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Menis und Husten bei der Jeantex-Tour-Transalp

UPDATE!!!

7. Etappe: 01.07.2005: Kaltern – Riva del Garda

Team Eisenschweinkader:

IM ZIEL: Gratulation zum 25.Platz auf der letzten Etappe!!! Gesamtplatzierung 26 in der Masterswertung und 91. Gesamtwertung heißt es in nüchternen Zahlen, aber was bedeutet das gegen die Impressionen… Gespannt warten wir auf die O-Töne unsere Helden!!! (einige Zitate siehe weiter unten!)

Menis im Anstieg hoch zum Mendelpass, der letzten schweren Bergprüfung des Schlußtages:

Was soll man sagen, das Team ESK hat es nicht nur geschafft, die sieben schweren Tagesabschnitte zu bewältigen, nein, es ist auch noch eine wirklich beachtenswerte Platzierung dabei herausgesprungen. Eigentlich hatte ich im Vorfeld daran auch nicht im Geringsten gezweifelt, aber ich wußte von den Schwierigkeiten der verschiedenen Alpenpässe aus eigener Erfahrung und kann nuneigentlich nur den Hut ziehen. Na ja, so ist wenigstens von vorn herein klar, wer in Hamburg das Sagen haben wird!

Menis forciert am Anstieg:

Husten nach der 7. Etappe:
“…kann immer noch behaupten, daß unsere Beine mit jedenm Tag besser waren…”
“…konnten die zweite Hälfte der letzten Etappe sehr berechnend nach Hause fahren … Gentleman Agreement mit den Erzrivalen, auf den letzten Kilometern nicht mehr zu attackieren…”

Husten – unser glücklicher Held:

Unwirtliche Bedingungen auch im Hochsommer:

Betreuer und Vater – allzeit bereit:

6. Etappe: 30.06.2005: Alleghe – Kaltern

Mit Lichtgeschwindigkeit runter von Deutschnofen:

Menis am Passo die San Pellegrino:

Die Ergebnisse der heutigen Etappe stehen noch nicht fest, doch ich konnte soeben mit Menis persönlich die ersten Eindrücke unserer Vorzeigekader besprechen. Es lief alles perfekt, selbst am schweren Passo di San Pellegrino wurde trotz sehr forscher Fahrweise nicht an die Grenzen des Machbaren gegangen. Die beiden letzten Pässe wurden recht gleichmäßig und mit kühlem Kopf trotz “Hitzekessel Dolomiten” genommen.

Menis mit Betreuer und Vater im Ziel in Kaltern (übrigens einem meiner liebsten Urlaubsziele in der Vergangenheit):

Das Team Strassacker, bei den Hamburger Cyclassics einer der stärksten Rivalen des ESK, fährt in den Alpen hinterher und beglückwünscht im Ziel die beiden übermächtigen Kader:

Team Strassacker am Start:

Husten:
“…Die Beine gehen von Tag zu Tag besser, nur kommt der Körper generell an seine physischen Grenzen. Das Essen fällt Menis zunehmend schwerer, dagegen habe ich zum Glück kein Problem damit…”

Menis:
“…das Leben der Profis scheint mir seit diesem Event nicht sehr erstrebenswert, eher armseelig. Die Hälfte des Jahres nur im Hotel leben, Radfahren und Essen – die armen Schweine…”
“…gestern habe ich zum ersten Mal verstanden, was es heißt, schwarzen Schnee zu sehen. Den Pass voll am Limit und im Regen hoch ist so hart, daß ich es gar nicht wiedergeben kann…”

Ich werde einfach mal die Bilder sprechen lassen, später kommen noch die Ergebnisse dazu. Morgen ist die letzte Etappe mit der einzigen harten Prüfung am Mendelpass, bevor es am Gardasee dann das heiß ersehnte Siegerbier gibt – natürlich alkoholfrei!

nochmal Menis am Pellegrino:

ein harter Hund, mein lieber Scholli:

Heile trügerische Bergwelt:

Husten inspiziert sein Arbeitsgerät:

Und hier die Ergebnisse der 6.Etappe:
28.Platz in der Masters-Tageswertung Eisenschweinkader in 4:34.22,5h mit Rückstand von +40.17min auf die Tagessieger. Der Schnitt beträgt auch dank der rasenden Abfahrt 25,2km/h. Die Gesamtzeit von 29:37.00,8h reicht zum 90.Platz in der Gesamtwertung und zum fantastischen 26.Platz in der Masterswertung!!!

