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	<title>EISENSCHWEINKADER &#187; Kategorie: Sonstiges</title>
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		<title>Bornholmer Hütte &#8211; Eine Insel im &#8220;Latte au lait&#8221;-Meer</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 10:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twobeers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Donnerstag wurde der Sonnenuntergang im Gelände bewundert, die eigentliche Strecke stand beim Start noch nicht fest, nur das Ziel war schon ausgegeben. Umso erstaunlicher war die Tatsache, daß mitten in der Nacht ein weiteres ESK-Trikot in unserer Mitte auftauchte. In den Tiefen des Tegeler Forstes sah der Oberst ein paar Lichter durchs Unterholz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Donnerstag wurde der Sonnenuntergang im Gelände bewundert, die eigentliche Strecke stand beim Start noch nicht fest, nur das Ziel war schon ausgegeben. Umso erstaunlicher war die Tatsache, daß mitten in der Nacht ein weiteres ESK-Trikot in unserer Mitte auftauchte. In den Tiefen des Tegeler Forstes sah der Oberst ein paar Lichter durchs Unterholz huschen und schon pirschte er sich an. <span id="more-3329"></span>Die geplanten Wege zum Ziel unterschieden sich aber, auch wollte der Oberst noch die Machenschaften der marodierenden Forstangestellten inspizieren. Später sagte er darüber: &#8220;Ach ja, was für eine besondere Art Blödheit muss man haben, um im Forst zu arbeiten? Wer eine Vorstellung von Verdun 1916 haben möchte, begebe sich in den Tegeler Forst, in die Gegend des Apollo- und Ehrenpfortenberges. Wobei, Verdun deucht mich in diesem Zusammenhang eher wie eine liebliche Blumenwiese. Arschlöcher!&#8221;</p>
<p>Diese Worte fielen in der Bornholmer Hütte. Diese Einkehr wurde wegen verschiedener Absagen anderer Gastwirte erstmals gewählt. Und diese Wahl erwies sich als vortrefflich! Der Name &#8220;Hütte&#8221; untertreibt oder beschreibt nur den liebevoll gezimmerten Windfang. Dahindert öffnet sich ein Saal von fast 6 Metern Deckenhöhe. „Hier wird nichts geändert. Das letzte Mal wurde hier 1977 in hellbeige gestrichen. Dass es jetzt braun ist, das wurde angeraucht“, sagt Inhaber Matthias Gehrhus und grinst. „So wie Oma und Opa getrunken haben, so soll es auch heute sein.“ Die Kneipe hat über 100 Jahre auf dem Buckel, der Wirt ist die dritte Generation der Inhaberfamilie. Er schiebt nur vier Getränke über den Tresen: „Bier und Schnaps und Schnaps und Bier“. Das Konzept überzeugt: Die älteste intakte Kegelbahn Berlins im Keller der „Hütte“ ist dauernd ausgebucht. Der Wirt geht davon aus, dass das so bleibt.</p>
<p>Jockel schaute ob seiner fehlenden Brille skeptisch auf die liebevoll mit &#8220;Menu&#8221; überschriebene Kreidetafel.<br />
&#8220;Kostet der Rollmops 6,90?&#8221;<br />
&#8220;Nee, 90Cent!&#8221;<br />
&#8220;Und die Knacker 1,70? In Zürich könnteste dit Komma weglassen!&#8221;</p>
<p>Grandios, Schultheiss und Brause vom Fass, immer frisch und flott gebracht, die Räder (&#8220;aber nich mehr wie sechs!&#8221;) hätten auch mit ins Zimmer gedurft. Wird wohl nicht unserer Besuch in der Hütte gewesen sein, bekamen wir doch schon beim ersten Besuch den Stammtisch (die Kartenspieler hatten kurzfristig abgesagt).</p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2012/03/19/bornholmer-hutte-eine-insel-im-latte-au-lait-meer/" title="bornholmer hütte">bornholmer hütte</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2012/03/19/bornholmer-hutte-eine-insel-im-latte-au-lait-meer/" title="bornholmer hütte matthias gehrhus">bornholmer hütte matthias gehrhus</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2012/03/19/bornholmer-hutte-eine-insel-im-latte-au-lait-meer/" title="bornholmer hütte schnäpse">bornholmer hütte schnäpse</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2012/03/19/bornholmer-hutte-eine-insel-im-latte-au-lait-meer/" title="tegeler forst hütte">tegeler forst hütte</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2012/03/19/bornholmer-hutte-eine-insel-im-latte-au-lait-meer/" title="trikot rennrad schultheiss">trikot rennrad schultheiss</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kontrollfreak</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/08/07/kontrollfreak/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/08/07/kontrollfreak/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein fröhliches &#8220;Grüezi wohl&#8221; in die Runde. Die Zeit vergeht und bevor man sich versieht, befindet man sich im Altenstift und die Reihen der ehemaligen Freunde lichten sich. Wer Glück hat, ist nicht der Letzte. Also in die Hände gespuckt und vermittels dieser Zeilen ein kurzes Lebenszeichen in die Heimat und die Kumpels (…und Kumpelinen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein fröhliches &#8220;Grüezi wohl&#8221; in die Runde. Die Zeit vergeht und bevor man sich versieht, befindet man sich im Altenstift und die Reihen der ehemaligen Freunde lichten sich. Wer Glück hat, ist nicht der Letzte. Also in die Hände gespuckt und vermittels dieser Zeilen ein kurzes Lebenszeichen in die Heimat und die Kumpels (…und Kumpelinen) gesandt, auf dass man mich nicht ganz vergessen möge.</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57635-1/IMG_2072+_1280x768_.JPG"><img class="colorbox-2537"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/57637-2/IMG_2072+_1280x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  Kontrollfreak" height="500" title="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  | abgelegt unter sonstiges " /></a></center><br />
<span id="more-2537"></span><br />
Wie einigen bekannt, betreibt die Tochter seit kurzem Radsport. Und da heutzutage nichts dem Zufall überlassen werden darf, wurde ihr durch ihren Trainer nahegelegt, künftig ihre Trainingsintensität per Pulsuhr bestimmen zu lassen. Nun geht das natürlich nicht, ohne dass der Alte wenigsten ansatzweise mit der Technik vertraut ist. Wenn auch – berufsbedingt – grösstenteils aus der Ferne. Aber immerhin. Bevor nun also das Training der Jugend herzfrequenzgesteuert abläuft, wurden erstmal die Räder des alten Mannes hochgerüstet. Da Geld ein flüchtiges Gut ist und es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass es demnächst ohnehin nichts mehr wert sein wird, wurde ein Teil davon in Bewegung gesetzt und ab sofort bin ich in der Lage, nicht nur jederzeit Auskunft über meine Herzfrequenz zu geben, nein, auch Geschwindigkeit, gefahrene Strecke, verbrauchte Kalorien, und und und… Als besonderer Gag, kann man sich hernach – vermittels GPS Aufzeichnung – ansehen, ob man wieder nach Hause gefunden hat und wenn ja auf welchem Wege. Eine spezielle Software gibt schlussendlich Auskunft, wie viel Energie dabei verbraten wurde und wie viel davon aus körpereigenem Fett gewonnen wurde. Natürlich funktioniert das auch beim Laufen und theoretisch sogar beim Schwimmen und was weiss ich noch. Der Clou kommt aber noch: Man könnte, den ganzen Müll noch im weltweiten Web veröffentlichen und sich mit „Gleichgesinnten“ messen. Aber ich glaube, da muss man dann schon ziemlich hart drauf sein.</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63624-1/IMG_3459+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2537"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63626-2/IMG_3459+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  Kontrollfreak" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  | abgelegt unter sonstiges " /></a></center></p>
<p>Und dann? Eigentlich nichts weiter. Nach spätestens vier, fünf „Auswertungen“ wird es langweilig. Das mein „Fitnesszustand“ üblicherweise „sehr gut“ ist und mir nach einer langen Nacht bei extrem schwülem Wetter und 600 mg Aspirin im Blut empfohlen wird, lieber mit reduzierten „Zielzonen“ zu „trainieren“, hatte ich schon geahnt, auch wenn es natürlich schmeichelhaft ist, ersteres dunkel- auf hellgrau aus einem extrem spiegelnden Display herauszurätseln. Aber die GPS-Aufzeichnung, die ist doch sicher toll? Ich kann nur für mich sprechen, aber ich empfinde es eher gruselig als toll. Ich selbst weiss doch wo ich war und wen anders sollte das sonst noch interessieren? Ich meine ja nur, die Dinger werden immer kleiner und wäre es nicht interessant zu wissen, wo Eure Freundin gestern Abend genau war. Wer weiss, eventuell habt ihr ja unbemerkt auch schon so ein Ding irgendwo in der Tasche? Seht mal nach. Wobei es wohl besser wäre, man würde das Ding noch da finden…</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/58390-1/IMG_2234+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2537"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/58392-2/IMG_2234+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  Kontrollfreak" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  | abgelegt unter sonstiges " /></a></center></p>
<p>Kurz und gut, für einen wie mich ist das irgendwie nichts. Mehr Spass als vorher hat man nicht und die Informationen sind grösstenteils überflüssig, so dass sich für mich persönlich kein erkennbarer Mehrwert ergibt. Klar, bergauf geht die Pumpe. Soll sie ja auch, sonst würde man vielleicht Schiffsmodellbau betreiben oder Halma spielen. Wer sich aber gerne zum Sklaven macht, sich zu den Leistungssportlern zählt, irgendwie zeigefreudig ist oder sein Körpergefühl irgendwo in den Weiten da draussen verloren hat, dem sei solch ein Gerät empfohlen.</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63595-1/IMG_2808+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2537"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63597-2/IMG_2808+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  Kontrollfreak" width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  | abgelegt unter sonstiges " /></a></center></p>
<p>PS: Die Bildchen stehen in keinem zeitlichen Zusammenhang mit dem hier Erzählten. Sie dienen lediglich dazu, diesen Text etwas besser verdaulich zu machen. Wer keine Lust zum Lesen hat, guckt sich die Bildchen an.</p>
<p><center><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/58918-1/IMG_2515+_1024x768_.JPG"><img class="colorbox-2537"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/58920-2/IMG_2515+_1024x768_.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  Kontrollfreak" height="500" title="EISENSCHWEINKADER | Kontrollfreak  | abgelegt unter sonstiges " /></a></center></p>
<p>Mit besten Grüssen aus Zürich, Jockel.</p>
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<ol><li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/03/05/lost-in-z/" title="Permanent link to Lost in Z.">Lost in Z.</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/12/21/nach-osten/" title="Permanent link to Nach Osten&#8230;">Nach Osten&#8230;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/05/16/sfdw-am-18mai-2006/" title="Permanent link to S.F.D.W am 18.Mai 2006">S.F.D.W am 18.Mai 2006</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/03/23/heute-passiert-es/" title="Permanent link to Heute passiert es!">Heute passiert es!</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/06/01/sfdw-heute-010606/" title="Permanent link to S.F.D.W. 1. Juni 2006">S.F.D.W. 1. Juni 2006</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/09/15/gegen-den-inneren-schweinehund-2/" title="Permanent link to &#8220;Gegen den inneren Schweinehund&#8221;">&#8220;Gegen den inneren Schweinehund&#8221;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2009/12/27/kotflugel-aus-kohle/" title="Permanent link to Kotflügel aus Kohle">Kotflügel aus Kohle</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/12/27/esk-kollektion-2006/" title="Permanent link to ESK Kollektion 2006">ESK Kollektion 2006</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/03/13/mythos-esk-eine-wahre-geschichte/" title="Permanent link to Mythos ESK, eine wahre Geschichte">Mythos ESK, eine wahre Geschichte</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/08/24/4-9-2011-adolf-huschke-gedenkausfahrt/" title="Permanent link to [4.9.2011] Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt">[4.9.2011] Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt</a>  </li>
</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thüringische Heimatgefühle</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/11/05/thueringische-heimatgefuehle/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/11/05/thueringische-heimatgefuehle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 00:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bigfoot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/archives/2007/11/05/thueringische-heimatgefuehle/</guid>
		<description><![CDATA[Ich besitze ein neues Spielzeug &#8211; ja, keine Kosten und Mühen scheute ich, investierte sogar soviel wie in mein letztes Komplettrad &#8211; dann war sie da, meine Digitalkamera. Sogleich mußte das kleine Ding natürlich ausprobiert werden, also was lag näher als das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden? Das Mittagessen zuvor war reichlich und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich besitze ein neues Spielzeug &#8211; ja, keine Kosten und Mühen scheute ich, investierte sogar soviel wie in mein letztes Komplettrad &#8211; dann war sie da, meine Digitalkamera. Sogleich mußte das kleine Ding natürlich ausprobiert werden, also was lag näher als das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden? </p>
<p>Das Mittagessen zuvor war reichlich und auch dem noch warmen Mohnkuchen konnte ich nicht entsagen. Der Magen war also gut gefüllt,  das Rad war erprobt, die Wege altbekannt und so raffte ich mich ohne Bedenken und ohne weitere Verpflegung zu einer kleinen, gemütlichen Tour auf &#8211; dem Sonnenuntergang entgegen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/20_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/20_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 20 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 20 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a><br />
<span id="more-857"></span></p>
<p>Der Himmel war klar und es wehte ein frisches Lüftchen als ich die lange Geländezufahrtsstrecke (knapp 1km) unter die Stollen nahm. Vorbei an den Fließteichen trug mich das Ross hinein in die Fernsicht&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/01_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/01_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 01 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 01 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>&#8230;und auch wieder heraus.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/02_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/02_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 02 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 02 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a><br />
(Wie man sieht, ist das Wissen in Sachen Digitalphotographie noch ausbaufähig.)</p>
<p>Das Wäldchen auf der Höhe trägt seinen Namen durchaus zu Recht, eröffnen sich doch bei klarem Wetter weite Blicke von Ost über Nord bis Südwest. Sogar die Ronneburger Atomtitten waren von hieraus sichtbar.</p>
