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Eine Radwanderung

Wir wussten, wir hatten uns ein hohes Ziel gesteckt. Oder ein weites. Über 100 Kilometer an nur einem Tag! Moargus, Pda und ich – das waren wir. Die Strecke unserer Radwanderung sollte uns vom Startpunkt Eberswalde, durch das Freienwalder Massiv und die Märkische Schweiz bis nach Erkner führen. So wollten wir demSachsen zum ersten Mal die schönsten und bergigsten Ecken nördlich von Berlin vorführen. Und es wurde ein wahrer Wohlfühltag für die Wandererseele.

Der Zug spuckte uns in Eberswalde dreiviertel Zehn raus. Wir nahmen unsere Räder an die Seite und stiefelten forschen Schrittes los. Möglichst schnell wollten wir die Stadtgrenze hinter uns bringen, schließlich war es ja unser Anliegen, durch die Natur zu radwandern und nicht auf dem monotonen städtischen Asphalt. Auch hatten wir ja noch viel vor uns an diesem Tag. ‚Eine Radwanderung‘ weiterlesen …

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RU-FA Rennsport zurück bei der L’Eroica

IRN Berlin. Die Zündschnur dieser Neuigkeit ist lang, viele Monate lang. Mit großem Zischen wurde sie heuer entfacht, in acht Monaten, genauer gesagt am 07. Oktober 2012, wird die dazugehörige Bombe explodieren. Die Zündschnur trägt den Namen RU-FA Rennsport und die beiden Heroen, die Selbige von neuem hochhalten, sind alte Bekannte. Unverkennbar verbunden mit RU-FA und L’Eroica ist der Rennfahrer und Meister seines Fachs Dieter Kemper. Viele Male beehrte er die Italiener mit seiner Anwesenheit, mehrere Male konnte er diesen Saisonhöhepunkt für sich entscheiden. Doch vor zwei Jahren war das Ausscheiden dieses Ausnahmerennfahrers besiegelt und damit auch der Abschied von RU-FA Rennsport. Maschinist Kemper und Kapitän Faust gingen getrennte Wege. Der einst eiserne und gar sagenumwobene Verbund schien für immer zerschlagen.
Doch IRN Berlin hat bei einem konspirativen Schraubertreffen brisante Neuigkeiten ans Tageslicht befördern können. Die alten Tage wurden beschworen, von Blut, Schweiß und gar Massakern war die Rede. Die Mannschaft RU-FA Rennsport wird dabei eine wichtigere Rolle spielen dennje. Denn nunmehr ist auch der Klassikerspezialist Siggi Staub teil dieser 2012 aus Ruinen auferstandenen Mannschaft. ‚RU-FA Rennsport zurück bei der L’Eroica‘ weiterlesen …

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[KSCG 2011/12] – Der 4. Lauf – Hasenheide

K.S.G.C. Vierter und letzter und finaler Lauf des Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cups.

Unweit der holprigen Marschwiesen des erst jüngst begehbar gemachten Tempelhofer Feldes liegt eine Anhöhe, deren zugewucherte, ja beinahe unter dichtem Grün versteckte Spitze den Austragungsort des letzten Laufs des Klauscups darstellen wird. Schwindelig wird selbst dem erfahrensten Pirate zu Roß, wenn er die vielen Kurven hinauf auf die Rixdorfer Höhe erklimmt. Durch das Meer aus Busch und Baum winden sich schmale Pfade. Rau bricht sich der kalte Wind an den Flanken des Berges wie das Gestade bei Sturm am Kliff. Nur dem kräftigsten und ausdauensten Zweiradmatrosen wird es vergönnt sein, den Becher unterm Staunen der versammelten Mannschaft zu Stürzen.
Und sollte dies nicht noch genug sein, so wird am Ende dieses Finals der Sieger des Winters gekürt. Um das Ereignis gebührend zu begießen, verlassen wir die schützende grüne Insel und nehmen Kurs auf eine nahegelegene Wirtschaft, damit niemand ohne gehörigen Seegang den Heimweg antreten muss.