5. Etappe: 29.06.2005: Wolkenstein – Alleghe

Welch ein Tag!!! Heute war das Wetter noch einmal eine Spur härter, “den ganzen Tag feinstes Eisenschweinwetter” so der O-Ton von Menis. Es war der mit Abstand härteste Tag, auf den Abfahrten war es teilweise so kalt, das neben Fahrer sogar die Rahmen zitterten. Trotzdem hat das unsere Helden nicht davon abgehalten, ihre Vortagesergebnisse zu bestätigen und weiter nach vorne zu arbeiten.

Die Tagesergebnisse sehen wie folgt aus:
Platz 27. in tapferen 5:28.16,2h, der Rückstand auf die Tagessieger beträgt +54.31min. Wieder wurde ein super Schnitt von 20,7km/h erzielt. Die Gesamtzeit beträgt jetzt 25:02.38,3h mit +4:00.26h Rückstand auf die Masters-Gesamtführenden.
In der Masterwertung liegen die Helden auf Rang 27 und in der Gesamtwertung haben sie sich auf Platz 89 vorgekämpft.

Noch zwei Tage und das Ziel erreicht!!!

4. Etappe: 28.06.2005: St.Vigil – Wolkenstein Val Gardena

Aufgrund der Schwere der 4. Etappe und der notwendigen Regenerationszeit, die unsere Athleten nach getanem Werk benötigten, wurde bei diesem Abschnitt kein Bildmaterial geschossen. Ich konnte dennoch ein kurzes Telefongespräch mit Menis führen, der währenddessen mit müden Beinen regungslos auf seiner Hotelliege lag.

Wie der Statistiker weiter unten bereits erwähnte, gab es zu Beginn der Etappe am Passo Valparola feinstes Eisenschweinwetter, daß den beiden Fahrern sehr zugute kam.
“…endlich ein bißchen Abkühlung an den sonst so glühend heißen Anstiegen…”
Auch am Passo Giau ließ sich das kühle Naß nicht vom Fallen abhalten. Erst am Campolongo und Grödnerjoch brannte die Sonne wieder erbarmungslos auf die ledernen Körper nieder.

Wieder wurde sich ein Duell mit der gestrig erwähnten Mannschaft geliefert, so daß äußerst engagiert gefahren wurde. Husten bestimmte gegen Ende der Etappe das Tempo, da sich bereits Grenzen der Belastbarkeit des eigenen Körpers auftaten. Dennoch fuhren beide ihren sehr schnellen Stiefel gen Ziel. Der Passo Campolongo stellte kein sehr großes Hindernis dar, bevor der letzten Pass (Grödnerjoch) zum Scharfrichter werden sollte. Durch das enorm hohe Tempo am Anfang hatte man viel Körner gelassen, zudem machten sich inzwischen auch die Belastungen der vergangenen Tage bemerkbar. Beide Fahrer kamen am Grödnerjoch an ihre Grenzen, und man war sich einig, viel zu schnell gefahren zu sein.
“…es war heute so hart, daß ich dachte, absteigen zu müssen…”

Im Ziel angekommen war die Treppe hoch ins Hotelzimmer ein fast unüberwindbares Hindernis. Mit dicken Beinen wurde zur Nahrungsaufnahme geschritten und dann nur noch auf dem Bett abgehangen.

Die Taktik für die fünfte Etappe muß heißen: das eigene Tempo fahren und wieder einen eigenen Rhythmus bekommen, bevor am sechsten Tag wieder ein ganz schweres Teilstück auf dem Programm steht – ich sage nur Passo di San Pellegrino!!!

Ich soll übrigens alle Daheimgebliebenen ganz herzlich von Husten und Menis grüßen!

