Monatliches Archiv für April, 2005

Die Tour d´ Energie von den Zietenterrassen

Onkels Bericht

Sonntag, 24. 04. 05. Der Anstieg von Hemeln zur Passhöhe Bramwald liegt still im Sonnenschein. Von einem Leitpfosten baumelt ein platter Schlauch. Am Straßenrand liegt eine Trinkflasche. Gestern wurde hier noch geschnauft und in die Pedale getreten. Das Rennen ist längst gelaufen.

Ein Rückblick. Samstag, 12. 25 Uhr auf den Zietenterrassen in Göttingen. Mehr als tausend Radler drängen sich in 5 Startblöcken. harzbikes und ich liegen noch auf der Massagebank und lassen unsere Muskeln lockern.

Zwei Minuten vor dem Start stehen auch wir in unserem Block, dem vorletzten, war ja klar. Schlimm ist es allerdings auch nicht, die ersten knapp acht Kilometer in Göttingen sind neutralisiert. Vor dem fliegenden Start werden die Blöcke wieder zusammengeführt.

Bei uns allen herrscht eine gewisse Nervosität, wann sieht man Recken wie harzbikes, northern lights oder Gordobar schon mal bei einem Straßenrennen am Start? Ich fürchte die Strecke, auf achtzig Kilometer kommen 1000 Höhenmeter, oft führt die Strecke über die freie Pläne, wo der Wind ordentlich weht. ‚Die Tour d´ Energie von den Zietenterrassen‘ weiterlesen …

Fotostory: Kleine Andenueberquerung

Andentour

Es ist also doch eine Andenueberquerung geworden! Bis zum dritten Tag unserer viertaegigen Radreise in den Anden zwischen Argentinien und Chile wussten wir nicht, was wir wollten: ueber die Grenze nach Chile, den selben Weg zurueck oder doch auf gut Glueck einen Weg, von dem wir nicht wussten ob er existiert, hinueber ins Nachbartal. Aus diversen Gruenden haben wir uns dann doch fuer die Ueberquerung der Grenze entschieden. „Andenueberquerung“, das hoert sich so riesig an – und zweifelsohne waren die vier Tage sehr anstrengend – aber der einzigste Pass der ganzen Tour war gerademal 2500m hoch. Wenn die Berge und Vulkane ringsum deutlich ueber 4000m haben ist das doch recht wenig – aber in unserem Falle definitiv genug! ‚Fotostory: Kleine Andenueberquerung‘ weiterlesen …

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S.F.D.W. 21. April 2005

S.F.D.W.Alten Traditionen folgend:
Donnerstag 2000 im Tagore.
Erscheint zahlreich und bringt viel Durst mit.

Bis denn dann, hasta luego.

(Nachtrag) Es wird Bilder vom Eroberungsfeldzug der Schmalspurritter geben. Ein neues Kadermitglied wird in die Reihen der tapferen Recken aufgenommen werden. Auf der Tageordnung steht weiterhin die Fortsetzung von Shimano vs. Campagnolo. Diesmal bitte keine PC-MAC Diskusion.

Ein Besuch in der Buchhandlung

von Jockel

In Vorbereitung des diesjährigen Harz-IV Sturmes, welcher interessanterweise garnicht im Harz stattfindet, begab ich mich vor einigen Tagen in die auf Kartenwerke jeglicher Art spezialisierte Buchhandlung Atlantis in der Berliner Karl-Marx-Allee. Das Gesuchte (eine Karte des südlichen Harzvorlandes, einschließlich der Kyffhäuserecke) war schnell gefunden, da stach mir ein kleines, in die Jahre gekommenes Büchlein ins Auge, welches sich bei näherer Betrachtung als ein antiquarischer „Taschenatlas von Berlin und weiterer Umgebung“ – Ausgabe 1919 – entpuppte.

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Hardrock: rob endlich beraedert

Mit einem breiten Grinsen komme ich in unser WG-Haus. Das erste Mal seit ueber sieben Wochen sass ich auf einem Fahrrad – und es ist meinFahrrad. Aus verschiedenen Gruenden habe ich mir heute vormittag ein Bike gekauft. Nun, es ist gewiss nicht das beste und in Deutschland wuerde ich keinen km damit fahrenb, aber hier in Argentinien kann man es wohl schon zur Mittelklasse zaehlen. Es handelt sich um ein ‚Hardrock: rob endlich beraedert‘ weiterlesen …

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N.RIDE am 14.04

Alle die noch in der Stadt / im Umland verweilen mögen sich den Donnerstag Abend für einen N.RIDE freihalten!

Wo: Potsdam Hauptbahnhof am Wasserturm (in Fahrtrichtung linker Ausgang)
Wann: 19:40 (RE1 19:07 ab Alex)
Wie: recht hüglig, sandig ; Tempo je nach Teilnehmern
Wohin: höchstwahrscheinlich zurück nach Potsdam – ganz vielleicht Wannsee

Auf der Hatz durch den halben Kontinent (na fast)

Heute beginnt quasi die dritte Etappe. Nach der Geographie-Exkursion und der Rundreise mit Jule bin ich nun in Mendoza (Westargentinien) angekommen um hier einen Monat mit Spanischlernen und vielem anderen Kram zu verbringen. Doch ich fange am besten dort an, wo ich letzten stehen geblieben bin – in Bolovien.
Nach zwie Tagen mussten wir uns leider von Sucre veranschieden. Wir hatten eine sehr schoene Unterkunft mit einem kleinen Balkon von dem aus man das Treiben auf dem grossen Markt beobachten konnte. Und wenn man Appetit auf einen frischen Obstsalat hatte, musste man nur unten aus der Tuere raus, in den Markt stolpern und konnte sich fuer weniger als 50Eurocent ne grosse Schale kaufen.
In dreistuendger Fahrt ging es am 26.3. (?) nach Potosi, der hoechstgelegenen Stadt der Welt. ‚Auf der Hatz durch den halben Kontinent (na fast)‘ weiterlesen …

Tin Lizzy

Heute möchte ich mein 2000er CD F700 vorstellen und wie es sich im Laufe der Zeit verändert hat.

Im Februar 2001 suchte ich ein neues Rad und war damals eigentlich auf ein Focus Black Forrest eingeschworen, als ich das Cannondale bei Rad-Art in Gotha stehen sah: 1 Jahr alt, etwas ungepflegt aber technisch in Ordnung. Es wog damals (ohne Wzg-Tasche und Flasche) etwa 12,5kg. 2300 DM. Ich konnte nicht wiederstehen.

Hier auf einer meiner ersten Touren:
Coda-LRS, STX/XT-Schaltung, Bremsmix aus Clara2000 und HS11:
2001
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„Statistische Häufung“ oder „Magische Vorderräder“

Ein Tatsachenbericht von Jockel

Es begann an einem jener Abende, an welchem sich die Ritter der Nacht trafen, um sich ihre Tapferkeit im Dunkel der Nacht zu beweisen. Aus diversen Gründen fanden sich jedoch nur drei tapfere Gesellen. Menis, Carl und ich.

1. Auftakt:

Es wurde beschlossen, eine gemütliche Runde am Wasser entlang zu drehen. Ich spürte, dass es heute recht gut rollen würde und so kam es auch nicht in Frage, die leicht versetzte Position zum führenden Menis aufzugeben, ‚„Statistische Häufung“ oder „Magische Vorderräder“‘ weiterlesen …