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Mission Eusibussi

von Schotter

Nach einem Gespräch am Donnerstag mit Eusibussi (richtig?) war für mich klar das die Jungs in O-Burg Starthilfe brauchen. Also wurde für Samstag ein Treffen vereinbart!

Nachdem am Freitag rumgedruckst wurde und diese bzw. jene Ausrede angeführt wurde ob der Tour war meine Entschluß klar—– hier hilft nur vor vollendete Tatsachen stellen und wenn nötig Gewalt!

Sonntag 9:00 mein erster Anruf ——-Tochter am Telefon——- Papa schläft noch!——-er ruft zurück!——-hm äh——was nu ?

Motivierend war das nicht, aber es mußte ja sein, also mach ich mich fertig —–Sachen packen, Trinkrucksack, eventuelle Tourverlegung planen, dann trotzdem los zu S-Bahn.

10:00 immer noch kein Rückruf! Na das stinkt doch gewaltig—-ich also wieder——-jetzt hab ich ihn am Hörer, ja ja ich bin gleich startklar ——
willst Du noch Kaffee oder was Essen? Nischt is mehr , jetzt geht´s los sag ich nur noch. Halt, halt Steffen will auch noch mit——na wer sagt´s denn, klappt doch alles!

Also wir los, wobei ich noch erwähnen muß, daß ich meinen Pulsmesser gar nicht erst mitgenommen habe——wird ja doch nur ne C oder D oder Erwärmung! Dacht ich jedenfalls, aber Eusibussi raste gleich los und ich dachte noch sehnsüchtig an den von mir verschmähten Imbiß.

Ich durchschaute natürlich seine Taktik mich erst mal zu schocken und mir Respekt einzuflößen. Meine Hoffnung bestand nun darin auf erste Schwächeerscheinungen zu warten, zu reagieren und im richtigen Moment das Tempo zu erhöhen. Die Beiden wahren sich aber offensichtlich einig darüber mich fertig zu machen, so daß ich doch meine Not hatte so zu tun als gehe alles spurlos an mir vorbei. Die Jungs sind echt clever! Immer wenn ich dachte “jetzt hab ich sie”, hatte einer irgend einen Grund zurück zu bleiben was mich wieder aus meinem Rhythmus brachte.

Wie wir genau gefahren sind weiß ich nu nicht so genau, jedenfalls war Kreuzbuch dabei Zerpenschleuse – Liebenthal- dort sind wir dann eingekehrt und ich dachte wieder an das lecker Hamburger Schnitzel vom Sonntag davor— diesmal hatte Mami aber nicht genug Taschengeld rausgerückt und so ham wa nur nen “Potsdamer” getrunken.

Danach folgte der Abschied unter vorgetäuschten Tränen, denn

1. wollte ich noch nach Rüdnitz einen Besuch machen und von dort nach Bernau
2. war ich froh endlich nicht mehr so tun zu müssen als ob
3. Summe der Kilometer in Bernau 85

Also meine Herren Respekt, ihr seid wohl doch ein paar km ohne mich gefahren!

P.S. Die Strecke von Zerpenschleuse – Marienwerder am Oder – Havel – Kanal und weiter bis Biesenthal ist gut.

Ich hoffe auf Wiederholung und darauf das meine Mission nicht vergebens wahr.

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