Erkenntnisse

Jockel ist ja so ungefähr zweieinhalbmal beliebter als Walther von der Vogelweide…

Mission “Ostseeman”

Tag 1, 07:10 Uhr: Der Tag erwacht.
Während ich meine sieben Sachen ins Auto packe, überlege ich ständig, ob ich auch nichts vergessen habe. Das Wichtigste, den Renner im Auto, machten wir uns dann gegen 07:30 Uhr auf die Reise nach Glücksburg. Dort sollte am nächsten Tag der „Ostseeman“ stattfinden. Mit kurzer Pause kamen wir gegen 10:30 Uhr in Glücksburg an, haben die kleine Stadt erkundet und uns entschieden schon mal vorab im Hotel „Nordig“ einzuchecken. Um 13:00 Uhr wurden wir dann in der Turnhalle in Glücksburg für den morgigen Tag „gebrieft“. Früher war Schule nicht so anstrengend! ‘Mission “Ostseeman”’ weiterlesen …

Abenteuerburschen

Es ist Donnerstag und einem inneren Zwang gehorchend, sollen an diesem Tag Leibesübungen absolviert werden. Schosse will endlich mal wieder mitkommen, also wird zu einer Runde mit dem Crosser aufgerufen. Die Wetterprognose untermauert diesen Entschluß. Die letzten Tage waren sommerlich warm und trocken, doch jetzt soll es regnen. Ach was sage ich,  eine offizielle Unwetterwarnung wird herausgegeben. Beste Voraussetzungen für Heldengeschichten also. Der Crosser wird am Vorabend aus seiner Sommerruhe gerissen, neue Kurbel, neuer Lenker. Die Bremsen auf Minimalspalt eingestellt.

Der Start ist für 18:30 angesetzt, ab 17:30 glühen die Telefonleitungen. “Sieh bloß nicht aufs Regenradar!” “Egal!” Da ich die Aufbewahrung von wärmenden Trikotagen angeboten habe, klingelt erst Boerge, dann Schosse, noch ein Espresso, Rifli kommt auf den Punkt, Pda bittet um eine Wartefrist von 10 min. Zwock will kommen oder nicht, er kommt nicht. Wir sind aufgeregt wie kleine Jungens vor einer großartigen Unternehmung, die eigentlich verboten ist. Und meine Frau nennt uns “Abenteuerburschen”. ‘Abenteuerburschen’ weiterlesen …

Ich muß abnehmen…

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Nachdem meine An- und Abreise zum Urlaubsort Nachahmer gefunden hat und dieses Spektakel auch gleich medial verarbeitet wurde (Ringo Paukewadt, der kräftig gebaute Bademeister mit Uhr am Ende des Beitrages zu mir “Heut war noch son Verrückter mitm Rad da. Sah aber nich so fitt aus. Und war auch langsamer.”), will ich kurz von meinem Ausflug berichten.

Montag vor 3 Wochen: Mit dem Leihbus und der Familie zur Küste, auspacken, wieder nach Berlin. Mit dem Rad umgekippt (Ölfleck). Eine Seite meines Leibes demoliert, Helm und Rad unversehrt. Kurze Zeit später klingelt der Wecker, ein Espresso, zwei Stullen, eine Schmerztablette und dann gehts los mit Boverhannes und Toni wieder zur Küste. Die beiden begleiten mich bis Anklam, die letzten 45 km mache ich alleine und bin nach 8 Stunden am Ziel. Die gesamte Strandgesellschaft weiß von meinem Vorhaben, ich werde ungläubig ob der Fahrzeit mit einem Radler empfangen. Die nächsten Tage sind heiß und ich genieße das Strandleben. Schon nach 3 oder 4 Tagen muß ich mal wieder aufs Rad, mir wurde der Kontakt zu einem einheimischen Radsportfreund zugespielt. Der zeigte mir die Insel meist auf den Radwegen, so daß an meine übliche Raserei unterbleiben mußte. Einige Tage später trafen wir uns ein weieters Mal, diesmal im Gelände. Doch mein geschundener Körper konnte die Arbeit im Wald nicht wie gewohnt verrichten. Bereits dort hätte mir der Kommentar von Vegeta auffallen müssen “Ich bin hier noch nie mit jemandem gefahren, der schwerer ist als ich.” Weitere Touren folgten, alle zur Inspektion der Oder-Neiße-Freidensgrenze. Gibt es um Usedom doch weder Oder noch Neiße und selbst die Friedensgrenze ist nur noch durch Grenzsteine zu erkennen. Sehr angenehm, können doch Touren mehrfache Grenzübertritte beinhalten. Auch die örtliche Radsportgruppe wurde mit einem Besuch beehrt und die Sonntagsrunde gesprengt. Und natürlich kamen die Herren nach einem Bier wieder zu Atem und wußten, daß sie selbst schon mal viel schnellere Runden gefahren waren. Und ob ich wirklich beimm ESK wäre. Und die Crossrennen. Sie hätten davon in der Zeitung gelesen und darauf auch mal die Weltnetzseite besucht.

