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	<title>EISENSCHWEINKADER &#187; Kategorie: Nice Things</title>
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		<title>RU-FA Rennsport zurück bei der L&#8217;Eroica</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 23:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[IRN Berlin. Die Zündschnur dieser Neuigkeit ist lang, viele Monate lang. Mit großem Zischen wurde sie heuer entfacht, in acht Monaten, genauer gesagt am 07. Oktober 2012, wird die dazugehörige Bombe explodieren. Die Zündschnur trägt den Namen RU-FA Rennsport und die beiden Heroen, die Selbige von neuem hochhalten, sind alte Bekannte. Unverkennbar verbunden mit RU-FA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft colorbox-3170" src="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa03.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  RU FA Rennsport zurück bei der LEroica" width="280" title="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  | abgelegt unter nice things " /> <strong><em>IRN Berlin.</em></strong> Die Zündschnur dieser Neuigkeit ist lang, viele Monate lang. Mit großem Zischen wurde sie heuer entfacht, in acht Monaten, genauer gesagt am 07. Oktober 2012, wird die dazugehörige Bombe explodieren. Die Zündschnur trägt den Namen <em>RU-FA Rennsport</em> und die beiden Heroen, die Selbige von neuem hochhalten, sind alte Bekannte. Unverkennbar verbunden mit RU-FA und L&#8217;Eroica ist der Rennfahrer und Meister seines Fachs Dieter Kemper. Viele Male beehrte er die Italiener mit seiner Anwesenheit, mehrere Male konnte er diesen Saisonhöhepunkt für sich entscheiden. Doch vor zwei Jahren war das Ausscheiden dieses Ausnahmerennfahrers besiegelt und damit auch der Abschied von <em>RU-FA Rennsport</em>. Maschinist Kemper und Kapitän Faust gingen getrennte Wege. Der einst eiserne und gar sagenumwobene Verbund schien für immer zerschlagen.<br />
Doch <em>IRN Berlin</em> hat bei einem konspirativen Schraubertreffen brisante Neuigkeiten ans Tageslicht befördern können. Die alten Tage wurden beschworen, von Blut, Schweiß und gar Massakern war die Rede. Die Mannschaft <em>RU-FA Rennsport</em> wird dabei eine wichtigere Rolle spielen dennje. Denn nunmehr ist auch der Klassikerspezialist Siggi Staub teil dieser 2012 aus Ruinen auferstandenen Mannschaft.<span id="more-3170"></span></p>
<p><a href="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa02.JPG"><img class="aligncenter colorbox-3170" src="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa02.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  RU FA Rennsport zurück bei der LEroica" width="570" title="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>So richtig will die Erinnerung an die liebliche Wärme der spätsommerlichen Toskana nicht zu der rauen Kälte des ostdeutschen Winters passen. Eisiger Wind, trockene Heizungswärme und schales Bier statt wohltuend frischer Briese am Abend nach einem wohlig-warmen Nachmittag, knisterndem Kaminofen und hochdrehendem Chianti.<br />
So richtig will die Atmosphäre nicht passen zu den Vorstellungen im Kopf. Weinbouquet, Zirpengrillen, Schlauchreifenkleberdruft &#8211; Fehlanzeige!</p>
<p>Und doch werden hier, in diesem kalten Februar, die Weichen gestellt für den kommenden Herbst, für einen glanzvollen Auftritt beim wichtigsten Eintagesrennen des Jahres.<br />
Und doch erkennt man in dem Leuchten der Augen der Anwesenden, in der Konzentriertheit ihrer Abwägungen, in der Schwere ihrer Stimmlage, das hier, in diesem Moment etwas Wichtiges entschieden, etwas Wichtiges geboren wird.</p>
<p><a href="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa01.jpg"><img class="aligncenter colorbox-3170" src="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa01.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica rufa01 RU FA Rennsport zurück bei der LEroica" width="570" title="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica rufa01 | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>In einer kleinen Schrauberbude in Berlin hängt ein Rahmen von <em>RU-FA Sport</em> an der festen Klaue eines eines Montageständers. Dieses Meisterstück des Rahmenbaus, gefertigt und zur Verfügung gestellt von Rudolf Faust persönlich, wird hier für den professionellen Renneinsatz aufgebaut. Niemand weniger als Siggi Staub wird diesen Rahmen über die Schotterpisten der Toskana lenken. Penibel werden die Teile zum Aufbau bereit gelegt. Vorbaulänge und Sattelhöhe werden vermessen, die Positionierung des Lenkers wird diksutiert, der Sitz der Bremsbacken vermessen, Lenkerbreiten werden verglichen, die Wahl der Schaltkomponeneten abgewägt. Die Wahl der Kettenblätter der Stronglight-Kurbelgarnitur wird auf die Anforerungen dieses besonderen Rennens hin bezogen optimiert. Laufradsätze werden genommen, verworfen, angepasst. Das beste Material seiner Zeit ist gerade gut genug.</p>