<p>Nach dem genüsslichen Ausblick ließ ich meinen trägen Körper vorbei an einem Sportplatz voll grölender Hinterweltrandgruppensportler hinunter Richtung Zeulenrodaer Talsperre rollen. Dabei passierte ich die Langenwolschendorfer Quelle &#8211; ein auf Tour immer willkommener Punkt um die Trinkvorräte aufzufüllen. Hier sprudelt das Wasser sommers wie winters mit konstanten 8°C in Massen aus einem kleinen Hügel. Auf Grund erhöhtem Publikumsaufkommen ersparte ich mir ein Photo. Lieber über kleine Wege zur Vorsperre fahren&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/03_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/03_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 03 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 03 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Auf der Staumauer zur Talsperre wurde ein Seitenwechsel vollzogen &#8211; natürlich nicht ohne Herrn Nachbar zu grüßen. Provinzstadt eben. Am dortigen Nordufer befindet sich ein im letztem Jahr wiederaufbereiter, sehr geiler Wanderweg. Dieser erhielt (im Gegensatz zum Rennsteig) sogar das Klasse1 Gütesiegel und wird damit deutschlandweit vermarktet. Man merkt die Präsenz des zum &#8220;Besten Tagungshotels Deutschlands 2006-2008&#8243; mutierten FDGB-Heims deutlich&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/04_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/04_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 04 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 04 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Auf dem Weg gleitet man mehr oder weniger am Ufer entlang. Ruhige, technische und steile Passagen wechseln sich mit herrlichen Ausblicken ab.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/05_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/05_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 05 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 05 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Zum Glück verzichtete der Bauhof weitgehend auf Befestigungen jeglicher Art. Lediglich ein paar Stämme gegen Abrutschen des Geländes wurden bei Bedarf eingsetzt.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/06_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/06_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 06 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 06 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/07_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/07_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 07 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 07 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/08_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/08_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 08 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 08 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Nachdem das Bungalowdorf Zadelsdorf passiert wurde, verbreiterte sich der Weg. Entspannt dahinrollen war angesagt.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/09_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/09_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 09 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 09 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/10_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/10_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 10 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 10 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Immerwieder befinden sich schöne Aussichtspunkte in Wegnähe. Am gegenüberliegendem Ufer (unten links) ist das Strandbad zu erkennen. Seit ca. 1998 ist es offiziell nur noch Liegewiese (schärfere Bestimmungen auf Grund Trinkwasserschutz), seit letztem Jahr besucht die Wasserwacht wohl hin und wieder die Badenden und kassiert &#8220;Eintrittsgeld&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/11_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/11_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 11 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 11 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/12_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/12_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 12 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 12 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Nach einer Straßenquerung ging es weiter Richtung Weidetalsperre. Die Schatten streckten sich allmählich &#8211; ich spielte wohl doch ein wenig zu oft mit meinem kleinen digitalen Begleiter rum.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/13_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/13_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 13 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 13 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Leider erschwerten zuvor gehäuft aufgenommene Ballaststoffe und widrige Wegverhältnisse ein zügiges Vorwärtskommen. Ersteres war ja selbstverschuldet, aber über letzteres könnte man ja meckern&#8230; erst Kyrill und dann der Forst&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/14_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/14_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 14 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 14 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Wenig später verlief alles wieder in gewohnten Trailfreuden. Auf engen Hangwegen bewegte ich mich zur Staumauer der nächsten Vorsperre.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/15_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/15_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 15 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 15 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/16_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/16_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 16 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 16 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/17_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/17_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 17 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 17 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/18_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/18_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 18 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 18 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Vom tiefsten Punkt der kleinen Wochendfeierabendsrunde erklomm ich nun den Teufelsberg. Die Wege wurden breiter, die Wegweiser mehr. Nordic Walking hier, Wanderweg da und seit diesem Jahr führt hier sogar eine MTB-Marathonstrecke entlang. Auch hier hält die Vermarktung Einzug.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/19_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/19_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 19 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 19 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Bald erreichte ich den Gipfel &#8211; auf dem im Übrigen das Eröffnungsphoto entstand. Das treue Rad trug mich nocheinmal steil bergab, dann wieder bergan vorbei an der ehemaligen Weißendorfer Mülldeponie (jetzt äußerlich schön grün) und schließlich zurück in die Zivilisation. Ein letzter Ausblick&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/21_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/21_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 21 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 21 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>&#8230;bevor es am Stadtrand nocheinmal Zeit für Heimatkunde ist. Es darf spekuliert werden um was für ein Objekt es sich hierbei handelt.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/23_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/23_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 23 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 23 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Die dumm-dreist schauenden Zaungäste sind jedenfalls gespannt.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/24_G.jpg"><img class="colorbox-857"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Ackebua/24_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 24 G.sized | abgelegt unter sonstiges " alt="EISENSCHWEINKADER | Thüringische Heimatgefühle 24 G.sized Thüringische Heimatgefühle" /></a></p>
<p>Ich hoffe, ich war in der Lage dem geneigten Leser einen kleinen Einblick in ein Stück thüringische Heimat zu geben. Mir macht es immer wieder Freude alte Wege zu geniessen, besonders wenn danach das Ausdauerdarmtraining am reichlich gedeckten Abendbrottisch in gemütlichen Kreis der Familie fortgesetzt werden kann&#8230;</p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/11/05/thueringische-heimatgefuehle/" title="geschichte teufelsberg weißendorf">geschichte teufelsberg weißendorf</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/11/05/thueringische-heimatgefuehle/" title="strandbad zeulenroda">strandbad zeulenroda</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/11/05/thueringische-heimatgefuehle/" title="zadelsdorf">zadelsdorf</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/11/05/thueringische-heimatgefuehle/" title="zeulenroda bauhof">zeulenroda bauhof</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/09/04/feldpostbriefe-teil-i-niederoesterreichs-schilder/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 13:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte mich in der vorliegenden Weise ab und an zu Wort melden, um meine Eindrücke aus der Fremde dem geneigten Leser am heimischen Gerät nahe zu bringen. In kurzen, alles Überflüssige vermeidenden Beiträgen werde ich über Dinge berichten, von denen ich meine, es könnte den Ein oder Anderen interessieren. Wer hier nicht weiß wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mich in der vorliegenden Weise ab und an zu Wort melden, um meine Eindrücke aus der Fremde dem geneigten Leser am heimischen Gerät nahe zu bringen. In kurzen, alles Überflüssige vermeidenden Beiträgen werde ich über Dinge berichten, von denen ich meine, es könnte den Ein oder Anderen interessieren.</p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/01_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/01_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 01 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 01 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Wer hier nicht weiß wo es lang geht, dem ist nicht mehr zu helfen</em><br />
<span id="more-830"></span><br />
Das zurückliegende Wochenende habe ich genutzt, um mir per Rad ein wenig mehr von der mich derzeit umgebenden Landschaft zu erarbeiten. Am Sonnabend wurde mal wieder der Wiener Wald besucht (diesmal lief es recht geschmeidig) und am Sonntag ging es dann ins <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leithagebirge" target=blank>Leithagebirge</a>. Wobei bei Letzterem nicht so sehr auf das &#8220;Gebirge&#8221; im Namen abgehoben werden sollte. Denn wenn es sich beim Leithagebirge um ein Gebirge im herkömmlichen Sinn handeln würde, so wäre der Grunewaldsche Teufelsberg, das Dach der Welt.</p>
<p>Aber meine öden Fahrereien sollen heute gar nicht das Thema sein, vielmehr möchte ich Freund Robs Bericht über die unhaltbaren Zustände im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bergisches_Land" target=blank>Bergischen Land</a> hinsichtlich der dort fehlenden &#8211; oder zumindest mangelhaften &#8211; Beschilderung aufgreifen und vermelden, dass es hier offensichtlich starke Unterschiede gibt. Denn nichts liebt der Niederösterreicher offensichtlich mehr, als Schilder mit teilweise ausgeklügelten Verbotstexten oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piktogramm" target=blank>Piktogrammen</a> zu versehen, bei denen sich das Lesen des Kleingedruckten lohnt. Was ich damit sagen möchte ist, dass es hier &#8211; im Gegensatz zum Bergischen &#8211; nicht an Schildern mangelt. Aber genug der langen Vorrede, lasst Bilder sprechen:</p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/02_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/02_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 02 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 02 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Soso, &#8220;strengstens&#8221; verboten. Erinnert mich irgendwie an den Räuber Hotzenplotz</em></p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/04_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/04_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 04 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 04 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Wir befinden uns inzwischen im Wald und das Spiel beginnt&#8230;</em></p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/05_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/05_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 05 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 05 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Teil II&#8230;</em></p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/11_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/11_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 11 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 11 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Teil III, ein echter Dauerbrenner im österreichischen Forst</em></p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/07_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/07_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 07 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 07 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Was soll man machen, wenn man schon mal da ist?</em></p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/06_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/06_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 06 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 06 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Ich übersetze obigen Text mal ins Deutsche: &#8220;Arschloch! Meide den Wald! Ende der Durchsage!&#8221;</em></p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/10_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/10_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 10 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 10 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>&#8220;Ganz besonders VERBOTEN&#8221;&#8230; Ohne Worte</em></p>
<p><a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/08_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/08_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 08 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 08 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a><br />
<em>Das ist übrigens der Kollege, der sich um die Einhaltung der allgegenwärtigen Verbote kümmert. Der &#8220;kost&#8217; fast nix&#8221;</em></p>
<p>So, wie Ihr seht, an Schildern herrscht hier keine Mangel. Wenn man voraus setzt, dass es des Deutschen Leidenschaft ist, Verbote auszusprechen, so könnte man zu der Ansicht gelangen, dass der Österreicher der deutschere Deutsche ist&#8230;</p>
<p>Zum Abschluss ein Schild, welches es aufgrund seiner aufmunternden Botschaft bei mir bis ganz nach oben geschafft hat:<br />
<a href=http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/03_G.jpg><img class="colorbox-830"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album57/03_G.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 03 G.sized Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder"  title="EISENSCHWEINKADER | Feldpostbriefe, Teil I: Niederösterreichs Schilder 03 G.sized | abgelegt unter sonstiges " /></a></p>
<p>So, schlaft schön&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich hatte einen Traum&#8230;</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/08/27/ich-hatte-einen-traum/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/08/27/ich-hatte-einen-traum/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 17:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darkdesigner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/archives/2007/08/27/ich-hatte-einen-traum/</guid>
		<description><![CDATA[So oder so ähnlich lautet das Motto einer der härtesten Jedermannveranstaltungen, der Ötztaler Radmarathon, welcher in diesem Jahr seine 26. Austragung feiern sollte. Und ich wollte in diesem Jahr dabei sein, einer von über 4000 Verrückten welche sich der Herausforderung stellen sollten. Die Daten sind nüchtern betrachtet schon der Hammer, 238km mit 5500hm, zu bewältigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So oder so ähnlich lautet das Motto einer der härtesten Jedermannveranstaltungen, der <a href="http://www.soelden.com/main/DE/OR/Strecke/Streckenverlauf/index,method=main.html">Ötztaler Radmarathon</a>, welcher in diesem Jahr seine 26. Austragung feiern sollte. Und ich wollte in diesem Jahr dabei sein, einer von über 4000 Verrückten welche sich der Herausforderung stellen sollten. Die Daten sind nüchtern betrachtet schon der Hammer, 238km mit 5500hm, zu bewältigen sind der Reihe nach so namhafte Pässe wie der Kühtai, Brenner, Jaufen und zum Schluß das Timmelsjoch. Start und Ziel liegen in Sölden/Tirol.<span id="more-826"></span></p>
<p>Warum nur wollte ich diese Höllentour durchziehen? Es war irgendwann im Februar auf einer Tour von Strausberg aus, wenn ich mich recht entsinne waren Jockel, Rob, Börge und A.Dent dabei. Trotz Kuchenblechpause erwischte es mich an diesem Tag aufs heftigste, ein völliger Einbruch. Nicht mal das Bier (oder mein Ebbelwoi im Rucksack) wollte ich auf der Heimreise im Zug anrühren. Ich spürte wie hinter vorgehaltener Hand über mein Leistungsniveau getuschelt wurde und schwor mir Besserung.<br />
Ich weiß nicht mehr genau, ob es der Montag danach war, jedenfalls erwischte ich mit Glück einen der heiß begehrten Startplätze. Es war im Büro bei der DB und ich war zunächst echt happy.</p>
<p>Je mehr ich jedoch über dieses Vorhaben nachdachte, um so mehr wurde mir klar &#8211; ohne knallharte Vorbereitung werde ich das nicht schaffen. Spätestens nach meiner Rückkehr von Berlin nach Frankfurt begann ich mit der Vorbereitung. Gleich im April legte ich meinen wohl intensivsten Monat des Jahres hin. Ich fuhr nach Freiburg und kämpfte mich mit dem Renner durch teilweise noch Schnee bedeckte Wege auf den Schauinsland (<a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/04/05/das-doppelte-biergit-oder-der-verwunschene-prinz-vom-schwarzwald/">siehe hier</a>). Ein um die andere Tour wurde durchgezogen, Kilometer um Kilometer wurde abgerissen. Meine Rennprogramm wurde im Vergleich zu 2006 deutlich gekürzt, bzw. genau auf den Tag X ausgerichtet.<br />
Das hatte allerdings auch mit meiner schwindenden Lust auf Rennveranstaltungen zu tun, deshalb beschloß ich den 26. August 2007 zu meinem letzten Rennen zu machen. Ein klares Ziel vor Augen macht die Sache manchmal wirklich leichter.<br />
