Monatliches Archiv für Oktober, 2006

Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile

Ein letztes, kurzes, aber zahlreich bebilderstes Hallo aus Suedamerika. Morgen gen Mittag werde ich zum Flughafen aufbrechen, um in Richtung Berlin zu starten und am 2.11. dort auch anzukommen. Ich mag jetzt garnicht allzuviel Worte verlieren und lasse stattdessen die Bilder sprechen…

Blicke vom abendlichen Balkon:
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Vom Radfahrer zum Randonneur oder erste Schritte auf dem Weg nach „Paris – Brest – Paris“! (letzter Teil)

– Dritter und letzter Teil von Staubis Bericht –

Nach unserer kurzen Stippvisite am Kontrollpunkt Dömitz bei Kilometer 92 machen wir uns mit vollen Trikotaschen (meine waren irgendwie nur halb voll) auf die restlichen 180 Kilometer. Schon nach wenigen Metern auf dem Deich dann die ersten Unsicherheiten bezüglich der Streckenwahl.

Vor uns in der Ferne verschwindet ein Pulk Randonneure im Mittagsdunst auf dem Deich. Hinter uns das schnelle Team von RG Uni Hamburg das zu uns aufgeschlossen hat. Jetzt tritt Menis auf den Plan und behauptet mit einer Selbstsicherheit, die seinesgleichen sucht: „Wir sind falsch und müssen umdrehen und da runter und durch den Ort…“. Also drehen wir um, die Jungs von RG hinter uns her.

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14. Harz MTBO, ESK & Freunde auf Punktejagd

Nachdem ich schon vor Jahr und Tag dem „Um die Wette fahren unter Gleichgesinnten“ abgeschworen hatte, wollte ich es jetzt doch noch mal wissen. Anlass für diesen Sinneswandel war eine Veranstaltung in einer Sportart, welche es, trotz diverser Anstrengungen seitens der Veranstalter und ihrer inzwischen langen Geschichte nicht schafft, sich vom Image einer Randsportart zu lösen. Die Rede ist vom schönen Geländerad-Orientierungsfahren. Neudeutsch geht das unter „Mountainbike Orienteering“ durch, was der Bekanntheit aber auch nicht wirklich zuträglich ist.


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Back to the bicycle…. Cäpt`n Cheetah on the Road

Der große Tag war gekommen – Theo sollte das erste mal in den Fahrradanhänger, bisher wurde er in seiner Kutsche immer schön geschoben! Mit 3 Monaten und 2 Tagen ist auch Pda endlich bereit das Ereignis zu wagen!

Der passende Sitz war endlich da und von Theo schon zu Fuß getestet, also endlich ran ans Rad, meine Geduld war zu Ende, ich bin einfach keine Spaziergängerin, wehmütig schaute ich in den letzten Wochen jedem Radler hinterher und selbst das Rollentraining ersetzte nicht den Spaß der Straße oder des Geländes.
Da halfen auch Theos Brabbel- und Lachattacken nicht – ich hatte einfach nur noch Entzugserscheinungen!

Pda war auch endlich überzeugt, das Wetter war Spitze und Theo gut verpackt.


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Vom Radfahrer zum Randonneur oder erste Schritte auf dem Weg nach „Paris – Brest – Paris“ (zweiter Teil)

– zweiter Teil von Staubis Bericht –

Pünktlich um 7:04 erfolgt der scharfe Start von Team Eisenschweinkader I. Zügig nimmt die kleine Perlenkette Fahrt auf und entschwindet in der Dunkelheit. Jetzt heißt es den richtigen Rhythmus zu finden um von Beginn an Boden gut zu machen. Da ich keinen Tacho am Rad habe, fahre ich nach dem Flatter-Geräusch der Windjacken, die wir aufgrund der frischen Morgenluft übergeworfen haben. Schon nach wenigen Kilometern die erste Prüfung für Menis, der an diesem Tage eine besonders schwere Bürde trägt. Die erste obligatorische Elbüberquerung bei Geesthacht.

