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	<title>EISENSCHWEINKADER &#187; Kategorie: rob in Südamerika</title>
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		<title>Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile</title>
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		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/31/598/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 20:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein letztes, kurzes, aber zahlreich bebilderstes Hallo aus Suedamerika. Morgen gen Mittag werde ich zum Flughafen aufbrechen, um in Richtung Berlin zu starten und am 2.11. dort auch anzukommen. Ich mag jetzt garnicht allzuviel Worte verlieren und lasse stattdessen die Bilder sprechen&#8230; Blicke vom abendlichen Balkon: Gepflegtes Abhaengen morgens um 10 nachm Club Das Naturkundemuseum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein letztes, kurzes, aber zahlreich bebilderstes Hallo aus Suedamerika. Morgen gen Mittag werde ich zum Flughafen aufbrechen, um in Richtung Berlin zu starten und am 2.11. dort auch anzukommen. Ich mag jetzt garnicht allzuviel Worte verlieren und lasse stattdessen die Bilder sprechen&#8230;</p>
<p>Blicke vom abendlichen Balkon:<br />
<img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0241.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0241.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0241.sized | abgelegt unter rob " /><span id="more-598"></span></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0373.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0373.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0373.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0295.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0295.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0295.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Gepflegtes Abhaengen morgens um 10 nachm Club</p>
<p>Das Naturkundemuseum von La Plata (eine Stunde ausserhlab von BsAs):<br />
<img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0378.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0378.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0378.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0390.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0390.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0390.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0392.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0392.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0392.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0396.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0396.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0396.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album70/RIMG0410.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0410.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0410.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Das Rathaus von La Plata</p>
<p><strong>Mendoza</strong></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0001_001.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0001 001.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0001 001.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Der Pool unserer Bleibe in Mendoza (Springend: Nico)</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0035.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0035.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0035.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Lecker Asado (Grillend: Joern)</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0144.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0144.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0144.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Weinguttour mit dem Rad</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0087.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0087.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0087.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Leider nicht unser Weinkeller</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0110.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0110.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0110.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Ein kuehler, milder Rosé ist bei der Hitze optimal</p>
<p>Am Denkmal ueber den Krieg gegen Chile in den Anden:<br />
<img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0170.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0170.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0170.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0191.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0191.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0191.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0192.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0192.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0192.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Nico holt Nachschlag</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0208.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0208.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0208.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Weisswurst, Suesser Senf und Weizenbier&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0206.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0206.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0206.sized | abgelegt unter rob " /><br />
&#8230;ein Hoch auf die &#8220;Deutsche Ecke&#8221; im Jumbo-Supermarkt von Mendoza (Ben, Nico, Joern) </p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album72/RIMG0223.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0223.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0223.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Den mendociner Tafelwein gibts in handlichen 5L-Flaschen</p>
<p><strong>Santiago de Chile</strong></p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album73/RIMG0240.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0240.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0240.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Am Grenzuebergang nach Chile, nach durchgefeierter Nacht</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album73/RIMG0259.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0259.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0259.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Blick auf Santiago und die Anden</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album73/RIMG0263.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0263.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0263.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Fahrraeder gibts, die gibts nich&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album73/RIMG0266.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0266.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0266.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Palmen, so hoch wie Hochhaeuser</p>
<p><img class="colorbox-598"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album73/RIMG0268.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0268.sized Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile RIMG0268.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Hinauf zum Cerro Santa Lucia</p>
<p>Das wars fuers erste. <a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/rob">Hier</a> gibts noch ganz ganz viele andere Bilderchen.<br />
Bis bald in Berlin oder sonstwo.</p>
<p>Robert</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/07/19/wer-ist-schon-tubus/" title="Permanent link to Wer ist schon Tubus?">Wer ist schon Tubus?</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/04/10/bildergeschichte-ostermontag-oder-die-leiden-des-johannes/" title="Permanent link to Bildergeschichte Ostermontag oder &#8220;Die Leiden des Johannes&#8221;">Bildergeschichte Ostermontag oder &#8220;Die Leiden des Johannes&#8221;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/01/26/sfdw-auf-hessisch/" title="Permanent link to SfdW auf hessisch.">SfdW auf hessisch.</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/03/28/sfdw-1642-zu-francofordia/" title="Permanent link to SfdW 1642 zu Francofordia">SfdW 1642 zu Francofordia</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2009/02/14/scheibenbremsaufnahme-basteln/" title="Permanent link to Scheibenbremsaufnahme basteln">Scheibenbremsaufnahme basteln</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/04/21/was-vom-abend-uebrig-blieb/" title="Permanent link to Was vom Abend übrig blieb&#8230;">Was vom Abend übrig blieb&#8230;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/05/buenos-aires-bilder-buch/" title="Permanent link to Buenos Aires Bilder Buch">Buenos Aires Bilder Buch</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/03/12/kleine-berge-mit-grossen-wolken/" title="Permanent link to Kleine Berge mit großen Wolken">Kleine Berge mit großen Wolken</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/05/13/freitag/" title="Permanent link to &#8220;Frei&#8221;tag">&#8220;Frei&#8221;tag</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/08/mal-was-anderes/" title="Permanent link to Mal was Anderes&#8230;">Mal was Anderes&#8230;</a>  </li>
</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/31/598/" title="schippenbilder">schippenbilder</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buenos Aires Bilder Buch</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 19:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es halt wie Urlaub. Und ansich garnicht so sehr anders, als wenn man sich zu Hause eine Auszeit nimmt. Die Tage vergehen mit Lesen, Einkaeufe taetigen, Kino, Disko, Ausschlafen, Rumquatschen &#8211; nur halt in komplett anderer Umgebung und Atmosphaere. Buenos Aires, mit seiner Architektur, seiner Unruhe, seinen Menschen, arm und reich auf kleinstem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0121.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0121.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0121.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nun ist es halt wie Urlaub. Und ansich garnicht so sehr anders, als wenn man sich zu Hause eine Auszeit nimmt. Die Tage vergehen mit Lesen, Einkaeufe taetigen, Kino, Disko, Ausschlafen, Rumquatschen &#8211; nur halt in komplett anderer Umgebung und Atmosphaere. Buenos Aires, mit seiner Architektur, seiner Unruhe, seinen Menschen, arm und reich auf kleinstem Raum, seinen Vergnuegungen, eine Stadt der Gegensaetze und Extreme. Es ist faszinierend und abschrenkend zugleich. Einerseits wird man der ungebremsten Lautstaerke in den Strassen und der Fuelle allerorts (auf Gehwegen, in Bahnen und Bussen) recht bald ueberdruessig. Andererseits macht es auch Spass, sich darin zu verlieren oder mitreissen zu lassen.<span id="more-576"></span></p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0109.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0109.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0109.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Costanera Sur &#8211; Stille und Guen unweit von Unruhe und Beton</p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0112.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0112.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0112.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Ein Containerschiff auf dem Weg zum Hafen</p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0115.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0115.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0115.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Bei Sonnenuntergang auf dem Steeg des Fischerei-Clubs am Rio de la Plata &#8211; Zutritt nur fuer Mitglieder ;)</p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0125.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0125.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0125.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Grillen (Asado) auf dem Dach des Hostels</p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0136.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0136.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0136.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Kunst- und Designausstellung in Recoletta</p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0137.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0137.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0137.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Entspannung draussen und bei Musik</p>
<p>An den letzten Tagen war auch wieder das alljaehrliche, deutsche Filmwochenende mit vielen Filmen, die bei uns in den letzten Monaten liefen. Am Montag hab ich mit den anderen ausm Hostel (Lena, Franzi, Matze) &#8220;¡Hay qué ser duro!&#8221; gesehen, zu deutsch &#8220;Knallhart&#8221;, der Neukoellnfilm von Deltef Buck. Gestern kam u.a. noch &#8220;Das Leben der anderen&#8221;, da konnte ich aber nicht hin, weil ich mit Nico aufm Konzert von NoFX war. Punkrock vom Feinsten, musikalisch nicht der Bringer, aber es ging halt unglaublich ab. 1000 Argentinier die total freidrehen sorgen schon fuer ne ordentliche Stimmung. Es war so unglaublich eng, so unglaublich voll und trotzdem so unglaublich beweglich. Binnen Minuten wurde man zigmal kreuz und quer durch die Konzerthalle bewegt &#8211; anderthalb Stunden reinster Kampf.<br />
Wenigstens mal eine Abwechslung zu den normalen, meist stillosen Diskos, mit langweiligem Publikum und oft mehr als schlechter Musik (ausser man ist doll betrunken). </p>
<p>Und vor drei Tagen bin ich in die kleine Kammer der neuen Wohnung von Sabri (Chilenin), Joey (Suedafrikanerin), Joern und Nico (Ilmenau) gezogen. Jeder Blick aus dem Fenster laesst einen Schaudern. 14. Stock, zwischen den Daechern und den Wolken von Buenos Aires. Heute abend ist Einweihungsparty.</p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0146.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0146.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0146.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Blick vom Balkon</p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0141.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0141.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0141.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Der Sonnenschirm ist fuer das Dach gedacht. Ein Planschbecken wollen wir auch noch kaufen&#8230; </p>
<p><img class="colorbox-576"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0145.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0145.sized Buenos Aires Bilder Buch" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Buenos Aires Bilder Buch RIMG0145.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Joern und Nico im Wohnzimmer</p>
<p>Noch mehr Bilder gibts <a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album64?page=1">hier</a>.</p>
<p>Mein Rueckflug geht uebrigens am 1.11., einen Tag spaeter bin ich wieder in Berlin. Mein Zimmer in der Oderstrasse ist dann zwar trotzdem erstmal bis Mitte oder Ende Dezember zwischenvermietet, aber es wird sich schon etwas anderes auftun. Das Leben geht weiter.<br />
Habts schoen und alles Gute, Robert</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/09/22/561/" title="Permanent link to Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien">Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/31/598/" title="Permanent link to Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile">Eine letzte Schippe Bilder aus Argentinien und Chile</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/07/19/wer-ist-schon-tubus/" title="Permanent link to Wer ist schon Tubus?">Wer ist schon Tubus?</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/04/10/bildergeschichte-ostermontag-oder-die-leiden-des-johannes/" title="Permanent link to Bildergeschichte Ostermontag oder &#8220;Die Leiden des Johannes&#8221;">Bildergeschichte Ostermontag oder &#8220;Die Leiden des Johannes&#8221;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/01/26/sfdw-auf-hessisch/" title="Permanent link to SfdW auf hessisch.">SfdW auf hessisch.</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/09/29/abbruch/" title="Permanent link to Abbruch">Abbruch</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/03/12/kleine-berge-mit-grossen-wolken/" title="Permanent link to Kleine Berge mit großen Wolken">Kleine Berge mit großen Wolken</a>  </li>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		<title>Abbruch</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Sep 2006 15:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[So Leute, nicht erschrecken, hoert sich schlimm an, ist es aber nicht. Ich habe meine Arbeiten in Bolivien abgebrochen, bevor sie richtig begonnen haetten. Das hat natuerlich seine guten Gruende, welche nicht in meinen letztens beschriebenen Motivationsproblemchen, sondern in arbeitstechnischen Dingen zu suchen sind. Wo soll ich anfangen?: An meinem zweiten Abend in Tarija habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So Leute, nicht erschrecken, hoert sich schlimm an, ist es aber nicht. Ich habe meine Arbeiten in Bolivien abgebrochen, bevor sie richtig begonnen haetten. Das hat natuerlich seine guten Gruende, welche nicht in meinen letztens beschriebenen Motivationsproblemchen, sondern in arbeitstechnischen Dingen zu suchen sind. </p>
<p>Wo soll ich anfangen?:<span id="more-565"></span></p>
<p>An meinem zweiten Abend in Tarija habe ich mit der Cony, meiner deutschen Kontaktperson von DED, laenger ueber das Projekt, die Arbeitsablaeufe und meine moeglichen Aufgaben gesprochen. Und was dabei in mir ganz klar zum Vorschein kam, war, dass meine vorherigen Zweifel und meine Skepsis bezueglich der ganzen Sache zutiefst bestaetigt (oder gar potentienziert) wurden. Ich kannte ja bestimmte Bedingungen von meinem Praktikum im letzten Jahr, war aber anscheinend diesmal viel zu blauaeugig, als das ich die wirkliche Komplexitaet und Schwierigkeit sowie mein Umgang mit diesen Bedingungen vor Ort (mehr was die praktische Arbeit bei den Indigenen in der Peripherie, als was die Arbeit in der Organisation in der Stadt angeht) richtig einschaetzen haette koennen. Ich habe mich einfach nicht eingehend genug damit beschaeftigt.<br />
Nun, je mehr ich mich auf der Reise Tarija naeherte und besonders natuerlich nach dem ersten, wichtigen Gespraech mit Cony, habe ich begriffen, mich hier in etwas zu stuerzen, dass weder meinem Naturell zu arbeiten, noch meinen persoenlichen Moeglichkeiten und Wuenschen entspricht. Vielleicht hoert sich das fuer euch etwas wischiwaschi an, aber es ist nicht einfach, dass in ein paar Zeilen verstaendlich auszudruecken. Dies ist auch keine Flucht vor den Aufgaben und eventuellen Schwierigkeiten, sondern eine ehrliche Einsicht. Bei der Komplexitaet der institutionellen und persoenlichen Verbindungen zwischen CER-DET (der NGO bei der ich gearbeitet habe und wieder haette), DED (Deutscher Entwicklungsdienst), Schmitts-Stiftung, APG (Asamblea del Pueblo Guaraní) und den Guaraní vor Ort, sowie der daraus erwachsenden Verantwortung, haette ein Scheitern zu einem spaeteren Zeitpunkt deutlich mehr Schaden, Enttaeuschung und Vertrauensverluste zwischen bestimmten Parteien verursacht, als dies jetzt der Fall ist. Zum jetzigen Moment gibt es eigentlich gar keine Komplikationen mit meiner Entscheidung, ausser der gewissen Enttaeuschung auf Seiten von Cony. Wir haben jedoch noch lange und ausgiebig ueber meine Entscheidung und deren Gruende gesprochen und Cony fand das letztendlich sehr ehrlich und auch mutig und meinte, das sehr gut zu verstehen. Und ich selber weiss UND fuehle, dass das genau die richtige Entscheidung war. Vielleicht kam die Erkenntnis etwas spaet (wegen dem Flug, den Kosten, der Zeit und so), aber gerade noch rechtzeitig.</p>
<p>Jetzt habe ich mich noch gar nicht zu den wirklichen Gruenden geaeussert. Das hier aufzudroeseln waere auch etwas umfangreich. Es hat zu tun mit:<br />
der oben beschriebenen, institutionellen und persoenlichen Komplexitaet und der nach sich ziehenden, umfangreichen Kommunikation und Abstimmung zwischen allen auf allen Ebenen;; meinen, fuer diesen Job dieses Jahr deutlich unzureichenden Spanischkenntnissen und dazu den krassen Sprachbarrieren zu den Indigenen;; den Lebens- und Arbeitsbedingungen bei den Indigenen vor Ort, wo ich mich recht viel der gesamten Zeit hier haette aufhalten muessen;; der Erkenntnis, dass das einfach nicht meine Welt und meine Art zu Arbeiten ist (obwohl thematisch immer noch schwer interessant). Wahrscheinlich ist das fuer Aussenstehende nicht wirklich sehr durchschaubar und beduerfte noch mehr Erklaerungen.</p>
<p>Ich bin dann recht schnell wieder aus Tarija weggefahren. Einerseits hat es mich nicht mehr sehr gereizt dort zu bleiben, andererseits muss ich mich hier in Buenos Aires zunaechst danach erkundigen, inwiefern es möglich ist meinen Flug ein zweites Mal umzubuchen und auf welches Datum.<br />
Ich habe rueckwaerts dieselbe Fahrtroute genommen wie hinwaerts, ausser, dass ich diesmal noch in dem argentinischen Staedtchen namens General Güemes umsteigen musste. Manchmal hat man da doch mehr Glueck als Verstand: ich hatte anderthalb Stunden Aufenthalt an dem kleinen Busbahnhof, bevor mein Bus nach Buenos Aires (22h lange Fahrt) kommen sollte. Also setzte ich mich in eine Kneipe, bestellte ein Bier (hier immer 1 Liter Flaschen!) und schrieb etwas ins Reisetagebuch. Mein Bus sollte 22:10 fahren. Nach etwa einer halben Stunde, wer weiss warum, fiel mir beim Schreiben ein, dass zwischen Bolivien und Argentinien ja eine Stunde Zeitverschiebung sind. Ich fragte den Mann am Tisch neben mir: es war bereits 22:07. Sofort schnappte ich all meine Sachen, exte das übrige halbe Bier (Jesses!), bezahlte, sah meinen Reisebus kommen, rannte hin, gab den Rucksack ab, sprang hinein und wir fuhren los. Hat keine zwei Minuten gedauert :]</p>
<p><img class="colorbox-565"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0097.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Abbruch RIMG0097.sized Abbruch"  title="EISENSCHWEINKADER | Abbruch RIMG0097.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Grenzfluss Rio Bermejo zwischen Bermejo (Bolivien) und Aguas Blancas (Argentinien).</p>
<p><img class="colorbox-565"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0107.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Abbruch RIMG0107.sized Abbruch"  title="EISENSCHWEINKADER | Abbruch RIMG0107.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Die Haeuser vom Stadtviertel Abasto in Buenos Aires.</p>
<p>Ansonsten geht´s mir jetzt sehr gut hier. Ich habe schon vor, noch drei Wochen hier zu bleiben, wuerde dann aber recht bald auch wieder zurueckkommen, jenachdem wie es mit dem Flug moeglich ist. Es gibt ja auch in Berlin genug zu tun. Und ich freu mich sehr drauf. Danke an die, die es durchgehalten haben alles zu lesen und beste Gruesse an euch alle, Robert!</p>
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		<item>
		<title>Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 21:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer haette gedacht, dass es so schnell geht: ein Jahr und drei Tage nach meiner Rueckkehr am 14.9.2005 bin ich wieder nach Suedamerika aufgebrochen. Der Grund fuer meine diesjaehrige Reise ist wieder einmal studienbedingter Natur: in Tarija / Suedbolivien, werde ich, so denn alles gut geht, Feldaufnahmen fuer meine Diplomarbeit machen. Doch zunaechst fuehrte mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-561"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0083.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0083.sized Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien"  title="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0083.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Wer haette gedacht, dass es so schnell geht: ein Jahr und drei Tage nach meiner Rueckkehr am 14.9.2005 bin ich wieder nach Suedamerika aufgebrochen. Der Grund fuer meine diesjaehrige Reise ist wieder einmal studienbedingter Natur: in Tarija / Suedbolivien, werde ich, so denn alles gut geht, Feldaufnahmen fuer meine Diplomarbeit machen. Doch zunaechst fuehrte mich der Weg von Berlin-Tegel nach Buenos Aires.<span id="more-561"></span></p>
<p>Nach Buenos Aires zu fliegen ist naemlich eine der preiswertesten Moeglichkeiten, um in die Ecke Suedamerikas zu kommen, in die ich wollte. Ausserdem hat es den netten Nebeneffekt, nochmal in eine der, wie ich finde, attraktivsten Staedte einzutauchen.<br />
Um vom Flughafen in die Innenstadt zu gelangen, kann man sich fuer um die 40-50 Pesos ein Taxi nehmen, man kann aber, nach einiger Suche, auch einfach den 86er Bus nehmen. Dieser kostet nur 1,30 und man bekommt im montagmorgendlichen Berufsverkehr schon ein guten Eindruck von der Groesse und Atmosphaere der Stadt. Keine Ahnung wie lange die Fahrt ins Zentrum gedauert hat, anderthalb Stunden vielleicht, dafuer war sie um Laengen unterhaltsamer als ne Taxifahrt.</p>