Doch war das auch in diesem Fall so? Meine Gefühlswelt schwankte nahezu täglich zwischen Euphorie und Panik.</p>
<p>Je näher Tag X rückte, um so angespannter wurde ich. Im nachhinein wahrscheinlich einer der Kardinalsfehler die ich machen konnte. Doch dazu später mehr&#8230;</p>
<p>Was tat ich alles in diesem Jahr? Da waren die wirklich schönen Tage an Himmelfahrt in Tschechien. Nie werde ich die Tour mit Rob, Muschi und YoGomez vergessen, einfach gewaltig. Dann meine Reise nach Spanien, die höchste Straße Europas über 3400m, einfach genial. Und die ganzen Touren hier in meiner Umgebung, insgesamt kamen so über 7000km zusammen. Die Höhenmeter gehen wohl fast ins sechsstellige&#8230; Alles nur Schall und Rauch, wenn man am Tag der Entscheidung nicht fit ist. Und genau so sollte es kommen.</p>
<p>Bereits letzten Montag fühlte ich mich nicht in Ordnung, irgendetwas in mir lief nicht wie gewohnt. Doch was tun, zum Arzt rennen? Ich fürchtete auf Antibiotika gesetzt zu werden, damit wäre 5 Tage vor dem Rennen alles aus. Also Vitamine und alternative Heilmittel nutzen und hoffen das es schon wird. Ich fuhr das Trainingsprogramm runter, lediglich Mittwoch sollte es noch eine kleine Ausfahrt geben. Das naßkalte Wetter des lausigen Sommers 2007 gab mir allerdings den Rest. Nachdem schon das letzte Wochenende recht frisch war, sowohl Samstag als auch die Sonntagstour, fror ich Mittwochs richtig. Ich merkte, es stimmt was nicht.<br />
Meine Glieder an Fingern und Händen schmerzten und ich bekam teilweise Hautausschlag. Als dann am Freitag auch noch mein Hals anfing zu kratzen, war das Abenteuer eigentlich zum Scheitern verurteilt. </p>
<p>Trotzdem fuhr ich los nach Austria, 530km später schlug ich in Sölden, dem Epizentrum des Radsportes an diesem Wochenende, auf. Klar ist in Hamburg mehr los, allerdings verteilen sich die ganzen Spinner dort auf eine Millionenstadt. Was in Sölden abging, unfassbar! Ich behaupte jetzt mal das 95% der Teilnehmer wirklich fit sind, nicht einfach nur fit, nein, ich meine TOPFIT!!! Das Material alles nur vom feinsten, die Körper durchtrainiert. Ein Mannschaftszug nach dem anderen rauschte durch die Hauptstraße, an jedem dritten Laden gab es Riegel, Gels, etc. von allen bekannten Herstellern. Man beäugte sich und staunte Bauklotz um Bauklotz, zumindest ich. In Anbetracht meiner eigentlichen Ziele, wollte ich jetzt eigentlich nur noch ankommen. Ich fragte mich &#8220;Wenn die Topathleten das in 7-8 Stunden schaffen, dann kannst Du mit 11 oder 12 locker zufrieden sein&#8221;. Doch das Kratzen im Hals wurde nicht weniger und dazu gesellte sich ab und an ein Fieberschub. </p>
<p>Nachdem ich Freitags Abends noch lecker Käsespätzle essen war, legte ich mich früh schlafen in meiner Pension. Zum Glück hatte ich ein Quartier 10km nördlich, abseits des Trubels gebucht. Außer mir war das Haus von einer Gruppe Altenburger Radsportler belegt. Grüße an dieser Stelle!</p>
<p>Samstags setzte ich mich in mein Auto und wollte mir mal ein wenig die Strecke anschauen. Entgegen des Kurses fuhr ich von Sölden rauf in Richtung Timmelsjoch. 19,-&#8364; waren mir jedoch an der Mautstelle zu viel und so begnügte ich mich mit dem gesehenen in 2100m. Wow, was für Rampen, was für Abfahrten warteten da. Den Rest schenkte ich mir und schaute mir statt dessen den Anstieg zum Rettenbachferner an. Schließlich war der nur wenige Tage zuvor, die Bergankunft der Deutschlandtour 2007. Auweia, war ich froh das keiner unserer Anstiege diese Härte haben sollte. 1300m auf 13km, allerdings kommen auf die ersten 8km warscheinlich schon 1000hm. Selten unter 13%, meistens 15% hat das fiese Teil. Nagut, da müsssen wir ja nicht hoch. Krass war allerdings, wie viele Teilnehmer sich das als Vorbelastung gönnten. Teilweise sind auch welche aufs Timmelsjoch hochgefahren&#8230;</p>
<p>Ich fuhr mit dem Auto weiter und wollte mich in einem abgeschiedenen Tal zur Brotzeit auf einer Alm stärken. Dazu mußte ich allerdings noch 300hm laufen, kein Problem, etwas Vorbelastung tut auch mir gut. Richtig urig gabs dann Kaiserschmarn auf der Alm. Ich genoß die Sonne und dachte schon garnicht mehr an den nächsten Tag. Doch ein Anruf von den Kollegen schreckte mich auf: Treffpunkt Pastaparty!</p>
<p>Also ging es zurück zur Pension und einen letzten Check auf dem Rad machen. Ich wählte die Kehren in Richtung Gries, spätestens nach der fünften wußte ich &#8211; es geht nicht. </p>
<p>So schwer wie alles war, aber der Puls war am Anschlag (fast 200), die Atmung schmerzhaft, der Husten noch mehr. Wütend und traurig zugleich kehrte ich zur Pension zurück. Danach fuhr ich zur Pastaparty und hatte noch ein Fünkchen Hoffnung. Die zerschlug sich jedoch im Laufe des Abends immer mehr.</p>
<p>Im Anschluß an die Pastaparty mit den Taunusgazellen, besuchte ich noch mit einigen Radlern von der RSG Citybike Darmstadt eine Pizzeria. Die üblichen Vorabendgespäche machten die Runde und man machte sich gegenseitig Mut für die bevorstehenden Qualen. Gegen 2215 war für mich Feierabend und ich fuhr zur Pension und legte mich schlafen. Mein Plan lautete nun: Anfeuern und Eule spielen. Wenigstens anfeuern und Fotos machen, war nur der Plan. </p>
<p>Sonntag morgen 300 war Schluß mit der kurzen Nacht, ich döste noch ein Stündchen, doch gegen 400 stand ich endgültig auf. Ich packte alle Sachen, zumindest so tun als ob wollte ich wenigstens. Doch nicht mal der Plan, es bis auf den Kühtai zu versuchen, klappte. Meine Gesundheit ließ es einfach nicht zu. So stand ich also gegen 625 mit den anderen im hinteren Drittel des 4000köpfigen Starterfeldes. Ich machte Fotos am Streckenrand. Nach und nach setzte sich das Feld in Bewegung, die ersten 30km hinab nach Oetz. Für uns &#8220;Supporter&#8221; begann nun das bange Warten. Als die Jungs losrollten kullerte bei mir schon die ein oder andere Träne die Wange runter.</p>
<p>Mit der Freundin eines Darmstädters machte ich dann noch ne locker Tour bei herrlichem Wetter. Aprospos Wetter, es war wohl mit das schönste und perfekteste Wetter, welches je herschte. Das kommt so schnell nicht wieder&#8230;</p>
<p>Als dann gegen 1330 die ersten Fahrer ins Ziel kamen, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Es wurde mit jedem Fahrer schlimmer, ein dicker Kloß steckte in meinem Hals (im wahrsten Sinne des Wortes). Als es dann in meine angepeilten Zeitbereiche ging und die mir bekannten Gesichter erschöpft, aber sichtlich glücklich eintrafen &#8211; da mußte ich kurz mal weg. </p>
<p>Als alle da waren, besuchten wir zunächst die Pastaparty und Finisher-Trikots abholen. Als ich meinen unbenutzen Transponder zurück gab, fragte mich die Dame &#8220;Finisher &#8211; ja oder nein?&#8221; Tja, sollte ich für meine 65,-&#8364; wenigstens ein Trikot nehmen? Ich konnte kaum was sagen, so schlimm war der Augenblick. Ich antwortete &#8220;ich will einfach nur meine 10,-&#8364; Pfand&#8230;&#8221; Das Ding hätte ich so oder so niemals anziehen können, allenfalls bei Ebay an irgendwelche Spinner verticken. </p>
<p>Abends gingen ich dann noch mit den Darmstädtern in die Pizzeria zur internen &#8220;Siegesfeier&#8221;. Allerdings verließ ich den Abend dann doch als erster und fuhr zur Pension zurück. </p>
<p>Heute Morgen fuhr ich dann zeitig zurück nach Frankfurt, um direkt zum Arzt zu gehen. Meine innere Stimme hat ihr gutes getan &#8211; eine bakterielle Infektion im fortgeschrittenen Stadium wurde diagnostiziert. Der Arzt beglückwünschte mich zu meiner Entscheidung es nicht fahren. &#8220;Sie hätten Tod sein können, mindestens aber für die nächsten 3-6Monate schwere gesundheitliche Schädigungen davon getragen&#8221;, so die Aussage eines Mediziners der schon Triathleten betreute. Jetzt bin ich die nächsten Tage erstmal dick auf Antibiotika und Sportpause.</p>
<p>Meine Gefühlslage schwankt noch immer zwischen grenzenloser Enttäuschung und großem Stolz der Versuchung widerstanden zu haben. Ich möchte mich mal an dieser Stelle bei allen bedanken, die mich in den letzten Monaten bei diesem Projekt unterstützt haben. Besonders bei meinen Trainings- und Tourenpartnern, bei Claudia und Holger (Taunusgazellen) und allen Darmstädter Citybikern für die tröstenden Worte vor Ort (DANKE CHRISTIAN!!!) und natürlich bei allen die zu Hause an mich gedacht und mir die Daumen gedrückt haben. Es hat nicht sollen sein.</p>
<p>Mein Traum ist aus!!!</p>
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		<title>Die L`Eroica aus den Augen des Segafredo Campodilina</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 07:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menis</dc:creator>
				<category><![CDATA[L`Eroica]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf verschlungenen Wegen erreichte die Redaktion der Bericht des bekannten Amateurs Segafredo Campodilina aus Süddeutschland: Am Start zu L&#8217;Eroica stand ich als blutiger Amateur neben dem bekannten Profi Dieter Kemper, der durch seinen heldenhaften Kampf im Vorjahr meinen tiefsten Respekt erlangt hatte. Auf dem Marktplatz in Gaiole in Chianti wimmelte es um Viertel nach fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Auf verschlungenen Wegen erreichte die Redaktion der Bericht des bekannten Amateurs Segafredo Campodilina aus Süddeutschland:</strong></p>
<p>Am Start zu L&#8217;Eroica stand ich als blutiger Amateur neben dem bekannten Profi Dieter Kemper, der durch seinen heldenhaften Kampf im Vorjahr meinen tiefsten Respekt erlangt hatte. Auf dem Marktplatz in Gaiole in Chianti wimmelte es um Viertel nach fünf von Typen, wie ich sie tags zuvor im &#8220;Museo del Ciclismo Gino Bartali&#8221; gesehen hatte, auf vergilbten Fotografien und in wackeligen Schwarz-Weiß-Filmen. Gut gerüstet und versorgt mit jeder Menge Tipps und Motivationshilfen von der &#8220;ESK-Fachberatungsstelle für Strade bianche&#8221; startete ich auf die 200-km-Distanz.<br />
<span id="more-587"></span></p>
<p>Angesichts der italienischen Übermacht hatten &#8220;ESK &#8211; RUFA Sport&#8221; und &#8220;Bianchi Südbayern&#8221; vereinbart, gemeinsam zu fahren &#8211; zumindest auf dem ersten Streckenabschnitt. Dem Umstand, dass die abgesprochene Taktik von den Italienern torpediert wurde, ist dieser Bericht zu verdanken&#8230;<br />
Nachdem Dieter Kemper mit seinem gefürchteten &#8220;Punch&#8221; das von den Italienern beim Start aufgerissene Loch schnell zugefahren hatte, kam unsere international besetzte Gruppe trotz Nacht und Nebel prima vorwärts &#8211; bis zur ersten Schotter-Abfahrt. Während sich Kemper mit der Spitze absetzten konnte, war ich hinter einer Gruppe von Bremsern eingeklemmt, an Überholen war ohne ordentliche Beleuchtung nicht zu denken. Aber ich war mir ja sicher, den erfahrenen Profi an der ersten Verpflegung nochmals wiederzutreffen. Jedoch vertraute ich leider dem ESK-Tipp &#8220;Die Italiener wissen schon, wo&#8217;s langgeht!&#8221; &#8211; aber keine Regel ohne Ausnahme: Bei km 19,1 sind wir falsch abgebogen. An der Stelle kamen wir später (bei km 169,1) nochmal vorbei, deshalb stand da auch ein brauner Pfeil nach rechts. Möglich, dass da in der Frühe noch ein roter Pfeil nach links da war, aber es war ziemlich duster. Jedenfalls bin ich mit dem kompletten Haufen, der gerade zusammen fuhr, nach rechts abgebogen.</p>
<p>Das anschließende Schotterstück war anfangs schön zu fahren, jeder kurbelte still vor sich hin, Nebel lag malerisch in den Weinbergen, ein Käuzchen begrüßte den Tag und ich war mit mir und der Welt im Reinen. Ziemlich bald kamen wir an einem 175-km-Schild vorbei. Weil ich mir am Abend vorher noch die Strecke in der Karte angeschaut hatte und deshalb wußte, dass es ein doppelt zu fahrendes Stück gibt, dachte ich mir nix dabei. Nur kam der danach erwartete Linksabzweig einfach nicht &#8211; aber die anderen fuhren auch alle weiter. Erst nach &#8220;km 185&#8243; habe ich unter einer Straßenlaterne meine Karte angeschaut und festgestellt, dass wir ganz sicher falsch waren. Also bin ich wieder zurück gefahren, eine Handvoll Italiener habe ich auch zum Zweifeln gebracht. Aber die meisten sind weitergefahren &#8211; es werden wohl insgesamt mindestens hundert Fahrer falsch gefahren sein!</p>
<p>Dann habe ich eine Weile gebraucht, um rauszufinden, wo der Fehler lag. Denn mit meiner Straßenkarte, in die ich die Strecke aus der Ausschreibung übertragen hatte, stimmte was nicht. Aber dazu mußte ich die eingezeichnete Strecke erst mal finden und feststellen, dass nicht nur der Pfeil an dem gesuchten Linksabzweig fehlte, sondern auf der eingezeichnete Strecke auch danach nirgends ein Pfeil aufgestellt war. Schließlich konnte ich trotz meiner rudimentären Italienischkenntnisse die auf der Stempelkarte beschriebene Strecke in meiner Straßenkarte nachvollziehen &#8211; und musste am Ende feststellen, dass beides überhaupt nicht zusammenpasste. Zwar hatten die Veranstalter auf die Streckenänderung wegen Montalcino hingewiesen &#8211; aber dass die untere Streckenhälfte praktisch komplett umgebaut und die Karte dadurch wertlos geworden war, hatte niemand gesagt. Bis wir wieder auf der richtigen Strecke waren, hat es ca. 25 km, mehr als 1,5 Stunden und lange Diskussionen in &#8220;Italinglese&#8221; gedauert. Kemper war da natürlich längst über alle Berge.</p>
<p>Auch Kurt und Alberto aus der Schweiz, die mit der Gruppe hinter uns losgefahren sind &#8211; und von denen ich geglaubt hatte, dass ich mit ihnen eine Weile würde fahren können, nachdem sie mich eingeholt hätten &#8211; waren längst vorbei, ich hab sie erst am nächsten Morgen wiedergesehen. Übrigens: Was ist der einfachste und eleganteste Weg, um mit deutschsprachigen L&#8217;Eroica-Teilnehmern ins Gespräch zu kommen? Man lege in der Hotelbar ein celestefarbenes Buch mit dem Titel &#8220;Fausto Coppi &#8211; 20 Jahre internationaler Radrennsport&#8221; neben sich auf den Tisch!</p>
<p>Den restlichen Tag bin ich dann fast immer alleine gefahren, auch weil mein Fahrstil nicht so recht zu den anderen passte &#8211; aber dazu später mehr. Nachdem es hell geworden war (mein Rücklicht hatte sich rechtzeitig zur Dämmerung in den Staub davongemacht) lief es für mich ganz gut. Nur waren es bis zur ersten Verpflegung halt statt 60 jetzt 85 km und ich war echt froh, dass ich mir Kuchenstücke und Traubenzucker (alles 100% historisch korrekt) eingepackt hatte. Wasser konnte ich zum Glück in einer Bar kaufen, denn einen Brunnen hab ich nirgends gesehen. Trotzdem kamen Zweifel auf, auf was ich mich da eingelassen hatte, ob ich die jetzt 225 km schaffen würde, auch noch alleine und ob die Zeit dafür reichen würde.</p>
<p>Aber die erste Verpflegung rückte alles wieder ins Lot: die vielen rustikalen Spezialitäten schmeckten bestens (vor allem das Brot mit Olivenöl und Salz), der Rotwein sorgte für ein wohlig warmes Gefühl im Bauch und ich konnte sehen, dass die anderen teilweise weit mehr zu kämpfen hatten. Die tollen Typen, die da unterwegs waren, zu beobachten, war mit das Beste &#8211; im Vorbeifahren konnte man die ja gar nicht so genau studieren, da war man mehr mit sich selber beschäftigt. Ich hätte dem Kommen und Gehen lange zuschauen können, besonders an dieser zweiten Verpflegung bei der Kirche in dem verschlafenen, idyllischen Dorf auf dem Hügel. Ab der zweiten Verpflegung kam auch immer etwas Chianti als &#8220;Treibstoffzusatz&#8221; in die Trinkflasche, was erheblich zum entspannten Fahren beitrug und zusammen mit der unvermeidlichen Staubschicht auf dem Mundstück eine äußerst interessante Geschmacksrichtung ergab &#8211; ich werde sie vermissen!</p>
<p>Das Fahren auf dem Schotter lief mit der Zeit immer besser. Am Ende fühlte ich mich auf dem Bianchi schon fast so sicher wie auf meinem letzten Stahlross, das vor zwei Jahren den Unfalltod starb. Besonders dieses lange Schotterstück vor der zweiten Verpflegung, das sich über nicht so steile Hügel dahinschlängelte, war erste Sahne. Mit den Tufos machte es auf dem Schotter viel mehr Spaß als auf Asphalt (und mir kam der Teer-Anteil dadurch wohl mehr als 50% vor). Mit der Zeit hatte ich die Strade bianche richtig gut &#8220;lesen&#8221; gelernt und fand die schnellste und sicherste Spur fast schon wie im Schlaf. Man musste nur den &#8220;Waschbrettern&#8221; ausweichen, im lockeren Kies konnte ich (wenn es nur einigermaßen geradeaus ging) ganz gut &#8220;surfen&#8221; und die seltenen tiefen Quer-Rinnen hab ich sooft es ging übersprungen, was mit den dicken Tufos ja viel besser und weicher geht als mit den schmalen Drahtreifen! Obwohl mich auf der ganzen Strecke bergab nur ein einziger Fahrer überholt hat, fühlte ich mich nie unsicher. Die Bremsen habe ich so wenig wie möglich benutzt &#8211; wegen der recht geringen Wirkung, dem durch den Staub erhöhten Verschleiß und der Angst, die aufgeklebten Reifen könnten sich von einer erhitzten Felge lösen. Inzwischen ist mir auch klar, wie Coppi und Co. mit ihren noch älteren Mühlen sogar Pässe wie das Stilfserjoch runtergekommen sind &#8211; die Jungs haben es einfach laufen lassen, sie hatten ja keine andere Wahl. Und ein bisschen Rotwein (oder Doping) zum Lockerwerden und Ruhigstellen der Nerven werden sie wohl auch genommen haben&#8230;</p>
