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[KSGC – 2. Lauf] Wie ein Phoenix aus der Asche…

Nun, liebe Freunde der Piraterie, der 2. Lauf des mittlerweile legendären KlausStörtebeker-Gedächtnis-Cup 2006/07 ist Geschichte, das Jahr neigt sich dem Ende und es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen…
Die Serie startete dieses Jahr erstmals mit einem Prolog und der Zuspruch war noch nie so groß. Glücksritter und Verwegene kamen von nah und fern und es wurde auf dem berüchtigten Rundkurs von Tortuga hart gekämpft…

Die Ergebnisse sind bekannt und OnkelW rettete an diesem Abend die Ehre des ESK in bestechender Manier.
Danach wurde bei “Morena” nach alter Väter Sitte der Becher geleert und zwar wie noch nie….
Es kann mit Fug und Recht behauptet werden, einen besseren Auftakt hat eine Rennserie nie gesehen.

Dann kam endlich der lang ersehnte 1. Wertungslauf im November. Austragungsort war die gut gewählte Ankerbucht von Saefkow. Hier wurde das Flagschiff des ESK kalt erwischt und den Siegesbecher trank ein anderer in einem Zug leer.

Die wackere Mannschaft des ESK war geschlagen, aber nicht besiegt. Die Gesichter sprechen Bände:

Nun, am zweiten. Samstag im Dezember fand der 2. Lauf statt und es folgten wieder viele dem Ruf zur Schlacht.
Austragungsort waren die Gewässer um die Schiller-Untiefe im Wedding. Viel Positives gibt es zu berichten, leider auch unerfreuliches…
Aber kommen wir zuerst zu den erfreulichen Dingen: Wie ein Phoenix aus der Asche stieg J-Coop, seines Zeichens Gesamtsieger und Titelverteidiger der Serie 05/06, empor und kontrollierte das Feld nach belieben. Man ist fast geneigt zu sagen, “nach alter Väter Sitte”.

Kaffee und Kuchenpausen während des Rennens im Start-Zielbereich schienen für Ihn durchaus im Bereich des möglichen und der Tagessieg war nie auch nur einen Hauch gefährdet.

Bei den Frauen ging der Tagessieg nach einem erbitterten Rennen an Voodoo, die zwar beim obligatorischen “Becherstürzen” ein wenig schwächelte, es aber so gerade noch hinbekam und sich somit die Punkte endgültig sicherte.

Doch kommen wir nun zu den unerfreulichen Dingen, natürlich betrachtet durch die ewig objektiven Gläser der ESK-Brille. Sieht man sich das Gesamtranking an, wird deutlich, dass das so nicht weitergehen kann. Eine stark ersatzgeschwächte ESK-Mannschaft gegen den Rest der Welt.
Nur J-Coop behauptet seinen Podestplatz in gebührender Manier. Danach kommen sehr ambitionierte Fahrer wie Heiko, Rick oder Sebastian und zeigen was eine Harke ist.

So stellt sich z.B. die Frage, in welchen Gewässern kreuzt der berüchtigte Gödeke Menis, dass er seinen alten Freunden nicht zu Hilfe kommen kann.
Und was ist mit seinem noch blutrünstigeren kleinen Bruder Bluthusten…der noch nie Gefangene gemacht hat.
Freunde, wir brauchen Euch und fordern von Euch den geleisteten Treueeid.

Genauso Trist stellt sich das Bild bei den “Walküren” da. S-Punkt geht jedes Mal wagemutig in den Ring und leistet gute solide Arbeit, aber was ist wenn es mal nicht so läuft. Wer springt dann für Sie in die Bresche und gewinnt?

Und zu guter Letzt: Was ist mit dem großen Krieger Zwock, auch bekannt unter dem Namen Blaustiefel-Zwock? Hat Ihn einer gesehen?
Wird er, wenn er diese Zeilen liest, zu Hilfe eilen und uns mit seinem Organisationstalent beglücken? Vielleicht gibt es dann ja auch mal wieder Glühweinbecher!
Oder wird er gar aufs Pony steigen und uns in höchstpersönlich lehren, was es heißt ein Eisenschwein zu sein?

Alles in Allem hat sich der KSGC zu einem sehr feinen Radsportereignis entwickelt und es macht große Freude zu sehen, wie viel Zuspruch das Rennen dieses Jahr erfährt und wie ambitioniert um den Tagessieg gefahren wird. Großer Sport!
Ich danke allen Teilnehmern in Namen des ESK und freue mich schon auf die nächsten Läufe im Januar und Februar, wenn es wieder heißt “Kopflos durch den Park!”…

Uns eines ist sicher: Der Henker erwartet und Alle mit einem Lächeln auf den Lippen…

Staubi,
Dezember 2006

9 Kommentare

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  • Staubi, ergriffen lese ich deine Zeilen. Tief rührt mich die Erinnerung, wenn ich zurück an unsere weit ausgreifende Fahrt von West nach Ost denke. Seite an Seite sind wir für einander eingetreten, keine Sekunde wurde gezögert, wenn es galt das eigene Leben für das des anderen bedingungslos aufs Spiel zu setzen!

    Mein Freund, ich höre deinen Ruf und glaube mir, sehr gern würde ich ihm folgen! Bis bald… menis

  • Staubi, für diese Halbzeit-Zusammenfassung bekommst du im Januar von mir ein paar Bonuspunkte. Die wahren Sieger werden im ESK immer noch an der Tastatur und nicht auf dem Feld der Ehre gemacht…

  • Mensch Staubi,
    Tränen der Rührung hast Du mir aus meinen vertrockneten Glotzkullern herausgewrungen. Und ich gebe Dir Recht, ESK steht mit einem Bein bereits im Sumpf, wenn es nicht bald wieder neue Helden gibt.
    Glücklicherweise hat unser Cup einen derart hohen Zuspruch, daß selbst die Ordnungshüter zu einer kurzen Stipvisite in den Wedding kamen. Vielleicht kommen wir ja beim nächsten Mal in den Genuß, unsere Bundeskanzlerin begrüßen zu dürfen.
    Auf die zweite Halbzeit…

  • der esk verbreitet ja auf den gewässern dieser welt viel angst und schrecken! es ist und bleibt eine erbitterte schlacht!!! natürlich hofft der rest der wüsten krieger, dass der esk es als eine frage der ehre versteht seine härtesten und furchteregensten recken der welt zum kampfe zum kampfe zu stellen!

  • Staubi! Ein klasse Beitrag. Sport- und Enthüllungsjournalismus vom Feinsten. Danke für diese Perle. Aber das Dir, als Kind der Bremer Vorstadt, solch ein Begriff wie “Treueeid” so locker aus der Feder rinnt, und das auch noch in direktem Zusammenhang mit dem guten Klaus, dass möchte mich nun doch verwundern.

  • unbestätigten informationen zufolge soll sich in den berliner wäldern ein wahrhaft unglaubliches ungetüm herumtreiben, welches mit unglaublichen singlespeedübersetzungen darauf aus ist, alles zu zerstören was sich ihm in den weg stellt.

    die welt ist gespannt, ob sich dieses ungetüm im dann folgenden letzten lauf dem kampf stellen wird?!

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