Archiv für die 'Touren' Kategorie

Usedomer Badejungs

Die legendären Twobeers-Heringsatt-Ostseefahrten sind ein wichtiger Meilenstein im frühen ESK-Radsportkalender, nicht zu Letzt wegen der noch bestehenden Ungewissheit über Formtief oder Formhoch. Sind Ü200 zu dieser Jahreszeit machbar oder blanker Illusionismus. Sind Kurz-Kurz Trikotagen verfrüht oder Lang-Lang verspätet. Gibt es Regen oder Schnee, Sonne oder Wind. Fragen über Fragen, die in einer präzisen Endvorbereitung am Abend durchdacht werden müssen. Mit der Überprüfung des rechtzeitigen Weckrufes werden die Augen geschlossen in der Gewissheit an Alles gedacht zu haben.

Diese Gewissheit kann einem mit einer roten Kelle in den dunklen Morgenstunden schnell genommen werden, wenn einem auf dem Weg über eine rote Fussgängerampel und einem nicht entzündeten Rücklicht die Zivilstreife Gesprächsbedarf sieht. ‘Usedomer Badejungs’ weiterlesen …

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Eine Radwanderung

EISENSCHWEINKADER | Eine Radwanderung  Eine Radwanderung Wir wussten, wir hatten uns ein hohes Ziel gesteckt. Oder ein weites. Über 100 Kilometer an nur einem Tag! Moargus, Pda und ich – das waren wir. Die Strecke unserer Radwanderung sollte uns vom Startpunkt Eberswalde, durch das Freienwalder Massiv und die Märkische Schweiz bis nach Erkner führen. So wollten wir demSachsen zum ersten Mal die schönsten und bergigsten Ecken nördlich von Berlin vorführen. Und es wurde ein wahrer Wohlfühltag für die Wandererseele.

Der Zug spuckte uns in Eberswalde dreiviertel Zehn raus. Wir nahmen unsere Räder an die Seite und stiefelten forschen Schrittes los. Möglichst schnell wollten wir die Stadtgrenze hinter uns bringen, schließlich war es ja unser Anliegen, durch die Natur zu radwandern und nicht auf dem monotonen städtischen Asphalt. Auch hatten wir ja noch viel vor uns an diesem Tag. ‘Eine Radwanderung’ weiterlesen …

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Rennsteig…

Unverhofft und im allerletzten Augenblick habe ich es doch noch geschafft und bin ein wenig auf dem Rennsteig unterwegs gewesen. Am 30.12.11 ergab sich die Gelegenheit, welche unverzüglich und rücksichtslos genutzt wurde. Es traf sich dabei, das ich dabei den ersten und vorerst einzigen Schneetag in diesem Teil Thüringens, in diesem Winter erwischte. Bereits 48 Stunden später habe ich mir auf genau diesen Wegen das Eiswasser um die Ohren gespritzt. Aber wie schon gesagt, am 30. war die Welt dort oben in Ordnung, was bedeutet: Ruhig und menschenleer.

EISENSCHWEINKADER | Rennsteig...  Rennsteig...
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Nach Osten…

Moarkus, der Motor der Karlshorster Zelle des ESK, hatte Geburtstag. Da er schon (fast) alles hat und er nach eigener Aussage: „ich kenne die Müggelberge, die Kranichsberge sowie die beiden mächtigen Flusstäler der Wuhle und der Erpe“ kaum etwas von der Weite vor den Toren Berlins ahnt, bot es sich an, eine Tour im klassischen Stil zusammenzustellen. Start war in Karlshorst und in Richtung Osten sollte es gehen. Dort liegt irgendwo Frankfurt an der Oder.

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Boing – Boom – Tschak!

Das Eisenschweinkraftwerk auf dem Weg nach Berlin oder die Geschichte vom Hase und Igel…

Es lohnt sich zunächst die Geschichte von Twobeers zu lesen! ‘Boing – Boom – Tschak!’ weiterlesen …

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Die 1. Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt

IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin
Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach auf einer Kopfsteinpflasterstraße und er verlor sein Leben. Am Ortsrand von Oranienburg, nördlich von Berlin, erinnert das einzige Radfahrerdenkmal Deutschlands an diesen großen Fahrer.

EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt huschkeK Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt
Das 100-jährige Jubiläum seines Sieges beim Rennen Rund-um-Berlin im Jahr 1911 nahm am ersten Septmeberwochenende 2011 der ESK zum Anlass, um die erste Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt an jenem einmaligen Denkmal zu starten.
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Qualitätswege

Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.

Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen,
Rufet die Arme
Der Götter herbei!

Endete die Beschreibung Lichtenbergs mit Goethe, so möchte ich die weiteren Ausführungen mit Goethe beginnen. ‘Qualitätswege’ weiterlesen …

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Letzte Ausfahrt Taunus

10.Taunusumrundung, August 2011. Keine Ausschreibung, 2 Teilnehmer. Start 645 im Nordend, Ffm. Der Regen der vergangenen Tage sorgt für tiefes Geläuf. Eine graue Wolkendecke hängt tief über uns.

EISENSCHWEINKADER | Letzte Ausfahrt Taunus Taunusultra2011+001 Letzte Ausfahrt Taunus
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Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes…

EISENSCHWEINKADER | Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes... Erbeskopfmarathon+2011+008 Von der Eroberung des rückwärtigen Raumes...Thalfang im Sommer 2011. Zum 10jährigen Jubiläum des Erbeskopfmarathons reisen wir zum ersten Mal bereits am Samstag an. Zu viert gehen wir Sonntags an den Start, YoGomez (frisch vermählt) mit Gattin auf der Mitteldistanz sowie Muschifix und meine Wenigkeit auf der langen Runde. Nach zwei Jahren Mitteldistanz will ich endlich wieder den Hammer bezwingen.

Per Bahn reise ich bis zum Bahnhof Türkismühle, an dem mich Muschifix bereits erwartet. Noch gut 30km bis Thalfang und wir begrüßen im Start- und Zielbereich bereits die ersten bekannten Gesichter. Noch ist relativ wenig los, lediglich die vielen Helfer wuseln umher und bereiten den morgigen Event vor. Wir beziehen erstmal unser Quartier im lokalen Feriendorf und warten auf die anderen beiden.

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Fränkische Brauereitour

EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische BrauereitourViele wissen aus eigener SfdW-Erfahrung: betrunken Radfahren ist zwar nicht erlaubt, geht aber meistens gut. Meistens nun impliziert: nicht immer. Fast jeder aus dem Kader kann Narben vorzeigen von unkontrollierten Abstiegen oder zumindest Geschichten von den unheilvollen Folgen. Man soll es einfach nicht übertreiben. Das jedoch ist einfacher gesagt als getan, wenn man sich in der Fränkischen Schweiz befindet.
Franken gilt als Wiege der Braukunst, das hiesige Bier als eines der besten überhaupt und sowieso gibt es hier Regionen mit den höchsten Brauereidichten pro Einwohner auf der ganzen Welt. Fast jedes Dorf besitzt hier mindestens eine Brauerei mit angeschlossenem Biergarten. Was also liegt näher, als diese regionale Besonderheit der Fränkischen Schweiz, das eigene Interesse an den Ergebnissen der lokalen Braukünste und das für die Entfernungen zwischen den einzelnen Brauereien perfekt geeignete Fortbewegungsmittel Mountainbike miteinander zu kombinieren. Heraus kommt Darkdesigners Idee der Fränkischen Brauereitour, der sich Mischiflix und ich gerne anschlossen. Die Hinweise bezüglich der besten Brauereien und schönsten Biergärten kamen von Darki’s fränkischen Kumpels Tom und Rieni.

Der eigentliche Plan sah vor fünf Brauereien zu besuchen, angefangen mit der am weitesten entfernten. Aber wie das nun einmal mit dem Übertreiben so ist: wenn denn mehr als fünf Brauereien auf dem Heimweg ansässig sind, warum dann eine links oder rechts liegen lassen. Und so bekam eine Brauereitour mit ansich sehr entspanntem Charakter nicht nur wegen der 62 Kilometer eine durchaus sportliche Note.
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Springbreak 2011

Frühling kommt mit Macht!

blauer Himmel
warme Briese
gelbe Wände
grün wo vorher braun

Frühling kommt mit Macht!

Pollen fliegen
Nasen jucken
und trotzdem

Räder rollen

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Buckow mein Buckow

„Und weil der Mensch ein Mensch ist…“

…drum muss er auch nach Buckow bitte sehr!