<p>Bergauf hatte ich dagegen mit meinen 42/23 erwartungsgemäß mehr Probleme. So ungefähr zehnmal bin ich abgestiegen und hab geschoben &#8211; das erste Mal allerdings unfreiwillig: ich wollte nicht wahrhaben, dass der Grip im Wiegetritt irgendwann mit zunehmender Steigung doch eine Grenze hat, vorher war mit kurzen Rutschern immer alles gutgegangen. Aber nachdem das Hinterrad dann einmal doch nur noch durchdrehte, bin ich im unvermeidlichen Stillstand einfach nach links umgekippt &#8211; denn ich hatte die Riemen leider nicht aufgemacht. Danach bin ich lieber früher und freiwillig abgestiegen, besonders oft an den steilen Rampen nach der dritten Verpflegung, an denen die Fotografen standen.</p>
<p>Wegen meiner Bergauf-Schwäche hatte ich mir übrigens speziell für die leicht hügeligen Abschnitte eine besondere Taktik zurechtgelegt: am Hügel oben jeweils den dicken Gang auflegen (auch damit die Kette nicht so auf die Strebe schlägt) und es bergab voll laufen lassen. Sobald die Gegensteigung in Sicht war, nochmal richtig reintreten (schon gigantisch, wie sicher man mit genug kinetischer Energie durch losen Kies pflügen kann!) und solange es geht mit hoher Drehzahl weiterkurbeln. Nachdem ich nach hektischer Schalterei im kleinsten Gang angekommen war, gings im Wiegetritt weiter, oft nur noch im Kriechgang. Freunde habe ich mir mit dieser &#8220;digitalen&#8221; Fahrweise wenige gemacht, denn die Fahrer, an denen ich bergab vorbeigeflogen bin, haben mich bergauf oft wieder überholt, wenn die Steigung zu lang war. Richtig geflucht haben aber nur wenige, sonst hätte ich mir nicht einen solchen, langen &#8220;Positionskampf&#8221; mit einem Fahrer geliefert, von dem ich erst eine halbe Stunde später am nächsten Brunnen festgestellt habe, dass er ein Landsmann war!</p>
<p>Aber zu Reden gab es unterwegs spätestens nach der Hälfte sowieso nicht mehr viel. Irgendwann nach der dritten Verpflegung habe ich voll auf &#8220;Notlauf&#8221; geschaltet und selbst die grandiose Landschaft nur noch sporadisch wahrgenommen. Ich wollte nur noch rechtzeitig ankommen und vor dieser verflixten Schotterpiste, die ich in der Nacht schonmal (falsch) gefahren war, hatte ich auch Angst. Aber anstatt mich da wie in der Dunkelheit über das Waschbrett im Wiegetritt hochzuquälen, konnte ich dort auf der &#8220;glatten Spur&#8221; dann sogar im Sitzen hochfahren. Und als ich oben ankam und zufällig auf mein Hinterrad schaute, mußte ich (allein auf weiter Flur) lauthals lachen &#8211; denn ich war da sogar im zweiten Gang locker hochgefahren! Irgendwie wird mit der Zeit alles relativ&#8230;</p>
<p>Zu dem Zeitpunkt war ich schon lange ganz alleine unterwegs, nur noch vereinzelt sah man andere Fahrer. Dadurch verstärkte sich mein Eindruck, dass ich schon ganz am Ende des Feldes und viel zu spät dran war. Irgendwie hatte meine durch die endlose Fahrerei angegriffene Psyche nämlich das Zeitlimit von 19.30 Uhr auf 18.30 Uhr vorverlegt. Ich weiß nicht warum, aber ich hab die ganze Zeit nur noch mit 18.30 gerechnet. Bei 150 km hatte ich noch 2,5 Stunden Reserve &#8211; also musste ich einen 20er Schnitt fahren, um diese Flasche Wein zu kriegen. Nach jedem 5-Kilometer-Schild habe ich dann wieder gerechnet (Bruchrechnen schwach, deshalb war ich von den körperlichen Strapazen immer wieder eine Weile abgelenkt&#8230;). Ich habe tatsächlich aufgeholt, bei km 190 war ich bei einem 15er Schnitt für die Reststrecke. Wenn ich so weiterfahre, dann muß ich die letzten 5 km nur noch einen 10er fahren und dann schaff ich das in jedem Fall, habe ich mir gedacht. Wäre auch so gewesen, aber erst am 195-km-Schild ist mir aufgefallen, dass da &#8220;Gaiole 10 km&#8221; draufstand! Es waren also nicht 200, sondern 205 km und aus den 10 km/h waren plötzlich wieder 20 geworden! Wenn es jetzt nochmal richtig bergauf ginge, dann konnte ich die Flasche Wein vergessen. Natürlich ging es nochmal kräftig bergauf&#8230;</p>
<p>Ich kam mir ähnlich vor wie Fausto Coppi bei seinem Stundenweltrekord anno 1942, als ein Betreuer durch das Läuten einer Glocke ständig den Rückstand hinter dem bestehenden Rekord anzeigte (das war die letzte Stelle in dem Buch, die ich in der Nacht zuvor noch gelesen hatte)! 5 km vor dem Ziel war ich bei einem 30er Schnitt angekommen. Aber wenn es jetzt nur noch bergab ginge, dann wäre das in den 10 Minuten doch noch zu schaffen. Zwar ging es zuerst bergab, wechselte dann aber von Asphalt auf das letzte Schotterstück. Ich bin trotzdem volle Kanne runtergebrezelt, schon unter Ausschaltung der letzten Sicherungen. Hinterher hab ich mich gefragt, wie ich auf der üblen Waschbrettpiste dieses Auto überhaupt hatte überholen können. Statt des Lenkers hatte ich einen Presslufthammer in der Hand &#8211; wie durch ein Wunder bin ich auf der schmalen Spur zwischen Blech und Graben durchgekommen. Danach kamen noch ein paar &#8220;Dicker-Gang-Wellen&#8221; und ich lag gefühlsmäßig über dem 30er Schnitt. Aber als ich die letzte Steigung sah, war&#8217;s vorbei. Da hätte ich wirklich Faustos Beine gebraucht, aber leider bin ich kein Coppi. Mental völlig ausgelaugt quälte ich mich die letzten Meter hoch. Nachdem für mich klar war, dass ich das Zeitlimit für die Flasche Wein zwar knapp, aber endgültig verpassen würde, schaltete ich einen Gang runter (psychisch, denn technisch gings nicht mehr) und fuhr die letzte Asphaltabfahrt auf Nummer sicher. Das war gut so, denn den Rechtsabzeig in Gaiole am Ende der Abfahrt habe ich trotzdem nur mit Mühe geschafft. Als ich da später nochmal vorbeikam, ist ein Italiener laut schreiend (was &#8220;Bahn frei&#8221; auf italienisch heißt, weiß ich leider nicht&#8230;) geradeaus weitergeschossen. Ich habe ihm die Daumen gedrückt&#8230;</p>
<p>Nachdem ich dann ziemlich enttäuscht unter dem &#8220;Traguardo&#8221;-Band durchgerollt war, stand auf der Stempelkarte schließlich 18.36 Uhr. Und was noch schlimmer war: Vor dem Zielstempel klaffte eine Lücke von vier leeren Feldern! Offenbar musste ich nach der letzten Kontrolle in Vagliagli, die im Streckenplan nicht vermerkt war, weitere &#8220;geheime&#8221; Stempelkontrollen verpasst haben!! Denn nachdem die uns immer wieder von Gaiole weg auf eine weitere Schleife geschickt hatten, hatte ich fest mit solchen Kontrollen gerechnet &#8211; auch, weil ich Orientierungsfahrten für Autos bzw. Oldtimer veranstalte, bei denen die Überprüfung der gefahrenen Strecke durch geheime Kontrollen ganz selbstverständlich dazu gehört. Aber weil ich am Ende voll am Anschlag gefahren bin, war ich mir jetzt sicher, dass ich doch an diesen Kontrollen vorbeigefahren sein musste. Da waren auch mal Leute vor einer Bar gesessen, die mir was zugerufen hatten, vielleicht war das eine Kontrolle gewesen? Oder ich hatte schon früher mal nicht aufgepasst? Jedenfalls war ich völlig fertig. Ich dachte wirklich, ich hätte nicht nur die Flasche Wein verpasst, sondern dieses wunderschöne Rennen sogar &#8220;unehrenhaft&#8221; beendet. Denn nun sah es ja voll so aus, als hätte ich am Schluß einfach abgekürzt&#8230;</p>
<p>Da saß ich also zitternd auf dem Oberrohr von meinem treuen Bianchi (völlig eingestaubt, aber keine Schraube locker, kein Defekt &#8211; was kann man mehr erwarten?) und suchte in der Liste mit den Orten nach den fehlenden Kontrollen. Dabei dämmerte mir irgendwann, dass das Zeitlimit doch bei 19.30 Uhr lag &#8211; ich hatte also völlig unnötig Hektik gemacht! Plötzlich durchzuckte mein Hirn die irre Idee, ich könnte in den noch übrigen 40 Minuten ja nochmal eine Runde drehen und die fehlenden Kontrollstellen suchen &#8211; aber für den Fall kündigten die Muskeln schon mal einen Streik an. Ich war wegen der Jagd nach dem falschen Zeitlimit völlig fertig, da ging nichts mehr&#8230;</p>
<p>Irgendwann ist der Ärger über mich selbst in Ärger auf den Veranstalter umgeschlagen &#8211; wie konnten diese Deppen nur Kontrollen nicht in die Marschtabelle reinschreiben, so dass man sie übersehen konnte!? Fertig mit mir, der Welt und der Veranstaltung verstaute ich mein Zeug im Auto. Nachdem ich mich dabei etwas beruhigt hatte, wollte ich den Veranstaltern doch noch meine Meinung zu dem Thema sagen. Als die Leute in der Turnhalle dann sagten, dass doch alle Stempel auf der Karte wären, hat mich fast der Schlag getroffen! Freuen konnte ich mich da aber nicht mehr so recht, da war alles schon zu weit weg. Später am Abend und auf der Heimfahrt hat sich natürlich doch noch ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit darüber eingestellt, dass ich sogar 230 km in 13 1/4 Stunden geschafft habe &#8211; das hätte ich unter diesen Bedingungen (die doch etwas schlimmer waren als gedacht) nie für machbar gehalten. Aber dieses spontane Glücksgefühl, das sich sonst beim Überqueren der Ziellinie oder Erreichen der Passhöhe einstellt, hat mir ausgerechnet bei dieser Veranstaltung leider gefehlt.</p>
<p>Andererseits hatten die &#8220;Fehlschaltungen&#8221; ja auch was Positives, denn dadurch &#8211; auch wenn das Happyend leider sehr spät kam &#8211; wurde die Sache für mich ja erst zu einem spannenden und irgendwie doch richtig geilen Abenteuer! Mein Respekt vor der Veranstaltung und vor den Leistungen der &#8220;alten&#8221; Rennfahrer ist jedenfalls enorm gestiegen. Jetzt tun mir nur noch vereinzelte Knochen weh und das taube Gefühl in den Händen ist auch verschwunden &#8211; unglaublich, wie Coppi und Co. solche Strapazen während der großen Rundfahrten Tag für Tag aushalten konnten! Aber auch für mich wird L&#8217;Eroica vermutlich nie mehr so schön, brutal, neu, extrem, verrückt, genial wie bei dieser Premiere sein.</p>
<p>Mit der einen oder anderen Veränderung lässt sich der &#8220;besondere Kick&#8221; aber bestimmt wiederholen. Mein alter Herr hätte da ja noch ein Miele-Tandem von vorm Krieg rumstehen (so um die 40 Kilo schwer, mit nur einem Gang, Stempelbremse, aber wenigstens mit Freilauf), mit dem dürften schon die 75 km zum Abenteuer werden &#8211; falls ich einen Copiloten finde, der verrückt genug ist, sich darauf einzulassen! Und die tolle Volksfest-Atmosphäre dieser grandiosen &#8220;Schinderei mit Stil&#8221; könnte man so sicher auch etwas besser genießen&#8230;</p>
<p>Zum Schluß nochmals herzlichen Dank, Menis. Mit deinem Bericht von 2005 und mit deinen Tipps hast Du mir den letzten &#8220;Kick&#8221; für L&#8217;Eroica (und für die 200 km im besonderen) gegeben &#8211; und ich habe nichts bereut. Dies ist eins der letzten Abenteuer auf zwei Rädern, das unser Planet zu bieten hat!</p>
<p>Segafredo Campodilina</p>
<p>(immer noch auf Wolke 7&#8230;)</p>
<div align="center">
<strong>- Der ESK dankt dem Gastautor für seine lebendige Schilderung -</strong>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>L`Eroica 2006 (3)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 17:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menis</dc:creator>
				<category><![CDATA[L`Eroica]]></category>
		<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[- Dritter und letzter Teil - Der Veranstalter konnte für die Verpflegung in der Regel ganz besondere Örtlichkeiten zur Verfügung stellen. In diesem Fall bot die Osteria &#8222;Torre a Castello&#8220; auf einem malerischen Hinterhof hochwertigste Speisen und Getränke an. In Trachten gekleidet wurden die Fahrer bedient und man las den Akteuren förmlich die Wünsche von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>- Dritter und letzter Teil -</strong></p>
<p>Der Veranstalter konnte für die Verpflegung in der Regel ganz besondere Örtlichkeiten zur Verfügung stellen. In diesem Fall bot die Osteria &#8222;Torre a Castello&#8220; auf einem malerischen Hinterhof hochwertigste Speisen und Getränke an. In Trachten gekleidet wurden die Fahrer bedient und man las den Akteuren förmlich die Wünsche von den Augen ab. Ein ungeduldiger Blick auf eine leere Korbweinflasche und schon wurde ein volle gereicht, ein Griff zum letzten Kuchenstück und schon wurde ein frisches Blech kredenzt. Es war zweifellos so, dass diese Art der Verköstigung, den strapazierten Sportlern neuen Mut, frische Kraft und ungestümen Elan in die Adern pumpte.</p>
<p><center><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/028_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/028_G.jpg" height="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 028 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 028 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></center></p>
<p>Die Ausweise wurden in aller Ruhe gründlich geprüft und schließlich gestempelt.<span id="more-585"></span></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/029_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/029_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 029 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 029 G L`Eroica 2006 (3)" /></a><br />
(Bilder sind per &#8220;Klick&#8221; zu vergrößern)</p>
<p>Die regelmäßige Nahrungsaufnahme war ein wesentlicher Schlüssel, um die L`Eroica zu überstehen. So steckte sich Kemper möglichst viel Stullen, Bananen und Käsestücke in die Trikotaschen, um fortlaufend in kleinen Portionen, auch während der Fahrt, dem Körper den notwendigen Brennstoff zuzuführen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/030_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/030_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 030 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 030 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Doch von Wurst und Käse allein, kann kein Organismus auf Dauer funktionieren. Deshalb wurde bei jeder Gelegenheit die Trinkflasche mit dem typischen Traubensaft der Chiantiregion gefüllt. Welch ein Luxus, welch ein Labsal, wenn auf staubiger Strecke der aromatische Wein die trockene Kehle benetzte! Es wäre zu überdenken, ob diese Art der Sportlernahrung nicht auch in den nördlichen Gegenden Europas Schule machen sollte.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/031_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/031_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 031 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 031 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Sobald Boggi und Kemper ihre verstaubten Maschinen wieder zur Hand nahmen, sprang die begleitende Journalie in ihre Fahrzeuge. Jetzt nur nicht den Anschluss verpassen, denn auf den steilen Schotterpisten hatten die Kraftfahrzeuge ihre liebe Not und nicht selten blieb das ein oder andere qualmend, oder mit Reifenpanne am Straßenrand stehen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/032_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/032_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 032 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 032 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Gut versorgt ging die Fahrt weiter und Kemper konnte an dieser Stelle nicht ahnen, dass seine eigentliche Prüfung noch bevorstand. Vom &#8222;Torre a Castello&#8220; aus, nahm die Strecke weiterhin einen sehr hügligen Verlauf. Eine Steigung reihte sich an die nächste und jedes Hinweisschild in Richtung Gaiole wurde von den Architekten dieser mörderischen Veranstaltung ignoriert. So ging es ein um das andere Mal, statt in die Richtung der ersehnten Ziellinie, in entgegen gesetzte Richtung und hinein in die nächste Steigung. Etwa 20km vor dem Ende dieser Höllenqualen führte ein kilometerlanger Anstieg hinauf in das Dorf Radda. Serpentine, nach Serpentine ließen die Steigung schier endlos erscheinen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/033_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/033_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 033 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 033 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Kemper biss, denn er ahnte um die formidablen Kletterqualitäten seines Begleiters und wollte, so kurz vor dem Ziel, nun keine Schwäche mehr zeigen. Doch es kam, wie es sonst nur Hörgerätexperten aus fernen Ländern kennen: Der Hammer schlug zu!</p>
<p>Kemper sah sich, von der einen Sekunde zur nächsten, einer starken Unterzuckerung ausgeliefert. Zeit und Raum verschwammen, die dramatische Agilität Boggis im Steilhang verschlimmerte die subjektive Einschätzung seiner Situation noch weiter. Meter, um Meter schoben sich zwischen die beiden Fahrer und Kemper musterte jeden Stein, jede Mauer, jeden Kantstein auf die potentiellen Qualitäten als Sitz-, oder gar Liegemöbel. &#8222;Dort sitzen und über die Landschaft schauen!?&#8220; ging es ihm durch den Kopf, &#8220;Die Radfahrer sich an mir vorbei quälen sehen und in Ruhe ein Weinchen trinken&#8220; dachte er. Das objektiv so nahe Ziel entschwand seinem zu einem Tunnel verengten Blick. &#8222;Das Ende&#8230;&#8220;, schoss es ihm durch den Kopf.</p>
<p>Blass schimmerten die Bilder seines Sohnes vor seinen Augen, wie dieser im Ziel Boggi um die Ecke rauschen sehen und Kempers Ankunft vergeblich erwartend, langsam in eine tiefe Enttäuschung versinken würde. Zittrig tastete sich seine Hand zur Trikottasche vor. Es war kein Brot, kein Obst und kein Käse mehr vorhanden, doch die bunten Perlen befanden sich noch dort, wo sie die argentinische Ärztin vorsorglich untergebracht hatte. &#8222;Zucker!&#8220; durchzuckte es Kemper.</p>
