Sponsor hält die Treue – Team Schwalbe International gerettet – Herribert Wattebausch exklusiv für IRN Frankfurt

Auch anders lautenden Gerüchten zu Folge wird es das Team Schwalbe International weiterhin geben. Sowohl für 2009, als auch für die kommende Saison ist der Rennbetrieb damit gesichert. „Wir stehen zu unseren Fahrern und haben keinen Grund dies nicht zu tun“, so der Firmeninhaber und Patron der Schwalbe Reifen Industries S.A. Giancarlo Don Rondine. Die Mannschaft sei in den letzten Jahren gut zusammen gewachsen und man erhoffe sich noch einige Erfolge in den kommenden Jahren.

Giancarlo Don Rondine
Presseerklärung im Hause von Schwalbe, Patron: Giancarlo Don Rondine.

„Manche kennen nicht einmal den Unterschied zwischen Continental und Schwalbe. Es ist einfach traurig, wie schlecht informiert manche Journalisten sind und welchen Gerüchten zweitklassiger Radfahrer sie aufsitzen“, resümiert der erfahrene Mann aus Palermo. Sein Team setze ausschließlich auf internationale Klasse, eine gute Mischung aus europäischen Fahrern aus Italien, Spanien, England und dem ehemaligen Ostblock.

Team Schwalbe International
Team Schwalbe International: v.l.n.r. D.Turgau, Don Rondine, N.Crow, L.Pantaninni.

Ob man in diesem Jahr bei der L’Eroica an den Start gehe, ist bislang noch nicht endgültig entschieden. Es gäbe noch andere große Ziele für seine Fahrer, so Don Rondine. Der Herbst sei meist ein goldener und ehe das Laub nicht vom Schnee bedeckt sei, sollten sich andere Teams nicht sicher fühlen. Erst kürzlich kam es auf einer geheimen Trainingsfahrt eines Mitgliedes der deutschen Nationalmannschaft zu einem bedauerlichen Unfall. Bislang konnte die Ursache auch nicht ansatzweise aufgeklärt werden. Vermutlich war die neue Technik der deutschen noch nicht ausgereift, Fehler am Prototypen gelten als am wahrscheinlichsten als Unfallursache.

Neue Technik im deutschen Team
Trainingsunfall der deutschen Nationalmannschaft

Durchaus erstaunlich sind die Vorgänge im deutschen Team in den letzten Monaten. Zunächst hieß es die Mannschaft werde verstärkt, von zwei schnellen Berlinern war oft die Rede (Anm. d. Red.: Bo Berliner und Willi Schultheiss). Aktuell ist davon keine Rede mehr. Es ist nicht einmal klar, ob überhaupt Robert Stelzenacker an den Start in Gaiole geht. Von internen Zerwürfnissen war die Rede, „Kemper und Staub drehen wohl ihr eigenes Ding hinter meinem Rücken“, so der enttäuschte Stelzenacker letzte Woche am Rande der Messe in Friedrichshafen.

Das Schwalbe Team vertraut dagegen voll und ganz seinen eigenen Stärken. „Die neuen Reifen sind unzerstörbar“ hört man von einem begeisterten Turgau. Die Technikentwicklung ist denen der Konkurrenz um Meilen voraus. Bei einem Test kürzlich am Werkstor mit örtlichen Carabinieries zeigten sich die neuen Modelle schussresistent.

Reifentest in Palermo
Beschusstest mit der Lokalpolizei in Palermo

Don Rondine gibt sich siegessicher und ist stolz auf sein neustes Fabrikat: „Ein solchen Reifen haben die anderen nicht. Ob auf den Strada bianchi oder märkischen Feldsteinen, diese Reifen behalten ihre Luft!“ Zwar seinen die Pneus dank ihrer Bleischutzschicht etwas schwerer als herkömmliche Modelle, doch die Zukunft läge bei dieser Technologie. Weder die Brüder Édouard und André Michelin noch Charles Goodyear oder der Schotte John Dunlop waren Erfinder des Reifens, niemand geringeres als Giuseppe Rondine im Jahre 1829 erfand dieses Wunderwerk aus Lakritz. Sein damaliger Geselle, der junge Südtiroler Peter Brückenstein baute mit gestohlenen Konstruktionsplänen später ein eigenes Weltimperium auf.

Neueste Reifenentwicklung
Schutztechnologie bei den neuen Reifen

Die Radsportwelt darf gespannt sein wie dieser ewige Kampf der Welten ausgehen wird. Die Zeichen stehen auf Sturm, von Entspannung im Verhältnis der Teams kann keine Rede sein.

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