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Bikepacking, das Nordic Walking des Radtourismus!?

Bikepacking – rob macht es, Cubation sowieso und all die anderen, die ihr Rad mit Taschen bestücken, so dass man es kaum noch als solches erkennen kann und dann damit im Gelände unterwegs sind. Vielleicht noch draußen schafen, sogar ohne Zelt. Wie verrückt, wo doch an jeder Ecke ein **** Sterne-Hotel oder wenigstens eine Pension steht und ein warmes Bett und Frühstück verspricht.

Es half alles nicht, die Neugierde war so groß, dass ich es selbst mal ausprobieren wollte. Erst mal klein anfangen – es stand eine Übernachtung, neudeutsch Overnighter an. Am Freitag Morgen stand ich dann mit meinen vollbepackten Singlespeeder in Lichtenberg am Bahnsteig. Die Lenkertasche war mit Schlafsack, Tarp und Isomatte bestückt. In der Oberrohrtasche waren Werkzeug und Riegel untergebracht. Unterm Sattel, die Arschrakete mit ein paar Klamotten, Kocher, Essen und Kleinteilen. Da es nach Brandenburg, ging musste ein dritter Flaschenhalter ans Rad. 10 Meter Isolierband und 2 Kabelbinder später, war auch das erledigt. Die Idee hatte ich mir von einen Bikepacker abgeschaut, der sein Rad für eine Tour durch das Death Valley präpariert hatte; da sollte es für Brandenburg alle mal reichen.

Warten auf den Zug

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Wenn du denkst, ach mach dir keinen Kopf,….

…….vielleicht wird ja doch alles gut? So einen Moment habe ich am Samstag erlebt; Auslöser war ein Küchenbuffet.

Aber der Reihe nach. Ich hatte mal kurz Revue passieren lassen, wann ich das letzte Mal auf den Geländerad saß – es muss Mitte November letzten Jahres gewesen sein. Jetzt, fast 3,5 Monate später stand ich im Sachengarten und der Oberst und der Sachse kamen mir gutgelaunt entgegen. Empor Süd sollte zu neuen Heldentaten geführt werden und die Märkische Schweiz stand auf dem Programm. Ich rechnete kurz A (der Oberst, so wie immer) + B (derSachse direkt aus dem Höhentraining) zusammen und kam zu dem Ergebnis, dass das ein schlimmer Tag werden könnte. Aber eben nur KÖNNTE, weil ja vielleicht doch alles gut wird.

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[KSGC 2016/17] 4. Lauf Parkaue

Nachdem Klaus in den neu entdeckten westlichen Gewässern reichlich Schätze und Gefangene erbeutet hat, zieht es ihn nun zum Ausklang der Saison in bekannte und schon lange nicht mehr aufgesuchte Gefilde im Osten.

Parkaue

Aufgerufen wird zum offenen Duell am Samstag den 11.02.2017 um 12:30 in der Parkaue-Lichtenberg.

Harz Hatz

Die Kaderleitung beschloss, dass drei Kader ausreichen um die Ländereien im Osten zu inspizieren. Um unseren Tatendrang nicht auszubremsen schickte man Ampel und mich (Sebfritz) in den West-Harz die Wege freischlagen.

Die geplante Tour

Vorort bemerkte man unseren Überraschungsbesuch und zeigte sich verwundert über die verteilte Kaderaktivität. Sofort versuchte man uns durch einen massiven Einsatz der Wolkenmaschinen und den daraus fallenden Regen zu einer Rückfahrt zu treiben. Der Witterung zum Trotz starteten wir unsere Patrouille.

Nachdem wir den ersten Höhenzug erklommen hatten, stellten wir fest, dass eine fern-optische Inspektion nicht möglich war. Das hieß also alle Wege abfahren!

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[KSGC 14/15] 3. Lauf am 10.01 – Parkaue

Der Schlachtruf „Gottes Freund und aller Welt Feind“ macht die Runde überall im Lande. Blut und Schweiß vom letzten großen Kampf waren noch nicht auf den Planken getrocknet, da läßt Klaus die Segel setzen und die Bunte Kuh läuft wieder zur Kaperfahrt aus. Weder Wind und Wetter noch Simon von Utrecht können Störtebeker und seine Likedeelern stoppen.