<p>Inzwischen lagen sicher 50 Meter zwischen Boggi und Kemper. Boggi drehte sich immer wieder um und nahm etwas Geschwindigkeit heraus. Immer wieder sah er nach Kemper, der sich wie im Wahn, Kurbelumdrehung, für Kurbelumdrehung den Berg langsam hinauf schraubte. Nach etwa vier, fünf Minuten flackerte das Licht der innern Laterne Dieter Kempers etwas auf. Wie eine staubige Neonrohre, die im kalten Keller nach vielen Jahren wieder erwacht, wurde aus dem flackernden Licht eine brauchbare Beleuchtung und schon kurz hinter Radda spannte sich Kemper wieder in den Wind, um dankend Boggi die erbrachte Fairness zu vergüten. So liefen die letzten Kilometer in rauschender Fahrt und schon bald leuchtet das Ortsschild des Zielortes den beiden Rennfahrern entgegen. Gemeinsam bogen sie auf die Zielgerade ein und ein letzter Blick besiegelte diese Männerfreundschaft in Wollhemden.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/034_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/034_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 034 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 034 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Gaiole wartete mit bunten Musikanten, Fanfaren und örtlichen Schönheiten auf, die italienische Nationalflaggen vor sich hertrugen. Kemper und Boggi rollten durch die Menschenmenge und genossen die laute und ausgelassene Stimmung, hielten sich an den angebotenen Speisen und Getränken gütlich und wurden sich langsam der Tatsache bewusst, dass dieses schauerlichschöne und einmalige Ereignis nun endlich, leider vorüber war.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/035_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/035_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 035 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 035 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Selbst der eigens herausgeputzte Bürgermeister von Gaiole blickte, durch die Zwiespältigkeit der Gefühle arg mitgenommen, entrückt aus seiner wunderschönen und sehr würdevollen Uniform heraus.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/036_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/036_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 036 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 036 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Ein letztes Mal wurden die Fahrerausweise gestempelt.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/037_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/037_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 037 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 037 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, schüttelten sich Boggi und Kemper zum Abschied, wortkarg wie immer, die Hände. &#8222;Santa Maria&#8220; sagte Kemper, ohne das Boggi die leiseste Ahnung zu haben schien, was er wohl damit gemeint haben könnte, aber auch Kemper wusste das nicht so genau. So lächelten beide verständig, nickten sich zu (was soviel heißen konnte, wie &#8222;im nächsten Jahr wieder?!&#8220;, oder &#8222;Ich mag dein Wollhemd!&#8220;) und gingen glücklich ihrer Wege.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/038_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/038_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 038 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 038 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Kemper wurde von seiner Mannschaft empfangen und rollte mit frischem Wasser und etwas Brot im Mund noch einige Meter durch den Trubel der Stadt, um sich innerlich für ein weiteres Jahr von dieser großartigen Veranstaltung zu verabschieden. Ihm war deutlich anzusehen, dass die widerliche Erfahrung von 2005, ein wenig an Bedeutung verloren hatte und gar ein bisschen Freude den Gedanken an einen neuerlichen Start in 2007 begleitete.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/039_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/039_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 039 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 039 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Die treue Kölner Maschine aus dem Hause RUFA hatte Kemper nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. </p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/040_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/040_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 040 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 040 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Kein Plattfuss, kein Speichenbruch, kein Knirschen und kein Knacken, der RUFA-SPORT hatte seinen Teil zum Gelingen dieses Abenteuers beigetragen und wird somit einen ewiglichen Ehrenplatz in Kempers Werkstatt einnehmen dürfen. Allenfalls ein weiterer Start in Gaiole könnte diese verdiente Ruhe nochmals stören.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/041_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/041_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 041 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 041 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Zurück im Mannschaftsquartier verschlang Kemper alles, was in seiner Reichweite zu finden war. Besonders der alte Pecorinokäse, garniert mit dem Kastanienhonig der Region, füllte das vorhandene Zuckerloch. Auch der langsam anschwellende Kater konnte mit einer weiteren Flasche roten Weins erfolgreich niedergerungen werden. Erst am späten Abend, in einer nahen Osteria, schlug Kemper hart mit dem Schädel auf die Tischplatte und konnte vor Ort nicht wieder geweckt werden. So hinterließ Dieter Kemper wieder einmal einen nachhaltig schlechten Eindruck, den es im nächsten Jahr in eben derselben Osteria aufzupolieren gilt.</p>
<div align="center">
<strong>- Ende -</strong>
</div>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-2006-2/" title="Permanent link to L`Eroica 2006 (2)">L`Eroica 2006 (2)</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/10/die-leroica-2006/" title="Permanent link to Die L`Eroica 2006 (1)">Die L`Eroica 2006 (1)</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/09/20/erholungsrunde/" title="Permanent link to Erholungsrunde">Erholungsrunde</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/11/07/leroica-2008-didi-a-senftenberg-exklusiv-fuer-irn-berlin/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2008 – Didi A. Senftenberg exklusiv für IRN Berlin">L&#8217;Eroica 2008 – Didi A. Senftenberg exklusiv für IRN Berlin</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/09/01/walther-von-der-vogelweide-gedaechtnis-cup/" title="Permanent link to Walther von der Vogelweide Gedächtnis Cup">Walther von der Vogelweide Gedächtnis Cup</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/07/19/wer-ist-schon-tubus/" title="Permanent link to Wer ist schon Tubus?">Wer ist schon Tubus?</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/31/598/" title="Permanent link to Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile">Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/10/leroica-2008-der-morgen-vor-dem-rennen/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2008 – Der Morgen vor dem Rennen">L&#8217;Eroica 2008 – Der Morgen vor dem Rennen</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/13/leroica-2008-interview-mit-s-staub-teil-i/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2008 – Interview mit S. Staub &#8211; Teil I">L&#8217;Eroica 2008 – Interview mit S. Staub &#8211; Teil I</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/15/leroica-2008-interview-mit-s-staub-teil-ii/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2008 – Interview mit S. Staub &#8211; Teil II">L&#8217;Eroica 2008 – Interview mit S. Staub &#8211; Teil II</a>  </li>
</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-3/" title="l\eroica reglement">l\eroica reglement</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-3/" title="wollhemd">wollhemd</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>28</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>L`Eroica 2006 (2)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 07:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menis</dc:creator>
				<category><![CDATA[L`Eroica]]></category>
		<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[- Teil zwei -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>- Teil zwei -</strong></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/017_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/017_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 017 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 017 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Doch auch bei den Assen der italienischen Mannschaft glänzten nicht nur die Antriebsteile! Hellblau leuchteten die Nickis und unerschrocken begegneten sie der deutschen Hoffnung, hatten sie ja die letztmalige Niederlage des nordischen Flachlandfahrers noch lebendig vor Augen.<span id="more-583"></span></p>
<p><em>(Edit: Um Robsen im Ausland das Laden der schweren Bilder des ersten Teils zu ersparen, habe ich den Teil 2 als &#8220;neuen Bericht&#8221; eingestellt.)</em></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/018_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/018_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 018 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 018 G L`Eroica 2006 (2)" /></a><br />
(Bilder sind per &#8220;Klick&#8221; zu vergrößern)</p>
<p>Kemper zeigte den Offiziellen seine gelbe Eintageslizenz, die jedem Fahrer der langen Strecke gegen Vorlage des heimischen Lizenzausweises ausgestellt wurde. Nur mit diesem Dokument waren die Schiedsrichter gewillt, die ordnungsgemäße Zeitnahme eines jeden Rennfahrers vorzunehmen. Zusätzlich führte jeder Fahrer die bekannte, abzustempelnde Karte mit sich, die eine regelkonforme Bewältigung der unmenschlichen Strecke belegte.</p>
<p>Auffallend war die Professionalisierung, mit der die Organisationskräfte dem zunehmenden Ansturm der Teilnehmer begegneten. Dieses Phänomen war jedoch vergessen und vergeben, nachdem es auf die Strecke ging. Die Dunkelheit umschloss das aus vielen Fahrern bestehende große Feld und leise surrend rollte es auf der leicht abfallenden Landstrasse 408 in Richtung Siena. Kühl umwehte die Morgenluft die gestählten Beine der Athleten und erst als ein wenig Ruhe einkehrte, konnten genaue Beobachtungen angestellt werden. </p>
<p>Das Feld bestand weitgehend aus Italienern. Nur ein süddeutscher Amateur namens Segafredo Barbarossa, auf einem wunderschönen Bianchi, zeigte sich neben Kemper und es entstand der Plan, die Fahrt zunächst gemeinsam fortzusetzen. Doch das Rennen entwickelte sich überraschend: Die italienischen Asse zogen vorne mächtig an und trotz der vorherrschenden Dunkelheit wurde das Feld regelrecht auseinander gefahren. Kemper erkannte, dass es sich hier um eine klare Strategie handelte; sich des Vorteils der Ortskenntnis bewusst, planten einige der Akteure eine frühzeitige Flucht, um so die Meute der Fahrer den Nachteil der komplizierten Streckenführung spüren zu lassen. </p>
<p>Rasant wurde in die erste Steigung gefahren und hart krachend sprang dem überraschten Kemper die Kette über das unsauber geschaltete Getriebe. Sofort griffen die Italiener an und während Kemper die Kette neu auflegte und im Hang zu starten versuchte, tat sich schnell eine Lücke auf. Doch einmal im Sattel konnte Kemper dem Feld wieder auffahren, bemerkte dabei aber einen nicht zu bändigenden Blasendruck. Die Tatsache, dass bereits das Zufahren einer verhältnismäßig kleinen Lücke Körner gekostet hatte und noch keine 20 Kilometer zurück gelegt worden waren, brachte Kemper dazu, den steigenden Innendruck zunächst zu ignorieren. </p>
<p>So ging es hinein in den erwachenden Tag. Es schien, als ob sich die Straße einige Kilometer sanft geschwungen fortsetzen würde. Diese Chance wurde genutzt, um dem Bedürfnis endlich nachzugehen. Minuten vergingen, ehe Kemper die Aufholjagt beginnen konnte. Im Frühnebel der zauberhaften Landschaft beugte sich Kemper tief über den Bügel und während die Kette fast lautlos über die Ritzel sauste, lief der erste Schweiß in Strömen. Einige Fahrer wurden überholt, doch handelte es sich um früher gestartete, nicht zu der Gruppe der Angreifer gehörende, Touristen. Endlich waren die etwa 15 Rücken auf der Hügelkuppe direkt vor Kemper zu sehen und wenig später konnte er sich im Windschatten der Gruppe erholen. </p>
<p>Der Tag kehrte ein und mit ihm stiegen langsam die Temperaturen. Kemper musterte nun seine unmittelbaren Mitstreiter. Segafredo hatte die Tempoverschärfung wohl nicht mitgehen können, er war nicht mehr dabei. Aber den Mann mit der Rückennummer &#8222;254&#8220; erkannte Kemper als einen der Mitausreißer des letzten Jahres. Auf ihn sollte ein Augenmerk gelegt werden, da seine leichte Statur Gefahr am Berg vermuten ließ! Direkt vor Kemper fuhr ein kleinerer, stämmiger Mann mit glänzenden, wohl ausgeformten Beinen. Auf 30 Jahre etwa schätze ihn Kemper. Kraftvoll trat er einen dicken Gang und konnte am Berg das Feld ins Zittern bringen. Erst auf einem sehr steilen Anstieg griff er zur Schaltung und &#8211; wie vorher Kemper &#8211;sprang ihm die Kette von den Zähnen. Doch routiniert ließ er sich nach links aus der Gruppe fallen, rollte ein kurzes Stück bergab, um sein Getriebe schadlos zu sortieren, und reihte sich dann, ohne auch nur einen Pedalriemen zu lösen, wieder hinten ins Feld ein! </p>
<p>Beeindruckt drehte sich Kemper um und schaute dem erfahrenen Athleten ins Gesicht. Fast hätte es Kemper aus dem Sattel geworfen! Der Mann war uralt und lächelte den Deutschen breit an, wobei ihm noch drei krumme, einzeln hervorstehende Zähne im Mund standen! Unfassbar, aber die Dynamik und Geschicklichkeit, sowie die schlanke, glatte Figur ließen nicht die leiseste Vermutung zu, dass dieser Fahrer bereits von biblischem Alter war.</p>
<p>Es waren wohl etwa 60 Kilometer gefahren und Kemper musste, ob seiner studentischen Blasenschwäche, noch zwei weitere Male von Rad, als die Länge der Steigungen spürbar zunahm. Auch der Italiener mit der &#8222;254&#8220; war nun weiter vorn in der Gruppe zu finden und Kemper vermutete einen zeitnahen Angriff dieses verschmitzt aussehenden Rennfahrers. Und tatsächlich, kaum hatte sich Kemper neben diesem Mann eingefunden, trat er an einer mörderischen Steigung brutal an. Natürlich setzte Kemper alles daran, den Mann an dieser Schlüsselstelle nicht zu verlieren. Das gnadenlose Trainingsprogramm der Eisenschweinkaderschmiede zahlte sich aus und so erreichten die beiden gemeinsam den Gipfel, drehten sich um und sahen sich an. &#8222;Avanti&#8220;, sagte die &#8222;254&#8220; und so griffen die Hände nach den unteren Lenkerenden und es wurde schwer in die Pedale getreten.</p>
<p>Schon bald waren die 13 restlichen Fahrer der Gruppe außer Sicht und die beiden Ausreißer fuhren in stillem Einvernehmen und innerem Verständnis ein konstantes Rennen. Die &#8222;254&#8220; hieß Andrea Boggi. Er sprach kein Wort Englisch und kein Wort Deutsch. Dieter Kemper wiederum sprach kein Wort Italienisch. Trotzdem herrschte das stille Verständnis untereinander, wie es nur wirklich harmonisch miteinander fahrende Radfahrer kennen. Es bedarf keiner Worte, um sich perfekt aufeinander abzustimmen. In schneller, teils rasanter Fahrt ging es durch die Weiten der Toskana. </p>