<p><a href="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa04.JPG"><img class="aligncenter colorbox-3170" src="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa04.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  RU FA Rennsport zurück bei der LEroica" width="570" title="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Alle Verbesserungen der Rennmaschine von Dieter Kemper, welche in den vielen Einsätzen bei der L&#8217;Eroica der letzten Jahre ausgeklügelt wurden und ihm zu unvergessenen Siegen verhalfen, sollen auch in Staub&#8217;s Rad einfließen &#8211; und noch mehr. Während die Speerspitze des deutschen Rennsports zuvor auf verschiedenen Rädern an den Sart gingen, wollen Kemper und Staub dieses Jahr zusammen für die Mannschaft <em>RU-FA Rennsport</em> den Sieg einfahren.<br />
Den Gerüchten zufolge plant sogar der Rennfahrer Robert Stelzenacker für RU-FA zu fahren. Aber von Seiten Rudolf Fausts hagelt es diesbezüglich nur Kopfschütteln. Zwei Fahrern mit Material zur Seite zu stehen sei genug für den familiär geführten Rennstall. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der eng mit Kemper und Staub verbündete Stelzenacker also weiterhin für Somec fahren.</p>
<p><a href="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa03.JPG"><img class="aligncenter colorbox-3170" src="http://cikagobude.com/bilder/privat/rufa03.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  RU FA Rennsport zurück bei der LEroica" width="570" title="EISENSCHWEINKADER | RU FA Rennsport zurück bei der LEroica  | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Dennoch, die Sensation ist perfekt!<br />
Die Frage wird sein, wer die Deutschen im Jahre 2012 noch vom Sieg abhalten wird können. Kemper ist ein Siegerfahrer erster Klasse. Staub, sein einstiger Edelhelfer und seit Jahren selber Titelaspirant, fährt mit ihm in einer Mannschaft. Die Deutschen in ihrer Gesamtheit waren schon im vergangen Jahr so gut aufgestellt wie noch nie. Leicht an ihren einheitlichen Tikotagen zu erkennen, sprengten sie bei der letzten Austragung des Rennens schon zu Beginn das gesamte Fahrerfeld, konnten jedoch leider den Tagessieg nicht erringen. Dieses Jahr soll es anders kommen. Mit Kemper und Staub hat das Werksteam <em>RU-FA Rennsport</em> zwei glühend heiße Eisen im Feuer. Und die gesamte deutschen Mannschaft wird stark sei wie nie zuvor. Reicher an Erfahrung und mit einer Mannschaftsstärke die ihnen Auftrieb verleihen wird.<br />
Kemper will, eigenen Aussagen zufolge, Feuer legen und Staub ist gewappnet für die heißesten Schlachten. Die Zündschnur lodert und wird ein Feuer legen, das die Toskana noch nie zu Gesicht bekommen hat.</p>
<p>Es grüßt Didi Senftenberg exklusiv für <strong><em>IRN Racing News Berlin</em></strong></p>
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		<title>Sportbetrug beim KSGC</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 00:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkämpfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstagmittag, die Sonne scheint über dem Tempelhofer Flugfeld, ein kalter Wind weht ungehindert über das weite Gras. Zwei Dutzend Radfahrer prügeln ihre Räder um den Rennkurs, während Stelzenacker, von der Härte des Rennens und der Schwächung durch die zurückliegende Krankheit, die Hände vorm Gesicht seinen Kopf stützend abseits sitzt. Entkräftet und enttäuscht. Was er in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstagmittag, die Sonne scheint über dem Tempelhofer Flugfeld, ein kalter Wind weht ungehindert über das weite Gras. Zwei Dutzend Radfahrer prügeln ihre Räder um den Rennkurs, während Stelzenacker, von der Härte des Rennens