Kurz und gut, ein schöner Urlaub. Und gerade kam der Kontrollbesuch auf der heimischen Personenwaage. Riesige Zahlen ungeahnter Größenordnung lassen mich nicht mehr zur Ruhe kommen. Dabei habe ich kaum gegessen und noch weniger getrunken. Und war auch ein paar Male mit dem Rad unterwegs. Egal, wir sollten jedenfalls am Donnerstag aufs Rad, vielleicht mit Bad im See, mit Plausch und niederkalorischen Getränken im Nachgang.

Twobeers

Mit Walther beim Boulen

Damit Massenveranstaltungen wie der Walther-Cup im Jahre 2010 nicht das gleiche Schicksal ereilt wie der Loveparade, wurde die Teilnehmerzahl auf 5 begrenzt. Zuschauer wurden erst gar nicht zu gelassen. Der für die diesjährige Planung zuständige Vorjahressieger lehnte jede politische Verantwortung ab und wälzte diese wie immer auf die Protagonisten ab. Dann muss man auch keine Angst haben, dass einem die Pensionsansprüche verloren gehen. Das einzige was einem bei einem Walther-Cup verlustig geht, ist Hirn und gutes Benehmen. ‘Mit Walther beim Boulen’ weiterlesen …

Taunusumrundung 2010 – Alles ist neu

und doch bleibt alles beim alten.

Die 9. Auflage des Taunusklassikers brachte einige gravierende Änderungen mit sich. Zum ersten Mal wurde nicht die Rundstrecke des Naturparks als Route gewählt, ebenso wurde auf eine öffentliche Bekanntmachung verzichtet und zu guter letzt ist man im Uhrzeigersinn gefahren. Und trotzdem waren die Schmerzen am Ende die gleichen…
Aar-Höhenweg zwischen Taunusstein und Limburg ‘Taunusumrundung 2010 – Alles ist neu’ weiterlesen …

Erbeskopfmarathon 2010

Heiße Hölle Hunsrück, so hieß schon einmal der Titel eines Berichts über den Erbeskopfmarathon. Dieses Jahr traf das auf jeden Fall erneut voll und ganz zu!
Doch daneben gibt es noch eine Menge anderer Dinge zu erzählen. Zum ersten Mal bin ich alleine zum schönsten und wahrscheinlich auch schwersten Mittelgebirgsmarathon angereist. Es fanden sich aus den verschiedensten Gründen leider keine Mitstreiter oder Unterstützer, die mich traditionell am 2. Sonntag im Juli in den Hunsrück begleiten wollten. Deswegen, aber auch wegen meiner mangelnden Fitness (Krankheit & Unfall) entschied ich mich kurzfristig am Morgen auf die Mitteldistanz umzumelden. 70km anstatt 110km (ja liebe Veranstalter, es sind 70 und nicht 65 ;-) ), 1700 Höhenmeter anstelle von 3050, bei tropisch-schwülen 34°C auch so mehr als ne Kaffeefahrt. ‘Erbeskopfmarathon 2010′ weiterlesen …

Fluch und Segen auf der Transalp

Menis hat ein kurzes aber packendes Stimmungsbild zu der täglichen Hitzeschlacht bei der diesjährigen Jeantex Transalp vefasst, dass sich lohnt der geneigten Leserschaft nahe gebracht zu werden. Lesst selbst:

“Wasser läuft an den Beinen hinab, sammelt sich in schneeweissen Sidis. Klatschnass liegt das Trikot am Rücken, Schweiss tropf auf schwarzes Carbon, auf den Vorbau und auf das kleine, mit Höhenprofilen versehene Bildchen auf dem Oberrohr. “1600Hm” am Stück steht darauf, aber von 40° im Schatten war nichts zu lesen. Der pechschwarze Flüsterasphalt wird zum Spiegel des Todes. Gluthitze steigt auf. Die langsam mahlenden Umdrehungen der Kurbel halten die Zeit an. Schier endlos schraubt man sich, Kurve, um Kurve der brennenden Sonne entgegen. ‘Fluch und Segen auf der Transalp’ weiterlesen …