KSGC

Wer traut sich mit dem grausamen Klaus auf große Kaperfahrt zu gehen? Nehmt euren Mut zusammen, stürzt euch ins Getümmel! 

Treffpunkt: Saterdag, 10.01 um 12:30 Uhr in der Parkaue (Lichtenberg)

[KSGC 2013/2014] – 2.Lauf Rodelberg, Treptow

Blutrot weht die Flagge am Mast und der Sturm treibt den Kahn in die Untiefen. Die Böen tragen den klagenden Gesang der armen Seelen auf der bunten Kuh herüber:

„Und macht unser Kahn seine letzte Fahrt, Laßt lachend, als Sarg ihn versinken. Wir sterben nach wilder Seeräuberart, Heut‘ morden und morgen ertrinken.“

Lasst uns sehen, ob es wirklich die letzte Fahrt ist und stellt euch dem gerechten Kampf. Auf das der Beste in Störtebekers Namen den Becher stürzt.

Treffpunkt: Saterdag, 14.12 um 12:30 Uhr auf dem Rodelberg

KSGC

Suchbegriffe

[KSGC 2012/2013] Die Parkaue

K.S.G.C.„Gen Osten und scharf am Wind!“ ruft Klaus dem Steuermann zu. Gerade noch dem Fängen des Simon von Utrecht entkommen, steuert die Bunte Kuh dem nächsten Abenteuer entgegen. Störtebeckers Gefolge soll am Saterdag im Kampf Mann gegen Mann beweisen, wer es verdient in seinem Namen den Becher zu stürzen.

Nehmt euren ganzen Mut zusammen und stürzt euch ins Getümmel!

Treffpunkt: Saterdag, 17.11 um 12:30 Uhr in der Parkaue

Und nicht vergessen: weren Godes vrende unde al der werlt vyande

[KSCG 2011/12] – Der 2. Lauf – Parkaue

K.S.G.C. Parkaue

Die rote Kuh wurde gerade wieder flott gemacht. Von den Planken schrubbten die Jungmänner das Blut des letzten Kampfes. Überall im Land hatte sich die Kunde verbreitet, dass Klaus den Kaperbrief in den Händen hielt, um zusammen mit seinen Likedeelern neues Unheil zu verbreiten.

Wer traut sich mit dem alten Klaus auf große Kaperfahrt zu gehen?

Treffpunkt: Samstag, 10.12 um 12:30 Uhr in der Parkaue (Lichtenberg)

2. Lauf

Und nicht vergessen: weren Godes vrende unde al der werlt vyande

Frühjahrsklassiker Schlaubetal

Piiieep, piieep – Sonntag, es ist 0630 und der Wecker klingelt. Ich mag gar nicht daran denken, dass durch die Sommerzeit auch noch eine Stunde fehlt. Als ich aufstehe fühle ich mich irgendwie so wackelig. Die Rennrad Tour vom Samstag steckt mir wohl noch in den Beinen. Aber egal, der Kalender sieht für heute eine Geländerad Tour vor. Es soll ins Schlaubetal gehen, mein persönliches Tourenhighlight. Kurz die Morgentoilette erledigt. Küsschen für Frau und Kinder und schon stehe ich am Bahnhof. Es geht mit dem RE über Frankfurt/Oder nach Guben. Ich habe nicht viel von Guben gesehen, aber das bisschen reicht mir schon. Einige Städte haben ein Planetarium, Guben hat ein Plastinarium – mehr muss man zu der Stadt wohl nicht sagen.

Vom Bahnhof führt mich meine Tour stadtauswärts. Einmal rechts dann wieder links und ich verlasse das Teerband und befinde mich im Grünen. Anscheinend reicht der dunkle Schatten von Guben noch weit in Richtung Westen, denn auch im Wald herrscht noch eine finstere Stimmung.