<p>Irgendwann liefen Boggi und Kemper auf die Starter der 75 km Runde von hinten auf. Stoisch wurden diese überholt und trugen, sicher ungewollt, enorm zur Motivation bei. Sobald ein 75er am Horizont erschien, konnte eine deutliche Tempoverschärfung in der Zweiergruppe verzeichnet werden. Schließlich, nach etwa 140 Kilometern, erreichten Boggi und Kemper die vorletzte Verpflegungsstation.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/019_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/019_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 019 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 019 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Hungrig und durstig stiegen die beiden von den Maschinen und genossen das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/020_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/020_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 020 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 020 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Im Hintergrund befinden sich die Rennkommissare, die bei Vorlage der Stempelkarte ihre Unterschrift leisteten und somit das ordnungsgemäße Einhalten der Streckenführung garantierten.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/021_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/021_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 021 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 021 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Dieses Fräulein bereitete die typische Gemüsesuppe zu, die warm die strapazierten Mägen füllte und dem ansteigenden Weinkonsum ein wenig Paroli bot.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/022_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/022_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 022 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 022 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Auch Dieter Kemper genoss den Chianti, der dem schwindenden Optimismus wieder auf die Beine verhalf.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/023_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/023_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 023 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 023 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Italienisch-Deutsche Freundschaft: Boggi und Kemper</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/024_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/024_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 024 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 024 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Das oben stehende Bild kennzeichnet die wortlose Verständigung der beiden Fahrer. Ein Blick, ein Nicken und schon wurde die staubige Piste wieder unter die schmalen Pneus genommen. Deutlich zu sehen ist, dass der Italiener bereits nach der Hälfte der Strecke seine Trinkflasche verlor. So waren Kemper und Boggi darauf angewiesen, den knappen Vorrat aus Kempers Flasche fair zu teilen. Auch wenn auf den schlechten Wegstücken etwa die Kette absprang, oder kurze Schwächeperioden mal den einen, mal den anderen zu etwas verhaltener Fahrweise zwangen, wurde wie selbstverständlich aufeinander Rücksicht genommen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/025_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/025_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 025 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 025 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Boggi und Kemper waren sich einig und konnten so ihren Abstand zu der jagenden Meute konstant vergrößern.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/026_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/026_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 026 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 026 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Auf geteerten Wegstücken wurde die Unterlenkerhaltung allenfalls am Berg aufgegeben, doch meistens verharrten die beiden Fahrer in dieser aerodynamischen Haltung, um dem spürbaren Wind möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten. </p>
<p>Doch sah die Streckenführung im letzten Drittel die härtesten Prüfungen vor. Es folgte auf jede gnadenlose Schottersteigung eine knüppelharte Abfahrt, die den Fahrern fast den Lenker aus der Hand schlug. Mehrfach musste Boggi an den Steigungen vom Gerät, da ihm die Haftung des Hinterreifens verloren ging. Kemper erinnerte sich daran, dass ihn eben jene zahllosen, zwar kurzen, jedoch extrem steilen Anstiege, im letzten Jahr fast in die Ohnmacht getrieben hatten. Hier konnte er die Vorteile seiner kurzen Übersetzung ausspielen und wieder einmal zahlte sich die akribische Vorbereitung der deutschen Mannschaft aus.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/027_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/027_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 027 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 027 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Gezeichnet vom letzten Abschnitt des Rennens und von der erbarmungslosen Mittagssonne gebeutelt, rollten Boggi und Kemper in einen typisch toskanischen Ort ein. Die Strecke verlief dabei direkt durch die kleinen Strassen und Gassen und es war spürbar, auf welchen Rückhalt dieser Sport bei der italienischen Bevölkerung traf. Da Kemper Teile der Strecke dunkel zu erinnern vermochte, gelang es ihm etwas besser, seine Kräfte angemessen einzuteilen und er wusste, dass diese Ortschaft mit einer weiteren, jedoch der letzten Verpflegung vor dem Ziel aufwartete.</p>
<div align="center">
<strong>- Ende Teil zwei -</strong>
</div>
<p><strong>Zum dritten und letzten Teil:</strong> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-3/#more-585">KLICK</a></p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/10/die-leroica-2006/" title="Permanent link to Die L`Eroica 2006 (1)">Die L`Eroica 2006 (1)</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/08/12/leroica-vorbereitung-blick-hinter-die-kulissen-teil-2/" title="Permanent link to L´Eroica-Vorbereitung &#8211; Blick hinter die Kulissen Teil 2">L´Eroica-Vorbereitung &#8211; Blick hinter die Kulissen Teil 2</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/15/leroica-2008-interview-mit-s-staub-teil-ii/" title="Permanent link to L&#8217;Eroica 2008 – Interview mit S. Staub &#8211; Teil II">L&#8217;Eroica 2008 – Interview mit S. Staub &#8211; Teil II</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2009/09/16/didi-a-senftenberg-exklusiv-fur-irn-berlin-kemper-zuruck/" title="Permanent link to <em><small>Didi A. Senftenberg exklusiv für IRN Berlin:</small></em> Kemper zurück!"><em><small>Didi A. Senftenberg exklusiv für IRN Berlin:</small></em> Kemper zurück!</a>  </li>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-2006-2/" title="LEroica">LEroica</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-2006-2/" title="italienischer gemüsesuppe">italienischer gemüsesuppe</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-2006-2/" title="stempelkarte vorlage">stempelkarte vorlage</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-2006-2/" title="verlorene freundschaft">verlorene freundschaft</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die L`Eroica 2006 (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 09:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menis</dc:creator>
				<category><![CDATA[L`Eroica]]></category>
		<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[- Teil eins - Auch 2006 sollte Gaiole in Chianti wieder zum Mekka des internationalen Radsports werden. Die Veranstalter hatten ihr Möglichstes getan, um für internationale Aufmerksamkeit dieses großen Ereignisses zu sorgen. So wurde sogar Ende August diesen Jahres in einer Nacht- und Nebelaktion, auf der entsprechenden Webpage &#8222;2005&#8220; gegen &#8222;2006&#8220; ausgetauscht. Damit war dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>- Teil eins -</strong></p>
<p>Auch 2006 sollte Gaiole in Chianti wieder zum Mekka des internationalen Radsports werden. Die Veranstalter hatten ihr Möglichstes getan, um für internationale Aufmerksamkeit dieses großen Ereignisses zu sorgen. So wurde sogar Ende August diesen Jahres in einer Nacht- und Nebelaktion, auf der entsprechenden Webpage &#8222;2005&#8220; gegen &#8222;2006&#8220; ausgetauscht. Damit war dem Marketing und der gesamten Projektkommunikation genüge getan und man rechnete mit großem Andrang unterschiedlicher Fahrer aus allen Nationen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/ausweis.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/ausweis.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) ausweis | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) ausweis Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p><span id="more-581"></span></p>
<p>Auch die auf internationalem Paket bekannte und durch viele Mythen, Sagen und Siege bekannte Radsportvereinigung ESK, mit ihrem Stammsitz in Berlin, sollte eine Nationalmannschaft entsenden, die dann im Rahmen dieser hochrangigen Veranstaltung für das Ansehen des deutschen Radsports auf staubigen Pisten kämpfen sollte. Zur Auswahl standen prominente Namen, wie der für Eddy Merckx fahrende ostdeutsche Pistenspezialist Jockelsdorf, oder der russische Hüne Petr Hustinovkov, sogar der Belgische Bergfloh van Ackegrim stand bereit. Letztendlich jedoch wurde nur der westdeutsche Fahrer Dieter Kemper aufgestellt, der seit Jahren durch geschickte Positionskämpfe in schnellen Feldern auffiel und dem eher das wellige Profil lag, als dass er seine stattliche Statur, mit einem Kampfgewicht jenseits der 80kg, über die Riesen der Bergwelt zu schwingen je in der Lage gewesen wäre.</p>
<p>Trotz seiner verheerenden Niederlage des Vorjahres, konnte er seine Mannschaftsleitung durch ein großen Kämpferherz und dem unbedingten Willen das Ansehen des deutschen Radsports auf internationaler Ebene wieder herzustellen, nachhaltig überzeugen. Unmittelbar nach Kempers Nominierung wurden die Verträge mit der Kölner Meisterrahmenschmiede unterzeichnet die dann erneut ihr Topmodell namens RUFA-SPORT zur Verfügung stellten.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/001_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/001_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 001 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 001 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a><br />
(Bilder sind per &#8220;Klick&#8221; zu vergrößern)</p>
<p>Zunächst galt es diejenigen Details zu ändern, die Kemper in der Vergangenheit große Schwierigkeiten bereiteten. Da wäre zunächst die hochmoderne, für Rennen in Niedersachsen bestens geeignete Halfstep-Übersetzung zu nennen. Kemper montierte in enger Abstimmung mit den Konstrukteuren des italienischen Herstellers &#8222;Campagnolo&#8220; eine 177.5mm lange Kurbel aus reißfestem Leichtmetall. Dieses Wunderwerk der Schmiedekunst trieb vorn ein 42er Kettenblatt an, welches im Zusammenspiel mit dem 27er Ritzel des 5-fach abgestuften Getriebes für eine entsprechend leichte Bergübersetzung sorgen sollte.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/002_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/002_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 002 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 002 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Weiterhin wurde der Trinkbehälter von der üblichen Lenkerposition entfernt und griffgünstig am Unterrohr montiert. Dieser Kniff sollte sich im engen Renngeschehen als sinnvoll erweisen, da die Metallflasche so deutlich fester untergebracht werden konnte und der Verlust des Trinkvorrats in der staubigen Hitze der italienischen Sonne einen spürbaren Nachteil für den durstenden Fahrer bedeutet hätte. Weiterhin wurde auf Kempers ausdrücklichen Wunsch ein zweiter Ersatzschlauchreifen am Unterrohr und eine sorgfältig zusammengestellte Werkzeugtasche um Oberrohr befestigt. Nun war das RUFA-SPORT auf alle Eventualitäten vorbereitet und Kemper konnte sich vollends seiner körperlichen Verfassung widmen.</p>
<p>Erst am Freitag vor dem Rennen starteten Material und Mannschaft und machtem sich auf den weiten Weg nach Italien. Mit nur einer Übernachtung in einer vortrefflichen Pension, wenige Kilometer südlich von Innsbruck, wurde die Toskana bei leichter Bewölkung und angenehmen 24Grad Lufttemperatur erreicht.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/003_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/003_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 003 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 003 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Wie auch im letzten Jahr, konnte die reizvolle Landschaft und die seidene Luft, mit ihren unbekannten Aromen, restlos begeistern. Die Verantwortlichen des ESK hatten keine Mühen gescheut und so wurden Kemper und seine Gefährten in einer grandiosen Unterkunft einquartiert. Nur wenige Kilometer von Gaiole entfernt und auf dem Gipfel eines Hügels gelegen, befanden sich drei typisch toskanische Bauernhäuser, die, eingebettet in Olivenhaine, Weinfelder und Feigenbaumgärten, trotz ihres historischen Hintergrunds mit allen Bequemlichkeiten der modernen Baukunst aufzuwarten wussten.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/004_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/004_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 004 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 004 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Die mitgebrachten Kinder konnten sich auf dem großen Areal frei bewegen und nach Herzenslust die zahlreich vorhandenen Eidechsen quälten.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/005_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/005_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 005 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 005 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Für die Entspannung nach dem Rennen war gesorgt; Kemper bestand darauf, dass eine gewisse Lebensqualität auch unter harten Rennbedingungen eingehalten werden konnte.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/006_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/006_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 006 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 006 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Dieses Bild zeigt zunächst unbekannte Früchte, die, nach späteren Angaben der mitreisenden argentinischen Ärztin, Seniora Julia Fuentis, süßlich schmeckten, dann aber mit Lähmungserscheinungen zunächst der Lippen, später der Zunge und schließlich des gesamten Körpers, nicht unerhebliche Nebenwirkungen hatten. Doch als Rennfahrer war Kemper an derartige Umstände längst gewöhnt und steckte sich, in enger Abstimmung mit Seniora Fuentis, einige dieser bunten Perlen in die Trikottaschen, um eventuell auftretende Schmerzen auch unterwegs erfolgreich behandeln zu können.</p>
<p>Doch zurück zum eigentlichen Geschehen: Im Vorfeld der Veranstaltung wurden in Gaiole die Maschinen ehemaliger Helden der Landstraßen ausgestellt; es wurden deren Trikots gezeigt und die Öffentlichkeit konnte die unmenschlichen Anstrengungen der Altvorderen nachvollziehen, die, auch wenn das oft in Vergessenheit gerät, letztendlich den Geist, die Moral und die Kultur des heute existierenden realen Radsports, prägten.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/007_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/007_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 007 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 007 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Kemper überdenkt seine Trinkflaschenmontage, entschließt sich aber doch für die unkonventionelle Anbringung am Unterrohr.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/008_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/008_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 008 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 008 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Trikot der spanischen IDEOR Mannschaft von 1944, in dem viele von Kempers Jugendidolen starteten.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/011_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/011_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 011 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 011 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Giro-Held der vergangen Tage und Idol von heute &#8211; der Mitbegründer der L´Eroica!</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/012_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/012_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 012 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 012 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Nicht nur Moral und Kampfeslust gehörten zu der diesjährigen L`Eroica, sondern auch der Weg in eine breitere Vermarktung deutete sich bereits hier und dort an. Es bleibt zu hoffen, dass diese einmalige Veranstaltung nicht den schnellen Abstieg in die Tiefen des schnöden Mammons nehmen wird, sondern sich seine Einzigartigkeit und Originalität auch für nachfolgende Generationen weiterhin erhalten kann!</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/009_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/009_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 009 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 009 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Bianchi-Renner von 1953 (die Verbindung der Bremszüge über dem Vorbau entzückte Kemper besonders). Fahrräder wie dieses, wechselten für erhebliches Geld den Besitzer. Ein bedenkliche Steigerung der Preise war zu verzeichnen und dem unbedarften Einsteiger konnte es passieren, dass er für ein ordentliches Monatsgehalt einen schweren, lieblos erstellten und nachlässig montierten Renner erhielt, der bereits auf der ersten Ausfahrt die Ohren mit knarrenden Tretlagerkeilen und die Seele mit untauglichen Bremsen verwöhnte.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/010_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/010_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 010 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 010 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Ein weiterer Beweis dafür, dass nur dem Kenner der Kauf eines sinnvollen Objekts gelingen konnte.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/013_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/013_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 013 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 013 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Vor den Augen des Publikums, wurden einzeln die Fahrer aufgerufen und ihnen analog zu den jeweiligen Ergebnissen des Vorjahres die Startnummer überreicht. Zum Dank richtete Dieter Kemper einige lobende Worte an die italienische Öffentlichkeit, in der er sich über die Fairness der italienischen Fußballnationalmannschaft äußerte. </p>
