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	<title>EISENSCHWEINKADER &#187; Kategorie: Touren</title>
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		<title>Rennsteig&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 22:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Unverhofft und im allerletzten Augenblick habe ich es doch noch geschafft und bin ein wenig auf dem Rennsteig unterwegs gewesen. Am 30.12.11 ergab sich die Gelegenheit, welche unverzüglich und rücksichtslos genutzt wurde. Es traf sich dabei, das ich dabei den ersten und vorerst einzigen Schneetag in diesem Teil Thüringens, in diesem Winter erwischte. Bereits 48 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unverhofft und im allerletzten Augenblick habe ich es doch noch geschafft und bin ein wenig auf dem Rennsteig unterwegs gewesen. Am 30.12.11 ergab sich die Gelegenheit, welche unverzüglich und rücksichtslos genutzt wurde. Es traf sich dabei, das ich dabei den ersten und vorerst einzigen Schneetag in diesem Teil Thüringens, in diesem Winter erwischte. Bereits 48 Stunden später habe ich mir auf genau diesen Wegen das Eiswasser um die Ohren gespritzt. Aber wie schon gesagt, am 30. war die Welt dort oben in Ordnung, was bedeutet: Ruhig und menschenleer.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68445-1/IMG_5644.JPG"><img class="aligncenter colorbox-3066" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68447-2/IMG_5644.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig..."  title="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
<em>Bei Schlegel</em> <span id="more-3066"></span></p>
<p>Und besonders letzteres ist es ja, was mir in Zürich komplett abgeht. Mich wundert immer wieder, wie so eine verhältnismässig kleine Stadt (180.000 Einwohner in Z, ca. 1,8 Mio in der Agglomeration) an jeglichen Kalendertagen, so viele Leute in die umliegenden Gegenden entsenden kann. Man findet nicht eine Ecke, an welcher man dort tatsächlich ungestört seiner Freizeitbeschäftigung nachgehen kann. Aber ich will nicht vom ungeliebten Zürich sprechen, sondern vom geliebten Frankenwald, welcher sich am südöstlichsten Ende des Rennsteiges etwas ins (politisch und sprachliche) Thüringen hinein erstreckt.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68422-1/IMG_5639.JPG"><img class="colorbox-3066"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68424-2/IMG_5639.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig..." width="580" title="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  | abgelegt unter touren " /><br />
<em>Erste Verwehungen</em></a></p>
<p>An diesem 30.12.11 hatte es tatsächlich geschneit. Und wirkten die paar, im letzten Büchsenlicht des 29.12. herum torkelnden Flocken, angesichts der herrschenden Temperaturen, noch einigermassen lächerlich, ergab sich am Morgen des besagten 30.12. ein etwas anderes Bild. Eine, in einer Höhe von 475m beinahe geschlossene Schneedecke, welche mit zunehmender Höhe immer ernstzunehmender wurde. Kurz vor Schlegel (635m) dann die ersten Verwehungen und missmutige Dorfbewohner beim Schneeräumen. Die Erinnerungen an den letzten Winter waren wohl noch zu frisch, um ein wenig Freude beim Schneeschippen aufkommen zu lassen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68477-1/IMG_5653.JPG"><img class="colorbox-3066"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68479-2/IMG_5653.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig..." width="580" title="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  | abgelegt unter touren " /><br />
<em>Grumbach</em></a></p>
<p>Dann endlich der Rennsteig. Ich kam mir vor, wie bei einer Erstbegehung. Zwischen Schlegel und Rodacherbrunn war ich der Erste. Jungfräulich geschlossen lag eine ca. 10-15 cm starke Schneedecke auf allen Wegen. Auch danach, bis Steinbach am Wald ein ähnliches Bild. Ab und an mal ein paar verlorenen Spuren im Schnee, doch meist war meine Spur die einzige.<br />
Es rollte erstaunlich gut. Das einzige Hindernis war der, aufgrund der rel. hohen Temperaturen recht feuchte und somit vortrefflich haftende Schnee, welcher sich bevorzugt auf allen Teilen des Antriebes absetzte. Aber auch das war kein wirkliches Problem, denn alle notwendigen Funktionen blieben erstaunlicherweise über Stunden erhalten.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68463-1/IMG_5648.JPG"><img class="colorbox-3066"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68465-2/IMG_5648.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig..." width="580" title="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  | abgelegt unter touren " /><br />
<em>Einsame Spur</em></a></p>
<p>Unter normalen Umständen ernüchternd wäre die Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich &lt; 14 km/h gewesen, aber an diesem Tag und unter diesen Bedingungen war das absolut zweitrangig. Nur die Reichweite wurde dadurch leider stark beschränkt. Im Zusammenhang mit dem in dieser Jahreszeit recht engen Tageslichtfenster, galt es bereits in Steinbach am Wald die Rückfahrt anzutreten, hatte ich es doch versäumt, eine für Nachtfahrten taugliche Beleuchtung ans Rädchen zu fummeln.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68502-1/IMG_5662.JPG"><img class="colorbox-3066"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68504-2/IMG_5662.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig..." width="580" title="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  | abgelegt unter touren " /><br />
<em>Der alte &#8220;Staatsbruch&#8221; Lehesten</em></a></p>
<p>Es ging dann aber trotzdem nicht auf direktem Weg zurück, sondern schön gemütlich über den Schieferbruch Lehesten, den auf dem Wetzstein nachempfundenen Altvaterturm hinab nach Wurzbach und von dort &#8211; die Sonne drohte bereits ernsthaft unterzugehen &#8211; über gesalzene Strassen zügig zurück in Richtung Lemnitzhammer.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68547-1/IMG_5677.JPG"><img class="aligncenter colorbox-3066" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68549-2/IMG_5677.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig..."  title="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  | abgelegt unter touren " /><br />
<em>Altvaterturm</em></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68553-1/IMG_5685.JPG"><img class="colorbox-3066"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68555-2/IMG_5685.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig..." width="580" title="EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  | abgelegt unter touren " /><br />
<em>Schaltwerksröllchen on Ice</em></a></p>
<p>Damit bin ich auch schon am Ende. Bleibt nur noch, allem Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 zu wünschen und vielleicht sieht man sich ja mal irgendwo im Wald und auf der Heide. Bis dahin&#8230;</p>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		<title>Nach Osten&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Moarkus, der Motor der Karlshorster Zelle des ESK, hatte Geburtstag. Da er schon (fast) alles hat und er nach eigener Aussage: „ich kenne die Müggelberge, die Kranichsberge sowie die beiden mächtigen Flusstäler der Wuhle und der Erpe“ kaum etwas von der Weite vor den Toren Berlins ahnt, bot es sich an, eine Tour im klassischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moarkus, der Motor der Karlshorster Zelle des ESK, hatte Geburtstag. Da er schon (fast) alles hat und er nach eigener Aussage: <em>„ich kenne die Müggelberge, die Kranichsberge sowie die beiden mächtigen Flusstäler der Wuhle und der Erpe“</em> kaum etwas von der Weite vor den Toren Berlins ahnt, bot es sich an, eine Tour im klassischen Stil zusammenzustellen. Start war in Karlshorst und in Richtung Osten sollte es gehen. Dort liegt irgendwo Frankfurt an der Oder.</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68108-1/IMG_5560.JPG"><img class="colorbox-3039"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68110-2/IMG_5560.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  Nach Osten..."  title="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  | abgelegt unter touren " /></a></center><br />
<span id="more-3039"></span><br />
Für mich war interessant, ob ich die alten Strecken nach nun leider schon mehrjähriger Abstinenz noch finden würde und für Moarkus war es, zumindest in seiner Erinnerung, Neuland. Der Runde schlossen sich noch Rifli und Rob an. Überraschungsgäste gab es keine. Der Start war spät, auf 10:00 terminiert, Rob wollte in Rahnsdorf zur Truppe stossen und Rifli kam &#8211; auch schon klassisch &#8211; zu spät.</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68102-1/IMG_5557.JPG"><img class="colorbox-3039"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68104-2/IMG_5557.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  Nach Osten..."  title="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  | abgelegt unter touren " /></a></center></p>
<p>100 Kilometer standen auf dem Plan und die Sonne verschwindet derzeit auch schon gegen 16:00. Für langwieriges Pausieren war also keine Zeit. Und so zogen wir, nachdem die Truppe in Alt-Buchhorst endlich komplett war ohne zu trödeln unsere Spuren in den geliebten märkischen Sand (Schlamm). Aber wer hätte es für möglich gehalten, es blieb nicht nur trocken, nein es zeigte sich sogar ab und an die Sonne.</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68012-1/IMG_5577.JPG"><img class="colorbox-3039"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68014-2/IMG_5577.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  Nach Osten..."  title="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  | abgelegt unter touren " /></a></center></p>
<p>Es war wie in der Vergangenheit schon oft, es wurde gefahren, einige amüsierten sich, während andere mit ihrem Schicksal haderten. Aber spätestens am Bahnhof Frankfurt/O war die Welt wieder in Ordnung.<br />
Mir hat es Spass gemacht (ich habe Frankfurt und die Wege dorthin wieder gefunden) und auch wenn Rob mit mir in Zukunft nur noch dort fahren möchte, wo ich mich nicht auskenne, hoffe ich, dass er sein Vorhaben nicht war macht und wir auch in Zukunft noch gemeinsam durch die heimischen Wälder streifen werden.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68030-1/IMG_5585.JPG"><img class="colorbox-3039"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/68032-2/IMG_5585.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  Nach Osten..." width="580" title="EISENSCHWEINKADER | Nach Osten...  | abgelegt unter touren " /></a></p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/05/16/sfdw-am-18mai-2006/" title="Permanent link to S.F.D.W am 18.Mai 2006">S.F.D.W am 18.Mai 2006</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/08/07/kontrollfreak/" title="Permanent link to Kontrollfreak">Kontrollfreak</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/08/24/4-9-2011-adolf-huschke-gedenkausfahrt/" title="Permanent link to [4.9.2011] Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt">[4.9.2011] Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/12/27/esk-kollektion-2006/" title="Permanent link to ESK Kollektion 2006">ESK Kollektion 2006</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/11/24/lockendes-huftgold/" title="Permanent link to Lockendes Hüftgold">Lockendes Hüftgold</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2009/12/27/kotflugel-aus-kohle/" title="Permanent link to Kotflügel aus Kohle">Kotflügel aus Kohle</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2009/08/04/neulich-in-frankfurt/" title="Permanent link to Neulich in Frankfurt">Neulich in Frankfurt</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/06/01/sfdw-heute-010606/" title="Permanent link to S.F.D.W. 1. Juni 2006">S.F.D.W. 1. Juni 2006</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/09/15/gegen-den-inneren-schweinehund-2/" title="Permanent link to &#8220;Gegen den inneren Schweinehund&#8221;">&#8220;Gegen den inneren Schweinehund&#8221;</a>  </li>
</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/12/21/nach-osten/" title="nach osten">nach osten</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/12/21/nach-osten/" title="unrasierte muschi">unrasierte muschi</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Boing &#8211; Boom &#8211; Tschak!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 07:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Eisenschweinkraftwerk auf dem Weg nach Berlin oder die Geschichte vom Hase und Igel&#8230; Es lohnt sich zunächst die Geschichte von Twobeers zu lesen! Nach zwei Anläufen gelingt es dem Ex-Frankfurter Didi Turgau seine alten Weggefährten zu überreden, am Zeitfahren Hamburg-Berlin als 3er-Team teilzunehmen. Idealerweise übernachten wir direkt in Altengamme, nur wenige Meter vom Start [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Eisenschweinkraftwerk auf dem Weg nach Berlin oder die Geschichte vom Hase und Igel&#8230;</p>
<p><em><strong>Es lohnt sich zunächst die Geschichte von Twobeers zu lesen!</strong></em><span id="more-2897"></span></p>
<p>Nach zwei Anläufen gelingt es dem Ex-Frankfurter Didi Turgau seine alten Weggefährten zu überreden, am Zeitfahren Hamburg-Berlin als 3er-Team teilzunehmen. Idealerweise übernachten wir direkt in Altengamme, nur wenige Meter vom Start entfernt &#8211; ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber einer zeitraubenden Anreise vor Rennbeginn. </p>
<p><img class="colorbox-2897"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/66441-3/HH-B2011_2.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!  HH B2011 2 Boing   Boom   Tschak! "  title="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!  HH B2011 2 | abgelegt unter touren " /><br />
Der Amerikaner, der Italiener und D.T. aus F. am M.</p>
<p>Unser Vorabendprogramm besteht aus rücksichtslosem Carboloading in den lokalen Kulinartempeln. Nacheinander werden Bäckerei Harden, das Alte Fährhaus und das Norddeutsche Haus auf ihre Küche geprüft. Auch die Flüssigkeitsaufnahme kommt nicht zu knapp &#8211; vorallem die mit Umdrehungen. Nervosität kann so kaum aufkommen und die durchgängige Nachtruhe bis zum klingeln des Weckers ist gesichert. </p>
<p><img class="colorbox-2897"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/66436-2/HH-B2011_1.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!  HH B2011 1 Boing   Boom   Tschak! "  title="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!  HH B2011 1 | abgelegt unter touren " /><br />
Ruhe vor dem Sturm</p>
<p><strong>500, Samstag, 15.Oktober 2011</strong><br />
Aufstehen, anziehen, Sachen vertüdeln, wiederfinden, einpacken, ab zum Start. Am Alten Fährhaus herscht schon reges Treiben, in kurzen Abständen werden 244 Fahrer auf die Reise geschickt. Vorher heißt es letzte Nahrungsaufnahme betreiben und die Darmflora in Schwung bringen. Bei dem einen gelingt das besser, bei dem anderen schlechter. Ab 624 gehts dann endlich los, nacheinander gehen die Einzelstarter und Teams auf die Reise.</p>
<p>639, Nummer 157-159 Team <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/eisenschweinkader/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eisenschweinkader">Eisenschweinkader</a>, und loooooos!<br />
Es ist arschkalt, 0°C zeigt das Thermometer und das soll noch eine ganze Weile so bleiben. Dank Streckenkenntnis darf ich die ersten Kilometer vorn fahren und führe die Truppe ohne Probleme über die Elbe ans südliche Ufer. Wir wechseln uns gut ab und nach und nach rollen wir ein paar Fahrer auf. Als uns das erste Mal ein schneller Zug überholt versuchen wir ein wenig zu lutschen, aber am frühen Morgen bin ich noch nicht auf Betriebstemperatur und dränge darauf unser &#8220;eigenes&#8221; Tempo zu halten. </p>
<p>Im Vorteil gegenüber meinen Mitfahrern als einziger einen Tacho zu besitzen, habe ich die Zahlen immer im Auge. Wir fahren entgegen meinem Plan 30-32km/h auf den ersten 90km bis zur Kontrolle in Dömitz &#8211; zwei bis drei Stuckis zu schnell. Gruppen mit 34km/h können von mir gehalten werden, bei den 37er Teams muss ich reißen lassen.   </p>
<p><img class="colorbox-2897"  src="https://lh5.googleusercontent.com/-zhSbQ5I-uJ4/Tpr1EyYfeDI/AAAAAAAAJN8/_7pyE5v13NU/s576/111015_HHB_Zeitfahren_2011_0249.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!   Boing   Boom   Tschak! "  title="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!   | abgelegt unter touren " /></p>
<p>An den Elbbergen befinden wir uns in einer größeren Gruppe. Vorteil Windschatten, Nachteil Sturzgefahr, später werden wir von einem schlimmen Unfall in einer nachfolgenden Gruppe hören. Bei uns geht alles gut und bis zum Peak mit Fotostelle fahren wir zusammen. Beim Griff zur Trinkflasche spüre ich Eisklümpchen in meinem Mund. Die kurzen Rampen splitten die große Gruppe wieder auf und wir fahren mit zwei Einzelstartern an der Elbe bis zur Kontrollstelle. </p>
<p><img class="colorbox-2897"  src="https://lh3.googleusercontent.com/-99fVZwtjZp8/Tpr1Ss82HFI/AAAAAAAAJPM/cMOr7hVMGBU/s576/111015_HHB_Zeitfahren_2011_0325.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!   Boing   Boom   Tschak! "  title="EISENSCHWEINKADER | Boing   Boom   Tschak!   | abgelegt unter touren " /></p>
<p>944, Dömitz, Kontrolle und zweites Frühstück. Ein warmer Tee, zwei Brote, kurzer Toilettengang und weiter. Ah, da kommt Twobeers mit dem Team Eisenschweinkader Berlin angerauscht, 18min nach uns gestartet, haben die Herren trotz Plattfuss bei Toni schon etwa 10min aufgeholt. Egal, wir rollen weiter. Kurz nach Dömitz schließen die Spinner zu uns auf, wir versuchen dran zu bleiben &#8211; keine Chance bei mir. </p>
<p>Mit ein paar anderen fahren wir nach Lenzen, zwischendurch schert ein anderes Dreierteam vor Breetz rechts ab. Es scheint, als ob hier wirklich jeder eine andere Route fährt. In Lenzen kommen uns plötzlich Twobeers und die anderen entgegen. Diesmal sind wir wohl falsch und drehen um, wir fahren bis nach Gandow zusammen, dann trennen sich unsre Wege abermals. Wir fahren entlang des Elberadweges am Ufer, die anderen auf den kleinen Landstraßen in Richtung Wittenberge.</p>
<p>Endlich lassen wir es etwas gemütlicher angehen und lullern mit 26-27km/h auf dem asphaltierten Uferweg mit traumhafter Aussicht. Als wir in Cumlosen wieder auf die B195 stoßen, hören wir hinter uns Twobeers. Scheinbar war deren Weg etwas länger&#8230;</p>
<p>In Wittenberge trennen wir uns, beide Teams legen unabhängig voneinander eine Mittagspause ein. Getränke nachfüllen, Brötchen essen sowie Gelenke und Muskelatur lockern. Trotz herrlicher Sonne ist es mit dem nassen Sportzeugs nach kurzer Zeit eiskalt. Jedes Mal beim losfahren dauert es ein paar Minuten bis frieren wieder in schwitzen übergeht. </p>
<p>Die Brücke in Wittenberge nach Garsedow ist nach 2jähriger Bauzeit endlich wieder eröffnet und man kann sich den Umweg über Bad Wilsnack sparen. In der traumhaften Flusslandschaft des Biosphärenreservats Elbe-Brandenburg kommen wir über das Storchendorf Rühstädt zum Gnevsdorfer Damm. Ab jetzt eine gute Stunde Radweg zwischen Havel und Elbe in absoluter Einsamkeit. Um uns herum nur tausende Kraniche und Wildgänse auf ihrer Rast bei der Reise ins Winterquartier. </p>
<p>In Havelberg treffen wir wieder auf die &#8220;Normalroute&#8221; und ein paar Meter vor uns biegt niemand anderes als ESK-Berlin ein. Ein fettes Grinsen rauscht über unsere Gesichter, die Jungs haben wohl wieder ein paar Extrameter gemacht. Bei ihrer Pinkelpause rollen wir vorbei, ehe sie uns wenig später wieder einholen. Twobeers und ich beschließen zumindest bis Rhinow zusammenzufahren. </p>
<p>Eine weise Entscheidung, ist doch gerade dieser Abschnitt als die Po-Ebene Brandenburgs gefürchtet. Schier endlos ziehen sich die Alleen bis nach Rhinow, fast eine Stunde nur Wind und Leere. Der Nahversorger löst wahre Begeisterungsstürme aus, fast alle vorbeifahrenden Teams stärken sich hier ein letztes großes Mal vor dem Endspurt nach Berlin. </p>
<p>Bis Friesack bleiben wir weiterhin zusammen, die Gruppe rollt gut und jeder kann ein paar Minuten Luft holen. In Friesack herrscht in der Gruppe Twobeers wieder Unstimmigkeit über den weiteren Routenverlauf, O-ton: &#8220;wenig Plan und kein Konzept&#8221;. Ich führe uns geradeaus über Vietznitz nach Warsow, dann trennen wir uns. Wir fahren links, die anderen geradeaus gen Nauen. </p>
<p>Dieser Abschnitt ist eine Spezialität, absolutes Niemandsland, ca. drei Kilometer unbefestigter Feldweg, dafür spart man sich Nauen und die B5. Ein kurzer Schock als beim Amerikaner ein lautes Geräusch einen Sattelstützenbruch vermuten lässt. Zum Glück hat sich vom geholper nur die Schraube gelöst und nach kurzer Reperatur können wir weiter. </p>
<p>Von der Siedlung Am Weinberg, Alt-Brieselang und Falkensee kommen wir kurz nach 1700 in Spandau rein. Der Verkehr hat drastisch zugenommen, nervöse Autofahrer, schlechte bis keine Radwege, viel Glasscherben, ätzend. Dazu ständige blöde Ampeln die kurz vor uns auf Rot springen, wer braucht den sowas. Wir überqueren die Heerstraße und endlich in einer Seitenstraße wieder Ruhe. Noch vielleicht zwei Kilometer bis zum Ziel, als eine letzte Kreuzung überquert werden muss. </p>
<p>Auf meinen Ruf &#8220;Frei&#8221; folgt nur Sekundenbruchteile später &#8220;Boing &#8211;<br />
Boom &#8211; Tschak!&#8221; &#8211; war wohl doch nicht frei&#8230; </p>
<p>Zum Glück ist nicht viel passiert, kurzer Personalienaustausch und mit Schreck und Wut im Bauch den letzten Kilometer absolviert. Der alte Stelzenacker empfängt uns freudig am Ziel, wir checken &#8220;aus&#8221;, verpacken unsere Räder und plaudern bei Bier und Suppe. Da kommt auch die Truppe um Twobeers ins Ziel, 8min nach uns. Haben nochmal einige Kilometer extra gemacht. Ich denke die 300km müsstet ihr gepackt haben ;-)</p>
<p>Es war wieder eine tolle Sache und diesmal sogar bei 11h Hiddentrack &#8220;Sonnenschein&#8221;. Naja 9h, zieht man die morgenliche Dunkelheit ab. Keine Wolke den ganzen Tag, ein Traum nach den letzten beiden Jahren!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 1. Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 23:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>IRN Berlin <small>Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin</small></strong></em><br />
Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach auf einer Kopfsteinpflasterstraße und er verlor sein Leben. Am Ortsrand von Oranienburg, nördlich von Berlin, erinnert das einzige Radfahrerdenkmal Deutschlands an diesen großen Fahrer.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64957-1/huschkeK.jpg"><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64957-1/huschkeK.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt huschkeK Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="400" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt huschkeK | abgelegt unter touren nice things " /></a><br />
Das 100-jährige Jubiläum seines Sieges beim Rennen Rund-um-Berlin im Jahr 1911 nahm am ersten Septmeberwochenende 2011 der ESK zum Anlass, um die erste Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt an jenem einmaligen Denkmal zu starten.<br />
.<br />
.</p>
<p><span id="more-2701"></span><br />
Der Zeitpunkt der Gedenkfahrt war aus einem weiteren Grund gut gewählt, steht doch Anfang Oktober das alljährliche Traditionsrennen L&#8217;Eroica in der Toskana ins Haus. Ein fester Termin für jeden Meisterfahrer in der Radsportszene. IRN Berlin berichtete in den vergangenen Jahren ausführlich. Die Ausfahrt sollte ein erster Härtetest für Mensch und Material darstellen. Nach kurzer Einrollphase und Huldigung der Radsportlegende Huschke, sollte der Radsportler auf der langen Ausfahrt immer wieder abseits des Teeres auf Kopfsteinpflaster, Naturstraßen, Feld- und Sandwegen sein Können unter Beweis stellen. Als begleitender Reporter war es mir, A.D. Senftenberg, vergönnt, diesem heroischen Spektakel beizuwohnen.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64280-2/P1000913.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000913 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000913 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>An dieser Stelle sei noch einmal auf die L&#8217;Eroica in Italien verwiesen. Diese Veranstaltung hat den Hintergedanken, durch das Befahren von vielen nicht asphaltierten Naturstraßen für den Erhalt dieser ortstypischen und für diese tolle Landschaft charakteristischen Schotterstraße zu werben. Mittel zum Zweck und auch eine gewisse Ehrerbietung an die wahrhaft heroischen Zeiten des Radsports ist es, nur Fahrräder zuzulassen, die älter als 25 Jahre sind. Gerne kleiden sich natürlich auch die Fahrer im Stil dieser Zeit.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64413-2/2011-09-04-11-56-46-DSC03448.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 56 46 DSC03448 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 56 46 DSC03448 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Auch der ESK hat schon lange den Gedanken, die landschaftlichen Eigenheiten der Mark Brandenburg hervorzuheben. Abseits von Bundesstraßen, asphaltierten Fahrradrouten und Qualitätswegen, wollen sie die Ursprünglichkeit dieser Region hervorheben. Und natürlich die Herausforderungen, die sich einem ambitionierten Radfahrer stellen, wenn er seine Rennmaschine auf einhundertjahre altem, unverändertem Straßenbelag fortbewegt &#8211; also Schotter, Pflaster oder Sandpisten. Allein in Anlehnung an die L&#8217;Eroica, aber auch um die Verwendung modernen und durchaus überlegenen Materials nicht zu sehr zu bevorteilen, wollte sich der ESK ebenfalls größtenteils auf alte Radsportgeräte beschränken.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64337-2/2011-09-04-10-47-50-DSC03229.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 47 50 DSC03229 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 47 50 DSC03229 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Nach dem scharfen Start der Gedenkfahrt am Huschke-Denkmal, dienten die ersten 40 Kilometer dem Einfahren auf den alten Stahlrössern. Bei schönstem Sonnenschein gleitete die Gruppe in flotter Fahrt auf Flüsterasphalt dahin. Ortsschilder wurden ersprintet und die Fahrer genossen das leise Gleiten auf geteerten Wegen. Ehe das erste Pavé die polierten Flachprofilfelgen erschütterte, gab es einen allgemeinen Pinkelstop.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64329-2/2011-09-04-10-18-46-DSC03212.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 18 46 DSC03212 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 18 46 DSC03212 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64296-2/P1000917.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000917 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000917 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Bereits die ersten beiden Kopfsteinpflasterpassagen brachten die Fahrer an ihre Grenzen. Uralte Wege mit Katzenköppen, Rüttelpisten, Stein an Stein mit daumendicken Lücken, schrägestellt und aufgewellt. Jeder Muskel am Körper wurde gefordert, die Geschwindigkeit sank mitunter auf Schritt und die zuvor harmonische Gruppe zerfiel in viele Einzelkämpfer &#8211; der Mann, die Maschine und das Pflaster. Immer wieder erforderten tiefe Löcher und sandige Zwischenstücke hohe Konzentration und gute Radbeherrschung. Der Wechsel von einer auf die andere Fahrspur wurde Boverhannes (auf Peugeot) zum Verhängnis. Während Boverhannes mit den Folgen des Sturzes rang, wartete der Rest der Truppe im nächsten Ort und teilte sich ein Bier auf die überstandenen und bevorstehenden Strapazen.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64353-2/2011-09-04-10-57-46-DSC03285.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 57 46 DSC03285 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 57 46 DSC03285 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64361-2/2011-09-04-11-02-10-DSC03304.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 02 10 DSC03304 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 02 10 DSC03304 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Weiter ging es, mal auf Asphalt, mal auf Naturstraßen, durch liebvolle Land- und Ortschaften der Mark Brandenburg. Hier zeigten sich des Öfteren die beiden Berliner Meister Rob und Twobeers an der Spitze der Gruppe.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64365-2/2011-09-04-11-04-52-DSC03335.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 04 52 DSC03335 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 04 52 DSC03335 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64434-2/2011-09-04-12-06-10-DSC03501.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 12 06 10 DSC03501 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 12 06 10 DSC03501 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Nach der Hälfte der Fahrt konnten die Fahrer bei einem Kaffee-, Kuchen- und Bierstop ihre Kräfte sammeln, standen doch die meisten Passagen mit Naturstraßen noch bevor. Hierbei wurden auch Ideen zu weiteren Auflagen dieser Gedenkausfahrt besprochen. Dies würde, so die einhellige Meinung, nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein. </p>