und der Schwächung durch die zurückliegende Krankheit, die Hände vorm Gesicht seinen Kopf stützend abseits sitzt. Entkräftet und enttäuscht. Was er in diesem Moment, in dem das Rennen noch läuft, nicht weiß, ist, dass dieser dritte Lauf des legendären Klaus-Störtebeker-Gedächtniscups im Januar 2012 Erschreckendes zutage treten lässt, was keiner in diesem ehrlichen Kampf Mann gegen Mann für möglich gehalten hätte. Sportbetrug beim KSGC! Geheime Absprachen, Intrigen, Hinterlist bei einem Radrennen, für das Fairness, Sportsgeist und unverkrampfte Freude am Wettstreit einst ein hohes Gut und Synonym zugleich war. Mit journalistischem Ehrgeiz und im Sinne der Wahrheit will dieser Artikel versuchen, offenzulegen, was anscheinend keiner wahrhaben will.<span id="more-3140"></span></p>
<p>Ist der Störtebeker-Cup gescheitert? Einst gefeierte Instanz des sportlichen Wettkampfs wider vereinsst(at)utenhafte Verbissenheit und spassbefreite Ellbogenmentalität, mutiert das Rennen nun zum Schauplatz von Argwohn, Betrug und unfairen Machenschaften. Eine clever eingefädelte Intrige, in deren Zentrum nur eine Hauptfigur steht: Siegfried Staub! In zweiter Reihe, aber nicht weniger im Rampenlicht, Staubs Helfer Toni. Die Strategie: Einen dritten Lauf zu organisieren, der oberflächlich eine Menge positive Resonanzen produziert, um Kritik im Keim zu ersticken. Die Taktik ging auf. Alle Teilnehmer (fast alle!) waren hellauf begeisert. Eine perfekte Organisation sei es gewesen, ein Fest für alle, ein toller Rennkurs, Verpflegung mit Fischbrötchen und Schmalzstulle, Kalt- und Heißgetränke, großartige Preise, tolles Wetter dazu und das erste Mal echte Startnummern. Perfider Treppenwitz: Stelzenacker konnte sich mit der Startnummer 1 rühmen, ging er doch als Führender der Gesamtwertung an den Start.</p>
<p>Im Hintergrund agiert der Strippenzieher Staub. Er holte das Rennen nach Tempelhof, er steckte den Kurs, er änderte den traditioniellen Rennmodus und er steuerte die Punktevergabe. Für den guten Schein war Toni zuständig.<br />
Zuerst mutet alles nur wie ein Zufall. Das Tempelhofer Flugfeld als innerstädtischer Park scheint perfekt für den Cup. Ehrliche Rennen können hier ausgefochten werden. Manchen liegt der Rennkurs, anderen nicht. Stelzenacker hast dieses Rennen. Aber man kann es nicht allen Recht machen. Rückblickend eins und eins zusammenzählend jedoch erkennt man die Hinterlist. Es ist ein Rennkurs, der Stelzenacker demontieren soll. Ein Querfeldeinkurs, flach, windig, viel Rasen &#8211; dieser Kurs ist nur einem auf den Leib geschneidert: Staub selbst. Das Stelzenacker an diesem Wochenende noch an einer auskuriert gedachten Erkältung laboriert, macht für Stelze alles nurnoch schlimmer. Für Staub jedoch ein perfektes Alibi. Saufen, Feiern, körperlicher Verfall, für Staub ein gefundenes Fressen mit diesen Gründen seine eigenen Machenschaften zu Verschleiern.</p>
<p>Doch Staub und sein Helfer Toni, welcher zudem das Renngeschehen protokollierte, wollten zuviel, waren zu gierig. Erst der letzte Punkt deckt die kriminelle Stratgie auf: es ist der Rennmodus und die spätere Punktevergabe, die den wahren Sachverhalt ans Tageslicht holen. Da hilft auch das gegenseitige Überhäufen mit Lob nichts, die Ablenkung vom eigentlichen Geschehen wird nicht ewig aufrecht erhalten werden können. Kritische Fragen werden sich mehren, das Kartenhaus wird zusammenfallen. Was hat es mit Modus und Punkten auf sich?<br />
Stelzenacker lag vor dem Rennen auf Platz eins der Gesamtwertung. Dieser dritte Lauf organisiert von Staub, der vierte und letzte Lauf jedoch wiederum von Stelze. Diese eine Möglichkeit den Erzrivalen Stelze zu distanzieren, muss Staub also in vollem Umfang ausnutzen. Um Stelzenacker ausreichend weit in der Gesamtwertung abzuhängen, muss also zusätzlich zu dem Rennkurs und der Erkrankung Stelzes an der Punktevergabe gedreht werden. Hier bemächtigte sich das Duo Staub/Toni zweierlei Wegen. Zunächst wurde der Rennmodus geändert. Beim KSGC ist es die Regel, dass jede Runde der Letzte rausfliegt bis die drei Besten übrig bleiben. Normalerweise werden also soviel Runden gefahren wie Fahrer am Start stehen (minus 2). Um das Rennen nicht unnötig in die Länge zu ziehen, können jede Runde auch die zwei oder drei Letzten aus dem Rennen genommen werden. Aufgrund der hohen Starterzahl beim Tempelhoflauf jedoch erfand Staub die Regel, dass nach 16 Runden einfach Schluss sei und die Platzierungen dann entsprechend der Reihenfolge im Rennen gelten. Und nun, der zweite Streich, vergab die Rennleitung um Staub und Toni anders als sonst üblich von Platz 30 an jeweils einen Punkt aufsteigend. Platz 1 erhielt demnach 30 Punkte, und das bei nur 16 gefahrenen Runden. In der Finanzwirtschaft würde man sagen, hier hat jemand in die eigene Tasche gewirtschaftet.</p>