Sommer in Berlin

Juli in Berlin. Endlich Sommer, die Mauern und Straßen der Großstadt werfen einem unbarmherzig die gespeicherte Kraft der Sonne noch bis in den späten Abend entgegen. Also werden die Wintersportgeräte des Kaders (nein, nicht Ski) aus dem Keller geholt und eine Oase wird in rasanter Fahrt angesteuert. Die im Winter gut fahrbaren Wege sind in einem Dschungel aus Brennesseln, Robinien und Brombeeren verborgen ansonsten führen sie durch feinsten Brandenburger Sand, in dem man bis zur Nabe versinken oder aber vortrefflich aufschwimmen kann. Die Sonne will gerade abschied von uns nehmen, als wir am tosenden Gestade eines trefflichen Sees eintreffen. Vier Körper schälen sich alabastergleich aus ihren Kunstfaserkokons, neidvolle Blicke der herumliegenden Aufstocker und HartzIV-Empfänger, schmachtende Verzückung der dazugehörenden Jungfrauen. Schon schlagen die Wellen über den die Wellen durchpflügenden Körpern zusammen, schnell entschwinden sie am Horizont, als der längste von ihnen Krämpfe in den Fußspitzen bekommt. Da Krämpfe nur überschnelle Muskelkontraktionen sind, wirbelt plötzlich eine Heckwelle auf, wie sie Schaufelraddampfer nicht größer erzeugen können. Trockentücher werden am Ufer bereit gehalten, Lotionen und duftende Öle werden dargereicht und Kräuter werden verbrannt, die den Erlebnishorizont erweitern. Doch die Recken reagieren nicht auf die Vernebelung ihrer Sinne, auch der Chor der schmachtenden Weiber und der lautstark geäußerte Wunsch nach einem sofort zu vollziehenden Zeugungsakt findet weniger Gehör als der Gesang der Sirenen bei den antiken Helden. Schnell werden die gekühlten Leiber wieder auf Höchsttemperatur gebracht und in wabernden Staubwolken ziehen die Unerschrockenen der Heimat entgegen. Zur Dorfschenke kommt auch ein weiterer fahrender Ritter, der gerade einen Kreuzzug in den Alpen glücklich überstanden hat. Den heiligen Gral fand er dort nicht, doch von zahlreichen Abenteuern konnte er berichten, die im Laufe der lauen Nacht immer haarsträubender wurden. Und so netzte kühles Nass ihre Lippen, spülten zahllose Eimer feinsten Gerstensaftes den Staub des Tages aus ihren Kehlen und es wurde beschlossen, dass solche Veranstaltungen noch öfter stattfinden sollten. Immerhin eine Verdopplung der Teilnehmerzahl zu letzter Woche schon bei der zweiten Austragung, wo soll das hinführen?

Twobeers

20-10-20 – und was aus langen Plänen alles werden kann…

Im Jahr 2010, genauer am 25. Mai feierte ich mein 20jähriges MTB-Jubiläum. Anläßlich dieses Ereignisses und der 20 Jahre währenden Deutschen Einheit hatte ich eine Tour zu den 16 höchsten Erhebungen der Bundesländer geplant. Leider gestaltete sich der Winter länger und zäher als gedacht, viele Trainingskilometer wurden laufend und nicht radelnd verbracht. Als das Wetter dann endlich besser wurde, meinte eine Halsentzündung mich für fast den gesamten Mai aus dem Verkehr ziehen zu müssen. Meine Pläne waren dahin und neue mussten her.
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Ergebnisse: ESK-Team-Zeitfahren

EISENSCHWEINKADER | esk teamzeitfahren Ergebnisse: ESK Team Zeitfahren

Geschichtliche Wirrungen und Änderungen im Reglement

Postamp – 23. Juli 1230

Am Horizont verschwimmt im abendlichen Dunst die Grenze zwischen Himmel und Erde. Die sinkende Sonne verwandelt die Havel in einen Fluss aus Flammen. In das sonore Summen der Mücken und das Glucksen der Wellen mischt sich ein kratzendes Geräusch. Es kommt aus einer kleinen Hütte am Ufer des Stroms. Hinter dem offenen Fenster sitzt ein alter Mann und schreibt.
Immer wieder taucht er den Gänsekiel in den zähen blauen Rest, den die sommerliche Hitze am Boden seines großen Tintenfasses zurückgelassen hat und fügt mit fester Hand Seite für Seite seinem Werk hinzu.
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Erstes ESK-Team-Zeitfahren


Erstes ESK-Team-Zeitfahren.