<p>Zum Glück mussten keine gröberen Schäden verzeichnet werden, aber mehrere Male war die Gruppe gezwungen wegen Reifenpannen anzuhalten. Die geeignete Reifenwahl stellt hier und heute wie auch damals ein wichtiges Kriterium bezüglich Sieg und Niederlage dar. Schlauch- oder Drahtreifen? Schmale Straßenpneus ohne Traktion im Gelände oder schwere dicke Komfortbereifung? Profilierte Crossreifen oder schnelle glatte Pellen? Alles hat seine Vor- und Nachteile und die Verschiedenheit des Untergrundes lässt eine klare Aussage nicht zu. Doch hat sich gezeigt, dass das Rennen gerade in den schwer fahrbaren Passagen entschieden wird. Und hier gab es so einige Defekte. Es gab Durchstiche von scharfen Steinen und Durchschläge auf Pflaster bei den schmalbereiften Fahrern, aber auch Staub hatte mit seinem Allzweckreifen einen Schaden zu verzeichnen. Schlauchreifen mit Profil und wenig Druck erlaubten Komfort und höhere Geschwindigkeiten auf rauen Straßen, im Falle eines Defektes wären aber zeitaufwendige Reperaturen nötig. So gab in dem Fahrerfeld selbst nach der Ausfahrt geteilte Meinungen.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64466-2/2011-09-04-13-52-40-DSC03539.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 52 40 DSC03539 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 52 40 DSC03539 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64393-2/2011-09-04-11-52-20-DSC03393.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 52 20 DSC03393 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 52 20 DSC03393 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Die vielen Passagen abseits von Teerstraßen waren mühevoll. Dennoch oder gerade wegen der Strapazen, ergab es sich, dass auf diesen Wegstücken mit viel Kraft und Ausdauer hohes Tempo gefahren wurde. Immer wieder zerpilzte das Fahrerfeld. Einige Radsportler attackierten gerade auf diesen Teilstücken, andere hatten mit dem Untergrund, ihrem Rad oder ihrer Kondition zu kämpfen. Trotz der unbarmherzigen Härte der Straßenverhältnisse oder der angeschlagenen Geschwindigkeit, wurde später immer wieder aufeinander gewartet und die Sicherheit der Gruppe gesucht. Die Fahrer nutzten die kurzen Pausen von Defekten oder Nachzöglingen für einen kurzen Plausch, Trinken oder Essen. Der Sitz der Rennkappe, die Ausrichtung des Sattels konnten korrigiert oder die noch bevorstehnden Wegstrecke diskutiert werden.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64454-2/2011-09-04-13-42-00-DSC03524.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 42 00 DSC03524 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 42 00 DSC03524 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64478-2/2011-09-04-14-09-22-DSC03558.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 14 09 22 DSC03558 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 14 09 22 DSC03558 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Ein Moment blieb mir in Erinnerung und wähnte mich Jahrzehnte zurück direkt hinein in eine Radsportgeschichten, die man nur vom Hörensagen kennt. Der Siegerfahrer Staub hatte Rückenprobleme. Ein Wunder, dass der überhaupt am Start stand. Er musste um den Anschluss an die Gruppe kämpfen und nur Ritzelflitzer war noch hinten, um ihm Windschatten zu spenden, damit die beiden an das Feld heranfahren konnten. Der Schutz der Gruppe bot beiden die Möglichkeit kurz zu entspannen. Das Tempo auf Aspahlt war hier nicht sehr hoch. Vor den beiden nestelte Rob an seiner Trikottasche und holte ein mit reichlich Mettwurst und rohen Zwiebeln belegtes Brötchen hervor. Freihändig genoss er drei große Bissen, ehe er das Brötchen dem neben ihm fahrenden Boom reichte. Der nahm einen Happen, gab es zurück und Rob reichte das Brötchen weiter nach hinten zu Staub. Im Angesicht der Anstrengung und der Schmerzen war dieses Mettbrötchens für Staub wie das Streicheln seiner Seele mit einer Schwanenfeder. Und so stärkten die Fahrer Muskeln wie Nerven, gaben sich gegenseitig die notwendige Motivation die Strapazen durchzustehen. Radsport wie er leibt und lebt. </p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64373-2/2011-09-04-11-25-02-DSC03352.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 25 02 DSC03352 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 25 02 DSC03352 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64421-2/2011-09-04-11-59-36-DSC03468.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 59 36 DSC03468 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 59 36 DSC03468 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Die Adolf-Huscke-Gedenkausfahrt fand ihr Ende nach unzähligen Kilometern am Ausgangspunkt, dem Bahnhof in Oranienburg. Hier gönnten sich die Mitstreiter ihr wohlverdientes Zielbier. Die Regeneration des geschundenen Körpers fand inmitten des heimischen Berlins rund um einen Biertisch statt. Hier wurden die ganz eigenen Erlebnisse ausgetauscht, Ideen für die Zukunft gesponnen, Erfahrungen der Fahrt auf die bevorstehende L&#8217;Eroica umgemünzt.<br />
Auch wenn Adolf Huschke das, was an diesem Tag geschah, würde er im Grabe davon erfahren,  wahrscheinlich kaum nachvollziehen könnte, so erhofften sich doch die Mitstreiter dieser Ausfahrt, wenigstens im Ansatz nachvollziehen zu können, was Radsportler jener Tage, vor hundert Jahren, über sich ergehen ließen oder ergehen lassen mussten. Abseits von glatt asphaltieren Qualitätswegen und -straßen, abseits von Komfortsätteln, Dual-Pivot-Bremszangen und Elffach-Schaltbremskombinationen konnten die Radsportler im Ansatz erfühlen, welche großen Heldentaten die Radsportler um Huschke damals vollbrachten und welche kleinen Heldentaten man sich heutzutage gönnen kann, wenn man auf die absolute Sicherheit und Perfektion verzichtet.<br />
Und mit diesem Gefühl verabschiede ich die Rennfahrer dieser Gedenkausfahrt in die L&#8217;Eroica und in die womöglich zweite Adolf-Huscke-Gedenkausfahrt im kommenden Jahr &#8211; in das eigene kleine Heldenerlebnis.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64498-2/2011-09-04-16-15-40-DSC03591.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 16 15 40 DSC03591 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 16 15 40 DSC03591 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64506-2/2011-09-04-17-52-56-DSC03602.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 17 52 56 DSC03602 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 17 52 56 DSC03602 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
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			<wfw:commentRss>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/17/die-1-adolf-huschke-gedenkausfahrt/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Qualitätswege</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/14/qualitatswege/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/14/qualitatswege/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 10:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twobeers</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/?p=2654</guid>
		<description><![CDATA[Feiger Gedanken Bängliches Schwanken, Weibisches Zagen, Ängstliches Klagen Wendet kein Elend, Macht dich nicht frei. Allen Gewalten Zum Trutz sich erhalten, Nimmer sich beugen, Kräftig sich zeigen, Rufet die Arme Der Götter herbei! Endete die Beschreibung Lichtenbergs mit Goethe, so möchte ich die weiteren Ausführungen mit Goethe beginnen. Und so stieg ich ohne Karte, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center>Feiger Gedanken<br />
Bängliches Schwanken,<br />
Weibisches Zagen,<br />
Ängstliches Klagen<br />
Wendet kein Elend,<br />
Macht dich nicht frei.</p>
<p>Allen Gewalten<br />
Zum Trutz sich erhalten,<br />
Nimmer sich beugen,<br />
Kräftig sich zeigen,<br />
Rufet die Arme<br />
Der Götter herbei!</center></p>
<p>Endete die Beschreibung Lichtenbergs mit Goethe, so möchte ich die weiteren Ausführungen mit Goethe beginnen. <span id="more-2654"></span><br />
Und so stieg ich ohne Karte, ohne Streckenkenntnis und ohne Plan in den Zug Richtung Küstrin. Mit mir eine Schulklasse, die längere Zeit auf dem Bahnsteig ausharren mußte und deren Blasen zum Platzen gefüllt waren. Doch der kleine Zug der NEB verfügte nur über ein Klo, dies war allerdings außer Betrieb.<br />
In Rehfelde war ich noch nie, doch Rob wollte hier die Tour beginnen. Also Ausstieg. Rehfelde empfing mich wesentlich freundlicher, als mich Lichtenberg verabschiedet hat.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64847-2/CIMG0508.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Der Himmel noch grau verhangen, die Bahnhofskneipe genau wie der &#8220;Tender&#8221; in Lichtenberg seit Jahre zu, so wurde mir der Beginn einer Tour leichtgemacht. Doch schon nach wenigen Metern hielt ich an einer Informationstafel.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64851-5/CIMG0509.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Na also, das grüne Tor zur Märkischen Schweiz, jetzt kanns losgehen. Nach rechts oder links? Erstmal links. Und siehe da, gleich der nächste Hinweis. Und wie gut, daß die Hilfe der Götter in Form eines digitalen Bildspeichers dabei war. So konnte ich die gebotenen Hinweise in mich aufsaugen und bei Bedarf auch wieder hervorkramen (falls das Gedächtnis mir einen Streich spielen möchte).</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64855-2/CIMG0512.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Kurz den Zoom angeschmissen, siehe da, die Karte ist auch auf dem kleinen Bildschirm erkennbar. Leider war die Kennzeichnung von schmalen Pfaden unzureichend. Doch würde ich vor dem Oberst bestehen können, wenn ich mit dem breitgereiften Arbeitsgerät auf markierten Wegen fahren würde? Eine kalte Welle der Ernüchterung durchfuhr meinen Körper. Ich mußte mich setzen und wartete auf den nächsten Wink aus der Höhe. Und alsbald kam der Gedanke: wenn der Oberst und Goethe den Rennsteig befahren bzw. bewandert haben, den meistbegangenen Fernwanderweg Deutschlands, dann ist der E11 keine Schande für mich. Also auf und Richtung Garzin. Schon empfing mich eine Straße, die Goethe vielleicht nicht, Fontane aber auf jeden Fall bewandert hat.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64859-2/CIMG0513.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Die Bewirtung am Wegesrand war wie im Aufruf dargestellt. Obstbäume wie im Märchen hingen übervoll mit reifen Früchten, deren Duft die Sinne frohlocken ließ.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64863-5/CIMG0516.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Nur wenig später offenbarte sich der Europäische Qualitätswanderweg als Opfer der Unwetter, die das Land in der vorhergehenden Nacht heimgesucht hatten. Tief hatte sich ein Sturzbach in den Weg gefressen, Findlinge lagen frei, die Natur bot ein urwüchsiges Bild.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64867-5/CIMG0517.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>War an abschüssigen Stellen das Wasser unter Mitnahme von viel Material abgeflossen, so mußte es ja auch irgendwo hin. Und das, was nicht versickern konnte, machte sich auf dem Weg breit. Nach sieben Kilometern waren beide schuhe komplett mit schlammigem Wasser geflutet, schmatzend wurde jede Kurbelumdrehung quittiert, der Antrieb verrichtete knirschend doch willig sein vorantreibendes Werk.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64875-2/CIMG0520.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64879-2/CIMG0521.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Nach einiger Zeit erreichte Buckow, doch die Stadtdurchfahrt auf Asphalt paßte so garnicht in mein heutiges Programm, außerdem war der Europawanderweg am Ortseingang nicht ausgeschildert. Ich entschied mich also für den Panoramaweg. Es mag Leser geben, denen meine schier übermenschlichen Fähigkeiten bei der Beherrschung des Zweirades im Gelände bekannt sind, allen anderen sei gesagt, daß es sicherlich Leute gibt, die den Panoramaweg &#8220;flowig&#8221; finden. Ich entschied mich für Trageeinheiten auf den rutschigen Knüppelbrücken und -treppen. Dadurch hatte ich aber auch genug Muße, um den Blick über einen der vielen Seen zu genießen.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64887-2/CIMG0524.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Am anderen Ende von Buckow zeigte mein vorderer Pneu etwas von der neuesten Braintechnologie. Selbsttätig war der Reifeninnendruck auf ein Minimum gesenkt worden, maximaler Grip war die Folge. Grandios. Doch sollte im folgenden die Wegebeschaffenheit wieder einfacher werden, also wollte ich den Druck wieder erhöhen (genau hier haperts noch mit der Braintechnologie). Also doch hinein ins schöne Städtchen Buckow und es entspann sich folgender Dialog mit einem Eisdielenbesitzer:</p>
<p>&#8220;Tach.&#8221;<br />
&#8220;Tach.&#8221;<br />
&#8220;Gibts hier nen Fahrradladen?&#8221;<br />
&#8220;Nö.&#8221;<br />
&#8220;Ne Tankstelle?&#8221;<br />
&#8220;Nö.&#8221;<br />
&#8220;Wat machste, wenn de nachts mal dringend n Bier brauchst?&#8221;<br />
&#8220;Denn jeh ick inn Keller.&#8221;</p>
<p>Ich pumpte also selbst ein wenig Luft in den Pneu und fuhr Richtung Pritzhagener Mühle, der E11 würde mich hinführen. Der Blechkuchenkönig würde mich fürstlich verwöhnen, alle Vorurteile über die geringe Qualität brandenburgischer Backwaren würden von feinem Hefeteig und krachenden Streuseln weggefegt. Doch auch hier folgte Ernüchterung.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64895-2/CIMG0527.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Doch mitgeführter Proviant ließ diese Enttäuschung geringausfallen und es ging weiter Richtung Neuhardenberg.<br />
Der gewählte Weg war wirklich schön, allerlei Mühlen lagen am Wegesrand, auch Biber sollen wieder heimisch sein. </p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64935-5/CIMG0550.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Und ich traf auf die Ruine eine alten Wasserspenders an einer Wegkreuzung.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64903-2/CIMG0532.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Im Zuge des Goetzenaustausches hatte Neuhardenberg mal Marxwalde geheißen , nicht zu verwechseln mit dem unweiten Marxdorf. Die neu eröffnete Gutsbäckerei Neuhardenberg bestätigte dann allerdings die oben erwähnten Vorurteile wieder. </p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64907-2/CIMG0537.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Die Touristeninformation hatte geschlossen, die öffentlich ausgehängte Karte zeigte wenig und so entschied ich mich für einige Kilometer auf dem &#8220;Theodor-Fontane-Qualitätsradwanderweg&#8221;. Hier muß ich den örtlichen Tourismusbeauftragten Lob aussprechen, die Ursprünglichkeit der Gegend wird durch diesen Weg nicht beeinträchtigt. Zwischen Karlsdorf und Altfriedland wurden meine gerade getrockneten Schuhe erneut geflutet, während Molche und Unken in seegroßen Pfützen vor mir flohen. Und dann stieß ich auf die merkwürdigste Schilderanordnung des Tages.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64911-2/CIMG0540.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Noch darüber sinnend, was und wie da wohl neu gebaut würde, erreichte ich einen Ort, dessen Name den Tag wie kein zweiter treffend beschreibt.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64915-5/CIMG0543.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Hinter dem Zaum graste übrigens eine Schar Gänse unter dem Motto &#8220;Ne jut jebratne Jans is ne jute Jabe Jottes.&#8221;<br />
Die B167 gequert und schwups ist man wieder auf wunderschönen alten Alleen, die sich auf internetgestützten Routenplanern nicht wiederfinden lassen. Wie gut, wenn man ohne Karte und ohne Begleitung sich einfach von der inzwischen scheinenden Sonne leiten lassen kann! </p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64919-2/CIMG0545.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Groben Schätzungen zufolge müßte ich irgendwo den Gamengrund treffen, ich ließ mich einfach<br />
treiben und traf auf das Schloß Reichenow.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64923-2/CIMG0546.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Die Fahne flatterte auf dem Burgfried, das Hotel heischte um Aufmerksamkeit und mit der Sonne um meine Gunst. Ich ließ es liegen und fuhr weiter, endlich traf ich wieder auf bekannte Wege. Es war der &#8220;66-Seen-Qualitätswanderweg&#8221;, der übermannshoch von Brennnesseln bewachsen war. Na herrlich!</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64931-5/CIMG0549.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Die Gegend um Leuenberg war der reine Horror, doch der dortige Bäcker verkauft grandiosen Kuchen für weniger als einen Taler das Stück. Ich besann mich der Tour im Frühjahr, als ich mit Boerge, Rifli und Rob an gleicher Stelle saß. Solle ich von hier weiterfahren nach Strausberg? Ober nach Falkenberg und ab dort den Zug nehmen? Nein, ich versuche mich Richtung Bernau durchzuschlagen. Das gelingt mir auch ganz gut, landwirtschaftliche Wege sind hier häufiger als Waldwege. Nach dem Neubau der Ruine vorhin sehe ich die zweite interessante Beschilderung einer Kirche.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64939-5/CIMG0553.JPG" class="aligncenter colorbox-2654" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  | abgelegt unter touren news " /></p>
<p>Bernau wird ereicht, ich habe keine Lust auf die Bahn und fahre weiter an der Panke auf bekannten Pfaden bis nach Hause. Das Ende sieht so aus:</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 544px"><img class="colorbox-2654"  alt="EISENSCHWEINKADER | Qualitätswege  Qualitätswege" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64943-5/CIMG0554.JPG" title="Wenn alles getan ist." height="550" /><p class="wp-caption-text">Wenn alles getan ist.</p></div>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/13/lichtenberg/" title="Permanent link to Lichtenberg">Lichtenberg</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/10/06/leroica-2011-tag-1/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2011 &#8211; Tag 1">L&#8217;Eroica 2011 &#8211; Tag 1</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/19/interview-mit-siggi-staub/" title="Permanent link to Interview mit Siggi Staub">Interview mit Siggi Staub</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/04/19/montags-halb-neun-in-brandenburg/" title="Permanent link to Montags halb neun in Brandenburg">Montags halb neun in Brandenburg</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/11/24/lockendes-huftgold/" title="Permanent link to Lockendes Hüftgold">Lockendes Hüftgold</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2012/01/16/3-lauf-klaus-stortebeker-gedachtnis-cup-ksgc-20112012-in-berlin-tempelhof/" title="Permanent link to 3. Lauf Klaus Störtebeker Gedächtnis Cup (KSGC) 2011/2012 in Berlin-Tempelhof">3. Lauf Klaus Störtebeker Gedächtnis Cup (KSGC) 2011/2012 in Berlin-Tempelhof</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/09/buckow-mein-buckow/" title="Permanent link to Buckow mein Buckow">Buckow mein Buckow</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2012/01/03/rennsteig/" title="Permanent link to Rennsteig&#8230;">Rennsteig&#8230;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/12/21/nach-osten/" title="Permanent link to Nach Osten&#8230;">Nach Osten&#8230;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/02/pantani-lebt/" title="Permanent link to Pantani lebt!">Pantani lebt!</a>  </li>
</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/14/qualitatswege/" title="gutsbäckerei neuhardenberg">gutsbäckerei neuhardenberg</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/14/qualitatswege/" title="gutsbäckerei neuhardenberg öffnungszeiten">gutsbäckerei neuhardenberg öffnungszeiten</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/14/qualitatswege/" title="streckenkenntnis karte">streckenkenntnis karte</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/14/qualitatswege/" title="streckenkenntnis karte bahn">streckenkenntnis karte bahn</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/14/qualitatswege/" title="Strekenkentniskarte">Strekenkentniskarte</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Letzte Ausfahrt Taunus</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/08/09/letzte-ausfahrt-taunus/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/08/09/letzte-ausfahrt-taunus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 04:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/?p=2612</guid>
		<description><![CDATA[10.Taunusumrundung, August 2011. Keine Ausschreibung, 2 Teilnehmer. Start 645 im Nordend, Ffm. Der Regen der vergangenen Tage sorgt für tiefes Geläuf. Eine graue Wolkendecke hängt tief über uns. Endzeitstimmung Mühsam werden Meter und Meter erkämpft. KM 21, Marmorstein, 815. KM 48, Hausberg, 1010. KM 77, Pause in Wetzlar, 1140. Mittlerweile zeigt sich ab und an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10.Taunusumrundung, August 2011. Keine Ausschreibung, 2 Teilnehmer. Start 645 im Nordend, Ffm. Der Regen der vergangenen Tage sorgt für tiefes Geläuf. Eine graue Wolkendecke hängt tief über uns. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64088-1/Taunusultra2011+001.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64088-1/Taunusultra2011+001.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+001 Letzte Ausfahrt Taunus" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+001 | abgelegt unter touren " /></a><br />
<span id="more-2612"></span></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64139-2/Taunusultra2011+004.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64139-2/Taunusultra2011+004.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+004 Letzte Ausfahrt Taunus" width="380" height="570" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+004 | abgelegt unter touren " /></a><br />
Endzeitstimmung</p>
<p>Mühsam werden Meter und Meter erkämpft. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64104-1/Taunusultra2011+012.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64104-1/Taunusultra2011+012.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+012 Letzte Ausfahrt Taunus" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+012 | abgelegt unter touren " /></a><br />
KM 21, Marmorstein, 815. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64109-1/Taunusultra2011+013.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64109-1/Taunusultra2011+013.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+013 Letzte Ausfahrt Taunus" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+013 | abgelegt unter touren " /></a><br />
KM 48, Hausberg, 1010. </p>
<p>KM 77, Pause in Wetzlar, 1140. Mittlerweile zeigt sich ab und an die Sonne. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64114-1/Taunusultra2011+016.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64114-1/Taunusultra2011+016.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+016 Letzte Ausfahrt Taunus" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+016 | abgelegt unter touren " /></a><br />
KM 85, Braunfels, 1240.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64124-1/Taunusultra2011+021.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64124-1/Taunusultra2011+021.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+021 Letzte Ausfahrt Taunus" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+021 | abgelegt unter touren " /></a><br />
Fachwerk in Braunfels</p>
<p>KM 95, Wespenstich bei Nic an der Kubacher Kristallhöhle, 1340. Keine allergische Reaktion &#8211; zum Glück!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64129-1/Taunusultra2011+022.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64129-1/Taunusultra2011+022.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+022 Letzte Ausfahrt Taunus" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+022 | abgelegt unter touren " /></a><br />
Schöner Trail kurz vor Weilburg</p>
<p>KM 102, einzige Flachpassage des Tages entlang der Lahn bis KM 118.</p>
<p>KM 120, ab Aumenau die gleichen Qualen wie in den 9 Jahren zuvor, Schwächephase bei mir, 1500. </p>
<p>Aus Südwest ziehen dunkle Unwetterwolken auf. KM 135, Wir erreichen gegen 1600 das Weiltal bei Rod an der Weil.</p>
<p>KM 140, es wird immer dunkler über uns, die Luft ist zum zerreißen schwül. Noch 2km bis zum Treisberg. Die letzten 500m auf offenem Feld. Blitze zucken, der Wind wird zum Sturm, Regen peitscht in Böen auf uns nieder, 1655. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64140-2/Taunusultra2011+024.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64140-2/Taunusultra2011+024.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+024 Letzte Ausfahrt Taunus" width="380" height="570" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+024 | abgelegt unter touren " /></a><br />
Pause im Cafe. Nach 45 Minuten hört es auf, wir wollen weiter. Kaum auf dem Rad, schüttet es erneut aus Eimern. Egal. Weiter.</p>
<p>KM 160, Rotes Kreuz wird um 1810 erreicht. Es regnet noch immer. </p>
<p>KM <del datetime="2011-08-17T13:16:27+00:00">154</del> 184, Ankunft im Nordend Ffm 1900, Der Regen hört auf. </p>
<p>Nochmal? Nö, 10 Mal &#8211; das wars. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64083-1/060811_Taunusumrundung+_2011.jpg"><img class="alignnone colorbox-2612" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64083-1/060811_Taunusumrundung+_2011.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus 060811 Taunusumrundung+ 2011 Letzte Ausfahrt Taunus" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus 060811 Taunusumrundung+ 2011 | abgelegt unter touren " /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 13:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>
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		<category><![CDATA[Eisenschweinkader]]></category>
		<category><![CDATA[Erbeskopfmarathon 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenmeter]]></category>
		<category><![CDATA[Muschifix]]></category>
		<category><![CDATA[YoGomez]]></category>

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		<description><![CDATA[Thalfang im Sommer 2011. Zum 10jährigen Jubiläum des Erbeskopfmarathons reisen wir zum ersten Mal bereits am Samstag an. Zu viert gehen wir Sonntags an den Start, YoGomez (frisch vermählt) mit Gattin auf der Mitteldistanz sowie Muschifix und meine Wenigkeit auf der langen Runde. Nach zwei Jahren Mitteldistanz will ich endlich wieder den Hammer bezwingen. Per [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63142-3/Erbeskopfmarathon+2011+008.jpg"><img class="alignleft colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63142-3/Erbeskopfmarathon+2011+008.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+008 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="300" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+008 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a>Thalfang im Sommer 2011. Zum 10jährigen Jubiläum des Erbeskopfmarathons reisen wir zum ersten Mal bereits am Samstag an. Zu viert gehen wir Sonntags an den Start, YoGomez (frisch vermählt) mit Gattin auf der Mitteldistanz sowie Muschifix und meine Wenigkeit auf der langen Runde. Nach zwei Jahren Mitteldistanz will ich endlich wieder den Hammer bezwingen.</p>
<p>Per Bahn reise ich bis zum Bahnhof Türkismühle, an dem mich Muschifix bereits erwartet. Noch gut 30km bis Thalfang und wir begrüßen im Start- und Zielbereich bereits die ersten bekannten Gesichter. Noch ist relativ wenig los, lediglich die vielen Helfer wuseln umher und bereiten den morgigen Event vor. Wir beziehen erstmal unser Quartier im lokalen Feriendorf und warten auf die anderen beiden.</p>
