Archiv für die 'Veranstaltungen' Kategorie

Heimat light 2017

… unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer…

Ach wie lang liebäugele ich schon mit der Light. Dieses Jahr gab es einfach keine Ausreden mit den Dresdener Elbspitzaspiranten zur zweiten Vorbereitungstour am Start zu stehen.

‚Heimat light 2017‘ weiterlesen …

Ergebnisse von Tanke zu Tanke (und Fotos)

Es war wieder ein toller Abend! Das Bier (vielen Dank an Schultheiss!) eisgekühlt, die Luft lau, kein Regen, die Strecke sauber. Die Streckenposten machten gute Arbeit, die Fahrer gaben ihr bestes, an der EDV muss noch gearbeitet werden. GarminSchorsch hat schon geschrieben. Vielen Dank an alle, die da waren! ‚Ergebnisse von Tanke zu Tanke (und Fotos)‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

[Harzsturm 2016 – Tag 3] Zur Quelle der Weißen Elster

Wie schafft man eigentlich eine geographisch-historische Verlinkung zwischen dem 6310m hohen Chimborazo in Ecuador und der Quelle der Weißen Elster im tschechischen Elstergebirge (Halštrovské Hory)? Die Auflösung folgt…
In diesem Jahr gastierte der Eisenschweinkader im thüringisch-sächsischen Vogtland. Jedoch nicht im sächsischen Limbach-Oberfrohna, sondern eben im vogtländischen „Limbach Ohnefrohna“. Dieses Limbach liegt eingebettet in einer sanften Mittelgebirgslandschaft, welche jedoch immer wieder von tiefen Tälern mit steilen Hängen eingeschnitten wird. Zu nennen wären da unter anderem die Göltzsch mit der berühnten Göltzschtalbrücke oder auch die Weiße Elster, an deren Ufer sich Weltstädte wie Oelsnitz, Plauen und Greiz ausbreiten. Eben wegen dieser vielen Täler und Flußläufe wartet das Vogtland, trotz der eher geringen Höhen, auch für ambitionierte Mountainbiker mit schönen und technisch anspruchsvollen Strecken auf. ‚[Harzsturm 2016 – Tag 3] Zur Quelle der Weißen Elster‘ weiterlesen …

[KSGC 2015/2016] – 2.Lauf Rodelberg, Treptow

K.S.G.C. Der Wind bläst das Blättermeer wie Fontänen durch die herbstlichen Gassen, begleitet von seinem furchtbaren Gebrüll lässt er die Menschen am heimischen Ofen noch näher zusammenrücken.
Schnee und Eis aus dem hohen Norden lassen zwar noch auf sich warten, nichtsdestotrotz ist es für die wackeren Recken wieder an der Zeit, sich im Kampf Mann gegen Mann zu messen.
Der 2.Lauf des unbarmherzigen Winterwettstreits soll diesmal am Rodelberg im Treptower Park ausgetragen werden, da wo der Blick auf die neue, große Brücke über den Sund fällt.
Für jene, die in diesem Lauf hinterherhängen, hält Klaus nur das Schafott bereit. Kopf und Kragen retten indess kann nur, wer als Sieger aus dem bergigen Scharmützel hervorgeht und den Becher bis zur Neige hievt. Noch werden reichlich Punkte zu vergeben sein, eine ereignisreiche Hatz sei Teilnehmern und Zuschauern versprochen.

Treffpunkt: Saterdag, 12.12. um 12:30 Uhr auf dem Rodelberg

KSGC

Suchbegriffe

Die besten Wasserträger

Der Prolog zum Störtebeker-Cup bietet jedes Jahr ein neues Spektakel, wobei der Modus möglichst lange geheim gehalten wird. In diesem Jahr wurden die besten Wasserträger in einem Staffelrennen gesucht. Die Mannschaften wurden nach der Reihenfolge der Anmeldung zusammengestellt, als zu übergebender Staffelstab dienten Rucksäcke, gefüllt mit 4,5kg Wasserflaschen.

Die Runde war eine Abfahrt auf dem Rodelhang und die Auffahrt auf dem Weg, der zum Ende hin immer steiler wird.
Die Einführungsrunde wurde noch locker in 90 sec bewältigt, unter der Last der Wasserflaschen ging das nicht mehr so einfach. Der Wechselmodus blieb den Mannschaften selbst überlassen, mancher Fahrer fuhr mehrere Runden direkt hintereinander.
Nach 45 Minuten standen die besten Wasserträger fest. Sprotte gewinnt anscheinend jedes Staffelrennen und gab sich auch dieses Jahr beim Siegerbier keine Blöße, genauso wir seine Mitfahrer Opi und Seche. Glückwunsch an die 3!

