Monatliches Archiv für Juli, 2005

HEW: ESK Nr. 4 in Mannschaftswertung!

Unsere Rennradschwuletten haben es allen Unkenrufen zum trotz den Skeptikern ausserhalb wie innerhealb der eigenen Reihen wiedereinmal gezeigt und sind beim HEW-Cyclassics-Jedermannrennen in der Mannschaftswertung auf Platz 4 vorgefahren. Obwohl die Vorbereitung dieses Jahr nicht optimal lief (wozu auch, wenn man so gut ist) und der Rueckhalt selbst im Kader zu wuenschen uebrig liess, haben es sich Menis, Acke, Rifli, Icke, OnkelW, Husten, Pda und Nautilus nicht nehmen lassen und gezeigt, dass es die Schmalspurabteilung des ESK immernoch drauf hat. Wir sind auf die Berichte von jedem Einzelnen sehr gespannt!

Und hier die von J-Coop sorgsam zusammengetragenen Ergebnisse: ‚HEW: ESK Nr. 4 in Mannschaftswertung!‘ weiterlesen …

Ausflug mit dem Westbesuch

vlnr: J-CooP, Zwock, El

Es ist Nacht. Mein Fenster steht sperrangelweit offen um die über 30° aus dem Zimmer zu kriegen.
Wind zieht auf, und reißt mir das Poster mit den nackten Schwedinnen auf ihren unschuldigen weißen Rennrädern von der Wand und befördert es in mein Gesicht – eigentlich nicht gerade die schlechteste Art aufzuwachen, doch es war nun mal dunkel und die Schwedinnen somit nicht zu sehen. In der Ferne hört man ein pausenloses grollen und die ersten Topfen prasseln aufs Fenster. Die Hitze hindert mich daran wieder einzuschlafen. Also gucke ich zu wie Ulle N.Ride fährt und doch tatsächlich mal gewinnt. Irgendwann fallen mir dann endlich die Augen zu.
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Radtouristischer Ausflug zum tiefsten Cañon der Welt

Ich befinde mich ja zur Zeit in Arequipa, im Sueden Perus. Die Stadt liegt auf ca. 2800m Hoehe und ist eingebettet in tolle Berge. Aufgrund der zahlreichen Attraktionen im Umland der Stadt (Vulkane zum Bewandern, die tiefsten Schluchten der Welt, Rafting, Klettern etc pp) ist das Angebot an Touren fuer und die Anzahl der Touristen hier verdammt hoch. Aber anstatt viel Dollar fuer eine Eintagestour (mehr Zeit bleibt mir leider nicht) zum tiefsten Cañon der Welt, dem Cañon de Colca, auszugeben und im Stile eines Passivtouristen mit dem Bus durch die Landschaft gegondelt zu werden, dachte ich mir, dort auf eigene Faust mit meinem Rad ein wenig rumzufahren. Nachdem ich mir einige Informationen eingeholt und mein Busticket gekauft hatte, war dann auch alles klar gemacht. Noch am Abend vorher bereitete ich das Bike vor und packte meinen Tagesrucksack. Ich kann das Deckelfach meines grossen Wanderrucksackes abfrickeln und als provisorischen, kleinen Rucksack verwenden – sehr guenstig. Mein Wecker klingelte um ein Uhr nachts. ‚Radtouristischer Ausflug zum tiefsten Cañon der Welt‘ weiterlesen …

Staubi erklärt die Welt: Teil 13

Zur Frage ob die HEW-Teilnehmer ihre Trikots am Start verstecken sollten und erst im laufenden Rennen als ESK in Erscheinung treten sollten:

„Lance Armstrong klebt sich auch keinen Schnurrbart an wenn er die Tour fährt!“

Regenrennradrundfahrt auf der Krone

Ein feucht fröhliches Vergnügen auf schmaler Spur

OnkelW rief zur Beinglatzen-HEW-Lagebesprechung und alle kamen. Unter den vielen Optionen die zur Verfügung standen fiel die Wahl auf Mutti-Krone-Mutti, soll heißen: Treffpunkt Schmetterlingsplatz, eine oder zwei Runden auf der Krone, Havelchaussee und zurück, Einkehr bei Mutti. Gesagt getan und so traf ich gegen 18:45 bei strahlendem Sonnenschein am Treffpunkt ein. Ein kurzer Abstecher führte mich noch zum Bau von Menis wo bereits der Ackebua seine letzten Vorbereitungen traf. Menis packte die Gelegenheit gleich beim Schopf um uns seinen neusten Stolz, einen Baustellenblauen LKW, den er in liebevoller Kleinarbeit komplett in ein gemütliches Wohnmobil verwandelt hatte, vorzuführen.
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N.RIDE 28. Juli 2005

N.RIDEAngesichts der Tatsache, dass sich einige wenige sehr, sehr mutige Krieger am Wochenende gen Norden aufmachen, um Ruhm und Ehre für den ESK zu erstreiten, könnte doch vielleicht über eine kombinierte Veranstaltung nachgedacht werden. So könnte man zunächst in aller Freudschaft durch den Wald rollen, um dann in geselliger Runde Tipps, Tricks und Ratschläge der Freunde entgegen zu nehmen, um im kalten Norden best möglich zu bestehen.

Beste Grüsse, herzlichst

N.RIDE

S.F.D.W. 28. Juli 2005

S.F.D.W.Brüder und Schwestern, Freunde und Feinde,

am kommenden Donnerstag den
28.07.2005 um 20:00 im POWWOW
in der Dieffenbachstr. 11 in 10967 Berlin

POWWOW:
Die Vorläufer der Powwows entstanden ca. 1850 bei den Ponca und Omaha als Zeremonie von Kriegergesellschaften. Diese Veranstaltungen waren öffentlich und wiesen militärische, religiöse, soziale, didaktische, kulinarische, künstlerische und unterhaltende Aspekte auf. Es waren also typische Volksfeste. Das ist bis heute so geblieben. Im 19. Jahrhundert verbreiteten sich diese Zeremonien über die mittleren, nördlichen (Lakota, Cheyenne, Absarokee (Crow), Blackfeet) und südlichen Plains und Prärien. Als diese Völker gezwungen wurden, in Reservationen zu leben, hatten die Kriegergesellschaften keine Funktion mehr. Die alten Bestandteile des Volksfestes wurden beibehalten und weiterentwickelt. Dadurch wurden sie in einigen Teilen vereinfacht und in anderen komplexer. Seitdem können auch alle, die nicht Mitglieder der alten Kriegergesellschaften sind, auch Frauen und Kinder, bei mehr Bestandteilen der Feierlichkeiten mitwirken als vorher. Die Nachfolger der Mitglieder der Kriegergesellschaften sind seit dem Ersten Weltkrieg die Kriegsveteranen. Dadurch lebten viele alte
Traditionen in den 1920er Jahren wieder auf. Im 20. Jahrhundert verbreitete sich die Powwowkultur über ganz Nordamerika und Europa.
Quelle WIKIPAEDIA

Zur Abwechslung mal nicht Hüttenweg

GA1 Runde im Südwesten von Berlin

Der letzte Donnerstag hat mir mal wieder gezeigt das zwischen fit und fit manchmal Welten liegen können und so faste ich den Beschluß am Sonntag eine große Runde zum Kondition tanken zu drehen. Nachdem ich den Verpflichtungen gegenüber meinen beiden Pflegekatzen nachgekommen war startete ich um 12:00 in der Hermannstraße zu meiner Tour. Den ersten Adrenalin-Kick verpasste mir ein Opa auf der Dudenstraße indem er bei ungefähr gleichem Tempo langsam von der linken auf die recht Seite zog. Ich zog die Notbremse und so verfehlte mich sein rechter Außenspiegel um ca. 5 cm. Das fing ja gut an vonwegen GA1, der Pulsmesser zeigte schlagartig 185 und die Knie zitterten wie nach 100 Höhenmetern am Stück im Wiegetritt. ‚Zur Abwechslung mal nicht Hüttenweg‘ weiterlesen …

