
Waehrend ich den Schlaf der Gerechten schlief und von leeren Geldautomaten traeumte gab es hier in Antigua ein kleines Erdbeben. Kommt anscheinend haeufiger vor, nur diesmal hat es wohl die Wasserversorgung getroffen. Zur Zeit geht von der Duschbrause keine Gefahr aus, da die Wasserversorgung zusammengebrochen ist. Irgendwie ziehe ich diese Sachen an. Waere dort nicht Mayra, die ueberaus bezaubernde ledige Tochter meiner Vermieterin…….ich schweife etwas ab.
Kommen wir zu den, ausser Mayra, anderen reizvollen Dingen die Guatemala zu bieten hat, naemlich Vulkane. Man sieht sie fast an jeder Ecke. Sie durchziehen das Land in einer Kette von Westen nach Suedosten. Insgesamt wurden 37 Vulkane in Guatemala gezaehlt und davon sind 3 derzeit aktiv. Einer hatte es mir besonders angetan und oft hatte ich mir im Reisefuehrer den Absatz ueber den Volcan de Pacaya durchgelesen. Das Bild mit dem Lava speienden Vulkan hatte mich sofort fasziniert. Der Pacaya hat eine Hoehe von 2553 m und gehoert zu den aktivsten Vulkanen in Mittelamerika. Zuletzt schleuderte er im Febraur 2000 die Lava 1000 Meter hoch. Solch eine Feuerbrunst brauchte ich zwar nicht, aber ich hoffte schon etwas mehr als einen “normalen” Vulkan zu sehen.
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