<p><span id="more-2454"></span></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63112-2/Erbeskopfmarathon+2011+002.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63112-2/Erbeskopfmarathon+2011+002.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+002 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+002 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Kurze Zeit später tauchen die beiden auf und im Anschluss an die Übertragung der Tour-Etappe machen wir uns auf den Weg nach unten. Diverse Grillspezialitäten und Pasta &#8220;all you can eat&#8221; stärken uns für den nächsten Tag.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63127-2/Erbeskopfmarathon+2011+005.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63127-2/Erbeskopfmarathon+2011+005.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+005 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+005 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Nach erreichen der nötigen Bettschwere geht es flux ins Nachtquartier. Noch einmal schlafen und dann warten wieder endlose Trails, Höhenmeter und Qualen auf uns.</p>
<p>Am nächsten Morgen müssen wir zum ersten Mal nicht um 5:00 Uhr aus dem Bett und den Weg in den Hunsrück antreten &#8211; wir sind schon da! Mehr oder weniger ausgeschlafen geht es nach dem Frühstück zum Start. Nach den letzten Vorbereitungen beziehen wir die Startaufstellung. Unsere Taktik heute: Früh abreißen lassen und spät ankommen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63167-2/Erbeskopfmarathon+2011+016.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63167-2/Erbeskopfmarathon+2011+016.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+016 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+016 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Der erste Teil unserer Taktik geht voll auf. Nach ca. 200m verlieren wir den Kontakt zu den ersten beiden Dritteln des Feldes. Langsam aber stetig orientieren wir uns nach hinten. Die Aussichten sind herrlich, die ersten 40km führen uns meist durch offene Landschaft. Zwischendurch immer wieder knackige Ab- und Auffahrten, mal Trail, mal Autobahn.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63187-2/Erbeskopfmarathon+2011+020.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63187-2/Erbeskopfmarathon+2011+020.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+020 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+020 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Ein Höhepunkt im ersten Teil ist der &#8220;Schweineberg&#8221;, bis zu 24% Steigung beglücken die Fahrer und sorgen für mächtig dicke Beine. Besondere Ehre wird mir hier zuteil, der Anstieg hat noch einen zweiten Namen, seht selbst:<br />
<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63202-2/Erbeskopfmarathon+2011+DGU.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63202-2/Erbeskopfmarathon+2011+DGU.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+DGU Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="534" height="800" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+DGU | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>An einem der nächsten Anstiege verliere ich irgendwie Muschifix aus den Augen. Ich denke er ist nur kurz hinter mir und ich rolle mal langsam weiter. An der zweiten VP warte ich bereits gute 5 Minuten, als mir andere Fahrer berichten, er sei kurz dahinter. Wieder rolle ich weiter und hoffe das er bald wieder aufschließt.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63222-2/Erbeskopfmarathon+2011+034.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63222-2/Erbeskopfmarathon+2011+034.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+034 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+034 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Am dritten Verpflegungspunkt mache ich mir ernsthaft Gedanken, spätestens am 4.VP unterhalb des Erbeskopfes will ich auf ihn warten und lasse das durch die Helfer ausrichten. Dummerweise verfahre ich mich am Ende des Siegfried-Uphills und biege rechts auf die Strecke der 38KM&#8217;er. Auch von den eindeutigen blauen Pfeilen lasse ich mich nicht irritieren und erkenne mein Fauxpas erst oben. Spitze, jetzt bin ich oben auf dem Erbeskopf, aber mir fehlen feine Trails.</p>
<p>Also entgegen dem Fahrerfeld der 38KM&#8217;er wieder zurück bis an den Abzweig und auf die Originalstrecke. Kurz danach muss Muschifix genau das gleiche passiert sein, wie wir später rekonstruieren konnten. Im Gegensatz zu mir kehrt er aber nicht um, sondern knallt auf der vermeintlichen Verfolgung nach mir, die Skipiste von Rheinland-Pfalz höchster Erhebung runter. Ohne Rücksicht auf die &#8220;Achtung, langsam!&#8221;-Schilder passiert, was eigentlich nicht passieren darf.</p>
<p>Am Querweg haut es ihn brutal aus dem Sattel und mit spektakulärem Überschlag vom Rad. Angeblich kurz sogar benommen (O-Ton der Sanitäter) rappelt er sich wieder auf und rollt bis zum Verpflegungspunkt Nummer 4. Dort treffen zufällig auch YoGomez und Gretli ein, eine erste Schadensaufnahme wird vorgenommen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63242-2/Erbeskopfmarathon+2011+039.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63242-2/Erbeskopfmarathon+2011+039.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+039 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+039 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Mittlerweile habe ich meine extra Höhen- und Kilometer auch hinter mich gebracht, begrüße die Helfer an der Streckenzusammenführung mit einem freundlichen &#8220;Und zum Zweiten, diesmal aber von der richtigen Seite&#8221; und erklimme die letzten trailigen Meter bis zur Kuppe. Mit gedrosseltem Tempo (meine 9. Abfahrt) fahre ich, ohne vom Missgeschick zu wissen, die Abfahrt mit den nötigen Sicherheitsreserven.</p>
<p>An der VP sehe ich die anderen und erkenne was passiert ist. Sieht nicht gut aus, gar nicht gut! Nach ein paar Minuten können die Helfer, Sanitäter und ich unseren Kameraden davon überzeugen, das ein Weiterfahren nicht die beste Idee ist. Für Muschifix heißt das nach 70km Krankenhaus und Rennende. Schade, aber auch in Anbetracht von Mensch und Maschine die beste Alternative.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63257-2/Erbeskopfmarathon+2011+042.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63257-2/Erbeskopfmarathon+2011+042.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+042 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+042 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a><br />
Helm schützt Kopf und Leben!!!</p>
<p>Ich rolle weiter und spüre nach der etwas längeren Pause ein heftiges Zwicken im Oberschenkel. Erst rechts, dann links, und ab dann immer im Wechsel. Nö, nicht schon wieder, habe ich doch extra Magnesium die letzten Wochen gefuttert. Es hilft nichts, noch liegen knappe 1000 Höhenmeter und fast 45KM vor mir.</p>
<p>Irgenwann bin ich einfach nur noch fertig, der Akku ist leer. Ein Gel, ein Iso-Gummibärchensaft-Gemisch später und ich fühle mich zumindest im Kopf wieder so weit, dass ich Rob einen Wunsch erfüllen kann. Ich kämpfe mich bis zum 6. VP und es liegen nur noch 13km vor mir.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63262-5/Erbeskopfmarathon+2011+043.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63262-5/Erbeskopfmarathon+2011+043.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+043 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+043 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Die Jungs von der Freiwilligen Feuerwehr versuche ich kurz zu überreden, mal &#8220;wegzuschauen&#8221; am Abzweig. Aber außer einem Lacher ernte ich nur mitleidige Blicke. Die Einheimischen wissen, was Immerter Qual bedeutet! Ich auch&#8230;</p>
<p>Lieber ROB, ja, ich habe an Dich gedacht, aber die verspochenen Kräfte wurden nicht freigesetzt. Du kannst froh sein, das die Bilder ohne Ton sind. Ich hoffe DU quälst Dich im nächsten Jahr wieder selbst über die Wurzeln, Steine und Wiesen des Hunsrücks. Das obligatorische Beweisfoto nur für Dich:</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63267-2/Erbeskopfmarathon+2011+ImQ.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63267-2/Erbeskopfmarathon+2011+ImQ.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+ImQ Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+ImQ | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a><br />
Man, war ich da grau&#8230;</p>
<p>Aber auch diese Qualen gehen vorbei. In Immert und Bäsch sitzen die Leute zusammen und grillen, obwohl es mittlerweile immer stärker regnet. Seit dem Erbeskopf begleiten mich mehr oder weniger heftige Schauer. Die Abkühlung tut unglaublich gut und stört nicht im geringsten.</p>
<p>Endlich geht es über die letzte Kuppe und Thalfang liegt in Sichtweite. Die Wiese runter und ab auf die Zielgerade im Park. Und da sehe ich doch glatt wieder YoGomez und Gretli vor mir. Gemeinsam fahren wir über die Ziellinie. Schön war es mal wieder, DANKE!!!</p>
<p>Im Ziel wartet bereits Muschifix nach einem Besuch bei Dr.Röntgen in Hermeskeil auf uns. Alles noch dran und heil, Glück im Unglück! Ein gemeinsames Zielbild, Umtrunk und Verpflegung müssen noch sein, bevor wir uns langsam gen Heimat aufmachen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63272-2/Erbeskopfmarathon+2011+048.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63272-2/Erbeskopfmarathon+2011+048.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+048 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+048 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p>Ich habe es bereits oft erwähnt und mache es trotzdem immer wieder gerne: Der Erbeskopfmarathon ist ein absolutes Muss. Die Strecke, die Landschaft und vor allem auch die Leute lohnen immer wieder einen Besuch. Ihr seid so unglaublich engagiert, lasst euch nicht von Sponsoren &#8220;kaufen&#8221; &#8211; immer freundlich und hilfsbereit!!!</p>
<p>Hoffentlich habe ich den anderen Kadern ein wenig Appetit gemacht, wir haben sogar im Start- und Zielbereich unsere eigene &#8220;Box&#8221;:<br />
<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63277-3/Erbeskopfmarathon+2011+049.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63277-3/Erbeskopfmarathon+2011+049.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+049 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="534" height="800" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+049 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/specials/Erbeskopf2011/">mehr Bilder</a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63287-1/100711_Erbeskopfmarathon_2011.jpg"><img class="alignnone colorbox-2454" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63287-1/100711_Erbeskopfmarathon_2011.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... 100711 Erbeskopfmarathon 2011 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes..." width="570" height="394" title="EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... 100711 Erbeskopfmarathon 2011 | abgelegt unter veranstaltungen touren " /></a></p>
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		<title>Fränkische Brauereitour</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 23:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele wissen aus eigener SfdW-Erfahrung: betrunken Radfahren ist zwar nicht erlaubt, geht aber meistens gut. Meistens nun impliziert: nicht immer. Fast jeder aus dem Kader kann Narben vorzeigen von unkontrollierten Abstiegen oder zumindest Geschichten von den unheilvollen Folgen. Man soll es einfach nicht übertreiben. Das jedoch ist einfacher gesagt als getan, wenn man sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62593-2/b025.JPG"><img class="alignleft colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62593-2/b025.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="300" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a>Viele wissen aus eigener SfdW-Erfahrung: betrunken Radfahren ist zwar nicht erlaubt, geht aber meistens gut. Meistens nun impliziert: nicht immer. Fast jeder aus dem Kader kann Narben vorzeigen von unkontrollierten Abstiegen oder zumindest Geschichten von den unheilvollen Folgen. Man soll es einfach nicht übertreiben. Das jedoch ist einfacher gesagt als getan, wenn man sich in der Fränkischen Schweiz befindet.<br />
Franken gilt als Wiege der Braukunst, das hiesige Bier als eines der besten überhaupt und sowieso gibt es hier Regionen mit den höchsten Brauereidichten pro Einwohner auf der ganzen Welt. Fast jedes Dorf besitzt hier mindestens eine Brauerei mit angeschlossenem Biergarten. Was also liegt näher, als diese regionale Besonderheit der Fränkischen Schweiz, das eigene Interesse an den Ergebnissen der lokalen Braukünste und das für die Entfernungen zwischen den einzelnen Brauereien perfekt geeignete Fortbewegungsmittel Mountainbike miteinander zu kombinieren. Heraus kommt Darkdesigners Idee der Fränkischen Brauereitour, der sich Mischiflix und ich gerne anschlossen. Die Hinweise bezüglich der besten Brauereien und schönsten Biergärten kamen von Darki&#8217;s fränkischen Kumpels Tom und Rieni.</p>
<p>Der eigentliche Plan sah vor fünf Brauereien zu besuchen, angefangen mit der am weitesten entfernten. Aber wie das nun einmal mit dem Übertreiben so ist: wenn denn mehr als fünf Brauereien auf dem Heimweg ansässig sind, warum dann eine links oder rechts liegen lassen. Und so bekam eine Brauereitour mit ansich sehr entspanntem Charakter nicht nur wegen der 62 Kilometer eine durchaus sportliche Note.<br />
<span id="more-2400"></span></p>
<p>Auf Einladung von Coffee und Blacksurf stattete der ESK dieses Jahr der Fränkischen Schweiz seinen ehrwürdigen Besuch ab. Das wunderschön im Tal der Wiesent gelegene Domizil war ein sehr guter Startpunkt für Touren in das schroffe Terrain mit tief eingeschnittenen Tälern, welligen Hochflächen sowie felsenbetürmten Bergrücken und Hängen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62485-1/b001.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62485-1/b001.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brauerei Hofmann</span></p>
<p>Der Beginn der Brauereitour war mit ordentlich Höhenmetern gespickt. Von der Sachsenmühle im Tal ging es über Wichsenstein und Egglofstein bei ständigem Auf und Ab bis nach Hohenschwärz. Es war sehr warm, die Sonne stand hoch am Mittagshimmel und als wir nach 17 Kilometern und 500 Höhenmetern die erste Brauerei erreichten, war unser Durst groß. Hofmanns Tropfen ist ein dunkles Exportbier; nicht so sehr malzig im Geschmack und nicht so süß wie andere Dunkelbiere, gefiel es sogar Darki und Mischi.<br />
Unsere Mägen knurrten. Mischis drei Fränkische und meine zwei großen Leberkäs teilten wir uns zu dritt. Und da das Essen halt etwas länger brauchte, bestellten wir noch ein zweites Dunkles. Jesses, wie soll das nur weitergehen, wenn wir schon an der ersten Brauerei zwei Halbe trinken, dachten wir uns? Den Schnitt konnten wir zum Glück nicht halten.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62502-1/b005.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62502-1/b005.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62507-1/b006.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62507-1/b006.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="534" height="800" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Thuisbrunner Elch Bräu</span></p>
<p>Und nach den zwei Halben sollte das dritte nicht lange auf sich warten. Im Nachbarort Thuisbrunn wird das Elch Bräu hergestellt. Die Schussfahrt von Hohenschwärz nach Thuisbrunn dauerte ein Fingerschnippen und schon saßen wir im wohl schönsten Biergarten der ganzen Tour. An einem höhlenartigen Ausschank konnten die drei Brauereierzeugnisse – Dunkel, Pils und Bock – bestellt werden. Wir entschieden uns für das Pils. Viel Zeit konnten wir uns nicht lassen, hatten wir doch auf einer Bierbank ohne Sonnenschutz Platz gefunden. Bevor unsere Haare angesenkt werden und der Gehirnschmalz aufkochen sollte, tranken wir zügig Bier Nummer drei und sattelten auf.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62515-1/b008.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62515-1/b008.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62522-2/b009.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62522-2/b009.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brauerei Penning Zeißler</span></p>
<p>Aus den zehn Kilometern von Thiusbrunn zur vierten Brauerei in Hetzelsdorf machten wir 15 mit ein paar Extrahöhenmetern. Ich weiß nicht ob Alokoholkonsum farbenblind macht, aber die Wegmarkierung „blauer Kreis“ war in Echt „grüner Kreis“ und führte uns zurück nach Egglofstein. Also umsonst <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/hohenmeter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Höhenmeter">Höhenmeter</a> verbraten und eine Brenneselwiese durchquert. Das letzte Stück bis Hetzelsdorf absolvierten wir trotzig auf der Straße.<br />
In Hetzelsdorf liegt direkt gegenüber der Kirche die Brauerei Penning Zeißler. Das dunkle Bier war nicht so richtig dunkel aber einer meiner Favoriten. Obwohl mein Geschmacksempfinden mit Länge der Tour eh etwas abnahm. Sprich: alle waren sehr gut.<br />
Langsam machten wir uns Gedanken bezüglich des Wetters. Es sollte noch Gewitter geben und der Himmel zog schon zu. Außerdem hatten wir bereits vorher den Verlauf der Brauereitour berichtigt. Wie eingangs erwähnt, wollten wir keine Brauerei auf unserem Weg verpassen, also erhöhte sich die Anzahl derer von geplanten fünf auf acht. Hier in Hetzeldorf waren wir erst bei der dritten, also war noch nicht einmal Halbzeit angesagt. Und da es schon bald um fünf Uhr war, brachen wir schnell auf.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62527-2/b010.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62527-2/b010.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62532-2/b011.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62532-2/b011.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meister-Bräu</span></p>
<p>Zweihundert rasendschnelle Höhenmeter unterhalb von Hetztelsdorf liegt Unterzaunsbach und dort die lokale Brauerei Meister-Bräu. Die Fahrt dorthin dauerte maximal zwei Minuten – gefühlt. Und das Bier wurde seinem Namen gerecht. Von den Gewittern wurden wir verschont, lediglich ein paar vereinzelte Tropfen fielen vom Himmel.<br />
Da wir nunmehr in der vierten Brauerei und beim fünften Halben saßen, war die Stimmung entsprechend gut. Darki hatte einen besseren Zug und bestellte zusätzlich ein kleines Bier, verschüttete aber einen Teil auf unserer Karte. Artig wie er war zutschte er aber alles wieder auf. Andere folgen dem Tourverlauf mit dem Finger auf der Karte. Der Brauereitourverlauf wird mit der Zunge nachverfolgt!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62537-2/b012.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62537-2/b012.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62542-2/b013.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62542-2/b013.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62550-2/b015.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62550-2/b015.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Niklbräu</span></p>
<p>Okay, in Pretzfeld gibt es zwei Brauereien. Aber da die Zeit vorangeschritten war und wir nicht lange suchen wollten, entschieden wir uns für nur einer der beiden: die Brauerei Nikl-Bräu. Mittlereile hatten wir auch schon gute 40 Kilometer auf&#8217;m Tacho.<br />
Einen Gedanken daran, welche der verschiedenen Brauereispezialitäten wir hier orderten, verschwendeten wir nicht. Wir bestellten, bekamen serviert, stoßen an und tranken. Aber das es das günstigste Bier der Tour sein sollte, realisierten wir noch: 1,70 Euro für den halben Liter bestes, lokales, fränkisches Bier! Aufgrund der Namensähnlichkeit von Nikl-Bräu mit Nicolas prosteten wir uns auf Kumpel Nic, der leider wegen Rückenschmerzen nicht mitfahren konnten, und tranken zügig das Glas leer.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62560-2/b018.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62560-2/b018.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62565-2/b019.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62565-2/b019.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schwanenbräu</span></p>
<p>Von Pretzfeld in den nächstgrößeren Ort Ebermannstadt waren nur fünf flache Kilometer. Auch in Ebermannstadt gab es zwei Brauereien. Schnell fanden wir das idyllische Stadtzentrum und steuerten das Schwanenbräu an.<br />
Darki bestellte zur Abwechslung ein Weizen, Mischi und ich blieben dem Hellen treu. Direkt neben unserem Tisch stand das Wahrzeichen der Brauerei: eine Schwanenskulptur. Ich streifte mein weißes ESK-Trikot ab und dem Schwan über. Eine lustige Homage an den Schwan im <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/eisenschweinkader/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eisenschweinkader">Eisenschweinkader</a>. Wahrscheinlich haben wir uns ganz gut daneben benommen, aber nach dem nun siebten Bier in der sechsten Brauerei war uns das Jacke wie Hose.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62570-2/b020.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62570-2/b020.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62575-2/b021.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62575-2/b021.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62580-2/b022.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62580-2/b022.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="384" height="575" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brauerei Sonne</span></p>
<p>Nun gab es im Ebermannstadt noch eine zweite Brauerei. Wir machten uns also startklar, setzten Helm, Brille und Rucksack auf, zogen die Handschuhe an und stiegen auf die Räder. Darki erkundigte sich beim Losrollen noch nach dem Weg zur Brauerei Sonne. „Hier um die Ecke, keine zwanzig Meter“, meinte die Kellnerin. Jesses! Also über die Straße und einen freien Tisch im Brauerei-Gasthof Sonne bezogen. Und: Bier! Und: Essen!<br />
Wir bestellte also ein kulinarisches Fundament für den Magen, meinereiner klassisch Currywurst mit Pommes, und versuchten den nicht mehr ganz so dringlichen Durst mit einem hauseigenen Bier zu stillen. Nach recht langer Wartezeit auf das Essen sowie schnellen Verzehr desselben bezahlte ich unbewusst und schon konnte es weitergehen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62588-2/b024.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62588-2/b024.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brennerei Adler</span></p>
<p>Von Ebermannstadt aus rollten wir an der Wiesent entlang talaufwärts nach Streitberg und steuerten zielbewusst die Brennerei Adler an. Hier wollten wir zur Abwechslung einen der zahlreichen Schnäpse der Destillerei verköstigen, bestellen dazu aber noch ein Bier, um nicht allzu trocken zu bleiben. Ich entschied mich für einen Himbeergeist der wirklich köstlich war. Dazu gab es für alle einen halben Liter Schwarzer Abt, ein Schwarzbier aus der bekannten Neuzeller Brauerei in Brandenburg. Vor Ort registrierten wir das aber nicht mehr. Hier waren wir auch an der finalen Station unserer Brauereitour angekommen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62608-2/b028.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62608-2/b028.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62613-2/b029.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62613-2/b029.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Absacker in Muggendorf</span></p>
<p>Keine Kneipen- respektive Brauereitour ohne den obligatorischen Absacker!<br />
Ich kann die restlichen gut zehn Kilometer von Streitberg bis ins die heimische Sachsenmühle nicht mehr vollständig rekapitulieren, also eigentlich nur noch in Ansätzen, aber wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind in Muggendorf noch auf ein letztes Bier eingekehrt. Nummer zehn (Eule: elf) auf unserer Liste. Mittlerweile dämmerte es nicht nur in unseren Köpfen, auch der Himmel dunkelte merklich und neben den Sternen auf der Innenseite unserer Netzhaut leuchteten die ersten echten bald hoch am Firmament. Irgendwie schafften wir dann den Absprung und die restlichen sechs Kilometer nach Hause.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62618-2/b030.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62618-2/b030.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p>Es war großartig. Es ist zum Glück nichts passiert. Wäre einer von uns im Suff gestürtzt und hätte sich was ernsthaftes angetan &#8211; was nicht unrealistisch gewesen wäre &#8211; man hätte sagen müssen: es war zuviel! Aber es ist nichts passiert, wir kamen heil an und es war wohl eine unser legendärsten Fahrradtouren. Wir haben uns vielleicht etwas übernommen, aber es war genau richtig so. Unser Glück. Unsere Fränkische Brauereitour.<br />
Amen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62623-2/Brauereitour.jpg"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62623-2/Brauereitour.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour Brauereitour Fränkische Brauereitour" width="570" height="394" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour Brauereitour | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="Brauereitour Nürnberg">Brauereitour Nürnberg</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="Meisterbräu Landgasthof">Meisterbräu Landgasthof</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="brauereitour">brauereitour</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="fränkisches brauereitour spiel">fränkisches brauereitour spiel</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="fränkische Schweiz Brauerei">fränkische Schweiz Brauerei</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="fränkische brauereien">fränkische brauereien</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="der fränkische mann">der fränkische mann</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="brauerreitour fränkische schweiz">brauerreitour fränkische schweiz</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="brauereiwanderung muggendorf fränkische schweiz">brauereiwanderung muggendorf fränkische schweiz</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="brauereitouren">brauereitouren</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="brauereitour fränkische schweiz">brauereitour fränkische schweiz</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/06/09/frankische-brauereitour/" title="wiesent export bier brauerei">wiesent export bier brauerei</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Springbreak 2011</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/19/springbreak-2011/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/19/springbreak-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 09:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühling kommt mit Macht! blauer Himmel warme Briese gelbe Wände grün wo vorher braun Frühling kommt mit Macht! Pollen fliegen Nasen jucken und trotzdem Räder rollen Springbreak 2011 &#8211; es ist ein gutes Gefühl unterwegs zu sein Eine traumhafte Woche Urlaub ist mir vor Ostern vergönnt. Ich nutze sie zu einer Reise durch Norddeutschland. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frühling kommt mit Macht!</p>
<p>blauer Himmel<br />
warme Briese<br />
gelbe Wände<br />
grün wo vorher braun </p>
<p>Frühling kommt mit Macht!</p>
<p>Pollen fliegen<br />
Nasen jucken<br />
und trotzdem</p>
<p>Räder rollen</p>
<p><span id="more-2363"></span></p>
<p>Springbreak 2011 &#8211; es ist ein gutes Gefühl unterwegs zu sein</p>
<p>Eine traumhafte Woche Urlaub ist mir vor Ostern vergönnt. Ich nutze sie zu einer Reise durch Norddeutschland. Mit dem Auto zunächst von Frankfurt nach Lüneburg, per Bahn weiter nach Hamburg und mit dem Schiff auf Helgoland. Weiße Strände, dicke Robben und Seehunde, rote Felsen, leckeren Fisch ohne Ende.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59312-2/IMG_4485.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Der schnelle Katamaran</p>
<p>Die drei Tage auf Deutschlands einziger Hochseeinsel genieße ich bei Sonnenschein ausnahmsweise ohne Rad, ehe es auf gleichem Wege wieder retour in die Salzstadt am Rand der gleichnamigen Heide geht.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59528-2/IMG_4287.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Sonnenaufgang über der vorgelagerten Düne</p>