Ergebnisse des Prologs hier.

Der nächste Lauf ist am 14.11. in der Hasenheide, dann nach dem üblichen Modus.
‚Die besten Wasserträger‘ weiterlesen …

Störtebeker-Cup 2015/2016 – Termine

K.S.G.C.

Auch in diesem Jahr soll die kalte Jahreszeit genutzt werden, um die städtischen Grünanlagen Berlins zu entern und die über unsere Grenzen hinaus bekannte, wilde Hatz abzuhalten. Dem Sieger soll die Ehre gebühren, den Becher zu stürzen.

Prolog: Freitag, 30. Oktober, 17:30 – Oderbruchkippe
1. Lauf: Samstag, 14. November
2. Lauf: Samstag, 12. Dezember
3. Lauf: Samstag, 09. Januar
4. Lauf: Samstag, 13. Februar

KSGC – Wertung 1. Lauf 2014/2015

Trefflichens Wetter und eine anspruchsvolle Strecke warteten auf die Starter, von denen sich ein Großteil erst am Vorabend an Unmengen Bier gelabt hatten. Der spätere Sieger fuhr sich auf der Einführungsrunde platt, die anderen Starter waren so fair, den Start für die Schlauchreparatur zu verschieben. Jasper wußte also, wo die böse Kante ist, die noch viele weitere Schlangenbisse verteilen sollte.

Vielen Dank allen Teilnehmern, vielleicht könnte mal etwas Bildmaterial eingesendet werden….

Wertung

Bilder

[19. Juni 2014] Von Tanke zu Tanke V

Die alljährliche offene Bestenermittlung im Paarzeitfahren des EMPOR Karlshorst Süd steht an. Hier eine kleine Galerie aus den Vorjahren…


‚[19. Juni 2014] Von Tanke zu Tanke V‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

[KSGC 2013/2014] Finale am 15. Februar

K.S.G.C. Die Segel sind gesetzt und der Wind bläst zum Angriff in der letzten Schlacht dieses Winters. Und auch wenn die kalte Jahreszeit uns noch garnicht so streng in seinem Würgegriff hatte und der schmelzende Schnee in den Parks die nasse, dreckige Erde zum Vorschein bringt, der Kampf um die ersten Plätze wird verbittert wie nie, geht es doch um nichts anderes als den Gesamtsieg.
Obhut für dieses Schauspiel bietet die kleine aber feine, grüne Oase namens Anton-Seafkow-Park. Landet pünktlich an, an den Gestanden dieses hügeligen Kleinods, denn nach der schnellen Hatz wollen wir den Sieger und auch alles andere Erdenkliche zünftig begießen. Eine warme Messe, Imbiss und Getränke bietet wiedermals eine in der Nähe gelegene Gaststube.

Zeit: Samstag 15.02.2014, 12:30Uhr
Treffpunkt Rennen: Anton-Seafkow-Park
Treffpunkt für danach: Gaststube in der Kleingartenkolonie hinter der Oderbruchkippe (ca. 14:00)

Suchbegriffe

Hamburg – Berlin aktiv

Seit 23 Jahren ist es möglich, zwischen den Hauptstädten zu fahren. Seit 13 Jahren veranstaltet, wenig betreut und das ist excellent so. So excellent wie der www.audaxclub-sh.de

Wir starten von der Hauptstadt der Liebe im Dunkeln und munkeln von Feuchtgebieten. Die sind des Nachts etwas ausgeblieben, recht nüchtern stehen Teile des Eisenschweinkaders bei ihren Stahlrädern. Zum ersten Mal komplett auf Stahl, aus Stahl. Das ist auch der Grund, warum Twobeers nicht mit darf. Er hat Titan in der Schulter. Die Regeln sagen, Zahngold ist ausgeklammert, andere Implantate nicht. Etwas grenzwertig sind die Karbonspeichen in einem Vorderrad. Auch Alufelgen sind nicht gerne gesehen, doch liegt das Herstelldatum vor der Grenzöffnung 1989.
‚Hamburg – Berlin aktiv‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup

Ein Bericht von DerSachse!

Alles hat ein Ende – nur beim Durst verhält es sich ein wenig anders!