Er ist der Streckenverantwortliche und wie er mir mehrmals im Vorfeld versicherte, auch bestens vorbereitet. So war er mit mehreren rausgerissenen Seiten eines Shell-Auto-Atlas von 1976 bewaffnet, die er im Laufe des Tages noch so manches Mal gekonnt aus seiner Trikotasche „hervornesteln“ sollte.
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Vom Radfahrer zum Randonneur oder erste Schritte auf dem Weg nach „Paris – Brest – Paris“ (erster Teil)

– Ein Bericht von Staubi (Teil 1/3) –

Ich weiß nicht mehr genau wann und vor allen Dingen nicht warum ich an diesem Donnerstag im Oktober des Jahres 2006 ans Telefon ging. Am anderen Ende der Leitung stammelte der „Große Menis“ irgendetwas von Radfahren am Samstag und böse Worte wie „Mannschaftszeitfahren“ und „Rennen“ fielen. Mein Ruhepuls schnellte sofort auf angemessene 115 Schläge pro Minute und langsam wurde mir klar, dass es sich an diesem Donnerstag im Oktober nicht um einen Aprilscherz handeln konnte.

Mein Gegenüber fragte mich allen ernstes, ob ich Ihn am Samstag bei dem legendären Mannschaftszeitfahren von Hamburg nach Berlin begleiten wolle. Ein echter Hammer-Aufschlag den er mir da über´s Netz drosch, doch sofort setzte ich den Konter mit der Frage, wer denn noch so alles dabei ist, ist ja schließlich ein Mannschaftszeitfahren usw., ich wollte halt elegant aus dieser Sache raus nach dem Motto: „Ach, dann seid Ihr ja schon `ne schlagkräftige Truppe und ich habe eh zu viel zu tun und ich will den Schnitt ja auch nicht drücken und überhaupt.“
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Die L`Eroica aus den Augen des Segafredo Campodilina

Auf verschlungenen Wegen erreichte die Redaktion der Bericht des bekannten Amateurs Segafredo Campodilina aus Süddeutschland:

Am Start zu L’Eroica stand ich als blutiger Amateur neben dem bekannten Profi Dieter Kemper, der durch seinen heldenhaften Kampf im Vorjahr meinen tiefsten Respekt erlangt hatte. Auf dem Marktplatz in Gaiole in Chianti wimmelte es um Viertel nach fünf von Typen, wie ich sie tags zuvor im „Museo del Ciclismo Gino Bartali“ gesehen hatte, auf vergilbten Fotografien und in wackeligen Schwarz-Weiß-Filmen. Gut gerüstet und versorgt mit jeder Menge Tipps und Motivationshilfen von der „ESK-Fachberatungsstelle für Strade bianche“ startete ich auf die 200-km-Distanz.
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KSGC 2006/2007 – Der Prolog

K.S.G.C. Als Auftakt zur diesjährigen KSGC-Serie wird es diesmal für alle, die es nicht erwarten können, einen Prolog geben:

Speedway im Görli

Donnerstag, 26.10., 20Uhr, Treffpunkt: Kuhle im Görlitzer Park

Aufgrund des sehr speziellen Charakters der Strecke und der Härte der bevorstehenden Platzierungskämpfe, behält sich die Rennleitung eine Anpassung des üblichen Austragungsmodus vor.

Die Rennauswertung wird nachher in der „MORENA BAR“ gleich nebenan erfolgen.

Die Bezirksverwaltung hat eine großzügig bemessene Flutlichtanlage installieren lassen, sodaß die Strecke durchgängig ausgeleuchtet ist. Trotzdem wird den Athleten zumindest eine Positionsbeleuchtung ans Herz gelegt.

