Didi Turgau erfolgreich beim Rhönmarathon

IRN Frankfurt. IRN-Reporter Heribert Wattebausch war live in Bimbach beim durch drei Bundesländer führenden Supercup, der 20. Ausgabe des legendären Rhönmarathons.

Bei windigen Verhältnissen konnte der Frankfurter Altmeister Didi Turgau vom Start an einen Vorsprung auf seine ärgsten Rivalen Lorenzo Pantaninni und Nic Crow herausfahren. Lediglich zur Hälfte der Strecke hatte er Probleme. An Kontrollpunkt 3 sahen sich die Kontrahenten das einzige Mal an diesem Tag. Zu diesem Zeitpunkt schien Turgau bereits mausetot, sein Vorsprung war aufgezehrt und Crow und Pantaninni wirkten deutlich frischer.

Auf dem zweiten Streckenteil drehte der Frankfurter aber noch einmal zu aller Überraschung auf. Konstant wurde der nun größtenteils schiebende Wind in die Steigerung seiner Durchschnittsgeschwindigkeit umgemünzt. Im Ziel nach 213 Kilometern und 3450 Höhenmetern hatte Turgau exakt eine Stunde Vorsprung auf seine Verfolger.

Kurz nach dem Zieleinlauf erklärte der Frankfurter überraschend seinen Verzicht auf die Teilnahme an der diesjährigen L’Eroica. „Mein Ziel 2009 war Flandern, das hat aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. Mit dem Ergebnis von heute kann ich zufrieden sein, die Verhältnisse sind wieder zurecht gerückt. Die Toskana reizt mich dieses Jahr nicht, da sollen sich andere beweisen. In diesem Jahr habe ich noch zwei Kracher auf Lager, laßt Euch überraschen!“ Ein klare Ansage von Turgau an alle Fans und Kritiker. Damit verabschiedet sich IRN aus der hessischen Rhön.

Anstieg zur Ebersburg

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