Freitagmorgen, Sonne satt den ganzen Tag und keine Lohnarbeit. Die schönste aller Schweizen – die märkische – ruft und ich folge ihrem drängenden Geschrei. Nachdem die morgendliche Kälte durch die unbändige Kraft der Sonne hinweggebrannt wurde, besteige ich mein tschechisches Aluminiumgeröhr und begebe mich auf Pilgerfahrt in meinen märkischen Lieblingsort um dort nach einer Bierpause die schier unglaublich lange Rampe mit ihrer berühmten Doppel-S-Kurve zu bezwingen.

Der direkte Weg ist nicht immer der schönste, so führt mich der Meine mich am berühmten Malchower Metzger vorbei führt dann über Börnicke und Schönfeld nach Werftpfuhl um die B158 zu kreuzen. Brechts Einheitsfrontlied, vertont von den Scherben, auf den Lippen quere ich den Wald rund um den Gamengrund. Die fordernden Rhythmen lassen mich die Wellen im Wald wie im Fluge übersprinten und alsbald Prötzel und später Waldsieversdorf passieren.

EISENSCHWEINKADER | Buckow mein Buckow 2011 05 06 13 25 20 874 300x224 Buckow mein Buckow

Weltgrösstes Anbaugebiet von Mavicschuhen

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Pantani lebt!

Das ist eigentlich die größte Erkenntnis des vergangenen Samstag. Wir saßen im Zug auf der Rückfahrt von Templin nach Berlin und in Oranienburg sahen wir ihn, immer noch glatzköpfig, immer noch im komplett gelbem Mercatone-Uno-Dress schob er ein altes Bianci-Tourenrad in lila über den Bahnsteig. Gut sah er aus, auch wenn Jan Ullrich derweil leichter sei dürfte. Doch Will wußte, daß Pantani derzeit die Trainingszügel schleifen läßt und sich hauptsächlich um sein Geschäft mit italienischer Schuhmode kümmert.

Außerdem kamen wir einem groß angelegten Subventionsbetrug auf die Spur. Der bauernschlaue Uckermärker pflanzt Butterblumen in großem Stil an. Der Städter fragt nach Sinn und Zweck. Und der erschließt sich erst bei intimen Kenntnissen der EU-Agrarsubventionen und dem Einsatz modernster Technik. Ein jeder Bauer muß angeben, was er im nächsten Jahr anbaut. Dies wird per Satellit überprüft. Nun kann der Satellit aber das gelb blühende Rapsfeld von der gelben Butterblumenwiese nicht unterscheiden. Und schon gibts für die Sumpfwiese reichlich Geld und der Bauer kann sich wieder seiner Freizeitbeschäftigung hingeben…

EISENSCHWEINKADER | Pantani lebt!   Pantani lebt!
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Flandern in Flammen

EISENSCHWEINKADER | Flandern in Flammen RVV Kaart Flandern in Flammen

Die Ronde van Vlaanderen gehört zu prestigeträchtigsten Eintagesklassikern im Radsport, am ersten Wochenende im April dreht sich in Flandern alles um die Rundfahrt. Die Begeisterung der Flamen für den Radsport und das Rennen lässt sich kaum beschreiben – ein Volk feiert sich und seine Helden.

Eindrücke der Jedermann und Profi-Veranstaltung aus dem Land der Hellingen en Kasseien gibt es auf den nächsten Seiten. ‘Flandern in Flammen’ weiterlesen …

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Frühjahrsklassiker Schlaubetal

Piiieep, piieep – Sonntag, es ist 0630 und der Wecker klingelt. Ich mag gar nicht daran denken, dass durch die Sommerzeit auch noch eine Stunde fehlt. Als ich aufstehe fühle ich mich irgendwie so wackelig. Die Rennrad Tour vom Samstag steckt mir wohl noch in den Beinen. Aber egal, der Kalender sieht für heute eine Geländerad Tour vor. Es soll ins Schlaubetal gehen, mein persönliches Tourenhighlight. Kurz die Morgentoilette erledigt. Küsschen für Frau und Kinder und schon stehe ich am Bahnhof. Es geht mit dem RE über Frankfurt/Oder nach Guben. Ich habe nicht viel von Guben gesehen, aber das bisschen reicht mir schon. Einige Städte haben ein Planetarium, Guben hat ein Plastinarium – mehr muss man zu der Stadt wohl nicht sagen.