…nur 100hm

Vor zwei Tagen habe ich mich aus Tarija, welches fuer zweieinhalb Monate mein zu Hause gewesen war, verabschiedet. In der letzten Woche wurde nochmal gut gefeirert fast jeden Abend. Und meine Arbeit konnte ich auch fertigstellen. Aufgrund der vorausliegenden Ereignisse ist mir der Abschied aber leichter gefallen als gedacht, aber eine kleine Traene war da doch.
Mein naechstes Zwischenziel auf meinem Weg nach Ecuador sollte Uyuni sein, von wo ich euch auch gerade berichte. Da es dorthin keinen Direktbus gibt, musste ich einen Umweg ueber Potosi einlegen, der hoechstgelegenen Grossstadt der Welt, wo ich ja auch mit Juliane Ende Maerz schon war. Die 12-stuendige Fahrt ueber enge Schotterpisten war toll. Am 23. kam ich ziemlich geraedert am Morgen um 0600 im Potosi an, bin die 4 Blocks zu der Stelle geradelt wo die Busse nach Uyuni abfahren und habe mir ein Ticket fuer 1000Uhr gekauft. Also hatte ich noch gute drei Stunden. Was koennte man da besseres machen als mit dem Bike mal hoch ins Stadtzentrum zu fahren – von 4000m Hoehe auf 4100. ‚…nur 100hm‘ weiterlesen …

Land unter

Eine abendliche Fahrt durch den Berliner Regenwald

Es gibt Tage da geht einfach garnichts, gestern war so ein Tag. Schon morgens auf dem Weg zur Arbeit hat der Himmel seine Schleusen geöffnet und ich kam ohne einen trockenen Faden am Leib im Büro an. Also saß ich den ganzen Tag in klamen Klamotten im Büro und hoffte auf eine Besserung des Wetters. Um 18:00 war dann endlich Feierabend und ich schwang mich auf das Rad. ‚Land unter‘ weiterlesen …

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N.RIDE 21. Juli 2005

von menis

N.RIDEmeine damen und herren,

…nun wollen wir mal den alten sitten und bräuchen folgen und am donnerstag um schlag neunzehnhundert zu einem kleinen ritt durch das nehegelegene berliner stadtforstgebiet aufbrechen. das tempo sollte hoch genug sein, um zwock allein im wald verenden zu lassen. sollte sich niemand zur teilnahme melden, fahre ich eine gemütliche rennradrunde auf der krone…

menis

Auf „Der Trasse“

Eine Heimfahrt der besonderen Art

Sonntag 08:00 ich wache auf und mein Kopf ist wider Erwarten klar und schmerzfrei. Die Party gestern abend war super und ich habe dem Verlangen nach einer Zigarette widerstehen können obwohl ich zum Ende immer unruhiger wurde. Nachdem ich die Morgentoilette hinter mich gebracht habe setze ich mich draußen an den Pool und genieße die Morgensonne in malerischer Natur. Um zehn wird zum Frühstück gerufen und die Meute drängelt sich in den Speisesaal. Käsebrötchen, Müsli und ein Ei müssen die Energieversorgung für die Heimfahrt gewährleisten, sollte der Nährstoffgehalt aber ähnlich sein wie der Koffeingehalt des Kaffees, sehe ich für den weiteren Verlauf des Tages schwarz, werde ich sicherlich schon beim zusammenpacken meiner siebensachen einen Schwächeanfall erleiden. G-Punkt verweigert aufgrund der Aussicht auf eine Widerholung des gestriegen Tages die Teilnahme an der Rückfahrt und bettelt um einen Sitzplatz mit Fahrrad-Transportmöglichkeit in einem der zurückfahrenden Autos.
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Cool am Pool

Ein Party in den Oasen der Brandenburgischen Wüsten.

Unsere doch sehr kritischen Augen wurden noch vom Gastgeber mit sportlichen Höchstleistungen und todesmutigen Sprüngen verwöhnt.

The real Cliff man

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Von Istanbul nach Beirut

Eine Tour durch die endlose Weite der brandenburgischen Sandwüsten.