<p>Denn all die Topfahrer aus der Gesamtwertung, inklusive Staub, sahnten hierbei richtig kräftig ab &#8211; ausgenommen natürlich Stelzenacker. Dieser fiel nach Addition aller Punkte auf Platz 8 der Gesamtwertung ab und hat nun eine uneinholbaren Rückstand auf die Podiumsplätze. Und Staub? Der liegt jetzt äußerst aussichtsreich auf Platz 2 der gesamten Wertung des Cups. Offensichtlicher kann ein Rennen kaum manipuliert werden. Sportbetrug nach dem Lehrbuch. Wenn die Machenschaften vollends aufgedeckt sind, dann wird von offizieller Seite her kein Zweifel gehegt werden, wer hier auf kriminellem Wege Vorteile erlangt und wessen sportliche Zukunft hier demontiert wurde. </p>
<p>Die wahren Hintergründe dieses Sportbetrugs bleiben unterdessen weiterhin schleierhaft. Staub und Stelze waren in vergangenen Tagen nicht nur sportliche Weggefährten, die waren Freunde auf und neben der Rennstecke. Sportgeschichte wurde von beiden geschrieben. Hier kann höchstens krankhafter Ehrgeiz und egoistisches Streben nach Ruhm, Reichtum und Rampenlicht hinter diesem Zerwürfnis stehen. Der einstige Gefährte ist zum Rivale geworden. Und neben Stelzenacker ist der Sport ansich der große Verlierer. All die anderen ehrlichen Radrennfahrer, der Störtbeker-Cup, die anderen Organisatoren und Freiwilligen, die einen sauberen Sport auf die Beine stellen und etwas Besonderes schaffen wollen, und natürlich die Zuschauer und Fans werden hier benutzt und vorgeführt. </p>
<p>Nun ist es an uns, volle Aufklärung und Transparenz zu erreichen. Das Komplottduo Staub/Toni muss gezwungen werden sich zu erklären und die Machenschaften offenzulegen. Daneben stehen zwei weitere Aufgaben an. Erstens: Wer hat vielleicht noch davon gewusst, geholfen, unterstützt? Ein Blick auf die Gesamtwertung kann hier Aufschluss geben, wer am meisten profitiert hat. DerSachse nun plötzlich punktgleich auf Platz 2, Mitstreiter, ein enger Verbündeter Tonis auf 4, Acke der Querfeldeinspezialist in der Gesamtwertung jetzt auf 5 und natürlich J-Coop, der den ersten Lauf verpasste, sich aber nun auf Platz 1 katapultiert hat. Kaum zu glauben, dass nicht wenigstens einer von den Genannten mit den Betrügern unter einer Decke stecken würde.<br />
Zweitens: Wie soll mit dem KSGC 2011/2012 umgegangen werden? Muss der dritte Lauf wiederholt werden? Wird er annuliert, gestrichen?<br />
Eines ist klar und bedarf vieler Anstregnungen: der Sport muss wieder reingewaschen werden und die ehrlichen Radrennfahrer unter den Startern auf dem Tempelhofer Flugfeld anno Januar 2012 müssen Gerechtigkeit erfahren.</p>
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		<title>Die 1. Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt</title>
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		<comments>http://eisenschweinkader.org/archives/2011/09/17/die-1-adolf-huschke-gedenkausfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 23:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>IRN Berlin <small>Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin</small></strong></em><br />
Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach auf einer Kopfsteinpflasterstraße und er verlor sein Leben. Am Ortsrand von Oranienburg, nördlich von Berlin, erinnert das einzige Radfahrerdenkmal Deutschlands an diesen großen Fahrer.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64957-1/huschkeK.jpg"><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64957-1/huschkeK.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt huschkeK Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="400" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt huschkeK | abgelegt unter touren nice things " /></a><br />
