
Solange ich lebe, und das sind nun auch bald 30 Jahre, lag in Berlin nicht so viel Schnee. Das Umland zeigt sich schon seit Wochen in ein paradisch weißes Kleid gehüllt. Der Schnee lässt einem mit dem Geländerad kaum voran kommen. Aber wer auch immer sie erfunden hat – der alte Norweger oder Ötzis Urenkel – für Zeiten wie diese gibt es zum Glück zwei lange Bretter und zwei lange Stöcke, um sich in unwegsamen Terrain fortzubewegen. Für den selten von viel Schnee verwöhnten Berliner eine tolle Gelegenheit, das Umland ganz neu zu entdecken.
‘[Tourbericht] Skilanglauf-Paradies Berlin’ weiterlesen …
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Dieses historische Ereignis verlangt nach einem Bericht, auch weil die Erinnerungen wegen des grandiosen Abschlusses auf dem Berliner Weihnachtsmarkt zu verschwinden drohen…Doch von vorn. Der Aufruf erfolgte zu einer Zeit, als der Winter noch weit weg war und laue Lüfte wehten. Doch Boerge fand einen Termin am letzten Tag des Herbstes und ohne weitere Recherche -auch dazu später mehr- wurde eine Flämingbefahrung angesetzt. Da die Tour ordentlich ausgeschrieben war, meldeten sich im Vorfeld insgesamt 12 Mitfahrer, nichtahnend, was die Zukunft bringen würde. Und dann kam er, der Winter. Erstaunlich früh und mit unerbittlicher Härte. Wegen der öffentlichen Teilnahmebekundung ging zwar allen der Arsch auf Grundeis, wurden doch Tageshöchsttemperaturen von -12°C erwartet, doch alle kamen!
‘Glühweintour nach Belzig – Der ESK gegen Väterchen Frost’ weiterlesen …
Der ESK ruft zur Glühweintour in den Fläming!
Am kommenden Sonntag geht es nochmal in die Gegend, wo die Norddeutsche Tiefebene am höchsten ist.
Wiedereinmal stehen Körperertüchtigung und natürlich das Überleben in unwirtlichen Gegenden unter extremen Bedingungen in aussichtslosen Situationen im Vordergrund dieser wagemutigen Expedition.
Es gibt jede Menge Schnee und Eis und zum Schluss wird auch noch für wenigstens eine Stunde im Dunkeln gefahren.
Leuchtmittel sind angezeigt! Die Tour findet nach ca 95Km ihren Abschluss auf dem Bad Belziger Weihnachtsmarkt.
RE 38873 – erster Wagen, Berlin Alexanderplatz, Abfahrt 8.47Uhr bis Brück(Mark)
IRN Frankfurt. Beim Stöbern auf dem Dachboden fand der Frankfurter Radsportler Turgau kürzlich eine verstaubte Kiste mit altem Kartenmaterial und Bildern. Das Studium selbiger brachte erstaunliches zu Tage, so sei es möglich an einem Tage sieben deutsche Bundesländer per Pedale zu bereisen. Einst hatten die bekannten Heroen Siggi Staub und Dieter Kemper diese abenteuerliche Tortur auf sich genommen. In diesem Jahr hatten die zwei ihre Körner bereits im toskanischen Gaiole verschossen, so dass der Weg frei schien für zwei unerschrockene Fahrer aus dem Team Schwalbe International.

‘7 – Eine Reise durch sieben Bundesländer’ weiterlesen …
Wieder einmal zog es einen Teil des Kaders um den Einheitstag herum ins Böhmische Gebirgsland. Eine Hütte oberhalb Tanvalds entlang der Grenze zwischen Iser- und Riesengebirge war Heimat für eine Woche. Eingebettet in die herrliche Gebirgslandschaft bietet das Domizil eine perfekte Basis für Touren in die Umgebung.