Für die Statistik:
Von schweren Unwettern war die 4.Etappe gezeichnet, klassisches ESK-Wetter eben.
Tagesergebnis 28.Platz mit einer Zeit von 5:18.08,3h; Rückstand auf die Tagessieger beträgt +49.23min; Schnitt bei 22,7km/h. Das Gesamtergebnis konnte noch nicht übermittelt werden, Die Zeit liegt bei 19:34.22,1h mit Rückstand von +3:05.55h.

Wünschen wir den beiden für die nächste Etappe wieder besseres Wetter!!!

3. Etappe: 27.06.2005: Brixen – St.Vigil

Heute habe die Jungs noch einen drauf gelegt, lest selbst Ihre Tagesergebnisse: 26. Platz bei den Masters mit einer Zeit von 4:15.29,7h. Der Rückstand auf die Tagessieger beträgt +46.03min, es wurde ein Schnitt von 21,2km/h gefahren. Die Gesamtzeit beträgt jetzt 14:16.13,8h mit einem Rückstand von +2:19.45h auf die Führenden.

Das bedeutet ein 29.Platz in der Masterswertung und ein 101.Platz in der Gesamtwertung.

Die Top100 liegen in Reichweite und unter die Besten 30 bei den Masters schafft Ihr es auch!!!

So, nun noch nachträglich eine kurze Stellungnahme zum Verlauf der 3. Etappe:
Bei einem Telefoninterview, daß nach einigen Anlaufversuchen – die Fahrer hetzen schon genug von einem TV-Termin zum nächsten – doch noch zustande kam, konnte ich wieder viel interessantes erfahren. Nach nunmehr drei schweren Bergetappen sind unsere Beiden Akteure guter Dinge und fühlen sich fitter als am Anfang gedacht. Wortlaut Menis:
“…Wir merken unsere Beine schon, aber die Berge drückt man recht gut weg und es fühlt sich nicht an, als ob es einem von uns beiden die Lichter ausbläst. Entgegen den Problemen während der ersten Etappe fahren wir nun wesentlich überlegter und gleichmäßiger…”

Husten am Start in Brixen:

Auf der Strecke schloß man eine enge, beinahe brüderliche Freundschaft mit einem, wie sich herausstellen sollte, rivalisierenden Team. Man fuht eine Weile zusammen, bevor die Fremdlinge auf der Abfahrt vom Furkelpass wegfuhren und eine Minute auf den ESK gutmachten. Im Ziel traf man sich, analysierte den Verlauf und stellte mit Entsetzen fest, daß man nur zwei oder drei Plätze auseinander lag. Wenn das mal nicht nach einer Ansage riecht…

Mitstreiter:

Am Nachmittag nach der Etappe machten Husten und Menis es sich auf zwei Sonnenliegen auf der Hotelterrasse bequem und genossen den jungen Abend und die untergehende Sonne. Der Blick aufs Dolomitenpanorama sorgte für die entsprechende Portion Kitsch. Und wieder ging ein harter Tag erfolgreich zu Ende.

Blick von der Terrasse:

Noch ein Blick vom Hotelzimmer aus:

2. Etappe: 26.06.2005: Sölden – Brixen

Nur ganz kurz das heutige Etappenergebnis aus Eisenschweinsicht:
30. Platz bei den Masters mit einer Zeit von 5:09.18,3h. Der Rückstand auf die Tagessieger beträgt +59.28min, es wurde ein Schnitt von 24,4km/h gefahren. Die Gesamtzeit unserer helden liegt bei 10:00.44,1h mit einem Rückstand von +1:33.41h auf die Führenden. Das bedeutet ein 31.Platz in der Masterswertung und ein 111.Platz in der Gesamtwertung.

Weiter so Jungs, wir sind in Gedanken auf jedem Meter bei Euch!!!

Na da war ja einer recht schnell und mährt mir hier in meinem Beitrag herum. Wie auch immer, die Ergebnisse des zweiten Tages stehen fest und sprechen eigentlich für sich.