L`Eroica 2006 (3)

– Dritter und letzter Teil –

Der Veranstalter konnte für die Verpflegung in der Regel ganz besondere Örtlichkeiten zur Verfügung stellen. In diesem Fall bot die Osteria „Torre a Castello“ auf einem malerischen Hinterhof hochwertigste Speisen und Getränke an. In Trachten gekleidet wurden die Fahrer bedient und man las den Akteuren förmlich die Wünsche von den Augen ab. Ein ungeduldiger Blick auf eine leere Korbweinflasche und schon wurde ein volle gereicht, ein Griff zum letzten Kuchenstück und schon wurde ein frisches Blech kredenzt. Es war zweifellos so, dass diese Art der Verköstigung, den strapazierten Sportlern neuen Mut, frische Kraft und ungestümen Elan in die Adern pumpte.

Die Ausweise wurden in aller Ruhe gründlich geprüft und schließlich gestempelt. ‚L`Eroica 2006 (3)‘ weiterlesen …

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L`Eroica 2006 (2)

– Teil zwei –

Doch auch bei den Assen der italienischen Mannschaft glänzten nicht nur die Antriebsteile! Hellblau leuchteten die Nickis und unerschrocken begegneten sie der deutschen Hoffnung, hatten sie ja die letztmalige Niederlage des nordischen Flachlandfahrers noch lebendig vor Augen. ‚L`Eroica 2006 (2)‘ weiterlesen …

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ESK-Einheitswoche 2006: Böhmische Dörfer und andere Rätsel

ESK-Einheitswoche in Tschechien, daß hieß in diesem Jahr nicht in die gewohnte Hütte von Horst, sondern ein unbekanntes Haus in Tanvald zu besetzen. Tanvald aus der Luft Tanvald liegt im Bezirk Gablonz an der Neiße in Nordböhmen am südlichen Fuße des Isergebirges, östlich grenzt das Riesengebirge an. Die ca. 7000 Einwohner verteilen sich auf die umliegenden Hügel und Täler an der Mündung der Desse in die Kamnitz. Wer mehr wissen möchte, der schaut hier
Dort steht unter „Freizeiteinrichtungen“ übrigens nichts von Mountainbiken… ‚ESK-Einheitswoche 2006: Böhmische Dörfer und andere Rätsel‘ weiterlesen …

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Seiten: 1 2

Die L`Eroica 2006 (1)

– Teil eins –

Auch 2006 sollte Gaiole in Chianti wieder zum Mekka des internationalen Radsports werden. Die Veranstalter hatten ihr Möglichstes getan, um für internationale Aufmerksamkeit dieses großen Ereignisses zu sorgen. So wurde sogar Ende August diesen Jahres in einer Nacht- und Nebelaktion, auf der entsprechenden Webpage „2005“ gegen „2006“ ausgetauscht. Damit war dem Marketing und der gesamten Projektkommunikation genüge getan und man rechnete mit großem Andrang unterschiedlicher Fahrer aus allen Nationen.

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Spuren von Wasser südlich von Potsdam entdeckt

Am gestrigen Sonntag bin ich ein paar Kilometer durch heimatliche Wälder gerollt und dabei auf eine sehr merkwürdige geologische Formation gestoßen.
Diese konnte ich mir anfangs nicht erklären, doch dann erinnerte ich mich an eine Dokumentation über den Mars, in der ich ähnliche Bilder in Zusammenhang mit fließendem Wasser gesehen hatte. Anscheinend hat es vor Urzeiten auch in der Gegend südlich von Potsdam einmal ergibige Niederschläge gegeben.

