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KSGC 10/11 – Fotodokumentation zu Tempelhofer Feld und Tiergarten

Damit der von Staubi veranstaltete, einmalig windige, zweite Lauf des KSGC nicht in Vergessenheit gerät, sollen an dieser Stelle nicht nur Fotos des Rennens an diesem Wochenende im Tiergarten, sondern auch Bilder des Rennens vor einem Monat auf dem Tempelhofer Flugfeld gezeigt werden. Beiden Läufen gemein war das gemeine Geläuf: nasser, tiefer Schnee verlangte trotz eher geringer Geschwindigkeiten und Höhenunterschiede den Fahrern alles ab. Kräftemessen im Grenzbereich.

    2. Lauf des KSGC am 11.12.2010: Tempelhofer Flugfeld

Dieser Tag war geprägt von Wind – eiskaltem, schneidendem Sturm. Vorteilhaft natürlich, dass der Lauf in Tempelhof auf dem baumlosen, weiten Flugfeld stattfand. Die Klamotten vom Schneeregen durchnässt, die Füße zu Eisklumpen erstarrt und der ganze Rest vom arktischen Wind durchschüttelt. Trotzdem rauften sich etliche Unerschütterliche zusammen.

Start zu Fuß bergan, um das Fahrerfeld in die Länge zu ziehen.

Die schmalbereiften Crosser erwiesen sich als bessere Wahl und obgleich der nasse Untergrund von Runde zu Runde fahrbarer wurde…

…bedürftete es einiges an Anstrengung sich durch den Schneematsch zu wühlen.

Da ich selber zu spät zum Start kam und nach einer halben Runde entnervt die Segel strich, konzentrierte ich mich darauf, die Erstplatzierten anzufeuern.

Harte Positionskämpfe im Mittelfeld – gegen das Ausschieden oder gegen das Weiterfahren müssen? Wer weiß es schon.

Acke behält hinter Staubi Schlagdistanz zu den ersten Vier.

Menis dominierte das Rennen an vorderster Position, Konie konnte den zweiten Platz erfolgreich vor J-Coop verteidigen. Nach zehn Runden war die Qual vorüber. Nun musste man nurnoch dem kalten WInd trotzen.

Es war ansich ein schöner Lauf in ungewohnter Umgebung. Und ohne den widerwärtigen Sturm hätte man den Tag sicher noch etwas mehr genießen können. Trotzdem Prädikat “großartig”.

Wertung des zweiten Laufes.
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    3. Lauf des KSGC am 08.01.2011: Tiergarten

Den Tiergarten, Berlin zentralsten und größten Park, hatten wir noch nie im Programm des KSGC, bietet er doch nicht die geringsten Höhenunterschiede in Form von Bergen, Dünen oder Hügeln. Aber als Notlösung anstelle des Rodelhügels im Plänterwald, wo man aufgrund des tiefen, angetauten Schnees nicht im geringsten hätte fahrend vorwärts kommen können, war er eine sehr willkommene Abwechslung. Die Strecke war, mit den breiten Wegen, der Wiesenquerung, des Singletrails durch den Rododendronwald und des Start-Ziel-Bereichs auf der Brücke aber dennoch abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Brücke war ein atmosphärischer und malerischer Ort, symbolgeschwängert könnte man sagen, dass sie uns an diesem Tag zusammengebracht hat.

Wie schon beim vorherigen Lauf war Janibal aus Hamburg extra angereist.
Diemal sogar zu zweit mit Kumpel NobNob.

Twobeers, Rennleitung und Bierwart in einer Person, beehrte uns trotz Rückenleidens mit seiner Fürsorge.

Hecktische Startvorbereitungen nach der letzten Einfürungsrunde am Glühweinkocher.

Boom wohl mit dem Rekord des schnellsten Sturzes, nur drei Meter nach Start…

…doch auch der zunächst in Führung liegende Konie hatte, wie alle anderen auch, seine Probleme mit einem Untergrund, der von Runde zur Runde durch die zunehmenden Furchen und Spurrillen immer schlechter fahrbar wurde.

Janibal und Staubi im Kampf um Platz fünf.

An einer der unfahrbaren Stellen sprintete Konie mit geschultertem Rad an dem seit Runde zwei führendem André vorbei auf Platz eins.

Staub kann man den Kampfeswillen im Gesicht ablesen. Am Ende erringt er Platz fünf.
Vom Start an lag ich selber auf Position drei und konnte gegen Ende hin eine harte Attacke von Sonderzeichenbeauftragter, der mich kurz überholte, parieren. Nur eine große Portion Hass ließ mich den unfahrbaren Weg über die Wiese durchbolzen und wieder eine Vorsprung herausfahren. Sonderzeichenbeauftragter wurde Vierter.

Unterdessen waltet der Bierwart bereits seines Amtes und bereitet den Siegertrunk.

Zu meiner Überraschung fuhr ich in der letzten Runde trotz zunächst großen Rückstandes auf den zweiten André auf und konnte ihn wenige hundert Meter vor dem Ziel noch überholen. Also hieß es am Ende: ein heute unschlagbarer Konie vor rob vor dem am Ende wacker kämpfenden André.

Nach insgesamt acht Runden für die ersten drei waren doch alle froh, dass dieses Rennen nicht viel länger dauerte. Nach den Aussagen einiger Teilnehmer, und auch ich meine das, war dieser Lauf der wohl zweithärteste nach dem legendären Schneerennen im Plänterwald letztes Jahr.
Nach einigen Bieren und Glühwein und heiteren Gesprächen in unverhofft durch die Wolken stechenden Sonnenstrahlen war auch dieser Lauf Geschichte.

Gesamtwertung.

2 Kommentare

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  • Ihr habt doch ne Klatsche! Bei dem Wetter radfahren?! Da liegt kein Segen drauf. Gratuliere jedenfalls Robsen zum zweiten und Konie zum ersten. André kenn ick nich. Bisher. Liebe Grüße… D.K.

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