Doch trotz des Trubels und der angespannten Atmosphäre vor und nach der heutigen Etappe hatte ich wieder die Gelegenheit, mit einem der beiden Akteure ein kurzes persönliches Gespräch zu führen und mir die Eindrücke des zweiten Teilstückes berichten zu lassen.

Zielort der zweiten Etappe ist Brixen in Südtirol:

Nach dem Start in Sölden ging es auf direktem Weg in Richtung Timmelsjoch, das mit über 2500 m der höchste Punkt der diesjährigen Transalp ist. Husten und Menis konnten diesen schweren Abschnitt in bester Manier bewältigen, da es in dieser Höhe ein wenig kühler war und somit die Probleme des Vortages hier keine Rolle zu spielen schienen. Der Pass wurde von beiden in recht forscher Fahrweise überquert, und man begab sich in höllischem Tempo in die nachfolgende Abfahrt. Kurze Stellungnahme von Menis:
“…Wir hatten heute beide sehr gute Beine und konnten am Timmelsjoch sehr gleichmäßig und zügig hochfahren…”

Als zweite Bergwertung des Tages stand der Jaufenpass auf dem Progamm. Wieder stürmten unsere beiden Helden in den schweren Anstieg, als sie wegen eines Defekts zum Stoppen gezwungen wurden. Während Menis im Wiegetritt kräftig hochpedalierte, riß eine Aluspeiche seines Hinterrades und klingelte fröhlich über den Asphalt. Kurzerhand wurde der Betreuer angerufen, der umgehend zurückfuhr und den beiden am Pass entgegen kam. Das Ersatzrad aus dem Eddy wurde aus dem Materialfahrzeug gezerrt, die Kassette draufgefriemelt und weiter ging es – perfekte und professionelle Organisation unserer ESK-Mannschaft! Laut Menis verlor man lediglich 7 min, was sicherlich zu verkraften ist.

Die Abfahrt vom Jaufenpass wurde mit vollem Risiko genommen, und beide kamen schließlich wohlbehalten in Brixen an. Nach erfolgter Körperreinigung begab man sich in eines der vielen Restaurants und vertilgte mehrere Behälter Pasta, während immer noch einzelne Teams durchs Ziel fuhren. Wieder ein großartige Leistung, die ihresgleichen sucht. Bravo!

ESK glücklich nach der Etappe:

Massagebuden:

Freunde der schmalen Socke,

mir ist die große Ehre zuteil geworden, als quasi Liveberichterstatter das aktuelle Geschehen um unsere beiden Helden Menis und Husten bei der diesjährigen dem interessierten Sportradenthusiasten zu übermitteln. Wie viele vielleicht schon wissen, hat sich das hochmotivierte Gespann am 25.06. auf die 7 Etappen von Oberammergau über die Alpen nach Riva del Garda begeben, wo sie am 01.07. hoffentlich gesund und ohne Ausfälle das Ziel durchfahren werden. Einen ausführlichen Erlebnis- und Ergebnisbericht werden die zwei nach Ihrer Rückkehr sicherlich hier zum besten geben, daher möchte ich hier lediglich die mir allabendlich übermittelten Höchenlichter kurz anreißen und den einen oder anderen Schnappschuß präsentieren.

Husten steuert den Mannschaftsbus
Husten steuert den Mannschaftsbus

Husten und Menis reisten nebst väterlichem Betreuer am vergangenen Freitag in einem eigens angemieteten Manschaftsbus ins bayrische Oberammergau, wo am Sonnabend die letzten Vorbereitungen zu dem großen Bergspektakel stattfanden.

Genaueres über den Vortag der ersten Etappe war nicht aus dem Fahrerlager zu erfahren, Husten wurde lediglich in standesgemäßer ESK-Kluft beim Regenerationstraining beobachtet, was auf die akribische und gewohnt perfekte Vorbereitung unserer Athleten bei solchen Großereignissen schließen läßt.