Vom Bahnhof führt mich meine Tour stadtauswärts. Einmal rechts dann wieder links und ich verlasse das Teerband und befinde mich im Grünen. Anscheinend reicht der dunkle Schatten von Guben noch weit in Richtung Westen, denn auch im Wald herrscht noch eine finstere Stimmung.

EISENSCHWEINKADER | Frühjahrsklassiker Schlaubetal tomac see Frühjahrsklassiker Schlaubetal
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Die Schmelze hat begonnen…

Nie war der Satz treffender als in den vergangenen Tagen. Doch entgegen dem Geschehen in Japan handelt diese Geschichte von weit weniger gefährlicher Strahlung. Nachdem es fast zwei Wochen am Stück zwar sonnig, dafür aber ziemlich kalt war, änderte sich die Strömung auf Süd-Südwest. Damit gelangt endlich wärmere Luft nach Deutschland, besonders profitiert davon der südwestlichste Zipfel um Freiburg. Kurzerhand entschließen sich der Engländer und meine Wenigkeit zu einem dreitägigen Trainingslager.

EISENSCHWEINKADER | Die Schmelze hat begonnen...  Die Schmelze hat begonnen...
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Lost in Z.

EISENSCHWEINKADER | Lost in Z.  Lost in Z. 

Wie bekannt, verdiene ich meine Brötchen gegenwärtig mal wieder fernab der brandenburgischen Heimat. Diesmal ist es nicht China, sondern so eine Art Gegenteil. Bedeutend kleiner – wobei es Leute gibt, welche behaupten, dass dieses Land, würde man es ausbreiten, mindestens so gross wie Russland wäre – und bedeutend reicher (noch). ‘Lost in Z.’ weiterlesen …

Vom Ötzi zum Bodensee

Unglaublich wie naiv! Im Vorhinein hatte ich mir doch glatt in den Kopf gesetzt, nur ein Tag nach dem Ötztaler Radmarathon an zwei Tagen von dort mit dem Rad zum Bodensee zu fahren. Ich hatte felsenfest damit gerechnet auf dem Ötztaler mein persönliches Waterloo zu erleben, aufzuplatzen, zu sterben; und hatte dennoch den Plan, tags drauf mit dem Renner und Rucksack die 1000 über das Hahntennjoch zu kurbeln. Mir ist noch immer nicht bekannt, wie dieser komplett realitätsverlustige Plan dennoch Erfolg haben konnte, aber ich bin am Dienstag nach dem Rennen mit dem Rad in Lindau am Bodensee angekommen. ‘Vom Ötzi zum Bodensee’ weiterlesen …

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Bekanntenbesuch – Muschifix in Betzmichtod

Nachdem das neue Domizil inklusive Wohnung und Arbeitsvertrag unseres Ex-Langzeitstudenten fest stand, machte ich mich alsbald an die Ausarbeitung einer möglichst schönen Tour zu ihm. Überrascht stellte ich fest, dass nur 119km zwischen Main und Sieg, bzw. Frankfurt und Betzmichtod liegen. Da ich vielbefahrenen Bundesstraßen nur wenig abgewinnen kann (manch einer soll das sogar lieben), entschied ich mich für eine (laut googlemaps) 135km Variante über kleine Kreis- und Landstraßen. ‘Bekanntenbesuch – Muschifix in Betzmichtod’ weiterlesen …

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20-10-20 – und was aus langen Plänen alles werden kann…

Im Jahr 2010, genauer am 25. Mai feierte ich mein 20jähriges MTB-Jubiläum. Anläßlich dieses Ereignisses und der 20 Jahre währenden Deutschen Einheit hatte ich eine Tour zu den 16 höchsten Erhebungen der Bundesländer geplant. Leider gestaltete sich der Winter länger und zäher als gedacht, viele Trainingskilometer wurden laufend und nicht radelnd verbracht. Als das Wetter dann endlich besser wurde, meinte eine Halsentzündung mich für fast den gesamten Mai aus dem Verkehr ziehen zu müssen. Meine Pläne waren dahin und neue mussten her.
EISENSCHWEINKADER | 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... Sommerbiketour2010+005 20 10 20   und was aus langen Plänen alles werden kann... ’20-10-20 – und was aus langen Plänen alles werden kann…’ weiterlesen …

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Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung

