Monatliches Archiv für September, 2011

[L’Erioca] Berlin en Chianti

IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin
Die diesjährige Teilnahme der Berliner Radfahrer an dem Höhepunkt der Rennsainson, der L’Eroica in Italien, ward von vielen Geheimniskrämerein umgeben. Erst bei der Adolf-Huschke-Gedenkfahrt vor vier Wochen traten die meisten Aspiranten in Erscheinung. Ansonsten war es still um die Heroen der Landstraße. Vielleicht wollten die Radsportler aus Berlin behutsam mit den Neuigkeiten umgehen, um andere Nationen in Schach zu halten, ja zu überraschen. Doch an diesem Mittwoch dem 28.September macht sich die stattliche Zahl von neun gemeldeten Startern auf den weiten Weg nach Süden! Außerdem konnte, in jetzt erst öffentlich gewordenen Verhandlungen, kurzfristig ein Sponsor für die Truppe an Land gezogen werden. Die Berliner Traditionsbrauerei Schultheiss, schon seit langer Zeit für ihre Tatkräftige Unterstützung des Radsports bekannt, konnte für dieses Unterfangen begeistert werden. ‚[L’Erioca] Berlin en Chianti‘ weiterlesen …

Interview mit Siggi Staub

IRN Berlin Senftenberg sitzt im PräpelEck. Es ist Sonntagnachmittag, die Sonne brennt heiß. Verschämt betrachtet er die Schweißränder seines nicht mehr ganz sauberen Hemdes, als er im Biergarten eine Gruppe Rennfahrer sieht, unter ihnen auch Siggi Staub. Er traut seinen Augen kaum und sich selbst noch viel weniger. Er vertraut seinem Atem nicht, deshalb lieber noch ein Mampe Halb&Halb. Dann spricht er Staub an.


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Die 1. Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt

IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin
Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach auf einer Kopfsteinpflasterstraße und er verlor sein Leben. Am Ortsrand von Oranienburg, nördlich von Berlin, erinnert das einzige Radfahrerdenkmal Deutschlands an diesen großen Fahrer.


Das 100-jährige Jubiläum seines Sieges beim Rennen Rund-um-Berlin im Jahr 1911 nahm am ersten Septmeberwochenende 2011 der ESK zum Anlass, um die erste Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt an jenem einmaligen Denkmal zu starten.
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Was für ein Einstand

N.RIDE

Gestern ging es ausschließlich innerstädtisch durch Parks und Heiden und ich war überrascht, wie gering der Asphaltanteil ausfiel. Jedenfalls machte sich eine Perlenkette von 10 Fahrern auf die schmalen Trampelpfade (manche sprechen in diesem Zusammenhang von der „Trasse der Alleinstehenden“) von der Rummelsburger Bucht in die Wuhlheide. Ab der Spindlersfelder Brücke wurde das Gelände für mich unbekannt, an Gleisen entlang ging es in die Köllnische Heide. ‚Was für ein Einstand‘ weiterlesen …

Staubi erklärt die Welt Teil 29

Staubi letzten Abend bezogen auf die Darreichung eines Mettbrötchens mit Zwiebeln während einer harten Passage bei der Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt:

„Ein Profi würde sagen, man müsse ein Gel essen – aber die Seele braucht ein Mettbrötchen. Ich kann mir auch vorstellen die L’Eroica nur mit Matjesfilet zu fahren.“

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Qualitätswege

Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.

Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen,
Rufet die Arme
Der Götter herbei!

Endete die Beschreibung Lichtenbergs mit Goethe, so möchte ich die weiteren Ausführungen mit Goethe beginnen. ‚Qualitätswege‘ weiterlesen …

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[n.ride] 15.09. | 2000

N.RIDEVom Friedrichshain nach Köpenick und Treptow nach Kreuzberg durch Grünanlagen, Parks und Heiden.
Charakter: schnell und verwinkelt.
Treffpunkt: Bistro Paluna (Neue Bahnhofstraße Ecke Boxagener Straße)
Uhrzeit: 2000

Endpunkt und Treffpunkt für später: Bar Morena am Spreewaldplatz.

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Lichtenberg

Der Wetterbericht verspricht einen Spätsommertag und auch wenn es ein Montag ist, so müßte dieser Tag doch entsprechend genutzt werden können. Da der Aufruf in den Weiten des Netzes vielleicht erst zu spät eventuelle Mitfahrer erreicht, wird noch eine schnelle Telefonkonferenz einberufen. Und siehe da, der Inhaber der Cikago Bude kündigt sich an, unterbreitet auch gleich einen Streckenvorschlag und will für entsprechendes Kartenmaterial sorgen. Er bittet außerdem um eine Verschiebung des Startortes und der Zeit, damit ihm mehr Nachtschlaf zuteil würde. Nun denn, so soll es sein, 9:34 ab Lichtenberg. ‚Lichtenberg‘ weiterlesen …

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W.v.d.V.G.C 2011

W.v.d.V.G.C 2011: Ich möchte hiermit dem blöden Arsch J-Coop seinen Pokal zum dritten mal überreichen!