Ein spätsommerlicher Freitagabend, der Malocher sitzt uff ne Molle in seiner Stampe, der ambitionierte Freizeitsportler spult erst seine Trainingsrunde runter und trinkt dann sein wohlverdientes (alkoholfreies) Pils… Nur das gemeine Eisenschwein hält es ganz und gar nicht wie „Otto Normal“, sondern trifft sich im Gebüsch um den körperlichen Wettstreit mit dem hinunterstürzen des güldenen Saftes zu kombinieren.
So geschehen am letzten Freitag des Augusts, doch alles der Reihe nach. ’33. Walther von der Vogelweide Gedächtnisscup‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

III. Huschke-Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926

Ein Rennbericht von Jannibal aus Hamburg, dankenswerterweise kopiert. Quelle!

Jörg holt mich pünktlich um 5 Uhr ab. Und unterwegs ist sogar war noch ein Kaffee möglich, so pünktlich. Wir fahren im Sonnenaufgang gegen Osten, leichter Nebel über den Feldern und Rehe überall. Sonst nichts, ist ja Brandenburg. In Oranienburg, eine Stadt oberhalb von Berlin, suchen wir nach dem Gedenkstein für Adolf Huschke. Jörg bleibt ruhig, so ein Stein kann nicht weg sein. Ist er aber in Oranienburg, denn er steht in Sachsenhausen, geht aber unter vor lauter Hinweisen an das KZ.

Am Huschke Gedenkstein sehen wir bei der unser ersten Irrfahrt einen alten Mann stehen, bei der zweiten Suche war er weg und taucht im Rückspeigel auf. Der Geist von Huschke denken wir. Das Auto parken wir in einer Seitenstraße, wo schon ein Eisenschwein sein Material zusammenbaut. Wir legen unsere Freizeitklamotten ab und wechseln in alte Sachen und damit auch die Zeit. ‚III. Huschke-Gedenkfahrt, Oranienburg am 1.9.1926‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

In Velo Veritas – oder „Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein“

Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein,
sonst wär‘ die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein;
drum tu den Wein ich auch nicht trinken, sondern beissen,
und hab den Roten grad so gern als wie den Weissen.
Und schwören könnt’ich, dass ich eine Reblaus g’wesen bin,
ich weiss bestimmt, ich hab‘ gehaust in einem Weingarten bei Wien,
drum hab‘ den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wenn ich stirb, möcht ich a Reblaus wieder werd’n

Der ESK, von jeher bekannt für seine genuß- und trinkfreudigen Kadermitglieder, erhörte die Rufe der beiden Urwiener Moser Hans und Watzl Horst und entsandte sechs von ihnen, sich am Wein zu laben. Weiterer Auftrag: sich die Hügel und Schotterpisten des Weinviertels mit dem Material und im Gewande der Altvorderen untertan zu machen und der Konkurrenz bei der In Velo Veritas das Fürchten zu lehren.

IMG_0143

‚In Velo Veritas – oder „Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein“‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht

So hat Rudolf S. nicht mal gezittert, als er für eine große deutsche Tageszeitung in den eiskalten Pool steigen mußte. „Verdammte Axt“ denkt er, „so geht das nicht!“ Seine Gräfin hätte gerne mal wieder ein schönes Photo von ihm, möglichst mit einem siegreichen Helden an seiner Seite. Doch wie soll das gelingen, wenn man nicht eingeladen wird? „Immer finden die wirklich lustigen Sachen woanders statt, das muß ich ändern!“ Und so schmiedet er einen Plan, der von der UCI auch alsbald umgesetzt wird. Kein Lizenzinhaber darf mehr dort starten, wo es Spaß macht, sonst wird gesperrt!
„Und bei allen genehmigten Veranstaltungen müssen sie mich nicht einladen, da kann ich einfach so hin und die müssen mir noch das Zimmer zahlen!“ schmunzelt Rudolf S. in seinen Bart. ‚Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

[20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

Die alljährliche offene Bestenermittlung im Paarzeitfahren des EMPOR Karlshorst Süd steht an. Hier eine kleine Galerie aus den Vorjahren…

Treff ist am 20. Juni 2013, 20:00 Kronprinzessinnenweg Einmündung Havelchaussee, Start ist um 20:30. Die Strecke ist wie in den Vorjahren ca. 18km lang. Zugelassen sind Herrenfahrer und Preisgeldfahrer, es gibt keine Extrawertungen.

Nach Lebensalter, Art und Zustand des Rennmaterials und Höhe des Nenngeldes können Zeitgutschriften in noch festzulegender Höhe durch das parteiische Schiedsgericht zugesprochen werden. Anmeldung mit Name des Teams und der Teilnehmer bitte hier als Kommentar.