Husten beim Regenerationstraining:
Husten beim Regenerationstraining

Die erste Etappe von Oberammergau nach Sölden am gestrigen Sonntag galt als besondere Herausforderung für das ESK-Team, da aufgrund der Startaufstellung in einem der hinteren Blöcke das komplette Feld zu überholen war, um eine bessere Ausgansposition für die Folgetage zu ergattern. Laut Menis wurde nach der recht kurzen neutralisierten Startphase von Anfang an alles auf eine Karte gesetzt, um möglichst früh Boden gut zu machen:
“…Wir sind schon sehr ambitioniert gefahren und konnten viele Teams hinter uns lassen. Jedoch hatte dies auch seinen Preis, und wir mußten dann am Hahntennjoch sehr viel arbeiten, um gut über den Paß zu kommen…”
Durch die große Hitze am Anstieg stellten sich bei beiden leichte Krämpfe ein, jedoch fuhr man dann schließlich nach 142 Km und 4:51 h mit gerade mal 40 min Rückstand auf die Sieger auf einen sehr beachtlichen 33. Platz in der Masters-Wertung (105. Gesamtwertung) und darf bei der zweiten Etappe am Montag im Block B starten. Gratulation zu diesem ersten Teilerfolg!

Vor dem Start der ersten Etappe:
Vor dem Start der ersten Etappe

Bei der zweiten Etappe am Montag über 125 Km steht mit dem Timmelsjoch (2509 m) das Dach der Tour auf dem Progamm. Als zweite Bergprüfung wird dann der Jaufenpass befahren. Mehr dazu folgt nach der Etappe.

27 Kommentare

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  • Vielen Dank für diesen Live-Ticker!
    Wo andere nebenbei in diesen Tagen Fußballergebnisse verfolgen sitzt das ESK sicherlich völlig aufgeregt vor den Computern und wartet auf Berichte aus den Alpen, zumindest geht es mir so.
    Acke, grüß’ die Jungs!

  • toll, wie husten beim zweiten bild von einer roten aura umgeben über die landstraße getragen wird. ich rechne fest damit, dass diese beiden heroen noch einige akzente setzen können und wünsche ihnen den nötigen biss am berg!

    rob

  • …ist ja auch viel spannender, als so ein Fußballspiel! 1:0, 2:0 und dann 90 Minuten gar nix mehr – hier kann man den ganzen Tag in Gedanken mitfiebern! 🙂
    Euch beiden viel Erfolg bei der Tour und auf das alle Knochen und Räder heil bleiben!!! Wir erwarten den Bericht danach mit Hochspannung!

  • Respekt gleich mal einen Startblock nach vorne gerückt und das ist ja erst der Anfang! Wenn interessiert schon Fussball, wenn es einen Livebericht von Jeantex-Tour gibt, da ist Fussball kalter Kaffee dagegen…
    Weiter so Jungs!

  • Mannomann, es gibt tatsächlich, neben Fussball, noch andere Sportarten.
    Sagt mal, der Führende fährt bestimmt Compact oder sogar 3-fach, oder? Anders ist die Leistung nach Expertenansicht doch sonst gar nicht zu erklären. 😉
    Hahntannjoch? Da bin ich in grauer Vorzeit auch schon mal drüber geradelt. Damals war das für mich in Ordnung 😉

    Weiter so, jetzt nicht nachlassen! Berlin liebt Euch!

    Ach eins noch: Magnesiumpräparate mitführen. Regelmäßig trinken (nicht zuviel!). Wisst Ihr sicher schon, aber vielleicht auch nicht.

  • Suuuuper Jungs, weiter so!! Ich leide täglich mit euch, tolle Leistung. Ich möchte mal wissen was der Kalz schonwieder genommen hat… na fragt ihn mal und grüßt ihn von mir (ist ja schließlich ein alter Semperaner 🙂 ). van der Sloot hat übrigens letztes Jahr den Mecklenburger Fahrradtoern gewonnen, ihr messt euch also wirklich mit deutscher Amateurprominenz.
    Haut richtig rein und haltet nach dem Rennen eure Fressen mal in die Webcam an den Massagezelten!

