Monatliches Archiv für Juni, 2008

Critical Dirt


Heute: Renntempo

Sonntagmorgen, ich höre ein klopfen an der Tür. Müde tastet meine Hand nach dem Handy – tatsächlich schon fast 9.00 Uhr, Zeit zum Aufstehen. Schließlich wollen wir ja um 10 am Hafen sein. Also fix den allmorgendlichen Kram erledigen, meinen kleinen Rucksack packen und ab. Zumindest fast, erst muss ich noch den platten Vorderreifen aufpumpen. Der machte gestern schon durch einen Schleicher auf sich aufmerksam. Die 20 min Anfahrt überlebt er hoffentlich noch, genauso wie mein Hintern, der von Rucksack und Speckwanst gnadenlos auf den Sattel gepresst wird… ‚Critical Dirt‘ weiterlesen …

22 + X : 2

An einem denkwürdigen Tag im Juni des Jahres 2008 folge ich dem Ruf eines einsamen Messias in die große Stadt. Es galt der Übermacht der 22+X etwas entgegen zu setzen und der Jugend, die später vielleicht einmal von unseren Heldentaten erfahren wird, ein leuchtendes Vorbild zu sein. Um den wahren Weg der Körperertüchtigung schreiten zu können, hatte ich zudem den Einspänner gewählt. Denn ich wußte, irgendwann wird der Eine vergessen, was er einmal versprach und gehetzt werde ich ihm in gehörigem Abstand folgen, seinen Schweif immer nur gerade so am Horizont erkennend.
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Damenrunde

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Ferkel und Eber zu Hause gelassen, und mit den Bachenfreundinnen die Artgenossen im G-Wood besucht. Schön war’s, Mädels!

PS: Sorry wegen des unscharfen Fotos, bei dem Licht war die Handykamera überfordert.

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Biesenroder Platt

Platt, also die Kurzform für Sprachabarten oder Dialekte des Niededeutschen, also Platt sprechen die Einheimischen in Biesenrode nicht wirklich. Eher irgendeinen Kauderwelsch aus Anhaltinisch, Sächsisch, Thüringisch und ein bisschen Hochdeutsch – der Leser soll sich seinen eigenen Reim oder Unreim darauf machen, wie sich das anhört. Aber es geht hier ja nicht um linguistische Sonderheiten, sondern ums Radfahren. Da kann man auch hin und wieder platt sein. Also bildlich gesprochen meint das erledigt, geschafft, fertig, kaputt. Das passt schon eher. Speziell aufs Radfahren bezogen kann platt aber auch noch einen technischen Defekt umschreiben. ‚Biesenroder Platt‘ weiterlesen …

5. offenens Einzelzeitfahren

Es ist wieder soweit, die Neuauflage des Zeitfahrens steht in knapp fünf Tagen an. Die Strecke ist diesmal etwas länger, da der Start schon in Bernau ist, Ziel ist wie immer in Tempelfelde. Ich hoffe einfach mal auf Kaiserwetter und damit verbundene große Teilnehmerzahl. Vielleicht lassen sich diesmal auch ein paar Damen zum Start bewegen, sonst steht der Pokal noch ein paar Jahre hier dumm rum.


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Auf der Suche nach fehlenden Sekunden

Nur noch wenige Tage sind es bis zur großen Veranstaltung des ESK Einzelzeitfahrens. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange und das große Ziel lautet den Pokal zurück in die eigenen Reihen zu holen. Diese Schmach entstand in einem Moment der personellen Schwäche. Hier wagte es ein Höhlenterrorist im Kampf gegen die Uhr und den ESK sich einen Klumpen Stein unter den Nagel zu reißen.

Das soll und kann so nicht bleiben. In akribischer Feinarbeit wurde Stärken/Schwächen-, Strecken- und Materialanalysen vorgenommen. An der Strecke konnte nicht viel rumgefeilt werden, die Analyse der Bremspunkte ergab nur marginale Zeitverbesserungen. ‚Auf der Suche nach fehlenden Sekunden‘ weiterlesen …

Trans-Germany 2008 aus Sicht von Fahrer Nr. 199-1


Menis+Acke in Seiffen

Zu allererst ein Geständnis meinerseits: ich habe wirklich Gefallen am Geländeradfahren gefunden. Ich habe keine Sekunde mein Rennrad vermißt. Ich habe die wenigen Straßenpassagen in der Ebene gehaßt.
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Abschiedsstimmung – Danke Trans Germany