<p>Am 18. und 19, habe ich mich zunaechst damit beschaeftigt, wie ich aus Buenos Aires wieder wegkomme. Eine doofe Taetigkeit, wenn man da am liebsten garnicht wegwuerde. Nun, ich hab mir das Busticket in Richtung Bolivien gekauft und versucht, mein Flugticket von Mitte Dezember auf Anfang Januar umzubruchen &#8211; lezteres war, gelinde gesagt, grosse Schei¿e. Einzig freies Datum fuer einen so spaet wie moeglichen Rueckflug 19.12.! Und das, wo ich doch wenigstens Weihnachten und meinen Geburtstag mal im warmen Sommer verbringen wollte. Na vielleicht klappts ja auch kurzfrsitig noch.<br />
Neben soviel belanglosem Geschwafel hier mal ein paar Bilderchen:</p>
<p><img class="colorbox-561"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0054.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0054.sized Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien"  title="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0054.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Muellsammler in der Innenstadt (Avenida de Mayo). Trennen und Recyceln auf argentinisch.</p>
<p><img class="colorbox-561"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0059.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0059.sized Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien"  title="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0059.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Das alte Rathaus an der Plaza de Mayo</p>
<p><img class="colorbox-561"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0073.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0073.sized Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien"  title="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0073.sized | abgelegt unter rob " /><br />
Hundeauslaufzone naehe Plaza San Martin. Da kann man wohl seine Hunde lassen, wenn gerade unterwegs ist.</p>
<p>Am Nachmittag des zweiten Tages hab ich dann noch den Joern aus Berlin getroffen &#8211; is`n alter Kindergartenkumpel und hat mit mir an der GHS Abi gemacht. War sehr schick, Bier im Botanischen Garten, Bier in Palermo und schon war der Tag rum. Gab ne Menge zu erzaehlen. Abends gings dann mit noch ein paar anderen Leuten in ein Steakhaus. Ich waere ja am liebsten dort geblieben &#8211; ehrlichgesagt habe ich wirklich kurz ueberlegt. Der Joern zieht mit zwei Leuten in ein paar Tagen in eine eigene WG im 14. Stock eines Hochhauses direkt am Kongressgebaeude im Stadtzentrum &#8211; und ein kleines, viertes Zimmer waer noch frei. Drei Monate Party in Buenos Aires haetten auch was fuer sich&#8230; Na ich hab das Ideechen dann doch verworfen.</p>
<p><img class="colorbox-561"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0090.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0090.sized Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien"  title="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0090.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-561"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album64/RIMG0087.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0087.sized Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien"  title="EISENSCHWEINKADER | Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien RIMG0087.sized | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Denn das Ticket war schon gekauft und ich habe ja auch was wichtiges vor hier unten. Am naechsten Morgen ging es per 24h-Busfahrt nach Oran im Norden Argentiniens. Der weitere Weg nach Bolivien rein war erstaunlich umkomplziert und fix, immer war ein Bus zur Stelle. Von Oran nach Aguas Blancas, dort mit dem Boetchen uebern den Rio Bermejo und nochmal gut 4h mit dem Bus bis nach Tarija &#8211; na ich kannte die Strecke ja schon vom letzten Jahr.</p>
<p>Nun bin ich am Bestimmungsort, aber irgendwie ist mir meine Motivation fuer die Arbeit abhanden gekommen. Ich bin gerade nicht in der Stimmung, mich mit all den Aufgaben, Verantwortungen und Schwierigkeiten herumzuschlagen. Mal wieder wuerde ich gerne den einfachen Weg gehen, aber dann haette ich wohl groessere Probleme (Hallo Eltern). Also muss ich mich mal zusammenreissen, Leute. Naechste, speatenstens uebernaechste Woche bin ich schlauer was arbeitstechnisch so abgehen wird.<br />
Hier in Tarija sind es uebrigens tagsueber schon angenehme 32-35ºC unter subtropischer Sonne &#8211; und gestern war gerademal Fruehlingsanfang. Da kann ich mich noch auf einiges gefasst machen. Na ich werd mal auf die Strasse schauen, ob ich da irgendwo eine Schippe Motivation finde. </p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/31/die-vielen-welten-boliviens/" title="Permanent link to Die vielen Welten Boliviens &#8211; erste Eindruecke">Die vielen Welten Boliviens &#8211; erste Eindruecke</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/01/08/abdul-und-der-strom-des-weisen/" title="Permanent link to Abdul und der Strom des Weisen">Abdul und der Strom des Weisen</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/04/10/bildergeschichte-ostermontag-oder-die-leiden-des-johannes/" title="Permanent link to Bildergeschichte Ostermontag oder &#8220;Die Leiden des Johannes&#8221;">Bildergeschichte Ostermontag oder &#8220;Die Leiden des Johannes&#8221;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/02/24/abreise/" title="Permanent link to Abreise gen Süden">Abreise gen Süden</a>  </li>
</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Vielfalt eines Landes</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/09/10/die-vielfalt-eines-landes/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/09/10/die-vielfalt-eines-landes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2005 00:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Termperaturanzeige an einer Strassenecke in der Neustadt Quito&#8217;s zeigte bei meinem kleinen Stadtbummel heute sonnig-laue 27ºC an. Und da nun, im September, hier so langsam der Sommer beginnt einzuziehen, kann es einem glatt etwas leid tun, in vier Tagen schon abzureisen. Aber zu gross ist die Freude meinerseits, nun doch endlich wieder nach Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Termperaturanzeige an einer Strassenecke in der Neustadt Quito&#8217;s zeigte bei meinem kleinen Stadtbummel heute sonnig-laue 27ºC an. Und da nun, im September, hier so langsam der Sommer beginnt einzuziehen, kann es einem glatt etwas leid tun, in vier Tagen schon abzureisen. Aber zu gross ist die Freude meinerseits, nun doch endlich wieder nach Berlin zu kommen, als das mich das allzusehr betrueben koennte.<br />
Eine Menge hat sich ereignet in den letzten Wochen, kreuz die quer sind wir durch Ecuador getingelt, haben hier mal gerastet, sind dort durchgerast oder haben an jenem Ort verweilt. Besonders angetan hat es mir dabei die Kueste Ecuadors am Pazifik sowie die grossen Staedte Quito, Guayaquil und Cuenca. Aber auch die Berge und Vulkane sind beeindruckend &#8211; in keinem Land der Erde findet man wohl auf so wenig Raum soviel verschiedenste Landschaften und Menschenschlaege. Aber fangen wir mal von vorne an, ich versuch mich kurz zu halten :)<span id="more-269"></span></p>
<p>Die gute Woche die wir, der Rest der Exkursiongruppe der ich mich anschloss, auf der kleinen Insel Muisne verbrachten, war die reinste Wohltat. Wie angenehm ist es doch ein paar Tage lang nur vor folgende die Qual der Wahl gestellt zu sein: Baden oder in der Haengematte liegen? Tischtennis oder Karten spielen? Lesen oder Essen? Bier oder Schnaps?&#8230; Aber auch diese Zeit ging vorbei und unser Grueppchen zerteilte sich; zwei nach Peru, einer nach Hause, eine in den Dschungel &#8211; und Peter, Christian und ich auf&#8217;n Berg!<br />
Nach kurzem Zwischenstopp in Quito hatten wir geplant den Illiniza Norte, einen schneefreien 5126m hohen Vulkanrest zu besteigen. Das machte aber zunaechst eine Akklimitation, eine Gewoehnung an die Hoehe und die duenne Luft noetig. Also fuhren wir nach Quilotoa. Das ist ein kleines Doerfchen auf ca. 3600m Hoehe, welches direkt neben dem gleichnamigen Kratersee liegt. Diesen herrlich durch die Reste eines alten Vulkans umflanken See konnte man umwandern, was wir auch taten. Fuenf Stunden dauerte diese recht anstrengende aber sehr schoene Wanderung. Nun, nach zwei Tagen in diesem Oertchen kristalisierte sich heraus, dass Christian keinen Bock mehr hatte aufn Berg zu gehen und Peter sich krank fuehlte. Also die ganze Sache abgeblasen und zurueck nach Quito. Na was soll man sich in der Hoehe quaelen, wenn es doch auch andere Sachen zu machen gibt&#8230;</p>
<p>So hingen wir ein paar Tage traege in Quito rum. Einen dieser Tage verbrachten wir fast vollkommen auf der Dachterrasse des Hostels (Hoehepunkt: Klogang), einen anderen fuhren wir zu einer heissen Quelle. Diese war eine nette Freiluftanlage mit vielen, verschieden temperierten Becken. Darunter eines mit locker ueber 50ºC, in dem man sich keine Sekunde aufhalten konnte. Daneben eines mit eiskaltem Bergwasser, in dem man sich ebenfalls keine Sekunde aufhalten konnte. Der Clue war aber nun, zwischen beiden hin und her zu springen und siehe da, im kalten konnte man bequem 5sek hocken und wenn man dananch in schweineheisse ging, vermochte man auch dort glatt ne Weile drin zu sitzen &#8211; bewegungsstarr und voller Angst, die Haut wuerde am lebendigen Leibe verkochen. Aber wir sind trotzdem unzaehlige Male hin und her gesprungen.</p>
<p>Nun, irgendwann musste Christian gen Dtl fliegen und Peter und ich beschlossen, nach reiflichem Abgewaege, es doch nochmal mit dem Illiniza Norte zu versuchen.<br />
Am naechsten Tag fuhren wir nach El Chaupi, einem kleinen Dorf unterhalb des wolkenverhangenen 5000er. Es war kurz vor Mittag und wir beschlossen, noch an diesem Tage hinauf zur Berghuette auf 4650m zu fahren / wandern. Aber vorher was essen: Es fand sich eine kleine Essstube und wir bestellten. Doch Schock schwere Not, es gab nur Fisch und schon stand das Filet vor mir auf dem Tisch. Sollte es das erste Mal in meinem Leben sein, dass ich Fisch esse(n muss)? Nun gut, es gab keinen Ausweg, ich probierte und es schmeckte tatsaechlich. Aber nochmal passiert mir das nicht! Denn obwohl es wirklich gut schmeckte, uebermannte mich am naechsten Tag der Eckel, als ich daran dachte, dort eventuell nochmal Fisch essen zu muessen. Unerklaerrlich, aber so ist&#8217;s nunmal&#8230;<br />
In dem Ort El Chaupi nahmen wir uns einen Taxi und liessen uns an den Bergfuss auf 3900m Hoehe fahren. Von dort an hiess es wandern. Der z.T. sehr sandige Weg fuehrte uns unter recht grossen Anstrengungen in 2,5 Stunden von 3900 auf 4650m Hoehe. Das Laufen war schon echt schwer, wir jappsten nach Luft. An der kleinen Huette angekommen daemmerte es schon. Drinnen sassen bereits zwei Russen und zwei Franzosen jeweils mit Berfuehrer. Die Huette war enorm spartanisch, die Waende schimmelten und es war kalt. Es standen dort je zwei Drei- und Vierfachstockbetten, Peter und ich machten es uns aber auf einem Vorsprung unterm Dach gemuetlich. Langsam begannen bei mir die gefuerchteten Kopfschmerzen. Sie hielten zwar die ganze Zeit an, waren aber eher lau, wir konnten sogar etwas Schlafen.<br />
Ohne viel zu Essen begaben wir uns am naechsten Tag auf den Weg bergauf. Fuer die rund 500hm zum Gipfel waren drei Stunden veranschlagt. Relativ bald nach der Huette mussten wir mit Kraxeln anfangen. Der Weg war gut kenntlich, aber echt schwierig. Bei mir ging es ganz gut, aber Peter war recht wackelig auf den Beinen und, da wir immer hart auf dem Grat kraxelten, von Hoehenangst geplagt. Auf ca. 4850m beschlossen wir umzukehren. Wir genossen noch etwas die Aussicht wenn hin und wieder die Wolken aufrissen, die uns umgaben und gingen schliesslich zurueck zur Huette. Diesmal war der Berg staerker, vielleicht beim naechsten Versuch irgendwann einmal. Noch am selben Tag sind wir zurueck nach Quito. Beim Abstieg von der Huette zum Dorf schwor ich mir uebrigens, niemals, ja niemals mehr bergab zu wandern &#8211; ich hasse es , es macht mir keinen Spass. </p>
<p>Weiter gings ohne Pause: sogar noch am selben Abend nahmen wir in Quito einen Nachtbus, welcher uns zum naechsten Ziel brachte: Kueste, Strand, Wellen, Wasser, Meer &#8211; bloss keine Berge. Wir fuhren nach Puerto López. Der eigentliche Plan, auf die Isla de la Plata (Galapagos fuer Arme) zu fahren und dort ein paar Tage zu zelten musste verworfen werden, da das Campen dort neuerdings verboten ist. Also beschlossen wir einen Strandbereich eine halbe Stunde noerdlich von P.L. in Beschlag zu nehmen, nicht aber ohne das Oeffnen des oertlichen Supermarktes abzuwarten. Wir wollten etwas Wein bunkern fuer die Tage am Strand. Da selbiger noch geschlossen hatte machten wir es uns gegenueber in einer Essbude bequem, bestellten kaltes Bier und spielten Karten. Aber nicht das ihr denkt, morgens um neun Uhr schon Bier zu trinken waere in Ecuador eine auffaellige Besonderheit &#8211; wir passten uns damit nur den landesueblichen Sitten an. Um uns herum trank man auch Bier und ass lecker Reis mit Huehnchen zum Fruehstueck. Nach etlichen Runden Kartenspielens und zwei Bier fuer jeden erfuhren wir, dass der Supermarkt heute nicht aufmacht. Nungut, also zur naechsten Verkaufsstelle, vier Kartons des billigsten Weines eingesteckt und ab zum Bus, ab zum Strand.<br />
Dort campten wir dann zwei Naechte und verbrachten die Zeit mit, jaaaa mit, oehm, Rumsitzen, Karten, Fussball, Lesen (hatte mir eigens nen Waelzer von Stefan Zweig in Quito ausgeliehen), Rumsitzen, Fussball, Lesen, Karten, Lesen, Karten, Rumsitzen &#8211; und der Wein wurde auch alle. Fuer den dritten Tag fassten wir den Entschluss zurueck nach Puerto Lopez zu fahren und so eine Wal-Beobachtungstour mitzumachen, wie sie dort angeboten werden.<br />
Tags darauf bestiegen wir ein kleines Boetchen und fuhren mit ca. 15 anderen Touris raus auf&#8217;n Ozean. Und der Stille Ozean war garnicht so still, jedenfalls wurde das Boot von den Wellen ganz gut herumgeschaukelt. Nach einer Stunde erreichten wir eine Gruppe von ca. vier Walen. Bisher, bei voller Fahrt ging es noch ganz gut und ich konnte meine Seekrankheit durch stete Konzentration unterdruecken. Aber nun stand das Boot und wuerde umso heftiger von den eigentlich garnicht sooo grossen Wellen hin und hergeschaukelt. Die schlimmste Stunde meines Lebens folgte! ja wirklich, hoert sich heftig an, war aber auch so. Ich habe sowas noch nicht erlebt! Waehrend um uns herum die Wale wie toll mit den Hinterflossen patschten und grossartig in der Luft umhersprangen, ging es mir immer dreckiger. Nach ein paar Minuten war es soweit, meine fuenf Erdbeermarmeladenbroetchen vom Fruehstueck wurden in Fischfutter verwandelt. Und dann ueberkam mich ein bisher ungeahntes Koerpergefuehl: Ihr kennt das bestimmt, wenn euch ein Fuss einschlaeft, dieses unangenehm picksige, taube Kribbeln. Davon waren meine kompletten Beine, die Arme bis hoch zu den Schulter und meine Kopfhaut erfasst. Mein Kreislauf war kurz vorm Kollpas glaub ich. Es war kaum zum Aushalten. Ich konnte mich nicht bewegen, geschweige denn aufstehen und hang wie gelaehmt ueber dem Bootsrand. &#8220;Vamos, vamos&#8221;, stammelte ich vormich hin, ich konnte nichts anderes reden, nicht denken, nichts, wollte ur zurueck. Die Zeit dauerte eine Ewigkeit und die Wale sprangen und die Touris fotografierten. Irgendwann ging es dann doch zurueck, noch eine Stunde bis zum rettenden Strand, ich blieb ueberm Bootsrand bewegungslos haengen, das Wasser spritze mich komplett nass, ich muss ne echt elendige Figur abgegeben haben. Dann nochmal Fischfutter verteilen. Doch &#8211; seelige Erloesung &#8211; wir kamen an, ich schwankte vom Boot und mit einem Mal war alles wieder klar, alles wieder gut. Eiligst gingen wir zu unserem Lieblingsimbiss und ich bestellte lecker Rindfleisch mit Pommes und eine Stunde spaeter sassen wir im Bus auf dem Weg nach Guayaquil. Aber eins zwei Wale hab ich trotzdem fotographieren koennen &#8211; keine Angst.</p>
<p>Nach sechs Stunden Busfahrt mit Umstieg in dem Ort mit dem lustigen Namen Jipijapa erreichten wir die groesste (2,5Mio Einw.), wirtschaftsstaerkste und ehemals auch gefaehrlichste Stadt Ecuadors &#8211; Guayaquil. Aber viel Zeit blieb uns nicht, den Vormittag bummelten wir so durch die Stadt, die uns echt gefallen hat, erklommen den Hausberg mit tollem Blick und dem einmalig schoenen, teilrestaurierten Viertel Las Peñas. Schon am Mittag aber eilten wir zum Busbahnhof und fuhren wieder zurueck ins Hochland, nach Riobamba.<br />
Die Attraktivitaet von Riobamba ist neben seiner schoenen Lage mit Blick auf drei oder vier vergletscherte Vulkanriesen eine alte Eisenbahn, welche von dort aus gen Sueden faehrt. Eigentlich mochte ich nicht damit fahren, wurde die Bahn doch nurnoch betrieben, damit Touristen, auf den Daechern der Wagen sitzend, rumgegondelt werden konnten. Ein ganz kuenstliche Sache also, was ich nicht so mag. Aber die Zugfahrt auf dem Dach der Bahn war schon sehr beeindruckend. Sechs Stunden dauerte die Fahrt und die ungewohnte Position ermoeglichte einen ganz anderen (Aus)Blick auf Landschaft und Doerfer. Am Morgen durch den Fahrtwind eiskalt, stieg die Tempertaur mit den ersten Sonnenstrahlen und am Mittag war es schon erdrueckend heiss unter der Tropensonne auf dem Blechdach des Zuges.  An einer Stelle faehrt der Zug uebrigens im Zick-Zack den Berg hinunter &#8211; sehr spannend. Wir erreichten am spaeten Mittag das Staedtchen Alausi und nahmen von dort einen Bus nach Cuenca, vier Stunden weiter im Sueden und drittgroesste Stadt des Landes.</p>
<p>Dort trennten sich die Wege von Peter und mir. Peter wollte unbedingt nochmal hinunter in den Osten, in die Regenwaldtieflaender, bevor er einen Abstecher zu seiner Freundin nach Brasilien unternimmt (welche dort gerade ein Praktikum macht). Ich hingegen bin am naechsten Abend mit dem Nachtbus wieder nach Quito, von wo ich euch gerade schreibe. Meine letzten Tage werde ich mich hier noch herumschlagen, nen Ausflug nach Otavalo machen (Haengematte kaufen), am Sonntag vlt etwas Radfahren in den Bergen, am Montag das Rad auseinanderbauen und verpacken und dann, Dienstagmorgen auf zum Flughafen.</p>
<p>So finden ueber sechseinhalb Monate in Suedamerika ihr Ende. Am Strand an der Kueste hatte ich mal in einem stillem Moment, dass unablaessige Rauschen der Wellen im Ohr und die Weite des daemmrigen Horizontes hinterm Ozean im Auge meinen Reisepass durchgeblaettert und dabei kam mir das zurueckliegende, halbe Jahr so unglaublich unrealistisch vor, wie ein Traum, wie die Geschichte eines Anderen. Ich glaube, mir wird das alles erst wieder wirklich vorkommen, wenn ich mir zuhause, eingeschlossen in meinem Zimmer, zum ersten Mal meine verkorksten Dias anschaue.</p>
<p>Bis in ein paar Tagen auf heimischem Boden, Rob</p>
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		<title>Berge Zug Pazifik Zug Berge Pazifik Berge Pazifik oder: von Bolivien nach Ecuador</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2005 19:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nichtmal ein Monat vergangen, seit ich Tarija in Bolivien verlassen habe, aber es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit. &#8220;&#8230;nur fuer Eisenbahn-Masochisten!&#8221;, schreibt der Reisefuehrer zu der Zugfahrt vom 3700m hoch gelegenen Uyuni ueber die Anden ins 3600m hoch gelegene Calama. Und da mir Landschaft dort von dem Trip vor drei Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nichtmal ein Monat vergangen, seit ich Tarija in Bolivien verlassen habe, aber es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit.</p>
<p>&#8220;&#8230;nur fuer Eisenbahn-Masochisten!&#8221;, schreibt der Reisefuehrer zu der Zugfahrt vom 3700m hoch gelegenen Uyuni ueber die Anden ins 3600m hoch gelegene Calama. Und da mir Landschaft dort von dem Trip vor drei Jahren noch so atemberaubend in Erinnerung geblieben war, lag es doch nahe die Zug einmal auszuprobieren. Nur so einfach war das nicht. Montagnacht um 03:30 sollte der Zug abfahren. Nach einigen Stunden oeffnete der Ticketschalter doch noch uebrraschend und ich konnte mir um 23:30 schonmal ein Plaetzchen sicher. Letzeres war aber garnicht noetig, denn neben mir fuhren nurnoch fuenf weitere Personen mit!<span id="more-263"></span></p>
<p>Mitten in der Nacht, es war schon empfindlich kalt, fuhr der Zug also ab. Er bestand aus zwei dutzend Gueterwaggons denen am Ende ein Personenwagen angehangen war. Der Sternenhimmel bei der Abfahrt war ueberwaeltigend &#8211; ebenso wie die Kaelte. Ich holte meinen Schlafsack heraus, machte mich lang und beobachtete die von der schmalen Mondsichel angeleuchteten Berge und Ebenen. Irgendwann ging dann auch die Sonne auf. Im Zug war es unglaublich kalt, nur meine Nasenbspitze, schon halb abgefrohren, schaute aus dem Schlafsack. Nun konnte man aber die ganze Schoenheit dieser einmaligen Landschaft in sich aufsaugen. Der Zug tuckelte und ruckelte an 6000m hohen Vulkanen vorbei, ueber Salzpfannen und vorbei an salzigen Seen. </p>
<p>Am Vormittag des 24.7.(?) erreichte der Zug die bolivianische Grenzstation, wo man sich in der Sonne bei einem Teechen aufwaermen konnte &#8211; laaange aufwaermen konnte. Denn der Zug stand geschlagene 6 (sechs) Stunden an der Grenze. Was sie dort machten war mir nicht schluessig. Alle paar Stunden rangierte die Lok etwas hin und her und dann konnte man sich wieder mit den Lokfuehrern unterhalten. Das bringt immer wieder interessante Neuigkeiten: Der Motor der Lokomotive ist aus deutscher Produktion und verbaucht nur einen Bruchteil der amerikanischen, aber immerhin trotzdem 600Liter fuer die 180km zur Grenze. Und Pinochet war doch nen toller Mann, der hat Chile nach vorne gebracht. So einen braeuchte Bolivien auch. Oder besser gleich einen Hitler. Na ich hab sie versucht davon zu ueberzeugen, dass das vielleicht nicht beste Alternative waere, aber geglaubt haben sie mir nicht.</p>
<p>Irgendwann ging es dann auch weiter und zwar genau zwei Kilometer zur chilenischen Grenzstation. Dort gab es die ueblichen, penetranten Gepaeckkontrollen und nach einer weiteren Stunde nahm der Zug wieder volle Fahrt auf &#8211; volle Fahrt, das waeren vielleicht ein oder zwei km/h mehr als Schrittgeschwindigkeit. Es ging ja immernoch leicht bergauf. Wir passierten weitere Salzseen, ueberquerten weite leicht ansteigende Ebene. Die Eisamkeit, Kargheit und Weite dieser Landschaft ist atemberaubend. Am Abend, es war schon wieder dunkel, passierten wir die hoechste Stelle dieser Bahnstrecke im oertchen Ascotán: 3965m! Danach ging es nurnoch bergab nach Calama. Die Fahrt zog sich noch ewig hin und gegen 22:30 erreichte der Zug den Endort. </p>
<p>Dort hatte ich keine Lust zu bleiben und weil ich eh wenig Zeit hatte schnappte ich den ersten Bus der mir begegnete der gen Norden fuhr. Es ging also wiedereinmal nach Iqiuque, die zollfreie Zone im Norden Chiles (der aufmerksame Leser wird sich erinnern). Ich ergatterte den letzten Platz in der letzten Reihe des Busses und hatte richtig Glueck: neben mir am Fenster und unglauuuublich dicker Mann der etwa die Haelfte meines Platzes mit beanspruchte, auf der Nachbarbank der letzten Reihe eine schwer betrunkene und uebelriechende, penetrante Frau, vor ihr zwei Argentinier die die halbe nacht Dosenbier soffen und sich lautstark unterhielten und mein Vordermann quetschte mir mit seinem zurueckgestellten Sitz die Knie &#8211; und das alles nach der anstrengenden Zugfahrt!</p>
<p>Doch ich erreichte Iquique und nach einer Tortour mit meinem Bike und dem bleischweren Rucksack auf dem Ruecken fand ich sogar ein feines kleines Hostalchen. Ich blieb noch den vollen Tag und eine Nacht dort. Die Stadt ist recht ausergewoehnlich fuer Siedamerika, hat man dort doch sehr fruehzeitig erkannt, dass die gaenzlich eigene Architektur erhaltenswert ist. Die Innenstadt und besonders die Fussgaengerzone ist umsaeumt von hoelzernen Haeuschen deren baustil einem Mix aus Fischerstadt und Wildwest gleicht. Und da es dort nur ca. 1mm Niederschlag pro Jahr gibt koennen sie sich Gehsteige aus Holz leisten! Echt schoen &#8211; im Gegensatz zu den slumaehnlichen Holzbarackensiedlungen in der Naehe des Hafens. Am Morgen des naechsten Tages bin ich dann mit dem Bus nach Arica gefahren. Von dort wollte ich mit dem Zug weiter nach Peru rein. Dieser braucht nur eineinhalbstunden, fuhr aber erst um 19:00. Ich hatte also noch ewas Zeit zum totschlagen. Also den Rucksack am Bahnhof gelassen und mit dem rad die Stadt unsicher gemacht. Ich bin dann auch hoch in die Berge, die sogleich aus dem Pazifik aufsteigen. Der Blick von dort auf die Stadt und das trockene Umland der Atamaca-Wueste waren toll. </p>
<p>Am Abend ging es dann in einem ruetteligen Waggon hinueber nach Tacna, die suedlichste Stadt Peru&#8217;s und von dort direkt weiter mit einem Nachtbus nach Arequipa. Mein Fahrrad wurde da zum ersten Mal aufs Dach des Busses geschmissen. Es sieht mittlerweile recht beuntzt aus, voller Schrammen und Kratzer.<br />