16. April 2010. Der Morgen ist grau, die Sonne scheint nicht, dafür ist es kalt. Die schönen Ausfahrten auf der Sonneninsel Mallorca sind vorbei, viele geben sich der intensiven Vorbereitung auf ein Ereignis im Sommer hin und sind für gemeinsame Ausfahrten kaum noch zu erreichen. Meine Gedanken sind deshalb fast so trüb wie der Morgen.
Es muß doch etwas geben, was mal wieder eine größere Horde zusammenbringt, etwas legendäres mit Spaß.
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Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung

EISENSCHWEINKADER | 8562 Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung
Austia 2010 – kühle Brise, die Frisur sitzt. Das Aufwärmtraining im schönen Kärnten zeigt sich als hilfreich. Auch wenn das Wetter nicht 100% mitgespielt hat so konnten wir doch bereits vor dem täglichen Frühstück eine kleine Trainingsradrunde unter die Stollen nehmen. Nach dem Frühstück bewegten wir dann unser Fußwerk die Berge hinauf und wieder hinunter. Wobei unsere Ausgangshöhe bereits auf über 900 Metern lag und man könnte sagen wir haben uns bereits hier unser heimliches Höhentraining abgeholt. ‘Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung’ weiterlesen …

Unter einem schwarzen Himmel- Heimkehrerdrama um den Velothon 2010

Nachdem ich kürzlich ein bisschen was zur Göttinger Tour d´Energie geschrieben hatte, will ich auch zum Velothon in die Tasten hauen. Allerdings verzichte ich dieses mal gänzlich darauf, den werten Leser mit meinen Heldentaten zu langweilen. Nur so viel: Es war beschissenes Wetter, ich war nass wie ein ersoffener Puma, habe natürlich diverse Lücken höchstselbst zugefahren, mich tief über den Lenker gebeugt, war fast in einen Massensturz verwickelt, habe die Windkante auf dem Tempelhofer Rollfeld erlitten und war am Ende so richtig kaputt. Wenn ich das schreibe, dann nur, um auch dem weniger erfahrenen Leser – er wird auf dieser Seite ein Exot bleiben, soll aber nicht ausgeschlossen werden – einen Einblick in die Leiden bei so einem Spaßevent zu geben.

Mit dem vorausgesetzten Einverständnis des Lesers beginne ich meine Schilderung auf der Zielgeraden. Auch dies noch, um ein wenig Atmosphäre aufzunehmen: mit brennenden Oberschenkeln versuche ich, den Kontakt zu meinem Vordermann nicht abreißen zu lassen, es wird nochmal richtig schnell. Das Sehfeld hat sich ziemlich verengt, aber das ist seit dem Flughafen Tempelhof so und ich habe beschlossen, dass es sich bei diesem Phänomen um kein Alarmsignal meines Körpers handelt, sondern um einen Nachweis absoluter Konzentration auf das Wesentliche. Ein Ritter hatte schließlich auch nur einen Sehschlitz im Helm und war trotzdem bei Freund und Feind gefürchtet! Der letzte Kilometer ist eigentlich halb so schlimm, ich hätte sogar noch einen Sprint um die Ehre eingelegt, aber die zwei Jungs unmittelbar vor mir wollen sich lieber ausrollen lassen und zwingen mich damit, es ihnen gleich zu tun. Auch gut, also juckel ich unter der großen Uhr durch und folge dem Rest um ein paar Ecken zu Transponderrückgabe.