Im Tal der Biber
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Wo die Welt zu Ende ist……

…beginnt Schwedt. Diese kleine Stadt am Ende der Welt war der Startpunkt für unsere Tour. Die eigentlich geplante Startzeit wurde nach einer nächtlichen Telefonkonferenz mit Rifli kurzfristig vorverlegt, so dass mein Wecker mich um kurz vor 6:00 Uhr aus dem Träumen riss. Gegen 7:30 starteten wir vom Hauptbahnhof nach Schwedt. Kaum angekommen, war die Fahrt nach 100 Metern für Rifli dann zunächst auch schon zu Ende – Neuer Rekord! Eine Schraube im Reifen machte ihm den Garaus.


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Kiek wedder in!

Dem geneigten Leser des ESK Forum dürfe nicht entgangen sein, dass es für dieses Wochenende keinen Tourenaufruf von mir gab und das hatte seinen guten Grund. Bevor ich mich nächste Woche auf den Sprung über den großen Teich mache, wollte ich noch einmal meine Eltern besuchen. Da der Wetterbericht ein prächtiges Wetter ankündigte und ich zuletzt als Steppke mit meinem Dreirad die nähere Umgebung meines Elternhauses erkundigt, packte ich spontan meinen Drahtesel mit ins Gepäck um eine kleine Tour zu unternehmen.
Kiek weeder in!
nette Verabschiedung
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[Tour 02.02] Dann wollen wir mal wieder….

K.S.G.C.Schon seit längerem beobachtet der ESK, wie sich eine Spaßgesellschaft selbstverliebt daran versucht, den Standard für eine Geländeradtour neu zu definieren. Was vor Jahrzehnten, bei der Gründung des ESK, schon Bestand hatte, gilt aber auch noch heute: Fahrräder brauchen nicht mehr als 80mm Federweg, Knie- und Ellbogenschützer braucht man nicht, denn im brandenburgischen Sand fällt man weich und der Letzte bekommt den Klappspaten zu spüren.
Um diesem Sittenverfall Einhalt zu bieten, ruft der ESK am kommenden Samstag (02.02.) zu einer Tour auf. Wir starten in Angermünde und werden von dort aus den Nordwesten unter die Stollen nehmen. Vom Berlin HBf bringt uns der RE 38348 ab 8:32 nach Angermünde. Der ESK fährt vorne!
Bis Samstag!

A tribute to rikman

Auf der Suche nach einer schönen Tour bin ich auf dieses Relikt aus alter Zeit gestossen. Da ich der Meinung war, dass dieser Flecken Erde bei den Geländeradveranstaltungen sowieso viel zu kurz kommt, wollte ich gerne rikmans Tourvorschlag aufgreifen.

Obwohl ich nach meinem Tourenaufruf schon einige Absagen bekommen hatte, rechnete ich doch insgeheim mit ein oder zwei weiteren Mitstreitern. So war ich auch freudig gestimmt als mein Telefon klingelte, just als ich in KW ausstieg. Die Begrüssung „Moin hier ist Ampel“ kam jedoch nicht so gut, da meine Kollegin aus der Buchhaltung dran war und mir erstmal die Ohren vollheulte, da einige Dateien nicht zur Verfügung standen. Als ich sie dann abwimmeln konnte fiel mein Blick auf den Bahnhofsvorplatz – kein Schwein war da.


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Indiana Ampel unter Schweinen

Ich hoffe mit meinen Berichten verkommt unsere Homepage nicht zu einer Reiseplauderseite…..
Im Februar werde ich ´nen Bericht ueber eine unserer gemeinsamen Ausfahrt durchs Berliner Umland schreiben – versprochen!

Montericco, das sandige Paradies
Nach meinen ersten Tagen in Antigua wollte ich etwas vom Stadtleben entspannen. Da Antigua nicht allzuweit vom Pazifik entfernt ist, bot sich ein Wochenendtrip dorthin an. Am Freitag Vormittag startete ich mit drei Amerikanern in Richtung Pazifikkueste. Unser Ziel war ein kleiner Fischerort namens Montericco. Obwohl die Fahrt wie im Fluge verging hatte ich genuegend Zeit die abwechslungsreiche und beeindruckende Landschaft Guatemalas zu bewundern.

auf dem Weg nach Montericce

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Abdul’s Reise zum Beginn von Zeit und Materie

Waehrend ich den Schlaf der Gerechten schlief und von leeren Geldautomaten traeumte gab es hier in Antigua ein kleines Erdbeben. Kommt anscheinend haeufiger vor, nur diesmal hat es wohl die Wasserversorgung getroffen. Zur Zeit geht von der Duschbrause keine Gefahr aus, da die Wasserversorgung zusammengebrochen ist. Irgendwie ziehe ich diese Sachen an. Waere dort nicht Mayra, die ueberaus bezaubernde ledige Tochter meiner Vermieterin…….ich schweife etwas ab.