In Arequipa, der &#8220;weissen Stadt&#8221; mit einer der schoensten Plaza&#8217;s Peru&#8217;s, blieb ich ganze drei Tage. Einen Tag machte in einen Anbstecher zum Cañon de Colca, dem zweittiefsten Cañon der Welt. Ueber die Radtour hatte ich schon einen kleinen <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/07/30/radtouristischer-ausflug-zum-tiefsten-canon-der-welt">Bericht</a> verfasst.<br />
Am 30.7. ging es dann auf die lange Reise vom Sueden Peru&#8217;s in den Sueden Ecuador&#8217;s. Erst einen Bus ueber Nacht von Arequipa nach Lima, dann einen Bus ueber Nacht von Lima nach Piura und am Morgen des 1.8. direkt von Piura weiter ueber die Grenze hinein nach Ecuador und ueber Macará und Cariamanga nach Amaluza. </p>
<p>In dem superkleinen Staedtchen Amaluza sollte das anderthalbwoechige Gelaendepraktikum von der Uni stattfinden, zu dem ich mich angemeldet hatte. Doch bevor die anderen eintrafen und es losgehen konnte, musste ich zum Gledholen erstmla nach Loja, in die naechstgrosse Stadt fahren, was einen weiteren Vustag bedeutete: 6 Stunden hin, 6 zurueck. Als ich dann am Abend wieder in Amaluza ankam, waren die anderen schon alle da. Ich war ja der einzigste, der alleine kam, den die anderen 15 waren vorher schon auf der Ecuador-Exkursionen mitm Schroeder. Es war ein echt komischer Moment, die Leute aus Berlin nun dort, in einem winzigen Kaff in den Bergen Suedecuador&#8217;s zu treffen. Aber witzig war&#8217;s auch. </p>
<p>Am folgenden Tag war noch der letzte Exkurionstag der Gruppe, welcher aber nur aus einer sehr verlustreichen Bergbesteigung bestand. Wir wollten einen 1400hm weiter oben in den Bergen gelegenen Karsee, Zeuge der periglazialen Verhlaeltnisse, erreichen. Von den insgesamt 17 Leuten samt Prof kamen nur 7 oben an, der Rest musste den harten Bedingungen des Aufstieges Tribut zollen. Oben war extrem schlechtes Wetter, Nebel und ein Wind wie ich ihn noch nie erlebt habe &#8211; geschaetze 12 Windstaerken, also Orkanstaerke. Eigentlich sollte da oben auch jemand aus der Gruppe seine Diplomarbeit schreiben und dafuer einen Monat dort Zelten und kartieren &#8211; das musste dann wohl abgesagt werden. In den naechsten anderthalb Wochen waren wir dann mit dem praktikum beschaeftigt. Das bestand aus drei Teilen: der netten 24-Stunden-Klimamessung im Gelaende, Flaechennutzungskartierungen und Bodenkartierungen. Fuer letzteres mussten je Zweiergruppe vier Boeden ausgehoben und per<br />
<a href="http://www.schweizerbart.de/pubs/isbn/bgr/bodenkundl-3510959205-desc.html">KA 5</a> aufgenommen werden. Tagelange Arbeit in knalliger Tropensonne. Aber die Zeit war verdammt gut. Tagsueber gearbeitet, abends mit der Gruppe gegessen, aufm Dach des Hotels gechillt etc. Und der Prof war auch immer mit dabei. Echt ne lockere Sache. Nur der Ort Amaluza ging uns zusehends auf die Ketten. Da war nichts los und die Einheimischen waren in diesem weit abgelegenen Oertchen allesamt komisch drauf. Deshalb beschloss ein teil der Gruppe nach dem Praktikum so schnell wie moeglich abzuhauen &#8211; und zwar am besten weit in den Norden Ecuadors an die Kueste. Dort ist das Wetter besser als an der nebligen Suedkueste und das wasser waermer weil der kalte Humboldt-Strom nicht mehr wirkt.</p>
<p>Vier von der Gruppe blieben in Amaluza, zwei sind weiter nach Peru, zwei sind schon vorher weg und der Schroeder ist schon einen tag frueher gefahren. So waren wir noch zu siebt, als wir in den Bus nach Loja gestiegen sind. Dort kamen wir am Abend, haben uns die Tickets fuer den Nachtbus nach Santo Domingo gekauft und sind in die Stadt zum Essen. Wir fanden ein nettes restaurant und machten uns dort breit. Nach dem Essen sassen wir noch ne Weile rum und dann schaute ich mal kurz nach rechts auf den Boden und da sah ich &#8211; nichts. Weg war sie meine Tasche. Kurz zuvor sind zwei Typen durch Restaurant geschlichen und gleich wieder raus, die haben ein paar im Augenwinkel gesehen aber keiner hat sie beachtet. Auch nicht von den umliegenden Tischen. Und schon garkeiner hat gesehen wie sie meine Umhaengetasche geklaut haben. Und was war da alles schoenes drin: eine 30 Jahre alte Praktika an der ich sehr sehr gehangen habe obwohl der Belichtungsmesser kaputt war; zwei weitere Obejktive fuer die Kamera (nen saugutes 130er und 50er); mein Mp-3-Player, fast das wichtigste Teil meiner Reise (ohne USB-Aufladegeraet und somit fuer den Dieb wertlos); mein Reisetagebuch der gesamten Reise!!!; ein vollgeknipster Diafilm (u.a. mit dem Bildern von der Radtour am Cañon de Colca); das franzoesische Klappmesser das mir mein vater geschenkt hatte und ne Rolle Klopapier &#8212; worste case!!</p>
<p>Irgendwie hab ich das dann auch verdaut, obwohl ich es bis jetzt noch nicht fassen kann, dass die Tasche weg ist, die ich seit fast sechs Monaten jeden, wirklich jeden Tag um hatte!<br />
Wir sind dann nach Santo Domingo gefahren. Dort nutzten wir den Aufenthalt um unsere Bodenproben per Packet nach Deutschland zu schicken. Das 23 kilo schwere Packet kostete knackige 252 Dollar! Apropos Dollar: der ist in Ecuador uebrigens offizielle Landeswaerung. Ein ganzschoen komische Sache hier mit Dollar zu bezahlen &#8211; und nervig! Von Santo Domingo ging es dann am Mittag nach Esmeraldas und von dort noch zwei Stunden nach Sueden nach Muisne. Und gleich ruff uff die gleichnamige Insel, welche der Stadt vorgelagertert ist. Ein Traum! </p>
<p>Diese Insel strahlt eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus, es gibt keine Autos hier, sondern nur Fahrradrikschas. Sie Strassen und Straende sind gesaeumt von Palmen und Menschen sind unglaublich relaxt und freundlich. Das Wasser ist herrlich warm, der Strand ewig lang und breit, es eght flach hinein ins Meer und die Wellen ueberschlagen sich endlos. Der Strandsand ist so fein das es dafuer wohl keine Bezeichnung in der KA 5 mehr gibt. Obwohl es meist bewoelkt ist (was aber auch anz gut so ist, sonst wierde die Sonne ja brennen wie Hoelle) scheint es wie ein kleines Paradies. das einzig stoerende hat mich gleich am ersten Tag angefallen: kleine fiese Quallen, die, wenn die leben, bei Beruehrung brennen wie Hoelle! Mich hat eine an der Verse erwischt. Vier Stunden war der Schmerz kaum auszuhalten und ich bin nur rumgerannt wie bloed und noch am Abend hat es fett weh getan. Nach 10h ging der Schmerz dann zurueck. Zum Glueck gibt es nicht so viele von den Fiechern, sodass man sorglos baden kann. </p>
<p>Unser Hotelchen liegt abgelegen vom Ortskern direkt am Strand, ein altes Holzhaeuschen voll familiaer gefuehrt. Ueberall haengen Haengematten zum relaxen, am Strand kann man Ball spielen, lesen, na was man halt nicht so macht, wenn man nicht viel macht beim Strandurlaub. Selten hab ich so ausgiebig entspannt! Wir (Astrid, Ella, Juliane, Christian, Peter, Rainer und ich) werden es hier wohl noch so einige Tage aushalten. Dann geht es vielleicht nochmal in die Berge, mal sehen.<br />
So ich glaub das war jetzt auch erstmal genug Information und Geschichte. Der Ball, der Strand, der Caipi, das Wasser oder mein Buch warten&#8230;</p>
<p>rb</p>
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		<title>Radtouristischer Ausflug zum tiefsten Cañon der Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2005 17:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich befinde mich ja zur Zeit in Arequipa, im Sueden Perus. Die Stadt liegt auf ca. 2800m Hoehe und ist eingebettet in tolle Berge. Aufgrund der zahlreichen Attraktionen im Umland der Stadt (Vulkane zum Bewandern, die tiefsten Schluchten der Welt, Rafting, Klettern etc pp) ist das Angebot an Touren fuer und die Anzahl der Touristen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich befinde mich ja zur Zeit in Arequipa, im Sueden Perus. Die Stadt liegt auf ca. 2800m Hoehe und ist eingebettet in tolle Berge. Aufgrund der zahlreichen Attraktionen im Umland der Stadt (Vulkane zum Bewandern, die tiefsten Schluchten der Welt, Rafting, Klettern etc pp) ist das Angebot an Touren fuer und die Anzahl der Touristen hier verdammt hoch. Aber anstatt viel Dollar fuer eine Eintagestour (mehr Zeit bleibt mir leider nicht) zum tiefsten Cañon der Welt, dem Cañon de Colca, auszugeben und im Stile eines Passivtouristen mit dem Bus durch die Landschaft gegondelt zu werden, dachte ich mir, dort auf eigene Faust mit meinem Rad ein wenig rumzufahren. Nachdem ich mir einige Informationen eingeholt und mein Busticket gekauft hatte, war dann auch alles klar gemacht. Noch am Abend vorher bereitete ich das Bike vor und packte meinen Tagesrucksack. Ich kann das Deckelfach meines grossen Wanderrucksackes abfrickeln und als provisorischen, kleinen Rucksack verwenden &#8211; sehr guenstig. Mein Wecker klingelte um ein Uhr nachts.<span id="more-253"></span></p>
<p>Der Bus in das kleine Oertchen Chivay fuhr puenklich um 0200 des Naechstens ab. Mehr schlecht als recht vor mich hindaemmernd fuehrte mich die Fahrt drei Stunden lang auf Schotterpisten ueber viereinhalbtausend Meter Hoehe die mehr aus Schlagloechern als aus Strasse bestanden. Kurz vor 0500 Uhr am Morgen erreichte der Bus den Ort. Meine Tour sollte mich von Chivay zum ca. 50km entfernten Cabanaconde entlang des Cañons fuehren. Es war noch stockfinster und a*schkalt, aber da ich keine Lust hatte bis zum Sonnenaufgang zu warten und ausserdem nicht wusste wie lange ich fuer die Strecke brauchen wuerde (der letzte Bus von dem Zielort  zurueck nach Arepuipa sollte schon um 1400 am Nachmittag fahren), schwang ich mich aufs Rad und fuhr los. Zum Glueck hatte ich meine Fleecehandschuehchen vergessen, aber es waren ja auch nur knapp unter 0ºC!<br />
Die Mondsichel reichte aus um den breiten Schotterweg etwas zu beleuchten. Konturen von grossen Steinen oder Schlagloechern konnte ich trotzdem nicht ausmachen. Na dann also einfach druff los! Zunaechst ging es von dem 3633m hoch gelegenen Chivay einige Kilometer leicht bergab, sodass ich ganz gut vorwaerts kam. Der Hoehe und der duennen Luft wurde ich mir erst bewusst, als es das erste Mal, kurz vor Morgengrauen, leicht bergan ging. Obwohl der Anstieg nicht schwer war, musste ich ganzschoen ackern. Die Atmung ging ganz gut, aber die Beine waren wohl etwas brennstoffunterversorgt.</p>
<p>Es daemmerte schon, als ich mich zum Fruestuecken niederliess. Schnell verdrueckte ich ein paar Broetchen und weiter gings. Die stattlichen Berge rings um mich herum verloren nun lamgsam ihr schwarzes Schattendasein und gewannen an Konturen und Farbe. Die schneebedeckten 5- und 6000er wurden zuerst in rotes Morgenlicht getaucht. Nachdem die Sonne gaenzlich aufging, nahm auch der Autoverkehr auf der Strasse zu. Mit der Zeit ueberholten mich immer mehr Busse von Ausflugsagenturen voll mit Touristen und liessen mich Staub schlucken. Die Strasse wurde nun enger. In dem Oertche Maca (3262m N.N.) kaufte ich etwas Wasser und Brot und machte mich, ein Schild auf dem &#8220;Falla Geologica&#8221; stand passierend, auf den ersten ernstzunehmenden Anstieg. Nunmehr im Minutentakt fuhren Tourisbusse an mit vorbei &#8211; manmanman. Die Schotterstrasse schlaengelte sich den Berg hinauf, nicht sehr steil, aber ausreichendum mich ernsthaft zu fordern. Da die Sonne nun herrlich schien und waermte war es an der Zeit mich auszupellen und das Eisenschweintrikot im gleissenden Licht der Hoehensonne erstrahlen zu lassen. Ich passierte eine Bezahlstation (pah, 7$, sone Abzocke). Die Strasse ging immernoch ganz leicht bergan und wandt sich um die Bergruecken. </p>
<p>Der Grund des Cañons zu meiner rechten war schon laengst nicht mehr zu sehen, da erreichte ich eine netten Ausblick. Bald muesste ich auch die Stelle die unter den Namen Cruz del Condor bekannt ist erreichen. Nun, ich verliess die Strasse und liess mich auf einem Pfad durch Kakteen hinab zu dem herrgerichteten (Maeuerchen, geschotterter Wanderweg etc) Ausblick hinunterrollen. Der Blick war grandios &#8211; aber mit einem Mal traf mich der Schlag! Als ich meinen Blick dem Cañon und der Strasse weiter folgend nach links wandt, wurde mir das ganze Ausmass des Unheils mit einem Mal bewusst. Die Stelle ca. 500m die Strasse leicht bergauf an dem Bergvorsprung erkannte ich sogleich als Cruz del Condor: Unmassen von Touristen bevoelkerten den Hang und dutzende und aberdutzenden Busse parkten in der Naehe. Ein Bild des Schreckens fuer mich in der Weite und Schoenheit dieser spektakulaeren Natur. Nachdem ich die Einsamkeit an meinem Ausblick genosse, machte ich mich auf den geschotterten Wanderweg hinauf bis Cruz del Condor zu folgen. Zunaechst leicht bergab, dann berauf. Ueber mir schwirrten zwei Kondore mit ihren riesigen Fluegelspannweiten und ich hoffte sie moegen mich nicht als gefundenes Fraesschen ausmachen, sich auf mich stuerzen, mit ihren Krallen packen und davonziehen.<br />
Ich kaempfte mich den Schotterweg bergan. Da ich mittlerweile wieder auf ca. 3600m Hoehe angelangt und die Luft hier bereits recht duenn war, hatte ich das Gefuehl, meine Lungen wuerden gleich implodieren. Einmal musste ich kurz absteigen und heftigst nach Luft ringen. Dann kaempfte ich mich durch die zunehmenden Touristenmassen bergauf zur Strasse &#8211; mein ESK-Trikot und die Blicke der Passivtouristen gaben mir Kraft. Kurz hielt ich an dem Ausblick inne, erkundigte mich nach der Uhrzeit (0935) und zog dann schnell von dannen.</p>
<p>Es ging noch ein paar Meter leicht bergan auf der Strasse, doch dann konnte ich wieder leichten Fusses bergabrollern. Bis nach Cabanaconde ging es dann nurnoch runter. Die mit Steinen, Rippeln und Schlagloechern uebersaehte Piste maltretierte meine Handgelenke. Um ca. 1030 Uhr kam ich in Cabanaconde (3287m N.N.) an &#8211; und erwischte sogleich einen Bus zurueck nach Arequipa. Ich hatte keine Lust ueber drei Stunden in diesem Oertchen auf den naechsten zu warten, also lud ich mein Rad ein und setzte mich hungrig und durstig hinten in den Bus. Zwei kleine Kinder fanden meine Kreuzberg-Muetze lustig und benutzten mich zudem als willkommende Unterhaltung (Zwicken, auf mich drauf mich drauf klettern etc), doch ich war schlagkaputt und konnte mich nicht waeren. Die 50km auf dieser Hoehe haben mir doch ganzschoen was abverlangt. Ich schlief langam ein. </p>
<p>Kurz vor dem Ausgangsort meiner Radtour Chivay hatte der Bus noch eine Panne und stand ne Stunde rum. In Chivay erfuhr ich dann, dass der Bus weiter nach Arequipa schon voll sei und ich keinen Sitzplatz mehr bekommen koennte. Der Bus war sowieso total vollgestopft. In dem Gang zwischen den Sitzen standen noch Unmengen an Leuten und ich teilte mir mit acht anderen Peruaner den engen Platz vorne in der Fahrerkabine. Ich hocke ganz vorn an der Windschutzscheibe des Busses und hatte so wenigstens nen tollen Ausblick.<br />
Um 1900 Uhr erreichter der Bus Arequipa, mit dem Taxi liess ich mich zum Hostel shutteln, ehe ich mir unter der heissen Dusche zur Belohnung ein kaltes Duschbier goennte. </p>
<p>War ne tolle Tour, endlich mal wieder so richtig schick Rad gefahren. Die Landschaft und der Cañon waren auch grossartig. Obwohl ich mir vom angeblich tiefsten Cañon der Welt ein wenig mehr versprochen hatte. Trotzdem unvergesslich.</p>
<p>rb</p>
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		<title>&#8230;nur 100hm</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2005 17:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Tagen habe ich mich aus Tarija, welches fuer zweieinhalb Monate mein zu Hause gewesen war, verabschiedet. In der letzten Woche wurde nochmal gut gefeirert fast jeden Abend. Und meine Arbeit konnte ich auch fertigstellen. Aufgrund der vorausliegenden Ereignisse ist mir der Abschied aber leichter gefallen als gedacht, aber eine kleine Traene war da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Tagen habe ich mich aus Tarija, welches fuer zweieinhalb Monate mein zu Hause gewesen war, verabschiedet. In der letzten Woche wurde nochmal gut gefeirert fast jeden Abend. Und meine Arbeit konnte ich auch fertigstellen. Aufgrund der vorausliegenden Ereignisse ist mir der Abschied aber leichter gefallen als gedacht, aber eine kleine Traene war da doch.<br />
Mein naechstes Zwischenziel auf meinem Weg nach Ecuador sollte Uyuni sein, von wo ich euch auch gerade berichte. Da es dorthin keinen Direktbus gibt, musste ich einen Umweg ueber Potosi einlegen, der hoechstgelegenen Grossstadt der Welt, wo ich ja auch mit Juliane Ende Maerz schon war. Die 12-stuendige Fahrt ueber enge Schotterpisten war toll. Am 23. kam ich ziemlich geraedert am Morgen um 0600 im Potosi an, bin die 4 Blocks zu der Stelle geradelt wo die Busse nach Uyuni abfahren und habe mir ein Ticket fuer 1000Uhr gekauft. Also hatte ich noch gute drei Stunden. Was koennte man da besseres machen als mit dem Bike mal hoch ins Stadtzentrum zu fahren &#8211; von 4000m Hoehe auf 4100.<span id="more-243"></span></p>
<p>Ich habe also meinen Rucksack bei der Busgesellschaft gelassen und bin losgeradelt. Zunaechst nur leicht bergan, dann immer steiler. Die Gaenge rasselten und irgendwann war ich auf dem griessten Ritzel angekommen. Und jetzt noch aufs kleine Kettenblatt? Niemals! Also stemmte ich bergauf &#8211; die lunge pfeifte ob der duennen Luft, das Herz raste und das Zahnfleisch puckerte. Eigentlich soll man sowas ja nicht machen&#8230;<br />
Das steilste Stueck war geschafft, nun locker weitertreten. Die Leute am Strassenrand grinsten mich an ( aus?) &#8211; ein Gringo aufm Fahrrad sieht man in Potosi nicht sehr oft. Mit aller Muehe bin ich schliesslich an der Plaza angekommen und hab mich, da noch nichts offen hatte, erstmal auf eine Bank gesetzt um zu entspannen. Das hoechste Eisenschwein der Welt! :D Nach einer guten halbe Stunde bin ich dann laufend zum naechstbesten Café und habe erstmal lecker gefruehstuckt.</p>
<p>Kurz vor zehn bin dann wieder runter zum Bus &#8211; das ging so leicht wie gewohnt ;) Das Wasser in der Gosse war noch gefrohren, aber die Sonne ballerte schon ganz gut.<br />
Die Busfahrt nach Uynui war grossartig. Sechs Stunden auf Schotter ueber das Altiplano, vorbei an einsamen Doerfern, alten Minenanlagen und Salzpfannen. Vor mir sass ein Maedel aus Toulouse die einen kleinen Hund dabei hatte, ein Geschenk von Freunden aus Peru &#8211; fast so doof wie mit nem Rad rumzureisen. War aber suess &#8211; beide.</p>
<p>Heute, am 24., werde ich noch ein wenig abspannen und in der Umgebung von Uynui &#8211; immerhin auch auf fast 3700m gelegen &#8211; etwas mit dem Rad rumfahren. Und in der Nacht auf den Montag gehts dann mit dem Zug ueber die Anden rueber nach Calama / Chile &#8211; mein eigentliches Vorhaben. Das wird bestimmt ganz grossartig, und kalt, und unbequem, und hart&#8230; 20h soll die Zugfahrt dauern &#8211; wenn alles klappt. Danach gehts dann straight gen Norden nach Ecuador (oder doch nochmal nen Abstecher zum Cañon de Calca?).</p>
<p>Uyuni, direkt am Rand des groessten Salzsees der Erde gelegen, hat eine ganz eigene Atmosphaere &#8211; eine unglaublich andere Welt. Das einzig nervige sind die vielen Touris, nur Touris ueber Touris. Nachdem ich all der Zeit in Tarija vlt eine Handvoll gesehen habe, so hocken sie hier gleich in Massen. Na auch mal ganz witzig. Und in einem &#8220;Gespraech&#8221; mit ein paar Neuseelaendern musste ich feststellen, dass das Spanisch mein Englisch fast vollstaendig verdraengt hat :\</p>
<p>Sodenn, bald gibts Neues, mit Sicherheit (wenn ich die Zugfahrt ueberlebe&#8230;), rob</p>
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		<title>Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2005 00:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun will ich mich mal daran machen die Fotos aus Tarija und von meinen Touren ausserhalb etwas zu ordnen. Ein paar Eindruecke aus der Stadt in der ich z.Z. gerne wohne Blick in die Strasse Domingo Paz: Und ein Blick in die untere Etage des Marktes. Da gehts ganzschoen wild zur Sache, jeder verkauft irgendwas, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun will ich mich mal daran machen die Fotos aus Tarija und von meinen Touren ausserhalb etwas zu ordnen. </p>
<p><strong>Ein paar Eindruecke aus der Stadt in der ich z.Z. gerne wohne</strong></p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0007.jpg" width="450" height="300" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0007 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0007 | abgelegt unter rob " /><br />
<span id="more-236"></span></p>
<p>Blick in die Strasse Domingo Paz:<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/img0009.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0009 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0009 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Und ein Blick in die untere Etage des Marktes. Da gehts ganzschoen wild zur Sache, jeder verkauft irgendwas, ueberall wird Essen gebrutzelt etc.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0008.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0008 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0008 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Die Sucre neben dem Markt, rechts neokoloniale Bauten.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0037.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0037 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0037 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Von einem kleinen Huegel einer Kirche in Richtung Stadtzentrum<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/img0012.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0012 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0012 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Bei dem Schild hier auf der Plazuela Sucre kann man garnicht glauben, dass man in Bolivin ist! (auf dem schild steht &#8220;saubere luft fuer tarija&#8221; und dort um die ecke wurden abgaskontrollen durchgefuehrt)<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0032.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0032 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0032 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Zum 179. Geburtstag der Polizei von Tarija, tagelang Schlagzeile in den oertlichen Zeitungen, beschenkte sich die Polizei mit ganz vielen neuen Mopeds zur Verbrecherjagd.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0033.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0033 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0033 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Ganz viele verschiedene Rucksaecke von total verschiedenen Firmen und alle sind ganz unterschiedlich designt&#8230;<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0006.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0006 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0006 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Blick ueber die Aussenbezirke in Richtung Westen zum Altiplano-Hochland. Dort in der Richtung sind wir auch den Inka-Tail runter von den Bergen nach Tarija gewandert.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0003.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0003 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0003 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Ausfallstrasse aus Tarija gen Osten; hinten den Bergen geht es hinab ins Tiefland, in den Chaco.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0017.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0017 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0017 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><strong>Fuer fast eine Wochen waren Chris und Laura bei in Tarija zu Besuch. Chris nutzte die Cahnce um sein Touri-Visum zu erneuern und Laura um auch mal in Bolivien gewesen zu sein.  </strong></p>
<p>Wir hingen zunaechst noch etwas in Tarija ab, haben nett gefruehstueckt in meinem Garten&#8230;<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0006.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0006 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0006 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>&#8230;in meiner Kueche leckere Sachen zubereitet&#8230;<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img00371.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00371 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00371 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>&#8230;leckere Sachen zubereitet!&#8230;<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0011.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0011 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0011 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>&#8230;oder in die Umgebung getingelt.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0002.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0002 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0002 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Irgendwann sind wir dann auch mal fuer zwei Tage etwas weiter ins Tiefland, dort wo es noch feucht ist, weil sich die Wolken an Bergen stauen, und nicht so trocken wie im Chaco.</p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/tarija0015.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0015 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0015 | abgelegt unter rob " /><br />
