Monatliches Archiv für Oktober, 2011

Kopp ap!

Mannlüd! De lesde Sömmertied hett die Likedeeler bannig verminnert. Mennig Bestlüd wern op de See umkamen, mennig hett de Sük, mennig Lüd wern biärlich. Awer de leewe Häärgott hett uns een Updrag geven, dat wie in de Wintertied uns allwedders berabbeln sülln to ne neuwe Kru.

Alsdenn sök ick vosse Keerls, wo n Püsterich nümmer wechweihn taut un leifig mutt he sün un nech so’n tapperich Unnussel un he mutt Dusel hebben.

Nu frach ick inn Rund: Biste danne genooch for miene neuwe Kru? Denn kümm to n Berch anne Oderbrookstraat op’n lesden Fredag in Oktobermaant. Bring dien Fietzen met un wenn de um Klock söss da weerst, denn schall wie uns bekieken.

Hamburg – Berlin 2011 Nachtrag

Um zu verdeutlichen, daß die von mir geschilderten Erlebnisse nicht frei erfunden wurden die Massen zu unterhalten, hier der Beweis für mein Befinden am Morgen (meine Mitfahrer sahen ähnlich aus).

Twobeers

Boing – Boom – Tschak!

Das Eisenschweinkraftwerk auf dem Weg nach Berlin oder die Geschichte vom Hase und Igel…

Es lohnt sich zunächst die Geschichte von Twobeers zu lesen! ‚Boing – Boom – Tschak!‘ weiterlesen …

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Hamburg -Berlin 2011 „Kein Plan oder was?“

„Sach mal, tut das Not, daß das Rad hier so rumoxidiert?“
„Wieso?“
„Alter, wenn du das weiter so hängen läßt, holst du dir noch Karbongwürmer!“
„Haste nen Plan?“
„Nee, dafür aber auch kein Konzept.“
„Laß uns mal nach Hamburch fahrn und richtich abschädeln!“
„Au ja!“ ‚Hamburg -Berlin 2011 „Kein Plan oder was?“‘ weiterlesen …

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IRN exklusiv – L’Eroica 2011 – die Interviews Teil 2: Il Albero di Alluminio

Egregio Signore, Gentile Signora, sehr geehrte Damen und Herren, hier nun Teil 2 unserer L’Eroica Sonderberichterstattung über den furiosen Auftritt der Squadra Berlinese. Das Telefoninterview mit einem Fahrer, genannt der Reiseleiter oder in Fachkreisen auch Il Albero di Alluminio, führte für Sie Andrea Maria Cruciborgo.

AMC: Bon Giorno Signore

AdA: Tach!

AMC: Wie geht es Ihnen?

AdA: Ein wenig malade, feindliche Elemente schleusten Viren in meinen gezeichneten Körper und schreckten nicht davor zurück, meine Tochter als Träger zu nutzen.

AMC: Man hört ja zur Zeit viel über ihre furchteinflößende Equipe, leider kann ich den Namen nicht aussprechen, ihr Tedescis parliert gar zungenbrecherisch.

AdA: Der ESK? In italienisch würde man Squadra Maiale Ferro sagen, haha SMF, nee das klingt nicht gut.

AMC: Es wird ja viel geredet im Radsport, über ihre Squadra hört man Gerüchte über geheimnisvolle Hilfsmittel, ein „Starterpaket“ wird erwähnt. was sagen Sie dazu?

AdA: Hilfsmittel? Geheimnisvoll? Schultheiss, Brot und Training. Das ist das Erfolgsrezept.

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IRN exklusiv – L’Eroica 2011 – die Interviews Teil 1: Diamante della Strada, kurz „Der Behaarte“

IRN Berlin auch 2011 wieder investigativ für Sie bei der L’Eroica unterwegs. Der Reporter Klaus-Dieter Mörtel führt ein Interview mit einem noch unbekannten Fahrer der Equipe „ESK“.

IRN Berlin: Guten Tag, von ihren Radsportkollegen werden Sie nur der „Behaarte“ und von den italienischen Gazetten hört man nur „Il Diamante della Strada“, verraten Sie uns doch bitte erstmal ihren richtigen Namen.

d.B.: Das kann ich nicht!