EISENSCHWEINKADER | Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung 8562 Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung
Austia 2010 – kühle Brise, die Frisur sitzt. Das Aufwärmtraining im schönen Kärnten zeigt sich als hilfreich. Auch wenn das Wetter nicht 100% mitgespielt hat so konnten wir doch bereits vor dem täglichen Frühstück eine kleine Trainingsradrunde unter die Stollen nehmen. Nach dem Frühstück bewegten wir dann unser Fußwerk die Berge hinauf und wieder hinunter. Wobei unsere Ausgangshöhe bereits auf über 900 Metern lag und man könnte sagen wir haben uns bereits hier unser heimliches Höhentraining abgeholt. ‘Tour de Mur > von der Quelle bis zur Mündung’ weiterlesen …

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Thüringens finest

Nachdem der diesjährige Harzsturm ja bei teilweise recht kalten und feuchten Bedingungen am Rennsteig bestritten wurde, kam uns der Plan am folgenden Wochenende eine neue Chance zu suchen. In der Woche dazwischen kamen zwar erhebliche Zweifel beim Blick aus dem Büro auf den anhaltenden Dauerregen, aber der Wetterbericht versprach ja Besserung. Also machten wir uns auf, am Samstag von Hörschel aus den Rennsteig seiner Länge nach zu befahren. Ein gewagter Plan, bedenkt man die voraussichtlichen Bodenverhältnisse und die Tatsache, dass es die erste Mehrtagestour meiner Begleitung werden würde und alleine die erste Etappe ihre bisher maximal am Stück gefahrenen um den Faktor zwei übertraf…

EISENSCHWEINKADER | Thüringens finest IMG 0400 Thüringens finest
Rennsteig am vorherigen Wochenende, der erste Schnee mischt sich in den Regen.
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Ribbeck zu Ribbeck im Havelland

Zu den Gipfeln des Eyjafjallajökull

Was kaum einer weiß, der von den Presse-Lügenbolden stets in Island verortete Eyjafjallajökull befindet sich in Brandenburg. Genauer gesagt im Havelland und noch präziser in der Dalgow-Döberitzer Heide. Diese für die internationale Luftfahrt überaus wichtige Entdeckung wurde am Rande einer als Alibi gedachten Tour durch besagtes Havelland gemacht. „Warum Alibi“ könnte man sich fragen und: „Wieso Eyjafjallajökull?“ oder: „Havelland. Geht’s noch reibungsärmer?“. Aber der Reihe nach:

EISENSCHWEINKADER | Ribbeck zu Ribbeck im Havelland  Ribbeck zu Ribbeck im Havelland
Blick vom Eyjafjallajökull zum Schäferberg
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Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule

Als meine Arbeitskollegen am Gründonnerstag im Büro die große Radtasche stehen sahen, erwarteten viele eine der legendären Abenteuerreisen von mir. Wenigstens ein sagenumwobenes Mittelgebirge sollte auf dem Tourenplan stehen, gespannt sahen sie mich an. Als ich ihnen als Ziel meiner Reise lapidar “Wolfsburg” entgegnete, blickten mich ratlose Augen an. Das meiste war noch ein erstauntes “Aha?!”… ‘Radfahren an Karfreitag oder TourenschELM Eule’ weiterlesen …

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Grenzverläufe und Landgewinne

Mehr durch einen Zufall stolperte Expeditionär J-CooP vor einiger Zeit beim Kartenstudium über diverse Merkwürdigkeiten bezüglich des Grenzverlaufs im Südwesten der Provinz Brandenburg. Der angrenzende Schurkenstaat – im offiziellen Sprachgebrauch hat sich “Sachsen-Anhalt” als Name eingebürgert – schien völlig unbemerkt den Grenzverlauf zu Ungunsten unserer Provinz um einiges Richtung Norden verschoben zu haben.

EISENSCHWEINKADER | Grenzverläufe und Landgewinne grenzgebiet preview Grenzverläufe und Landgewinne
Gebiet, welches durch die Verschiebung der Grenze Sachsen-Anhalt anheim gefallen ist.

Seit dem Abzug unserer sowjetischen Befreier Mitte der neunziger Jahre ist gerade das Grenzgebiet im Süden nur noch außerordentlich dünn besiedelt. Es gibt Landstriche, welche seit einer Dekade kein menschliches Wesen mehr zu Gesicht bekommen hat. Der Feind™ hat sich diese Tatsache nun offenbar zu Nutze gemacht.
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