Monatliches Archiv für September, 2014

7 auf einen Streich oder Ein Spätsommertraum

Das solls wirklich schon gewesen sein? Der Sommer 2014? Ab jetzt wirds nur noch kälter und dunkler? Da müssen die letzten warmen Tage aber genutzt werden, arbeiten kann man auch später noch genug. So fiel der Zeitplan auf den 17./18. september, nur ein Ziel war gefragt. Was könnte man in zwei Tagen abfahren, wo waren wir noch nicht? Ein Blick auf die Karte der Bismarcktürme und ein Abgleich mit den Etappenzielen der „Unendlichen Rundfahrt“ führte schnell zu folgendem Entschluß: Acht Türme in zwei Tagen! Der Fairness halber benachrichtigten wir den Kreuzbuben von unserem Vorhaben, damit er eine ehrliche Chance hätte. Er allerdings zog es vor, den Turm von Sangerhausen getrennt von uns anzufahren und diesen kampflos zu nehmen. ‚7 auf einen Streich oder Ein Spätsommertraum‘ weiterlesen …

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Westalpen: von Bern ans Mittelmeer

Ernüchterung machte sich breit, als ich an meinem Ziel, der Italienischen Mittelmeerküste, ankam. Doch nicht nur beim Blick auf die Weiten des Wassers und die glitzernden Wogen, auch unterwegs übermannte mich manchmal ein nüchternes Gefühl der Sinnlosigkeit eines solchen Unterfangens. Es hatte etwas mit der Einsamkeit zu tun, denn ich habe diese Strecke ja ohne Begleitung zurückgelegt. Gerne unternehme ich alleine eine Radtour, man ist mit sich und der Umwelt, trifft eigenständig Entscheidungen und kann seine Gedanken in Ruhe schweifen lassen. Was mich aber bei dieser Reise mit der Zeit immer mehr störte, war, dass ich die großartigen Eindrücke nicht mit Gleichgesinnten teilen konnte.

Ich hatte das Gefühl, dass sie dadurch an Bedeutung verloren. Zu jeder Tageszeit wird man von Bergpanoramen überschüttet, von Ausblicken, Einblicken, von tollen Serpentinenanstiegen und atemberaubenden Abfahrten, von begeisternden Details an der Strecke. Doch man wird dessen fast satt. Noch ein heroischer Pass, und noch einer. Und hinzu kommt warscheinlich noch der Fakt, ohne diesem Reisebericht im Vorhinein die Spannung nehmen zu wollen, dass fast alles perfekt gelaufen ist. Obwohl ich eine derartige Tour noch nie gemacht habe und zum ersten Mal auch mit Schlafsack im Gepäck unterwes war, hat alles hingehauen. Die Etappen- und Streckenplanung, das tolle Wetter, die Verpflegung, keine Defekte am Rad oder Stürze, meine Kondition, die Übernachtungen. Nahezu jedes Detail war perfekt. Also gibt es eigentlich kaum was zu erzählen, Leute. Soviel zur ernüchternden Langeweile. ‚Westalpen: von Bern ans Mittelmeer‘ weiterlesen …

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Bismarck statt Huschke heißt Hering statt Hechtsuppe

Von langer Hand geplant, seit Wochen im Familienkalender fest geblockt, steht da der Termin 30.08.2014 IV. Huschke Gedenkfahrt, Oranienburg.
Doch die maladen Körper des einst so starken ESK liegen röchelnd und müde in ihren Betten, die Zunft bröckelt, die Heldentaten verblassen. Es wird um neue Termine gerungen und nach leichteren Strecken gebettelt und das Ergebnis – Immer wieder alle elektronischen Kanäle überprüft aber das Ergebnis blieb ein einsamer freier Tag für Toni in Brandenburg.
Also das Wolltrikot übergestriffen, 2 Wurstsemmeln in die Rückentasche und los – es gibt ja noch die „Unendliche Rundfahrt“ und da war ja noch was in Pritzwalk.


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