<p><strong>Montag</strong> morgen, am Himmel kein Wölkchen, ab aufs Rad. Schnell lasse ich Lüneburg hinter mir, durch die Hügel der Heide geht es in südöstlicher Richtung. Malerische Dörfer wie aus dem Museum darf ich unterwegs kreuzen.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59353-2/IMG_4499.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Landschaft</p>
<p>Grüne Wiesen und Wälder, immer wieder gelbe Rapsfelder, lediglich unterbrochen von alten, roten Backsteinbauten.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59368-2/IMG_4502.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Wunderschöne Backsteinzeugnisse am Wegesrand</p>
<p>Die einzige größere Ansiedlung Wittingen nutze ich für eine kurze Verpflegungspause. Die letzten Kilometer führen mich nach Volksburg in die Heimat der Wolfswagen.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59408-2/IMG_4511.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
ESK = Elbeseitenkanal</p>
<p><strong>Dienstag</strong>, das Wetter zeigt sich erneut von seiner besten Seite. Eine Tour rund um den Elm steht auf dem Programm. Durchs Reitlingstal auf die Elmhochstraße, runter nach Schöningen und mit Rückenwind zurück an den Rand der Autostadt.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59413-2/IMG_4514.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Damen im Schlepptau</p>
<p><img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59443-2/IMG_4534.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Mittagspause in Schöningen (ZRG)</p>
<p><strong>Mittwoch</strong> Ruhetag.</p>
<p><strong>Donnerstag</strong>, mittlerweile klettert auch das Thermometer jeden Tag einen kleinen Schritt nach oben. Zunächst bringt mich ein Regionalzug aus der Autostadt an die Leine.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59448-2/IMG_4540.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Eine Straße, viele Bäume, Alleee, Alleeeee, Alleeeee, Alleeeeeee&#8230; </p>
<p>Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover ist Ausgangspunkt meiner heutigen Tour. Schnurstracks nach Westen führt mein Weg. Einsam ziehe ich durch die Ebene.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59453-2/IMG_4541.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Ostern steht, ähm stand vor der Tür</p>
<p>Die Bilder der letzten Tage ändern sich kaum &#8211; hellgrüne Wiesen, dunkelgrünes frisches Blattwerk an den Bäumen, weiße Blüten an Apfel- und Kirschbäumen &#8211; und immer wieder gelber Raps.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59468-2/IMG_4545.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /></p>
<p>Mittlerweile befinde ich mich im nordöstlichsten Teil von Nordrhein-Westfalen, nicht lange, denn es folgt der südwestlichste Zipfel Niedersachsens.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59478-2/IMG_4548.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Windmühle im NRW-Zipfel</p>
<p>Ich quere den Mittellandkanal, eine von vielen künstlichen Wasserstraßen, welche die norddeutsche Tiefebene durchziehen.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59493-2/IMG_4551.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Mittellandkanal</p>
<p>Der historische Stadtkern von Bad Essen bezaubert mit seinen unzähligen Fachwerkgebäuden, bevor die Landschaft an Relief gewinnt.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59503-2/IMG_4553.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Fachwerkspektakel in Bad Essen</p>
<p>Letztes Hindernis auf dem Weg in die Stadt des westfälischen Friedens ist das Wiehengebirge. Im nördlichen Ausläufer des Teutoburger Waldes komme ich mir fast wie im Schwarzwald vor.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59513-2/IMG_4555.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Wiehengebirge ist nicht flach wie Holland</p>
<p>Einsame Gehöfte in mitten der Hügel, lediglich die stetig wachsende Zahl an Reiterhöfen verrät den Unterschied zu Süddeutschland. Die letzten Höhen sind erklommen, der Verkehr nimmt zu und dann ist Osnabrück erreicht.<br />
<img class="colorbox-2363"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59523-2/IMG_4558.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  Springbreak 2011"  title="EISENSCHWEINKADER | Springbreak 2011  | abgelegt unter touren " /><br />
Die Stadt des Westfälischen Friedens ist erreicht</p>
<p><strong>Karfreitag</strong>, Rückreise per Auto.</p>
<p>Ostern &#8211; neue Abenteuer&#8230;  </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/kader/darkdesigner/Fruehling2011_001/">mehr Bilder</a></p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/19/springbreak-2011/" title="volksburg">volksburg</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buckow mein Buckow</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/09/buckow-mein-buckow/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/09/buckow-mein-buckow/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 07:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>boom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[„Und weil der Mensch ein Mensch ist&#8230;“ &#8230;drum muss er auch nach Buckow bitte sehr! Freitagmorgen, Sonne satt den ganzen Tag und keine Lohnarbeit. Die schönste aller Schweizen &#8211; die märkische &#8211; ruft und ich folge ihrem drängenden Geschrei. Nachdem die morgendliche Kälte durch die unbändige Kraft der Sonne hinweggebrannt wurde, besteige ich mein tschechisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Und weil der Mensch ein Mensch ist&#8230;“</p>
<p>&#8230;drum muss er auch nach Buckow bitte sehr!</p>
<p>Freitagmorgen, Sonne satt den ganzen Tag und keine Lohnarbeit. Die schönste aller Schweizen &#8211; die märkische &#8211; ruft und ich folge ihrem drängenden Geschrei. Nachdem die morgendliche Kälte durch die unbändige Kraft der Sonne hinweggebrannt wurde, besteige ich mein tschechisches Aluminiumgeröhr und begebe mich auf Pilgerfahrt in meinen märkischen Lieblingsort um dort nach einer Bierpause die schier unglaublich lange Rampe mit ihrer berühmten Doppel-S-Kurve zu bezwingen.</p>
<p>Der direkte Weg ist nicht immer der schönste, so führt mich der Meine mich am berühmten Malchower Metzger vorbei führt dann über Börnicke und Schönfeld nach Werftpfuhl um die B158 zu kreuzen. Brechts Einheitsfrontlied, vertont von den Scherben, auf den Lippen quere ich den Wald rund um den Gamengrund. Die fordernden Rhythmen lassen mich die Wellen im Wald wie im Fluge übersprinten und alsbald Prötzel und später Waldsieversdorf passieren.</p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2011/05/2011-05-06_13-25-20_874.jpg"><img class="size-medium wp-image-2335 aligncenter colorbox-2332" title="Feld" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2011/05/2011-05-06_13-25-20_874-300x224.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buckow mein Buckow 2011 05 06 13 25 20 874 300x224 Buckow mein Buckow" width="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Weltgrösstes Anbaugebiet von Mavicschuhen</em></p>
<p><span id="more-2332"></span></p>
<p>Buckow wird erreicht und die Bänke vorm Strandbad laden zu einer Labe ein. Leider gibt es dort nichts zu essen, so dass ich den Imbiss nebenan wähle. Das Fleischlaberl heißt hier Frikadelle und das Hefeglas wird direkt aus der Verpackung geholt. Der unfreundliche Herr in der Butze beantwortet meine Frage nach dem Befüllen der Trinkflasche mit Leitungswasser mit einem „eigentlich nicht“. Bevor ich noch nach dem „Wieso, weshalb und warum nicht“ fragen kann, geht der Dienstleister zum Uneigentlich über und füllt das Bidon wie gewünscht. Der Blick auf den See und in Richtung nahes Brecht-Weigelhaus ist pittoresk, die Sonne scheint, Bier und Hackklops munden.</p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2011/05/2011-05-06_12-53-54_850.jpg"><img class="size-medium wp-image-2334 aligncenter colorbox-2332" title="Buckow" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2011/05/2011-05-06_12-53-54_850-300x224.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buckow mein Buckow 2011 05 06 12 53 54 850 300x224 Buckow mein Buckow" width="300" height="224" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Schermützelsee</em></p>
<p style="text-align: center;">Nach der kurzen Siesta geht’s weiter in Richtung Norden über den eingangs erwähnten &#8220;Berg&#8221;. Über Bollersdorf wieder nach Prötzel und dort über Harnekop mit seinem komischen Minirüttelpflaster nach Hohenfinow. Hier noch einmal nach hinab Falkenberg da der kleine Anstieg nach Cöthen unbedingt eingebaut gehört. Ab jetzt auf den altbekannten Wegen (Gersdorf, Grüntal, Schönfeld) in Richtung Heimat. Der sich ab Mittag auf Südwest drehende Wind lässt den Puls steigen und den Körper durch noch mehr Endorphine fluten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2011/05/2011-05-06_15-14-55_461.jpg"><img class="size-medium wp-image-2336 aligncenter colorbox-2332" title="Wasser" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2011/05/2011-05-06_15-14-55_461-300x224.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buckow mein Buckow 2011 05 06 15 14 55 461 300x224 Buckow mein Buckow" width="300" height="224" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Labestation</em></p>
<p style="text-align: left;">Nach wunderbaren 180 Kilometern kann ich zu Hause meine Mädels begrüßen und auch gleich das Familienausflugsprogramm für den nächsten Tag verkünden: Buckow.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/04/04/endlich-fruhling/" title="Permanent link to Endlich Frühling!">Endlich Frühling!</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/11/24/lockendes-huftgold/" title="Permanent link to Lockendes Hüftgold">Lockendes Hüftgold</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/07/26/%e2%80%9evive-la-france%e2%80%9c-der-esk-erweist-der-grande-nation-die-ehre/" title="Permanent link to „Vive La France!“ &#8211; Der ESK erweist der Grande Nation die Ehre">„Vive La France!“ &#8211; Der ESK erweist der Grande Nation die Ehre</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/20/jubilaumstour/" title="Permanent link to Jubiläumstour">Jubiläumstour</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/06/21/ergebnisse-esk-team-zeitfahren/" title="Permanent link to Ergebnisse: ESK-Team-Zeitfahren">Ergebnisse: ESK-Team-Zeitfahren</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/10/11/l%e2%80%99eroica-%e2%80%93-tag-3-4/" title="Permanent link to L’Eroica – Tag 3 &#038; 4">L’Eroica – Tag 3 &#038; 4</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/07/02/basislager/" title="Permanent link to Basislager">Basislager</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2009/09/04/urban-traffic-hattrick/" title="Permanent link to Urban Traffic Hattrick">Urban Traffic Hattrick</a>  </li>
</ol></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Pantani lebt!</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/02/pantani-lebt/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/02/pantani-lebt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 07:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twobeers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist eigentlich die größte Erkenntnis des vergangenen Samstag. Wir saßen im Zug auf der Rückfahrt von Templin nach Berlin und in Oranienburg sahen wir ihn, immer noch glatzköpfig, immer noch im komplett gelbem Mercatone-Uno-Dress schob er ein altes Bianci-Tourenrad in lila über den Bahnsteig. Gut sah er aus, auch wenn Jan Ullrich derweil leichter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eigentlich die größte Erkenntnis des vergangenen Samstag. Wir saßen im Zug auf der Rückfahrt von Templin nach Berlin und in Oranienburg sahen wir ihn, immer noch glatzköpfig, immer noch im komplett gelbem Mercatone-Uno-Dress schob er ein altes Bianci-Tourenrad in lila über den Bahnsteig. Gut sah er aus, auch wenn Jan Ullrich derweil leichter sei dürfte. Doch Will wußte, daß Pantani derzeit die Trainingszügel schleifen läßt und sich hauptsächlich um sein Geschäft mit italienischer Schuhmode kümmert.</p>
<p>Außerdem kamen wir einem groß angelegten Subventionsbetrug auf die Spur. Der bauernschlaue Uckermärker pflanzt Butterblumen in großem Stil an. Der Städter fragt nach Sinn und Zweck. Und der erschließt sich erst bei intimen Kenntnissen der EU-Agrarsubventionen und dem Einsatz modernster Technik. Ein jeder Bauer muß angeben, was er im nächsten Jahr anbaut. Dies wird per Satellit überprüft. Nun kann der Satellit aber das gelb blühende Rapsfeld von der gelben Butterblumenwiese nicht unterscheiden. Und schon gibts für die Sumpfwiese reichlich Geld und der Bauer kann sich wieder seiner Freizeitbeschäftigung hingeben&#8230;</p>
<p><img class="alignnone colorbox-2313" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59130-2/P1010013.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   Pantani lebt! " width="570" title="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   | abgelegt unter touren feldzuge " /><br />
<span id="more-2313"></span></p>
<p>Doch beginnen wir chronologisch, wenn auch unter Auslassung einiger Passagen. Denn als Chronist wurde kurzfristig Will die Wade verpflichtet, doch seit er seine Photoausrüstung verloren hat, kann er dieser Funktion nicht mehr in gewohnter Qualität nachkommen. Abfahrt früh am Morgen, Toni zeigt seine gefilmte Arbeitsanweisung zum Ticketkauf (das Staubspezial). Jockel versucht den Veranstalter vom Unsinn einer feststehenden Tour zu überzeugen und seine eigene zu fahren. Außerdem ist er froh, endlich Leute zu finden, die seine Mundart verstehen. Doch Jockel wird im Alter weich oder er weiß um die Technik. Jedenfalls folgen wir ab Templin für einige hundert Meter der satellitengestützten Route, bevor das Gerät beschließ, daß wir schon am Ziel sind. Jockels Stunde schlägt und er ist nicht mehr zu halten.</p>
<p><img class="alignnone colorbox-2313" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59187-2/CIMG0188.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   Pantani lebt! " width="800" height="534" title="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   | abgelegt unter touren feldzuge " />Als humanoides Navigationsgerät führt er uns über Pfade, die er durch pure Willenskraft erschafft. Wege, die es vorher noch nicht gab und die nach unserer Befahrung einfach wieder Wildnis sind. Am Platkowsee haben wir Glück, daß Rifli nicht mit von der Partie ist, hängt doch der Wald voller Flatterband. Diese Bänder haben auf ihn bekanntlich die gleiche Wirkung wie ein frohes &#8220;Jamas!&#8221; im türkischen Restaurant.</p>
<p>Es geht durch Sand und über Wurzeln, über Brücken, zwischen Steinen an Ufern entlang und auch unter Bäumen hindurch. In Lychen entdecken wir die Sportgeräte für den nächsten Walther-Cup:</p>
<p><img class="aligncenter colorbox-2313" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59025-2/P1000986.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   Pantani lebt! " width="570" title="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   | abgelegt unter touren feldzuge " /></p>
<p>Die Sonne lacht, es ist dabei angenehm kühl. Während einige Teilnehmer diesen Landstrich erstmals -zumindest abseits der Teerbänder- durchfahren, dieses auch genießen und dokumentieren wollen, drängt Jockel zur Weiterfahrt.</p>
<p><img class="alignnone colorbox-2313" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59195-2/CIMG0192.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   Pantani lebt! " width="570" title="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   | abgelegt unter touren feldzuge " /></p>
<p>&#8220;Ampel, Du bist hier nicht auf der Fritz Heckert!&#8221;</p>
<p>Am Hauptmannberg (eigentlich sollte er Oberstberg heißen) treffen wir auf ZZZZZorro, der uns auf gut Glück entgegenfährt. Zu diesem Anlaß wird schnell ein Schwein geschlachtet und zubereitet.<img class="alignnone colorbox-2313" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59203-2/CIMG0199.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   Pantani lebt! " width="570" title="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   | abgelegt unter touren feldzuge " /></p>
<p><img class="aligncenter colorbox-2313" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/59135-2/P1010014.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   Pantani lebt! " width="570" title="EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   | abgelegt unter touren feldzuge " /></p>
<p>Dieses Ereignis wird für die Nachwelt verewigt. Der Rest verläuft -je nach Perspektive- unspektakulär oder traumhaft schön und endet in einer gastronomischen Einrichtung in Templin bei einem bunten Strauß beliebter Heiß- und Kaltgetränke. Die anschließende Zugfahrt teilen wir uns mit ein paar &#8220;Prolligans&#8221;, wie sie selbst auf ihren T-Shirts zu stehen haben und in Oranienburg sehen wir noch Pantani.</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/05/02/pantani-lebt/" title="jan-ulrich weiß templin">jan-ulrich weiß templin</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Flandern in Flammen</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/04/05/flandern-in-flammen/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ronde van Vlaanderen gehört zu prestigeträchtigsten Eintagesklassikern im Radsport, am ersten Wochenende im April dreht sich in Flandern alles um die Rundfahrt. Die Begeisterung der Flamen für den Radsport und das Rennen lässt sich kaum beschreiben &#8211; ein Volk feiert sich und seine Helden. Eindrücke der Jedermann und Profi-Veranstaltung aus dem Land der Hellingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57858-2/RVV_Kaart.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen RVV Kaart Flandern in Flammen" height="530" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen RVV Kaart | abgelegt unter touren " /></p>
<p>Die Ronde van Vlaanderen gehört zu prestigeträchtigsten Eintagesklassikern im Radsport, am ersten Wochenende im April dreht sich in Flandern alles um die Rundfahrt. Die Begeisterung der Flamen für den Radsport und das Rennen lässt sich kaum beschreiben &#8211; ein Volk feiert sich und seine Helden. </p>
<p>Eindrücke der Jedermann und Profi-Veranstaltung aus dem Land der Hellingen en Kasseien gibt es auf den nächsten Seiten.<span id="more-2245"></span></p>
<p>Einer alten Kader-Weisheit zufolge &#8220;fährt man echte Klassiker nur in Belgien&#8221;, soso. Das gilt es zu überprüfen!</p>
<p>Nach einer sternenklaren Nacht ist die Luft noch frisch, als ich das kleine Hotel in der Altstadt von Brugge verlasse. Neben meinen Mitstreitern Nic &#8220;The Crow&#8221; und dem Italiener Pantannini sind bereits unzählige Radler aus allen Herren Ländern ebenfalls auf den Beinen. Ein Sprachenwirrwarr erfüllt die Kopfsteinpflastergassen mit Leben wie zur besten Einkaufszeit am Mittag. In einer schier endlosen Schlange von Rennradlern warten wir geduldig auf die Freigabe des Starts. </p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57889-2/IMG_4097.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
Vor dem Start am Marktplatz in Brugge</p>
<p>Aber noch mehr Radler, wahrscheinlich Einheimische, interessiert das wenig und sie ziehen an uns und der Absperrung einfach in Richtung Marktplatz vorbei. Nach einer halben Stunde im Stau wissen auch wir warum &#8211; Es gibt schlichtweg kein geordnetes Startprozedere! Jeder startet einfach so wie er Lust hat, ob mit oder ohne Kontrollkarte, Startnummer, etc&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57894-2/IMG_4100.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
Eule vor dem Start</p>
<p>Endlich auf dem Rad und in Bewegung, die frische Luft tut gut, die Sonne geht langsam auf und färbt den Himmel von dunkelblau in hellblau. Wir rollen auf einem Radweg entlang eines Kanals gen Süden. Bald tauschen wir den Kanal gegen Radwege entlang der Straße. Über Oostkamp, Hille, Ingelmunster und Izegem erreichen wir Kortrijk. Von dort ist es nicht mehr weit bis zur ersten VP, wir kommen gegen halb 10 an. Erschreckt stellen wir fest, dass erst 65km und nicht ein Helling oder Kasseie hinter uns liegen. </p>
<p>Bislang ist die Tour geprägt durch große Gruppen, nervöse Fahrer mit schlechten Fahrkünsten, noch schlechteren Radwegen, gefährlichen Randsteinen, Pollern und Verkehrsinseln. Scheinbar wollen die Flamen so das Feld bereits vor dem ersten Anstieg dezimieren. Die Radwegebenutzungpflicht in Belgien wird selbst bei so einem Event von vielen Ernst genommen. Aber ob Radweg oder Straße, der Belag ist bei beiden in miserablem Zustand. Trotzdem haben wir es bisher ohne Sturz und Panne überlebt und sind froh darüber. </p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57899-2/IMG_4102.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
Bevoorrading 1</p>
<p>Kurz nach der ersten Bevoorrading kommt endlich die erste Helling &#8211; der Tiegemberg. Ein leichter Hügel, im großen Blatt fahrbar und schell erklommen. Nach dem zweiten Helling, dem Nokereberg, wird es zunächst wieder lange flach, bevor es bei KM 125 endlich richtig losgeht. Und mit richtig ist auch RICHTIG gemeint!<br />
Die erste Hälfte ist ein Vorgeplänkel bei dem es Kräfte zu schonen gilt und man sich in keine Stürze verwickeln lässt. Aber dann kracht es unendwegt, Kasseien auf Kasseien, Helling auf Helling. </p>
<p>Bereits bei KM 113/115 empfängt uns eine Doppelpassage Kopfsteinpflaster, die Kasseien Padestraat und Lippenhovestraat zusammen fast 4km lang. Mit Kategorie 3 gehören diese noch nicht einmal zu den fiesesten Abschnitten der Ronde. Wir stellen in den Kasseien bei uns selbst eine gewisse Abhärtung fest &#8211; irgendwann glaubt man den Lenker nicht mehr in den Händen zu halten, man tritt lediglich schneller und härter und hofft auf das Ende und Asphalt. Unsere Taktik zur Schonung der Muskelatur grundsätzlich das große Blatt zu treten geht auf, nur selten werden wir überholt. </p>
<p>Aber zurück zu den Hellingen, Rekelberg, Kaperij, Kruisberg und Knokteberg sind die nächsten Hindernisse auf dem Weg nach Ninove. Am Knokteberg knallt die Sonne schön vom Himmel, mein wärmendes Unterhemd hat seine Dienste geleistet und mit kurz-kurz geht es weiter. Die Muskelatur meldet sich zum ersten Mal mit leichtem Zucken in den Oberschenkeln. Vorsichtig fahre ich weiter, zusammen mit dem Bekleidungswechsel verliere ich meine Mitstreiter aus den Augen und muss mich bis zur nächsten Helling alleine durch den immer noch starken Gegenwind kämpfen. </p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57904-2/IMG_4103.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
Technische bijstand nach dem Rekelberg</p>
<p>Als nächste Hürde wartet der Oude Kwaremont, ein absoluter Klassiker auf der Ronde. Diese Helling ist seit Beginn der Ronde fast immer im Programm. Mit einer Länge von 2,2km und einer Höhendifferenz von knapp 100m ein echtes Highlight. Natürlich bedarf es kaum einer Erwähnung das der überwiegende Teil nicht asphaltiert ist. Habe ich fast vergessen, noch besser als Helling oder Kasseien ist Kasseienhelling &#8211; richtig &#8211; Hügel mit Kopfsteinpflaster. Von 18 Hellingen sind lediglich 6 mit schwarzer Masse bedeckt, der Rest kommt klassisch daher. </p>
<p>Kaum drei Kilometer später der nächste Knaller: Paterberg. Auf nur 360m Länge überwindet man 46hm, dass bedeutet 13% im Schnitt und über 20% in der Spitze. Wenn es heute nicht trocken sondern nass gewesen wäre, schieben, klettern, krabbeln wäre angesagt gewesen. Im Ernst, auf nassem Untergrund kommt man mit Klickschuhen hier nur unter großen Mühen hoch. Und weil es so schön ist, gibt es nur 7km später mit dem berühmten Koppenberg sozusagen Nachtisch. </p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57909-2/IMG_4104.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
Die Krähe und der Italiener unten am Koppenberg</p>
<p>Tja, der Koppenberg ist einer der Lieblingsberge der Flamen, unzählige Besucher schon bei uns Jedermännern, Bierzelte, Volksfeststimmung. Die technischen Daten: 600m Länge, 11,6% Schnitt und sage und schreibe 22% in der Spitze. Natürlich Kasseienhelling&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57914-2/IMG_4105.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
Koppenberg &#8211; einfach geradeaus bitte</p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/58089-2/Eule_022.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen Eule 022 Flandern in Flammen"  title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen Eule 022 | abgelegt unter touren " /><br />
Von unten sah es so einfach aus und jetzt diese Qualen am Koppenberg</p>
<p>Trotz meiner muskulären Schwächephase bin ich beide Anstiege komplett fahrend hochgekommen. Zahlreiche andere Fahrer haben nicht das Glück und müssen laufen. Wer aber anschließend an &#8220;Ausruhen&#8221; gedacht hat, liegt falsch. Zur Belohnung kommen zwei ultrabrutale Kasseien mit dem Mariaborrestraat und dem Holleweg, Kategorie 4 &#8211; Hors Categorie. Dazwischen liegen drei Hellingen: Steenbeekdries, Taaienberg und Eikenberg &#8211; allesamt natürlich Kasseienhellinge. </p>
<p>Gefühlt fährt man seit Stunden nur noch auf dem heiligen &#8220;Flüsterasphalt&#8221;, ist wahrscheinlich auch so. Am Molenberg, Helling 13, erwischt es mich dann. Heftige Krämpfe links und rechts in den Oberschenkeln zwingen mich zum Laufen. Verdomme! </p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57919-2/IMG_4106.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
Gute Stimmung und schmale Wege in Vlaanderen</p>
<p>Irgendwie kann ich mich trotz den 4er Kasseien Kergate (km195) und Haaghoek (km 211) erholen und bezwinge den Leberg wieder im Sattel. Bis zum Tenbosse sind es dann blos noch ein paar Kilometer und die Ronde geht in die entscheidende Schlussphase. Naja, vielleicht bei den Profis. Bei mir geht es mittlerweile nur noch ums ankommen. Tenbosse ist zur Abwechselung mal wieder asphaltiert gewesen und ich schnuppere Morgenluft. </p>
<p>Endlich erreichen wir Geraardsbergen und der Kult-Helling schlechthin wartet auf uns &#8211; die Muur-Kapelmuur!<br />
Die Zuschauer stehen wie bei den Profis einen Tag später im Spalier am Wegesrand und feuern die Teilnehmer lauthals an. Jetzt anhalten und vom Rad steigen, ist bei der Begeisterung eigentlich unmöglich. Man tritt sein verdammtes Pedal Umdrehung für Umdrehung und hofft endlich die Kapelle zu sehen. Nach jeder Kurve betet man für den Anblick und dann sieht man sie. </p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/58084-2/Eule_013.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen Eule 013 Flandern in Flammen"  title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen Eule 013 | abgelegt unter touren " /><br />
Auf dem Weg zur Kappelmuur</p>
<p>Kurz darauf wartet noch der nicht minder bekannte Bosberg, traditionell der letzte Helling der Ronde vor Ninove. Nach dem meine Mitfahrer sich an der Muur ein knappes Duell liefern, ist bei beiden ein wenig die Luft raus und wir kommen gemeinsam zu dritt oben an. Als besonderes Schmankerl dürfen die Jedermänner die Original-Profizielgerade in Meerbeke überqueren, ehe es zum eigentlichen Ziel in Ninove geht. </p>
<p>Nach knapp 11h erreichen wir Ninove um kurz nach 18 Uhr.<br />
<img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57929-2/IMG_4108.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen  | abgelegt unter touren " /><br />
So sehen <del datetime="2011-04-05T11:00:10+00:00">Sieger</del>, ähm, Finisher aus</p>
<p>Wie auf dem Profil zu sehen ist, nicht alle Hellingen haben Namen und nicht alle Kasseien werden offziell als solche ausgezeichnet. </p>
<p><img class="colorbox-2245"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57853-2/020411_Ronde_van_Vlaanderen_2011.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen 020411 Ronde van Vlaanderen 2011 Flandern in Flammen" width="560" title="EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen 020411 Ronde van Vlaanderen 2011 | abgelegt unter touren " /><br />
Profil der Ronde van Vlaanderen 2011</p>
<p>Warum wir die Ronde nicht mehr fahren werden und eigentlich niemandem empfehlen können, ist auf der nächsten Seite zu lesen.</p>
<h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/04/05/flandern-in-flammen/" title="flamen flandern">flamen flandern</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frühjahrsklassiker Schlaubetal</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/27/fruhjahrsklassiker-schlaubetal/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/27/fruhjahrsklassiker-schlaubetal/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 18:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ampelhasser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/?p=2198</guid>