Kommen wir zu den, ausser Mayra, anderen reizvollen Dingen die Guatemala zu bieten hat, naemlich Vulkane. Man sieht sie fast an jeder Ecke. Sie durchziehen das Land in einer Kette von Westen nach Suedosten. Insgesamt wurden 37 Vulkane in Guatemala gezaehlt und davon sind 3 derzeit aktiv. Einer hatte es mir besonders angetan und oft hatte ich mir im Reisefuehrer den Absatz ueber den Volcan de Pacaya durchgelesen. Das Bild mit dem Lava speienden Vulkan hatte mich sofort fasziniert. Der Pacaya hat eine Hoehe von 2553 m und gehoert zu den aktivsten Vulkanen in Mittelamerika. Zuletzt schleuderte er im Febraur 2000 die Lava 1000 Meter hoch. Solch eine Feuerbrunst brauchte ich zwar nicht, aber ich hoffte schon etwas mehr als einen „normalen“ Vulkan zu sehen.

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Abdul und der Strom des Weisen

¡Hola!

Jetzt wo ich endlich ein Internet Cafe mit vernuenftiger Uebertragungsgeschwindigkeit gefunden habe komme ich mal dazu mich bei Euch zu melden.

Eigentlich ist alles anders als ich es mir in meinen kuehnsten Traeumen vorgestellt habe. Sei es im Positiven (Leute und Landschaft) als auch im Negativen (Armut und Umweltverschmutzung), aber definitiv ist diese Zeit hier eine der bisher schoensten und erlebnisreichsten in meinem Leben.

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Der alte Mann und der Wald

Herr Hübner

Ich traf Herrn Hübner heute Nachmittag als er in Strickjacke, Trainingshose und Badelatschen gekleidet durch den Wald irrte. Als ich Herrn Hübner ansprach wusste er zwar noch seinen Namen, aber auf die Frage, wo den denn wohne kam nur noch die Antwort:“Dort, wo der Turm leuchtet“. Es war klar, dass im Kopf von Herr Hüber das ablief, was unsereins sonst wohl nur nach dem Genuss von unzähligen alkoholischen Getränken erlebt. Ein kurzer Blick auf die Landkarte deprimierte mich zutiefst, denn waren die nächsten Stationen zivilisierten Lebens, bei dem Tempo von Herrn Hübern, doch Lichtjahre entfernt. Auch ein Anruf bei Polizei brachte nicht viel Hoffnung, da der zuständige Beamte in der Leitzentrale nicht sehr gut mit den Bezeichnungen der Wanderwege vertraut war. Nach gut 2 Stunden, diversen Sitzstreiks von Herrn Hübner und unzähligen Telefonaten mit der Polizei – um einen Treffpunkt abzustimmen – erreichten Herr Hübner und ich endlich die Straße mit den wartenden Polizisten. Herr Hübner ist übrigens ein alter Bekannter der Polizei und veranstaltet häufiger solche Ausflüge. Also falls ihr mal Herrn Hübner in der Nähe von Prenden trefft, grüßt ihn schön von mir.

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N.RIDE mit Umwegen

Zwei vergebliche Anläufe hatte Ritzelflitzer für diesen N.RIDE schon unternommen, aber jetzt sollte es endlich soweit sein. Laut Tourenaufruf sollte es um 2000 von Strausberg aus zu einem nur Eingeweihten bekannten Ziel gehen.

Rifli hatte jedoch die Rechnung ohne den Oberst gemacht, der kurzfristig vorschlug schon ab Erkner zu starten. Raffiniert wie Jockel ist, wählte er in seiner Antwort solch Formulierungen, dass man praktisch genötigt wurde schon in Erkner zu starten, um nicht als Weichei dazustehen. ‚N.RIDE mit Umwegen‘ weiterlesen …