des legendären Klaus-Störtebeker-Gedächtniscups im Januar 2012 Erschreckendes zutage treten lässt, was keiner in diesem ehrlichen Kampf Mann gegen Mann für möglich gehalten hätte. Sportbetrug beim KSGC! Geheime Absprachen, Intrigen, Hinterlist bei einem Radrennen, für das Fairness, Sportsgeist und unverkrampfte Freude am Wettstreit einst ein hohes Gut und Synonym zugleich war. Mit journalistischem Ehrgeiz und im Sinne der Wahrheit will dieser Artikel versuchen, offenzulegen, was anscheinend keiner wahrhaben will. ‚Sportbetrug beim KSGC‘ weiterlesen …

[KSCG 2011/12] Der Bericht zum 1. Lauf

Im ersten Lauf des Störtebeker-Cups dieser Saison gab es sogleich eine Parknovize. Der hügelige Fritz-Schloss-Park im Wedding wurde unter die Stollen genommen. Der schnelle und abwechslungsreiche Kurs wartete mit vier Anstiegen auf, einer davon musste über eine Treppe zu Fuß erklommen werden. Der Kurs wurde noch entschleunigt, doch die Formel1-echte Bauzaun-Schikane kurz nach dem Start wurde Konie zum Verhängnis. Er kämpfte noch tapfer, musste das Rennen aber aussichtsreich positioniert aufgeben. Es gab einen – überraschend lediglich was den souveränen Vorsprung angeht – klaren Sieger. Doch lassen wir den Ersten dieses Laufes, Ackebua, selber zu Wort kommen:
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[KSGC] 1. Lauf 11/12 Fritz-Schloß-Park

K.S.G.C.Der Fritz-Schloß-Park

„Wo haben die Scheißkerle nur den Zaster versteckt!“, sticht es in seinem Kopf, als er durch das Grün streift. Nach dem Besuch seiner ‚Freunde‘ in der nahen, öffentlichen Kerkeranstalt weiß der alte Klaus genau, wo er zu suchen hat, um versteckte Schätze zu heben.

Die, die meinen, ohne Becher könnten sie Klaus eher ein Schnippen schlagen, sollen kommen:

Treffpunkt: am Samstag, 12.11., 12:30 Uhr.
Anhöhe mit Denkmal im Fritz-Schloß-Park.

KSGC

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