Wir freuen uns!

Übrigens ist das eine gute Möglichkeit zum Testen für das Paarzeitfahren des German Cycling Cups zehn Tage später:
http://www.deutschland-grand-prix.de/wettbewerbe/paarzeitfahren/__Paarzeitfahren.html

Twobeers

Meldungen:
1. Team Wim Vansevenant (Onkel / Kreuzpeilung)
2. Team Kaputt-aus-Wien (Mitstreiter/Twobeers)
3. Team Diamant (GTDanni / Bemme)
4. Team Phonak-Simulanten (Sam & Sandten)
5. Team MARC & BERND
6. Team Suicycle (Konni/Sven)
7. Team Friesch-Auf! (Markus / Thorsten)
8. Team EMPOR Karlshorst Süd (Sachse / OnkelW)
9. Equipe TI-Raleigh (PDa / Boom)
10. Team eventassec (KramersBüro / Schosse)
11. Team YoungSters (Gobbi / André)
12. Team BRC Endspurt (Martin / Sebastian)
13. Team Bruchpiloten (Erik/ Thomas)
14. Team Staublunge (Staub + Husten)
15. Team vonWindoff (vonWindoff / Olli)
16. Team Saschistique (Saschist + Konz)
17. Team Thilo/Niels (Thilo/Niels)
18. Team Team BRC Endspurt II (Markus & André)
19. Team “Franconian Knights”(Chief/James)
20. Team FastAndFurious (Boniperti / Transalpspezi)
21. Team Partnerboerse (Carsten / Coepenicker)

Suchbegriffe

KSGC 2012/2013 – Finale

Schon liegt die Stadt im Morgenrot,
auf einem Drellstein sitzt der Tod
und grinst und geigt –
das Haupt geneigt.

Von Ferne her,
da klingt so dumpf, da klappt so schwer das Beil – das Beil der Guillotine.
Und wenn der Henker einen packt,
der Knochengeiger spielt den Takt,
die Melodei ist einerlei.

Hinab

‚KSGC 2012/2013 – Finale‘ weiterlesen …

[KSGC 2012/2013] Prolog im Görlitzer Park

K.S.G.C. Wenn die welken Blätten von den Bäumen fallen, der Wind scharf wie eine Rasierklinge durch die Dünen fegt und sich das spärliche Licht der untergehenden Sonne glutrot zwischen dunklen Wolken seinen Weg bahnt, hält der Herbst die Gestade der Großstadt fest in seinen Klauen. Die Tage werden kürzer, die Nacht gewinnt die Oberhand, klamme Kälte lässt die Kapuze immer tiefer ins Gesicht wandern – der Winter steht vor der Tür. Morgendlicher Frost liegt schwer auf den Wiesen und eine erste dünne Eisschicht zwingt die unsteten Wasser zur Ruhe. Es ist gewiss: die Uhr hat längst zum winterlichen Wettstreit geschlagen.

Wie jedes Jahr werden, versteckt im Häusermeer der Stadt, die grünen Inseln Berlins zum Schauplatz des Kampfes Mann gegen Mann. Dann fallen die letzten Unerschrockenen auf ihren Stahlrössern wie Piraten in die Parks ein, um ihrem illustren Spiel zu fröhnen. Die Säbel werden gewetzt, der Puls schlägt in die Höhe und auf den Lippen liegt der Geschmack von Blut.
Doch bevor der Wettkampf so richtig an Fahrt gewinnt, gilt es, alle Willigen zu einem ersten Treffen zusammenrufen. Der Auftakt zum diesjährigen Wettstreit findet im Görlitzer Park statt. Pünktlich zur bürgerlichen Dämmerung werden wir uns auf dem Rodelberg am östlichen Ende des Parks zusammenfinden, um die Saison gebührend zu eröffnen. Im Anschluss gilt es, nach alter Väter Sitte, Hunger und Durst in einer gemütlichen Gastwirtschaft zu Stillen.

Treffpunkt: Rodelberg im Görlitzer Park
Zeitpunkt: Freitag, 26.10., 1800
Karte: ‚[KSGC 2012/2013] Prolog im Görlitzer Park‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

Zwischen Macht und Gebärdruck

Auszug aus der Masterarbeit von Alice Schwarzbache im Studiengang Geschlechterstudien / Gender Studies, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien, Humboldt Universität zu Berlin.