‘Besuch in Böhmen’ weiterlesen …
Ohhhh, give it to me straight from the heart, // tell me we can make, another start. // You know i’d never go, // but as long as I know its commin straight from the heart.
Eigentlich hatte ich schon seitenweise Schmu über eine super-geheime Geheimoperation zweier ESK-Agenten geschrieben, die so gut getarnt war, dass selbst Mitglieder des Politbüros des ESK-Spinnerzentralkommittees die Mission anfänglich für einen Bastelnachmittag mit Nagetieren hielten. Eigentlich ließ sich aus dieser Geschichte ein Essay stricken über Sinn und Unsinn von Trendsportarten oder eine philosophische Abhandlung über das Altern schreiben. Aber es geht einfach nicht. Ich kann das nur streng subjektiv beschreiben – und zwar subjektiv versehen mit den Attributen weiblich (warum weiblich ist ja wohl klar) und ahnungslos (das erkläre ich später). Aber was genau ist dieses das – eigentlich?
„Das“ ist eine amüsante, kader-untypische Art einen Tag auf zwei Rädern in den Bergen zu verbringen. Aber nun der Reihe nach: Es war Sommer. ‘Versuch über das Freireiten – rein subjektiv, weiblich, ahnunglos.’ weiterlesen …
Heute sollte es auf eine gemütliche Kuchenrunde über 100km in den Norden gehen. Staubi im Ankündigungsthread: “Wenn nicht so gerast wird, könnte ich mich durchaus dafür erwärmen…”. Ha ha. Nach seinem Sieg beim Einzelzeitfahren sehr glaubwürdig. Als sich dann noch Dieter Kemper ankündigte, schwante Acke und mir nichts Gutes. Beim Treffpunkt erwähnte ich meine Formschwäche nach den vier großen Bieren gestern (die in Wirklichkeit nur drei waren, aber ich fühlte mich wirklich schwächlich). Staubi beklagte natürlich ebenso wie Acke sofort, dass er im Aaasch wäre. Alles klar… ‘TyrannoStaubus Rex’ weiterlesen …
Mission complete!
Konnte die Schmach nicht auf mir sitzen lassen und bin gestern an einem wunderschön heißen Augustsamstag die Schei$$e mit dem Rennrad gefahren. In Wetzlar hatte ich 3 Platten, als ob mich ein Fluch verfolgen würde… ‘Taunusumrundung 2009 – Mission complete’ weiterlesen …
Wie in den vergangenen Jahren fand auch an diesem ersten Samstag im August die traditionelle Taunusumrundung statt. In diesem Jahr wollte ich mal etwas anders machen, zum einen bereits von Frankfurt an den Startort Kronberg rollen, zum anderen endlich die 200km-Schallmauer MTB an einem Tag durchbrechen. Die Wetteraussichten schienen grandios für diesen “längsten” Tag im Hausgebirge der Mainmetropole. Doch es sollte ein nicht zu erwartendes Ende nehmen…

‘Das verflixte 8. Mal – Pleiten, Pech und Pannen’ weiterlesen …
Wind, Schauer und nen Samstag ganz allein auf dem Rad – was will Mensch mehr?!?
Nachdem ich eine Woche zuvor mit den Amerikanern 256km durch drei Bundesländer fuhr, sollte mein Rekord an Kilometern noch etwas nach oben korrigiert werden. Mein Ziel: Main, Rhein, Nahe, Aar und die nicht zu verachtende Wisper an einem Tag zu überqueren. Dabei streifte ich noch Taunus, Hunsrück (Soonwald) und die Rheinhessische Schweiz und fuhr durch drei gänzlich unterschiedliche Weinbauregionen (Mittelrhein, Nahe und Rheinhessen).
‘Neulich in Frankfurt’ weiterlesen …
645, Samstag der 18.Juli 2009, Sommer, das Wetter hat das nicht mitbekommen. Den ganzen letzten Tag und die Nacht hat es gewittert, geschauert und heftig geweht. Ein Temperatursturz, das Thermometer ist von 30° auf 15°C gesunken. Alles nur ein Traum? Mein Handy klingelt, am anderen Ende der Leitung Nic the Crow “Was geht? In einer Stunde Treffpunkt bei Dir, wir fahren die Runde!” Mit die “Runde” ist eine, in der Woche zuvor ausbaldowerte Tour durch drei Bundesländer gemeint.