		<description><![CDATA[Piiieep, piieep &#8211; Sonntag, es ist 0630 und der Wecker klingelt. Ich mag gar nicht daran denken, dass durch die Sommerzeit auch noch eine Stunde fehlt. Als ich aufstehe fühle ich mich irgendwie so wackelig. Die Rennrad Tour vom Samstag steckt mir wohl noch in den Beinen. Aber egal, der Kalender sieht für heute eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Piiieep, piieep &#8211; Sonntag, es ist 0630 und der Wecker klingelt. Ich mag gar nicht daran denken, dass durch die Sommerzeit auch noch eine Stunde fehlt. Als ich aufstehe fühle ich mich irgendwie so wackelig. Die Rennrad Tour vom Samstag steckt mir wohl noch in den Beinen. Aber egal, der Kalender sieht für heute eine Geländerad Tour vor. Es soll ins Schlaubetal gehen, mein persönliches Tourenhighlight. Kurz die Morgentoilette erledigt. Küsschen für Frau und Kinder und schon stehe ich am Bahnhof. Es geht mit dem RE über Frankfurt/Oder nach Guben. Ich habe nicht viel von Guben gesehen, aber das bisschen reicht mir schon. Einige Städte haben ein Planetarium, Guben hat ein Plastinarium – mehr muss man zu der Stadt wohl nicht sagen.</p>
<p>Vom Bahnhof führt mich meine Tour stadtauswärts. Einmal rechts dann wieder links und ich verlasse das Teerband und befinde mich im Grünen. Anscheinend reicht der dunkle Schatten von Guben noch weit in Richtung Westen, denn auch im Wald herrscht noch eine finstere Stimmung.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal tomac see Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/tomac_see.jpg" title="Im Tal der Biber" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /><br />
<span id="more-2198"></span></p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal tomac kanal Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/tomac_kanal.jpg" title="Auf dem Weg ins Schlaubetal" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p>Nach und nach kommt die Sonne durch und damit steigt auch meine Laune. Ich genieße die Ruhe und fliege über die Trails und Forstautobahnen. An den vielen kleinen Flüssen und Seen sieht man schon die Heimkehrer aus dem Süden und die Ornithologen hätte ihre wahre Freude an diesen Orten.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal kino Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/kino.jpg" title="Besser als Kino" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal wiese schlaube Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/wiese_schlaube.jpg" title="Eingang zum Schlaubetal" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p>Jetzt geht`s in Schlaubetal. Die Wege schlängeln sich entlang des Wassers durch das Tal. Kaum ein Wanderer ist zu sehen, so soll es sein.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal see1 schlaube Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/see1_schlaube.jpg" title="Schlaube" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal weg schlaube Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/weg_schlaube.jpg" title="Der Pfad durchs Tal" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p>Kurzer Boxenstopp an der Bremsdorfer Mühle. Es wird ein Stück des weltbesten Apfelkuchens verköstigt und weiter geht die Tour.</p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal see schlaube Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/see_schlaube.jpg" title="Einer der vielen Seen" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p>Diesmal soll für den Heimweg ein neuer Abschnitt ausprobiert werden und ab Mixdorf führt mich mein Weg über Wiesen und Felder zur Spree. Rechts der Spree komme ich an abwechslungsreichen Mischwäldern und Heidelandschaften vorbei. </p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal wiese Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/wiese.jpg" title="Kein Mensch zu sehen" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p><img alt="EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal spree Frühjahrsklassiker Schlaubetal" src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/2/5/5/2/5/_/large/spree.jpg" title="Die Spree" class="alignnone colorbox-2198" width="560" /></p>
<p>In Rassmannsdorf quere ich dann die Spree und schlage mich Richtung Fürstenwalde durch. Nach 105 KM erreiche ich dann auf der letzten Rille den Bahnhof. Dort lege ich noch einen Treppensprint hin und stürme in den völlig überfüllten Regio Richtung Berlin.</p>
<p>Wenn man die Stunden so alleine auf den Rad verbringt, kann man zwar schön über das Leben nachdenken, wobei ich übrigens zu dem Ergebnis gekommen bin, dass ich ein sehr schönes habe, aber irgendwie fehlt doch etwas. Wo ist der Jockel, der alleine vorweg fährt oder Carl, bei dem immer etwas am Rad knarzt, der Staubi, der immer so schön fluchen kann und all die Anderen. Jungs, nehmt euch ein Herz und lasst uns mal wieder auf Tour gehen.</p>
<p>Euer Ampel</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/13/leroica-2008-hauptsponsor-finalgon-zieht-resuemee/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2008 &#8211; Hauptsponsor FINALGON zieht Resümee:">L&#8217;Eroica 2008 &#8211; Hauptsponsor FINALGON zieht Resümee:</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/11/14/ksgc-1-lauf-20082009-plaenterwald/" title="Permanent link to [KSGC] 1. Lauf 2008/2009 &#8211; Plänterwald">[KSGC] 1. Lauf 2008/2009 &#8211; Plänterwald</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/01/06/a-tribute-to-rikman/" title="Permanent link to A tribute to rikman">A tribute to rikman</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/12/04/ksgc-2-lauf-20082009-schoenholzer-heide/" title="Permanent link to [KSGC] 2. Lauf 2008/2009 &#8211; Schönholzer Heide">[KSGC] 2. Lauf 2008/2009 &#8211; Schönholzer Heide</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/10/leroica-2008-der-morgen-vor-dem-rennen/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2008 &#8211; Der Morgen vor dem Rennen">L&#8217;Eroica 2008 &#8211; Der Morgen vor dem Rennen</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/02/17/kiek-weeder-in/" title="Permanent link to Kiek wedder in!">Kiek wedder in!</a>  </li>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/27/fruhjahrsklassiker-schlaubetal/" title="rennrad schlaubetal">rennrad schlaubetal</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/27/fruhjahrsklassiker-schlaubetal/" title="weite wiese kinder">weite wiese kinder</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Schmelze hat begonnen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 20:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nie war der Satz treffender als in den vergangenen Tagen. Doch entgegen dem Geschehen in Japan handelt diese Geschichte von weit weniger gefährlicher Strahlung. Nachdem es fast zwei Wochen am Stück zwar sonnig, dafür aber ziemlich kalt war, änderte sich die Strömung auf Süd-Südwest. Damit gelangt endlich wärmere Luft nach Deutschland, besonders profitiert davon der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nie war der Satz treffender als in den vergangenen Tagen. Doch entgegen dem Geschehen in Japan handelt diese Geschichte von weit weniger gefährlicher Strahlung. Nachdem es fast zwei Wochen am Stück zwar sonnig, dafür aber ziemlich kalt war, änderte sich die Strömung auf Süd-Südwest. Damit gelangt endlich wärmere Luft nach Deutschland, besonders profitiert davon der südwestlichste Zipfel um Freiburg. Kurzerhand entschließen sich der Engländer und meine Wenigkeit zu einem dreitägigen Trainingslager.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57431-1/IMG_4071.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57431-1/IMG_4071.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
<span id="more-2165"></span></p>
<p>Da mir die Gegend noch von 2005 und 2009 in guter Erinnerung war, schlagen wir unsere Zelte nirgendwo anders als im Ulle-Mekka Merdingen auf. Wir logieren beim Gründer und Vorsitzenden des Ulle-Fanclubs im Gasthof Engel. Allerlei Bilder, Trikots und andere Devotionalien erinnern im Gastraum an eine längst vergessene Zeit.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57256-1/IMG_4013.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57256-1/IMG_4013.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Eule am Ulle-Platz</p>
<p><strong>Rund um Merdingen</strong><br />
Nach unserer Anreise gönnen wir uns am ersten Tag zum Einstieg eine kleine, aber feine Tour rund um Merdingen. Tuniberg und Kaiserstuhl waren die Highlights, knackige Weinbergrampen zum Gewöhnen an die kommenden Tage. Die Tour führt zunächst über Gündlingen und Niederrimsingen, dort nehmen wir einen Weinbergsweg rauf auf die Höhen des Tuniberges.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57261-1/IMG_4008.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57261-1/IMG_4008.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Es ist wirklich so steil wie es aussieht&#8230;</p>
<p>Über Opfingen und Waltershofen sowie jeder Menge steiler Rampen steht ab Eichstetten die eigentliche Aufgabe des Tages an. Bis zum Silberbrunnen noch human, kracht es anschließend gewaltig. Bis zu 16%, nie unter 10% geht es die letzten 2 Kilometer hoch zum Peak. Die Abfahrt führt uns über Vogtsburg und Achkarren nach Ihringen. Von da rollen wir bis Merdingen entspannt aus.</p>
<p><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57243-1/130311_RuM.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen... 130311 RuM Die Schmelze hat begonnen..."  title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen... 130311 RuM | abgelegt unter touren " /><br />
Profil Tag 1</p>
<p><strong>Kleine Vogesenrunde</strong><br />
Am zweiten Tag geht es über den Rhein zu den französichen Nachbarn. Wir umfahren die Elsass-Metropole Colmar nördlich und ab Kaysersberg verlassen wir den flachen Oberrheingraben. Stetig steigt die Straße an, von 230m ü. NN bis auf 580m ü. NN in le Bonhomme. Leider gibt es zwischen Lapoutroire und Le Bonhomme keine Alternative zur Nationalstraße 415. Sich mit 90km/h überholende Lastwagen sind kein Spaß auf diesen vier Kilometern. Aber je schneller man fährt, umso eher ist es vorbei.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57271-2/IMG_4027.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57271-2/IMG_4027.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="415" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Pause in le Bonhomme</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57286-2/IMG_4029.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57286-2/IMG_4029.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Zur Passhöhe am Col des Bagenelles begegnen uns dafür dann keine fünf Autos. Ein Traum für jeden Asphaltpedaleur.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57281-2/IMG_4028.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57281-2/IMG_4028.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Col des Bagenelles</p>
<p>Am Col des Bagenelles kann uns das Schild mit der Aufschrift &#8220;Gesperrt &#8211; keine Schneeräumung&#8221; nicht aufhalten. Allerdings sehen wir ab etwa 1000m ü.NN warum wir die Straße für uns alleine haben. Tatsächlich hindern uns immer wieder Schneefelder auf der Straße am zügigen Weiterkommen. Die 5 Kilometer bis zum Col du Bonhomme zwingen uns immer wieder zu kleinen Schiebe- und Trageeinlagen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57296-2/IMG_4031.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57296-2/IMG_4031.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Die Schmelze hat begonnen</p>
<p>Dafür ist die Route de Cretes ab hier bis zum Col du Calvaire geräumt und fahrbar. Auf 1143m ü. NN erreichen wir unseren heutigen Peak.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57311-2/IMG_4035.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57311-2/IMG_4035.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Col du Calvaire<br />
<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57321-2/IMG_4038.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57321-2/IMG_4038.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Abfahrt am Lac Blanc</p>
<p>Die Abfahrt führt vom Lac Blanc zum Lac Noir. Es folgt ein kurzer Gegenanstieg zum Col de Wettstein, ehe wir uns in die rasende Talfahrt nach Munster stürzen. Kurzzeitige Adrenalinstösse bekommen wir bei einem entgegenkommenden Bus in einer Spitzkehre. Toll wenn die Straße plötzlich nur noch 80cm breit ist.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57331-2/IMG_4040.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57331-2/IMG_4040.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Traumhafte Ausblicke am Straßenrand</p>
<p>Kurz vor Soultzeren lande ich fast in einem entgegenkommenden Laster, diesmal ist ein schleichender Plattfuß am hinteren Laufrad Schuld. Zum Glück ist der luftleere Schlauch nicht samt Reifen von der Felge gerutscht&#8230;</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57336-2/IMG_4041.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57336-2/IMG_4041.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Alpine Serpentinen ohne Ende</p>
<p>Nach dem Wechsel setzen wir unsere Fahrt durchs Munstertal und die Weindörfer fort. Zum Glück gibt es hier eine Alternative zur vielbefahrenen Nationalstraße. Auf dem Rückweg fahren wir durch Colmar, anschließend über Nebenstrecken und Naturstraßen nach Neuf-Briesach. Von da sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Überquerung des Rheins und der Einreise in die BRD. Ausrollen heißt es über Hochstetten und Gündligen zurück nach Merdingen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57351-2/IMG_4046.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57351-2/IMG_4046.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Glückliche Veteranen nach der Heimkehr</p>
<p>160km mit 1350 Höhenmetern stehen am Ende des Tages auf der Uhr. Zufrieden genießen wir abends bei lokalem Spätburgunder unsere Mahlzeit. Die Vogesen sind sowohl für MTB als auch die Rennradfahrer ein absoluter Tipp, fahrt mal hin!<br />
<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57239-1/140311_Vogesen.jpg"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57239-1/140311_Vogesen.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen... 140311 Vogesen Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen... 140311 Vogesen | abgelegt unter touren " /></a><br />
Profil Tag 2</p>
<p><strong>Schauinslandrunde</strong><br />
Der letzte Tag beginnt mit frischen Temperaturen. Ursache ist der dicke Nebel über dem Rheintal. Trotzdem wollen wir heute noch in den Schwarzwald und diesem unsere Visite machen. Wir packen zunächst unser Auto, lassen Merdingen auf vier Rädern hinter uns und fahren nach Bad Krozingen. Dort laden wir die Räder aus und starten unsere Tour.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57356-2/IMG_4047.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57356-2/IMG_4047.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Nebelverhangene Weinberge zum Frühstück</p>
<p>Weinberge sind etwas feines, es gibt immer asphaltierte Wege und interessant sind sie dazu. Über den Batzenberg fahren wir nach Ebringen zum eigentlichen Einstieg des heutigen Tages. Die Rampe durchs Dorf rauf zur Berghäuser Kapelle glänzt überwiegend durch zweistellige Prozentwerte. Nach der Abfahrt runter nach Au geht es nicht minder schwer weiter. Schier endlos zieht sich der Anstieg zur Eduardhöhe über Langackern und Horben.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57361-2/IMG_4049.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57361-2/IMG_4049.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Endlose Rampe vor Langackern</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57391-2/IMG_4055.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57391-2/IMG_4055.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Endlose Rampe vor der Eduardhöhe, wer den Engländer mal richtig leiden sehen will, der schaue ins <a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/kader/darkdesigner/Fruehling2011/">Fotoalbum</a><br />
<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57406-2/IMG_4059.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57406-2/IMG_4059.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Das Wetter wird immer besser, Zeit für ne Pause</p>
<p>Nach einer kurzen Verschnaufpause an Eddis Höhe nehmen wir für etwa einen Kilometer eine Naturstraße, um auf die Schauinsland-Panoramastrecke zu kommen. Ab dem Parkplatz sind es dann noch 3km bis zum Gipfel. Auf der anderen Hangseite lächelt uns der Feldberg mit seinen schmelzenden Schneeresten entgegen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57416-2/IMG_4063.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57416-2/IMG_4063.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="415" height="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Gipfeltreff<br />
<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57421-2/IMG_4066.JPG"><img class="colorbox-2165"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57421-2/IMG_4066.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" height="415" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Gipfelstürmer mit dem Feldberg im Hintergrund</p>
<p>Wir haben für heute jedoch genug und ziehen die spektakuläre Abfahrt ins Münstertal über Gießhubel den weiteren Höhenmetern vor. Diese Abfahrt hat absolut alpinen Charakter, bereits im oberen (flachen) Teil bekommt man schnell 75km/h drauf. Weiter unten verhindern dann die engen Kurven und nasser Untergrund neue Rekorde. Bis zu 18% fällt die Straße hier runter. Auch diesmal gibt es eine kleine Schrecksekunde, als uns ein Lastwagen auf der engen Straße ohne Mittelstreifen entgegen kommt.</p>
<p>Im letzten Abschnitt zwingt der Gegenwind trotz Gefälle zum Treten. Wenigstens sind wir nicht kalt geworden. Mittlerweile hat sich die Sonne gegen den Nebel durchgesetzt und das Thermometer bricht erstmalig in die diesem Jahr die 20°C-Marke. Wir genießen zum Abschluss der Tour noch das örtliche Thermalbad. Nach einem kleinen Snack am Freiburger Münster heißt es Abschied nehmen vom Breisgau.</p>
<p><a href=" http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57436-2/IMG_4073.JPG"><img class="colorbox-2165"  src=" http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57436-2/IMG_4073.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen..." width="550" height="415" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Frühlingsgefühle im Breigau</p>
<p>Bis zum nächsten Mal, so unsere Erde uns denn lässt!</p>
<p><a href=" http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57247-1/150311_Schauinsland-Runde.jpg"><img class="colorbox-2165"  src=" http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57247-1/150311_Schauinsland-Runde.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen... 150311 Schauinsland Runde Die Schmelze hat begonnen..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen... 150311 Schauinsland Runde | abgelegt unter touren " /></a><br />
Profil Tag 3</p>
<h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/16/die-schmelze-hat-begonnen/" title="silberbrunnen kaiserstuhl">silberbrunnen kaiserstuhl</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/16/die-schmelze-hat-begonnen/" title="zum giesshubel">zum giesshubel</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lost in Z.</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/05/lost-in-z/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/05/lost-in-z/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 20:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/?p=2102</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Wie bekannt, verdiene ich meine Brötchen gegenwärtig mal wieder fernab der brandenburgischen Heimat. Diesmal ist es nicht China, sondern so eine Art Gegenteil. Bedeutend kleiner &#8211; wobei es Leute gibt, welche behaupten, dass dieses Land, würde man es ausbreiten, mindestens so gross wie Russland wäre – und bedeutend reicher (noch). &#160; Und auch hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57146-1/IMG_1804+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2102"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57148-2/IMG_1804+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  Lost in Z."  title="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  | abgelegt unter touren feldzuge " /></a>&nbsp;</p>
<p>Wie bekannt, verdiene ich meine Brötchen gegenwärtig mal wieder fernab der brandenburgischen Heimat. Diesmal ist es nicht China, sondern so eine Art Gegenteil. Bedeutend kleiner &#8211; wobei es Leute gibt, welche behaupten, dass dieses Land, würde man es ausbreiten, mindestens so gross wie Russland wäre – und bedeutend reicher (noch).<span id="more-2102"></span></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57158-1/IMG_1813+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2102"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57160-2/IMG_1813+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  Lost in Z."  title="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  | abgelegt unter touren feldzuge " /></a>&nbsp;</p>
<p>Und auch hier wird, obwohl schon alles vollgebaut zu sein scheint, immer fleissig weiter gebastelt, auch in dem Bereich, in welchem ich tätig bin. Und da oben schon alles voll ist, wühlt man sich eben durch einige der hier reichlich vorhandenen Berge. Aber davon soll hier gar nicht berichtet werden, sondern von den Vergnügungen, welchen ich mich in meiner knapp bemessenen Freizeit hingebe. Und da ich immer noch recht berechenbar bin, ist das eben Rad fahren. Und hier natürlich am liebsten im Wald, um mal weg zu kommen. Wobei man sagen muss, dass man sich hier, in diesem eigenartig aufgefalteten Land, ganz schnell von der Vorstellung trennen sollte, tatsächlich mal richtig raus zu kommen. Da wo ein Haus stehen kann, steht auch eins. Das ganze Land – von den Stellen im Geröll mal abgesehen – ist voll geklatscht bis zum abwinken. Keine Chance, einfach mal eine halbe Stunde zu fahren, ohne jemanden zu treffen. Kein Blick, von welcher Höhe auch immer, ohne in Siedlungsgebiete zu blicken. Aber vielleicht bin ich auch nur von der Heimat verwöhnt.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57161-1/IMG_1814+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2102"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57161-1/IMG_1814+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  Lost in Z."  title="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  | abgelegt unter touren feldzuge " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57169-1/IMG_1817+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2102"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57169-1/IMG_1817+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  Lost in Z."  title="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  | abgelegt unter touren feldzuge " /></a></p>
<p>So, genug gelabert, Bilder sprechen lassen. Um das Ganze etwas einzugrenzen, soll nur die heutige Runde bebildert werden. Es ging aus der – nicht wirklich grossen – Stadt in Richtung Nordwesten. Dabei wurden drei Höhenzüge abgeradelt. Zunächst der Altberg, gefolgt vom Längeren und schliesslich vom Heitersberg, abschliessend wurde noch der Albis an seinem nördlichsten Ende angeschnitten, um wieder „nach Hause“ zu kommen. Apropos nach Hause, ab Juni werde ich wieder in der Heimat sein, in der grossen Stadt, umgeben von der unendlichen Weite Brandenburgs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57179-1/IMG_1824+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2102"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57181-2/IMG_1824+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  Lost in Z."  title="EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  | abgelegt unter touren feldzuge " /></a>&nbsp;</p>
<p>Ach ja, falls nun jemand meint, eine Diskrepanz zwischen meine Aussagen und den menschenleeren Bildern erkennen zu können, dem kann ich nur entgegnen, dass man beim fotografieren einfach nur geduldig sein muss.</p>
<p>Mehr Bilder hier: <a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/kader/album02/album09/Nordwestrunde/">KlickKlack!</a></p>
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		<title>Vom Ötzi zum Bodensee</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 00:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Unglaublich wie naiv! Im Vorhinein hatte ich mir doch glatt in den Kopf gesetzt, nur ein Tag nach dem Ötztaler Radmarathon an zwei Tagen von dort mit dem Rad zum Bodensee zu fahren. Ich hatte felsenfest damit gerechnet auf dem Ötztaler mein persönliches Waterloo zu erleben, aufzuplatzen, zu sterben; und hatte dennoch den Plan, tags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unglaublich wie naiv! Im Vorhinein hatte ich mir doch glatt in den Kopf gesetzt, nur ein Tag nach dem <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/09/07/1833/" target="about">Ötztaler Radmarathon</a> an zwei Tagen von dort mit dem Rad zum Bodensee zu fahren. Ich hatte felsenfest damit gerechnet auf dem Ötztaler mein persönliches Waterloo zu erleben, aufzuplatzen, zu sterben; und hatte dennoch den Plan, tags drauf mit dem Renner und Rucksack die 1000 <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/hohenmeter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Höhenmeter">Höhenmeter</a> über das Hahntennjoch zu kurbeln. Mir ist noch immer nicht bekannt, wie dieser komplett realitätsverlustige Plan dennoch Erfolg haben konnte, aber ich bin am Dienstag nach dem Rennen mit dem Rad in Lindau am Bodensee angekommen.<span id="more-1858"></span></p>
<p>Das Vorhaben stand nicht nur unter dem schlechten Stern des Wahnwitzes, dass ich mich nach einem solchen Rennen bei meiner Verfassung am Folgetag überhaupt nur bewegen, geschweige denn auf&#8217;s Rad schwingen könnte. Nein, auch die Wettervoraussagen hätten nicht schlechter sein können: Noch kälter als es eh schon war und Schneefall bis runter auf 1500m.<br />
Am Montagvormittag orakelte ich im Beisein von Staub und Kemper über das Wetter, und was es doch für eine schlechte Idee wäre, heute und morgen Rad zu fahren. Aber die beiden meinten nur, dass es der Regeneration der geschundenen Muskeln nicht unbedingt zuträglich wäre, am Tag nach dem Rennen wieder mit dickem Gang steile Pässe hoch zu fahren; sie würden mich aber beneiden, dass ich jetzt auf&#8217;s Rad stiege. Aber die mussten ja nicht! Ich musste. Und wäre doch lieber gerne ins Auto gestiegen. Zumal so ein Aufbruch alleine nach mehreren Tagen zusammen guten Freunden für mich immer ein eher trauriger Anlass ist.</p>
<p>Kemper und Staub zuwinkend rollte ich vom Hof der Ferienwohnung und ins Tal nach Ötz. Auf der breiten Landstraße aus Ötz bergab fahrend merkte ich es schon: Aua. Das rechte Knie tat weh, auch ohne Last. Einige Kilometer später, schon auf der Bundesstraße nach Imst zu, waren die Schmerzen wirklich doll. Das Knie schmerzte höllisch und bei Gegenwind kämpfte ich mich wie in Zeitraffer die geringe Steigung bergan. Über die Kuppe rollend dachte ich daran, in Imst zu übernachten und am Dienstag mit dem Zug zum Bodensee zu fahren. Ich machte eine Pause.</p>
<p>Soviel zum Vorspiel.</p>
<p>In Imst angekommen hatte ich aber gar keine Lust neue Pläne zu schmieden und behielt den alten einfach bei. Noch im Ort verwandelte sich die Straße Richung Hahntennjoch zu einer Wand.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54110-1/P1010092b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54110-1/P1010092b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010092b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010092b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a><br />