Im Plaza-Hotel, dem besten und ersten am Platz sind wir abgestiegen &#8211; ganz fuerstlich fuer 2EUR die Nacht</p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/img00191.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00191 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00191 | abgelegt unter rob " /><br />
Eine typische Strasse des kleinen Staedtchens</p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img00201.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00201 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00201 | abgelegt unter rob " /><br />
Blick auf das malerisch gelegene Entre Rios</p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img00211.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00211 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00211 | abgelegt unter rob " /><br />
Natuerlich darf der typische, boliviansiche Friedhof nicht fehlen</p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/tarija0020.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0020 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0020 | abgelegt unter rob " /><br />
¿&#8230; :-)</p>
<p><strong>Und jetzt mal nen paar Bilder von Kris und mir, passt so gut</strong></p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0001.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0001 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0001 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0003.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0003 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0003 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0005.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0005 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0005 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/tarija0013.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0013 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0013 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/tarija0019.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0019 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0019 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><strong>Und nur mal ein paar fotitos von meinem Ausfluegen von der Arbeit aus in das Projektgebiet </strong></p>
<p>Zunaechst die &#8220;Station&#8221; von wo aus die Klapperbusse in Richtung Entre Rios fahren<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0003.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0003 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0003 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Da bin ich einmal zusammen mit der Inga mit dem Bis abgefahren, anstatt, wie sonst, mit der Conny vom DED mit dem Pick-up<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0004.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0004 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0004 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Hier sind wir schon recht weit im andinen Chaco drin. Auf dem Bild: Caesar, Conny und Inga<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0014.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0014 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0014 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Frau, ganz einsam des Weges (die Strasse schimpft sich uebrigen Transozeanica)<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/img0016.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0016 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0016 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>unterwegs im Huegelchaco<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0015.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0015 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0015 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Ein kleines Treffen bzw Seminar von Conny mit Einwohnern aus Palos Blancos (koennt ihr vergeblich im Atlas suchen)<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0018.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0018 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0018 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Bei einem anderen Seminar in Timboy<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0029.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0029 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0029 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Und das Oertchen Timboy, ein halb-Guaraní-halb-Bauern Siedlung, wo wir drei Tage verbrachten.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0031.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0031 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0031 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Die Polizei nimmt in dem Doerfchen Kumandaroti Peronalien der Guaraní auf, um spaeter Personalausweisse herzustellen<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0013.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0013 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0013 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><strong>Und nun noch ganz viele Bilder querbeet! :)</strong></p>
<p>Ich mit ganz viel Haare uffn Kopp<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0021.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0021 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0021 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Buecherregal<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0008.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0008 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0008 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Wochenendausflug mit Familie und Freunden nach Entre Rios auf die Finka von Conny (und in deren Wald)<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/img0022.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0022 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0022 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Eine Pflanze spriesst aus einem leeren Weinkarton<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/img0005.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0005 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0005 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>nahezu goettlich<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/tarija0012.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0012 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0012 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>fruchtig &#8211; und typisch bolivianisch<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7862/medium/tarija0016.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0016 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0016 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Das Heck von Jorges Chevrolet als Bestatungswagen-Sondermodell anno 1957<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/img0038.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0038 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0038 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Ich an meinem (fast) taeglichen Arbeitsplatz<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img0031.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0031 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img0031 | abgelegt unter rob " />
<p>Meine korrekt instalierte Elektrodusche. Manchmal tuts nen paar heftige Schlaege, besonders wenn die Luftfeuchtigkeit im bad so hoch ist. Aber warm war das Wasser bisher allemal...<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img00291.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00291 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00291 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Und hier vor meinem Haeuschen<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/img00281.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00281 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr img00281 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Der San Jacinto- Stausee zur Wasserversorung von Tarija &#8211; wo ich aber bisher noch nicht selber war.<br />
<img class="colorbox-236"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7861/medium/tarija0010.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0010 Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos II: Tarija, Umland, Chaco und mehr tarija0010 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Ca c&#8217;est tout! In meinen Galerien ( <a href="http://fotos.mtb-news.de/fotos/showgallery.php/cat/7860">I</a> <a href="http://fotos.mtb-news.de/fotos/showgallery.php/cat/7861">II</a> <a href="http://fotos.mtb-news.de/fotos/showgallery.php/cat/7862">III</a> ) gibts noch etliches mehr an Bildern.<br />
Etliche von den Bildern, die besten, sind auch von der Digitalkamera von Laura! thx</p>
<p>So, das wars dann wohl mit dem letzten Bildern. Ich denke, ich werde nicht nochmal dazu kommen, welche ins Netz zu stellen  &#8211; ausser durch Zufall.</p>
<p>Greetz, rob</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
<ol><li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2004/03/01/kaderakte-zwock/" title="Permanent link to Kaderakte: zwock">Kaderakte: zwock</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/07/15/fotos-i-nachtrag-zu-argentinien/" title="Permanent link to Fotos I: Nachtrag zu Argentinien">Fotos I: Nachtrag zu Argentinien</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/07/15/bambabam-im-juli-2007/" title="Permanent link to Bambabam im Juli 2007">Bambabam im Juli 2007</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/08/14/cyclassics-fotos-esk-fuehrt-das-feld-durch-die-nordheide/" title="Permanent link to Cyclassics Fotos: ESK führt das Feld durch die Nordheide">Cyclassics Fotos: ESK führt das Feld durch die Nordheide</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/09/30/leroica-vorbereitung-blick-hinter-die-kulissen-teil-8/" title="Permanent link to L´Eroica-Vorbereitung &#8211; Blick hinter die Kulissen Teil 8">L´Eroica-Vorbereitung &#8211; Blick hinter die Kulissen Teil 8</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/04/07/tin-lizzy/" title="Permanent link to Tin Lizzy">Tin Lizzy</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/12/07/die-farbe-mag-ich-nicht/" title="Permanent link to Die Farbe mag ich nicht">Die Farbe mag ich nicht</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/05/08/12-mai-gegen-den-inneren-schweinehund/" title="Permanent link to 12. Mai &#8220;Gegen den inneren Schweinehund&#8221;">12. Mai &#8220;Gegen den inneren Schweinehund&#8221;</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/06/14/jungeisenschwein-spielerfrau-absolviert-letzten-formtest-vor-inselfahrt/" title="Permanent link to Jungeisenschwein Spielerfrau absolviert letzten Formtest vor Inselfahrt">Jungeisenschwein Spielerfrau absolviert letzten Formtest vor Inselfahrt</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/12/berge-taeler-thermen-und-andere-fiese-wettkaempfe/" title="Permanent link to Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe">Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe</a>  </li>
</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/07/15/fotos-ii-tarija-umland-chaco-und-mehr/" title="tarija bilder">tarija bilder</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotos I: Nachtrag zu Argentinien</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2005 23:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun sind sie endlich da, die Fotos der letzten Monate. Ich musste meine vollen Filme dem Chris mit nach Argentinien geben, weil ich sie hier in Tarija nicht auf Foto-CD entwickeln lassen kann. Auf dem ersten Bild seht ihr einen Teiler meiner Kurzzeit-WG in Mendoza. Das sind der Chris (2.v.l.) und die Sabine rechts daneben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind sie endlich da, die Fotos der letzten Monate. Ich musste meine vollen Filme dem Chris mit nach Argentinien geben, weil ich sie hier in Tarija nicht auf Foto-CD entwickeln lassen kann.</p>
<p>Auf dem ersten Bild seht ihr einen Teiler meiner Kurzzeit-WG in Mendoza. Das sind der Chris (2.v.l.) und die Sabine rechts daneben. Pato fotographiert gerade.<br />
<img class="colorbox-235"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7860/medium/img0005.jpg" width="450" height="300" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0005 Fotos I: Nachtrag zu Argentinien"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0005 | abgelegt unter rob " /><br />
<span id="more-235"></span></p>
<p>Und jetzt ein paar Bilder von einer Radtour von mendoza aus Richtung Berge (Vorpuna).</p>
<p><img class="colorbox-235"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7860/medium/img0007.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0007 Fotos I: Nachtrag zu Argentinien"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0007 | abgelegt unter rob " /><br />
Das ist uebrigens eine schiefe Ebene auf dem Bild, da gings immer schoen mit ca. 5%- Steigung das Pediment hoch.</p>
<p><img class="colorbox-235"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7860/medium/img0013.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0013 Fotos I: Nachtrag zu Argentinien"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0013 | abgelegt unter rob " /><br />
Und nocheinmal. Im Hintergrund die Berge auf die es zuging. An deren Bergfuss war der Weg leider zu ende.</p>
<p>Hin und wieder gings ins CECA, einem kleinen Kulturzentrum zum Filme gucken und spaeterem drueber diskutieren. Eine kleine, alternaive, kulturelle Oase in der Einoede.<br />
<img class="colorbox-235"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7860/medium/img0016.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0016 Fotos I: Nachtrag zu Argentinien"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0016 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>An meinem letzten Abend ging es in eine ziemlich interessant eingerichtete Kneipe in der amn  &#8211; oh Ueberraschung &#8211; sogar Wasserpfeife rauchen konnte.<br />
<img class="colorbox-235"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7860/medium/img0020.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0020 Fotos I: Nachtrag zu Argentinien"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0020 | abgelegt unter rob " /><br />
v.l.n.r.: Volker, David, ich, Namen der schoenen Unbekannten vergessen, Chris, Laura; Ben ist am fotographieren.</p>
<p>Sieben Leute in einem Kleinwagen, alle nicht mehr nuechtern? Kein Problem, einer haette immernoch reingepasst&#8230;<br />
<img class="colorbox-235"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7860/medium/img0022.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0022 Fotos I: Nachtrag zu Argentinien"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0022 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Ab nach dem Abend wurde des oefteren im ueberaus stilvoll eingerichteten Haus der Tuebinger-WG abgehangen:<br />
<img class="colorbox-235"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7860/medium/img0023.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0023 Fotos I: Nachtrag zu Argentinien"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotos I: Nachtrag zu Argentinien img0023 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>So, auch noch an meinem letzten Abend in Mendoza. War wirklich eine unvergessliche Zeit!</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herrlich schreckliche Busfahrten und ein tolles Wochenende in Santa Cruz</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/07/13/herrlich-schreckliche-busfahrten-und-ein-tolles-wochenende-in-santa-cruz/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/07/13/herrlich-schreckliche-busfahrten-und-ein-tolles-wochenende-in-santa-cruz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2005 23:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[So mal wieder ein paar kurze Neuigkeiten vom rob. Meine Zeit in Tarija laeuft bald ab, mir bleiben noch nicht einmal anderthalb Wochen. Und ich weiss nicht so recht, ob ich mich freuen soll bald wieder weiterzuziehen und Neues zu entdecken, oder ob ich viel lieber hier bleiben werde. Nun ich werde der Stadt hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So mal wieder ein paar kurze Neuigkeiten vom rob.</p>
<p>Meine Zeit in Tarija laeuft bald ab, mir bleiben noch nicht einmal anderthalb Wochen. Und ich weiss nicht so recht, ob ich mich freuen soll bald wieder weiterzuziehen und Neues zu entdecken, oder ob ich viel lieber hier bleiben werde. Nun ich werde der Stadt hier und meiner Zeit vielleicht eine kleine Traene nachschicken *schnief*, aber ansonsten sehe ich das eher positiv.</p>
<p>Tja, meine Fotos der letzten drei Monate hab ich auch schon, nur leider bekomme ich sie nicht entpackt &#8211; ist aber nicht meine Schuld, wirklich (hoffentlich).<br />
Und die leidliche Geschichte mit meinem Telefon ist eine, wie sie Bolivien im Alltag an jeder Ecke schreibt. Vor knapp zwei Monaten , als ich hier einzog, hiess es, dass ich es in ein paar Tagen nutzen koenne. Wochen vergingen und es war noch nicht freigeschaltet. Immer wenn ich Jorge traf, hiess es, er mache es bald. Einmal hat er mich weich gelabert, er werde sich bestimmt und mit aller Sicherheit zu 100% noch heute, nein jetzt gleich darum kuemmern. Nichts ist passiert, Tage und Wochen vergehen, Zusage um Zusage kommt und geht. Soll man sich drueber aufregen? Nee, aendert ja doch nischt. Also warten und hoffen. Negetaive Thinking als Quelle positiven Lebenselixiers&#8230;<span id="more-234"></span></p>
<p>Am vergangenen Wochenende war ich fuer einige Tage ins 600km entfernten Santa Cruz. Das ist die zweitgroesste, aber wohl wirtschaftsstaerkste Stadt Boliviens. Besucht hab ich da den Huetti, nen Kumpel vom Studium der auch mit auf Exkursion war und wie ich ein Praktikum angeschlossen hat. Die 16-stuendige Busfahrt in der Nacht vom Donnerstag aufn Freitag in einem typischen Boli-Bus war halbwegs unertraeglich. Nachts war es schweinekalt, und das Fenster an dem ich sass liess sich nicht richtig schliessen, rueckelte sich immer wieder auf. Folge: frieren, frieren, frieren und die ganze Nacht kein Auge zumachen koennen.<br />
Halbwegs geraedert kam ich in S.C. an, Huetti holte mich vom Busbahnhof ab und wir fuhren durch den abgefahrenen &#8220;Verkehr&#8221; dieser chaotischen und auswuchernden, in konzentrieren Kreisen mit auswaerts fuehrenden Radialstrassen angelegten Stadt. Am Abend haben wir nen Italiener besucht, der in seinem 6qm-Zimmer eine ganze DJ-Anlage samt fetter Boxen aufgebaut hat und damit sein halbes Wohnviertel unterhalten kann, aufgebaut hat. Wir sind in eine der Discos und haben ne Weile zu Techno abgedanct. War witzig, besser als die tarijenischen Dissen. </p>
<p>Die naechsten Tage waren wir etwas in der Stadt unterwegs, Kino, Kneipe, Botanischer Garten, Rumchillen. Waren ein paar klasse Tage in einer verrueckten aber sympatischen Stadt. Danke an Huetti! Gestern Abend ging dann mein Bus zurueck nach Tarija. Um 17:30 sollte Abfahrt sein. Die Verkehrspolizei hat aber, als schon alle abfahrtsfertig drin sassen, noch die Tauglichkeit der Beleuchtungsanlagen kontrolliert. Folge: Bus aussortiert, ne geschlagene Stunde noch im Terminal stehen und Lichtanlage ueberholen. Dann gings los, langsam und ohne Hektik. Das Fenster war diesmal in Ordnung. Dafuer war der Bus selber halbwegs Schrott. Laufend musste angehalten werden und irgendwas an der Kupplung repariert wurden. Die Fahrt war echt abentuerlich. Auf der kurvenreichsten Strecke die ich kenne musste der Bus nicht nur einmal hin- und herrangieren, um eine Kurve zu bekommen oder dem Gegenverkehr passieren lassen zu koennen. Die einspurige Schotterpiste zwischen Villamontes und Tarija ist uebrigens Teil der grossartigen &#8220;Transozeanica&#8221;, welche von der brasilianischen Atlantikkueste, ueber Paraguay und Bolivien an den Pazifik nach Chile fuehrt und die grosse Wirtschaftshoffnung dieser Region. Aber dazu muss erstmal die komplette Strasse verbreitert und asphaltiert werden &#8211; und das kann noch Jahre dauern bei dem komplizierten Terrain&#8230;<br />
Na die Fahrt dauerte dann geschlagene 20h in einem muffeligen Bus eingequetscht, die Knie des Hintermannes druecken durch den Sitz in den Ruecken, das Kind des Mannes neben mir (die sich zu zwei einen Sitz teilen) benutzt mich die meiste Zeit als Lehne oder wahlweise Liege und ich versuche zwischen den ganzen Reparierstopps ein wenig Schlaf zu finden. Aetzend &#8211; aber immer wieder ein kleines Abenteuer, jederzeit gerne wieder. Wie werde ich sowas vermissen in Dtl.</p>
<p>So, genug fuer heute. Ich versuche noch das mit dem Fotochens zu regeln. Alles Gute, rob</p>
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		<item>
		<title>Billiger als Bike-Mailorder? Geht nicht? Geht doch!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2005 21:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute am Sonntag bin ich nach einem gemuetlichen Vormittag nach dem Mittag zum Mercado Campesino gefahren. Dieses grosse Marktviertel liegt etwas ausserhalb des Stadtzentrums und man kann dort, wie es der Name schon verraet, alles kaufen, was von Bauern produziert wurde. Also von Obst und Gemuese ueber Obst und Gemuese und Nahrungsmittels bis hin zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute am Sonntag bin ich nach einem gemuetlichen Vormittag nach dem Mittag zum Mercado Campesino gefahren. Dieses grosse Marktviertel liegt etwas ausserhalb des Stadtzentrums und man kann dort, wie es der Name schon verraet, alles kaufen, was von Bauern produziert wurde. Also von Obst und Gemuese ueber Obst und Gemuese und Nahrungsmittels bis hin zu Obst und Gemuese. Ist wirklich ein uebervoller, enger, toller Markt. Das Wetter hier spielt auch gut mit mir, es sind winterliche knapp 30ºC. Ich hab mir also etwas Obst gekauft fuer nen Fruchtsalat und bin dann zu Fuss zurueck gelaufen. Schliesslich, und das war mein eigentliches Anliegen, wollte ich mir mal ein paar Fahrradlaeden ansehen dort in der Naehe&#8230;<span id="more-226"></span></p>
<p>Da gibt es eine Strassenecke, an der gleich 4 oder 5 Laeden nebeneinander sind. Beim Vorbeifahren vor einer Woche habe ich dort ein paar erstaunliche Sachen aus dem Bus heraus haengen sehen.<br />
Man kann sich einen Radgeschaeft in Bolivien natuerlich nicht so vorstellen wie in Deutschland. Meist ist es nur ein kleiner Raum in dem ganz ganz ganz viel Schrott an den Waenden und der Decke haengt und der restliche Raum mit kaputten Raedern und diversen Teilen vollgestopft ist. Vor dem Laden haengen dann meist noch etliche Sachen rum.  Nun, kommen wir zur Sache: In zwei von diesen Laeden haengen draussen mehrere sehr gute Rahmen, was  mich doch echt gewundert hat, da die doch normalerweise fuer einen durschnittlichen Bolivianer unbezahlbar waeren. In beiden Laeden haengt je einer der folgenden Rahmen zu folgenden Preisen:</p>
<li>Specialized S-Works (mtb)     &#8211;     70 Dollar</li>
<li>Cannondale F3000SL              &#8211;     70 Dollar</li>
<li>Specialized Allez A1 mit S-Works Carbon-Gabel      &#8211;     Preis noch nicht erfragt</li>
<p>Ohne Scheiss! Ein paar andere gibt es auch noch (Scott Racing irgendwas, Schwinn etc). Einen von den S-works-Rahmen (wieviel kommen die in Dtl? 1500EUR?) hatte ich den Haenden und kann wohl behaupten, dass er echt war!<br />
Wahnsinn, oder?</p>
<p>Bin jetzt heftig am ueberlegen wie ich die Teile nach Deutschland bekomme ;-)</p>
<p>Gruesse, rob</p>
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		<title>Erste gelaenderadtouristisch erworbene Eindruecke vom Umland Tarija`s</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2005 23:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis 11ºº habe ich es im Bett ausgehalten. Endlich mal wieder ausschlafen, was fuer eine Lust nach zwei Wochen lang durchgehendem frueh uffstehen. Doch ich hatte Hunger und musste uffs Klo. Also raus, schoen Fruehstuecken mit auf der E-Herdplatte warmgemachten Broetchen und dann die Wohnung mal Durchfegen. Von draussen scheint die Sonne durch die vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 11ºº habe ich es im Bett ausgehalten. Endlich mal wieder ausschlafen, was fuer eine Lust nach zwei Wochen lang durchgehendem frueh uffstehen.  Doch ich hatte Hunger und musste uffs Klo. Also raus, schoen Fruehstuecken mit auf der E-Herdplatte warmgemachten Broetchen und dann die Wohnung mal Durchfegen.<br />
