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Die erste IBC-Tour im Sektor Berlin/Brandenburg! Legendenverdächtig.

Der
von jockel

Hallo liebe Gemeinde, wie Ihr ja alle wißt hatte ich für diesen heutigen wunderschönen Herbsttag zu einem kleinen Ausflug eingeladen. Der Wetterbericht machte schon gestern ein wenig und heute morgen richtig gute Laune. Ich zitiere: “…max 13°C teilweise sehr ergiebiger Dauerregen.”. Na das ist doch das wofür wir leben.

Na egal erst mal in aller Ruhe den Morgen genossen. Meinem lieben Sohn (1 Jahr) gefiel es heute morgen gegen 05:30 Uhr die Nacht für beendet zu erklären und tat das mit dem ihm eigenen Charme wobei er dann natürlich sofort von seiner lieben Schwester (4) unterstützt wurde. Kennt man ja. Also viel Zeit bis halb 10. 20 Minuten vor Zehn stellte ich dann entsetzt fest, daß es so viel Zeit nun doch nicht war. PANIK: Sch… wo sind die Überschuhe?…. am Bein die Tocher “Papa du sollst nicht weggehen.” “Doch ich muß (der Wald ruaft) außerdem bin ich verabredet. Rauf aufs Rad und 3 Minuten vor Buffalo angekommen am Bahnhof angekommen.

Die Mitstreiter im Einzelnen:

  • der Euch bekannte und allgemein beliebte Rikman
  • ein noch nicht genannt sein wollender Zweiradfachhändler aus der Hauptstadt (mein Spezi in Sachen Rad)
  • ein durch 4 monatiges Geheimtraining in den Tiroler Alpen gestählter Votec Rider und last but hoffentlich not least:
    ich

Arthur Dent fehlte trotz abgebener Starterlaubnis unentschuldigt. War wahrscheinlich mal wieder per Anhalter unterwegs.

Pünklich 09:55 Hopp, rein in die S-Bahn, Pünktlich 10:39 in Strausberg Hopp, raus aus der S-Bahn und nicht lange gefackelt gleich auf dem Bahnsteig Hopp, rauf aufs Rad und ab dafür…

Noch war alles in Ordnung, die Jungs und ich kurbelten locker durch Brandenburgs Wälder, Votec-Man zeigte Anzeichen von Schwäche (typischer Übertrainings- und Geländeprofilunterschätzungseffekt) Doch heldenhaft biss er die Zähne zusammen und gab alles. Stunden später (es waren in der Zwischenzeit so ca. 45 km gefahren und die eine oder andere Geländeerhebung plattgebügelt) passierte das worauf wir uns alle gefreut hatten. Es goß. Dazu kam ein wohlmeinender Wind der, selbstverständlch, von vorne blies und der hier schön des öfteren erwähnte bandenburgische Sand (ich liebe ihn). Mit Wasser versetzt gibt das ein 1a Schleifmittel. Alle beweglichen Teile genießen diese Behandlung und äußern ihr Gefallen an der Sonderbehandlung mit einem nervtötenden Geschleife, Gemahle und was weiß ich noch so alles.

Es lagen noch ca. 30 km vor uns. Der sich bildende Schlamm machte uns auch nicht gerade schneller. So langsam (sagte ich langsam?) brach das Wasser (angenehm auf 10° erwärmt) in allen Sektionen durch die uns umgebende Stoffhülle. Ich sage nur lecker… Augen zu und durch, schließlich sind wir nicht aus Zucker. Wir schafften es. Gegen 15:00 ereichten wir wieder Strausberg (Ja wir hatten die avisierte Tour (alle Teammitglieder stimmten dafür) etwas verändert, da uns alle 20 Minuten eine S-Bahn bei dem Wetter irgendwie besser erschien als alle 30 Minuten ein Zug).

Wir sahen alle hinterher verändert aus. Die Strapazen der nun 76km Tour gruben sich tief in unsere Gesichter (oder war das Dreck???). Gemeinsam wankten wir zum Kiosk und erstanden allerlei Labsal, dann rein in die bereits bereitgestellte S-Bahn (geheizt) und, wir hatten uns mit Vorbedacht trockene Sachen mitgebracht, erst mal Striptease und dann trockene Klamotten. Vielen Dank an die Berliner S-Bahn, die Haltestangen ergeben ein 1a Trockengestell und kuschlig warm war es auch. Ein im Fußboden angeordneter Abfluß wäre mein persönlicher Wunsch.

Ich hoffe Rikman hat die letzten nassen 7km bis zu Hause auch noch gemeistert und sitzt inzwischen wieder gemütlich vorm Fernseher oder Computer oder wer weiß wo. Morgen muß ich zum Zweiradfachhändler und dessen Rad putzen. Er sagte das wäre der Preis für die ultrakorekten Rabatte die er mir gewähren würde (grübel, was er wohl meint). Votec-Man hat hoffentlich auch überlebt und freut sich wieder auf sein gemütliches Tiroler Sporthotel.

Fazit: Es war eine sehr schöne Tour
Bewertung: 4 Punkte
Preis-Leistung: na sagen wir mal auch 4 Punkte

1 Kommentar

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  • Oh ja, gern erinnere ich mich an diese wundervolle Tour zurück: Das erste mal mit jockel und Arthur Dent unterwegs und gleich gezeigt bekommen wie die beiden Geländeradfahren definieren. Zumindest schon mal nicht langsam. Aber dafuer in um so schönerem und mir bis dato unbekannten Gelände.

    Einfach ein Traum von Fahrradausflug! Und das Beste: Es war nur der erste in einer Reihe von vielen wirklich schönen Touren, die ich in der Mark Brandenburg an der Seite von jockel und all den anderen Eisenschweinen fahren durfte.

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