Blick zurück Richtung Ötztaler Alpen und auf Imst</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54115-1/P1010093b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54115-1/P1010093b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010093b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010093b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54125-1/P1010096b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54125-1/P1010096b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010096b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010096b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Langsam aber stur pedalierte ich im gewohnten Wiegetritt zum Hahntennjoch hinauf. Die Sonne wich Wolken, der Himmel zog sich zu, es wurde kühler und kühler und alsbald gab es kleine Regentropfen. Der Wind wehte stark von vorn. Ich dachte schon bald oben zu sein, da schwänkte das Tal gen Westen, sturmartige Böhen schlugen mir ins Gesicht und die Straße schlängelte sich weiter bergan. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54130-1/P1010097b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54130-1/P1010097b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010097b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010097b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Langsam ging der Regen in Schneegraupel über und der Wind wurde so stark, dass mir der Graupel waagerecht von vorn ins Gesicht blies. Im Unterlenker das Rad wiegend und noch langsamer als am Vortag zum Timmelsjoch hinauf, drückte in den Gang gen Pass. Bei jeder halben Pedalumdrehung drohte ich zur Seite umzukippen. Ich schrie in den Sturm und stemmte die Kurbel herum. Die Knieschmerzen waren latent aber schwach. Gut war es wohl trotzdem nicht. Total kaputt erreichte ich das Hahntenjoch.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54135-1/P1010099b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54135-1/P1010099b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010099b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010099b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Es war empfindlich kalt. Ich zog mir alles über, was ich hatte &#8211; warme Handschuhe hatte ich natürlich nicht &#8211; und stürzte mich auf nasser Fahrbahn gen Tal. In dem Zielort dieses Tages erreichte ich ausgekühlt und kaputt das Gasthaus in dem Dörfchen Boden.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54140-1/P1010100b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54140-1/P1010100b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010100b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010100b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Boden ist ein wunderschön in den Lechtaler Alpen gelegenes, abgeschiedenes, idyllisches Bergdorf. Der Gasthof hatte ein dank eigener Wasserkraftanlage ständig auf 34°C geheiztes Hallenbad im Keller und Fernseher auf&#8217;m Zimmer. Bei der Beckmann-Sendung mit Sarrazin kam mir fast das Kotzen. Der Gasthof war eigentlich sehr nett, aber die Bewirtung unglaublich unerträglich. Dazu nur mehr bei Bier inner Kneipe. Jedenfalls wollte ich nicht länger dort bleiben als nur irgend möglich. Der verschlafene Blick aus dem Fenster am Dienstagmorgen machte mir die Abfahrt aber nicht wirklich leichter:<br />
< !–nextpage–></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54145-1/P1010101b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54145-1/P1010101b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010101b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010101b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Wooow, weiss, alles weiss, und es schneite dicken Flocken! Winter im Sommer.<br />
Mit warmen Sachen und Regenkleidung war ich ansich gut ausgestattet, nur eines fehlte mir: warme Handschuhe. Ich musste doch ersteinmal fast 500 Höhenmeter bergab ins Lechtal. Die Hände würden mir abfrieren, dachte ich. Doch der Chef des Gasthofes hatte eine super Idee. Er gab mir Plastikhandschuhe aus einem Erste-Hilfe-Set, die sind komplett winddicht und, über die normalen Handschuhe gezogen, hatte ich damit den ganzen Tag warme, trockene Hände.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54150-1/P1010103b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54150-1/P1010103b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010103b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010103b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54155-1/P1010108b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54155-1/P1010108b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010108b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010108b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Nachdem der leichte Schneefall nachgelassen hatte, regnete es nurnoch. Immerwieder musste ich Schotter und Steine umfahren, die der Regen auf die Straße gespühlt hatte. Jetz einen Platten und ich raste aus!, dachte ich zu mir. Unten im Lechtal angekommen, hörte ich es zischen am Vorderrad. Stoisch fuhr ich noch einen Kilometer weiter, ehe ich gelassen in einer Bushaltestelle den Schlauchreifen wechselte. Was soll es, ist doch albern jetzt noch auszurasten&#8230;</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54160-1/P1010109b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54160-1/P1010109b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010109b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010109b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Über Steeg und Warth führte mich die Straße bei dauerndem, leichten Regen hinauf Richtung Hochtannbergpass. Mein rechter Fuss wollte zwar nicht warm werden, aber ansonsten kurbelte es sich ganz passabEl. Ich kam auch wieder näher an die Schneefallgrenze heran.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54165-1/P1010110b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54165-1/P1010110b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010110b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010110b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Der Blick war umwerfend. Die Komposition aus grünen Wiesen und weißen Schnee ist man in der Art aus dem Winter nicht gewohnt. Die satten Farben waren großartig. Die warme Sonne, so sie denn durch die Wolken brach, verdampfte die Nässe auf der Straße binnen Sekunden zu waberndem Nebel, der sich mit den Wolken verschmischte. Am Hochtannbergpass angekommen pausierte ich kurz, zog das Jäckchen über, baute einen Schneemann und aß ein Schokocroissont.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54175-1/P1010112b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54175-1/P1010112b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010112b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010112b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Es ging wieder bergab, es war schnell und nass und gefährlich und kalt. Bald ging es flacher, es regnete, der Fahrzeugverkehr nahm zu, es regnete. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54180-1/P1010113b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54180-1/P1010113b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010113b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010113b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Doch je näher ich dem Bodensee kam, desto öfter bahnte sich die Sonne ihren Weg durch Wolken. Nach einigen Kilometern auf der nun vielbefahrenen Straße bog ich ab, um einen weniger befahrenen Weg über den Berg zu nehmen, als der Hautpstraße zu folgen. Laut meiner Tourenplanung sollte es nur ein kleiner Hügel sein und auch der Gasthauschef meinte am Morgen, es seinen nur 100 oder 150 Höhenmeter.<br />
Doch erst nach unendlich langen 500 Höhenmetern erreichte ich den Losenpass in Bödele. Was habe ich geflucht zwischendrin. Das war wirklich kein Spass mehr. Und dazu die Westtiroler Autofahrer, die reinsten Henker!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54185-1/P1010114b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54185-1/P1010114b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010114b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010114b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Aber am Losenpass angekommen, konnte ich den Blick zurück in die Berge genießen und etliche, nette, sehr schnelle hunderte Höhenmeter bergab. Den hupenden Überholvorgang des BWM-Fahrers habe ich gekonnt gekontert.</p>
<p>Am Bodensee angekommen war es warm und sonnig, gar mediterran. In der Abendsonne fuhr ich in Frieden am Seeufer entlang nach Lindau. Was für verrückte drei Radfahrtage! In Lindau angekommen holte ich mir zwei Cheeseburger an einer nicht weiter namentlich zu erwähnenden Schnellimbisskette und genoss am Hafen die letzten Sonnenstrahlen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54190-1/P1010115b.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1858"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/54190-1/P1010115b.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010115b | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Vom Ötzi zum Bodensee P1010115b Vom Ötzi zum Bodensee" /></a></p>
<p>Naiv angegangen waren die vergangenen drei Tage mit Sicherheit. Unvorhersehbar, unkalkulierbar. Aber ist es nicht manchmal das beste, wenn man sich unkontrolliert und planlos in ein Abenteuer wirft &#8211; auch wenn es nur ein so kleines ist? Es hält die besten Überraschnungen für einen bereit und an den ungeahnt neuen Erfahrungen kann man noch lange knabbern &#8211; oder sich noch lange erfreuen. Der Ötztaler und die Tour hier, Samstag bis Dienstag, vier Tage mal ganz anders. Ganz nah von zu Haus.</p>
<p>rb</p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/09/22/vom-otzi-zum-bodensee/" title="boden im lechtal">boden im lechtal</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/09/22/vom-otzi-zum-bodensee/" title="boden lechtal">boden lechtal</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/09/22/vom-otzi-zum-bodensee/" title="ötzi">ötzi</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/09/22/vom-otzi-zum-bodensee/" title="flickr wumpwilly">flickr wumpwilly</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/09/22/vom-otzi-zum-bodensee/" title="ötztal marathon esk">ötztal marathon esk</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/09/22/vom-otzi-zum-bodensee/" title="westtirol">westtirol</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Bekanntenbesuch – Muschifix in Betzmichtod</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 15:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem das neue Domizil inklusive Wohnung und Arbeitsvertrag unseres Ex-Langzeitstudenten Muschifix fest stand, machte ich mich alsbald an die Ausarbeitung einer möglichst schönen Tour zu ihm. Überrascht stellte ich fest, dass nur 119km zwischen Main und Sieg, bzw. Frankfurt und Betzmichtod liegen. Da ich vielbefahrenen Bundesstraßen nur wenig abgewinnen kann (manch einer soll das sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das neue Domizil inklusive Wohnung und Arbeitsvertrag unseres Ex-Langzeitstudenten <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/muschifix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Muschifix">Muschifix</a> fest stand, machte ich mich alsbald an die Ausarbeitung einer möglichst schönen Tour zu ihm. Überrascht stellte ich fest, dass nur 119km zwischen Main und Sieg, bzw. Frankfurt und Betzmichtod liegen. Da ich vielbefahrenen Bundesstraßen nur wenig abgewinnen kann (manch einer soll das sogar lieben), entschied ich mich für eine (laut googlemaps) 135km Variante über kleine Kreis- und Landstraßen. <span id="more-1852"></span></p>
<p>Samstagmorgens früh um kurz nach 900 setze ich mich schwer behelmt vom Vorabend aufs Sportgerät. Die ersten Kilometer rolle ich auf bekannten Wegen aus Frankfurt raus, erster nennenswerter Anstieg bei KM 20, das Munitionsdepot. Als nächster Hügel wartet dann Bodenrod auf mich, bevor es mehr oder minder stetig bergab bis an die Lahn geht (Überquerung bei KM 79). </p>
<p>Unterdessen wird mir immer klarer, dass der Wind mäßig aus der von mir angesteuerten Richtung kommt &#8211;  und sich dass im weiteren Verlauf auch nicht ändern wird. Bei einer Tour in Richtung Nordwest, bei Wind aus NW sollte dieses Licht selbst einem Nicht-Geographen aufgehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es so schön, sie stirbt dann in Betzmichtod vor Muschis Haustür…</p>
<p>Aber vorher warten noch allerlei unbekannte Schmankerl auf mich. Ganz ehrlich, im Westerwald war ich glaub ich noch nie. Und das zu unrecht, eine Traumgegend mit viel Wald und Wiese, kaum Autos unterwegs und wenn dann erstaunlich rücksichtsvoll. Ab Bissendorf an der Lahn (134m ü. NN) geht es stetig bergauf, von Dorf zu Dorf immer ein paar Meter höher. </p>
<p>In Beilstein vermute ich der Peak sei erreicht bei 400m ü. NN, in Rodenberg und Seilhofen hoffe ich immer noch, spätestens in Driedorf habe ich die Hoffung dann aufgegeben, dass dieser Anstieg je enden wird. Wellig geht es weiter, immer kurz runter und kräftig wieder rauf, Gusternhain, Rabenscheid, Weißenberg, Liebenscheid und dann endlich Land in Sicht – der Flughafen Siegerland. </p>
<p>Nach dem Überqueren der B54 kurz vor Lippe ist der Scheitelpunkt auf über 600m ü. NN erreicht. Ab da nur noch bergab die letzten gut 20km und dann sehe ich sie – die Sieg bei Betzmichtod. Muschi begrüßt mich unstandesgemäß mit Gepäck und ohne Alkohol. Nach dem Vorabend keine so schlechte Wahl… </p>
<p>Schön ist es hier, neue Erkenntnisse über ein nicht allzu fernes Mittelgebirge und traumhafte, landschaftliche Eindrücke nehme ich auf meine 2,5 stündige Regionalexpress-Heimfahrt mit. </p>
<p>Profil  <a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/53813-2/040910_Ffm-Betzdorf.jpg">hier</a> – Streckenführung <a href="http://www.bikemap.net/route/675800#">da</a> </p>
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		<title>20-10-20 &#8211; und was aus langen Plänen alles werden kann&#8230;</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2010/06/25/20-10-20-und-was-aus-langen-planen-alles-werden-kann/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 20:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2010, genauer am 25. Mai feierte ich mein 20jähriges MTB-Jubiläum. Anläßlich dieses Ereignisses und der 20 Jahre währenden Deutschen Einheit hatte ich eine Tour zu den 16 höchsten Erhebungen der Bundesländer geplant. Leider gestaltete sich der Winter länger und zäher als gedacht, viele Trainingskilometer wurden laufend und nicht radelnd verbracht. Als das Wetter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2010, genauer am 25. Mai feierte ich mein 20jähriges MTB-Jubiläum. Anläßlich dieses Ereignisses und der 20 Jahre währenden Deutschen Einheit hatte ich eine Tour zu den 16 höchsten Erhebungen der Bundesländer geplant. Leider gestaltete sich der Winter länger und zäher als gedacht, viele Trainingskilometer wurden laufend und nicht radelnd verbracht. Als das Wetter dann endlich besser wurde, meinte eine Halsentzündung mich für fast den gesamten Mai aus dem Verkehr ziehen zu müssen. Meine Pläne waren dahin und neue mussten her.<br />
<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50357-3/Sommerbiketour2010+005.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50545-2/Sommerbiketour2010+005.jpg" width="570" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+005 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+005 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><span id="more-1767"></span></p>
<p>Zunächst dachte ich an eine Vogesen-Fortsetzung von 2009, dann kam ich aber mit zwei Freunden auf die geniale Idee, vier Tage in der Fränkischen Schweiz bei Bike &#038; Bier zu verbringen. So wurden Touren geplant, Übernachtungen gebucht, Zugtickets gekauft, etc.<br />
Aber irgendwie schien auch diesmal das Pech an meinen Hacken zu kleben. Ein Kumpel sagte am Tag vor unserer Abfahrt wegen dickem Zeh ab und die Wetterprognose verschlimmerte sich von Stunde zu Stunde. </p>
<p>Da standen wir also nur noch zu zweit am Dienstag ein halbe Stunde vor Abfahrt unseres Zuges am Bahnhof in Ffm bei bestem Wetter und hatten so gar keine Lust auf drei Tage Regen im Süden Deutschlands. Es dauerte ungefähr 15 Sekunden bis wir uns gegenseitig überredet hatten, kurzerhand nach Kassel in die nordhessische Bergwelt umzuschwenken. Da wir nun noch ne Stunde Zeit hatten, holte ich schnell von zu Hause das entsprechende Kartenwerk. Den Abend ließen wir dann in Kassel bei Pils und Salmonellen-Peters Bohnensalat ausklingen. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50351-2/Sommerbiketour2010+002.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50349-1/Sommerbiketour2010+002.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+002 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+002 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a></p>
<p><strong>Mittwoch 16.06.2010</strong>:<br />
Der Tag begrüßt uns mit herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel, der Wind weht allerdings frisch aus Osten. Nach dem Frühstück brechen wir auf gen Hessisch-Sibirien. Unser Quartier für die nächsten Tage haben wir in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Wilhelmshöhe in Kassel. Das bedeutet, dass es nun erstmal runter an die Fulda geht. Ein erster Fotostop in der Karlsaue vor der Orangerie. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50360-1/Sommerbiketour2010+006.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50362-2/Sommerbiketour2010+006.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+006 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+006 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Orangerie</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50370-1/Sommerbiketour2010+010.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50372-2/Sommerbiketour2010+010.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+010 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+010 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Fuldaromantik am Morgen</p>
<p>Irgendwann lassen wir Kassel hinter uns und entlang des Niestetals sammeln wir erste <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/hohenmeter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Höhenmeter">Höhenmeter</a>. Durch die südlichen Ausläufer des Kaufunger Waldes steuern wir zielstrebig auf Grossalmerode zu. Leider sind wir einen Tag zu früh wie uns die hübsche Bäckerin mitteilt, morgen beginnt das nur alle 5 Jahre stattfindende Heimatfest. Na vielleicht besser für die Einheimischen, denke ich mir&#8230;  </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50385-1/Sommerbiketour2010+013.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50387-2/Sommerbiketour2010+013.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+013 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+013 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Anstieg zum Sensenstein</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50395-1/Sommerbiketour2010+017.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50397-2/Sommerbiketour2010+017.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+017 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+017 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Empfang in Grossalmerode</p>
<p>Nach einer zünftigen Stärkung geht es nun an die Erklimmung unseres eigentlichen Tageszieles, der Meissner. Mit über 750m ü. NN eine der höchsten Erhebungen Nordhessens, das mächtige Basaltplateau ragt imposant in der Landschaft heraus. Für die Erbsenzähler unter uns, der &#8220;Hohe Meissner&#8221; mit seinen Rundfunk-Sendemasten und den Gasthöfen ist nur mit 721m ü. NN ausgewiesen. Die etwas nördlicher liegende &#8220;Kasseler Kuppe&#8221; ist mit 754m ü. NN jedoch der höchste Punkt des Basaltkegels. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50400-1/Sommerbiketour2010+022.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50402-2/Sommerbiketour2010+022.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+022 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+022 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Blick zurück auf Grossalmerode</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50405-1/Sommerbiketour2010+024.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50407-2/Sommerbiketour2010+024.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+024 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+024 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Basaltabbau am Meissner</p>
<p>Wir schuften jedenfalls seit Uengsterode ununterbrochen, unbarmherzig geht es Meter um Meter nach oben. Die Sonne brennt uns auf den Pelz und der fehlende Fahrtwind macht sich unangenehm bemerkbar. Eine kurze Erholung bietet die Abfahrt vom Heiligenberg nach Bransrode. Kurz nach dem Basaltwerk haben wir es dann endlich geschafft und rollen von der Kasseler Kuppe zu den Sendemasten am Hohen Meissner. Die Fernsicht ist umwerfend, am Horizont ist der Kamm des Rothaargebirges zu sehen und irgendwo da unten die zwei Röhren des A44-Neubaus. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50415-1/Sommerbiketour2010+029.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50417-2/Sommerbiketour2010+029.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+029 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+029 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Stärkung auf dem Meissner</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50420-1/Sommerbiketour2010+033.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50422-2/Sommerbiketour2010+033.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+033 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+033 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Blick zurück auf den Hohen Meissner</p>
<p>Wir genießen lecker Schinkelpils und stärken uns. Irgendwann heißt es dann aber doch Aufbruch, was ne Abfahrt!! Nachdem der Trail hinter uns liegt, geht es auf dem Lossetal-Radweg über Hessisch Lichtenau weiter gen Kassel. Bei Walburg wartet eine Welle, ebenfalls nehmen wir noch mal bei Lohfelden eine mit (völlig unnötig wie sich rausstellt). Als wir endlich in Kassel sind und die Fulda überqueren, fühlt sich mein Sattel plötzlich so komisch weich an. Ein Blick genügt, Bruch der Streben&#8230;</p>
<p>Nun heißt es vor der Dusche und Nahrungszufuhr noch einen Ersatz auftreiben. Zum Glück ist Kassel kein Dorf und es gibt genügend Radläden die Abhilfe leisten können. Mit neuem Sattel geht es am nächsten Tag weiter. Insgesamt hat der erste Tag 100km bei 1400 Höhenmeter zu bieten gehabt und die Erkenntnis: Meisser, steil und traumhaft schön!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50335-1/160610_Meissner.jpg"><img class="colorbox-1767"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/50337-2/160610_Meissner.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... 160610 Meissner | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... 160610 Meissner 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann..." /></a><br />
Profil</p>
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		<item>
		<title>Tour de Mur &gt; von der Quelle bis zur Mündung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:57:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Austia 2010 – kühle Brise, die Frisur sitzt. Das Aufwärmtraining im schönen Kärnten zeigt sich als hilfreich. Auch wenn das Wetter nicht 100% mitgespielt hat so konnten wir doch bereits vor dem täglichen Frühstück eine kleine Trainingsradrunde unter die Stollen nehmen. Nach dem Frühstück bewegten wir dann unser Fußwerk die Berge hinauf und wieder hinunter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/06/8562.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1735 colorbox-1729" title="856" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/06/8562.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung 8562 Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung" width="1024" height="768" /></a><br />
Austia 2010 – kühle Brise, die Frisur sitzt. Das Aufwärmtraining im schönen Kärnten zeigt sich als hilfreich. Auch wenn das Wetter nicht 100% mitgespielt hat so konnten wir doch bereits vor dem täglichen Frühstück eine kleine Trainingsradrunde unter die Stollen nehmen. Nach dem Frühstück bewegten wir dann unser Fußwerk die Berge hinauf und wieder hinunter. Wobei unsere Ausgangshöhe bereits auf über 900 Metern lag und man könnte sagen wir haben uns bereits hier unser heimliches Höhentraining abgeholt. <span id="more-1729"></span></p>
<p>Nach 7 Tagen Aufwärmphase bewegten wir uns zu neuen Ufern. Ein kleiner Ortswechsel und eine Gepäckoptimierung standen nun auf dem Programm. Dann ging es endlich los, die Erwartungsphase hatte ein Ende und die Tatenphase konnte nun in Gang gesetzt werden.</p>
<p>Erste Etappe 9:00 Start in St. Michael im Lungau. Wer denkt der Mur Radweg sei eine einzige Flachetappe hat sich getäuscht. Schon am ersten Tag legten wir dann doch einige <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/hohenmeter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Höhenmeter">Höhenmeter</a> zurück. Auf 54 Km wurden es dann doch 629 hm. Wir passierten mehrmals die Mur die stetig an Wasser gewann. Und an der ein oder anderen Stelle sabberte ich still das Wort „Kajak“ vor mich hin. Aber wer weis, vielleicht mache ich die Mur das nächste mal per Boot :-) Zielpunkt auf der ersten Etappe war Murau.</p>
<p>Die Startzeiten glichen sich jeden Morgen aufs neue. Pünktlich um 9:00 oder mal ein paar Minuten früher sattelten wir erneut auf und fuhren wieder in die schöne Steiermark hinein. So folgten die Wege von:</p>
<p>Murau &gt; Weißkirchen : 55 Km / 613 hm<br />
Weißkirchen &gt; Oberaich: 55 Km / 550 hm<br />
Oberaich &gt; Graz: 73 Km / 1050 hm<br />
Graz &gt; Mureck: 65 Km / 550 hm<br />
Mureck &gt; Bad Radkersburg: 30 Km / 300 hm</p>
<p>In Bad Radkersburg an der slowenischen Grenze endete dann unsere Tour. Aber nach 6 Tagen bei 35 – 40 Grad in der prallen Sonne war das auch gut so. Wir kamen uns das ein oder andere mal schon vor wie ein waschechtes Brathändel, welches ja in der Steiermark zuhause ist.</p>
<p>Als Aussenposten hatte ich natürlich jeden Meter der Tour genau unter Beobachtung und kann berichten daß das Land in Festen ESK Händen ist. Und wie ihr alle wisst ist nach der Tour schon vor der Tour. Und so geht es in 12 Tagen bereits wieder los. Diesmal als Betreuung &#8230;..</p>
<h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/06/15/tour-de-mur-von-der-quelle-bis-zur-mundung/" title="tour de mur von der quelle bis zur mündung">tour de mur von der quelle bis zur mündung</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/06/15/tour-de-mur-von-der-quelle-bis-zur-mundung/" title="mur mündung">mur mündung</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/06/15/tour-de-mur-von-der-quelle-bis-zur-mundung/" title="mureck bis mündung">mureck bis mündung</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Thüringens finest</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 17:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>yo gomez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der diesjährige Harzsturm ja bei teilweise recht kalten und feuchten Bedingungen am Rennsteig bestritten wurde, kam uns der Plan am folgenden Wochenende eine neue Chance zu suchen. In der Woche dazwischen kamen zwar erhebliche Zweifel beim Blick aus dem Büro auf den anhaltenden Dauerregen, aber der Wetterbericht versprach ja Besserung. Also machten wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der diesjährige Harzsturm ja bei teilweise recht kalten und feuchten Bedingungen am Rennsteig bestritten wurde, kam uns der Plan am folgenden Wochenende eine neue Chance zu suchen. In der Woche dazwischen kamen zwar erhebliche Zweifel beim Blick aus dem Büro auf den anhaltenden Dauerregen, aber der Wetterbericht versprach ja Besserung. Also machten wir uns auf, am Samstag von Hörschel aus den Rennsteig seiner Länge nach zu befahren. Ein gewagter Plan, bedenkt man die voraussichtlichen Bodenverhältnisse und die Tatsache, dass es die erste Mehrtagestour meiner Begleitung werden würde und alleine die erste Etappe ihre bisher maximal am Stück gefahrenen <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/hohenmeter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Höhenmeter">Höhenmeter</a> um den Faktor zwei übertraf&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0400.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1681 colorbox-1676" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0400.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0400 Thüringens finest" width="800" height="600" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0400 | abgelegt unter touren feldzuge " /></a><br />
<em>Rennsteig am vorherigen Wochenende, der erste Schnee mischt sich in den Regen.</em><br />
<span id="more-1676"></span></p>