<p>Direkt nach der Fahrerpräsentation zog sich die Mannschaft zurück in ihr Quartier. Noch einmal wurde die Strategie durchgegangen und unterschiedliche Pläne für die nicht vorhersehbaren Rennsituationen diskutiert. </p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/014_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/014_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 014 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 014 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Schließlich widmete man sich ein letztes Mal der optimalen Vorbereitung des Materials: Es wurde die neue Startnummer am RUFA-SPORT befestigt, die Kette sorgfältig geschmiert, die Reifen auf Luftdruck kontrolliert, die Züge nachgestellt und das Lenkkopflager überprüft.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/015_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/015_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 015 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 015 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Besondere Hingabe war beim Fetten der Sitzlederfläche notwendig. Kemper setzte dafür auf die extra für diesen Zweck vom ESK zur Verfügung gestellte und über alle Grenzen hinaus bekannte Schuhwichse namens &#8222;Eule&#8220;. Früh schickte man dann Kemper zu Bett, denn der Start war bereits für 05.15 Uhr angepeilt. Es war der deutschen Mannschaft zu Ohren gekommen, dass die Elite der Italiener bereits zu dieser Zeit Gaiole zu verlassen gedenkt. Da Kempers Orientierungslosigkeit schon mehrfach zu ungünstigen Rennverläufen führte, musste er sich der Ortkenntnis und der schnellen Aufnahmefähigkeit geographischer Gegebenheiten der italienischen Konkurrenten anvertrauen. Kemper nahm sich vor, trotz dieses offensichtlichen Makels, ein entschlossenes und angriffslustiges Gesicht zu ziehen und so von vornherein den ärgsten Widersachern Paroli zu bieten!</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/016_G.jpg"><img class="colorbox-581"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/016_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 016 G | abgelegt unter sonstiges nice things leroica 2 " alt="EISENSCHWEINKADER | Die L`Eroica 2006 (1) 016 G Die L`Eroica 2006 (1)" /></a></p>
<p>Bestens vorbereitet und moralisch vortrefflich eingestellt erschien Kemper dann am Renntag gegen 05.00 Uhr, um sich ein weiteres Mal den Unwägbarkeiten der toskanischen Schotterpisten zu stellen.</p>
<div align="center">
<strong>- Ende Teil eins -</strong>
</div>
<p><strong>Zum zweiten Teil:</strong> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-2006-2/#more-583">KLICK</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Arschgeige auf orangem Orbea mit Triaaufsatz gesucht</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 09:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgend weitere Kennzeichen: Kleiner Modebart (nur das Stück unter der Unterlippe&#8230;), etwa 170cm, schlank, rasiert &#8211; also die Beine jedenfalls, voller obszöner Beleidigungen, auffällig dumm&#8230; Gestern zog mich das Spätsommerwetter auf die Hausstrecke. Ja, es war voll. Also fuhr ich stur mein Tempo. Nachdem sich einer der vielen Anklamper in einem Anfall von unheilbarer Selbstüberschätzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgend weitere Kennzeichen: Kleiner Modebart (nur das Stück unter der Unterlippe&#8230;), etwa 170cm, schlank, rasiert &#8211; also die Beine jedenfalls, voller obszöner Beleidigungen, auffällig dumm&#8230;<br />
<span id="more-549"></span></p>
<p>Gestern zog mich das Spätsommerwetter auf die Hausstrecke. Ja, es war voll. Also fuhr ich stur mein Tempo. Nachdem sich einer der vielen Anklamper in einem Anfall von unheilbarer Selbstüberschätzung zu einem bergauf Überholmanöver der vor uns fahrenden Autos (!) entschloss, kam es etwa 20 Meter weiter und noch auf der Steigung zu einem Vollbremsmanöver aller Beteiligten, bei dem eben dieser elegante Sportsfreund mit seinem Vorderreifen an der vorderen Stossstange des entgegenkommenden Fahrzeugs zum stehen kam. Unglaublich. </p>
<p>Stoisch rollte ich weiter und erreichte wenig später den S-Bahnhof Wannsee. Auf der Höhe der folgenden Kreuzung (rechts ab nach Potsdam) fuhr ich einem Fahrer (siehe Beschreibung oben) auf. Gemeinsam, er vorn, ich hinten, bogen wir bei Rot in den dichten Verkehr ein und ob fehlender Verkehrslücke musste ich seinem Tempo folgen. Gerade als ich nett grüssend vorbei rollen wollte, fing dieses perfide Individuum an mich unflätigst zu beschimpfen.</p>
<p>Offensichtlich hatte ich, seiner Meinung nach, die Absicht, bei 25km/h seinen Windschatten zu nutzen und diesen Irrtum nahm er nun zum Anlass, mir alle in meinem Wortschatz befindlichen Beleidigungen und einige neue, an den Kopf zu werfen. In wilder Rage hämmerte er zusammenhangslose Beschimpfungen heraus und selbst als ich höflich nach der inneren Motivation seiner Worte fragend, ein klärendes Gespäch beginnen wollte, war er nicht zu stoppen.</p>
<p>Verwirrt bog ich rechts ab (Am Großen Wannsee). Doch mich wurmte diese Flegelei und so fuhr ich links, links, und wieder rechts, um mich einige hundert Meter hinter ihm wieder auf die Strasse in Richtung Potsdam einzuordnen. Schliesslich traf ich den Kameraden wieder, rollte neben ihn und fragte ihn, ob er nicht, angesichts meiner milden Stimmung, einige erklärende Worte hervor bringen könne, um zu untermalen, wieso er wohl zu so einfacher Denk- und Handlungsweise tendiere. Ich schwöre, er sagt kein einziges Wort. Nun, auch meine Frage ob seine 500k große Festplatte ausschliesslich mit niederem Vokabular gefüllt sei, brachte mir nur einen Blick der Marke &#8220;Ich ganz, ganz böse und gefährlich&#8221; ein. Durch diesen Blick motiviert schlug ich vor, dass wir gern alle weiteren Fragen per Hand am Strassenrand klären können. </p>
<p>Doch auch diesen liebevoll auf sein Niveau gesenkten Vorschlag nahm er nicht an und so fuhren wir schließlich getrennter Wege. Ja, so ging eine erfrischende Ausfahrt in meinem Heimatrevier zu Ende und ich zweifele wirklich, ob ich zukünftig den Mut habe, mich erneut derartig komprimierter Dummheit auszusetzen. Etwas frustriert&#8230; menis</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gegen den inneren Schweinehund</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/16/gegen-den-inneren-schweinehund/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2005 10:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Zitat OnkelW: Letztens wurde ich bei einer Sportveranstaltung gefragt &#8220;Was veranstaltet der ESK denn diesen Sommer?&#8221;. &#8220;Eigentlich nix&#8221; war meine Antwort. Betrübte Gesichter ließen meine grauen Zellen sofort die Arbeit aufnehmen und ich sagte &#8220;Ich denke mal drüber nach&#8230;&#8221; Hier nun das Ergebnis: Unter der Schirmherrschaft von OnkelW findet am 18. Juni 2005 das erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat OnkelW: <em>Letztens wurde ich bei einer Sportveranstaltung gefragt &#8220;Was veranstaltet der ESK denn diesen Sommer?&#8221;. &#8220;Eigentlich nix&#8221; war meine Antwort. Betrübte Gesichter ließen meine grauen Zellen sofort die Arbeit aufnehmen und ich sagte &#8220;Ich denke mal drüber nach&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Hier nun das Ergebnis:<br />
Unter der Schirmherrschaft von OnkelW findet am 18. Juni 2005<br />
<strong>das erste offene ESK-Einzelzeitfahren </strong>statt. </p>
<p>Treffpunkt: 1000 in Bernau am Bahnhof.<br />
Start: 1100 für den ersten Starter, dann Weitere im Minutenabstand<br />
Strecke: Ein ca. 10 km langer welliger Rundkurs auf Asphalt (und ein paar Pave´s)<span id="more-218"></span></p>
<p>Die drei Schnellsten werden natürlich mit Preisen geehrt (wenn mehr als drei am Start sind).</p>
<p>Die Wahl der Waffe bleibt jedem selbst überlassen (ein Rennrad oder zumindest Straßenbereifung wäre natürlich vorteilhaft).</p>
<p>Wie bei jeder ESK-Veranstaltung steht der Spaß in Vordergrund. Im Anschluss können wir uns in den Biergarten setzen oder noch ne Runde mit dem Rad drehen.</p>
<p>Über zahlreiche Starter (für die Parchim-Starter natürlich Pflicht) und einen Helfer (für die Zeitnahme) würde ich mich sehr freuen!!<br />
OnkelW</p>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion V</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/14/freie-platze-esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/14/freie-platze-esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2005 10:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/14/freie-platze-esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua/</guid>
		<description><![CDATA[von Ackebua Freunde des schnellen Pneus, wenn Ihr dachtet, Ackebua ist seit dem letzten Lehrgang Opfer seiner Theorien geworden, dann liegt Ihr falsch. Heute ist wieder einmal einer dieser verdammten Tage, an denen Ackebua sein gebündeltes Halbwissen an Lernsüchtige weitergeben möchte. Wer den Drang verspürt, eine weitere Stufe auf der langen Leiter der hohen Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Ackebua</em></p>
<p>Freunde des schnellen Pneus,</p>
<p>wenn Ihr dachtet, Ackebua ist seit dem letzten Lehrgang Opfer seiner Theorien geworden, dann liegt Ihr falsch. Heute ist wieder einmal einer dieser verdammten Tage, an denen Ackebua sein gebündeltes Halbwissen an Lernsüchtige weitergeben möchte. Wer den Drang verspürt, eine weitere Stufe auf der langen Leiter der hohen Schule des Zweiradsports zu erklimmen, der sollte heute Abend pünktlich erscheinen. Denn merke:</p>
<p><strong>Vom ESK lernen heißt anklampen lernen &#8211; der Windschatten und seine Spätfolgen</p>
<p></strong><span id="more-212"></span></p>
<p>Ziel der heutigen Übung wird sein, mit allen Mitteln zu versuchen, so spät wie möglich seiner eigenen physischen Erschöpfung zu erliegen. Ich werde dafür verschiedenartige Methoden aufzeigen, die es ermöglichen, sich den Gegner, die Naturgewalten und das eigene Sportgerät als Mittel zum Zweck zu Nutze zu machen.</p>
<p>Wir werden wie gewohnt Berlin in nördlicher Richtung verlassen und für ca. 3 ½ Stunden durch den Dienstagabend rollen. In disziplinierter Formation wird jeder Partizipant mehrmals die Möglichkeit bekommen, die Wirkung von Gegenwind am eigenen Körper zu studieren. Im Gegenzug hierzu sollte der Übende dann innerhalb des geschlossenen Feldes die entsprechenden Unterschiede im Windschatten selbständig erkennen und erklären können. Diese Versuchsreihe ist nach Beendigung in einem Protokoll nebst Diagrammauswertung zu analysieren und mir schlußendlich auszuhändigen.</p>
<p>Wann: 1800<br />
Wo: Eichen- / Dietzgenstr. In Pankow<br />
Was: 3 ½ h oder 120 Km</p>
<p>Hinweis:<br />
<em>Sehr erfahrene oder bereits gut ausgebildete Zweiradpiloten führen heute Hilfsmittel für den Betrieb des Fahrzeuges im Zeitfahreinsatz mit!</em></p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/01/esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua-lektion-iii/" title="Permanent link to ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion III">ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion III</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/07/28/eilmeldung-fruehzeitiges-saison-aus-fuer-ackebua/" title="Permanent link to +++ Eilmeldung: Frühzeitiges Saison-Aus für Ackebua +++">+++ Eilmeldung: Frühzeitiges Saison-Aus für Ackebua +++</a>  </li>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
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		<item>
		<title>ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Nautilus. Lektion IV</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/09/esk-fahrpraxis-seminar-mit-nautilus-lektion-iv/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2005 10:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[von Ackebua Nächste Woche haben wir die unglaubliche Ehre einen ganz besonderen Gastdozenten begrüßen zu dürfen. Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut und Herrn Prof.Dr.Dr.hc. Uwe Varenkamp davon überzeugen können uns nächste Woche Die Varenkampschen Prinzipien in Theorie und Praxis aus erster Hand näher zu bringen. Der Lehrplan sieht vor, in einem bis zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Ackebua</em></p>
<p>Nächste Woche haben wir die unglaubliche Ehre einen ganz besonderen Gastdozenten begrüßen zu dürfen. Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut und Herrn Prof.Dr.Dr.hc. Uwe Varenkamp davon überzeugen können uns nächste Woche </p>
<p><strong>Die Varenkampschen Prinzipien in Theorie und Praxis</strong></p>
<p>aus erster Hand näher zu bringen.<span id="more-216"></span></p>
<p>Der Lehrplan sieht vor, in einem bis zu dreistündigen Dauerseminar zunächst das erste Varenkampsche Prinzip, &#8220;Die Kette sollte immer auf Spannung gehalten werden um eine möglichst hohe Dauerfahrgeschwindigkeit zu erreichen&#8221; praktisch anzuwenden. Hiebei steht sowohl die gruppendynamische Umsetzung als auch die Überprüfung der individuellen Maximalbelastung im Vordergrund. </p>
<p>Nicht auser acht gelassen wird dabei natürlich auch der Effekt der psychologischen Kriegsführung gegen potentielle Gegner: Ein kleiner Exkurs wird darauf eingehen, wie man obwohl der Pulsschlag kurz davor ist einem die Rübe platzen zu lassen, die Lunge bereits brennt und die Beine schwer wie Blei sind, der Gegner trotzdem noch mit einem lockeren Grinsen überholt werden kann und vor allem wie man in dieser Situation noch ein freundliches Liedchen trällernd dem nun ins bodenlose demoralisierten Gegner eine fröhliche Kommunikation aufzwängt. Der hochverehrte Gastdozent wird uns praktisch veranschaulichen, dass dieses riskante Manöver nur zum finalen Abschluß kommt, wenn man diese Konversation dann auchnoch mit einem kurzen &#8220;Tschuldigung, ich muß weiter&#8221; beendet und sich im Anschluß natürlich der Nase nach entfernt. </p>
<p>Dieser pratische Teil der Lehrveranstaltung hält zum Ende hin noch ein besonderes Schmakerl bereit. Die letzten Kilometer werden der Überprüfung der neuesten Varenkampschen Theorie &#8220;Schnell ist man nur, wenn die Bäume sich nach außen biegen&#8221; gewidmet. Sollten wir es schaffen, auch diese Theorie in der Praxis zu bestätigen, so wird natürlich auch diese sofort zum Prinzip erhoben. Vielleicht verdienen wir uns damit eine Erwähnung im Vorwort des nächsten geplanten Bestseller des Dozenten &#8220;Die elitäre Berliner MTB-Szene und ihre taktisch/strategische Ausbildung auf schmalen Reifen&#8221;.</p>
<p>Nach Abschluß des praktischen Teils wird Prof.Dr.Dr.hc. Varenkamp natürlich noch den theoretischen Teil übernehmen. Wir werden also aus erster Hand alles über die neuesten Theorien der MbFW* erfahren. Da dieses Seminar entgegen den wissenschaftlichen Gepflogenheiten eher unter dem Motto &#8220;aus der Praxis für die Praxis&#8221;steht, wird sich der Dozent unauffällig unter die Teilnehmer mischen und zu Einzelgesprächen zur Verfügung stehen. Natürlich wird jeder Teilnehmer hierbei die Chance kriegen unter professioneller Anleitung die vorher restlos gelehrten Mineralienspeicher wieder ausreichend zu versorgen. Der Seminarraum für diesen Teil der Veranstaltung wird noch rechtzeitig am Schwarzen Brett ausgehängt. </p>
<p>Aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage, können leider nur begrenzt Teilnehmer akzeptiert werden. Das Auswahlprinzip sieht vor, zunächst die Meldungen der &#8220;Kaderathleten&#8221; (um der schleichenden Spaltung der Truppenteile vorzubeugen egal ob Ost oder West) zu berücksichtigen. Grundvoraussetzung ist natürlich wie immer bei dieser Seminarreihe, das mitführen eines geeigneten Straßenrades, die Beherrschung der ShzfRsuT sowie der gestärkte Wille die eigenen Grenzen auszuloten.</p>
<p>Wann: Donnerstag 9.6.2005 18:00Uhr<br />
Wo: Mahlow südlich von Berlin (genaue Adresse folgt)<br />
ÖPNV: S2 bis Mahlow</p>
<p>Schönes Wochenende und natürlich ein fröhliches &#8220;Kette rechts&#8221; (oder auch extra für den Seminarleiter ein nettes &#8220;wer zum entleeren der mitgeführten Urinbehältnisse anhalten muß hat nur zuwenig transpiriert und ist folgerichtig einfach zu langsam gefahren&#8221;)</p>
<p>*MbFW = Muskelbetriebenenfahrzeugwissenschaften</p>
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		<title>ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion III</title>
