Monatliches Archiv für August, 2010

Erkenntnisse

Jockel ist ja so ungefähr zweieinhalbmal beliebter als Walther von der Vogelweide…

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Mission „Ostseeman“

Tag 1, 07:10 Uhr: Der Tag erwacht.
Während ich meine sieben Sachen ins Auto packe, überlege ich ständig, ob ich auch nichts vergessen habe. Das Wichtigste, den Renner im Auto, machten wir uns dann gegen 07:30 Uhr auf die Reise nach Glücksburg. Dort sollte am nächsten Tag der „Ostseeman“ stattfinden. Mit kurzer Pause kamen wir gegen 10:30 Uhr in Glücksburg an, haben die kleine Stadt erkundet und uns entschieden schon mal vorab im Hotel „Nordig“ einzuchecken. Um 13:00 Uhr wurden wir dann in der Turnhalle in Glücksburg für den morgigen Tag „gebrieft“. Früher war Schule nicht so anstrengend! ‚Mission „Ostseeman“‘ weiterlesen …

Abenteuerburschen

Es ist Donnerstag und einem inneren Zwang gehorchend, sollen an diesem Tag Leibesübungen absolviert werden. Schosse will endlich mal wieder mitkommen, also wird zu einer Runde mit dem Crosser aufgerufen. Die Wetterprognose untermauert diesen Entschluß. Die letzten Tage waren sommerlich warm und trocken, doch jetzt soll es regnen. Ach was sage ich,  eine offizielle Unwetterwarnung wird herausgegeben. Beste Voraussetzungen für Heldengeschichten also. Der Crosser wird am Vorabend aus seiner Sommerruhe gerissen, neue Kurbel, neuer Lenker. Die Bremsen auf Minimalspalt eingestellt.

Der Start ist für 18:30 angesetzt, ab 17:30 glühen die Telefonleitungen. „Sieh bloß nicht aufs Regenradar!“ „Egal!“ Da ich die Aufbewahrung von wärmenden Trikotagen angeboten habe, klingelt erst Boerge, dann Schosse, noch ein Espresso, Rifli kommt auf den Punkt, Pda bittet um eine Wartefrist von 10 min. Zwock will kommen oder nicht, er kommt nicht. Wir sind aufgeregt wie kleine Jungens vor einer großartigen Unternehmung, die eigentlich verboten ist. Und meine Frau nennt uns „Abenteuerburschen“. ‚Abenteuerburschen‘ weiterlesen …

Ich muß abnehmen…

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Nachdem meine An- und Abreise zum Urlaubsort Nachahmer gefunden hat und dieses Spektakel auch gleich medial verarbeitet wurde (Ringo Paukewadt, der kräftig gebaute Bademeister mit Uhr am Ende des Beitrages zu mir „Heut war noch son Verrückter mitm Rad da. Sah aber nich so fitt aus. Und war auch langsamer.“), will ich kurz von meinem Ausflug berichten.

Montag vor 3 Wochen: Mit dem Leihbus und der Familie zur Küste, auspacken, wieder nach Berlin. Mit dem Rad umgekippt (Ölfleck). Eine Seite meines Leibes demoliert, Helm und Rad unversehrt. Kurze Zeit später klingelt der Wecker, ein Espresso, zwei Stullen, eine Schmerztablette und dann gehts los mit Boverhannes und Toni wieder zur Küste. Die beiden begleiten mich bis Anklam, die letzten 45 km mache ich alleine und bin nach 8 Stunden am Ziel. Die gesamte Strandgesellschaft weiß von meinem Vorhaben, ich werde ungläubig ob der Fahrzeit mit einem Radler empfangen. Die nächsten Tage sind heiß und ich genieße das Strandleben. Schon nach 3 oder 4 Tagen muß ich mal wieder aufs Rad, mir wurde der Kontakt zu einem einheimischen Radsportfreund zugespielt. Der zeigte mir die Insel meist auf den Radwegen, so daß an meine übliche Raserei unterbleiben mußte. Einige Tage später trafen wir uns ein weieters Mal, diesmal im Gelände. Doch mein geschundener Körper konnte die Arbeit im Wald nicht wie gewohnt verrichten. Bereits dort hätte mir der Kommentar von Vegeta auffallen müssen „Ich bin hier noch nie mit jemandem gefahren, der schwerer ist als ich.“ Weitere Touren folgten, alle zur Inspektion der Oder-Neiße-Freidensgrenze. Gibt es um Usedom doch weder Oder noch Neiße und selbst die Friedensgrenze ist nur noch durch Grenzsteine zu erkennen. Sehr angenehm, können doch Touren mehrfache Grenzübertritte beinhalten. Auch die örtliche Radsportgruppe wurde mit einem Besuch beehrt und die Sonntagsrunde gesprengt. Und natürlich kamen die Herren nach einem Bier wieder zu Atem und wußten, daß sie selbst schon mal viel schnellere Runden gefahren waren. Und ob ich wirklich beimm ESK wäre. Und die Crossrennen. Sie hätten davon in der Zeitung gelesen und darauf auch mal die Weltnetzseite besucht.

Kurz und gut, ein schöner Urlaub. Und gerade kam der Kontrollbesuch auf der heimischen Personenwaage. Riesige Zahlen ungeahnter Größenordnung lassen mich nicht mehr zur Ruhe kommen. Dabei habe ich kaum gegessen und noch weniger getrunken. Und war auch ein paar Male mit dem Rad unterwegs. Egal, wir sollten jedenfalls am Donnerstag aufs Rad, vielleicht mit Bad im See, mit Plausch und niederkalorischen Getränken im Nachgang.

Twobeers

Mit Walther beim Boulen

Damit Massenveranstaltungen wie der Walther-Cup im Jahre 2010 nicht das gleiche Schicksal ereilt wie der Loveparade, wurde die Teilnehmerzahl auf 5 begrenzt. Zuschauer wurden erst gar nicht zu gelassen. Der für die diesjährige Planung zuständige Vorjahressieger lehnte jede politische Verantwortung ab und wälzte diese wie immer auf die Protagonisten ab. Dann muss man auch keine Angst haben, dass einem die Pensionsansprüche verloren gehen. Das einzige was einem bei einem Walther-Cup verlustig geht, ist Hirn und gutes Benehmen. ‚Mit Walther beim Boulen‘ weiterlesen …

Taunusumrundung 2010 – Alles ist neu

und doch bleibt alles beim alten.

Die 9. Auflage des Taunusklassikers brachte einige gravierende Änderungen mit sich. Zum ersten Mal wurde nicht die Rundstrecke des Naturparks als Route gewählt, ebenso wurde auf eine öffentliche Bekanntmachung verzichtet und zu guter letzt ist man im Uhrzeigersinn gefahren. Und trotzdem waren die Schmerzen am Ende die gleichen…
Aar-Höhenweg zwischen Taunusstein und Limburg ‚Taunusumrundung 2010 – Alles ist neu‘ weiterlesen …

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