Von draussen scheint die Sonne durch die vielen Fenster, also was gaebe es tolleres, als heute zum ersten Mal in Tarija fahrradzufahren. Ich kann mich an das letzte Mal kaum noch erinnern und die Bewegungsarmut macht mir langsam zu schaffen. Ích wollte man zum grossen Stausee, der liegt ca. 10km suedwestlich ausserhalb von Tarija. Dort soll es nett sein, Kanus zum Ausleihen und so und vielleit gibt es ja auch nen Weg um den See herum. Da das ganze nicht so lange dauern sollte, hab ich die Trinkflasche nur halb voll gemacht und bin ohne irgendwas einzupacken los. Ich wusste nicht, wo in der Stadt die Strasse zum weg geht, also bin ich erstmal am Flughafen vorbei und raus aus Tarija.<span id="more-224"></span></p>
<p>Das ich, da ich schon die Stadtgrenzen hinter mir hatte,  schon viel zu weit war begriff ich schnell aber zu spaet. Da fasste ich den Entschluss den im Sueden von Tarija gelegenen Antennenberg zu befahren. Von oben haette man sicher einen tollen Blick und es waere mal ne richtige Steiugung; schon von weitem kann man sehen wie der Schotterweg sich den Hang hinaufschlaengelt. Ich legte also gute 10km auf der stark welligen Strasse nach Bermejo zurueck, passierte die Mautstelle und heizte weiter. Ein tolles Gefuehl nach so langer Abstinenz mal wieder kraeftig abwechseld in die Pedalen zu druecken. Die Kette quitschte maechtig. Habe schon laenger kein pflanzlichers Bratoel zum Schmieren drauff gemacht.</p>
<p>Der Gegenwind bliess mir eine frische Briese ins Gesicht und erst als ich nach rechts von der Strasse ab in den Schotterweg einbog und den leichten Wind nun von hinten hatte, merkte ich, wie warm es doch wirklich war. Der Weg ging gleich recht steil an und zog sich mit gleichmaessiger Steigung um den Nodhang des Berges (Sonnenhang da Suedhalbkugel). Die Sonne bretzelte mir ordentlich uffn Kopp und als haette ich es vermisst quaelte ich meinen schlappen, radentwoehnten Koerper den Weg hinauf. Ich habe es vermisst! Das Auspowern macht Spass, endlich wieder Sport, alles geben, die dicken Steine auf dem Weg umfahren, Gleichgewicht halten, keine Traktion verlieren. Ich schwitzte maechtig und die Lunge keuchte, die Kehle trocknete aus. Ich konnte mir nur kleine Schlucke aus der Flaschen goennen, denn sie war schon fast leer und es ging noch weiter bergan.</p>
<p>Obwohl wir erst am Beginn der Trockenzeit stehen, sind die wenigen Buesche in der Umgebung schon so doerr, dass sie aussehen, als wuerden sie augenblicklich in Flammen aufgehen. Die Graeser waren goldgelb, im Tal schimmerten die gruenen, bewaesserten Weinfelder, die sich wie ein Mosaik in der Landschaft verteilen. Dann eine Sepentine, steil und mit losem, groben Schotter. Ich gab alles. In die andere Richtung und um den Berg herum. Ich wollte auf keinen Absteigen muessen, aber das kleine Kettenblatt haette ich trotzdem nicht benutzt. Die Antenen waren nicht mehr weit, da schlaengelte sich der Weg weiter in Serpentinen hinauf. Immer schwerer war er befahrbar; lose, locker, dicke Steine, steil. Es waren nurnoch 100m bis zur Kuppe, da musste ich aufgeben. Ich hielt kurz an, stieg ab. Kaputt. Kann denn das sein? Im letzten Jahr waere ich mit Rikman sone Steigung in den Alpen mitm Singlespeeder nurso hochgeflogen. Meine Kondition war am Boden.</p>
<p>Ich sattelte wieder auf, fuhr ein Stueck, musste aber 10m vor dem Gipfel nochmal absetzen. Dann war ich oben. Noch bevor ich den Ausblick geniessen konnte, kam ein scharfer dt. Schaeferhund auf mich zu und machte mir bewusst, dass das hier Privatgelaende war. Mich mit meinem Fahrrad schuetzend ging ich langsam rueckwaerta.<br />
Meine Trinkflasche war alle. Ich hatte Hunger auf ein Haeppchen und mir war etwas dieselig von der Anstrengung. Aber der Blick gen Osten und Sueden ueber die weite Talebene war grandios. Und in meinem Ruecken lag Tarija unter einer leichten Dunstglocke. Nach vorne hin druecken an der entfernten Bergkette aus 3-4000m hohen Bergen an einer tieferen Stelle weisse, dicke Wolken aus dem Tiefland herueber, loessten sich aber sofort auf, als sie sie Bergflanken ins Tal hinunter zu fallen drohten (Fachbegriff: Foehnwand; Grund: trockenadiabatischer Luftmassenabstieg verbunden mit Wolkenaufloesung und Strahlungswetter).</p>
<p>Dann machte ich mich auf den Rueckweg. Das Rad rollte gut bergab, aber auf den grobschottrigen Weg wurden alle Schlaege direkt durch den harten Stahlrahmen an meine Haende weitergeleitet und von diesen unter Schmerzen absorbiert. Auf den unteren, etwas ebenerem Teil liess ich es ordentlich krachen. Was fuer ein tolles Gefuehl! Die offene Landschaft sauste an mir vorbei, das Vorderrad sprang kontrolliert hin und her, der Fahrtwind fegte durchs nasse T-Shirt. Aus Mangel an Alternativen fuhr ich den selben Weg zurueck, runter zur Strasse, auf Tarija zu, auf und ab. An der Einfallstrasse, welche gerade verbreitert wird, wuchern die Haeuser und Geschaefte Stadtauswaerts. Ziegeleien, Buswaschanlagen, Autowerkstaetten. Dann der Flughafen, die breite und aufwendig begruente Avenida hinein ins Zentrum und ueber die belebte Avd. La Paz zu mir nach Hause. Da hab ich erstmal Musik angemacht und mir es buchlesenderweise mit einem Mate im Garten bequem gemacht.</p>
<p>Toll war es, berauschend sogar. Endlich mal wieder Radfahren. Nur die Fitness, ei&#8230;. Bald wieder, wenn ich die Zeit finde.<br />
km: 30; hm ca. 400</p>
<p>Und nachher zu einer Party von ein paar kaputten Oestereichern. Und dann kommt der Chris aus Mendoza/ Arg irgendwann heute Nacht in Tarija an, nur wann&#8230;</p>
<p>rb</p>
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		<title>Die letzte Wanderung meines Lebens und andere nette Dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2005 19:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Hola Leute, hier ein paar neue alte und neue neue Neuigkeiten&#8230; Inka-Trail Da vor gut 500 Jahren die Inka unter ihrer auch nicht gerade friedlichen Herrschaft hier in den Anden regen Handel betrieben, haben sie unzaehlige Pfade zwischen dem Hochland und den tiefen Ebenen im Osten gebaut. Die gewitzten Inkas haben natuerlich nicht nur einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hola Leute, hier ein paar neue alte und neue neue Neuigkeiten&#8230;</p>
<p><strong>Inka-Trail</strong></p>
<p>Da vor gut 500 Jahren die Inka unter ihrer auch nicht gerade friedlichen Herrschaft hier in den Anden regen Handel betrieben, haben sie unzaehlige Pfade zwischen dem Hochland und den tiefen Ebenen im Osten gebaut. Die gewitzten Inkas haben natuerlich nicht nur einfach nen Trampelpfad in den Berg gelaufen, sondern aus Steinen richtige, befstigte Wege konstruiert.<br />
Einen eben solchen Weg gibt es hier in der Naehe von Tarija auch und ss ist nun schon drei Wochen her, aber den bin ich zusammen mit Josef, einem Bayern mit fertigem VWL-Studium (mit Schwerpunkt Entwciklungslaender) in der Tasche, mal abgewandert. Ganz so einfach war as aber auch nicht.Viel wussten wir nicht ueber den Weg und wie man zu seinem Startpunkt kommt auch nicht wirklich.<span id="more-206"></span></p>
<p>Wir sind dann erstmal am Sonnabendmorgen um 7ºº mit dem Bus von Tarija nach Iscayachi gefahren. Der Bus brauchte doppelt so lange wie sonst, weil er am Ortsausgang erstmal zwei seiner Reifen flicken musste &#8211; und das dauert etwas laenger als beim Fahrrad. Iscayachi besteht aus ein paar Hauesern, einer Strassenkreuzung der Routa 1 von Bolivien (zw. Potosi im Norden, Villazon im Sueden und Tarija im Osten), ollen &#8220;Restaurants&#8221; und einer dreieickigen Plaza &#8211; aber hauptsaechlich aus besagter Strassenkreuzung. Wir wussten, dass wir nach Pasajes wollten, also stellten wir uns an die Plaza wo die Strasse Richtung Villazon abging und warteten, warteten, w a r t e t e n. Was man halt so macht, wenn man irgendwo hin will und der naechste Bus erst in 12h in diese Richtung faehrt. Es fuhren etwa alle fuenf Minuten Busse durch, von Potosi her kommend nach Tarija, aber keiner dorthin, wo wir hin wollten. Leider hatte die Kreuzung etwas mystisches an sich, denn jedes Mal, wenn wir uns auch nur 20m von ihr entfernten, kam ein Jeep vorbeigerast und liess uns nurnoch seinen Saub inhalieren. Das passierte in den drei Stunden , die wir dirt verbrachten genau fuenf Mal und beim fuenften mussten wir uns aus Verzweiflung halb totlachen. </p>
<p>Da es keine andere Moeglichkeit gab und wir langsam in Zeitbedraengnis kamen, nahmen wir uns das einzigste Taxi des Ortes. Nachdem die Frau per Schlauch Benzin in den Tank gesaugt hatte konnte es losgehen und der Mann fuhr uns ueber die saubige Piste die 40km nach Pasajes.  Der kleine abgelege Ort besitzt eine nette Adobeziegel-Kirche, doch fuer die hatten wir nicht viel uebrig, denn wir wollten heute noch wenigstens ueber den Pass kommen. Nach drei Stuendchen leichten berganlaufens erreichten wir den auf 3860m gelegenen Pass bei einsetztender Daemmerung. Die Nacht war ueberraschend warm, dafuer hielten mich aber die Kopfschmerzen (Hoehe!) vom Schlafen ab. Das Zelt (Danke Zwocki!) hielt dem staerker werdenen Wind gut stand.</p>
<p>Die ersten Sonnenstrahlen fielen auf unser Zelt, wir krochen aus den Schlafsaecken, packten alles ein und zogen sogleich von dannen. Heute hiess es knackige 2000 Hoehenmeter an Stueck bergab zu laufen. Leichter gedacht als getan. Der 500 Jahre alte Weg bestand aus Steinen und Platten die im Laufe der Zeit nun doch etwas ihrer Lage beraubt waren und entsprechend schwierig war das Laufen darauf. Nach den ersten 1000hm ereichten wir ein weites Tal, welches wir durchquerten und im Anschluss ein wenig bergauf wanderten &#8211; eine willkommende Abwechslung. Auf dem letzten Teilstueck mussten wir weitere 1200hm hinunter in den Ort Pinos Sud. Auf dem letzten Metern konnte ich kaum noch laufen, da das staendige bergabgehen die Oberschenkelmuskulatur unglaublich beansprucht. Ich haette alles dafuer gegeben ein wenig bergauf gehen zu duerfen &#8211; oder easy chillig mit dem Rad runter zu fahren. </p>
<p>In dem weitlaeufigen Ort suchten wir die Schule auf und trafen dort ein paar Leute. Ich war total am Ende nach dieser Tortour, und die Nachricht, dass der naechste Bus morgen frueh um 5ºº faehrt war nicht gerade erfreulich, hoffte ich doch noch am Sonntagabend wieder in Tarija sein zu koennen. Neben der Schule gab es auch ein Haus mit Telefon, so haetten wir Bekannte in Tarija anrufen koennen, damit sie uns abholen wuerden. Aber man benoetigte fuer das Telefon ein Pre-Paid-Karte und die konnte uns keiner verkaufen. Es war bereits 16ºº, und eine Frau erzaehlte uns, dass gegen 19ºº im 15km entfernten San Andres noch ein Bus in die Stadt fahren wuerde. Das wuerde bedeuten, wir muessten sofort los und stramm durchlaufen. Nach kurzem Zoegern und einem &#8220;Ich will am liebsten hier und sofort und auf der Stelle sterben&#8221; meinerseits entschieden wir uns dafuer, loszulaufen. Josef war guter Dinge &#8211; ich nicht. </p>
<p>Der Ort Pinos Sud war eine Sackgasse und deshalb lag die Chance durch Vorbeifahrende mitgenommen zu werden bei 1 : 1 Mio. Nach anderthalb Stunden hatten wir auch genau die Haelfte des Weges geschafft. Mit der letzten Kraft schleppte ich mich vorwaerts. Wir hatten nun bereits ca. 30km hinter uns (soviel bin ich noch nie am Stueck gewandert, glaube ich &#8211; und will ich auch nie wieder), als ein Jeep von vorne kommend an uns vorbeifuhr. Nach ein paar Minuten kam er wieder zurueck und es stellte sich heraus, dass die beiden etwas aelteren Herren nach Traija wollten. Das war die Erloesung!! Das Leid hatte ein Ende! Es stellte sich heraus, dass der eine als Arzt in Genua/Italien arbeitet und der andere als Geologe in Bolivien.<br />
In Tarija angekommen schleppten Josef und ich uns ersteinmal in das naechstbeste Restaurant und dann gings fuer mich nach Hause. Da goennte ich mir noch ein Bierchen, ne heisse laaaange Dusche und huepfte dann aeusserst schwerfaellig ins Bett. Das war bestimmt das letzte Mal, dass ich mich mehr als nur noetig zu Fuss fortbewegt habe&#8230;</p>
<p><strong>Was war so los die letzten Wochen? </strong></p>
<p>Ich hab ein wenig gearbeitet. Josef ist abgefahren, dafuer hab ich Inga aus Mainz getroffen, die hier eine Bekannte fuer einen Monat besucht. Mit Inga und ein paar anderen Tarijeños (Ramiro und Marianne) haben wir die ein oder andere Disco unsicher gemacht. Aber vom Hocker hauen tun die Dissen hier mich nicht &#8211; ziemlich schrecklich sogar. Aber was solls, muss man mit Humor nehmen. Die Inga ist heute leider wieder abgeflogen. Und auch ich habe schon die Haelfte meiner Zeit hier in Tarija hinter mir &#8211; ging doch ganz schoen schnell.<br />
Die letzte Woche waren wir wieder mal auf dem Land unterwegs. Mit Conny vom DED haben wir ein paar Doerfer besucht, Treffen mit Einheimischen abgehalten, hier und da geschwatzt. War wieder sehr interessant. Wir waren diesmal etwas weiter im Osten Richtung Chaco u.a. in einem 200-Seelen Ort namens Palos Blancos. Dort war es schon deutlich trockener und die Vegetation daher richtig wie im flachen Chaco und nicht so feucht wie in Entre Rios. Aber wegen der vielen Berge trotzdem noch ein ganz anderes Landschaftsbild. Und die Strasse zwischen Entre Rios und Palos Blancos ist eine der wahwitzigsten Sachen die ich kenne. Auf ueber 60km gibt es da kein einziges &#8211; und damit meine ich wirklich <em>kein einziges</em> Stueck Strasse das mal fuer nur zehn Meter geradeaus ginge. Kurven um Kurven schlaengeln sich um die Bergruecken. Manchmal kann man in einem Kilometer Entfernung die Strasse sehen und braucht doch locker 20 Minuten um bis dorthin zu gelangen, weil sich der Weg noch durch dutzende Taelerchen schlaengeln muss. Natuerlich braucht man da fuer die ganze Strecke auch ueber zwei Stunden  &#8211; aber die Landschaft auf diesem Teilstueck ist grandios. Fotos folgen irgendwann!<br />
Fuenf Kilometer von dem winzigen Staedtchen Entre Rios entfernt besitzen Conny und ihr Mann ein riesiges Grundstueck (20irgendwas ha) und betreiben etwas Landwirtschaft. Dort waren wir uebers Wochenende und es kamen noch ein paar andere Bekannte, sodass wir nachher 14 Leute waren die in dem 180 Jahre alten Bauernhaeuschen uebernachtet haben. Wir sind etwas in den verwunschenen Waeldern auf dem Grundstueck gewandert, haben grossartig gegrillt, gefeiert, getanzt und Wein getrunken. Sehr schoen. </p>
<p>Nun, am naechsten Wochenende kommt der Chris aus Argentinien mal zu Besuch, dann koennen wir noch die anderen Tanzlokale auskundschaften&#8230;</p>
<p>Sodenn, rob</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Lage im Land und die Meinige</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2005 01:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, in Bolivien steppt der Baer &#8211; und wuerde man keine Nachrichten sehen, bekaeme man in Tarija davon nichts mit. Zwar war die Stadt letzte Woche auch ein paar Tage durch Blockierungen abgeriegelt, aber in der Stadt kriegt man davon nichts mit. Hier laeuft alles wie immer: die Sonne scheint jeden Tag, auf den Maerkten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-207"  src="http://www.lapatriaenlinea.com/2005/03/05/regional/54.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Lage im Land und die Meinige 54 Die Lage im Land und die Meinige"  title="EISENSCHWEINKADER | Die Lage im Land und die Meinige 54 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Tja, in Bolivien steppt der Baer &#8211; und wuerde man keine Nachrichten sehen, bekaeme man in Tarija davon nichts mit. Zwar war die Stadt letzte Woche auch ein paar Tage durch Blockierungen abgeriegelt, aber <em>in</em> der Stadt kriegt man davon nichts mit. Hier laeuft alles wie immer: die Sonne scheint jeden Tag, auf den Maerkten herrscht hecktisches Teiben, der fuer boloviansiche Verhaeltnisse uebermaessig hohe Privatverkehr quetscht sich durch die Straesschen und ich geh halt Arbeiten oder dies und das machen. Unvostellbar, dass man in der Hauptstadt La Paz kaum das Haus verlassen kann, dass dort Nahrungsmittel und Benzin knapp werden und die Stadt praktisch lahmgelegt ist. Auch die Autonomiebewegungen in der Region Santa Cruz im Suedosten Boliviens klingen wenig erfreulich. <span id="more-207"></span></p>
<p>Letzteres hat dazu gefuehrt, dass die zweitgroesste Stadt des Landes, Santa Cruz, seit heute auch vollstaendig blockiert ist und keine Verkehr rein und raus geht. Da kann ich mir wohl vorersten abschminken, den Huetti, der zur Zeit dort auch ein Praktikum macht, zu besuchen. Diese Blockierungen sehen dann wie folgt aus: ein paar Leute die irgendein Anliegen haben schmeissen Steine auf die Strasse damit keiner durchkommt, buddeln den Strassenrand auf damit keiner vorbeikommt und beschmeissen jeden mit Steinen der es trotzdem versucht. Und so vergehen dann Tage und der ganze Verkehr ist lahmgelegt. Und so sieht das dann aus, hab mal zwei Bilder aus dem Netz zusammengesucht:</p>
<p><img class="colorbox-207"  src="http://bolivia.indymedia.org/images/2005/03/15854.jpg" width="450" height="300" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Lage im Land und die Meinige 15854 Die Lage im Land und die Meinige"  title="EISENSCHWEINKADER | Die Lage im Land und die Meinige 15854 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-207"  src="http://argentina.indymedia.org/uploads/2005/03/bloqueo10.jpg" width="450" height="300" alt="EISENSCHWEINKADER | Die Lage im Land und die Meinige bloqueo10 Die Lage im Land und die Meinige"  title="EISENSCHWEINKADER | Die Lage im Land und die Meinige bloqueo10 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Vom Huetti aus  Santa Cruz erreichte mich gerade eine Mail mit folgendem, interessanten Inhalt:</p>
<blockquote><p><em>Erkenntnisse/Einschaetzung der Botschaft:</p>
<p>Nach Aussagen von Polizei und Militaer sind auf dem Weg nach La<br />
Paz oder es befinden sich in El Alto und La Paz geschaetzt<br />
zwischen 30.000 &#8211; 50.000 campesinos, cocaleros, mineros aus den<br />
Yungas, dem Chapare und anderen Regionen des Landes. Heute wurden<br />
von der Polizei in El Alto ueber 110 Kleinbusse mit anreisenden<br />
Demonstranten gezaehlt.<br />
Angedroht ist die Besetzung von oeffentlichen Gebaeuden in La Paz.<br />
Da inzwischen im Landesinnern (Sta. Cruz und in Cochabamba)<br />
Oelfoerderanlagen  (u.a Chaco in der Provinz Sta. Rosa) besetzt<br />
sind, ist eine weitere Eskalation nicht ausgeschlossen.<br />
La Paz ist durch die Blockade der Tankanlage in Senkata im El Alto<br />
ohne Treibstoff, Gas und die Lebensmittel werden inzwischen knapp;<br />
ab heute gibt es kaum Brot mehr in der Stadt.</p>
<p>Da keine kurzfristige politische Loesung in Aussicht ist, weil<br />
u.a. die Forderung nach Nationalisierung saemtlicher natuerlicher<br />
Ressourcen die Szene beherrscht, muss mit einer noch Tage<br />
andauernden Spannung im Land gerechnet werden. Ob es der<br />
katholischen Kirche gelingt kurzfristig einen Ausweg aus der<br />
politischen Krise zu finden (u.a. moegl. Ruecktritt der Regierung,<br />
Aufloesung des Parlaments, vorgezogene Neuwahlen,<br />
Uebergangsregierung mit dem Praesidenten des Obersten<br />
Gerichtshofes) ist zur Stunde noch offen.<br />
</em></p></blockquote>
<p>Es bleibt also weiterhin spannend! Ihr muesst euch aber um mich keine Sorgen machen. Zwar kommen viele Politiker aus Tarija (deswegen ist die Stadt auch so schoen gruen) und im Departemento Tarija wird das meiste Oel gefoerdert, Zustaende wir in den anderen grossen Staedten oder gar La Paz sind hier aber auszuschliessen.</p>
<p>Ich habe z.Z. ganz eigene Sorgen: Seit knapp einer Woche ist bei mir das Wasser abgestellt. Die letzte Rate wurde wohl nicht bezahlt, aber obwohl das der Jorge (mein &#8220;Vermieter&#8221;, ein Deutsch-Bolivianer) nachgeholt hat, lassen sie sich mit dem Anstellen wohl noch etwas Zeit. Und das Telefon geht auch noch nicht.</p>
<p>Das letzte Wochenende habe ich zum ersten Mal komplett in Tarija verbracht:<br />
Am Freitag war ich nach der Arbeit zunaechst mit einem Dutzend Kollegen Volleyball Spielen. Man spielt das hier in einer kleinen Halle die von den Abmessungen her einem Squasch-Platz gleicht. Und das bedeutet man spielt mit Seiten- und Rueckwand &#8211; wie beim Squasch halt. War mal was ganz neues und beduerfte etwas Eingewoehnung, aber hat echt saubock gemacht. Danach gings in Konganas, ne Kneipe, dann in eine Peña, da wird traditionelle, bolivianische Musik gespielt (seehhr gewoehnungsbeduerftig, aber doch sehr lustig irgendwie) und danach bin ich noch mitn paar Leuten in eine der Discos hier. Mit genug Alkohol war es einige Zeit auszuhalten, aber das was sie da speilen und sich Musik nennt, raubt einem dann doch irgendwann allen Ich-kann-auch-bei-schlechter-Musik-Spass-haben-Optimismus und so bin ich gegen 0400 heim.</p>
<p>Gegen 12:30 bin ich am Sonntag hochgeschreckt, wollte ich doch um eins beim Geburtstag von Hugo sein. Hugo ist der Mann von Conny, der Frau vom DED ueber die ich das Praktikum mache. Ich bin fix hin (ohne Fruehstueck und so) und mit der Zeit trudelten alle Gaeste ein &#8211; ausser Hugo. Der sass im 4-Autostunden entfernten Entre Rios und konnte kein Benzin auftreiben um zu seinem Geburtstag zu fahren. Tzzz &#8211; Bolivien halt. Wir haben dann ohne ihn gefeiert. Am Abend bin ich mit Jorge und seiner Freudin ins Kino Fussball gucken (Bolivien gegen den Erzrivalen Chile). Beide haben aeusserst bescheiden gespielt und da Bolivien zur Halbzeit schon 0:2 hinten lag, haben wir es vorgezogen den Rest der Nacht in einer Bar zu verbringen. Da kamen immer ein paar Leute vorbei die Jorge kennt &#8211; und der kennt viele Leute. Na war auch ganz amuesant. Ich bin dann eine Stunde nach Mitternacht heim und hab erstmal etwas Wasser getrunken, es war glaube ich das erste Unakloholische seit dem Aufstehen am Morgen&#8230;</p>
<p>Vielleicht finde ich am naechsten Wochenende mal die Zeit meinen Garten mit der fetten Palme etwas auf Fordermann zu bringen, glaube ich aber kaum.<br />
In einem der vier &#8220;Supermaerkte&#8221; Tarijas gibt es einige Sachen, die man hier nicht erwartet: Playadito Yerba Mate (hab ich mir gleich mal nen Vorratspacket gekauft), original Kahlúa Kaffeelikoer (hab ich mir gleich mal ne Flasche geholt, zusammen mit Wodka und Milch ergibt das ja schliesslich den leckersten Drink der Welt) und Nutella! Letzteres hab ich bisher geschafft nicht zu kaufen, kostet doch ein Glas (350ml) 30 Bolis (3EUR) und davon koennte ich im besten Restaurant am Platz fuerstlich essen gehen &#8211; oder eine ganze Woche in einem normalen Restaurant. Aber ob ich das durchhalte ;)</p>
<p>Sodenn, hasta luego, die naechste Mitteilung gibts in Kuerze&#8230;</p>
<p>(die bilder sind alle ausm netz und nicht von mir, quelle: rechte maustaste uffs bild und dann probied&#8230;aeh eigenschaften)</p>
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		<item>
		<title>Die vielen Welten Boliviens &#8211; erste Eindruecke</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2005 20:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile bin ich gute zwei Wochen in Bolivien, habe mich etwas eingelebt und etliches erlebt. Einiges davon will euch schildern. Leider gibt es dazu erstmal keine Bilder, da ich, trotz vergeblicher Muehe, keinen Fotoladen in Tarija finden konnte, der meinen Film auf Foto-CD entwickelt. Aber ich bekomme das in den naechsten Wochen noch geregelt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile bin ich gute zwei Wochen in Bolivien, habe mich etwas eingelebt und etliches erlebt. Einiges davon will euch schildern. Leider gibt es dazu erstmal keine Bilder, da ich, trotz vergeblicher Muehe, keinen Fotoladen in Tarija finden konnte, der meinen Film auf Foto-CD entwickelt. Aber ich bekomme das in den naechsten Wochen noch geregelt. </p>
<p>Die Stadt Tarija, im aeussersten Sueden Boliviens gelegen, ist gaenzlich untypisch fuer dieses Land. Es ist zum einen die sauberste Stadt Boliviens, hat Unmengen und mit viel Aufwand gepflegte Gruenanlagen und wirkt vom Erscheinungsbild her recht argentinisch. Zum anderen scheint die Stadt etwas fortschrittlicher und wohlhabender als der Rest des Landes. Aber, und das macht sie auch sehr angenehm, ist sie sehr entspannt. Manchmal fast zu tranquilo, so fahren die Busse hier beinahe Schrittgeschwindigkeit. Viel vom Nachtleben hab ich noch nicht mitbekommen koennen, da ich die Wochenenden bisher immer unterwegs war. Aber im besten Restaurant am Platz mixen sie nen unverschaemt guten White Russian (hier im &#8220;Supermarkt&#8221; gibts sogar den originalen Kaluha Kaffeelikoer &#8211; wenn mein Kuelschrank wieder geht und mir Eis spendiert, werde ich mir mal nen Flaeschchen goennen).</p>
<p>Aber fangen wir mal vorne an:<span id="more-194"></span></p>
<p>Am Freitagabend den 13.5. bin ich von Mendoza aus gen Bolivien gefahren. Am Abend zuvor haben wir ein bischen einen auf Abschied gemacht und dabei sogar eine Bar entdeckt in der man arabische Wasserpfeife rauchen konnte (Orangentabak) &#8211; sehr witzig. Nun, die Fahrt mit dem Bus war mit mehr Umstiegen versehen als gedacht. Von Mendoza gings bis kurz vor Salta (19h), von kurz vor Salta gings dann nach Salta rein. Von Salta bin ich eine Stunde spaeter nach Orán gefahren und von dort noch am Abend bis an die Grenze zu Bolivien nach Aguas Blancas. Und bei den ganzen Umsteigeorgien immer mein Fahrrad am Mann. In Orán hab ich auf dem Busbahnhof ein wenig mit einem jungen Argentinier gequatscht und der hat sogleich nen Bildchen vom mir mit Sack und Pack und Rad gemacht und mir anschliessend zugemailt. Hier das Resultat:</p>