Treffpunkt: Oben auf der Rixdorfer Höhe in der Hasenheide.
Zeitpunkt: 11. Februar 2012; 12:30 Uhr.

Sportbetrug beim KSGC

Samstagmittag, die Sonne scheint über dem Tempelhofer Flugfeld, ein kalter Wind weht ungehindert über das weite Gras. Zwei Dutzend Radfahrer prügeln ihre Räder um den Rennkurs, während Stelzenacker, von der Härte des Rennens und der Schwächung durch die zurückliegende Krankheit, die Hände vorm Gesicht seinen Kopf stützend abseits sitzt. Entkräftet und enttäuscht. Was er in diesem Moment, in dem das Rennen noch läuft, nicht weiß, ist, dass dieser dritte Lauf des legendären Klaus-Störtebeker-Gedächtniscups im Januar 2012 Erschreckendes zutage treten lässt, was keiner in diesem ehrlichen Kampf Mann gegen Mann für möglich gehalten hätte. Sportbetrug beim KSGC! Geheime Absprachen, Intrigen, Hinterlist bei einem Radrennen, für das Fairness, Sportsgeist und unverkrampfte Freude am Wettstreit einst ein hohes Gut und Synonym zugleich war. Mit journalistischem Ehrgeiz und im Sinne der Wahrheit will dieser Artikel versuchen, offenzulegen, was anscheinend keiner wahrhaben will. ‚Sportbetrug beim KSGC‘ weiterlesen …

[KSCG 2011/12] Der Bericht zum 1. Lauf

Im ersten Lauf des Störtebeker-Cups dieser Saison gab es sogleich eine Parknovize. Der hügelige Fritz-Schloss-Park im Wedding wurde unter die Stollen genommen. Der schnelle und abwechslungsreiche Kurs wartete mit vier Anstiegen auf, einer davon musste über eine Treppe zu Fuß erklommen werden. Der Kurs wurde noch entschleunigt, doch die Formel1-echte Bauzaun-Schikane kurz nach dem Start wurde Konie zum Verhängnis. Er kämpfte noch tapfer, musste das Rennen aber aussichtsreich positioniert aufgeben. Es gab einen – überraschend lediglich was den souveränen Vorsprung angeht – klaren Sieger. Doch lassen wir den Ersten dieses Laufes, Ackebua, selber zu Wort kommen:
‚[KSCG 2011/12] Der Bericht zum 1. Lauf‘ weiterlesen …

[KSGC 2011/12] Der Prolog

Der Prolog, so hat es sich nunmehr eingebürgert, stellt die Einführung in die allwinterliche Parkrennserie, den Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cup, dar. Und wie immer soll es das Rennen der etwas anderen Art sein. Zum dritten Mal hintereinander hat der ESK dazu nach Sonnenuntergang in den Volkspark Prenzlauer Berg geladen. Zu den insgesamt 26 Teilnehmern gesellten sich etliche Zuschauer. Und der Rundkurs, welcher Mann gegen Mann gefahren werden musste, war mittels Twobeers stimmgewichtige Kehle leicht erklärt. Von der Anhöhe auf der Wiese bergab und auf dem Teerweg wieder hinauf. Da das aber viel zu einfach gewesen wäre und wir den ganz Schnellen etwas Wind aus den Segeln nehmen wollten, wurde der Modus durch eine kleine aber ungewöhnliche Regel ergänzt. Dass das die schnellen Leute nicht wirklich bremste, nahmen alle Teilnehmer applaudierend in Kauf. ‚[KSGC 2011/12] Der Prolog‘ weiterlesen …

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[L’Erioca] Berlin en Chianti

IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin
Die diesjährige Teilnahme der Berliner Radfahrer an dem Höhepunkt der Rennsainson, der L’Eroica in Italien, ward von vielen Geheimniskrämerein umgeben. Erst bei der Adolf-Huschke-Gedenkfahrt vor vier Wochen traten die meisten Aspiranten in Erscheinung. Ansonsten war es still um die Heroen der Landstraße. Vielleicht wollten die Radsportler aus Berlin behutsam mit den Neuigkeiten umgehen, um andere Nationen in Schach zu halten, ja zu überraschen. Doch an diesem Mittwoch dem 28.September macht sich die stattliche Zahl von neun gemeldeten Startern auf den weiten Weg nach Süden! Außerdem konnte, in jetzt erst öffentlich gewordenen Verhandlungen, kurzfristig ein Sponsor für die Truppe an Land gezogen werden. Die Berliner Traditionsbrauerei Schultheiss, schon seit langer Zeit für ihre Tatkräftige Unterstützung des Radsports bekannt, konnte für dieses Unterfangen begeistert werden. ‚[L’Erioca] Berlin en Chianti‘ weiterlesen …

Die 1. Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt

IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin
Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach auf einer Kopfsteinpflasterstraße und er verlor sein Leben. Am Ortsrand von Oranienburg, nördlich von Berlin, erinnert das einzige Radfahrerdenkmal Deutschlands an diesen großen Fahrer.


Das 100-jährige Jubiläum seines Sieges beim Rennen Rund-um-Berlin im Jahr 1911 nahm am ersten Septmeberwochenende 2011 der ESK zum Anlass, um die erste Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt an jenem einmaligen Denkmal zu starten.
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Staubi erklärt die Welt Teil 29

Staubi letzten Abend bezogen auf die Darreichung eines Mettbrötchens mit Zwiebeln während einer harten Passage bei der Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt:

„Ein Profi würde sagen, man müsse ein Gel essen – aber die Seele braucht ein Mettbrötchen. Ich kann mir auch vorstellen die L’Eroica nur mit Matjesfilet zu fahren.“

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[n.ride] 15.09. | 2000

N.RIDEVom Friedrichshain nach Köpenick und Treptow nach Kreuzberg durch Grünanlagen, Parks und Heiden.
Charakter: schnell und verwinkelt.
Treffpunkt: Bistro Paluna (Neue Bahnhofstraße Ecke Boxagener Straße)
Uhrzeit: 2000

Endpunkt und Treffpunkt für später: Bar Morena am Spreewaldplatz.

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Fränkische Brauereitour

Viele wissen aus eigener SfdW-Erfahrung: betrunken Radfahren ist zwar nicht erlaubt, geht aber meistens gut. Meistens nun impliziert: nicht immer. Fast jeder aus dem Kader kann Narben vorzeigen von unkontrollierten Abstiegen oder zumindest Geschichten von den unheilvollen Folgen. Man soll es einfach nicht übertreiben. Das jedoch ist einfacher gesagt als getan, wenn man sich in der Fränkischen Schweiz befindet.
Franken gilt als Wiege der Braukunst, das hiesige Bier als eines der besten überhaupt und sowieso gibt es hier Regionen mit den höchsten Brauereidichten pro Einwohner auf der ganzen Welt. Fast jedes Dorf besitzt hier mindestens eine Brauerei mit angeschlossenem Biergarten. Was also liegt näher, als diese regionale Besonderheit der Fränkischen Schweiz, das eigene Interesse an den Ergebnissen der lokalen Braukünste und das für die Entfernungen zwischen den einzelnen Brauereien perfekt geeignete Fortbewegungsmittel Mountainbike miteinander zu kombinieren. Heraus kommt Darkdesigners Idee der Fränkischen Brauereitour, der sich Mischiflix und ich gerne anschlossen. Die Hinweise bezüglich der besten Brauereien und schönsten Biergärten kamen von Darki’s fränkischen Kumpels Tom und Rieni.

