Monatliches Archiv für Juni, 2013

InVeloVeritas – Hin- und Rückfahrt der drei TK

Im Winter spielte ich erstmals mit dem Gedanken, nach Wolkersdorf im Weinviertel zu fahren. Da zu dem Zeitpunkt noch unklar war, wer mitkommen würde, reifte folgender Plan: Anreise mit dem Zug am Samstag, Ausfahrt am Sonntag und zurück am Dienstagabend. Für die Rückreise eine Versicherung gegen schlechtes Wetter in Form eines ab Wien gültigen Zugtickets, welches auch Zustiege in Prag oder Dresden zulassen würde. Der Plan reifte, Mitfahrer sagten zu und ab, am 15.6. war es soweit. ‚InVeloVeritas – Hin- und Rückfahrt der drei TK‘ weiterlesen …

In Velo Veritas – oder „Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein“

Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein,
sonst wär‘ die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein;
drum tu den Wein ich auch nicht trinken, sondern beissen,
und hab den Roten grad so gern als wie den Weissen.
Und schwören könnt’ich, dass ich eine Reblaus g’wesen bin,
ich weiss bestimmt, ich hab‘ gehaust in einem Weingarten bei Wien,
drum hab‘ den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wenn ich stirb, möcht ich a Reblaus wieder werd’n

Der ESK, von jeher bekannt für seine genuß- und trinkfreudigen Kadermitglieder, erhörte die Rufe der beiden Urwiener Moser Hans und Watzl Horst und entsandte sechs von ihnen, sich am Wein zu laben. Weiterer Auftrag: sich die Hügel und Schotterpisten des Weinviertels mit dem Material und im Gewande der Altvorderen untertan zu machen und der Konkurrenz bei der In Velo Veritas das Fürchten zu lehren.

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Der Kahle, der Einsame, der mythische Berg – Mont Ventoux, ein Kurztrip in die Provence

Bei der Planung der Rückreise aus Sanremo hat meine akute Schweiz-Phobie das Augenmerk auf eine relativ neue Direktverbindung von Marseille nach Frankfurt gelenkt. Warum nicht mit dem TGV direkt nach Hause ohne Umsteigen. Da die einmal am Tag verkehrende Verbindung frühmorgens um 8 Uhr in Marseille startet, benötige ich noch eine Übernachtung. Und wo sollte man auf dem Weg von Sanremo nach Marseille halten? Ich entscheide mich spontan für die Provence, schließlich hält der Zug auch in Aix und Avignon. Aus einer Übernachtung werden drei und Lorenzo schließt sich meinen Plänen an. Die Bezwingung des Mont Ventoux von der klassischen Südseite aus Bédoin ist unser Ziel.
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Einmal Deutschland-Österreich-Schweiz-Italien-Deutschland

Einmal Deutschland-Österreich-Schweiz-Italien-Deutschland

Donnerstag 06.Juni 2013: Dürc und ich treten an, den AlpenX von Füssen zum Gardasee zu bestreiten. Morgens in Hamburg das KFZ beladen und ab nach Füssen. In Füssen angekommen, haben wir zunächst unser vorgebuchtes Zimmer bezogen, um uns dann auf einer ersten Erkundungstour (noch zu Fuß) einen Eindruck von der bergigen Herausforderung zu verschaffen. Anschließend gab`s zünftig Haxe mit Knödel und Bier in der Altstadt. Geschlafen wurde direkt am rauschenden Lechfall. ‚Einmal Deutschland-Österreich-Schweiz-Italien-Deutschland‘ weiterlesen …

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Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht

So hat Rudolf S. nicht mal gezittert, als er für eine große deutsche Tageszeitung in den eiskalten Pool steigen mußte. „Verdammte Axt“ denkt er, „so geht das nicht!“ Seine Gräfin hätte gerne mal wieder ein schönes Photo von ihm, möglichst mit einem siegreichen Helden an seiner Seite. Doch wie soll das gelingen, wenn man nicht eingeladen wird? „Immer finden die wirklich lustigen Sachen woanders statt, das muß ich ändern!“ Und so schmiedet er einen Plan, der von der UCI auch alsbald umgesetzt wird. Kein Lizenzinhaber darf mehr dort starten, wo es Spaß macht, sonst wird gesperrt!
„Und bei allen genehmigten Veranstaltungen müssen sie mich nicht einladen, da kann ich einfach so hin und die müssen mir noch das Zimmer zahlen!“ schmunzelt Rudolf S. in seinen Bart. ‚Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht‘ weiterlesen …

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La Primavera – die Fahrt in den Frühling

Nach Flandern 2011 und Paris-Roubaix 2012 steht in diesem Jahr der italienische Frühjahrsklassiker Mailand – San Remo auf dem Speiseplan unserer Monumentetour. Satte 296km soll die Strecke lang sein und durch die malerische Po-Ebene, anschließend entlang der ursprünglichen und romantischen Riviera führen. Vor Genua liegt mit dem Passo del Turchino der einzig nennenswerte Berg (532m ü. NN), dann folgen noch einige Capos und am Ende kurz vor Remo die klassischen Anstiege Cipressa und Poggio. Alles in allem etwa 1600 Höhenmeter, eigentlich kein Problem und lösbar.
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Dolce Riva

Was hier im Norden vor allem aus Hochglanzmagazinen bekannt war, wollten sich Teile des Rennkaders einmal hautnah anschauen und meldeten kurzerhand auf der Langstrecke der nun schon zum 20sten mal ausgetragenen Geländefernfahrt am Rande des großen Teiches südlich der Alpen.Von selbigen Magazinen überzeugt, dass Radfahren mit unterzölligem Material genau genommen nicht möglich sei, reisten die zwei Tk mit nagelneuem Material angemessener Radgröße gen Süden. Der grobe Plan für die nächsten vier Tage sah vor, die Strecke inTeilen zu erkunden, einen Tag die Neuheiten der Radindustrie zu bestaunen, die Ronda Extrema zu überleben und entspannt mit zwei, drei neuen Erkenntnissen zurückzurollen.  ‚Dolce Riva‘ weiterlesen …