<p><img class="colorbox-194"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7290/medium/bildoran.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die vielen Welten Boliviens   erste Eindruecke bildoran Die vielen Welten Boliviens   erste Eindruecke"  title="EISENSCHWEINKADER | Die vielen Welten Boliviens   erste Eindruecke bildoran | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Vom Grenzort Aguas Blancas musste man mit dem Boot ueber den Rio Bermejo uebersetzen, um auf die bolivianische Seite nach Bermejo zu kommen. Dort habe ich mir nen Hotelzimmerchen genommen. Die Nacht war laut. Von 24 bis 2Uhr war ein unglaubliches und lautstarkes Gewusel in den grossen, halligen Hotel &#8211; und gegen 06:30 gings wieder los. Na um zehn am Sonntagmorgen bin ich dann mit dem Bus nach Tarija und wurde dort am Busbahnhof abgeholt. Es ging dann zu der deutschen Frau (Conny), bei der ich das Praktikum mache, nach Hause. Sie hat einen bolivianischen Mann und zwei Soehne und ich konnte dort die erste Zeit wohnen (im Fernsehzimmer mit Deutsche Welle TV).</p>
<p>Am naechsten Tag sollte mein erster Arbeitstag sein, doch anstatt ins Buero zu fahren, wurde ich direkt in den Lebensalltag auf dem Land katapultiert &#8211; und das sind wirklich zwei vollkommen verschiedene Welten! Zum einen von der Natur her: Tarija liegt auf 1860m Hoehe und ist sehr trocken und das Umland fast vegetationslos. Im andinen Chaco ca. 100km oestlich ist es hingegen deutlich feuchter, sehr waldig und gruen. Zum anderen von den Lebensumstaenden her. Die laendlichen Regionen sind sehr durch indigene Bevoelkerungen gekennzeichnet (hier die Guaraní) und recht unterentwickelt. In der Region in der wir eine Woche verweilten war es noch richtig gut, hier gab es Strom und fliessend Wasser, aber in vielen anderen Gebieten sieht es noch schlechter aus. Das Projektgebiet der Organistation bei der ich mein Praktikum mache (<a href="http://www.elgranchaco.com/sitios/cerdet/index.aspx?pag=0">CER-DET</a>) heisst Itaka Guasu und ist ein historisches Siedlungsgebiet der Guaraní. Wir haben in dem Oertchen Timboy uebernachtet. Dort gab es an zwei Tagen ein Seminar fuer Vertreter aus den umliegenden Siedlungen in denen verschiedene Sachen partizipativ eroertert wurden (Aenderung und Veramrung der Anbaukulturen, Organisationstrukturen, Ernaehrung etc). Eine Entwicklungsarbeit direkt an der Basis die sehr viel Geduld benoetigt. Desweiteren sind wir zu ein paar anderen Doerfern gefahren und Conny hat dort ein paar Kontakte gepflegt, Saatgut verteilt etc.<br />
Nun die Woche ging rum und am Freitagabend wollten wir zunaechst nach Entre Rios, wo Conny und ihr Mann noch einen kleinen Hof haben. Doch es verzoegerte sich, weil von einen Nachbardorf (1,5h Autofahrt auf buckeligen Waldwegen) ein Maedchen abgeholt werden sollte die seit Tagen starke Schmerzen der Nieren hatte. Man haette sicher schon frueher mit ihr ins 2h entfernte Krankenhaus gesollt, aber es wurde zunaechst auf den Heilerfaehigkeiten der Grossmutter vertraut. Noch in der Nacht sind wir dann mit dem 12-jaehrigen Maedchen und der Familie hinten auf der Ladeflaeche des Pick-up nach Entre Rios gefahren. Aber anstatt ins Krankenhaus wollten sie zu einem anderen Heiler. Noch in der selben Nacht ist das Maedchen gestorben. So geht das oft hier, wenn das Geld fuer den Arzt fehlt und man doch eher auf die traditionellen Heilermethoden setzt&#8230;<br />
Am Samstag sind wir dann zurueck nach Tarija.</p>
<p>Seit einer guten Woche sitzte ich nun jeden Tag von 0830-1230 und 1500-1830 im Buero. Zunaechst werde ich mich mit der demographischen Situation der indigenen Bevoelkerung des Projektgebietes beschaeftigen, Daten zusammentragen, auswerten, nen Bericht schreiben. Das ist recht wichtig, weil gerade auch auf dieser Grundlage die Gebietsansprueche der Guaraní gruenden. Mal sehen wie lange mich das beschaeftigt &#8211; aber ich ueberarbeite mich ja auch nicht ;)<br />
Ich bin mittlerweile auch umgezogen und wohne in meinem eigenen kleinen Haeuschen! Nur gute fuenf Fahrradminuten von Zetrum entfernt, mit eingerichteter Kueche, Bad, korrektem Garten mit grosser Palme und so. Also wenn ihr Bock auf nen Spontanurlaub im hoechstgelegenen Weinanbaugebiet der Welt habt, dann ignoriert die Reisewarnungen und ihr seid herzlich eingeladen :) Telefon hab ich auch (Nummer siehe ganz unten, geh z.Z. aber noch nicht!, aber wenn mich jemand anrufen wollen sollte, so muss er die sechs Stunden Zeitdifferenz beachten. Und zu erreichen bin ich am besten 8uhr morgens, also 14uhr deutsche Zeit).</p>
<p>Also ich weiss ja nicht wieviel man davon in Deutschland mitbekommt, aber in Bolivien geht es zur Zeit ziemlich zur Sache. Das Volk ist unzufrieden mit der Politik und rebelliert. In der Hauptstadt La Paz gibt es taeglich Demonstrationen, Steinewuerfe, Polizeieinsaetze. Alle gehen auf die Strasse: die Mienenarbeiter, die Lehrer, die Bauern etc. Viele Hauptverkehrsstrassen werden oft tagelang blockiert, dann geht garnichts mehr. Dann gibt es keinen Gueterverkehr, keine Busse fahren, nichts. Der Busbahnhof in La Paz, der groesste und wichtigste des Landes war tagelang geschlossen, und das, obwohl der Ueberlandbus in Bolivien fast das einzigste Transportmittel ist. Und die Fluege gehen auch nur dann, wenn die Fluglotsen nicht streiken. Man stelle sich mal vor, in Deutschland waeren die 10 wichtigsten Autobahnen mehrere Tage gesperrt und zusaetzlich wuerde keine Bahnen fahren. Chaos!<br />
Deswegen ist es immer wieder ein Wunder, DAS und WIE dieses Land ueberhaupt funktioniert. Keiner kann einem diese Frage beantworten und auch fuer die Bolivianer selber scheint es ein Mysterium zu sein. In Tarija sind die Zustaende zum Glueck nicht so wild, ist alles noch ruhig und beschaulich.<br />
Aber wegen der unsicher Zustaende bringt halt auch jeder, der etwas Geld hat, seine Kohle ausser Landes in Sicherheit. Neben der Korruption sind fehlende Investitionen das groesste Problem Boliviens. Industrie ist sogut wie nicht vorhanden, fast alles was man kauft wird im Ausland produziert. Ich glaube Bolivien ist Importweltmeister. Selbst an der einfachsten Industrie fehlt es: Holz wird nach Argentinien exportiert, dort verarbeitet und teuer in Form von Papier importiert, Erdoel wird nach Chile exportiert, dort veredelt und teuer in Form von Benzin importiert, Kaffee wird roh nach Peru exportiert, dort gemahlen und in Form von Nescafe teuer wieder importiert &#8211; so geht das mit allem, ist schon komsich&#8230;</p>
<p>Nun, ich bin gespannt was die naechste Zeit so bringt und ob ich mich hier etwas heimisch fuehlen werde, schliesslich hab ich noch zwei Monate in diesem beschaulichen Staedtchen.</p>
<p>Sodenn, ich freue mich auf Meldungen eurerseits, viele Gruesse, robert</p>
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		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/12/berge-taeler-thermen-und-andere-fiese-wettkaempfe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 May 2005 18:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Hola chicos, heute ist mein vorletzter Tag in Mendoza / Agrentinien, denn morgen abend werde ich mich in den Bus setzen und gen Bolivien schaukeln. Zeit um mal zusammenzufassen was hier so alles passiert ist. Ich habe in einer echt netten WG gewohnt, in einem schicken Haeuschen mit Garten und tollen Leuten. Ich habe halbwegs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0012.jpg" width="450" height="300" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0012 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0012 | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Hola chicos,</p>
<p>heute ist mein vorletzter Tag in Mendoza / Agrentinien, denn morgen abend werde ich mich in den Bus setzen und gen Bolivien schaukeln. Zeit um mal zusammenzufassen was hier so alles passiert ist. Ich habe in einer echt netten WG gewohnt, in einem schicken Haeuschen mit Garten und tollen Leuten. Ich habe halbwegs gut Spanisch gelernt, sodass ich mich jetzt auch alleine durchwurschteln kann, wir haben etliche Male gut gefeiert und uns die Naechte um die Ohren geschlagen, die Tuebinger Geographen die hier so rumhaengen sind auch alle voll gut drauf, in Mendoza kann man es gut aushalten, die Menschen sind freundlich und offen und wenn man sagt, dass man aus Deutschland kommt hat man eh ´gewonnen´ , es gibt viel zu tun und zu erleben. Der Chis hat mich freundlich aufgenommen, mir dies und jenes erklaert und wir haben so einiges zusammen unternommen.<br />
Ausserdem kann man in der Natur und in den Bergen in der weiteren Umgebung von Mendoza so einiges erleben. Und dazu auch die folgenden Bilder und Geschichtchen&#8230;<span id="more-191"></span></p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo39_35A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe Photo39 35A Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe Photo39 35A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Das ist die Hauptstrasse Mendozas, die sich ueber 10 oder 15km in Nord-Sued-Richtung durch die ganze Stadt zieht. Bei uns weiter im Sueden ist natuerlich nicht ganz so viel los wie unten im Zentrum. Ich habe zusammen mit den anderen in Godoy Cruz gewohnt. Und so sieht der Garten aus, ein Kleinod:</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo37_33A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe Photo37 33A Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe Photo37 33A | abgelegt unter rob " /></p>
<p><strong>Ausflug nach Porterillos</strong></p>
<p>Es war mein zweites Wochenende in Mendoza und eigentlich wollten wir hinauf nach Vallesitos, in einen kleinen Ferienort in den Anden. Doch das Wetter hatte andere Plaene mit uns. Ueber Nacht wurden wir von einer Kaltluftfront heimgesucht und die Tempertauren fielen um 20ºC, sodass wir wegen zuviel Schnee nicht soweit hoch konnten. Wir haben den Tag dann in Porterillos verbracht, einem Ort an einem der zwei Stauseen die fuer die Wasserversorgung der 40km entfernten Stadt Mendoza enorm wichtig sind. Chris und ich haben uns von der Gruppe abgeseilt und sind ein wenig in den Bergen rumgekraxelt. Die Landschaft war uebersaeht von kleinen Schichtstufen mit vielen Schichtwechseln. Dadurch waren die Gesteine, ihre Festigkeiten und Farben immerwieder anders. Sehr interessant fuer angehende Moechtegern-Geographen. Ausserdem war der leichte Schneefall sehr ungewohnt. Aber ich lass mal die Bilder sprechen:</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img00011.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00011 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00011 | abgelegt unter rob " /><br />
<img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/img00021.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00021 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00021 | abgelegt unter rob " /><br />
Chris torkelt ueber den lehmigen Untergrund und erklettert den ersten Berg, im Hintergrund der grosse Stausee.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/img00101.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00101 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00101 | abgelegt unter rob " /><br />
Rob auf dem Kamm der Schichtstufe&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/img00081.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00081 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00081 | abgelegt unter rob " /><br />
&#8230;und auf einem fetten Felsvorsprung</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img00061.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00061 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00061 | abgelegt unter rob " /><br />
Fuer die Botaniker unter uns: das rote ist ein fiese Parasitenpflanze, die direkt an der Wirtspflanze waechst.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/img00111.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00111 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00111 | abgelegt unter rob " /><br />
Chris und ich klettern auf die dritte Schichtstufe</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img00131.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00131 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00131 | abgelegt unter rob " /><br />
Fussabdruck des vor 3 Milliarden Jahren ausgestorbenen riesigen Andenmonsters. Ein Mix aus Beuteltier und Dinosaurier vor dem die Ureinwohner wohl riesig Schiss gehabt haben muessen&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img00121.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00121 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img00121 | abgelegt unter rob " /><br />
Chris gibt sich volle Kanne die Kante. So mitten in einer Schichtstufe hatten wir das Gefuehl als wuerden wir durch geologische Urzeiten reisen &#8211; pahh, naja&#8230;</p>
<p>Wir haben uns an diesem Tag ganzschoen eingesaut, weil wir auf dem glibschigen Lehm einiger Schichtstufen laufend ausgerutscht sind. Wenn Mutti das gesehen haette&#8230;</p>
<p><strong>Radtour um Mendoza</strong></p>
<p>Mehrere Male bin ich mit Volker in der Umgebung von Mendoza Rad gefahren &#8211; bzw wir haben es versucht. Die Suche nach Wegen generell und nach fahrbaren Wegen im speziellen war aeusserst schwierig, da das Umland wegen fehlender Landnutzung einfach nicht mit Wegen erschlossen ist.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0003.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0003 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0003 | abgelegt unter rob " /><br />
Blick auf die Stadt Mendoza im Hintergund und auf eine kleine Huettensiedlung im Tal unter uns. Bei unserern Radtouren hat man des Oefteren die Kehrseite Argentiniens zu Gesicht bekommen, die vielen, oft recht elendigen Huettensiedlungen am Stadtrand, Menschen die auf inoffiziellen Muellhalden wohnen oder im Muell nach Nutzbarem suchen.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0001.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0001 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0001 | abgelegt unter rob " /><br />
Blick uebers Amphithaeter und das Pediment zur Prekordillere der Anden (vorgelagerte Bergkette mit 2-3500m hohen Bergchens)</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0005.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0005 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0005 | abgelegt unter rob " /><br />
Fahrt durch ein Tal auf ein solche Huettensiedlung zu. Der Muell wurde noch schlimmer und die Siedlung selber machte den Anschein als sei sie eine einzige Halde. Doch die Leute dort waren freundlich. Abstossend war nur der Gestank und ein in Totenstarre aufgebarter Hund, dem, von Fliegen umschwirrt, die Gedaerme aus dem Bauch hingen.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0006.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0006 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0006 | abgelegt unter rob " /><br />
Und noch ein nettes Bild&#8230;</p>
<p><strong>Wanderung mit dem CAM auf den Cerro Dedo</strong></p>
<p>Am dritten Wochenende bin ich mit den drei Tuebingern Volkder, David und Daniel ein weiteres Mal in die Berge der Prekordillere. Die Tour war organisiert vom CAM (Club Andinista Mendoza), dem ´Alpenverein´ Mendozas. Von der Strasse weg ging es ca. 1200hm bergauf auf den Cerro Dedo (2043m). </p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0007.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0007 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0007 | abgelegt unter rob " /><br />
Volker und David bei der ersten Rast, im Hintergrund der beeindruckende Hauptkamm der Anden mit veilen Bergen ueber 6000m Hoehe!</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/img0011.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0011 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0011 | abgelegt unter rob " /><br />
ich unterhalb des Gipfels, im Hintergrund die riesige Ebene (Llanura), die sich gen Osten erstreckt, eingeschnitten vom Rio Mendoza, welcher 30km weiter aufgrund zu hoher Wasserentnahme versandet</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0009.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0009 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0009 | abgelegt unter rob " /><br />
David und ich vor Andenpanorama</p>
<p>Ein Bild vom Gipfel findet ihr als Aufhaenger eingangs diesen Berichtes.<br />
Am Abend sassen wir dann noch genuetlich bei den Tuebingern im Patio ihres Hauses, haben lecker Asado gemacht (Grillen auf argentinische Art) und etliche Biere vernichtet.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0013.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0013 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0013 | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0014.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0014 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0014 | abgelegt unter rob " /><br />
Ben, Daniel, David, Volker</p>
<p><strong>Ausflug zu den Thermen nach Cacheuta</strong></p>
<p>Nicht weit weg von dem Gern den wir bestiegen hatten, gibt es in dem Ort Cacheuta ein Thermalbad. Vor einer Woche bin ich mit den Tuebingern dort hingefahren. Es gibt dort herrlich warme Wasserbecken (30-35ºC), aber auch schoen kalte Becken zur Erfrischung und viele nette Kleinigkeiten (ne Grotte, ne Regenanlage zum drunterlegen etcc). Wir waren da zunaechst locker drei Stunden im Wasser, haben dann ein dickes Asado gemacht und sind am Abend, nachdem die Sonne versunken war und alle anderen Touris abgehauen sind, zusammen mit einer Flasche Wein noch mal ins heisseste Becken &#8211; paradisisch!! Leider hatte ich nurnoch ein Bild aufm Film:</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7121/medium/img0016.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0016 Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe img0016 | abgelegt unter rob " /><br />
Ben, David und ich mit runtergefahrenem Kreislauf und bester Laune</p>
<p>ein paar mehr Fotitos gibts  <a href="http://fotos.mtb-news.de/fotos/showgallery.php/cat/7121"> hier </a></p>
<p><strong>Desafío in Uspallata</strong></p>
<p>Ein Desafío ist ein Wettkampf. Uspallata ist ein Dorf 100km von Mendoza aus Richtung Anden auf 2000m Hoehe gelegen. An diesem Tage wollten Chris und ich an diesem Wettkampf teilnehmen. Wettlaeufe aller Art sind hier in und um Mendoza sehr beliebt. Das Besondere an diesem Wettlauf war, dass es sich um einen Crosslauf handelte. Wir wussten nicht so richtig was damit anzufangen, aber wir mussten es schmerzlich erfahren. Gestartet wurde nur in 2er-Teams, es waren ca. 70 Teams am Start. Die ganze Veranstaltung war ziemlich professionel aufgezogen, mit Werbepartnern und viel Trara. Chris und ich rechneten uns nicht allzuviel aus, gerade weil ich a) mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte mal gejoggt bin (ich mag diesen Sport eigentlich nicht) und renntechnisch voll unfit bin, und weil ich b) nur vier Stunden geschlafen hatte die Nacht zuvor.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3299.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /><br />
Das Team 25 mit zahlreichen Groupies</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3303.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /><br />
Chris und ich recht entpsannt im viel zu hibbeligen Starterfeld</p>
<p>Und dann gings auch schon los. Wir haben unterwegs mit Chris´ Kamera Fotos gemacht, aber der Film ist noch nicht voll / entwickelt. Der Lauf war von Anfang an hart. Da es sich um einen Crosslauf handelte, ging es natuerlich durchs Gelaende, manchmal sogar ohne Weg, bergauf, bergaub, durch Flussbetten voll grobem Schotter und Sanden, ueber Wiesen mit anderthalb Meter hohen Graesern und &#8211; das war enorm &#8211; bestimmt zwanzig Mal durch Fluesse und Baeche. Manchmal stand das Wasser bis zur Huefte und dann musste man mit komplett durchnaessten Schuhen und Hosen weiterjoggen. Ich hatte guenstigerweise meine Wanderbotten an, welche, mit Wasser vollgesogen, 10kg pro Seite zu wiegen schienen. Ausserdem sorgte die Goretex-Membran dafuer, dass das Wasser nicht rauslaufen konnte :)</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3305.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nun, die Strecke war 11km lang. Nach ca. 2/3 war ich ganz schoen ausgelaugt, Chris stand hingegen in vollem Saft und so schleppte ich mich hinter ihm her, mit, ob der ungewohnten Belastung, schmerzenden Knien und Fussgelenken. Aber der Crosslauf war trotzdem einmalig toll, denn die Strecke war sehr abwechlsungsreich wie man sich vorstellen kann. </p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3312.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /><br />
Nach 01:12h erreichten wir das Ziel und waren damit Team Nr. 27 von ca. 70. Garnicht soo schlecht, aber dafuer war ich voll kaputt.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3310.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /><br />
Und jeder hat noch eine schoene Medallie bekommen, die ich, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, kaum in der Lage bin zu halten (reines Gold &#8211; bleischwer!)</p>
<p>Anschliessend ging es nochmal an den Stausse nach Porterillos um entspannt ein wenig Mate zu schluerfen und zu relaxen.</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3326.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /><br />
Wasserstrasse</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3330.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /><br />
ich selber</p>
<p><img class="colorbox-191"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/7127/medium/IMG_3342.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe"  title="EISENSCHWEINKADER | Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe  | abgelegt unter rob " /><br />
Fuesse</p>
<p>Mehr Fotos <a href="http://fotos.mtb-news.de/fotos/showgallery.php/cat/7127"> hier</a>.</p>
<p>Sodenn, ein paar Bilder haben Chris und ich noch in unseren Apperaten, die reiche ich nach. Jetzt werd ich erstmal ein wenig Spanisch machen und spaeter zu meiner letzten Unterrichtsstunde gehen. Heut Abend gehts dann zunaechst mal ins CECA (eine Art Kulturverein) zum Filmkucken und drueber diskutieren und danach noch auf dein ein oder anderen Abschiedsdrink in irgendwelche Kneipen&#8230;</p>
<p>solong, es gruesst der rob</p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotostory: Kleine Andenueberquerung</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/04/21/fotostory-kleine-andenueberquerung/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2005 18:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/archives/2005/04/21/fotostory-kleine-andenueberquerung/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist also doch eine Andenueberquerung geworden! Bis zum dritten Tag unserer viertaegigen Radreise in den Anden zwischen Argentinien und Chile wussten wir nicht, was wir wollten: ueber die Grenze nach Chile, den selben Weg zurueck oder doch auf gut Glueck einen Weg, von dem wir nicht wussten ob er existiert, hinueber ins Nachbartal. Aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo16_12A.jpg" width="450" height="300" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo16 12A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo16 12A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Es ist also doch eine Andenueberquerung geworden! Bis zum dritten Tag unserer viertaegigen Radreise in den Anden zwischen Argentinien und Chile wussten wir nicht, was wir wollten: ueber die Grenze nach Chile, den selben Weg zurueck oder doch auf gut Glueck einen Weg, von dem wir nicht wussten ob er existiert, hinueber ins Nachbartal. Aus diversen Gruenden haben wir uns dann doch fuer die Ueberquerung der Grenze entschieden. &#8220;Andenueberquerung&#8221;, das hoert sich so riesig an &#8211; und zweifelsohne waren die vier Tage sehr anstrengend &#8211; aber der einzigste Pass der ganzen Tour war gerademal 2500m hoch. Wenn die Berge und Vulkane ringsum deutlich ueber 4000m haben ist das doch recht wenig &#8211; aber in unserem Falle definitiv genug!<span id="more-179"></span></p>
<p>Wir, das waren anfaenglich Chris (der Kumpel aus Berlin bei dem ich z.Z. in Mendoza wohne weil der hier fuer ein Jahr studiert), Volker (ein Tuebinger der hier ebenfalls Geographie studiert) und meine Wenigkeit. Fahrrad- und ausruestungstechnisch waren wir gut dabei. Volker hatte sein eigenes Rad, ich habe mir drei Tage vor der Tour ein neues gekauft und Chris hat sich eines ausgeliehen. Zum Uebernachten und Essen mussten wir fast alles selber mitschleppen: Zelt, Kocher, Essen, Schlafsaecke, Isomatten &#8211; alles was zum Campen halt dazugehoert. Und entsprechend umfangreich war unser Gepaeck. </p>
<p><strong>Tag 0 &#8211; Vorbereitung in Mendoza und Busfahrt nach Malargüe</strong></p>