Arthur und Trillian hatten unter dem Motto „Cool am Pool“ zu einer Party eingeladen. Diese fand am 16. Juli 2005 in Glashütte bei Beirut (Baruth) statt. Also mal wieder eine Gelegenheit ordentlich Kilometer zu schrubben. Als Treffpunkt hatten PDa, G-Punkt und ich die Elsenbrücke am Allianz-Hochhaus für 11:00 ausgemacht und pünktlich kamen alle dort an und so ging es nach einem kurzen Blick auf die Karte los. Die ersten Kilometer führten uns durch die heimatliche Straßen von Neukölln in Richtung Schönefeld. In Rudow gab es den ersten Zwischnefall, bei Tempo 30 bohrte sich ein Nagel von der Größe eines Regenschirms durch meinen Hinterreifen und sorgte für ein metalenes Geräusch, welches mich zuerst hoffen ließ, lediglich ein Steinchen im Profil eingeklemmt zu finden aber weit gefehlt, ein zu einem U verbogener, alter rostiger Nagel steckte zur Hälfte in meinem Hinterrad.

Nagelprobe ‚Von Istanbul nach Beirut‘ weiterlesen …

Die Leiden des (fast noch) jungen Nautilus

von Nautilus

Wie dem ein oder anderen bereits bekannt, verbringe ich momentan meinen Urlaub im schönen Braunlage. Dies an sich ist nicht weiter aufregend und bedarf eigentlich keiner größeren Erwähnung. Wie bin ich jedoch hier hingekommen? Na wie sich das für ein Eisenschwein gehört natürlich mit dem muskelbetriebenen Zweirad. Es möge mir verziehen werden, das dieses Zweirad sich zur Gattung der Schmalhufer zählen darf. Aber ich will die Geschichte von Anfang an erzählen: ‚Die Leiden des (fast noch) jungen Nautilus‘ weiterlesen …

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Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr

Nun will ich mich mal daran machen die Fotos aus Tarija und von meinen Touren ausserhalb etwas zu ordnen.

Ein paar Eindruecke aus der Stadt in der ich z.Z. gerne wohne


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Fotos I: Nachtrag zu Argentinien

Nun sind sie endlich da, die Fotos der letzten Monate. Ich musste meine vollen Filme dem Chris mit nach Argentinien geben, weil ich sie hier in Tarija nicht auf Foto-CD entwickeln lassen kann.

Auf dem ersten Bild seht ihr einen Teiler meiner Kurzzeit-WG in Mendoza. Das sind der Chris (2.v.l.) und die Sabine rechts daneben. Pato fotographiert gerade.

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Suchbegriffe

S.F.D.W. 14. Juli 2005

S.F.D.W.Freunde des Dicken Reifens,
Freunde der Freunde des Dicken Reifens,

Wie immer trifft sich der edle Kreis jeden 2. Donnerstag zum Kulturabend. Dieser findet am kommenden Donnerstag um 20 Uhr im Club, Immanuelkirchstr.
Update: pedalum mobile · Weinbergsweg 20 · 10119 Berlin
statt.

Wenn ein Teil des Kaders es vorzieht, im Wald sich gegenseitig zu befriedigen, so soll er es tun. Bloss möge er diesen artigen Thread nicht beschmutzen.

Vielen Dank!

Herrlich schreckliche Busfahrten und ein tolles Wochenende in Santa Cruz

So mal wieder ein paar kurze Neuigkeiten vom rob.

Meine Zeit in Tarija laeuft bald ab, mir bleiben noch nicht einmal anderthalb Wochen. Und ich weiss nicht so recht, ob ich mich freuen soll bald wieder weiterzuziehen und Neues zu entdecken, oder ob ich viel lieber hier bleiben werde. Nun ich werde der Stadt hier und meiner Zeit vielleicht eine kleine Traene nachschicken *schnief*, aber ansonsten sehe ich das eher positiv.