<p>Allerdings gab es dann doch eine gravierende Planänderung, da uns der Rücktransfer von Blankenstein abhanden gekommen war. Nach der Hälfte der Strecke auf dem Rennsteig und unserer Übernachtung ebendort sollte einfach links abgebogen werden und es von der Ilmquelle ab bis zur Haustür unseres Gastgebers entlang der Ilm zurück gehen. Also schnell einen Stein aus dem Garten genommen (das traditionelle Werra-in-die-Saale-Getrage entfiel ja eh), und in aller Frühe ab ins Auto, um zum Startpunkt zu shutteln, den wir dann allerdings auch noch an die Frankfurter Straße gelegt haben (wie es sich für Wahl-Frankfurter anbot).</p>
<p><em>Den Verlauf unserer Tour lest aber nun aus der Feder meiner Begleitung, auf dass die Erinnerungen geweckt werden an das eigene erste große Abenteuer auf dem Rücken eines Drahtesels:</em></p>
<p>Die erste &#8220;Mehrtages&#8221;-Tour entpuppte sich ja auch nur als eine 2 Tages Tour, aber als notorischer Ablehner von Zelten, Camping und permanente Verfechterin des Reisens mit Schminkköfferchen und Vollausstattung war dies für mich schon ein großes Wagnis, was andere wahrscheinlich müde belächeln &#8211; und dann auch noch 2 Tage auf so einem ungemütlichen schmalen Ding, &#8220;Sattel&#8221; genannt. Nunja. So ein ganz gewiefter Radfahrer hatte ja seine Gesäßcreme bei uns vergessen und ich ahnte langsam für welchen Gebrauch diese gut sei. Aber von Anfang an:  Als alter Wettkampfhase aus dem nassen Element war es mir ja nicht ganz fremd sich auf ein sportliches Grossevent vorzubereiten, aber die Aufregung stieg schon ins Unermessliche &#8211; zumal mein Begleiter zum wohl 10. Mal alles kontrollierte. Ich schaffte es sogar, mich nur mit Duschgel und Zahnbürste bewaffnet den Naturgewalten zu stellen. Es konnte also losgehen &#8211; und das um 6 Uhr morgens. Blödes Hobby &#8211; da will man sich doch erholen. Aber nein, unser Gastgeber fuhr uns zum erklärten Startpunkt und da waren wir auf uns selbst gestellt. In der Wildnis des Thüringer Waldes, völlig ohne Orientierung, mit Angstschweiß vor den unbekannten Höhhenmetern und zu fahrenden Kilometern stand ich da und wollte dann mal endlich los &#8211; bis mein Begleiter endlich seine Technik im Griff hatte und doch die wichtigsten Handgriffe unterliess &#8211; Kette ölen gehört zu den überbewerteten Dingen des Lebens. <em>(Anm.: Ist halt nicht meine Uhrzeit!)</em></p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0402.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1689 colorbox-1676" title="Wartburg" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0402-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0402 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<em>Erster Blick auf die Wartburg am frühen morgen.</em></p>
<p>Und da flitzten schon die ersten halbbekleideten anderen Vollstrecker dieses Hobbies an mir vorbei. Diese waren wohl an dem ursprünglichen Start in Hörschel um gefühlte 3h früher gestartet und brüllten mir ein fröhliches und munteres &#8220;Guten Morgen&#8221; entgegen. Wie kann man nur so fit sein zu so früher Stunde?</p>
<p>Die erste Tour ging dann wirklich gemächlich durch fast bekannte (auch den Schlamm erkannte ich wieder) Wege und Wälder. Man muss es ja mal neidlos zugeben &#8211; so Natur am frühen morgen wenn alles noch nett und friedlich ist, kann einem schon das Herz erwärmen. Die Wartburg im Blick bahnten wir uns die ersten Schlammlöcher und Wege bis zur Hohen Sonne. Der Wiedererkennungswert nach dem Kennenlernen dieser netten Stätte nach himmelfahrtlicher Besetzung testosterongesteuerter Horden von menschenähnlichen Objekten war kaum da. Hier schaffte ich es das erste Mal, mich von den Ärmlingen zu trennen &#8211; nachdem ich noch mind. 1 Lage drunter trug. Naja, ist halt kalt morgens.</p>
<p>Nach weiteren 4km und bei Blicken über das tolle Thüringer Land einschliesslich eines motivierenden Überholmanövers eines Tourenradlers legte mein Begleiter eine Vollbremsung hin. Was war denn jetzt passiert? Ah&#8230; die gute Brille war nicht da. Vergessen an der hohen Sonne, die für mich gefühlte Lichtjahre entfernt war. Und obwohl ich ahnte, dass noch viel mehr Kilometer und Höhenmeter auf mich zukamen, radelte ich als treuer Gefährte den Weg wieder mit zurück. Angebote auf sonnige Rastplätze lehnte ich vehement ab &#8211; bin doch kein Weichei. Sehr positiv dabei, weitere Sportler zu sehen, die Ihren Sport lieben und fröhlich einen guten Morgen wünschten. <em>(Anm.: Damit war dann auch der erschlichene Vorsprung vom Start wieder dahin.)</em></p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0421.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1702 colorbox-1676" title="yo gomez" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0421-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0421 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<em>Impressionistische Fahrerkunst.</em></p>
<p>Gegen Mittag motivierten mich dann so Aussagen wie: &#8220;es sind nur noch 2km&#8221; und &#8220;durch dieses Waldstück dann sind wir da&#8221;&#8230; &#8211; &#8230;genausowenig, wie mein kurzer Schlenker mit gefühlten 15% Steigung um mich dann doch wieder vor der Brotteroder Hütte zu sehen. Aber eines muss man dem Ganzen lassen &#8211; die Landschaft ist super schön, einzigartig und sehr erbauend. Toll da durch zu radeln und nach jeder Ecke was neues zu entdecken. Das lenkte doch von den müden Beinen etwas ab. Irgendwann war es geschafft &#8211; der Inselsberg, gefüllt mit dicken  bratwurstgefrässigen Touris war da. Ich nickte natürlich mutig die Entscheidung ab, eine nettere Mittagspausen-und ich-leg-die-Beine-mal-hoch-Stätte zu suchen und wurde extrem positiv überrascht vom Heuberghaus. Sehr nett gelegen und die Hefeklösse sind einfach nur lecker. Jetzt hatte ich die Km erreicht, die ich sonst an einem Tag fahre &#8211; aber es ging ja weiter. Studien der Karten und des Navis sollten mir vermitteln, was auf mich zukommt. Böhmische Dörfer tuen das auch! Aber erstmal mussten wir einen Muntermacher zu uns nehmen. Dieser Cappuccino hat die Kaffeewelt revolutioniert: Filterkaffee+Kaba+Sahne ist einfach eine richtige Ossi-hier-bleibt-die-Zeit-stehen-Variante.</p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0411.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1692 colorbox-1676" title="IMG_0411" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0411-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0411 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0415.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1693 colorbox-1676" title="IMG_0415" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0415-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0415 300x225 Thüringens finest"  /></a></p>
<p>Nach diesem Genuss juckte es mir dann doch in den Beienn und ich wollte weiter dem Ziel entgegen. Wir arbeiteten uns Richtung Oberhof vor. Von da aus -ich hatte doch beim Kartenlesen ein bißchen aufgepasst- waren es wohl nur finale 15km. Also, Oberhof kann nicht so weit sein. Ich vermied den Blick aufs Navi um mich nur den Kilometern vor mir zu widmen. Immer geradeaus schauen &#8211; hilft ja bekanntlich. Und ich bin es ja gewohnt, manchmal nur auf eintönige Striche im Schwimmbecken zu schauen. Aber die Landschaft war eigentlich viel zu schön dafür. Es gab unglaublich viel zu entdecken &#8211; super schöne alte knorrige Bäume; Waldstücke, die voller Blumen waren. Schön.</p>
<p>Aber das Stück nach Oberhof zog sich dann doch. Unmerklich passte sich die Landschaft ironisch meiner Müdigkeit an und ging immer wieder mit leichter aber anstrengender und zehrender Steigung bergauf. Da sind mir doch knackige kurze Berge lieber.  Irgendwann stand da ein Schild mit freundlichem &#8220;Oberhof 5km&#8221; &#8211; JUHU &#8211; fast geschafft. Und mein Bgeleiter meinte nur: warte ab, wir machen PowerBar-Pause. Was auch immer dies ist &#8211; es versprach Wunder&#8230; In Oberhof öffnete sich das Stadion der Biathleten vor uns. WOW &#8211; ist das gross. Im Fernsehen ist dies ja nie ersichtlich &#8211; ich war schon sehr beeindruckt ob der Kulisse dort. Und dann der besagte Wunderriegel &#8211; ich hätt es ja nicht für möglich gehalten, aber das geht ja wirklich direkt in die Beine. Der nächste &#8211; eigentlich als unüberwindbar vermutete Hügel wurde erklommen. Ja, ich verstand so langsam um was es hier geht und hatte auch noch Spass dabei.</p>
<p>Nach der Bezwingung des letzten Feindes ging es leider ausserhalb des Waldes auf der Strasse weiter. Und ich stelle hiermit fest: ich bin nicht zum Rennradler geboren. Wieviel verschiedene Abgasdüfte existieren in Deutschland? Das wäre doch mal eine Wette für &#8220;Wetten, dass&#8230;&#8221;? Puuhh. Stinkerei, und dazu noch wegrasierte Begrenzungspfosten. Die Motorradler haben ganze Arbeit geleistet. Aber eine Alternative über den Wanderweg zu Großen Beerberg schlug ich kategorisch aus &#8211; nein, angesichts meines Hinterns (wenn der Schmerz zur Normailtät erklärt wird, wird alles gut) und meiner Beine wollte ich auf dem kürzesten und hoffentlich einigermassen schnellsten Wege gen Herberge. Wider Erwarten ging das auch gut, obwohl mir angesichts meiner Schneckengeschwindigkeit vs Endspurt meines Begleiters Windschattenfahren nicht vergönnt war. Und irgendwann die erlösenden Worte: am nächsten Abzweig nur noch 2km bergab. Und dann stand ich tatsächlich vor der Herberge  &#8220;Zur Henne&#8221; &#8211; ich war angekommen. Nach 95km und 2.000hm hatte ich es geschafft. Der Rest des Abends ist schnell erzählt, weil schnell vergangen. 2 Hefe und eine ordentliche Mahlzeit haben schon andere ausgeknockt. Selbst der Feierabendspaziergang durch den Ort wurde zum müden Gang nach Canossa. So früh sah mich ein Bett selten &#8211; aber ich schlief selig und glücklich den Schlaf der Gerechten.</p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0436.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1696 colorbox-1676" title="Ilmquelle" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0436-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0436 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<em>Nächster Morgen: die Ilmquelle. Sie fließt&#8230;</em></p>
<p>Mit sehr beruhigter Stimmung angesichts der mir vorliegenden, meist bergab angesetzten Tour ging es am nächsten Morgen weiter. Zum Frühstück verspeisten wir dann mal eben den Finsterberg und setzen uns mit Nacktschneckenrutschpartien auseinander. Aber es geht ja nur bergab &#8211; is klar, ne! Und als bei meinem Begeleiter ausser der nichtgeölten Kette auch noch die Lufttechnik versagte, war die Stimmung am kippen. Aber als positiver Mensch lernt man ja mit so etwas umzugehen. Wir schlugen uns zur Ilmquelle &#8211; ja der wahren Quelle des Flusses &#8211; durch und ab da ging es immer schön an derselbigen entlang. Was für tolle Landschaften und Natur dort am Ursprung der menschlichen Siedlungen. Einfach toll.</p>
<p>Und die Strecke war auch super &#8211; es ging tatsächlich meist bergab, die Beine waren wieder fit, der Po nicht. Aber ich bemerkte, Aufstehen ist nicht gut, denn das Wieder-auf-den-Sattel-Setzen war einfach nur doof. Aber das hat jeder bis jetzt überstanden &#8211; ich beiss die Zähne zusammen. Nochmals versagte die Luft meines Begleiters und die Kette versprach einen spassigen Tag mit tollen Knackgeräuschen. Und dabei hing demselbigen Begleiter auch im Nacken, dass er evtl. durch diese technischen Zwangspausen von 2 Tourenradlerinnen eingeholt werden könnte, die nach uns aus dem Gasthof aufbrachen. Das wäre ja ein übler Kratzer in der Ehre gewesen! Das Luftsproblem lösten wir nach Einfuhr in Ilmenau an der Tankstelle. Dann ging es weiter am schönen Ilmradweg.</p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0438.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1697 colorbox-1676" title="Ilmtal" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0438-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0438 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<em>&#8230;durch traumhafte Wiesen und&#8230;</em><br />
<a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0458.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1698 colorbox-1676" title="Ilmtal" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0458-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0458 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<em>&#8230;später durch verträumte Dörfer in schönen Tälern; &#8230;</em></p>
<p>Die Anzahl der schönen Landschaften stieg an und das Auge hatte was zu entdecken. Aber leider stieg exponential die Anzahl der Touris mit miesepetrigen Gesichtsausdrücken. Mein Plan, jedem mir entgegenkommenden und überholtem &#8211; ja ich war mal schneller als manch andere &#8211; freundlich zu grüßen, gab ich nach 2h auf. Wieso können Menschen beim Sporteln so wenig Spass haben?! Nach immer mehr angstrengenden Knackgeräuschen der Begleiter-Kette griff ich zum extremsten  Mittel &#8211; und opferte meine Gesäßcreme zugunsten des ruhigen Genusses und zur Abwendung beziehungsbeinflussender negativer Stimmungen. Und es half &#8211; die Kette blieb ruhig, es konnte weiter gehen an der schönen Ilm. Dann war es auf einmal schon nach Mittag &#8211; der Magen meldete sich, die Beine blieben ruhig. Ein gutes Zeichen. Hier im schönen Osten hatte nur noch niemand die kommerziellen Möglichkeiten von Leistungspsortlerverpflegung erkannt und ein nette Stätte der Speisung solchiger eröffnet. Da ich aber nahe an heimatlichen Gefilden war, konnte ich meine lokalen Scoutkenntnisse einwerfen und ein nettes kleines Restaurant mit Radlsichtparkerei finden.</p>
<p>Nun hatte ich Oberwasser, denn ich kannte die Entfernung nach Weimar und zu unserem Zielpunkt und trat -fröhlich aus Kindertagen erzählend- weiter in die Pedale. Das Wetter spielte mit, aber gut gemeinte Ratschläge an sommersprossige, rothaarige sonnensensible Haut, die Ärmlinge überzuziehen wurden ignoriert und am nächsten Tag mit dem Ergebnis gehadert. Wir näherten uns Weimar. Die Kette bekam noch 2x Gesäßcreme geschmiert und auch sonst lief alles nach Plan. Wir erreichten Weimar ungestört und mit diversen netten Sozialstudien bereichert angesichts des Publikumverkehrs auf dem Radweg. Nach Weimar wurde ein leises &#8220;Mama&#8221; einfach ignoriert und es ging die letzten 7km ans Ziel. Da war ich aber auch schon sehr froh, dass die Kirche des Dorfes so gross und weit zu sehen war. Juhu &#8211; ich hatte es fast geschafft. Der letzte Hügel erschien mir unterbittlich steil &#8211; aber das kleine Kettenblatt ignorierte ich geflissentlich. Und dann waren wir da. Das erste Weißbier war isotonisch &#8211; danach keine Ahnung. Aber ich weiß jetzt, wie sich knapp 200km mit 2.700Hm anfühlen und was für ein tolles Gefühl das ist. Die Natur hautnah zu erleben, an seine eigenen Leistungsgrenzen heranzukommen und doch geht es immer weiter. Und wie toll Biken ist. Wann kommt die nächste Tour? Ich kann es kaum erwarten. <em>Gretli</em></p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0445.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1699 colorbox-1676" title="IMG_0445" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0445-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0445 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<em>&#8230;sie wird gequert von alten Triebwagen&#8230;</em></p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0448.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1700 colorbox-1676" title="IMG_0448" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0448-300x225.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0448 300x225 Thüringens finest"  /></a><br />
<em>&#8230;und etwas surrealem neumodischem ICE-Gedöns.</em></p>
<p><em>PS: Den Stein habe ich dann nach 195km und 2.700hm am nächsten Tag wieder in den Garten geschmissen &#8211; auch schön&#8230;</em></p>
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		<title>Ribbeck zu Ribbeck im Havelland</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 20:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldzüge]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Gipfeln des Eyjafjallajökull Was kaum einer weiß, der von den Presse-Lügenbolden stets in Island verortete Eyjafjallajökull befindet sich in Brandenburg. Genauer gesagt im Havelland und noch präziser in der Dalgow-Döberitzer Heide. Diese für die internationale Luftfahrt überaus wichtige Entdeckung wurde am Rande einer als Alibi gedachten Tour durch besagtes Havelland gemacht. „Warum Alibi“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Gipfeln des Eyjafjallajökull</p>
<p>Was kaum einer weiß, der von den Presse-Lügenbolden stets in Island verortete Eyjafjallajökull befindet sich in Brandenburg. Genauer gesagt im Havelland und noch präziser in der Dalgow-Döberitzer Heide. Diese für die internationale Luftfahrt überaus wichtige Entdeckung wurde am Rande einer als Alibi gedachten Tour durch besagtes Havelland  gemacht. „Warum Alibi“ könnte man sich fragen und: „Wieso Eyjafjallajökull?“ oder: „Havelland. Geht’s noch reibungsärmer?“. Aber der Reihe nach:</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46975-1/IMG_5022+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46977-2/IMG_5022+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" height="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a><br />
<em>Blick vom Eyjafjallajökull zum Schäferberg</em><br />
<span id="more-1642"></span></p>
<p>Eigentlich war ja Gestern durch den unermüdlichen Twobeers die inzwischen schon traditionelle Fahrt zur Ostseeküste anberaumt. Und tatsächlich fanden sich hierfür auch diverse Mitfahrer. Und zwar so viele, dass man die Veranstaltung in einem Atemzug mit bspw. dem Berlin-Marathon oder auch der Völkerwanderung nennen muss. Im Unterschied zur Völkerwanderung dringen jedoch nicht die Germanen ins Römische Reich ein, sondern die Berliner ins Herz der Insel Usedom. Da J-Coop sein Rennrad im heimischen Keller nicht finden konnte und ich der Meinung bin, schon viel zu viele Leute zu kennen, bot es sich an, eine gemeinsame Runde in trauter Zweisamkeit zu drehen. Das Heft des Handelns hatte J-Coop in der Hand. Gründlich vorbereitet erschien er am vereinbarten Startort Potsdam, am Lenker ein eigenartig aussehendes Geschwür. Es handelte sich – so wurde ich sofort aufgegleist – um ein 1a Navigationsgerät aus dem technischen Museum des Ortes Langerwisch, südlich von Potsdam, dessen oberster Archivar J-Coops Vater zu sein scheint. Schien die Sonne mal nicht senkrecht aufs Display, konnte man die Gestalt der Erde erahnen, auf welcher ein klitzekleiner Pfeil die gegenwärtige Position in Raum und wahrscheinlich auch Zeit angab. Toll.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46729-2/03.jpg"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46729-2/03.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland 03 Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland 03 | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a><br />
<em>Auf dem Weg</em></p>
<p>J-Coop hatte eine Runde ausbaldowert, welche uns von Potsdam zunächst in nördlicher Richtung führen sollte. Hierbei galt es die schon erwähnte Dalgow-Döberitzer Heide zu queren. Dieses ca. 40 km² große Gebiet zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass es – abgesehen von den klimatischen Bedingungen – der sibirischen Taiga äußerst ähnlich ist. Diese Ähnlichkeit bezieht sich natürlich auf den Bewuchs, herrschen doch hier wie dort niedere, anspruchsarme Gewächse vor, welche aufgrund des enormen Nährstoffmangels jedoch nur bodennahe Krüppelkulturen ausbilden. Der Rest der Landschaft wird von schütteren Flechten und Moosen mühsam in Form gehalten. Einer der Gründe für diese Art Flora besteht wohl in der über Jahrzehnte anhaltenden intensiven militärischen „Bewirtschaftung“. Nach den Militärs (Kaiserliche, Wehrmacht, Russen) war es eine Zeit lang auf sich alleine gestellt , bevor die Sielmann Stiftung auf die Idee verfiel, hier Tiere – selbstverständlich zu ihrem eigenen Vorteil – zu internieren. Das dergleichen nie und nimmer ohne ausreichende Reglementierung vonstatten gehen kann ist klar. Wir hätten uns garantiert auch an alle Bedingungen gehalten, wenn wir die diversen Piktogramme hätten deuten können:</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46990-1/IMG_5039+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46992-2/IMG_5039+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a><br />
<em>Eine kleine Auswahl (unser Favorit war der Hinweis an die Inlinerfraktion)</em></p>
<p>Die Karten weisen in der Heide einige „Berge“ aus, und diesen galt selbstverständlich unsere Aufmerksamkeit. Und so kam es zur Entdeckung des Eyjafjallajökull in der brandenburgischen Steppe. Ein unzweifelhaftes Indiz, dass es sich bei einem der Vorgipfel des Krampnitzer Berges um den in letzter Zeit zu einiger Berühmtheit gelangten Eyjafjallajökull handeln muss ist die tonnenweise vorhandene Vulkanasche. Bis zu den Knöcheln wateten wir in ihr umher. Die Suche nach dem eigentlichen Krater gestaltete sich schwieriger als erwartet. Letztendlich brachen wir sie ergebnislos ab, ist doch zu vermuten, dass dieser von seiner eigenen Asche verschüttet wurde.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46894-1/IMG_5017+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46896-2/IMG_5017+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a><br />
<em>Asche soweit das Auge reicht</em></p>
<p>Als weiteres Indiz für die Richtigkeit unserer Behauptung möchte ich noch auf die kärglichen Hütten der Vulkanologen verweisen, welche von hier aus ihre jahrzehntelangen Forschungen betrieben. Letztendlich ebenfalls erfolglos, konnte sie der entfesselten Naturgewalt doch nichts entgegensetzen als ihr lausiges Leben.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46935-1/IMG_5023+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46937-2/IMG_5023+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a><br />
<em>Was die Asche übrig ließ</em></p>
<p>Irgendwie verwirrt irrten wir noch eine Zeit lang in der Dallgow-Döberitzer Steppe umher und fühlten uns an des Schicksal des fliegenden Holländers erinnert, welcher ja dazu verdammt war, auf immer und ewig die Weltmeere zu befahren. Kurz bevor wir verdammt waren, den Rest unserer Tage Rad fahrend in der Heide zu verbringen, fanden wir aber wieder auf den rechten Weg zurück. Gerettet!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46862-1/26.jpg"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46864-2/26.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland 26 Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland 26 | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a><br />
<em>Schnurstracks durch den Märchenwald</em></p>
<p>Weiter ging die Fahrt über Priort, Karpzow, Etzin, an Neugarten vorbei, durch die Ribbecker Heide in jenen Ort, in welchem – schenkt man den Aussagen Fontanes Glauben – einst ein gewisser Ribbeck von Ribbeck Minderjährigen vermittels der Zuteilung von Kernobstes nahe zu kommen suchte. Nun, da sich die Aufregung gelegt hat, ehren seine Nachkommen sein Andenken, indem sie die noch vorhandenen Hinterlassenschaften auf eine penetrant barbyhafte Weise aufhübschen und so einiges an Schaulustigen in den ansonsten verschlafenen Weiler locken. Da wir zwei inzwischen etwas Appetit hatten, uns aber die Preisgestaltung des in den Erlebnisbereich integrierten Restaurantbetriebes sauer aufstieß, kehrten wir stattdessen bei den ausgewiesenermaßen netten Leuten von Ribbeck ein. Gutes Essen zum fairen Preis ohne Wenn und Aber. Sehr verlockend war zudem, dass das Essen einem guten Zweck dienen sollte. Und das nahmen wir natürlich gerne an, ist es doch inzwischen eher so, dass man fast nur noch mit schlechtem Gewissen isst. Sind es nicht die Armen der Welt, ist es der Cholesterin-Spiegel oder ganz allgemein die drohende Fettleibigkeit. Dank Euch ihr netten Leute von Ribbeck..</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46950-1/IMG_5072+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46952-2/IMG_5072+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a><br />
<em>Essen für einen guten Zweck</em></p>
<p>Auch die schönste Pause geht einmal vorbei und so schwangen wir uns irgendwann wieder auf die Drahtesel, setzten Kurs Süd und flogen noch einige Kilometer durch die Heide in Richtung Beetzsee, welchen wir bei Ketzür erreichten. Wunderbar brach sich das reichlich vorhandene Sonnenlicht im Wasser des Sees. Sehr schön. Entlang des Beetzsees ging es zügig voran ins schöne Brandenburg an der Havel. Dort am Bahnhof zeigte ein gleichfalls an diesem Wochenende stattfindendes Großereignis seine hässliche Fratze. Das „Baumblütenfest Werder“ zieht Jahr für Jahr die Jugend des Landes in seinen Bann. Offeriert es doch etwas Abwechslung im tristen Einerlei der ländlichen Wochenenden. Statt im aufgemotzten Golf zur Tanke am Ortsausgang geht es per Bahntransport nach Werder, um dort mal richtig die Sau rauszulassen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46924-1/IMG_5087+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-1642"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46926-2/IMG_5087+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  Ribbeck zu Ribbeck im Havelland" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  | abgelegt unter touren news feldzuge " /></a>&nbsp;</p>
<p>Was kurz vor Priort am Elektrozaun geschah, warum ich in Brandenburg nicht ins Heck eines blauen PKW&#8217;s geknallt biin, wie es der ersten Schicht der Baumblütenfestler auf der Fahrt von Werder nach Erkner erging und vieles mehr werdet ihr nie erfahren, da ich jetzt Schluss mache.</p>
<p>Weitere Bilder gibt es hier: <strong><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100424/J-CooP_20100424/">Hier</a></strong> und <strong><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100424/Jockels+Bilder/">Hier</a></strong></p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/04/25/ribbeck-zu-ribbeck-im-havelland/" title="militärisches Land Dallgow döberitz">militärisches Land Dallgow döberitz</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2010/04/25/ribbeck-zu-ribbeck-im-havelland/" title="ribbeck nachkommen">ribbeck nachkommen</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 03:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Als meine Arbeitskollegen am Gründonnerstag im Büro die große Radtasche stehen sahen, erwarteten viele eine der legendären Abenteuerreisen von mir. Wenigstens ein sagenumwobenes Mittelgebirge sollte auf dem Tourenplan stehen, gespannt sahen sie mich an. Als ich ihnen als Ziel meiner Reise lapidar &#8220;Wolfsburg&#8221; entgegnete, blickten mich ratlose Augen an. Das meiste war noch ein erstauntes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als meine Arbeitskollegen am Gründonnerstag im Büro die große Radtasche stehen sahen, erwarteten viele eine der legendären Abenteuerreisen von mir. Wenigstens ein sagenumwobenes Mittelgebirge sollte auf dem Tourenplan stehen, gespannt sahen sie mich an. Als ich ihnen als Ziel meiner Reise lapidar &#8220;Wolfsburg&#8221; entgegnete, blickten mich ratlose Augen an. Das meiste war noch ein erstauntes &#8220;Aha?!&#8221;&#8230;<span id="more-1613"></span></p>
<p>Von Wolfsburg aus soll meine Tour am Karfreitag bei herrlichem blauen Himmel und Sonnenschein starten. Der Wind bläst kräftiger als vorhergesagt, dafür stimmt die Windrichtung &#8211; Süden &#8211; frontal von vorne.<br />
Die ersten 90 Minuten quäle ich mich gegen die Windwand. Der erste Hügel wartet nach Flechtdorf im Forst Lehre, ein schöner Schotterweg im Wald führt hoch zum Hülsenberg. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46581-2/IMG_2652.jpg"><img class="colorbox-1613"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46583-2/IMG_2652.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule IMG 2652 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule IMG 2652 Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule" /></a><br />
Am Horizont der Elm</p>
<p>Über Rothenkamp und Scheppau erreiche ich den Fuß des Elm in Bornum. Jetzt endlich Kantenwind, ich stoße westlich um den Kamm herum über den Galgenberg nach Erkerode. Dort befindet sich der Einstieg ins Reitlingstal, der Kader Onkel hatte sich anno 2008 bereits um die Unterjochung dieses Landstriches gekümmert. Mir bleiben lediglich die Sicherung des Territoriums und Erkundungen in weiter östlich liegende Landschaften übrig. </p>