 

 

Schaltwerkssterben in Südmecklenburg

Zu Ehren eines vor nunmehr 16 Jahren untergegangenen Staates, und ich meine hier nicht die Volksrepublik Jemen, ging es gestern hinaus in die weite Welt. 6, wie immer zu allem entschlossene Fahrer hatten sich eingefunden. Sagte ich zu allem entschlossen? Naja, zumindest einer wußte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was die Uhr geschlagen hatte. Dieser Eine hatte es im Vorfeld verabsäumt, sich mit Begrifflichkeiten wie „Nach alter Väter Sitte“ oder „Kaderfernfahrt“ auseinanderzusetzen. Gut, selbst wenn er gewollt hätte, hätte ihm Wikipedia und Co nicht weiter helfen können und so musste er eben durch Erfahrung klug werden. Und soviel sei an dieser Stelle schon verraten, er schlug sich – wenn man von einer fiesen Meckerattacke bei Kilometer 90, von welcher noch zu berichten sein wird, absieht achtbar. ‚Schaltwerkssterben in Südmecklenburg‘ weiterlesen …

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Seiten: 1 2

Buenos Aires Bilder Buch

Nun ist es halt wie Urlaub. Und ansich garnicht so sehr anders, als wenn man sich zu Hause eine Auszeit nimmt. Die Tage vergehen mit Lesen, Einkaeufe taetigen, Kino, Disko, Ausschlafen, Rumquatschen – nur halt in komplett anderer Umgebung und Atmosphaere. Buenos Aires, mit seiner Architektur, seiner Unruhe, seinen Menschen, arm und reich auf kleinstem Raum, seinen Vergnuegungen, eine Stadt der Gegensaetze und Extreme. Es ist faszinierend und abschrenkend zugleich. Einerseits wird man der ungebremsten Lautstaerke in den Strassen und der Fuelle allerorts (auf Gehwegen, in Bahnen und Bussen) recht bald ueberdruessig. Andererseits macht es auch Spass, sich darin zu verlieren oder mitreissen zu lassen. ‚Buenos Aires Bilder Buch‘ weiterlesen …

SfdW, heute, am 05.10.06!

S.F.D.W. So, es war lange genug Zeit für die Neuköln/Kreuzberg Connection eine geeignete Lokalität für heute zu ermitteln. Erfolgt bis ca. 16:30 keine Ansage aus dieser Richtung, wird das Prasnik gesetzt.

Ich bitte um zahlreiches Erscheinen, denn mein Freund El ist in der Stadt und da wollen wir uns doch keine Blöße geben.

07. Oktober, Heraus zum Republikgeburtstag!

Nachdem der Großteil der Kadergenossen den 03.10. mit allem Möglichen, nur nicht radfahrend verbracht hat, soll am 07. Oktober alles besser werden:
Nach alter Väter Sitte, soll es am kommenden Samstag von Dannenwalde nach Fürstenberg gehen. Denjenigen, die nun denken: „och so, das kleine Stückchen nur.“ sei gesagt, dass es sich hierbei um eine sogenannte Kaderfernfahrt handeln wird, an deren Ende – so alles gut – geht 120km auf der Uhr stehen werden. Es werden liebliche und dann hoffentlich auch herbstliche Landschaften durchrollt. Entgegen anders lautenden Berichten, wird es wohl auch eine Pause geben. Natürlich nur, wenn die Marschtabelle eingehalten wird.

Ich würde mich über eine rege Beteiligung freuen.

Anreise: RE nach Rostock

Treffpunkt: Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen 8:35, Wer von weiter südlich anreist, der sitzt schon drin und guckt raus

Fragen die hier noch nicht geklärt sind, können gestellt werden (…ob ich sie beantworte, weiß ich noch nicht ;-) )

Ende gut, alle gut. Oder: ESK im Fläming (mit Hindernissen)

Kann man im südlichen Brandenburg mit dem Geländerad fahren ohne vor Langeweile umzukommen?
Kaum jemand hatte es zuvor gewagt, dies herauszufinden. Stand doch – im Falle der negativen Beantwortung – der Tod des Forschers auf dem Spiel. Dessen ungeachtet, wollte es das ESK wissen und so machten sich am gestrigen Tage 3 Kämpfer in Richtung Süden auf den Weg.

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