IRN Berlin. Siggi Staub vom Bremer Radsportteam Schröder nahm sich als erster Fahrer und Italien-Rückkeher die Zeit für ein ausgiebiges Interview, geführt von unserem Mann in Berlin: Didi A. Senftenberg.
IRN: Herr Staub, wir danken Ihnen sehr, dass Sie sich die Zeit nehmen um uns aus erster Hand von diesem großen Radsportereignis zu erzählen. Das rare Bildmaterial tut ein übriges, doch es gibt wenig Bilddokumente von der Strecke, so dass wir auf die Leute angewiesen sind, die dabei waren.
Herr Staub, die ersten Stunden der Lèroica liefen für die deutsche Mannschaft recht gut, wie ich selber beobachten durfte. Stelzenacker schoß sogar Fotos. Wie war die Stimmung wirklich und was ging in Ihnen vor?
STAUB: „Eigentlich lief es von Anfang an recht harmonisch. Vor dem Rennen war ich sehr angespannt und als wir dann endlich starten durften, spürte ich so langsam, wie der Druck in meine Beine wanderte und sich auf die Pedale übertrug. Mir ging es von Minute zu Minute besser und ich versuchte das Tempo hochzuhalten. Wir waren ja nicht zum Spaß da. Doch es gab Probleme und wir mussten etwas rausnehmen, weil Kemper langsam erfror.“ ‘L’Eroica 2008 – Interview mit S. Staub – Teil I’ weiterlesen …
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