<p>Im Reitlingstal tümmeln sich zahlreiche Zweiradfahrer, sowohl motorisiert, als auch ohne maschinelle Unterstützung. Der Bärlauch spriest an allen Ecken und Kanten, man bekommt den Duft kaum aus der Nase. Sportlich gesehen ist die Anfahrt von Erkerode nicht wirklich eine Herausforderung, aber nach den ersten zwei Stunden und bei entsprechend hohem Tempo komme ich auf Temperatur. Oben am Tetzelstein entschließe ich mich zur Abfahrt nach Sampleben und weiter nach Eitzum, um von dort erneut die Elm-Hochstraße zu erklimmen. </p>
<p>Auch die zweite Erstürmung läßt die Steigungsprozente nicht in große Höhen ausufern und kontinuierlich trete ich die Kurbel Umdrehung für Umdrehung. Schlußendlich wartet die Abfahrt nach Schöningen. Ich kann  die Umschreibungen von Onkel analog zu denen für Königslutter nur bestätigen: Die letzten 50 Jahre scheint auch dort die Zeit stehen geblieben zu sein. </p>
<p>Was der Osten kann, kann der Westen mindestens genauso gut. Ein riesiger Braunkohletagebau wie früher auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs wird lediglich von Förderbändern, Schienenstrang und einem Asphaltband geteilt. Ich fahre weiter nach Reinsdorf und überquere die Bundeslandgrenze Niedersachsen nach Sachen-Anhalt bei Hohnsleben. Schlagartig ändert sich der Untergrund, wo eben noch sanfter Asphalt unter meinen Pneus war, ist nun der real existierende Kommunismus in Form fiesen Kopfsteinpflasters. </p>
<p>Auf den nun folgenden Kilometern kann man 20 Jahre Deutsche Einheit und die blühenden Landschaften mal wieder vom feinsten aus der Nähe betrachten. Zum 80. Geburtstag auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank und Glückwunsch an die Birne aus der Palz&#8230;<br />
Wenigstens die Stücke um Harbke sind asphaltiert und die Landschaft im ehemaligen Sperrgebiet entschädigt für Schmerzen in den Unterarmen. Nach einem kurzen Stop zwecks Kuchenzufuhr in Harbke, erreiche ich den Ortsteil Autobahn an der A2 in unmittelbarer Nähe der Gedenkstätte Deutsche Teilung. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46591-2/IMG_2653.jpg"><img class="colorbox-1613"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46588-5/IMG_2653.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule IMG 2653 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule IMG 2653 Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule" /></a><br />
An Kreativität kaum zu überbietender Ortsname&#8230;</p>
<p>Nördlich der Autobahn schlage ich mich in den Wald und finde einen direkten Weg (Forstautobahn) nach Bad Helmstedt. Hier erwartet mich nochmal eine kleine Herausforderung mit den beiden Walbecker Warten im Lappwald. Anschließend knalle ich runter nach Walbeck, dort empfängt mich erneut fieses Pflaster. Ich ahne welche Qualen die Frühjahrsklassiker zu bieten haben. Zum Glück wird die Straße wenigstens ab Ortsmitte wieder asphaltiert (Flickenteppich), über den Drachenberg nach Weferlingen und weiter bis Döhren. Ich kehre endgültig nach Niedersachsen zurück und ab Mackendorf heißt es bis Rhode wieder Wind von vorne, bzw. Kantenwind. </p>
<p>Garniert mit nicht asphaltierten Feld- und Waldwegen macht mir das ganze mittlerweile langsam zu schaffen. Meine Verpflegung habe ich dummerweise zu Hause vergessen und 5 Stunden liegen auch schon hinter mir. Wenigstens ist die Trinkflasche noch gut gefüllt. Aber ab Rhode ist wieder Asphalt und meinen Rädern und der Wind schiebt endlich von hinten. Mit konstantem Tempo von ca. 35 Stuckis sind die letzten Wellen und Kilometer bis VW-City erstaunlich schnell zurückgelegt. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46592-2/IMG_2650.jpg"><img class="colorbox-1613"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46572-3/IMG_2650.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule IMG 2650 | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule IMG 2650 Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule" /></a><br />
Niedersäschsische Alleenlandschaft</p>
<p>Am Ende des Tages habe ich 135km mit über 1000 Höhenmetern auf der Uhr. Seit einem halben Jahr die erste erwähnenswerte Ausfahrt, ich hab mich fast schlechter als nach HH-B gefühlt. Der Frühling kann und muss jetzt kommen, sonst sehe ich an Himmelfahrt echt alt aus. </p>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grenzverläufe und Landgewinne</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2010/04/03/grenzverlaufe-und-landgewinne/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 10:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rikman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr durch einen Zufall stolperte Expeditionär J-CooP vor einiger Zeit beim Kartenstudium über diverse Merkwürdigkeiten bezüglich des Grenzverlaufs im Südwesten der Provinz Brandenburg. Der angrenzende Schurkenstaat &#8211; im offiziellen Sprachgebrauch hat sich &#8220;Sachsen-Anhalt&#8221; als Name eingebürgert &#8211; schien völlig unbemerkt den Grenzverlauf zu Ungunsten unserer Provinz um einiges Richtung Norden verschoben zu haben. Gebiet, welches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr durch einen Zufall stolperte Expeditionär J-CooP vor einiger Zeit beim Kartenstudium über diverse Merkwürdigkeiten bezüglich des Grenzverlaufs im Südwesten der Provinz Brandenburg. Der angrenzende Schurkenstaat &#8211; im offiziellen Sprachgebrauch hat sich &#8220;Sachsen-Anhalt&#8221; als Name eingebürgert &#8211; schien völlig unbemerkt den Grenzverlauf zu Ungunsten unserer Provinz um einiges Richtung Norden verschoben zu haben.</p>
<p><a href="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/grenzgebiet_original.png"><img class="colorbox-1587"  src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/grenzgebiet_preview.png" alt="EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne grenzgebiet preview Grenzverläufe und Landgewinne" title="Gebietsgewinne" /></a><br /><small>Gebiet, welches durch die Verschiebung der Grenze Sachsen-Anhalt anheim gefallen ist.</small></p>
<p>Seit dem Abzug unserer sowjetischen Befreier Mitte der neunziger Jahre ist gerade das Grenzgebiet im Süden nur noch außerordentlich dünn besiedelt. Es gibt Landstriche, welche seit einer Dekade kein menschliches Wesen mehr zu Gesicht bekommen hat. Der Feind™ hat sich diese Tatsache nun offenbar zu Nutze gemacht.<br />
<span id="more-1587"></span><br />
Da sich niemand an den Unglaublichkeiten zu stören schien, musste &#8211; wie bereits so oft &#8211; der <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/tag/eisenschweinkader/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eisenschweinkader">Eisenschweinkader</a> übernehmen.</p>
<p>J-CooP und rik wollten den Karfreitag nutzen, um wieder für geordnete Verhältnisse zu sorgen. Der Anhaltiner verbringt diesen Tag eingeschlossen in seinen Behausungen und lässt sich nicht an der frischen Luft sehen &#8211; optimale Voraussetzungen für das geplante Manöver.</p>
<p>Die Zielsetzung des Tages war folgende:</p>
<p>(i) Verifizierung der Grenzverschiebung und<br />
(ii) Verschiebung der Provinzgrenze nach Süden und damit Flächengewinn für Brandenburg</p>
<p>Start der Mission war Jüterbog, ein friedlicher Ort noch weit genug hinter den eigenen Linien. Jüterbog wurde von zwei Seiten mit der Eisenbahn angesteuert. Um Punkt 10.00 Uhr war der Trupp komplett und setzte sich in Bewegung.</p>
<p>Es ging recht zügig voran an diesem sonnigen Tag, der Wind meinte es sehr gut. Hier und da hatten gab es sogar etwas Asphalt unter den Stollenreifen (&#8220;Fläming-Skate&#8221; heißt dieser Weg wohl in einschlägigen Kreisen). Nach und nach verschlechterte sich der der Untergrund &#8211; das untrügliche Zeichen, dass man sich der schwarzen Zone näherte.</p>
<p>Nach der Durchquerung eines Stücks Heide war es dann soweit. J-CooP und rik standen an der verschobenen Grenzlinie. Verdammt! Dass <em>die</em> soweit gegangen sind, konnte niemand ahnen! Wie bereits erwähnt, war es unwahrscheinlich, heute einen Anhaltiner zu Gesicht zu bekommen. Diese Tatsache sollte nun ein Vorteil bieten!</p>
<p>J-CooP erklomm einen heute unbesetzten Wachturm (siehe Bild), welcher direkt an der Grenzlinie errichtet wurde. Das Bild was sich ihm von dort oben bot bestätigte die Vermutungen bezüglich des neuen Verlaufs der Grenze.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402_Jueterbog-Wittenberg/2010-04-02_d300_ap_2124_DSC_3891.jpg.html"><img src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/01_wachturm.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne 01 wachturm Grenzverläufe und Landgewinne" title="Wachturm" width="345" height="520" class="alignnone size-full wp-image-1588 colorbox-1587" /></a><br /><small>Besetzung eines feindlichen Wachturms direkt am Grenzverlauf</small></p>
<p>Die feindlichen Linien wurden überquert und man begann mit dem schnellen Vorrücken Richtung Süden. Kurze Zeit später: Jemand muss Lunte gerochen haben! Ein Flugzeug, welches sich im Tiefflug näherte! Was passiert jetzt? Ist das der Gegenangriff? Oder nur die Feindaufklärung?</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402_Jueterbog-Wittenberg/2010-04-02_d300_ap_2128_DSC_3895.jpg.html"><img src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/02_flugzeug.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne 02 flugzeug Grenzverläufe und Landgewinne" title="Feindlicher Flieger" class="alignnone size-full wp-image-1589 colorbox-1587" /></a><br /><small>Feindlicher Flieger im Tiefflug</small></p>
<p>Man wusste es nicht. Es blieb also nur das, was so oft geübt wurde: Der Sprung in die Deckung. Luft anhalten, Kopf nach unten, nur kein Aufsehen erregen. Was wäre die Alternative? Ein abgeschossenes Flugzeug würde sicher Verdacht wecken. Er ging nach zwei geflogenen Schleifen wieder in den Steigflug über und nach einer Minute war nichts mehr von ihm zu hören. Das ist gerade noch mal gut gegangen!</p>
<p>Nach einigen Kilometern wurde dann klar, <em>wie</em> der Anhaltiner es geschafft hatte, den Grenzverlauf unbemerkt so weit nach Norden zu verschieben. Er besitzt mobile Grenzverschiebungsmaschinen!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402_Jueterbog-Wittenberg/2010-04-02_d300_ap_2137_DSC_3904.jpg.html"><img src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/03_granzverschiebungsmaschine.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne 03 granzverschiebungsmaschine Grenzverläufe und Landgewinne" title="Grenzverschiebungsmaschine" width="520" height="345" class="alignnone size-full wp-image-1590 colorbox-1587" /></a><br /><small>selbstfahrende Grenzverschiebungsmaschine</small></p>
<p>Diese können sich sogar aus eigener Kraft fortbewegen. Dabei bewegen sie sich dermaßen langsam, dass es für Menschen nicht möglich ist, den Prozess der Verschiebung zu beobachten. Lediglich Zeitrafferaufnahmen offenbaren was passiert. Technisch vergleichbar ist nur die <a href="http://www.kronos-projekt.de/index-start-rech.html" title="Kronos-Projekt">Steglitzer Entschleunigungsbahn</a>.</p>
<p>Die Maschinen wurden für die heimische Auswertung genau dokumentiert und danach manipuliert. Der Antrieb wurde umprogrammiert, so dass die Maschinen sich ab sofort rückwärts bewegen. Man wird sich sehr wundern!</p>
<p>Im weiteren Verlauf des Tages bewegte sich der Trupp immer weiter nach Süden, musste dabei sogar Minenfelder durchqueren.</p>
<p>Es ist dem Anhaltiner wohl wirklich Ernst.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402_Jueterbog-Wittenberg/2010-04-02_d300_ap_2143_DSC_3910.jpg.html"><img src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/04_minenfeld.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne 04 minenfeld Grenzverläufe und Landgewinne" title="Minenfeld" width="520" height="345" class="alignnone size-full wp-image-1592 colorbox-1587" /></a><br /><small>Minenfeld</small></p>
<p>Endlich. Die Querung der Schwarzen Elster.</p>
<p>&#8220;Das wäre ein schöner Grenzfluss&#8221; sagte J-CooP.<br />
&#8220;Dann soll er das ab jetzt auch sein!&#8221; erwiderte rik.</p>
<p>Ein Stück flussabwärts erreichten die Helden den Ort Jessen. Ein kleines, schönes Städtchen, in dem es noch Widerständler gab! Offen zeigten sie ihre Verbundenheit mit Berlin und Brandenburg (siehe Bild). Es tat sehr gut, das zu sehen. Das war genau der richtige Ort für eine Stärkung! Das Hotel &#8220;Stadt Berlin&#8221; hielt allerlei Getränke und Speisen bereit und das wundervolle Wetter sorgte dafür, dass man bereits draußen in der Sonne sitzen konnte. Unglaublich schön!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402/09.jpg.html"><img src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/06_berlin.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne 06 berlin Grenzverläufe und Landgewinne" title="Verbundenheit" width="512" height="342" class="alignnone size-full wp-image-1593 colorbox-1587" /></a><br /><small>Widerständler zeigen subtil ihre Verbundenheit mit uns</small></p>
<p>Das Ziel des Tages war den Grenzverlauf bis vor Wittenberg wiederherzustellen. J-CooP und rik folgten der Schwarzen Elster flussabwärts bis zur Mündung in die Elbe. Dort kam ihnen die Idee!</p>
<p>Was, wenn Brandenburg nicht nur im äußersten Süden und im Nordwesten die Elbe als Grenzfluss haben würde, sondern auch noch hier?</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402_Jueterbog-Wittenberg/2010-04-02_d300_ap_2202_DSC_3969.jpg.html"><img src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2010/04/07_elbe.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne 07 elbe Grenzverläufe und Landgewinne" title="07_elbe" width="520" height="345" class="alignnone size-full wp-image-1603 colorbox-1587" /></a><br /><small>An der Provinzgrenze</small></p>
<p>Die Augen der beiden Helden glitzerten bei dieser Vorstellung wie die feinen Strahlen der heutigen Sonne. Irgendwann würde dann womöglich sogar Wittenberg wieder zu uns gehören?</p>
<p>So leicht, wie man es sich vorgestellt hatte, wurde es leider nicht. Aber es gewinnt immer der, der genug Zähigkeit besitzt. Das war heute oft genug der vom Hochwasser getränkte Untergrund aber schlussendlich obsiegte doch wieder nur einer.</p>
<p>Der Eisenschweinkader.</p>
<p>Rechts von Elster und Elbe wurde der Grenzverlauf zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt neu definiert. Brandenburg ist seit dem 2. April 2010 dank zweier Unerschrockener Kämpfer um 549 km<sup>2</sup> größer. </p>
<p>Wer weiß, ob wir es irgendwann schaffen, den linkselbischen Flächenbesitz unseres Landes auf mehr als die aktuellen 0,5 km<sup>2</sup> zu vergrößern.</p>
<p>(<a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402/">Bilder</a> und <a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/v/touren/20100402_Jueterbog-Wittenberg/">Bilder</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>[Tourbericht] Skilanglauf-Paradies Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 00:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Solange ich lebe, und das sind nun auch bald 30 Jahre, lag in Berlin nicht so viel Schnee. Das Umland zeigt sich schon seit Wochen in ein paradisch weißes Kleid gehüllt. Der Schnee lässt einem mit dem Geländerad kaum voran kommen. Aber wer auch immer sie erfunden hat &#8211; der alte Norweger oder Ötzis Urenkel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45966-1/P1000160_n.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45966-1/P1000160_n.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000160 n [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000160 n | abgelegt unter touren " /></a><br />
Solange ich lebe, und das sind nun auch bald 30 Jahre, lag in Berlin nicht so viel Schnee. Das Umland zeigt sich schon seit Wochen in ein paradisch weißes Kleid gehüllt. Der Schnee lässt einem mit dem Geländerad kaum voran kommen. Aber wer auch immer sie erfunden hat &#8211; der alte Norweger oder Ötzis Urenkel &#8211; für Zeiten wie diese gibt es zum Glück zwei lange Bretter und zwei lange Stöcke, um sich in unwegsamen Terrain fortzubewegen. Für den selten von viel Schnee verwöhnten Berliner eine tolle Gelegenheit, das Umland ganz neu zu entdecken.<br />
<span id="more-1555"></span></p>
<p>Bei dickem Schneefall startete ich meine Skitour am vergangenen Sonntag von der elterlichen Behausung aus. Durch den Berliner Stadtwald nahm ich eine der zahlreichen, von anderen Skiläufern schon ausgefahrenen Loipen, um von Rahnsdorf nach Wilhelmsagen zu gelangen.<br />
Der Schnee war etwas pappig, doch zügig ging es durch die Eichberge nach Woltersdorf und dann von der Schleuse aus hinein in die Kranichsberge.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45973-1/P1000161_n.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45973-1/P1000161_n.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000161 n [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000161 n | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45979-1/P1000162_n.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45979-1/P1000162_n.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000162 n [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000162 n | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Vom Aussichtsturm aus gleitete ich weiter gen Osten, dem Auf und Ab des Hügelweges folgend quer durch die Kranichsberge. Die teilweise steilen Abfahrten verlangten schon einen sicheren Stand auf dem Ski, durch den etwas nassen Schnee konnten jedoch leider auch bergab keine allzu hohen Geschwindigkeiten erreicht werden, als das eine Backennotbremse aushelfen hätte müssen.<br />
Ich unterquerte den Berliner Ring. Das Terrain Richtung Grünheide ist nun sehr flach. Auf langen Waldwegen folgte ich der ein oder anderen Spur. Hier konnte ich die charismatische Eigenheit des Skilaufens voll auskosten. Alleine durch den verschneiten Wald gleitend, stellte sich ein annähernd meditativer Zustand ein. Körper und Geisten flossen zusammen. Leicht irre Tagträume wechselten sich ab mit der Feststellung, die letzten zehn Minuten überhaupt keinen Gedanken im Kopf gehabt zu haben. Der Kopf wird frei, die Natur lädt zum Genießen ein.</p>
<p>Irgendwo in diesem Nichts aus plattem Land und Stangenacker plötzlich eine Markierung am Wegesrand, die hier fehl am Platze zu sein schien.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45985-1/P1000165_n.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45985-1/P1000165_n.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000165 n [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000165 n | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Immerwieder tauchten diese Langlaufmarkierungen kurz vor Grünheide auf. Ein Regionalentwickler, der sich einen Spass erlaubte? Oder ein skisportambitionierter Förster? Wer weiß es schon.</p>
<p>Ich durchquerte Grünheide fast ohne Abschnallen der Bretter und gelangte, den Ortsausgang von Fangschleuse tangierend, ins Löcknitzal. Nun dämmerte es schon etwas. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45991-1/P1000169_sw.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45991-1/P1000169_sw.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000169 sw [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000169 sw | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Die Brücke über die Löcknitz nahe des Bahnhofs Fangschleuse überquerend trat ich, das Löcknitztal flussabwärts folgend, den Heimweg an. Der schmale Pfad war tief verschneit. Die Löcknitz windete sich rechterhand durch das auenartige, flache Tal. Einsamkeit. Stille. Nun wurde es schon richtig dunkel. Fast etwas unheimlich.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45997-1/P1000172_n.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45997-1/P1000172_n.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000172 n [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000172 n | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Die kleine Stirnlampe sorgte für ausreichend Licht. Und es war fast besser nicht zu viel zu sehen. Die großflächigen Umgrabungen des Bodens zeugten von vielen aktiven Wildschweinen. Einer Rotte mag ich hier jetzt ungerne über den Weg laufen, dachte ich zu mir.<br />
Unter der Froschbrücke hindurch überquerte ich kurz später wieder die Löcknitz und näherte mich Erkner.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46003-1/P1000176_n.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46003-1/P1000176_n.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000176 n [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000176 n | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Um nicht zu Fuß durch Erkner laufen zu müssen wählte ich den Umweg über Woltersdorf. Der schwere Schnee und die mangelnde Sklilaufkondition zollten nun schon ihren Tribut. Die Konditorei an der Schleuse hatte zum Glück noch offen, sodass ich mittels Kirsch-Quarkkuchen neue Motivation für die restlichen Kilometer tanken konnte. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46009-1/P1000178_n.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1555"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/46009-1/P1000178_n.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000178 n [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | [Tourbericht] Skilanglauf Paradies Berlin P1000178 n | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Der Rest der Strecke zurück war der selbe wie hinwärts. Total kaputt aber guter Dinge und geistig bereinigt erreichte ich den elterlichen Herd. Eine großartige Runde. Man muss den Schnee vor der Haustür nutzen, solange er liegt. Wer weiß, wann sich wieder eine solche Möglichkeit bietet.</p>
<p>rb</p>
<p>(nächstes Mal Bilder mit geringerem ISO-Wert, hab ich nicht drauf geachtet, fällt schon auf)</p>
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		<title>Glühweintour nach Belzig &#8211; Der ESK gegen Väterchen Frost</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twobeers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses historische Ereignis verlangt nach einem Bericht, auch weil die Erinnerungen wegen des grandiosen Abschlusses auf dem Berliner Weihnachtsmarkt zu verschwinden drohen&#8230;Doch von vorn. Der Aufruf erfolgte zu einer Zeit, als der Winter noch weit weg war und laue Lüfte wehten. Doch Boerge fand einen Termin am letzten Tag des Herbstes und ohne weitere Recherche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45456-1/f03.JPG"><img width="250" height="375" class="alignleft colorbox-1465" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45458-2/f03.JPG" title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost" /></a>Dieses historische Ereignis verlangt nach einem Bericht, auch weil die Erinnerungen wegen des grandiosen Abschlusses auf dem Berliner Weihnachtsmarkt zu verschwinden drohen&#8230;Doch von vorn. Der Aufruf erfolgte zu einer Zeit, als der Winter noch weit weg war und laue Lüfte wehten. Doch Boerge fand einen Termin am letzten Tag des Herbstes und ohne weitere Recherche -auch dazu später mehr- wurde  eine Flämingbefahrung angesetzt. Da die Tour ordentlich ausgeschrieben war, meldeten sich im Vorfeld insgesamt 12 Mitfahrer, nichtahnend, was die Zukunft bringen würde. Und dann kam er, der Winter. Erstaunlich früh und mit unerbittlicher Härte. Wegen der öffentlichen Teilnahmebekundung ging zwar allen der Arsch auf Grundeis, wurden doch Tageshöchsttemperaturen von -12°C erwartet, doch alle kamen!<br />
<span id="more-1465"></span><br />
Mit leichter Verspätung und außer Atem kam ich am Bahnhof Alexanderplatz an, Grund war der eingefrorene Schaltzug, der mein Rad zum Singlespeeder machte. Das Weltnetz hatte bereits eine Verspätung des Zuges vermeldet, so blieb genug Zeit für Espresso und mit dem mitgeführte Türschloßenteiser wurde der Schaltzug wieder seiner Funktion zugeführt. Im vereinbarten Zug saßen dann aber nicht die angekündigten Mitfahrer (die auch die Ticketinhaber waren). Grund war die Verspätung und falsche Beschilderung im Ostbahnhof, nach einem Telefonat wurde jedoch die Reisegruppe am Hauptbahnhof zusammengeführt. Die Unmutsäußerungen von Staubi über die Bahn und deren Personal sind legendär und wurden um ein weiteres Kapitel angereichert. In Babelsberg und Wilhelmshorst stiegen die ziemlich durchgefrorenen Piratpilot und Jcoop zu, wobei Jcoop noch einen Sprint durch die Unterführung nehmen mußte, da der Zug nicht am sonst üblichen Gleis hielt. Jockel hielt sich nur durch Einnahmen von pharmazeutischen Proukten aller Art auf den Beinen. Im gut  beheizten Zug wurde bedeutungsschwanger orakelt, daß wir noch unseren Enkeln von dieser Tour berichten würden.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45491-1/f10.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45493-2/f10.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Endlich in Brück angekommen -wo noch der letzte Fahrer dazustieß-, gab der Sondertropfenbeauftragte die Anweisung, die Netto- und Bruttozeit mögen annähernd gleich bleiben. Doch schon bald war er es,der über mangelnde Luft klagte. Er wollte uns schon alleine weiterahren lassen, wir fanden aber die Nähe des Bahnhofes für ihn zu verlockend. Weiter ging es durch die erstarrte Landschaft, die Sonne schien und die gefühlte Temperatur erwies sich als garnicht so schlimm. Nach einem Drittel der geplanten 90km riß der Schaltzug von Marcel, sein Arbeitsgerät wurde zum Dreigangrad modifiziert.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45516-1/f15.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45518-2/f15.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Schloß Rabenstein erlebte im folgenden ein Spektakel, welches sich so darstellte: ein Dutzend laut krakeelender entledigt sich der Kleidung, um diese auf den Heizkörpern des Gastraumes zu deponieren. Egal, ob eine Familie gerade bei der Gänsekeule sitzt, ein freundliches &#8220;Moment mal eben, ich muß nur meine Socken auf die Heizung. Wenn Sie sie ab und zu wenden könnten?&#8221; wirkte Wunder. Die Kellnerin tat kund, daß sie &#8220;auch nicht mehr wie nur arbeiten&#8221; könne. Doch Kuchen,Suppen und Heißgetränke beflügelten uns. Die Sonne näherte sich bereits dem Horizont und Boerge wurde unter Androhung von Waffengewalt zu einer Streckenverkürzung genötigt. Jetzt folgten längere Strecken mit gefrorenen Pfützen, deren Eis unserer Gewalt nicht standhielt. Spektakulär brach Boverhannes mit dem Vorderrad ein, überschlug sich und durchbrach das Eis auch noch mit Hintern und Rücken, worauf die Klamotten nass waren. Eine Erfahrung, um die ich ihn nicht beneide. Doch Belzig war schon nah und damit auch der legendäre Weihnachtsmarkt. Doch der Weihnachtsmarkt war nicht da! Also in die Brauerei, leckeren Weihnachtsbock, davon noch ein Fäßchen für unterwegs, fand die Tour einen guten Abschluß.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45536-1/f19.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45538-2/f19.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a></p>
<p>Der Sondertropfenbeauftragte führt seitdem einen neuen Namen. Als wir am Alex ankamen und den Weihnachtsmarkt sahen, gabs kein halten mehr. Ich wäre dankbar, wenn sich die Glühweintrinker für das verauslagte Geld erkenntlich zeigen würden.<br />
Alles in allem: hervorragend. Und da Jockel krankheitsgeschwächt die Route alleine modifizierte, konnte ich dem Tempo gut folgen.</p>
<p>Twobeers</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45496-1/f11.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45498-2/f11.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Die Eiseskälte lässt nicht nur Wassertropfen in Sekundenschnelle zu Eis erstarren.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45501-1/f12.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45503-2/f12.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a><br />
In Formation übers Feld.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45506-1/f13.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45508-2/f13.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Wo der ESK ist, ist auch ein Weg.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45521-1/f16.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45523-2/f16.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Burgbräuhaus Bad Belzig</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45526-1/f17.JPG"><img class="colorbox-1465"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45528-2/f17.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost"  title="EISENSCHWEINKADER | Glühweintour nach Belzig   Der ESK gegen Väterchen Frost  | abgelegt unter touren " /></a><br />
Professionelle Zugfahrt-Bewirtschaftung.</p>
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