<p>Am Mittwoch haben wir alle Vorkehrungen und Einkaeufe getaetigt. Es war total stressig und, claro, alles uff den letzten Druecker. Kurz bevor der Bus fuhr, mussten Chris und ich uns noch Gepaecktraeger kaufen und anschrauben, denn wir wollten die fetten Rucksaecke auf keinen Fall auf dem Ruecken tragen. Ohne einen Test der Gepaecktraeger ging es abends um halb sechs zum Bus. Die Fahrt in den Sueden der Provinz Mendoza, nach Malargüe, dauerte sechs Stunden. Kurz vor Mitternacht waren wir da. Doch wir hatten noch Durst, also sind wir erstmal in die naechste Kneipe gefallen, die ziemlich cool war, haben nen Bierchen getrunken und was gesnackt und mit einem Deutschen namens Eugen ueber sein eventuelles Pferdebuisness gequatscht. Gegen zwei sind wir dann zum Zeltplatz und in unsere Schlafsaecke.</p>
<p><strong>Tag 1 : Malagüe &#8211; Las Loicas</strong> ca. 65km</p>
<p>Heut ging es los. Die kalte Morgensonne weckte uns und wir waren ueber das gute Wetter sehr erfreut. Um diese Jahreszeit kann es hier auch regnen und in den Bergen schneien (so wie ein paar Tage zuvor), doch wir hatten Glueck. In Maragüe taetigten wir noch ein paar Besorgungen (eine Isomatte fuer mich; Obst, Brot und Wurst fuer unterwegs; etc). Volker hat sich ein paar Erkaeltungstabletten gekauft, denn ihm gings nicht so richtig gut. Und dann sind wir auch schon los.<br />
Wir hofften die ganze erste Zeit einen Pick-up oder LKW zu erwischen, der uns die ersten 60km bis nach Bardas Blancas mitnehmen koennte, denn die Landstrasse war etwas zerrig zu fahren. Doch wer nimmt schon drei Leute mit drei Readern mit?</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo06_2A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo06 2A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo06 2A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nach 25km hatten wir Glueck und ein Ingeneur einer Oelfimra auf dem Weg nach Sueden zur Arbeit hielt an und nahm uns mit. Somit konnten wir etwas abkuerzen. Er setzte uns in der weitlaeufigen, nur aus einem dutzend Haeusern bestehenden Siedlung Bardas Blancas ab und wir radelten von nun an munter drauf los.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo07_3B.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo07 3B Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo07 3B | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nach ein paar Kilometern auf der neu geteerten, flach ansteigenden Strasse in die Anden rein machten wir unsere Mittagspause. Ausserdem ging es Volker nicht wirklich gut, er fuehlte sich sehr schlapp und entschied sich, nicht weiter zu fahren. Also waren wir leider nurnoch zu zweit unterwegs &#8211; Chris und ich. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo09_5A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo09 5A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo09 5A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nach ein paar Kilometern hoerte die bequeme Teerstrasse auf und Schotterpiste begann. Just in diesem Moment verlor Chris eine der Schrauben des Gepaeckstaenders. Die Suche war erfolglos, aber Chris fand ein Stueck Draht und tueddelte damit alles wieder fest. War sogar besser als die Schrauben, wie sich spater heraustellen wird. Nach sechs Uhr abends, die Sonne neigte sich langsam, erreichnten wir das Doerfchen Las Loicas. Hier gab es wenigstens einen kleinen Laden in dem wir noch Brot und Wurst fuer die naechsten Tage zu kaufen erhofften. Ausserdem gab es eine kleine Unterkunft, die wir einer kalten Nacht im Zelt doch vorzogen. Nach langem Warten (die Frau die das Zimmer vermietete war Ladenverkaeuferin, Dorfaerztin und Mutter gleichzeitig und hatte wohl Besseres zu tun, als uns die Tuer zum &#8220;Appartement&#8221; aufzuschliessen) konnten wir endlich rein in die gute Stube. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo10_6A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo10 6A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo10 6A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Wir befeurten also fix das Oefchen, machten uns ein paar Nudeln und genossen das Bierchen. Ein netter Abend und uriger Atmosphaere. </p>
<p><strong>Tag 2: Las Loicas &#8211; Valle Nobles</strong> ca. 75km</p>
<p>Dies sollte der fuer Koerper und Geist anstregendste Tag werden. 75km auf einer abwechselnd sandigen, locker-kiesigen bis schottrig-ruetteligen Piste, die nur eines gemein hatte: immer verdammt scheisse zu befahren. Hinzu kam, wie auch schon am ersten Tag, ein starker Talabwind aus westlicher Richtung, der, zusaetzlich zu dem beschwerlichen Untergund, jeden Schwung sofort zunichte machte. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo11_7A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo11 7A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo11 7A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Und waren wir zu Beginn noch von der Landschaft und den Fels- und Bergformationen fasziniert, so wandelte sich das Bild von  Kilometer zu Kilometer in gleichtoenige Monotonie. Die Anden sind in diesem Bereich auf argentinischer Seite halt sehr trocken, fast vegetationslos, wenig schroff mit eeeewiglangen, flachen Taelern und einem weitestgehend recht gleichfoermigem Landschaftsbild. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo12_8B.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo12 8B Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo12 8B | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nachdem wir mal wieder eine dieser riesigen, staubaufwirbelnden Ziegenherden passiert hatten&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo14_10B.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo14 10B Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo14 10B | abgelegt unter rob " /></p>
<p>&#8230;goennten wir uns eine kleine Mittagspause in einem Puetso. Die Menschen die hier wohnen, gruenden ihre Haeuser an kleinen, ganzjaehrig wasserfuehrenden Baechen und leben zumeist von der Ziegen- und Pferdehaltung. Die alte Frau auf diesem Hof versorgte uns mit kleinen Sitzgelegenheiten:</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo14_10A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo14 10A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo14 10A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>An dieser Stelle etwas zu den qulitativ eher schlechten Bildern. Die sind mit einer superbilligen Kompaktkamera aufgenommen, die natuerlich keinen Unterschied zwischen hell und dunkel macht, und oefters hab ich auch aus der hohlen Hand beim Fahren fotographiert. Aber ein paar gute Schnappschuesse sind ja dabei&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo13_9A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo13 9A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo13 9A | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo15_11A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo15 11A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo15 11A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Doch nach endlosen Kilometern und schon fast am Rande der Verzweiflung und Erschoepfung kamen wir, ohne es zu wissen, in Valle Nobles an. Hier stand nur eine verlasse Huette, kein Schild, kein Mensch weit und breit. Auch unterwegs wussten wir nie, wie weit wir wirklich vorrangekommen waren. Aber das Tagespensum war geschafft. Jetzt hiess es nurnoch Zelt aufbauen und Essen und dann ab in den Shclafsack. Sobald die Sonne, die tagsueber richtig ballert und fuer locker 25ºC sorgt, untergeht, wird es empfindlich kalt und nachts deutlich unter null Grad. </p>
<p><strong>Tag 3: Valle Nobles &#8211; Thermas de Azufre</strong> ca. 30km</p>
<p>Der naechste Morgen war eiskalt und wir hatten grosse Muehe uns beim Zeltabbau nicht die Haende abzufrieren. Doch sobald die Sonne ueber die Berge kroch und das Tal des Rio Grande erleuchtete, wurde es warm und wir machten Luftspruenge. Also nichts wie rauf aufs Rad und die dreissig Kiloemter zu den Thermen abgerissen. Die Thermas de Azufre waren unser eigentliches Ziel dieser Tour. Die schwefelhaltigen, warmen Waesser haben so zw. 30 und 45ºC und man kann sich da nett entspannen. So gegen Mittag wollten wir dort ankommen, doch der Weg verlangte uns wieder alles ab. Und ausserdem war unser guter Freund, der stetige Westwind, wieder mit von der Partie. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo17_13A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo17 13A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo17 13A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Stellenweise war die Piste so sandig, dass wir nurnoch schieben konnten. Doch die meiste Zeit konnte man fahren, nur halt gegen dauerhafte Widerstaende. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo18_14A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo18 14A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo18 14A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Doch so langsam wandelte sich das Bild, die Berge wurden manchmal etwas schroffer, der Fluss reissender. Am diesem Tag ging es auch deutlich mehr begrauf als beiden Tagen zuvor. Das vollbepackte Rad die Steigungen hochzuwuchten war garnicht so leicht. Und zudem bescherte uns der argentinische Strassenbau immerwieder mit netten Abfahrten, die die zuvor muehsam gewonnen Hoehenmeter wieder zunichte machten.<br />
Kurz vor unserem Etappenziel, den Thermen, frischte der Wind nochmal so richtig auf. Auf den letzten zwei drei Kilometern wehte er heftig bis sturmartig von vorne. Und als wir uns naeher an die Thermen vorarbeiteten, erkennaten wir den Grund.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo21_17A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo21 17A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo21 17A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Dem stetigen Westwind gesellte sich nun ein starker &#8220;Gletscherwind&#8221; hinzu. Ich nenn den einfach mal so. Dabei handelt es sich um vom Gletscher abgekuehlte Luft, die (weil kalte Luft ja immer nach unten sinkt), als Wind vom Gletscher in das Tal hinab weht. Und zwar so stark, dass wir auf den letzten Metern grosse Muehe hatten, uns mit aller Kraft dagegen anzustemmen. Doch wir erreichten das Ziel und nach einer kurzen Mittagspause kam die grosse Erloesung in den warmen Thermen:</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo22_18A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo22 18A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo22 18A | abgelegt unter rob " /></p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo23_19A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo23 19A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo23 19A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Wir entschieden uns, noch waehrend des Badens, hier doch ueber Nacht zu bleiben um nicht so einen Stress zu haben und morgen dann ueber den Pass und die Grenze nach Chile zu fahren. Das hatte den Nachteil, dass wir von Chile aus ueber Santiago  nach Mendoza mit dem Bus fahren mussten, was vergleichsweise teuer war. Dafuer hatten wir das Erlebnis der Ueberquerung der Anden und mussten zudem nicht den strapazioesen Weg zurueck fahren. Nach knapp vier Stunden des Badens und Extrem-Thermalbecken-Hoppings waren wir soweit aufgeweicht, dass wir es fuer klueger hielten aus dem Wasser zu gehen. Ausserdem sollte die Sonne bald untergehen (Extrem-Thermalbecken-Hopping deswegen, weil es immer ein krasser Schock war, nach dem Bad in einer knapp 40ºC waremen Therme aus dem Wasser zu steigen und von dem eiskalten Gletscherwind langsam trockengeblasen zu werden und derweil zu einem der anderen zahlreichen Becken zu huepfen).<br />
Am Abend suchten wir uns eine gute, windgeschuetzte Stelle fuer das Zelt, kochten uns was feines aus Nudeln, Linsen und Konservenfleisch (es war tatsaechslich essbar) und verkrochen uns im warem Schlafsack.</p>
<p><strong>Tag 4: Thermas de Azufre &#8211; Curicó (Chile)</strong> ca. 105km</p>
<p>Unser Plan fuer diesen Tag war es, die 100km nach Curicó abzureissen, um dort am Abend noch den Bus nach Santiago zu bekommen, weil von Santiago aus um 23 Uhr nachts noch Nachtbusse nach Mendoza zurueck fahren sollten. Soweit so gut, erstmal zur Grenze.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo24_20A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo24 20A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo24 20A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Ca. 7km nach der arg. Zollstation erreichten wir die argentinisch-chilenische Grenze und somit auch den mit 2502m hoechsten Punkt unserer Tour.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo25_21A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo25 21A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo25 21A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nun erwartete uns erstmal eine ungeahnt schnelle berauschende Abfahrt bis hinab zur chilenischen Grenzstation, 15km weiter unten im Tal.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo27_23A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo27 23A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo27 23A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Der Weg schlaengelte sich am Berg hinab oder in unzaehligen Serpentinen ins Tal.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo29_25A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo29 25A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo29 25A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Nach der berauschenden Abfahrt (und der Sorge um das Gepaeck und die wackeligen Traeger) erreichten wir die wohl idyllischste, ruhigste und romantischste Grenzstation der Welt.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo30_26A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo30 26A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo30 26A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Das halbe Dutzend Grenzpolizisten muss hier oben immer einen Monat &#8220;ausharren&#8221;. Sie besitzen kein Auto oder Jeep sondern nur Pferde, mit denen sie dann durch die Gegend reiten. Die meiste Zeit aber sitzen sie wohl im Schatten der Baeume und relaxen. Wir waren da eine willkommene und seltene Abwechslung, man gab uns Stuehle zum Hinsetzen, unterhielt sich mit uns und versorgte uns mit Cola und Weintrauben &#8211; wow.<br />
Und was auch auffaellt ist die deutlich gruenere Landschaft. Auf chilenischer Seite regnen sich naemlich die Wolken ab (sofern es welche gibt. Mittelchile ist ein subtropisches Winterregengebiet) und somit ist es etwas feuchter. Aber heiss war es trotzdem.</p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo32_28A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo32 28A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo32 28A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Die folgenden 80 oder 90 Kilometer waren natuerlich weniger steil. Es ging zwar immer leicht bergab, aber eine Seuche hatten wir immernoch am Hacken: Westwind! Immerwaehrend von vorne, ohne Pause und Unterlass, Wind Wind Wind. Die Strasse wurde nun breiter, aber nicht unbedingt besser. Nach ca. 50km ereichten wir die erste chilenische Ortschaft namens Las Queñas in der wir uns mit einem Bierchen und Stulle mit Dulce de Leche versorgten. Von hier aus waren es noch ca. 15km auf einer ruetteligen Schotterpiste bis wir die glatte, geteerte Strasse erreichten. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo34_30A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo34 30A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo34 30A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Diese Strasse fuehrte und aus den Bergen hinaus ins flache Vorland und war ellenlang und langweilig. Kurve &#8211; gerade aus gerade aus &#8211; Kurve &#8211; gerade aus gerade aus gerade aus &#8211; Kurve &#8211; gerade aus etc. Und irgendwann brach dann Chris Gepaeckstaender &#8211; an allen drei Befestigunngspunkten ausser am Draht. Am Draht hatte das Material etwas Spiel, an den anderen Stellen knickte das Material wegen der Dauerbelastung einfach ab. Also Draht rausgeholt und wieder irgendwie festgetueddelt. Es hielt dann bis zum Schluss, aber es ging ja zum Glueck nurnoch auf Teerstrassen weiter.</p>
<p>Puenktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Stadt Curicó. Und nun begann das Bus-Chaos. </p>
<p><img class="colorbox-179"  src="http://si6.mtb-news.de/fotos/data/6878/medium/Photo36_32A.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo36 32A Fotostory: Kleine Andenueberquerung"  title="EISENSCHWEINKADER | Fotostory: Kleine Andenueberquerung Photo36 32A | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Es gibt in der Stadt drei Busbahnhoefe: einen von Pullman, einen von Tur-Bus und einen fuer die restlichen Agenturen. Wir also zuerst zu Pullman. Dort konnten sie uns nurnoch zwei Plaetze fuer halb Zehn anbieten &#8211; viel zuspaet um nachher in Santiago noch einen Nachtbus zu bekommen. Also zum grossen Busbahnhof. Dort gab es bei keiner einzigen Agentur mehr einen Platz nach Santiago &#8211; anscheinend wollte die ganze Stadt heute, am Sonntagabend in die Landeshauptstadt fahren. Also ab zu Tur-Bus am Stadtrand. Dort gabs ebenfalls keine Plaetze mehr &#8211; na super! Wir also erstmal wieder zu Pullman. Und dort war nun auch der halb zehn-Bus augebucht. So standen wir ziemlich dumm da. Eine Nacht in diesem Ort? Keen Bock druff, alta! Nach einigem Nachgefrage wann denn dann die ersten Busse am naechsten Tag fahren wuerden und so weiter, hatten wir die Dame am Schalter wohl soweit genervt, dass sie uns nun fragte, ob wir denn nun heute oder morgen fahren wollten. Chris und ich glotzten uns unglaeubig an und sagten: natuerlich heute! Und siehe da: im halb sieben-Bus, der in fuenf Minuten abfahren sollte, waren ploetzlich noch zwei Plaetze frei!<br />
Und so kamen wir nach Santiago. Hier kauften wir uns direkt zwei Tickets fuer den Bus um 23:30 nach Mendoza und gingen uns erstmal frisch machen (wir waren saudreckig) und was Essen. Kurz vor halb zwoelf sind wir dann zum Bus . Bloss war der Bus nicht da! Der ist naemlich schon um elf gefahren, nur hat uns das keiner gesagt. Na super! Nun find mal noch einen Bus, kurz vor Mitternacht. Haben wir dann aber tatsaechlich noch und nur 10 Minuten spaeter sind wir mit einer anderen Busagentur nach Mendoza abgefahren &#8211; nur halt quasi fuer den doppelten Preis, denn die schon gekauften Tickets fuer den ersten Bus konnten wir nicht mehr zurueckgeben.</p>
<p>Am naechsten Morgen sind wir dann in Mendoza angekommen, nach Hause geradelt und erstmal ins Bettchen gefallen.</p>
<p>War schon eine geniale Tour, die wir da zu zweit abgerissen haben. Volker hatte nach eigener Auskunft noch ein paar nette Tage in Malagüe. Chris und ich haben in den vier Tagen ca. 275km abgrissen, und das bei wirklich widrigen Umstaenden. Granadios war es schon, aber so schnell brauch ich das auch nicht wieder. Aber das sagt man ja jedes Mal nach so einer Tour. Und wenn man dann die Bilder sieht, will man wieder los&#8230;</p>
<p>sodenn, genug getippt</p>
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		<title>Hardrock: rob endlich beraedert</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2005 00:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem breiten Grinsen komme ich in unser WG-Haus. Das erste Mal seit ueber sieben Wochen sass ich auf einem Fahrrad &#8211; und es ist meinFahrrad. Aus verschiedenen Gruenden habe ich mir heute vormittag ein Bike gekauft. Nun, es ist gewiss nicht das beste und in Deutschland wuerde ich keinen km damit fahrenb, aber hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem breiten Grinsen komme ich in unser WG-Haus. Das erste Mal seit ueber sieben Wochen sass ich auf einem Fahrrad &#8211; und es ist <strong>mein</strong>Fahrrad. Aus verschiedenen Gruenden habe ich mir heute vormittag ein Bike gekauft. Nun, es ist gewiss nicht das beste und in Deutschland wuerde ich keinen km damit fahrenb, aber hier in Argentinien kann man es wohl schon zur Mittelklasse zaehlen. Es handelt sich um ein<span id="more-175"></span></p>
<p>Specialized Hardrock. Ich habe es zwar farbikneu im Laden erstanden, jedoch ist es kein aktuelles Modell. Gruende fuer den Kauf eines etwas teureren sind folgende:</p>
<li>ich will in Mendoza beweglich sein, von a nach b fahren und ein paar feine Radtouren drehen</li>
<li>am Mittwoch wollen wir (Chris, Volker und ich)  mit dem Bus 400km in den Sueden der Provinz fahren fahren, um von dort aus eine Dreitagestour in die Anden hinauf zur chilenischen Grenze und zurueck zu machen. SO mit Zelt und ohne Karte und so</li>
<li>in den drei Monaten die cih in Bolivien sein werde kann ich ein Rad sicher auch gut gebrauchen &#8211; und warum dort ein neues kaufen</li>
<li>zumindest den Rahmen kann ich Deutschland noch als Stadt- und Reiserad verwerten, der ist naemlich echt ok (gut geschweisst, alle Anloetteile, etc).</li>
<p>Ich werde das Bike also die naechsten Monate mit mir rumschleppen und, als Gepaeckstueck getarnt nach Dlt schmuggeln. Und nun zum Fahrrad (Bilder gibts leider nicht, aber vlt findet einer welche im Netz nach meiner Beschreibung):</p>
<p>Rahmen:  Specialized Hardrock Cr-Moly (Stahl!) in knallgelb<br />
Gabel: Starrgabel in Rahmenfarbe<br />
Schaltwerk: Shimano Altus<br />
Umwerfer: Shimano Altus<br />
Schalthebel: SRAM Grip Shift<br />
Bremsen: Shimano M-Bremsen<br />
Hebel: noname<br />
Kurbeln: SR Taiwan (?)<br />
Pedalen: Wellgo Vollplastik (juhu!)<br />
Kassette: k.a. 7-fach<br />
Naben: vorne noname, hinten Shimano<br />
Felgen: Weinmann 519<br />
Vorbau, Lenker, Stuetze: noname<br />
Sattel: Specialized Evolution<br />
Reifen: Heng Shin Tire<br />
Stersatz, Innenlager: ?</p>
<p>So siehts aus. Optisch ganz ok, schwarz-gelb halt. Und mal sehen wie lange die Anbauteile so durchhalten. Gekostet hat es stolze 600 Peso, also ca. 160Euro. Das ist sicher billiger als in Dlt, aber 600 Peso ist hier ein kleines Monatsgehalt (man sagt, ein Peso entspricht vom Kaufwert (!) her einem Euro!). In jedem Fall war es heute ein grandioser Tag! Endlich wieder aufm Rad sitzen und durch die Stadt heizen (und in Argentinien gelten Ampeln hoechstens als &#8220;Empfehlung&#8221;) &#8211; herrlich. Ich werd mir mal ne Einwegkamera kaufen, ein paar Bilderchen machen und auf CD entwickeln :)</p>
<p>rb</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf der Hatz durch den halben Kontinent (na fast)</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2005 20:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute beginnt quasi die dritte Etappe. Nach der Geographie-Exkursion und der Rundreise mit Jule bin ich nun in Mendoza (Westargentinien) angekommen um hier einen Monat mit Spanischlernen und vielem anderen Kram zu verbringen. Doch ich fange am besten dort an, wo ich letzten stehen geblieben bin &#8211; in Bolovien. Nach zwie Tagen mussten wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute beginnt quasi die dritte Etappe.  Nach der Geographie-Exkursion und der Rundreise mit Jule bin ich nun in Mendoza (Westargentinien) angekommen um hier einen Monat mit Spanischlernen und vielem anderen Kram zu verbringen. Doch ich fange am besten dort an, wo ich letzten stehen geblieben bin &#8211; in Bolovien.<br />
Nach zwie Tagen mussten wir uns leider von <strong>Sucre</strong> veranschieden. Wir hatten eine sehr schoene Unterkunft mit einem kleinen Balkon von dem aus man das Treiben auf dem grossen Markt beobachten konnte. Und wenn man Appetit auf einen frischen Obstsalat hatte, musste man nur unten aus der Tuere raus, in den Markt stolpern und konnte sich fuer weniger als 50Eurocent ne grosse Schale kaufen.<br />
In dreistuendger Fahrt ging es am 26.3. (?) nach Potosi, der hoechstgelegenen Stadt der Welt.<span id="more-173"></span></p>
<p>Die Stadt ist ebenfalls ueberraschend schoen. Der Reichtum der Silber- und Goldminen schlaegt sich in den Gebaeuden und Fassaden der Stadt wieder. Reichhaltig fazierte Portale saeumen die oeffentlichen Haeuser un Kirchen. Und die Stadt ist unglaublich lebendig, es wimmelt von jungen Leuten und die schmalen Strassen der Innenstadt sind proppevoll und gleichen einer einzigen Fussgaengerzone. Nur haben wir leider zwei Probleme: die Hoehe von ueber 4000m schlaegt uns doch sehr aufs Gemuet (Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Uebelkeit) und es ist recht ausfwendig hier etwas vernuenftiges zu Essen auszutreiben. Wie so oft gibt es auch in <strong>Potosi</strong> nur Hamburger, Sandwiches, Pizzen oder Fleisch mit Reis &#8211; immer das selbe, wenig Abwechslung. Wegen der Hoehenanpassung, und Jule hatte dabei ein paar mehr Probleme als ich, haben wir anderthalb Tage nur rumgegammelt oder sind durch die Strassen gezogen. Am dritten Tag sind wir aus Potosi raus zu ein paar heissen Quellen gefahren. Das Wasser war herrlich badewannenwarm und ich habe bestimmt drei Stunden lang im Wasser rumgeplanscht was fuer aufgequollene Finger und von der Hoehensonne verbrannte Schultern sorgte. Eine Minentour, das Standarttouriprogram, haben wir uns geschenkt, hatten keine rechte Meinung dazu. Kann man ja wann anders nachholen.</p>