Der eigentliche Plan sah vor fünf Brauereien zu besuchen, angefangen mit der am weitesten entfernten. Aber wie das nun einmal mit dem Übertreiben so ist: wenn denn mehr als fünf Brauereien auf dem Heimweg ansässig sind, warum dann eine links oder rechts liegen lassen. Und so bekam eine Brauereitour mit ansich sehr entspanntem Charakter nicht nur wegen der 62 Kilometer eine durchaus sportliche Note.
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Staubi erklärt die Welt Teil 191

Staubis Antwort zu Ackes Andeutungen, beim ESK Harzsturmwochenende nur mit dem Straßenrad in die Fränkische Schweiz zu reisen:

„Rennrad fahr ich bei Radrennen. Das hier ist etwas grundlegend anderes…“

Staubi erklärt die Welt Teil 167

Bob’s Kommentar zu Staubis Rechtfertigung der abgenutzten Bremsklötze:

„Du hast ’nen Beckenschiefstand – das les‘ ich aus Deinen Bremsbelägen.
Leg‘ Dich schonmal auf die Couch.“

KSGC 10/11 – Fotodokumentation zu Tempelhofer Feld und Tiergarten

K.S.G.C.Damit der von Staubi veranstaltete, einmalig windige, zweite Lauf des KSGC nicht in Vergessenheit gerät, sollen an dieser Stelle nicht nur Fotos des Rennens an diesem Wochenende im Tiergarten, sondern auch Bilder des Rennens vor einem Monat auf dem Tempelhofer Flugfeld gezeigt werden. Beiden Läufen gemein war das gemeine Geläuf: nasser, tiefer Schnee verlangte trotz eher geringer Geschwindigkeiten und Höhenunterschiede den Fahrern alles ab. Kräftemessen im Grenzbereich. ‚KSGC 10/11 – Fotodokumentation zu Tempelhofer Feld und Tiergarten‘ weiterlesen …

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KSGC 2010/11 – Aufruf zum 1.Lauf am 6.11.

K.S.G.C.Der Humboldthain.
Ehe der Rausch der letzten Freitagnacht vom Wind verweht wird, geht es weiter mit dem Wettstreit in den grünen Oasen Berlins. Noch weilt der Frost im hohen Norden und die See ist eisfrei. Aber die nasse Kälte des Herbstes dringt durch jede Filzjacke und die klammen Glieder brauchen Bewegung. Also trotzt dem trüben Regen und wagt euch zum Kampf in den Humboldthain – einem wahren Klassiker des KSGC.
Am Samstag (6.11.) um 13:00 Uhr rufen wir zum Entern des Parks. Kommt nicht zu spät, sonst fehlt euch die Einführungsrunde und ihr könnt nurnoch hinterherfahren.

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KSGC 2010/11 – Der Prolog als Dualslalom-Sprint

Der Prolog, immer das etwas andere Rennen beim Störtebeker-Cup, fand dieses Jahr wiederholt im Volkspark Prenzlauer Berg statt. Nur diesmal sollte es nicht bergauf, sondern bergab gehen. Auf Pda’s Idee hin wurde ein Dualslalom-Sprint abgehalten. Der Kurs quer durch den Park wurde jeweils mit roten und blauen Stäben abgesteckt, welche jeder auf seiner Linie zu umfahren hatte. Der Sieg ging dieses Jahr nach Potsdam… ‚KSGC 2010/11 – Der Prolog als Dualslalom-Sprint‘ weiterlesen …

KSGC Parkrennen 2010/2011 – Prolog

K.S.G.C. AKTUELL: TREFFEN UM 18:00!
Kalt sind die Abende und der frühe Morgen riecht nach erstem Frost. In den Stuben werden die Öfen beheizt und draußen leutet welkes Laub rot schirmend den Herbst ein. Lang wird es nicht mehr dauern, ehe eine erste dünne Schneeschicht das Gras bedeckt. Die grünen Inseln inmitten des Meeres aus Stein sind vom Menschen verwaist. Die Jahrerszeit der Krieger auf zwei Rädern hält Einzug in den Parks, der Manege für die Ritter der Stollenreifen.
Auch diesen Winter werden wieder nur die Unerschrockensten Ihrer Zunft den Kampf im Unterholz auf sich nehmen. Den Naturgewalten trotzend zieht es sie in die grünen Refugien inmitten der Häusermeere, um zu ermitteln, wer unten ihnen der schnellste und ehrenvollste Kämpfer ist und würdig, den Becher zu stürzen.