Tja, meine Fotos der letzten drei Monate hab ich auch schon, nur leider bekomme ich sie nicht entpackt – ist aber nicht meine Schuld, wirklich (hoffentlich).
Und die leidliche Geschichte mit meinem Telefon ist eine, wie sie Bolivien im Alltag an jeder Ecke schreibt. Vor knapp zwei Monaten , als ich hier einzog, hiess es, dass ich es in ein paar Tagen nutzen koenne. Wochen vergingen und es war noch nicht freigeschaltet. Immer wenn ich Jorge traf, hiess es, er mache es bald. Einmal hat er mich weich gelabert, er werde sich bestimmt und mit aller Sicherheit zu 100% noch heute, nein jetzt gleich darum kuemmern. Nichts ist passiert, Tage und Wochen vergehen, Zusage um Zusage kommt und geht. Soll man sich drueber aufregen? Nee, aendert ja doch nischt. Also warten und hoffen. Negetaive Thinking als Quelle positiven Lebenselixiers… ‚Herrlich schreckliche Busfahrten und ein tolles Wochenende in Santa Cruz‘ weiterlesen …

Eule meets Eule

Bereits einmal verfasste ich einen meiner längsten Beitrage und löschte ihn versehentlich vor dem abschicken, trotzallem will ich es noch mal wagen, den geneigten Leser mit langwierigen und noch langweiligeren Buchstabenaneinandereihungen zu belästigen.

TOUR DE FRANCE in Deutschland:

Es war Freitag der 8. Juli im Jahre 2005 nach der Niederkunft unseres Heilands, als Johannes (Yo Gomez) und ich uns aufmachten die badische Metropole Karlsruhe via Asphaltband zu erreichen. Zahlreiche Familien aus den nördlichen und westlichen Anrainerstaaten (vornehmlich mit gelben Nummernschildern ausgestattet) bereiteten diesem Unterfangen wenig Freude und so setzten wir die Reise nach dem malerischen Heidelberg auf der Landstraße fort. Doch auch diese war nicht Menschenleer, tummelten sich dort bereits auffallend viele Zweiradler in Richtung Süden. ‚Eule meets Eule‘ weiterlesen …

In der grünen Hölle

Nach einem Telefonat am Freitag hatten G-Punkt und ich beschlossen am Wochende eine ruhige Runde zu drehen. PDa, der noch durch eine alte Kriegsverletzung gehandicapt ist, sagte spontan seine Teilnahme zu und so trafen wir uns am Sonntag um 10:00 an der Oberbaumbrücke. Hier tobte noch oder schon wieder das Leben. Überall sah man Party-People in der entsprechenden Verfassung und solchermassen abgeschreckt fuhren wir los. Das einrollen erfolgte in recht hohem Tempo und das Zielgebiet war schnell erreicht. PDa übernahm die Rolle des Guide und in rasanter Fahrt ging es in Richtung Kanonenberge. Ein ständiger Wechsel zwischen Forstautobahn und Trails machte die Fahrt sehr abwechslungsreich. Teilweise ging es über sehr schmale, fast komplett zugewachsene Pfade weiter und mehr als einmal wünschte ich mir eine Machete um der sich mir widersetzenden Natur Einhalt zu gebieten. Da es sehr warm war und teilweise eine fast hundert prozentige Luftfeuchtigkeit herrschte hatte ich teilweise das Gefühl durch tropische Urwälder zu fahren. Der Schweiß floß in wahren Sturzbächen aus allen Poren und man konnte kaum so schnell trinken wie man das kühle Nass wieder verlor. Ich fragte mich wie PDa mit nur einer Flasche über die Runden kam und überhaupt, für einen Versehrten legte der Guide ein hohes Tempo vor, dem ich nur mit Mühe folgen konnte. Nach einigem Auf und Ab erreichten wir dann die Radar-Station an der wir eine kurze Pause einlegten.