Schwarzbache, Alice: Zwischen Macht und Gebärdruck: Frauen in Geheimgesellschaften des frühen 21. Jahrhunderts am Beispiel des Eisenschweinkaders Berlin. Bad Belzig: Verlag Eber und Ferkel, 2023.

Wie jede traditionsreiche Geheimgesellschaft in den Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte, so ist auch der Berliner Eisenschweinkader durch Verschwiegenheit, Disziplin, seine über Generationen weitergegebenen Rituale und ein für Außenstehende eher mysteriöses Regelwerk gekennzeichnet. Selten nur erhält man Einblick in Machtstrukturen und Entscheidungsprozesse dieser Gesellschaften, viel seltener noch in die Rolle der Frauen innerhalb dieser Organisationen. Die in 2020 in einem privaten Nachlass entdeckten tagebuch-artigen Aufzeichnungen eines nur unter ihrem Pseudonym „Jen*“ bekannten weiblichen Mitglieds des Eisenschweinkaders Berlin (im Folgenden ESK) erlauben einen raren Blick in das Innere einer solchen Geheimgesellschaft aus der Perspektive einer Frau. Ziel dieser sich verschiedener qualitativer Methoden (siehe dazu Kapitel 2) bedienenden Arbeit ist es, die von Hartmut Schweinsbichl in seinem Pionierwerk „Harte Kerle mit dicken Schenkel. Identitätskonstruktionen im frühen virtuellen Raum zwischen Mythos und Fiktion“ entwickelten Thesen zur Konstruktion von Identität mittels medialer Inszenierungen weiterzuführen und auf die Konstruktion von Geschlecht zu erweitern. […] ‚Zwischen Macht und Gebärdruck‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

IRN International – exklusiv

Anlässlich der öffentlichen Verlautbarung der sensationellen Neugründung des Teams „Ru-Fa Rennsport“, unter der herrschenden Hand des Titanen, Teamchefs und Konstrukteurs R. Fauss, traf unser Hans-Dampf und Starreporter Didi Senftenberg den ehemaligen Radfahrer und mehrfachen L`Eroica-Teilnehmer Dieter Kemper zu einem Gespräch.

R. Fauss - Autogrammkarte aus dem bestand von D. Kemper
R. Fauss – Autogrammkarte aus der Sammlung von D. Kemper

Kemper, der seit einigen Jahren dem internationalen Rennzirkus fern blieb, befand sich zwischenzeitlich in einem regelrecht desolaten Zustand. Die Aufkündigung aller Verträge durch Fauss, sowie der Entzug von Rennmaschine und Material, stürzten den mental stark angeschlagenen Kemper in eine regelrechte Lebens- und Schaffenskrise.

Es schien, als ob der ehemalige Protegé Rudolph Fauss seinen Freund Kemper buchstäblich fallen ließ, nachdem dieser sich im Anschluss an die L`Eroica 2010 kritisch über die Stabilität des von Fauss gestellten Rahmens äußerte. Doch nun scheint das Herz des stählenden Titanen der Deutschen Radsportindustrie zu erweichen: Fauss übergab am vergangenen Wochenende in einer feierlichen Geste dem zitternden Kemper eben jenes Sportgerät, welches Kemper 2010 auf einen zweiten Platz, hinter dem mit fragwürdigen Methoden arbeitenden Italiener Gianni Motta, trieb.

Ein sichtlich bewegter Kemper gab sich kämpferisch und nannte dieses die „größte Chance seines Lebens“. Er würde sich des Teams würdig erweisen, besonders weil sein treuer Wegkumpane, Freund und Kupferstecher Siggi Staub mit von der Partie sei. „Durch die Hölle“ würde er für Staub gehen und „alles tun was getan werden müsse, um Siggi nach vorn zu fahren!“.

Offensichtlich wurde damit auch die Stallorder: Staub wird 2012 im Team „Ru-Fa Rennsport“ als Siegesanwärter gehandelt, Kemper fährt als Domestik nach Italien.

Es gilt abzuwarten, ob diese emotionale Ladung Sprengstoff, die Fauss für die diesjährige Austragung der L`Eroica zusammen stellt, den Erwartungen entsprechen wird. In jedem Fall ist mit epischen Ereignissen, mit aggressiven Attacken und einem Rennen voller Hingabe und Herzblut zu rechnen.

IRN wird die akribische Vorbereitung des Teams weiter mit verfolgen. Es war zu hören, dass Kemper den ersten Teil seines Trainings auf der spanischen Insel Mallorca, Staub hingegen im nasskalten Belgien absolvieren wird. Sollte dieses bereits ein Fingerzeig sein? Ist Kemper zu alt für derartige Belastungen? Kann er die Herausforderungen einer L`Eroica überhaupt noch bestehen? IRN zweifelt.