‘3-Länder-Tour’ weiterlesen …
Ein kurzer Abriss eines Ausflugs zum Ursprungsort der Kader-Himmelfahrtsveranstaltung.
Mit dem Zug ging es am Donnerstag mit 5 anderen Nichtkaderisten von Berlin gen Harz. Zwei Umstiege, etliche Bier und dumme Sprüche später erfolgte die Ankunft im historischen Stadtkern von Wernigerode. Abgestiegen in der örtlichen Jugendherberge („Schönste Jugendherberge der DDR – 1988“) erfolgte die fast aussichtslose Nahrungssuche – nach 22:00 war nur der örtliche Vertreter der Hellasgemeinde zur Herausgabe bereit – und die Rückkehr ins Quartier. ‘3 – Tage, Brocken, Stürze’ weiterlesen …
Es gibt wenige Franzosen die gerne Fremdsprachen sprechen und noch weniger die gerne Deutsch sprechen. Lediglich in einem Landesteil ist das kein Problem, da dort die Muttersprache ein alemannischer Akzent ist – das Niederelsässisch. Das allein macht natürlich nicht den Reiz aus, eine solche Gegend zu besuchen. Vielmehr sind es die regionalen Spezialitäten, wie das gute Essen, der leckere Wein oder die traumhafte Landschaft. Letztere veranlasste mich nach einem gescheiterten Versuch 2007 endlich das Elsaß zu bereisen. Mehr zur Geschichte des Elsass hier.
Bei Recherchen im Internet findet man einen ausgeschilderten Weg von Wissembourg nach Thann. Eine MTB-Transvogesenroute auf ca. 420km von der nördlichen Grenzstadt Wissembourg bis ins westlich von Mulhouse gelegene Thann. Den “Traversée Massif Vosgien à VTT“, kurzum auch als TMV bezeichnet. Neben einer informativen Website auf französisch, englisch und deutsch, besteht zudem die Möglichkeit den gesamten Reiseführer mit Kartenmaterial in Papierform zu erwerben.
Vorwort:
Wie der regelmäßige Besucher dieser Seiten sicher schon festgestellt hat, stagniert die Anzahl aktueller Berichterstattung seit einiger Zeit auf einem unerfreulichen Level.
Diese Tatsache liegt unter anderem darin begründet, dass es sich beim ESK nicht, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, um einfache Radfahrer im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Gesellschaft handelt, die auch anderen Aufgaben nachzukommen pflegt. Zu diesen Aufgaben zählt unter anderem das studieren historischer Archive, vor allem auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit und zur Richtigstellung falscher Lehrmeinungen.
Das folgende Fundstück stammt aus dem Hochsommer des Jahres 1912 – der Zeit der letzten großen Expeditionen.
‘Eine der letzten großen Expeditionen’ weiterlesen …
Nachdem uns die Berge des Harzes zeigten, wie unterfordert wir sind, suchten wir nach einer neuen Herausforderung. Im großzügigen, radfahrerfreundlichen Haus Christine, Zimmer Jantje schlugen wir unser Trainingsquartier auf. ‘Was nach dem Harz kam ’ weiterlesen …
Eine wunderschöne Tour von Hamburg nach Berlin. Und: Die Ehre des ESK ist gerettet!
Samstag: 6.30 Uhr: als ich das Fährhaus Altengamme betrat ging erst ein leichtes aber bestimmtes Raunen durch den Saal; dann hörte ich leise Spüche wie “Guck mal die Eisen Schweine sind auch wieder dabei”. Na toll, dachte ich, mal wieder bekannt wie die Bunten Hunde. Das nahm ich mit zum Anlass die Ehre des ESK zu verteidigen. ‘Zeitfahren Hamburg – Berlin (Sa. 18.10.08)’ weiterlesen …
Nachdem ich ausgeschlafen hatte, ging es mir etwas besser. Also ordentlich eingepackt und eine ruhige Runde mit etlichen Fotopausen gedreht.
Statt bis Jüterbog ging es aber nur bis Treuenbrietzen.
Es folgen ein paar Impressionen aus dem, bei weitem nicht nur sandigen, Süden:

‘Erholungsrunde’ weiterlesen …
…soll aber nicht. Wird wohl aber doch – bin außer Gefecht.Also gilt es mal wieder den wunderbaren Südwesten unter die Stollen zu nehmen.
Los gehts am Sonnabend den 20.09 um 08:27 in Wilhelmshorst (Berlin ABC), von Berlin zu erreichen mit dem RE 38895 (07:43 ab Ostbhf.)
Gefahren wird da, wo es schön aussieht. Ziel wird dementsprechend irgendein Bahnhof in der Ferne (z.B. Jüterbog).
Mittags findet sich sicher eine dörfliche Gastwirtschaft.
Auf Fototouristen wird gewartet.
Im Anbetracht zukünftiger Großereignisse machte ich mich auf, ein Stück Schiefergebirge zu erkunden. Es sollte sich mir von seiner besten Seite zeigen: modernisierte Beschildung, modernisierte Wege, bestes Wetter. Zusammen mit der genauen Kompaß-Karte konnte eigentlich gar nichts schief gehen…
Eigentlich.
Eine Tour in kleinen Geschichten
Meine im heimsichen Berlin durch sorgfältiges Kartenstudium vorbereitete Geländeausfahrt sollte mich in vier Tagen von Garmisch Partenkirchen zum Demoday der Eurobike bringen. Da sich kein Mitfahrer fand, auch Rikman entgegen früherer Jahre keine Zeit hatte und Darkdesigners Lust auf Alpenterrain sehr begrenzt war, musste ich mich alleine in die für Berliner Flachlandtouristen so ungewohnte alpine Umgebung begeben.
Anders als sonst will ich in ausgewählten Geschichten kurz und reich bebildert davon berichten. ‘4 Tage Alpen – Von Garmisch ins Allgäu’ weiterlesen …

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