G-Punkt und PDa ‚In der grünen Hölle‘ weiterlesen …

ESK zeigt Flagge in Mecklenburg

von Ackebua

Also gut, auf Grund der wenigen Zeit, die den Partizipanten des vergangenen Wochenendes anscheinend auch noch abhanden gekommen ist, wurde bisher noch kein Fünkchen Information verteilt. Aber DD als unser persönlicher Team-Eule hat natürlich ein Anrecht auf Berichterstattung, die ich hier – meiner Kader-eigenen Meldepflicht nachkommend – von mir geben werde.

Freitag, 01.07.:

Es strömt wie aus Kannen vom Himmel, als RiFli mich mit seinem Team-Transporter im wunderschönen Pankow abholt. Als ich aus der Tür trete, regenet mir die Scheisze direkt auf den Kopp, und ich fluche wie ein wildgewordener Jockel. Mein Rädchen und die 75 Kg Reisegepäck sind schnell verstaut, und ab geht die Reise gen Parchim. 2 Stunden später erreichen wir das Ziel, und siehe da, es tröpfelt nur noch ein wenig. Die Straßen sind auch nur feucht, und wir freuen uns auf eine vielleicht trockene Hatz gegen die Uhr.
Nach ausreichend Warmgefahre starte ich als Erster von uns um exakt 2018. Husten folgt mir dann 5min später, und auch RiFli begibt sich weitere 2 min später auf den Weg. Aus den versprochenen 10Km wurden kurzerhand 15Km gemacht, was mir moralisch den Todesstoß gab. Acke, der nicht so richtig leiden kann und Schmerzen nicht ertragen möchte, soll also 5Km mehr durch die Hölle gehen! ‚ESK zeigt Flagge in Mecklenburg‘ weiterlesen …

Fahrt ins Wochenende

Ich darf dann mal kurz resuemieren:

80 km, 4 Stunden, Dauerregen, Ankunft im Dunklen, alle Lampen ausgefallen, rikman dann doch ganz schoen fertig gewesen.

Wie es dazu kam: Am Montag, als unser liebster Zweiradkrauter Arthur Dent seinen Geburtstag mit uns verbringen musste, liess der Oberst die Chance, mich zu einer gemeinsamen Tour zu ueberreden mal wieder nicht aus. Also wurde irgendwie zugesagt. Freitag, puenktlich um 16:50 stiegen der Oberst und der rikman in die ueberfuellte S-Bahn nach O-Burg, wo wir auf den exorbitantesten aller Carbonfrickler – J-CooP – trafen. Er erzaehlte uns gleich von seinem selbstgebauten Carbonsattel und dass er einen Flite TT dafuer zerflext hat. Nun ja. Jeder wie er lustig ist.

In O-Burg wurde dann noch schnell der samt Transalprucksack auf dem Bahnsteig wartende schotti65 ueberredet mitzukommen („Wir haben doch Licht mit“, „Es werden nur 50 km“, na ja, ihr kennt das ja – ich falle ja auch immer wieder auf den Schaiss rein).

Es ging los. Diesmal gab der Oberst einen alternativen Weg durch die Stadt zum Besten – ein netter Trail entlang der Westseite des Lehnitzsees. Wir wurden direkt an der Bruecke bei der Lehnitzschleuse wieder aus dem Wald gespuckt. Ein paar Meter ging es noch parallel des Oder-Havel-Kanals bevor wir wieder in den Wald entschwanden.

So langsam begannen sich die bis jetzt vereinzelt auftretenden Tropfen in einen ehrlichen Dauerregen zu verwandeln – ein Glueck, dass es einigermassen milde Temperaturen hatte.

Ueber den weiteren Streckenverlauf kann ich mich nur ausschweigen, da ich nicht viel davon mitbekommen habe. Ich hoffe da auf unseren Hofgeografen (nein, nicht du rob!).

Ich machte mir waehrend der gesamten Tour eigentlich eher einen Ruhigen, da meine Beine noch von der Woche ganz schoen schwer waren. So liess ich immer einen gebuehrenden Abstand zwischen mir und den anderen drei Jungs. Das hat auch ein bisschen psychologischen Hintergrund: Das Gefuehl, einer der Staerkeren in der Gruppe zu sein, macht die Leute gut gelaunt und einem hoerig. Ich werde das zu gegebener Zeit schamlos ausnutzen.