    OnkelW

  • Und ich sach noch, nimm keine Systemlaufräder, die gehen in letzter Zeit hier öfter in die Binsen, nicht wahr Nico! Aber 7 min für die das Auswechseln, eigentlich nicht schlecht aber da muss noch mal eine Lehrstunde für den Fahrer und Materialwart angesetzt werden im “Wie fahre ich rückwärts mit einem nach hinten geschlossenen Bus einen Pass mit maximaler Geschwindigkeit hoch durch eine abwärtsfahrende Meute Radfahrer”

    Trotz allem, Jungs, ihr seid auf dem richtigen Weg und habt euch nicht verfahren, das ist doch schon mal die halbe Miete…. 😉

  • Der Live-Ticker – großes Kino! Haut rein, Jungs!

    Übrigens noch ein kleiner Verbesserungsvorschlag für den Mannschaftswagen im angesicht der leicht schäbigen Massagezelte: Zwischen den Ersatzteilen findet Ihr sicher auch noch Platz für 2 kleine lotusfüßige Thailänderinnen 😉 Dann braucht Ihr Euch nicht mit dem ganzen, hinter Euch fahrenden Rennradpöbel die Liegen zu teilen.

  • Hallo.

    hatte nix anderes als diese bisherige TOP-Leistung erwartet.
    War ja Live dabei, als sich Husten im Harz praesentierte und sich den letzten Schliff holte…

    Ciao
    Der Frosch: “Attacke, Jungs!”*
    C.

    *Venga, venga! Allez, allez, allez!
    Nu, dawai towarischtschi!
    Taeve, Taeve!

    Und kommtz mir net ohne die Schale hoim!

  • Es ist mir völlig unklar wie man nachdem man eine Strecke zurückgelegt hat auf der ich heldenhaft gestorben wäre noch so gut aussehen kann ???

    Micha

  • Ganz großer Sport…
    Wie ich sehe seid Ihr “dran” und rollt das Feld langsam von hinten auf.
    Wir sind hier alle sehr stolz auf Euch und werden bei der morgigen “Grillerei” sicherlich an Euch denken.
    Viel Spaß noch und kommt gesund zurück.
    Staubi
    PS.: Ich freue mich dann schon auf die Etappe, auf der Ihr den Hebel auf den Tisch legt….grins…nee, ist nur Spass!

  • Sehr schön! Gratulation zur Bezwingung von Timmel und Jaufen – da waren wir vorletzte Woche auch. Höllentouristische Grüße, viel Erfolg und noch mehr Spaß wünscht schmadde.

  • Sacht mal, wieviele Starter gibt es denn – wenn die Top 100 in Naehe sind, dann muessen doch da mindestens 5000 Leute mitfahren. Oder was? 😉

  • Das ist so unglaublich groß!!!

    Aus eigener Erfahrung meiner Mehrtagesetappenfahrten weiß ich, daß Ihr heute mit den härtesten Tag vor Euch habt. Haltet durch und blos nicht zuviel geben, ganz ruhig!!!

  • Lieber van Ackegrimm,

    danke für deine großartige Berichterstattung, waren es doch einzig die Telefonate mit dir, die uns mit unseren Wurzeln noch verbanden. Danke auch der regen Anteilnahme des ESKs! Noch sind wir zu platt um lange Worte zu machen und das Fotomaterial befindet sich noch nicht in unserem Zugriff – also etwas Geduld.

    Es war großartig dieses Abendteuer mit Husten und unserm Vadder gemeinsam zu durchstehen. Es gab Höhen- und Tiefenflüge, wie sie extremer nicht sein könnten. Den professionellen Charakter der Veranstaltung hatten wir im Vorfeld weit unterschätzt. Der getriebene Aufwand reichte bei vielen anderen Teams von eigenen Masseuren, bis hin zu drei, vier Teamfahrzeugen (eines stand an jedem Pass) und zusätzlichen Motorrädern- und rollern mit Ersatzlaufrädern, Teilen und Verpflegung.

    Wir haben uns dort als Brandenburger Flachlandspezialisten gezeigt und wurden schnell zu “bunten Hunden” auf die gezielt gefahren wurde. Team Strassacker machte es sich beispielsweise zur Aufgabe uns zu schlagen, jedoch lagen sie bereits nach wenigen Tagen um etwa 1-2 Stunden hinten und konnten daran auch nichts mehr ändern.