Wie es die Sitte verlangt, wird den kämpferischen Schauspielen in den winterlich Parks ein Vorspiel verausgehen, das, im Schutze der kalten Nacht, den Wettkampfgeist in den sommergelähmten Seelen der Crossritter wecken soll. Der unterhaltsame und wie jedes Jahr andersartige Prolog als Streites Mann gegen Mann führt die Kontrahenten zusammen und dient als Einstand der kommenden Wettkämpfe.

Findet euch, nach Sonnenuntergang des 29 Tages im Oktober, ein im Parke am Fuße des Prenzlauer Berges.

Weitere Termine: ‚KSGC Parkrennen 2010/2011 – Prolog‘ weiterlesen …

Vom Ötzi zum Bodensee

Unglaublich wie naiv! Im Vorhinein hatte ich mir doch glatt in den Kopf gesetzt, nur ein Tag nach dem Ötztaler Radmarathon an zwei Tagen von dort mit dem Rad zum Bodensee zu fahren. Ich hatte felsenfest damit gerechnet auf dem Ötztaler mein persönliches Waterloo zu erleben, aufzuplatzen, zu sterben; und hatte dennoch den Plan, tags drauf mit dem Renner und Rucksack die 1000 Höhenmeter über das Hahntennjoch zu kurbeln. Mir ist noch immer nicht bekannt, wie dieser komplett realitätsverlustige Plan dennoch Erfolg haben konnte, aber ich bin am Dienstag nach dem Rennen mit dem Rad in Lindau am Bodensee angekommen. ‚Vom Ötzi zum Bodensee‘ weiterlesen …

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Der Ötzi. Oder wie man sich selbst besiegen kann.

Wir sitzen im Auto kurz vor Innsbruck und stehen im Stau. Es regnet seit Stunden. Die hohen Berge rund um das Inntal verängstigen. Am liebsten will ich gar nicht aus dem Fenster sehen. Und doch ziehen sie an, diese majestätischen Felstürme. 80 Millionen Jahre alt und noch immer so ein Brocken – die Alpen sind schon ein ganz schön zähes Luder. Staub weisst darauf hin, dass sich geradezu die Berge rund um den Kühtai, den ersten Pass des Ötzaler Radmarathons, ihren Weg durch die Wolken brechen. Mir wird schlecht. Außerdem bin ich schon seit 24 Stunden wach. Kemper und Staub haben mich mit ihrem Renngefasel während der gesamten Autofahrt kein Auge zumachen lassen. Nun, dann bin halt nicht nur vollkommen untrainiert, unvorbereitet, vom Material her aus einem anderen Jahrhundert und total unerfahren, sondern auch noch ohne Ende übermüdet.
Ich schalte mich wieder in die nie endenden Diskussionen ein. Es geht um’s Wetter. Es regnet ja. Ich versuche Staub zu erklären, warum die Vorhersage für den Renntag, also am Vormittag 0.5mm Niederschlag innerhalb von 3 Stunden mit einer 80%igen Wahrscheinlichkeit in der Praxis bedeuten, dass es quasi garnicht regnen wird. Staub fragt zurück, ob das draußen seit Stunden auch „Quasiregen“ sei. Ich schaue stumm aus dem Fenster. Kemper lacht und sagt, er würde sich freuen, wenn am Ende vom Rennen hoch oben auf dem Timmelsjoch Schnee liegen würde. Das würde dem Rennen wenigstens einen epischen Charakter verleihen und seine knallharte Radfahrerseele würde er dann auch im Vorteil wissen. ‚Der Ötzi. Oder wie man sich selbst besiegen kann.‘ weiterlesen …

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Fluch und Segen auf der Transalp

Menis hat ein kurzes aber packendes Stimmungsbild zu der täglichen Hitzeschlacht bei der diesjährigen Jeantex Transalp vefasst, dass sich lohnt der geneigten Leserschaft nahe gebracht zu werden. Lesst selbst:

„Wasser läuft an den Beinen hinab, sammelt sich in schneeweissen Sidis. Klatschnass liegt das Trikot am Rücken, Schweiss tropf auf schwarzes Carbon, auf den Vorbau und auf das kleine, mit Höhenprofilen versehene Bildchen auf dem Oberrohr. „1600Hm“ am Stück steht darauf, aber von 40° im Schatten war nichts zu lesen. Der pechschwarze Flüsterasphalt wird zum Spiegel des Todes. Gluthitze steigt auf. Die langsam mahlenden Umdrehungen der Kurbel halten die Zeit an. Schier endlos schraubt man sich, Kurve, um Kurve der brennenden Sonne entgegen. ‚Fluch und Segen auf der Transalp‘ weiterlesen …

Critical Dirt: Dresden-Leipzig (oder) A Study in Crossification

Am ersten Wochenende im Juli sollte der geneingte Radfahrer sich nichts anderes Vornehmen, denn dann gibt es eine neue Auflage des Critical Dirt in Leipzig.
Die zweitägige Veranstaltung setzt sich zusammen aus einer Cyclocross-Fernfahrt mit Start in Dresden und Ziel in Leizpzig am Sonnabend („Langstreckenetappen-orientierungscross Deluxe“) und einem klassischen Rundstreckencross-Rennen in Leipzig am Sonntag. Auf jeden Fall wird es ein sportliches und geselliges Highlight im Jahr 2010.

Das Langstreckenrennen am Samstag startet um 9 Uhr in Dresden und führt über 130 Kilometer quer durch tiefstes Mitteldeutschland auf Aphalt, Kopfsteinpflaster und Feldwegen. Es gibt ein Roadbook und vier Verpflegungspunkte, die mit besonderen Köstlichkeiten aufwarten. Über den Abend wird man mit Verpflegung, Teilemarkt, Film und Musik versorgt. ‚Critical Dirt: Dresden-Leipzig (oder) A Study in Crossification‘ weiterlesen …

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[cikago bude] Kleene Sause zur Eröffnung


Die Anomalie des Wassers bzw. das komische Quecksilber!

Seid eingeladen und habt teil.

rob und bob

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Schlittenralley – Erinnerungen an einen Winter

Es begab sich vor ein paar Wochen, als der Winter noch sein jungfräuliches Schneekleid über Berlin deckte, dass, in Ermangelung einer geeigneten Anzahl an Schlitten, neue Ideen gefragt waren. So machten sich Robert und Tobi in der Werkstatt von Pedalum Mobile ans Werk (natürlich in der Pause) und versahen den gelben Kasten einer matehaltigen Brause mit zwei breiten, modischen Zaunlatten. Die Rodelpartie in den Püttbergen wurde filmisch festgehalten und aus dem zahlreichen Material von Roberts Feundin ein kurzweiliger Kurzfilm geschnippelt. Die Kiste ging ab wie ein xxxtra-hottes Chilizäpfchen. Feine Fahrtechnik war gefragt, gelenkt wurde am besten per gekonnten Driftens und in Sachen Topspeed war der Kasten unschlagbar.
Zum Winterausklang viel Spass bei der Schlittenralley.

rb

Staubi erklärt die Welt Teil 52

Staubi über die Härte des Geländeradfahrens im Tegler Forst:

„Bevor ich zwei Stunden im Tegler Forst fahre, fahr ich lieber einmal die L’Eroica.“
[Pause]
„Das ist mir lieber!“

[Tourbericht] Skilanglauf-Paradies Berlin


Solange ich lebe, und das sind nun auch bald 30 Jahre, lag in Berlin nicht so viel Schnee. Das Umland zeigt sich schon seit Wochen in ein paradisch weißes Kleid gehüllt. Der Schnee lässt einem mit dem Geländerad kaum voran kommen. Aber wer auch immer sie erfunden hat – der alte Norweger oder Ötzis Urenkel – für Zeiten wie diese gibt es zum Glück zwei lange Bretter und zwei lange Stöcke, um sich in unwegsamen Terrain fortzubewegen. Für den selten von viel Schnee verwöhnten Berliner eine tolle Gelegenheit, das Umland ganz neu zu entdecken.
‚[Tourbericht] Skilanglauf-Paradies Berlin‘ weiterlesen …

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