Monatliches Archiv für März, 2012

Die Tiergartenquelle: „Alta , inhallierst Du die Dinga?“

Vor ein paar Jahren -ich war jung, Birne war Kanzler und alle zahlten mit der D-Mark- lernte ich die Tiergartenquelle kennen. Damals nichts besonderes, Alleinstellungsmerkmal war der Ausschank von Schultheiss in Steingutkrügen. Eine Zeitung hatte gerade Berlins Kneipen in einer Serie abgehandelt und titelte „Wo Riesen satt werden“. ‚Die Tiergartenquelle: „Alta , inhallierst Du die Dinga?“‘ weiterlesen …

Bornholmer Hütte – Eine Insel im „Latte au lait“-Meer

Am letzten Donnerstag wurde der Sonnenuntergang im Gelände bewundert, die eigentliche Strecke stand beim Start noch nicht fest, nur das Ziel war schon ausgegeben. Umso erstaunlicher war die Tatsache, daß mitten in der Nacht ein weiteres ESK-Trikot in unserer Mitte auftauchte. In den Tiefen des Tegeler Forstes sah der Oberst ein paar Lichter durchs Unterholz huschen und schon pirschte er sich an. ‚Bornholmer Hütte – Eine Insel im „Latte au lait“-Meer‘ weiterlesen …

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Spionage – was passiert in Kempers Werkstatt?

Eben erreichte ein unbeschrifteter Umschlag die Poststelle der Redaktion von IRN International. Die unten stehende Lichtbildaufnahme befand sich in dem Umschlag. Blitzschnell wurde diese anonym zugespielte Information unserem Spezialisten für alle Themen rund um den interantionalen Profi-Radsport, Didi Senftenberg, vorgelegt.

Hier sein Gutachten:

Quer-Pedale
Modifizierte Pedale in Kempers Werkstatt

Diese Aufnahme zeigt die an Kempers Ru-Fa montierten Pedale. Folgende Besonderheiten sind dabei heraus zustellen:

1. Die Pedalhaken sind aus doppeltem Stahl! Kemper lies das Material verdoppeln und vernieten. Offensichtlich rechnet er mit exorbitanter Belastung an den Körben.
2. Die Standfläche der Pedale wurde durch geschmiedete, gebogene und verspannte Speichen deutlich verstärkt. Kemper klagte schon in der Vergangenheit über die enormen Kräfte, die während der Rennen auf die Standfläche wirken. Dieses scheint nun seine Antwort zu sein.
3. Zum schnelleren Einstieg wurden Schrauben montiert. Nun kann der Rennfahrer mit einer schnellen Bewegung die Pedale richten und einsteigen.
4. Schnellverschluss mit verschraubtem Griff. Offensichtlich plant Kemper häufiger ein- und auszusteigen. Jedenfalls wurden die Pedalriemen mit gut greifbaren Schnellverschlüssen ausgestattet.

Tatsächlich ist auf einen Strategiewechsel des Teams „Ru-Fa Rennsport“ zu schliessen. Statt, wie in den vergangen Jahren, mit 42/25 die steilen Anstiege der Toskana zu erklimmen, wird Kemper bei der diesjährigen Ausgabe des „Rennens durch die Hölle“ seine Erfahrung aus dem Quer-Sport mit einbringen und laufen! Nur so sind die Quer-typischen Modifikationen an seinem Material zu verstehen.

Wir bleiben dran!

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

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Der ESK und der Militärpatrouillenlauf (oder Schwucken lieben Biathlon)

März. Der Winter ist vorbei und nach Wochen ohne sportliche Aktivitäten konnten sich die Kader nicht einigen und so wurden das Feld geteilt. Der Oberst zog mit seinen unerschrockenen Mannen zu später Stunde durchs Unterholz während die Freunde des glatten Geläufs schon kurz nach Sonnenaufgang in Pankow starteten. Für die Fahrer mit Trainingsrückstand wurde ein Treffpunkt in Oranienburg ausgegeben, wohin ein Zug aus Berlin pünktlich kam. Letzte Wolken ließen einige wenige Tropfen fallen, doch im Löwenberger Land herrschte eitel Sonnenschein und die Kumpanei der Schwucken zog laut schwätzend auf menschen- und autoleere Strassen ihre Spur. Getrieben von einem auf den Punkt ausgearbeiteten Strecken- und Zeitplan, der die Befindlichkeiten der Ehefrauen, den Wind in Richtung und Geschwindigkeit und auch das Leistungsvermögen der Mitfahrer berücksichtigte, wurden herrliche Kilometer abgespult. Vom Hohen Timpberg aus wurde der Rand der Erdscheibe gesehen und die Route für die nächste Huschke-Fahrt gedanklich überarbeitet. Doch dies sind alles Nebensächlichkeiten….

Dank des unermüdlichen Einsatzes aller wurde der Getränkeausschank zu einer Zeit erreicht, daß alle sich entspannt setzen konnten, Getränke wurden geordert und fast entwickelte sich eine Unterhaltung, als ein mit den modernsten Kommunikationsgeräten ausgestatteter Athlet ausrief „Um 13:20 ist Massenstart! Wir müssen los.“ Schon war die Zurückhaltung einiger Mitfahrer auf dem Stück Lehnitz-Summt erklärt, sie würden jetzt noch ein Rennen fahren. Doch nein, es handelte sich -wie ich auf Nachfrage erfuhr- um die Weltmeisterschaft der schießenden Skiläufer, wovon bewegte Bilder in die heimischen vier Wände übertragen würden. Und so blieb die Rechnung klein und das Weib freute sich über die frühe Heimkehr.

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