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		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/01/esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua-lektion-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2005 10:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[von Ackebua Wie gewohnt wird Euch Ackebua auch in dieser Woche wieder mit einer seiner äußerst begehrten Lehrverantsaltungen verwöhnen. Aufgepaßt, es wird spannend, denn das Motto der knapp 3,5stündigen Unterweisung lautet: Wer unter 30 fährt, fliegt raus &#8211; entspannendes Kilometerfressen durch den lauen Abend Sinn und Zweck dieser sicher im Allgemeinen recht unbeliebten Übung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Ackebua</em></p>
<p>Wie gewohnt wird Euch Ackebua auch in dieser Woche wieder mit einer seiner äußerst begehrten Lehrverantsaltungen verwöhnen. Aufgepaßt, es wird spannend, denn das Motto der knapp 3,5stündigen Unterweisung lautet:</p>
<p><strong>Wer unter 30 fährt, fliegt raus &#8211; entspannendes Kilometerfressen durch den lauen Abend</strong></p>
<p>Sinn und Zweck dieser sicher im Allgemeinen recht unbeliebten Übung ist es, mehrere Stunden mit mehr als Schrittgeschwindigkeit auf der Sitzschale zu verbringen, ohne dabei Atemnot zu erleiden. Dieses Vorgehen dürfte jedem Geübten aus den ähnlich gearteten sogenannten ESK-A- oder Jockel-Touren bekannt vorkommen, nur daß man dort eine gewisse umgebungsbedingte Verschmutzung von Mensch, Zwirn und Maschine in Kauf nehmen muß. Aber keine Angst, ich habe eigens dafür hervorragendes Terrain vorbereitet.<span id="more-215"></span></p>
<p>Und so sieht der Stundenplan aus:<br />
Nach erfolgter Begrüßung und Schutzunterweisung durch Ackebua wird sich die Seminargruppe zur Erwärmung locker nordwärts bewegen und dabei das letzte Mal die Gelegenheit haben, neueste Nachrichten aus aller Welt auszutauschen. Hinter Mühlenbeck wird rechts weggebrochen und das Tempo entsprechend der dieswöchigen Vorgabe etwas weiter höher eingeregelt. Im geschlossenen und hoffentlich schweigsamen Gruppenverband wird Schönwalde und Bernau angefahren, dann ein seichter Linksbogen beschrieben und durch die Gehöfte Wandlitz (eventuell nehmen wir auch die attraktivere Strecke über Ützdorf) und Schmachtenhagen flaniert, bis schließlich kurz vor Oranienburg wieder ein scharfer Linkshaken gestochen wird. Weiter führt uns die Route dann über Lehnitz nach Summt bis zurück nach Mühlenbeck, von wo aus es nur noch ein Katzensprung bis zum Zielort Berlin-Pankow ist.</p>
<p>Der Übende wird die Erfahrung machen, was es heißt, eine Kohle mehr aufzulegen, ohne jedoch die Klatsche zu kriegen. Basierend auf den vorangegangenen beiden Seminartagen erlangt er allmählich eine gewisse körperliche Verfassung, die es ihm ermöglicht, bei einer der am Wochenende ausgetragenen A- oder Jockel-Touren auch mal einen auf dicke Tasche zu machen und die eine oder andere Tempoverschärfung zu provozieren. (Achtung: Ackebua möchte sich an dieser Stelle jedoch von jeglicher Gewährleistung heirfür distanzieren!)</p>
<p>Voraussetzungen für ein erfolgreiches Absolvieren:<br />
Jeder Teilnehmer traut sich zu, über einen längeren Zeitraum (sagen wir so 3-4 Jahre) auch mal 40 Stuckies zu treten. Desweiteren ist er in der Lage, sich diszipliniert und rücksichtsvoll im geschlossenen Gruppenverband zu bewegen, ohne sich und andere Seminarteilnehmer zu gefährden. Die Zeichensprache gemäß SHzfRsuT* ist ihm geläufig, er übernimmt ohne Murren auch die Verantwortung vorn im Wind. Entsprechende schwarze Schafe, die sich dennoch in der Übungsgruppe befinden, werden durch Ackebua enttarnt und bekommen fett aufs Maul. Außerdem werden ihnen durch die anderen Teilnehmer die Hodensäcke aufgetrennt, mit Chili-Sauce befüllt und durch Überaschungsgast J-CooP mit Heißkleber wieder geschlossen.</p>
<p>Für die erfolgreiche Exerzierung dieser Maßnahme sind unbedingt Straßenräder mitzuführen!</p>
<p>Wann: Mittwoch 01.06., 1730<br />
Wo: Kreuzung Dietzgen- / Eichenstr.<br />
ÖPNV: Interessenten, die mittels öffentlicher Verkehrsmittel anreisen, werden ab U/S-Pankow oder S-Schönholz gelotst. Bitte in diesem Fall unbedingt hier melden!</p>
<p>Seid pünktlich und kommt zahlreich, Ackebua erwartet Euch!</p>
<p>* (Symbolisierte Handzeichen für Radsportler und Triathleten)</p>
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		<title>ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion II</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/31/214/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2005 10:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[von Ackebua Die neue Woche ist noch jung, und es darf sich bereits jetzt schon wieder auf eine ausführliche Unterweisung in der hohen Schule des Zweiradsports gefreut werden. Das Motto der morgigen Lehrveranstaltung lautet: Sprinten bis der Arzt kommt &#8211; Kurzreisen mit Puls 200 Der Exkurs &#8211; idealerweise für fortgeschrittene und ambitionierte Asphaltpiloten &#8211; bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Ackebua</em></p>
<p>Die neue Woche ist noch jung, und es darf sich bereits jetzt schon wieder auf eine ausführliche Unterweisung in der hohen Schule des Zweiradsports gefreut werden. Das Motto der morgigen Lehrveranstaltung lautet:</p>
<p><strong>Sprinten bis der Arzt kommt &#8211; Kurzreisen mit Puls 200</strong></p>
<p>Der Exkurs &#8211; idealerweise für fortgeschrittene und ambitionierte Asphaltpiloten &#8211; bietet unter anderem die Möglichkeit, sich unter Anleitung und Beaufsichtigung jenseits der 50Km/h-Marke zu bewegen und dabei seinem Herzen einen flotteren Tanzschritt unterzujubeln.<br />
<span id="more-214"></span></p>
<p>Ähnlich wie in der letzten Woche wird nach einer kurzen theoretischen Einführung der Stadt der Rücken gekehrt und vorwiegend gerade Alleenverläufe anvisiert. Die Doppelstunde sollte von jedem Teilnehmer genutzt werden, um in regelmäßigen Abständen seinen ganzen angestauten Frust herauszutrampeln. Um sich ideal für die Belastungen zu motivieren, denkt der Übende beispielsweise an die schnatternde Ehefrau oder die quäkenden Kinderchen, an den mit Potenzproblemen behafteten Vorgesetzten oder etwa an den pennenden rentenbeziehenden Verkehrsteilnehmer. Mit diesem psychologischen Potpourri an geladener Spannung beschleunigt die Seminargruppe gemeinsam mehrmals auf ungefähr 290 Km/h &#8211; immer unter Beachtung der geltenden Straßenverkehrsordnung.</p>
<p>Wie gewohnt sollte jeder Teilnehmer im Besitz eines Straßenrades sein und dieses auch mit sich führen. Als Ersatz kann ebenfalls ein entsprechend präpariertes MTB herhalten, wobei die zu erzielende Freude damit nicht sehr üppig ausfallen wird.</p>
<p>Wann: Dienstag / 24.05., 1800<br />
Wo: Kreuzung Dietzgenstr. / Eichenstr.</p>
<p>Ackebua wird Euch erwarten, also kommt zahlreich.</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/09/esk-fahrpraxis-seminar-mit-nautilus-lektion-iv/" title="Permanent link to ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Nautilus. Lektion IV">ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Nautilus. Lektion IV</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/11/07/ksgc-1-lauf-12-november-2005/" title="Permanent link to KSGC 1. Lauf 12.  November 2005">KSGC 1. Lauf 12.  November 2005</a>  </li>
</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion I</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/17/esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua-lektion-i/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2005 10:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[von Ackebua Kurzentschlossene und Interessierte! Für das heutige Fahrpraxis-Seminar Mach mit, mach&#8217;s nach, aber mach&#8217;s nicht besser &#8211; Tips und Tricks von und mit Ackebua stehen noch einige freie Plätze zur Verfügung. In einem etwa 2 1/2-stündigen Praxiskurs werden Methoden und Mittel zur Steigerung der Tempohärte sowie zur Erlangung genereller physischer Leistungsfähigkeit auf dem Zweirad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Ackebua</em></p>
<p>Kurzentschlossene und Interessierte!</p>
<p>Für das heutige Fahrpraxis-Seminar</p>
<p><strong>Mach mit, mach&#8217;s nach, aber mach&#8217;s nicht besser &#8211; Tips und Tricks von und mit Ackebua</strong></p>
<p>stehen noch einige freie Plätze zur Verfügung. In einem etwa 2 1/2-stündigen Praxiskurs werden Methoden und Mittel zur Steigerung der Tempohärte sowie zur Erlangung genereller physischer Leistungsfähigkeit auf dem Zweirad vermittelt.<br />
Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Rahmenprogramm, das von ruhiger Erwärmungsfahrt untermalt wird, gilt es, mehrere, etwa 10-minütige Belastungszyklen mit Pulswerten jenseits von gut und böse zu absolvieren.<br />
<span id="more-213"></span></p>
<p>Teilnehmern, die den Kurs mit Bravour meistern, winkt zum Abschluß ein persönliches analytisches Gespräch mit Ackebua, in dem auch individuelle bzw. intime Fragen gestellt werden können. Desweiteren erhält jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich durch Ackebua persönlich zur Mecklenburg-Rundfahrt überreden zu lassen.</p>
<p>Los geht es 1800 an der Kreuzung Dietzgen-/Eichenstraße. Die nächsten ÖPNV-Anschlußpunkte sind nur etwa 8-10 min entfernt. Kraftfahrzeuge können auch direkt am Gründstück Eichentr. 8 sicher abgestellt werden. Straßentaugliche Sportgeräte sind für die Teilnahme erforderlich. Idealerweise führt der Teilnehmer ein Rennrad mit sich.</p>
<p>Ich freue mich auf rege Teilnahme.</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/01/esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua-lektion-iii/" title="Permanent link to ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion III">ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion III</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/14/freie-platze-esk-fahrpraxis-seminar-mit-ackebua/" title="Permanent link to ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion V">ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Ackebua. Lektion V</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/06/09/esk-fahrpraxis-seminar-mit-nautilus-lektion-iv/" title="Permanent link to ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Nautilus. Lektion IV">ESK-Fahrpraxis-Seminar mit Nautilus. Lektion IV</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/07/28/eilmeldung-fruehzeitiges-saison-aus-fuer-ackebua/" title="Permanent link to +++ Eilmeldung: Frühzeitiges Saison-Aus für Ackebua +++">+++ Eilmeldung: Frühzeitiges Saison-Aus für Ackebua +++</a>  </li>
</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Skurriles von der Küste: Sissy</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/10/kaderbikes-madbull-sissy/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/10/kaderbikes-madbull-sissy/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 May 2005 15:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>madbull</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/10/kaderbikes-madbull-sissy/</guid>
		<description><![CDATA[Es geht auch mal GANZ anders &#8211; wie dieses Bike des Kaders madbull (ESK Sektion Nord) nur allzu deutlich zeigt&#8230; Name Sissy Geburtstag ca. 1991 Rahmen Trek 930 Singletrack RH 43/46 (True Temper OX Comp II Cro-Moly Double-Butted Made In The USA &#8211; in Muffen gelötet) Gabel Tange Struts Cro-Moly Steuersatz Cane Creek C2 Innenlager [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auch mal GANZ anders &#8211; wie dieses Bike des Kaders madbull (ESK Sektion Nord) nur allzu deutlich zeigt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/imgarchive/bf_madbull/Sissy_gross.jpg"><img class="colorbox-187"  src="http://www.eisenschweinkader.org/imgarchive/bf_madbull/Sissy_klein.jpg" width="450" height="312" title="Sissy" alt="EISENSCHWEINKADER | Skurriles von der Küste: Sissy Sissy klein Skurriles von der Küste: Sissy"  /></a></p>
<dl>
<dt>Name</dt>
<dd>Sissy</dd>
<dt>Geburtstag</dt>
<dd>ca. 1991</dd>
<dt>Rahmen</dt>
<dd>Trek 930 Singletrack RH 43/46 (True Temper OX Comp II Cro-Moly Double-Butted Made In The USA &#8211; in Muffen gelötet)</dd>
<dt>Gabel</dt>
<dd>Tange Struts Cro-Moly</dd>
<dt>Steuersatz</dt>
<dd>Cane Creek C2</dd>
<dt>Innenlager</dt>
<dd>Shimano BB-UN 72</dd>
<dt>Kurbel</dt>
<dd>Race Face Turbine LP 4-Kant mit Blutrille</dd>
<dt>Kettenblatt</dt>
<dd>Syncros Hardcore 38T</dd>
<dt>Pedale</dt>
<dd>LOOK 4&#215;4</dd>
<dt>Kette</dt>
<dd>SRAM PC-48</dd>
<dt>Sattelstütze</dt>
<dd>Shimano XTR Cro-Moly</dd>
<dt>Sattelschnellspanner</dt>
<dd>Salsa Flip-Lock</dd>
<dt>Sattel</dt>
<dd>Selle Italia Flite</dd>
<dt>Vorbau</dt>
<dd>Syntace Superforce 90mm 6°</dd>
<dt>Aheadkappe</dt>
<dd>Syntace</dd>
<dt>Lenker</dt>
<dd>Syntace Vector 660mm 12°</dd>
<dt>Griffe</dt>
<dd>Storck</dd>
<dt>Bremse</dt>
<dd>Magura HS33 mit Stahlflexleitung und grauen Belägen und Standard-Booster</dd>
<dt>Vorderradnabe</dt>
<dd>Phil Wood KISS-Off QR 32h mit Campagnolo Record Schnellspanner</dd>
<dt>Hinterradnabe</dt>
<dd>Phil Wood KISS-Off Bolt-On 32h Flip-Flop Fixed/Freewheel mit Phil Wood Stainless Steel Lockring</dd>
<dt>Felgen</dt>
<dd>Mavic XC 717 (&#8217;05) 32h</dd>
<dt>Speichen</dt>
<dd>DT Competition</dd>
<dt>Ritzel</dt>
<dd>Shimano Dura-Ace Track 16T und White Industries ENO Freewheel 16T</dd>
<dt>Schläuche</dt>
<dd>Schwalbe X-Light</dd>
<dt>Reifen</dt>
<dd>Schwalbe Big Jim Light</dd>
<dt>Flaschenhalter</dt>
<dd>2 x Topeak</dd>
<dt>Besonderheiten</dt>
<dd>PAUL USA Dropouts (horizontale Ausfallenden, nachträglich eingelötet)</dd>
<dt>Gewicht</dt>
<dd>ca. 9,9 kg</dd>
</dl>
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		</item>
		<item>
		<title>Tin Lizzy</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/04/07/tin-lizzy/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2005 20:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich mein 2000er CD F700 vorstellen und wie es sich im Laufe der Zeit verändert hat. Im Februar 2001 suchte ich ein neues Rad und war damals eigentlich auf ein Focus Black Forrest eingeschworen, als ich das Cannondale bei Rad-Art in Gotha stehen sah: 1 Jahr alt, etwas ungepflegt aber technisch in Ordnung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich mein 2000er CD F700 vorstellen und wie es sich im Laufe der Zeit verändert hat.</p>
<p>Im Februar 2001 suchte ich ein neues Rad und war damals eigentlich auf ein Focus Black Forrest eingeschworen, als ich das Cannondale bei Rad-Art in Gotha stehen sah: 1 Jahr alt, etwas ungepflegt aber technisch in Ordnung. Es wog damals (ohne Wzg-Tasche und Flasche) etwa 12,5kg. 2300 DM. Ich konnte nicht wiederstehen.</p>
<p>Hier auf einer meiner ersten Touren:<br />
Coda-LRS, STX/XT-Schaltung, Bremsmix aus Clara2000 und HS11:<br />
<img class="colorbox-172"  src="http://www3.mtb-news.de/fotos/data/4551/medium/Lizzy2001.jpg" width="450" height="337" alt="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2001 Tin Lizzy"  title="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2001 | abgelegt unter sonstiges " /><br />
<span id="more-172"></span></p>
<p>Ein Jahr später war die HS11 einer Clara01 gewichen und grüne Wildgripper aufgezogen. Die Fatty war bei 88+ gewesen und fuhr sich seitdem erstklassik. Den Flite hatte ich leider geschrottet und vorerst einen X0 montiert:</p>
<p><img class="colorbox-172"  src="http://www3.mtb-news.de/fotos/data/4551/medium/Lizzy2002.jpg" width="450" height="337" alt="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2002 Tin Lizzy"  title="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2002 | abgelegt unter sonstiges " /></p>
<p>2003 habe ich angefangen das F700, welches ich liebevoll &#8220;Tin Lizzy&#8221; (Blechliesel) getauft hatte etwas abzuspecken: AmClassic LRS, FSA-Carbon Innenlager, TA-Kettenblätter, etc.<br />
Mit etwa 11,2kg wurde die Lizzy schon spritziger.</p>
<p><img class="colorbox-172"  src="http://www3.mtb-news.de/fotos/data/4551/medium/Lizzy2003.jpg" width="450" height="300" alt="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2003 Tin Lizzy"  title="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2003 | abgelegt unter sonstiges " /></p>
<p>So habe ich es weitergetrieben, wobei ich den Charakter des alten CAAD3 nicht verfälschen wollte. Deshalb bleiben vorerst auch die alten Claras (beide 2000) dran. Auf Rikmans Anregung hin, hab ich die Barends abgesägt.<br />
Hier und da wurde noch ein bischen verbessert und erleichtert. Gore-Züge, XT-Umwerfer usw., Carbonlenker und -kurbeln, ein XTR-Schaltwerk sowie ein SLR-TransAm (der sich bequemer fährt als er aussieht) haben nochmal gut ein halbes kg gespart. Viel bleibt wohl nicht mehr, wenn ich nicht Stabilität und Zuverlässigkeit verlieren will. Vielleicht mal eine Carbon Sattelstütze, wenn sie nicht zu modern aussieht. ;)</p>
<p>Das letzte Bild zeigt die Tin Lizzy am vorigen WE:</p>
<p><img class="colorbox-172"  src="http://www3.mtb-news.de/fotos/data/4551/medium/Lizzy2005.jpg"" width="450" height="337" alt="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2005 Tin Lizzy"  title="EISENSCHWEINKADER | Tin Lizzy Lizzy2005 | abgelegt unter sonstiges " /></p>
<p>Die Menschen werden älter, Fahrräder auch. Manchmal werden sie sogar besser (die Fahrräder). ;)</p>
<p>Grüße und weiterhin viel Spaß beim basteln,<br />
sketcher</p>
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