Auszug aus der Masterarbeit von Alice Schwarzbache im Studiengang Geschlechterstudien / Gender Studies, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien, Humboldt Universität zu Berlin.
Schwarzbache, Alice: Zwischen Macht und Gebärdruck: Frauen in Geheimgesellschaften des frühen 21. Jahrhunderts am Beispiel des Eisenschweinkaders Berlin. Bad Belzig: Verlag Eber und Ferkel, 2023.
Wie jede traditionsreiche Geheimgesellschaft in den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte, so ist auch der Berliner Eisenschweinkader durch Verschwiegenheit, Disziplin, seine über Generationen weitergegebenen Rituale und ein für Außenstehende eher mysteriöses Regelwerk gekennzeichnet. Selten nur erhält man Einblick in Machtstrukturen und Entscheidungsprozesse dieser Gesellschaften, viel seltener noch in die Rolle der Frauen innerhalb dieser Organisationen. Die in 2020 in einem privaten Nachlass entdeckten tagebuch-artigen Aufzeichnungen eines nur unter ihrem Pseudonym “Jen*” bekannten weiblichen Mitglieds des Eisenschweinkaders Berlin (im Folgenden ESK) erlauben einen raren Blick in das Innere einer solchen Geheimgesellschaft aus der Perspektive einer Frau. Ziel dieser sich verschiedener qualitativer Methoden (siehe dazu Kapitel 2) bedienenden Arbeit ist es, die von Hartmut Schweinsbichl in seinem Pionierwerk “Harte Kerle mit dicken Schenkel. Identitätskonstruktionen im frühen virtuellen Raum zwischen Mythos und Fiktion” entwickelten Thesen zur Konstruktion von Identität mittels medialer Inszenierungen weiterzuführen und auf die Konstruktion von Geschlecht zu erweitern. [...] ‘Zwischen Macht und Gebärdruck’ weiterlesen …

Im ersten Lauf des Störtebeker-Cups dieser Saison gab es sogleich eine Parknovize. Der hügelige Fritz-Schloss-Park im Wedding wurde unter die Stollen genommen. Der schnelle und abwechslungsreiche Kurs wartete mit vier Anstiegen auf, einer davon musste über eine Treppe zu Fuß erklommen werden. Der Kurs wurde noch entschleunigt, doch die Formel1-echte Bauzaun-Schikane kurz nach dem Start wurde Konie zum Verhängnis. Er kämpfte noch tapfer, musste das Rennen aber aussichtsreich positioniert aufgeben. Es gab einen – überraschend lediglich was den souveränen Vorsprung angeht – klaren Sieger. Doch lassen wir den Ersten dieses Laufes, Ackebua, selber zu Wort kommen:
Der Prolog, so hat es sich nunmehr eingebürgert, stellt die Einführung in die allwinterliche Parkrennserie, den Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cup, dar. Und wie immer soll es das Rennen der etwas anderen Art sein. Zum dritten Mal hintereinander hat der ESK dazu nach Sonnenuntergang in den Volkspark Prenzlauer Berg geladen. Zu den insgesamt 26 Teilnehmern gesellten sich etliche Zuschauer. Und der Rundkurs, welcher Mann gegen Mann gefahren werden musste, war mittels Twobeers stimmgewichtige Kehle leicht erklärt. Von der Anhöhe auf der Wiese bergab und auf dem Teerweg wieder hinauf. Da das aber viel zu einfach gewesen wäre und wir den ganz Schnellen etwas Wind aus den Segeln nehmen wollten, wurde der Modus durch eine kleine aber ungewöhnliche Regel ergänzt. Dass das die schnellen Leute nicht wirklich bremste, nahmen alle Teilnehmer applaudierend in Kauf. 



Der Prolog, immer das etwas andere Rennen beim Störtebeker-Cup, fand dieses Jahr wiederholt im Volkspark Prenzlauer Berg statt. Nur diesmal sollte es nicht bergauf, sondern bergab gehen. Auf Pda’s Idee hin wurde ein Dualslalom-Sprint abgehalten. Der Kurs quer durch den Park wurde jeweils mit roten und blauen Stäben abgesteckt, welche jeder auf seiner Linie zu umfahren hatte. Der Sieg ging dieses Jahr nach Potsdam… 


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