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Die glazigen geprägte Oberflächengestalt Brandenburgs

Geologischer Exkurs

Dieses vielschichtige Bild ist durch komplizierte Lagerungsverhältnisse gekennzeichnet. Aber zunächst zum weitaus tieferen Untergrund:

Profil des geologisches Untergrundes
Profil des geologisches Untergrundes

Unter den quartären und tertiären Ablagerungen (In Abbildung x mit hellblau und gelb gekennzeichnet) befinden sich weitere geologische Schichten, welche gen Süden ansteigend, ab dem mittleren Deutschland aufgrund von tektonischen Verwerfungen für die Bildung der Mittelgebirgslandschaften verantwortlich ist. Lediglich aufsteigende Salze (Intrusionen) aus dem Zechstein (geologische Zeiteinheit ca. 250 Mio. Jahre vor heute) sorgen für ein punkthaftes auftreten anderer Gesteinsarten (Kalkgesteine in Rüdersdorf).

Geologisches Profil BrandenburgsDoch auch die oberen Teile des Untergrundes sind, wie schon angesprochen, durch komplexe Lagerungsverhältnisse [link zu komplexem bild geologie1] gekennzeichnet, welche ihren Ursprung in der Schuppung, Faltung, Stauchung, Aufschürfung der Gletscher sowie dem Nebeneinander von Aufschüttung und Abtragung oder Umlagerung und Überprägung haben. Das verlinkte Bild eines geologischen Schnittes durch Brandenburg vom Fläming bis zur Uckermark ist etwas kompliziert, es soll jedoch nur zur Anschauerung dienen und zum Widerlegen der Vorstellung, unter dem märkischen Boden gäbe es nur Zuckersand. Vielmehr findet man verschiedene Schichten und Lagerungen verschiedenen Materials verschiedener Herkunft. Exemplarisch kann man sich dafür die Wechsellagerung des Hohen Flämings ganz am linken Rand des Profils herausnehmen. Dort wechseln sich über fast 200m Mächtigkeit feine oder kiesige Schmelzwassersande, feinste Tone oder Schluffe mit gröberen Geschieben ab.

9 Kommentare

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  • Man Rob,
    ich habe mir jetzt alles durchgelesen und bin mir nicht sicher, ob ich alles verstanden habe (befinde mich nach der heutigen Tour aber auch in einer geistigen Ausnahmesituation). Trotzdem: Respekt. Du solltest zum Thema promovieren. Ich meine, ein Professor im ESK ist ein wenig dünn. Ein Dr. sollte schon noch drin sein (ich nicht, ich bin zu doof). Also gib Dir Mühe.

  • Aha Herr kand. Dipl. Geogr. ,

    das mag ja alles mehr oder weniger richtig sein, jedoch hapert es in der formalen Ausführung beträchtlich. So bekommt er nicht mal sein Diplom…

    Wo bleiben die Literaturangaben? Wußten sie das alles selbst? Wenn sie in ihren Schriften zitieren, dann geben sie es an!

    Aber inhaltlich mag es zu gefallen ;-)))

    Lasse das aber trotzdem nochmal durch unseren Diplomanden Tom überprüfen, ist doch sein Steckenpferd Geographie Studenten in die Mangel zu nehmen.

    Brav Robert, 2+, setzen!

  • tacho rob,

    ein sehr schöner artikel. ich lese doch immer wieder gern geomorphologische abhandlungen von kollegen.

    du hast die glaziale serie, das fundamentalwerk der deutschen glazialgeomorphologie von unserem guten meister und vorbild herrn a. penck ja angeführt (wenn auch nicht korrekt zitiert). in diesem zusammenhang möchte ich dich darauf hinweisen, daß herr penck seine glaziale serie vor allem an phänomenen der alpinen vergletscherungen aufgestellt hat.

    so sind mir aus unseren norddeutschen vereisungsgebieten keine drumlins bekannt. die drumlins, eine spezialdisziplin meines, leider schon verstorbenen, prof. habbe (siehe z.b. Habbe, K. 1988: Zur Genese der Drumlins im süddeutschen Alpenvorland Bildungsräume, Bildungszeiten, Bildungsbedingungen) konnte ich selbt in einer seminararbeit und zwei exkursoinen mit selbigem professor studieren. eine weitere exkursion in die eiszeitlich überprägten gebiete brandenburgs haben mir die absenz der drumlins deutlich vor augen geführt. gerne lasse ich mich vom gegenteil überzeugen, bitte mit angabe der quelle und, wenn möglich, einem geologischen aufschluß. Dann könnten wir das kapitel drumlins in deutschland neu schreiben!

    bitte beachte dies in eventuellen prüfungssituationen.

    vielen dank!
    Tom

  • freut mich, dass es euch gefällt. aber wegen der note sollten wir uns nochmal unterhalten *ärmel hochkrempel*

    1. die quellenangaben habe ich zuhause und werde sie nachher noch hinzufügen. dann kannst du schnell in die bibo laufen und alles nachlesen 😀

    2. wegen der drumlins: wie ich dir schonmal erzählt habe, gibt es in brandenburg in der unmittelbaren umgebung von dem örtchen brodowin mehrere drumlins. es ist, soweit ich weiß, die einzige stelle in norddeutschland wo dumlins vorkommen. ich werde versuchen a) eine geomorphologische karte einzuscannnen in der dieses vorkommen eingezeichnet ist und sie dir zukommen lassen und b) nach meiner wiederkehr aus südamerika eine radtour nebst fotodokumentarischer aufnahmen machen.

    grüße, rob

  • aber wegen der note sollten wir uns nochmal unterhalten *ärmel hochkrempel*

    Jawoll Rob, immer feste druff. Sind doch nur Miesmacher, wollen uns unsere Drumlins nicht gönnen. Kann jawohl nicht wahr sein.
    Und mit Dir, Darkdesigner, werde ich nicht mehr saufen gehen, wenn ich mal wieder in der “Mainalkopole” bin. 😉

  • Jetzt aber mal nicht die beleidigte Leberwurst spielen…
    Habe eure Endmoränen (bei Bad Freienwalde) zu schätzen gelernt und mit ner 2+ wär Rob bei meinem Prof. nicht durchgekommen.

    Ach lieber Jockel, wir saufen doch auch nicht, oder? Wir pflegen nur die hohe Kunst des Trinksports!
    ;-)))

  • Hallo zusammen!
    Ich habe mal ne Frage , ich möchte ein Vortrag über ” Die nicht vereisten Gebiete während des Weichselglazials” halten, habe aber nicht so recht die Ahnung wo ich passenden Publikationen oder in welchen Büchern ich dazu blättern kann.
    Ích wäre hoch erfreut, wenn mir jemand passenden Autoren oder Buchtitel sagen könnte.
    Vielen Dank schon mal.
    Der Marcus

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