Vorbei an der grossen Sendeanlage bei Zehlendorf (bei O-Burg, nicht der Stadteil von Berlin) ging es immer weiter durch den Wald – ich habe echt keine Vorstellung, wo wir ueberall lang sind. Zwischenzeitlich, habe ich die Jungs einmal garnicht mehr gesehen – sie waren schlicht einfach abgebogen und ich habs nicht mitbekommen. Na ja, fuersorglich wie er ist, hat der Oberst sich dann erbarmt doch noch mal einen Kilometer durch den Zuckersand zurueckzufahren und mich einzusammeln.

Nun ja, irgendwann sollten es noch „zwanzig Kilometer“ sein (Aussage jockel) – ich multiplizierte im Kopf mal 1,852 und addierte noch fuenf Kilometer und kam so auf den richtigen Wert. Diese Formel ist uebrigens universell anwendbar, wenn es um von jockel propagierte Kilometerzahlen geht. Der aufmerksame Seefahrer wird bemerken, dass der Faktor 1,852 genau dem entspricht, den man zur Umrechnung von Kilometer in Seemeilen benutzt.

Warum der Oberst Seemeilen meint, aber Kilometer ansagt, kann wohl nur er selbst erklaeren.

Irgendwann brach dann auch die Daemmerung und Dunkelheit ueber uns herein, was J-CooP und jockel mit dem Anschalten ihrer Lampen konterten. Die Freude ueber die beleuchteten Wege hielt aber fuer die Jungs nicht lange an (fuer mich sowieso nicht, da ich immer noch ausser Reichweite war). Beide Lampen versagten innerhalb weniger Minuten ihren Dienst. Gut so.

Irgendwie kamen wir dann gegen kurz nach 22 Uhr in Bernau (ja, genau! Nicht Fuerstenberg) an, wo erst mal die erstbeste Tankstelle ausgeraeubert wurde. Hinterlassen haben wir dort bloss Dreck. Der gesamte Fussboden sah wirklich furchtbar aus, nachdem wir da raus sind.

Am Bahnhof erwartete uns eine bereitsstehende S-Bahn, in der man sich trockene Sachen anziehen und das eine oder andere Bier wegziehen konnte.

Schoen wars.

Billiger als Bike-Mailorder? Geht nicht? Geht doch!

Heute am Sonntag bin ich nach einem gemuetlichen Vormittag nach dem Mittag zum Mercado Campesino gefahren. Dieses grosse Marktviertel liegt etwas ausserhalb des Stadtzentrums und man kann dort, wie es der Name schon verraet, alles kaufen, was von Bauern produziert wurde. Also von Obst und Gemuese ueber Obst und Gemuese und Nahrungsmittels bis hin zu Obst und Gemuese. Ist wirklich ein uebervoller, enger, toller Markt. Das Wetter hier spielt auch gut mit mir, es sind winterliche knapp 30ºC. Ich hab mir also etwas Obst gekauft fuer nen Fruchtsalat und bin dann zu Fuss zurueck gelaufen. Schliesslich, und das war mein eigentliches Anliegen, wollte ich mir mal ein paar Fahrradlaeden ansehen dort in der Naehe… ‚Billiger als Bike-Mailorder? Geht nicht? Geht doch!‘ weiterlesen …

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Tour mit Lagerfeuerromantik

An einem der nächsten Wochenenden soll es eine gemütliche Tour in großer Gruppe geben. Dem wird auch das Tempo angepaßt.

Unterwegs dürfte sich bei ansprechenden klimatischen Bedingungen garantiert ein lauschiger See finden um die brennenden Muskeln etwas abzukühlen. Also Badehose einpacken!

Anschließend wird gemeinsam ums Lagerfeuer gesessen, und bei Bier und Fleisch von vergangenen Abenteuern erzählt.

Über das Datum könnt ihr hier im Forum abstimmen.

Start wird voraussichtlich in Potsdam am Hauptbahnhof sein. Die genaue Zeit wird rechtzeitig bekannt gegeben.