IRN: Wieso nicht, haben Sie Angst vor Gläubigern oder haben Sie noch ausstehende Alimente für uneheliche Kinder?

d.B.: Blödsinn, ich habe nur Angst nicht wieder ins Kollektiv eingegliedert zu werden, da ich mich unerlaubt im kapitalistischen Ausland aufhalte, aber nennen Sie mich meinetwegen Gustav Eckstein.

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L’Eroica 2011

Eriberto Smonzetti – IRN Rom

An diesem sommerlichen Herbstwochenende sollte wieder die internationale Radsportelite auf die staubigen Pisten der Toscana gehen. Zahlreiche Weltmeistertrikots schmücken das Fahrerfeld, doch eine Gruppe stach schon beim Einschreiben am Vortag aus der bunten Masse.

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L’Eroica – Tag 3 & 4

Freitag
Der Chronist des Tages zwei unserer kleinen Genussreise erwähnte zum Ende des Berichtes etwas von Absackern, Dorfkneipe und eigener Geschichte. Fürwahr, eine solche ließe sich hier erzählen. Allerdings verschwinden bedeutende Teile des Erlebten im Nebel von Rotwein und Grappa des Kneipenbesitzers „K’chlaus“, welcher sich 1-2 x in der Woche mit seinen Gästen betrinkt. (Man versuche das K’ch auszusprechen, als ob man eine Gräte verschluckt hätte und diese nun aushusten möchte)
Da ich, in meiner neuen Position als Reiseleiter, mich auch für das leibliche Wohl der sich mir Anvertrauenden zuständig fühlte, brach ich zu fortgeschrittener Stunde mit einem Einheimischen Namens „Putti der Hirte“ auf, um einen „K’chas“ zu holen. Mit diesem Herren unterhielt ich mich schon eine Weile und verstand, im Gegensatz zu den Mitreisenden, ungefähr 50% des von Putti gesprochenen Wortes. Der Mann lebt im Sommer auf der Alm, versorgt und melkt die „Viacher“ und macht dort oben einen Rohmilch-“K’chas“. Um an diesen zu gelangen, nehme ich nicht abzuschätzende Gefahren auf mich und wanke mit Putti und seinem bauchnabelhohen Hütehund durch die Nacht. – Ja ich lebe noch! Außer dem Obulus für den, im übrigen vorzüglichen „K’chas“, musste ich keine weiteren Opfer erbringen. Einzig die mangelnde Fürsorge meiner Mitreisenden, welche sich nicht mehr im Lokal befanden, stimmte mich ein wenig nachdenklich. Diese trüben Gedanken wurden aber durch zwei weitere Grappa auf Kosten von K’chlaus beseitigt.


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L’Eroica – Tag 2

Boverhannes schreibt folgendes:

Alte Traditionen muß man pflegen, also den Zimmerkollegen geweckt und zur Morgendämmerung aus den Federn. Frische Luft , dem Städter nach unbekannten Düften riechend, kitzeln die Nase auf dem Weg zum Mittelpunkt des Ortes: der Marktplatz. Alte Häuser stehen im Rund um einen kleinen, plätschernden Brunnen. Auf der Stirnseite das Gotteshaus. Zentrum. Hier ist die historisch bedingte und gewachsene Macht zuhause.
Wir stehen an der Theke der Wirtschaft, genießen unseren Cafe doppio. Die zwei Damen jenseits des Tresens sind schon jetzt sehr beschäftigt, gestikulieren.Laute, für mich unverständliche Worte werden eher gerufen als gesprochen. Schön wenn man Urlaub hat und genießen kann.
`Das ist nicht fahrbar` . Der Blick, des von uns nach dem Weg gefragten Einheimischen mit Breitreifenrad, geht ungläubig entlang unserer schmal bereiften Stahlräder.


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L’Eroica 2011 – Tag 1

Mittwoch 4:00. Für mich keine ungewöhnliche Ziet, um den Tag zu beginnen, doch diesmal mußte viel Gepäck bewegt werden. Nach einem Frühstück wurde der Seesack geschultert und das Rad geschoben. Wie anstrengend! Mal versuchen zu fahren. Geht doch. Und schon nach 500m den Bahnhof erreicht, die Griffbänder des Seesackes sind unterm Sattel, die Schuhe in den Pedalriemen und fast ist die Reise schon wieder beendet. ‚L’Eroica 2011 – Tag 1‘ weiterlesen …

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