<p>Am 29.3. (?) ging es also ueber Nacht nach <strong>La Paz</strong>, in die groesste Stadt Boliviens. Wir hatten einen bequemen Cama-Bus, so ein Ding mit Halbliegesesseln. Aber auch das bewahrte uns nicht davot, dass der Bus aufgrund irgendeines Schadens erstmal zwei Stunden in der dunklen Nacht rumstand. Doch er kam puenklich am naechsten Morgen an, es scheint also, als ob solche Zeitverzoegerungen schon von vornherein in die Fahrtzeit eingerechnet werden ;) Auf eine Empfehlung eines Mitstudenten von der Exkursion wollten wir ins Hostal Suiza, welches recht nett und zentral gelegen sein sollte. Da wir aber nicht wussten wo es ist, fragten wir die Taxifahrer vorm Busbahnhof &#8211; und sie da, keiner ausser einer wusste es. Und der fuhr uns dann nicht zum Hostal Siuza sondern zum Hotel Plaza in bester Lage mit fuenf Sternen. Pah! Wir sind dann zum Hostal Austria gelaufen, welches wohl auch das vom Kumpel empfohlene war (Leanderdreher). In La Paz haben wir es aber nicht allzulange ausgehalten. Ich hatte es von meinem ersten Besuch 2002 nicht mehr so in Errinnerung, aber die Luft der Stadt in unglaublich verpesstet von den Abgasen der Autos und Busse die alle Strassen verstopfen. Man traut sich da manchmal garnicht einzuatmen, was aber bei der Kurzatmigkeit auf 3800m Hoehe ganz schoen problematisch sein kann. ;) Ausserdem wollten wir unseren Ausflug zur <strong>Isla del Sol</strong> (Sonneninsel) so frueh wie moeglich machen, um nach hinten raus die letzten tage in La Paz zu sein. Wir hatten auch ueberlegt eine Wanderung in den Yungas (Takesi-Tail) zu machen, aber zum einen haben wir keine Gaskartuschen zu kaufen bekommen und zum anderen ist es am Ende der Regenzeit in de Yungas sicher noch total nass. Also lieber auf zu der Insel die ihrem Namen oft gerecht wird.</p>
<p>Wir verweilten eine Nacht in <strong>Cocacabana</strong> und hingen da etwas ab, bevor wir am 31. ruber zur Insel fuhren. Eingentlich hatten wir vor nur eine Nacht dort zu bleiben, aber unsere Unterkunft in den mittleren Ort (Cha`lla) war so nett, dass wir noch eine Nacht dran hingen. So konnten wir den einen Tag ohne Gepaeck ueber die Insel wandern und die ganze Eigenart und Schoenheit aufsaugen &#8211; ein wirklich magischer Ort. In den Inka-Ruinen am Nordende der Insel trafen wir zwei Argentinier, so typisch alternative Aussteiger wie man sie hier haeufiger findet und die den Hanfproduktehandel in ihren Heanden haben. Wenn man Glueck hat, machen sie ganz gute Preise.<br />
Unsere liebevoll hergerichtete Herberge wurde alleine von einer jungen Frau geleitet deren Mann in La Paz arbeitet und die zusaetzlich noch vier kleine Kinder am Rock haengen hat. Die Kinder waren voll niedlich und wir haben mit ihnen gemalt und unsere Namen geschrieben. Im Allgemeinen ist die Bevoelkerung auf der <strong>Isla del Sol</strong>noch sehr ursprueglich, viel dunkler von der Hautfarbe her und deutlich offener als die sonst so verschlossenen Bolivianer. Diese traumhafte Insel ist immer wieder eine Reise wert. Doch am 2. April ging es fuer uns wieder zurueck nach La Paz. Der 3. war ein Sonntag und die Strassen der Stadt wie ausgestorben, also nutzten wir die Zeit um zum im Umland der Stadt gelegenen Canyon de Palca bzw den vorgelagerten Pass (Passo de Huni) zu fahren. Da war ich zwar schon zweimal, aber es ist sozusagen mein Lieblingsort geworden. Die Stelle auf den Huegeln neben den Pass hat eine ganz besondere Atmosphaere und wenn man dort sitzt schaut man nach vorne auf dem entfernten Stadtkessel von La Paz und den Rand der flachen Hochebene (Altipano, 4100m), und nach hinten in den ca. 200m tief eingeschnittenen Canyon mit seinen verschieden farbigen Steinformationen und den 6400m hohen, schneebedeckten Illimani &#8211; grandios!</p>
<p>Am 5.4. war Abschied nehmen angesagt. Jule musste schon um alb fuenf morgens am Flughafen sein, also hiess es fuer uns um 03:30 aufzustehen. Ich hab sie dann noch begleitet, wir haben unn verabschiedet *schluchz* und dann bin ich wieder zum Hostel. Es war ein ziemlich bescheidener Moment, als ich alleine im leeren Zimmer sass, gerade weil wir sechs Wochen lang unterwegs waren und usn echt gut verstanden haben. Nun, aber ich musste auch zu halb sieben zum Busbahnhof, da ging mein Bus nach <strong>Iquique</strong> / Chile. (Nachtrag La Paz: seit Neuerem gibt es im Zentrum einen Araber der leckeren Kebab und noch bessere Falafal macht &#8211; unbedingt ausprobieren wenn man da ist!). Mit viel Glueck habe ich am Abend nach 12h Fahrt in Iquique noch den vorletzten Bus nach Pica bekommen, wo ich gegen 23:00 Uhr ankam. Und was gibts in Pica?</p>
<p>Zum einen ist Pica ein nettes, kleines, ruhiges Oasendoerfchen in mitten der knochentrockenen Atacamawueste (es wurde seit Beginn der Klimamessung in <strong>Pica</strong> noch niemals auch nur 1mm Niederschlag im Jahr gemessen, wahrschinlich einer der trockensten Ort der Welt. In Iquique an der Pazifikkueste faellt im Schnitt 1mm/Jahr; zum Vergleich: in Berlin sind es knapp 600mm/Jahr, was aber auch nicht so sonderlich viel ist), zum anderen verbringen zwei Mitstudenten von Geo erade ihre Zeit in diesem Ort mit Kartierungsarbeiten fuer ihre Diplomarbeit und ich wollte sie mal Besuchen. Wir waren dann noch am selben Abend bei ner Gartenparty bei ein paar voll netten Einheimischen, haben viel Bier getrunken udn sassen danach noch einige Zeit auf dem Balkon von dem Zimmer von den beiden. Irgendwann gegen vier Uhr am Morgen bin ich dann zu mir aufs Zimmer bzw aufs Klo ;) Zum Mittag des naechsten Tages musste ich aber leider schon wieder weiter mit meiner Hatzreise durch Chil. Von Pica gings wieder nach Iquique und von dort mit dem Bus in 24-stuendiger Fahrt den gesamten Norden von Chile hinab nach Santiago. Wenn man nach Iquique hineinfaehrt kommt man aus den Bergen der Atacamawueste hinab an den Pazifik und man erhascht einen tollen Blick: Zwischen den Bergen und der Stadt tuermt sich naemlich eine riesige, locker 200m hohe Sandduene auf! Der Bus nach Santiago fuhr am Nachmittag ab und die ersten paar Stunden an der Pazifikkueste entlang, wobei man dabie zuschauen konnte, wie die glutrote Sonne im Ozean versank. Man war auc entsprechend bequem gebettet, es war naemlich echt nen luxurioeser Bus mit nur drei Sitzen pro Reihe, welche von der groesse her ungefaehr den Standart der 1. Klasse im Flugzeug hatten.</p>
<p>Gegen sechs Uhr am Abend des 7.4. bin ich in <strong>Santiago de Chile </strong>angekommen. Da ich so gar keine Lust habe alleine eine Nacht in dieser Stadt rumzuhaengen und ausserdem in Eile bin um nach Argentinien zu kommen, habe ich beschlossen noch in der selben Nacht nach Mendoza weiter zu fahren. Trotzdem blieben mir vier Stunden um mir ein Bild von der Stadt der zu machen. Ich weiss nicht ob es daran lag, dass ich seit anderhalb Monaten, seit Buenos Aires, nicht mehr in einer so grossen Stadt war, aber Santiago ha mich echt umgehauen &#8211; im positiven Sinne. Das Zentrum macht den Eindruck einer wirklichen Weltstadt (es liegt wohl am Stile der Leute und der Architektur), es gibt unglaublich viele Fussgaengerzonen die ueberfuellt sind mit Menschen. Die Stadt wirkt generell sehr europaeisch, sodass man sich im ersten Moment heimisch fuehlt. Hier kann man wohl ein paar Tage mehr verbringen! Doch fuer mich ging es ueber nacht nach <strong>Mendoza</strong>, wo ich jetzt sitze. Obwohl ich nocht nicht so viel von der Stadt gesehen habe, macht sie und ihre Bewohner auch einen sehr sympatischen Eindruck. Ich bin am Morgen zu der Adresse gefahren wo Chris, ein guter Kumpel, fuer ein Jahr wohnt und bei dem ich in der WG unterkommen kann. Das Haus befindet sich in einem schicken Wohnviertel, besitzt aber leider einen hohen Zaun und keine Klingel. Und da der Chris erst heute Abend von einem Uniausflug wiederkommt, musste ich ne gute Stunde aufm Buergersteig warten , bis mich jemand bemerkt hat :) Der Chris wohnt da mit drei Maedels zusammen, zwei Argentinierinnen und einer Deutschen, und ich werde mich wohl in Chris´ kleinem Zimmer mit einquartieren. Ich werde versuchen drekt ab naechste Woche mit dem Sprachkurs zu beginnen &#8211; und auch ansonsten soll Mendoza ja keine Stadt der Traurigkeit sein. </p>
<p>So denn, das wars in aller Kuerze ;)</p>
<p>(ick hab keene lust jetz nochma allet durchzunlesn unn die rechtschreibfehla zu korrijiren. die die ihr findet bitte an rob@pingelfritze.org senden)</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/12/berge-taeler-thermen-und-andere-fiese-wettkaempfe/" title="Permanent link to Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe">Berge, Taeler, Thermen und andere fiese Wettkaempfe</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/25/170/" title="Permanent link to Drei Geschichten">Drei Geschichten</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/08/18/berge-zug-pazifik-zug-berge-pazifik-berge-pazifik-oder-von-bolivien-nach-ecuador/" title="Permanent link to Berge Zug Pazifik Zug Berge Pazifik Berge Pazifik oder: von Bolivien nach Ecuador">Berge Zug Pazifik Zug Berge Pazifik Berge Pazifik oder: von Bolivien nach Ecuador</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/04/13/hardrock-rob-endlich-beraedert/" title="Permanent link to Hardrock: rob endlich beraedert">Hardrock: rob endlich beraedert</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/07/13/herrlich-schreckliche-busfahrten-und-ein-tolles-wochenende-in-santa-cruz/" title="Permanent link to Herrlich schreckliche Busfahrten und ein tolles Wochenende in Santa Cruz">Herrlich schreckliche Busfahrten und ein tolles Wochenende in Santa Cruz</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/05/31/die-vielen-welten-boliviens/" title="Permanent link to Die vielen Welten Boliviens &#8211; erste Eindruecke">Die vielen Welten Boliviens &#8211; erste Eindruecke</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/09/22/561/" title="Permanent link to Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien">Ueber Argentinien im Schnelldurchlauf und eine nicht zweifelfreie Ankunft in Bolivien</a>  </li>
</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Drei Geschichten</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/25/170/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2005 22:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit verrinnt, wie immer wenn man auf Reisen ist und viel erlebt, und so koennte ich jede Menge schreiben. Aber ich will es mal auf drei kurze Geschichten reduzieren. Nach unserem kurzen Aufenthalt in Paraguay sind wir per Katzensprung ueber Brasilien nun in Bolivien gelandet. Paraguay ist wohl das unspektakulaerste Land der Welt, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit verrinnt, wie immer wenn man auf Reisen ist und viel erlebt, und so koennte ich jede Menge schreiben. Aber ich will es mal auf drei kurze Geschichten reduzieren. Nach unserem kurzen Aufenthalt in Paraguay sind wir per Katzensprung ueber Brasilien nun in Bolivien gelandet. Paraguay ist wohl das unspektakulaerste Land der Welt, aber zwei Sachen waeren eventuell ganz intessant gewesen, die wir nicht machen konnten: die Fahrt auf dem Rio Paraguay und ein Besuch in einer deutschen Kolonie. Es gibt in Paraguay naemlich ganze Ortschaften in denen nur Nahkommen deutsher Aussiedler leben. Das hat uns ein paragyuanischer Junge aufm Busbahnhof in Asuncion erzaehlt, der uns ploetzlih auf deutsch von der Seite ansprach &#8211; in diesem Land muss man wirklich aufpassen was man so unteeinander quatscht, es koennte sein, es wird mitgehoert ;) Aber nun zu en drei Geschichtchen.<span id="more-170"></span></p>
<p>1) Von Paraguay aus sind wir nach einer Nacht in der Hauptstadt der Provinz Mato Grosse del Sur, Gampo Grande, nach Coumbá gefahren, dem Grenzstaedtchen nach Bolivien. Der Ort ist sehr angenehm, sauber und aeusserst entspannt. Die Unterkunft war sehr preiswert, aber das Essen in Brasilien ist recht teuer &#8211; fast wie in Deutschland wenn man nicht in der schrottigsten Klitschen verkehrt.<br />
Dieser suedwestliche Zipfel Brasilien ist fuer das einmalige Pantanal bekannt, das greosste Binnensumpfgebiet der Erde; ca. dreimal so gross wie die Schweiz, wenn man die bolivianischen und paraguayiansichen Anteile mit einbezieht. Und wie so oft ei solchen Natursehenswuerdikeiten gibt es touristische Touren ueber merere Tage in das Gebiet, was wir uns nich entgehen lassen konnten. Wir unternahmen eine Zweitagestour, welche wirklich einen tollen Einblick in dieses Oekosystem ermoeglichte. Auf dem Programm standen kleine Wanderungen (mit Wasser bis zum Hals), ne Kanutour (endlich mal wieder Sport seit 4 Wochen), Pyranihas fischen etc. Aber am besten war es eigentlich, mal gemuetlichen in den Haengematten zu relaxen oder im Wasser zu Baden (zusammen mit Pyranihas und Kaminanen). Muecken gabs da natuerlich auch ordentlich &#8211; und ich hatte vergessen eine Fuesse einzucremen, was  mit ca. 40 Stichen pro Fuss quittiert wurde. Ihr koennte euch garnicht voirstellen wie ich die naechsten Tage rumgelaufen/sprungen/tanzt bin, wenn bei jedem Schritt dutzende Mueckenstiche kribbeln :)</p>
<p>2) Nach der Tour waren wir noch eine Nacht in Corumbá und sind am 23. rueber nach Bolivien. Von dort gelangt man nur mi de Eisenbahn zur 640km entfernten Grossstadt Santa Cruz. Nach anfaenglichem Chaos haben wir den Fahrplan durhschaut und uns nach reiflicher Ueberlegung fuer den Billigzug (50 Bolivianos) anstatt fuer den teuren (200 Bol) entchieden; erstmal weil die Differenz fuer bolivianische Verhaeltnisse viel Geld ist und zweitens, weil der teurere Zug erst 7h spaeter gefahren waere (er aber frueher am Ziel ankaeme..). Die Fahrt war spannende, aber auch ganz schoen nervend. Die quirlige Leben an den zahlreichen Stationen war inteessant mitzuerleben, aber viel Schlaf haen wir waehrend der ueber 21stuendigen Fahrt nicht bekommen (yo, 21h fuer gut 600km macht ne ruckelige Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 30km/h..). Der Zug war sau laut, man dachte er wuerde jederzeit entgleisen und man war umgeben von dicken, schnarchenden Bolivianern &#8211; Horror :) aber toll mal mitgemacht zu haben.</p>
<p>3) Aufgund unseres Zeitdruckes wegen Jule`s fruehzeitigen Rueckfluges konnten wir uns in Santa Cruz nicht lange aufhalten. Aber fuer einen Stadtrundgang durchs Zentrum hats gereicht. Sehr nett. Alle Buergersteige sind galerieartig ueberdacht und die Stadt ist sehr lebendig. Am Nachmittag ging es dann mi dem Bus nach Sucre. Die angepeilten 16h fuer die Fahrt wurden eingehalten &#8211; und das obwohl sich einer der Busfahrer nachts halb fuenf unbedingt mit einem LKW-Fahrer draussen auf der Strasse pruegeln musste. Aber die beim Ticketkauf versicherte Busaussattung wie Klimanlage, Toilette und Liegesessel gabs nicht &#8211; dafuer wars billig, eng, voll, ungemuetlich und stinkig. Das durchgaeging heulende Kind in der Nachbarsitzreihe gabs aber umsonst dazu ;) Heute Morgen sind wir dann in Sucre angekommen und die Stadt ist echt genial. Es soll von der kolonialarchitektur her eine der besterhaltsten in ganz Suedamerika sein. Ausserdem ist die Weltkulturerbe und entsprechend fein herausgeputzt. Und das Klima hier oben auf 2700m ist sehr angenehm, nicht mehr so heiss und feucht. Die Stadt ist voll mit Menschen und hat einen tollen Markt, auf dem alles bekommt, was das Herz begehrt. Preiswert ist es auch, wegen des guenstigen Eurokurses -ist schon fast unverschaemt.</p>
<p>Bolivien zieht einen jedenfals sofort in seinen Bann, mit seinen Menschen, Orten und Gegensaetzen. Ich hoffe das ich das alles halbwegs gut auf Fotos festhalten kann, denn bei meiner Praktika ist der Belichtungsmesser nun komplett ausgefallen und ich kann nur aus dem Bauch heraus fotograpahieren.</p>
<p>So, die naechste Meldung gibts, denk ick mal, aus La Paz. Was mich aber noch interessieren wuerde, wo ich mir hier die Finger wund ;) tippe: liesst das hier eigentlich jemand¿</p>
<p>rb</p>
<p>p.s.: die tastatur hier ist verdammt schlecht und ich keine lust alle fehler zu berichtigen. koennt ihr euch also an die wand pinnen.</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Eine gefuellte Streuselschnecke bitte&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2005 15:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geographie-Exkursion hat an den atemberaubenden Iguazu-Wasserfaellen ihren kroenenden Abschluss gefunden und die Teilnehmer haben sich in alle Himmelsrichtungen verteilt. Jule und ich sind als einzige nach Paraguay aufgebrochen und befinden uns seit zwei Tagen in Ascuncion. Die Hauptstadt hat, so wie das gnaze restliche Land, nich viel zu bieten &#8211; und doch haben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geographie-Exkursion hat an den atemberaubenden Iguazu-Wasserfaellen ihren kroenenden Abschluss gefunden und die Teilnehmer haben sich in alle Himmelsrichtungen verteilt. Jule und ich sind als einzige nach Paraguay aufgebrochen und befinden uns seit zwei Tagen in Ascuncion. Die Hauptstadt hat, so wie das gnaze restliche Land, nich viel zu bieten &#8211; und doch haben sich einige Deutsche hierher verirrt. <span id="more-168"></span></p>
<p>Direkt in der Naehe unseres abgeschrammten Hotels (das bad teilen wir uns mit einem halben Dutzend Kakerlaken) sind wir durch Zufall ueber einer Deustche Baeckerei gestoplert. Eine grossartige Abwechslung! Es gibt einfach alles was Herz begehert: zig Sorten Brot (Knoblauch-, Schwarzwaelder-, Roggenschrot-, Quark- etc pp), Streuselschnecken, Torte, Schweinohren &#8211; im Gegensatz zu dem was sich hier in Suedamerika sonst so &#8220;Brot&#8221; nennt eine wahre Pracht.</p>
<p>Eigentlich hatten wir vor, heute mit einem Boot den Rio Paraguay anderthalb Tage lang flussaufwaerts bis nach Conception zu fahre, was wohl eine wirklich tolle Aktion gewesen waere. Doch das Passagierschiff faehrt nur Mittwochs (wir haben es vorgestern gerade verpasst) und heute Abend waere nur ein ranziger Frachter gefahren. Wir haben wirklich eine Weile ueberlegt, aber der Frachter haette fuer die gleiche Strecke drei Tage gebraucht (der Ueberlandbus benoetigt im Uebrigen nur 6h fuer die Strecke). Und drei Tage zwischen Fracht, Hafenareitern deren slang man nicht versteht Prostituierten und das ganze bei eintoenig monotoner Fahrt  -das ist soagr fuer uns zu hart ;-)</p>
<p>Dann sparen wir lieber drei Tage und fahren heute abend direkt gen Norden nach Campo Grande (Brasilien, wo wir vorraussichtlich morgen ankommen werden.</p>
<p>rob</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/09/29/abbruch/" title="Permanent link to Abbruch">Abbruch</a>  </li>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/08/18/berge-zug-pazifik-zug-berge-pazifik-berge-pazifik-oder-von-bolivien-nach-ecuador/" title="Permanent link to Berge Zug Pazifik Zug Berge Pazifik Berge Pazifik oder: von Bolivien nach Ecuador">Berge Zug Pazifik Zug Berge Pazifik Berge Pazifik oder: von Bolivien nach Ecuador</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/09/10/die-vielfalt-eines-landes/" title="Permanent link to Die Vielfalt eines Landes">Die Vielfalt eines Landes</a>  </li>
</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/18/eine-gefuellte-streuselschnecke-bitte/" title="rio paraguay conceptio to campo grande">rio paraguay conceptio to campo grande</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>wo ist rob 2</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/14/wo-ist-rob-2/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/14/wo-ist-rob-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2005 08:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Tagen hat es den lieben rob weiter in den Norden von Argentinien verschlagen. Auf seiner route lagen Tucuman, Salta, Jujuy, Corientes und Posadas. Als Nächstes Ziel steht Iguazu auf dem Marschplan. Wie ich aus sicherer Quelle in Erfahrung bringen konnte hat rob jetzt einen Praktikumsplatz in Bolivien, doch dazu später mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Tagen hat es den lieben rob weiter in den Norden von Argentinien verschlagen. Auf seiner route lagen Tucuman, Salta, Jujuy, Corientes und Posadas. Als Nächstes Ziel steht <a href="http://www.argentour.com/iguazu.html">Iguazu</a> auf dem Marschplan. Wie ich aus sicherer Quelle in Erfahrung bringen konnte hat rob jetzt einen Praktikumsplatz in Bolivien, doch dazu später mehr.<br />
<img src="http://eisenschweinkader.org/files/woistrob002.jpg" " width="450" height="269" alt="EISENSCHWEINKADER | wo ist rob 2 woistrob002 wo ist rob 2" class="centered colorbox-162" title="EISENSCHWEINKADER | wo ist rob 2 woistrob002 | abgelegt unter rob " /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Endlich richtg Sommer</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2005 23:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/08/endlich-richtg-sommer/</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Daheimgebliebene. Wir sind mit unserer Exkursion weiter durch Argentinien vorrangekommen und befinden uns z.Z. in Tucuman am Fusse der Anden. Letztere sind aber noch laengst nicht in Sichtweite. Und der ausklingende argentinische Sommer hat uns endlich so richtig eingeholt: 38ºC, wolkenloser Himmer, recht hohe Luftfeuchtigkeit und zumeist Windstille sorgen fuer ein angnehm klebriges, schwitziges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Daheimgebliebene.</p>
<p>Wir sind mit unserer Exkursion weiter durch Argentinien vorrangekommen und befinden uns z.Z. in Tucuman am Fusse der Anden. Letztere sind aber noch laengst nicht in Sichtweite. Und der ausklingende argentinische Sommer hat uns endlich so richtig eingeholt: 38ºC, wolkenloser Himmer, recht hohe Luftfeuchtigkeit und zumeist Windstille sorgen fuer ein angnehm klebriges, schwitziges Gefuehl Tag wie Nacht. <span id="more-159"></span></p>
<p>Wie fuer Exkursionen typisch, bekommt man nicht gerade viel Schlaf. Tagsueber immer unterwegs und nachts in den Bars. Im Bus schlafen kann man auch vergessen bei ueber 30ºC (Klimaanlage ist fast immer aus). Trotzdem macht es viel Laune. Die Gruppe ist echt gut, der etwas steife Prof wird von Tag zu Tag lockerer und die Stationen die wir anfahren oder -laufen sind auch interessant. Argentinien ist ein wirklich angenhemes Land (bis aufs Wetter hier und da). Ich koennte so viel schreiben, das wuerde Stunden dauern, aber der Unikram wuerde fuer euch eh nicht so interessant sein. Ich bin auch schon jetzt auf meine Dias gespannt. Leider dauert es noch sechs Monate bis man sich die anschauen kann&#8230;</p>
<p>Beim Essen bin ich immer etwas waehlerisch. Wenn man Steak oder aehnliches bestellt, bekommt man meistens nen dicken, blutigen Batzen Fleisch auf den Teller gehauen. Ansonsten gibt es aber ein paar leckere lokale oder nationale Sachen. Und hier in Tucuman backen sie richtig gute Pizzen (waren viele italienische Einwanderer hier)! Bier gibts in Literflaschen und die Drinks sind hoellisch. Wenn man z.B. nen Rum-Cola bestellt bekommt man 25oml Rum im Glas und dazu ne Flasche Coke; Kosten: keine zwei Euro :) Apropos Alkohlo: Hier im Supermarkt hab ich ne 750ml-Flasche besten Moskovskaya-Vodka gesehen. Die dreiviertelliter Flasche kam 5,60 Pesos &#8211; das sind 1,50EUR!! Hossa.</p>
<p>Morgen geht es weiter gen Norden nach Salta, wo wir zwei, drei Tage verweilen und ein paar Tagesausfluege machen werden. Dann wird es vom Klima auch etwas angenehmer.</p>
<p>Neues dann die Tage, ich weiss gerade auch nicht was ich schreiben soll, die Hitze zieht einem alle Energie aus dem Kopf.</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2005/07/24/nur-100hm/" title="Permanent link to &#8230;nur 100hm">&#8230;nur 100hm</a>  </li>
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		<title>Wo ist rob?</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/04/wo-ist-rob/</link>
		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2005/03/04/wo-ist-rob/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2005 12:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zwock</dc:creator>
				<category><![CDATA[rob in Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Etappe führt unseren rob von Buenes Aires nach Cordoba. Für alle die ganz genau wissen wollen wo das ist: Für ein paar Eindrücke [hier] klicken. Viel spaß weiterhin, mein Neid ist Dir sicher. Gruß Zwock]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Etappe führt unseren rob von Buenes Aires nach Cordoba. Für alle die  ganz genau wissen wollen wo das ist:</p>
<p><img src="http://eisenschweinkader.org/files/woistrob_450w.jpg" width="450" height="357" alt="EISENSCHWEINKADER | Wo ist rob? woistrob 450w Wo ist rob?" class="centered colorbox-154" title="EISENSCHWEINKADER | Wo ist rob? woistrob 450w | abgelegt unter rob " /></p>
<p>Für ein paar Eindrücke <a href="http://www.latinamerika.onlinehome.de/argentinien/cordoba_argentina_ciudad_01.htm">[hier]</a> klicken. Viel spaß weiterhin, mein Neid ist Dir sicher.</p>
<p>Gruß Zwock</p>
]]></content:encoded>
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