EISENSCHWEINKADER | schwarzer himmel Unter einem schwarzen Himmel  Heimkehrerdrama um den Velothon 2010

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Thüringens finest

Nachdem der diesjährige Harzsturm ja bei teilweise recht kalten und feuchten Bedingungen am Rennsteig bestritten wurde, kam uns der Plan am folgenden Wochenende eine neue Chance zu suchen. In der Woche dazwischen kamen zwar erhebliche Zweifel beim Blick aus dem Büro auf den anhaltenden Dauerregen, aber der Wetterbericht versprach ja Besserung. Also machten wir uns auf, am Samstag von Hörschel aus den Rennsteig seiner Länge nach zu befahren. Ein gewagter Plan, bedenkt man die voraussichtlichen Bodenverhältnisse und die Tatsache, dass es die erste Mehrtagestour meiner Begleitung werden würde und alleine die erste Etappe ihre bisher maximal am Stück gefahrenen Höhenmeter um den Faktor zwei übertraf…

Rennsteig
Rennsteig am vorherigen Wochenende, der erste Schnee mischt sich in den Regen.
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In jedem verdammten Frühjahr – Göttingen, mein Göttingen

Vielleicht liegen die besten Jahre hinter mir. Aber ich werde weiter in die Pedale treten solange das alte Herz noch pumpt.

Nachdem ich die Laufräder eingebaut hatte, drehte ich eine Proberunde auf meiner Maschine. Ich fühlte mich unsicher, obwohl wir zusammen so viele Stunden schon geritten waren. Seit 1997 waren wir ein Team. Ein Satz neue Laufräder, ab und an neues Lenkerband, ein Sattel, viele Ketten und ein paar Ritzelpakete, das sind die Änderungen, die ich vorgenommen hatte. Vater Chronos schickte Narben: Tiefe Kratzer und Schläge im empfindlichen Nasslack des Rades – aber auch auf der Haut und, mehr noch, der Seele des Reiters.
In dieser Zeit hatte ich oft 4, vielleicht auch 5 Tage in der Woche auf diesem Rad gesessen. In diesem Jahr aber war es die Premiere. Und es war eine Stunde vor dem Rennstart zur diesjährigen Tour d´ Energie in Göttingen.

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Ribbeck zu Ribbeck im Havelland

Zu den Gipfeln des Eyjafjallajökull

Was kaum einer weiß, der von den Presse-Lügenbolden stets in Island verortete Eyjafjallajökull befindet sich in Brandenburg. Genauer gesagt im Havelland und noch präziser in der Dalgow-Döberitzer Heide. Diese für die internationale Luftfahrt überaus wichtige Entdeckung wurde am Rande einer als Alibi gedachten Tour durch besagtes Havelland gemacht. „Warum Alibi“ könnte man sich fragen und: „Wieso Eyjafjallajökull?“ oder: „Havelland. Geht’s noch reibungsärmer?“. Aber der Reihe nach:

Blick vom Eyjafjallajökull zum Schäferberg

Blick vom Eyjafjallajökull zum Schäferberg
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Critical Dirt: Dresden-Leipzig (oder) A Study in Crossification

EISENSCHWEINKADER | 4152400761 4a73684bca Critical Dirt: Dresden Leipzig (oder) A Study in CrossificationAm ersten Wochenende im Juli sollte der geneingte Radfahrer sich nichts anderes Vornehmen, denn dann gibt es eine neue Auflage des Critical Dirt in Leipzig.
Die zweitägige Veranstaltung setzt sich zusammen aus einer Cyclocross-Fernfahrt mit Start in Dresden und Ziel in Leizpzig am Sonnabend (“Langstreckenetappen-orientierungscross Deluxe”) und einem klassischen Rundstreckencross-Rennen in Leipzig am Sonntag. Auf jeden Fall wird es ein sportliches und geselliges Highlight im Jahr 2010.

Das Langstreckenrennen am Samstag startet um 9 Uhr in Dresden und führt über 130 Kilometer quer durch tiefstes Mitteldeutschland auf Aphalt, Kopfsteinpflaster und Feldwegen. Es gibt ein Roadbook und vier Verpflegungspunkte, die mit besonderen Köstlichkeiten aufwarten. Über den Abend wird man mit Verpflegung, Teilemarkt, Film und Musik versorgt. ‘Critical Dirt: Dresden-Leipzig (oder) A Study in Crossification’ weiterlesen …

Liebe schöne Polizistin…

…danke, dass gerade Du mich rausgezogen hast. Danke, dass Du mir nicht den Tag versaut hast. Danke, dass ich mir keine Reflektoren an meinen Crosser bauen muß und keine Lampen vorzeigen. Danke, dass Dir meine Musik auch nicht wirklich zu laut war. Danke, dass ich einfach weiterfahren durfte.
Schöne Grüße auch noch einmal an Deinen rennradfahrenden Kollegen.
Küßchen!