    Das Team 188, einen Platz vor uns in der Masterwertung. wurde uns zu netten Bekannten und es ist vorstellbar, dass wir die Herren in Frankfurt, Göttingen oder anläßlich anderen Veranstaltungen bald wieder sehen. Olaf Kühn, einer der beiden 188er, gewann 2004 Rund um den Henninger Turm im Alleingang (2005 wurde er Dritter) und er gewann in diesem Jahr in Göttingen. Insofern waren selbst in unserer Umgebung, also etwas weiter hinten im Feld, noch recht fette Fische unterwegs.

    Tja, ihr Lieben, gern hätten wir nen Pott mitgebracht, aber schon nach der ersten Etappe war uns klar, dass es vor allem um das Ankommen in Riva gehen würde. Wir hatten einen riesen Spaß, ein unvergleichliches Erlebnis und konnten als Brüder (man, hab ich den gern!) mit ihrem ollen Vadder (der war so super cool!) die eindrucksvollsten Eindrücke unseres Lebens sammeln! Bis bald und liebe Grüße und nochmals vielen Dank an Acke!! So long… menis

  • Gaaaanz großes Kino!!!!!!

    Glückwunsch zum erfolgreichen bestehen dieses Härtetests. Tour de France? Pah, dass kann ja jeder, erstmal nur im Windschatten rumlullern um dann am Berg mal ein bischen Gas zu geben. Nur die wirklich harten Kerle messen sich gleich dort, wo die Spreu vom Weizen getrennt wird.

    Aber das nächste Mal solltet ihr wirklich mit einem MTB in die Alpen. Die Ruhe und Gelassenehit eines Alpenpasses auf dem MTB ist einfach nicht zu übertreffen…

  • Das ESK sagt Danke!
    Eine Leistung, welche nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Messlatte wurde ein weiteres Mal ein Stück nach oben geschoben.
    Ich glaube allerdings, dass es künftigen Diskussionen um mögliche Übersetzungen am Berg künftig etwas an Dynamik fehlen wird.
    Ich hoffe, man sieht sich zeitnah, um die Euch innewohnenden Erinnerungen nicht zusehr verblassen zu lassen. Ob dies allerdings onroad sein wird, möchte ich derzeit bezweifeln, nachdem ich letztes Wochende von Acke über den Asphalt geschleift wurde und ich mich dabei fast zu Tode gelangweilt habe. Das lag sicher nicht an der Geschwindigkeit, diese ließ es an der ESK-typischen Ambitioniertheit nicht missen, sondern an den eher monotonen Eindrücken einer Straßenfahrt. Ein Hinterrad – und sei es noch so schön gespeicht – büßt nach einiger Zeit des Draufstarrens einfach an Reiz ein.

  • ankommen, einfach ankommen, zum Xten male lese ich den bericht, udn meine augen gehen fast über. kann ich mir nur annähernd das gefühl vorstellen welches euch diese ereignisreiche woche verfolgt hat. von tag zu tag haben wir lale an euch gedacht und euch das beste gewünscht. es war sicherlich sehr prägend für euch als brüder und als familie. ich finde es toll. und von mir nochmal glückwunsch und meinen respekt.

  • Die Tour de France ist zur Zeit wie, wenn du zu Katarina Witt willst und Angela Merckel steht auf dem Eis.

    Eure Tour war wie, wenn du zu Katarina Witt willst und sie lädt dich ein auf ein Eis.

    Danke für eure Erlebnis und danke Acke für die Berichterstattung.

  • meinen glückwunsch. eure taten verfolge ich lieber als jede medikamentenorientierte tour de irgendwas- irgendwie werd ich den eindruck nicht los, dass die wahren helden im amateursport zu treffen sind – mit echter leidenschaft und spaß an der sache, dennoch mit klarem ziel vor augen und nix anbrennen lassen.
    SOWAS macht radfahren sympathisch und ist vorbildlich.
    viel berg-viel ehr!
    ein kettenhund aus dem rr-forum . de

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