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

[KSCG 2011/12] Der Bericht zum 1. Lauf

Im ersten Lauf des Störtebeker-Cups dieser Saison gab es sogleich eine Parknovize. Der hügelige Fritz-Schloss-Park im Wedding wurde unter die Stollen genommen. Der schnelle und abwechslungsreiche Kurs wartete mit vier Anstiegen auf, einer davon musste über eine Treppe zu Fuß erklommen werden. Der Kurs wurde noch entschleunigt, doch die Formel1-echte Bauzaun-Schikane kurz nach dem Start wurde Konie zum Verhängnis. Er kämpfte noch tapfer, musste das Rennen aber aussichtsreich positioniert aufgeben. Es gab einen – überraschend lediglich was den souveränen Vorsprung angeht – klaren Sieger. Doch lassen wir den Ersten dieses Laufes, Ackebua, selber zu Wort kommen:
‚[KSCG 2011/12] Der Bericht zum 1. Lauf‘ weiterlesen …

[KSGC] 1. Lauf 11/12 Fritz-Schloß-Park

K.S.G.C.Der Fritz-Schloß-Park

„Wo haben die Scheißkerle nur den Zaster versteckt!“, sticht es in seinem Kopf, als er durch das Grün streift. Nach dem Besuch seiner ‚Freunde‘ in der nahen, öffentlichen Kerkeranstalt weiß der alte Klaus genau, wo er zu suchen hat, um versteckte Schätze zu heben.

Die, die meinen, ohne Becher könnten sie Klaus eher ein Schnippen schlagen, sollen kommen:

Treffpunkt: am Samstag, 12.11., 12:30 Uhr.
Anhöhe mit Denkmal im Fritz-Schloß-Park.

KSGC

Suchbegriffe

[KSGC 2011/12] Der Prolog

Der Prolog, so hat es sich nunmehr eingebürgert, stellt die Einführung in die allwinterliche Parkrennserie, den Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cup, dar. Und wie immer soll es das Rennen der etwas anderen Art sein. Zum dritten Mal hintereinander hat der ESK dazu nach Sonnenuntergang in den Volkspark Prenzlauer Berg geladen. Zu den insgesamt 26 Teilnehmern gesellten sich etliche Zuschauer. Und der Rundkurs, welcher Mann gegen Mann gefahren werden musste, war mittels Twobeers stimmgewichtige Kehle leicht erklärt. Von der Anhöhe auf der Wiese bergab und auf dem Teerweg wieder hinauf. Da das aber viel zu einfach gewesen wäre und wir den ganz Schnellen etwas Wind aus den Segeln nehmen wollten, wurde der Modus durch eine kleine aber ungewöhnliche Regel ergänzt. Dass das die schnellen Leute nicht wirklich bremste, nahmen alle Teilnehmer applaudierend in Kauf. ‚[KSGC 2011/12] Der Prolog‘ weiterlesen …

Suchbegriffe

Kopp ap!

Mannlüd! De lesde Sömmertied hett die Likedeeler bannig verminnert. Mennig Bestlüd wern op de See umkamen, mennig hett de Sük, mennig Lüd wern biärlich. Awer de leewe Häärgott hett uns een Updrag geven, dat wie in de Wintertied uns allwedders berabbeln sülln to ne neuwe Kru.

Alsdenn sök ick vosse Keerls, wo n Püsterich nümmer wechweihn taut un leifig mutt he sün un nech so’n tapperich Unnussel un he mutt Dusel hebben.

Nu frach ick inn Rund: Biste danne genooch for miene neuwe Kru? Denn kümm to n Berch anne Oderbrookstraat op’n lesden Fredag in Oktobermaant. Bring dien Fietzen met un wenn de um Klock söss da weerst, denn schall wie uns bekieken.

W.v.d.V.G.C 2011

W.v.d.V.G.C 2011: Ich möchte hiermit dem blöden Arsch J-Coop seinen Pokal zum dritten mal überreichen!

Bezwinge den Erbeskopf

Und hier noch der Rennbericht von gretli. Erstes Rennen in der dritten Saison auf dem Rad… :-)
Bilder haben Eule und Mischi schon geliefert, daher hier nur Prosa:
‚Bezwinge den Erbeskopf‘ weiterlesen …

Suchbegriffe