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Alles Schöne geht mal zu Ende, leider auch dieses Rennen. Noch völlig benommen und kaum fassbar das die 7 Etappen bereits der Vergangenheit angehören hören wir den Ruf der Abschiedsparty. Ich habe irgendwann zu Anfang bereits meinem Team gegenüber geäußert, das für mich diese Feier, Trikotübergabe 6 co einfach dazu gehört und einen kleinen Abschluss der Veranstaltung bildet. Und so waren wir 3 uns dann auch schnell einig diese zu besuchen. Da die Feier etwas außerhalb von Seiffen angezeigt war, entschlossen wir uns kurzerhand das Wohnmobil Laufnah zur Feier zu parken.
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Endspurt in Sachsen – 6 und 7 Etappe

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06-06-2008 Schöneck > Oberwiesenthal 82,58 Km / 2017 Hm

Unglaublich wir sind nun schon 5 Tage unterwegs und am heutigen Tag werden wir bereits zur 6 Etappe aufbrechen. Hinein nach Sachsen entlang der Tschechischen Grenze. Nicht nur die Rennfahrer nehmen diesen spannenden Weg auf sich, auch wir Betreuer werden entlang der Grenze unseren Weg zurück legen.
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Motivationsmanagment 4 und 5 Etappe

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04-06-2008 Oberhof > Bad Steben 120,24 Km / 2446 Hm

Auf zur Königetappe heißt es an diesem Morgen. Es stehen immerhin über 120 Kilometer auf dem Plan. Dazu ein nichts sagendes Höhenprofil das aber an diesem Tag seinen Tribut fordern wird. Der Himmel ist verhangen und es ist frisch draussen leicht auf. Die Armlinge werden noch bereit gelegt und auch die Regenjacke muss heute mit. Es sieht so aus als könnte es nass werden, nicht nur von unten. Neben unserem Gespann wird sich schon wieder warm gefahren auf der rolle, was wir am ersten Tag noch alle belächelten, lässt uns inzwischen anhand der Ergebnisse einen logischen Rückschluss erahnen. Denn das Team nebenan bewegt sich derzeit auf Rang 4. Aber wir lassen uns von der Professionalität der Nachbarn nicht einschüchtern, nein auch von den täglichen Massagen am Abend nicht.
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Etappengeschichten – Teil 2 + 3

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02-06-2008 2 Etappe Frammersbach > Bischofsheim 82,89 Km / 2050Hm

Ich schlage bereits um 5:00 die Augen auf, ob es das helle Licht der Sonne ist, die Aufgeregtheit oder einfach nur das Bedürfnis die Morgendliche Ruhe zu genießen weis ich nicht genau. Auf jeden fall schäle ich mich dann doch gleich aus meiner Penntüte und schleiche mich aus dem Wohnmobil. Es ist noch ganz still draußen, nur die Vögel zwitschern vor sich hin. Ich gehe direkt unter die Dusche. Als ich zurück zum wohnmobil laufe regt sich immer noch nichts. Ich beschließe mich einfach ein wenig in den Stuhl draußen in der Sonne zu setzen. Erst gegen 6:00 bewegt sich das ein oder andere Mobil und die Türen und Fenster gehen auf. Dann ist wie mit einem Schlag das Treiben am Morgen eröffnet. Jeder wuselt noch schnell herum, die Räder werden bereitgestellt, es wird teils innen, teils draußen gefrühstückt, und dann beginnen sich die ersten auf der Rolle warm zu fahren.
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Im Schweisse der Trans Germany 2008 – Teil 1

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Es ist Freitag Nachmittag der 30 Mai 2008, voller Spannung erwarte ich mein Mixed-Team das ich auf der Trans Germany 2008 eine Woche begleiten werde. Kaum hat das Wohnmobil geparkt, steigen die beiden Rennfahrer auch schon aus, geschafft von der Autofahrt gibt es erstmal ein kühle Bionade und einen Kaffee. Nach dem Gegenseitigen beschnuppern gibt es selbst gemachte Pizza und noch ein leckeres Weizen. Der Abend kam früh und so legten wir uns auch frühzeitig ins Bett um am nächsten Morgen frisch für die Anreise nach Erbach im Odenwald zu sein……
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Der ESK fährt vorn!

1.) 08:29 bigfoot
2.) 09:26 Wotan
3.) 09:30 Elch
4.) 09:31 colombera
5.) 10:14 Hawkwins
6.) 10:38 stroker
7.) 10:43 florian
8.) 10:52 blackcyle
9.) 13:44 Ziegenzuechter

Anlass: Zabotrails RR-Uphill, leider mit geringer Beteiligung.
Die Nachlese erfolgte bei Bier und pfeiffender Lunge.

Ein Dankeschön fürs Mitnehmen geht an Flo!