Das 100-jährige Jubiläum seines Sieges beim Rennen Rund-um-Berlin im Jahr 1911 nahm am ersten Septmeberwochenende 2011 der ESK zum Anlass, um die erste Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt an jenem einmaligen Denkmal zu starten.<br />
.<br />
.</p>
<p><span id="more-2701"></span><br />
Der Zeitpunkt der Gedenkfahrt war aus einem weiteren Grund gut gewählt, steht doch Anfang Oktober das alljährliche Traditionsrennen L&#8217;Eroica in der Toskana ins Haus. Ein fester Termin für jeden Meisterfahrer in der Radsportszene. IRN Berlin berichtete in den vergangenen Jahren ausführlich. Die Ausfahrt sollte ein erster Härtetest für Mensch und Material darstellen. Nach kurzer Einrollphase und Huldigung der Radsportlegende Huschke, sollte der Radsportler auf der langen Ausfahrt immer wieder abseits des Teeres auf Kopfsteinpflaster, Naturstraßen, Feld- und Sandwegen sein Können unter Beweis stellen. Als begleitender Reporter war es mir, A.D. Senftenberg, vergönnt, diesem heroischen Spektakel beizuwohnen.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64280-2/P1000913.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000913 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000913 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>An dieser Stelle sei noch einmal auf die L&#8217;Eroica in Italien verwiesen. Diese Veranstaltung hat den Hintergedanken, durch das Befahren von vielen nicht asphaltierten Naturstraßen für den Erhalt dieser ortstypischen und für diese tolle Landschaft charakteristischen Schotterstraße zu werben. Mittel zum Zweck und auch eine gewisse Ehrerbietung an die wahrhaft heroischen Zeiten des Radsports ist es, nur Fahrräder zuzulassen, die älter als 25 Jahre sind. Gerne kleiden sich natürlich auch die Fahrer im Stil dieser Zeit.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64413-2/2011-09-04-11-56-46-DSC03448.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 56 46 DSC03448 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 56 46 DSC03448 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Auch der ESK hat schon lange den Gedanken, die landschaftlichen Eigenheiten der Mark Brandenburg hervorzuheben. Abseits von Bundesstraßen, asphaltierten Fahrradrouten und Qualitätswegen, wollen sie die Ursprünglichkeit dieser Region hervorheben. Und natürlich die Herausforderungen, die sich einem ambitionierten Radfahrer stellen, wenn er seine Rennmaschine auf einhundertjahre altem, unverändertem Straßenbelag fortbewegt &#8211; also Schotter, Pflaster oder Sandpisten. Allein in Anlehnung an die L&#8217;Eroica, aber auch um die Verwendung modernen und durchaus überlegenen Materials nicht zu sehr zu bevorteilen, wollte sich der ESK ebenfalls größtenteils auf alte Radsportgeräte beschränken.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64337-2/2011-09-04-10-47-50-DSC03229.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 47 50 DSC03229 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 47 50 DSC03229 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Nach dem scharfen Start der Gedenkfahrt am Huschke-Denkmal, dienten die ersten 40 Kilometer dem Einfahren auf den alten Stahlrössern. Bei schönstem Sonnenschein gleitete die Gruppe in flotter Fahrt auf Flüsterasphalt dahin. Ortsschilder wurden ersprintet und die Fahrer genossen das leise Gleiten auf geteerten Wegen. Ehe das erste Pavé die polierten Flachprofilfelgen erschütterte, gab es einen allgemeinen Pinkelstop.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64329-2/2011-09-04-10-18-46-DSC03212.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 18 46 DSC03212 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 18 46 DSC03212 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64296-2/P1000917.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000917 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt P1000917 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Bereits die ersten beiden Kopfsteinpflasterpassagen brachten die Fahrer an ihre Grenzen. Uralte Wege mit Katzenköppen, Rüttelpisten, Stein an Stein mit daumendicken Lücken, schrägestellt und aufgewellt. Jeder Muskel am Körper wurde gefordert, die Geschwindigkeit sank mitunter auf Schritt und die zuvor harmonische Gruppe zerfiel in viele Einzelkämpfer &#8211; der Mann, die Maschine und das Pflaster. Immer wieder erforderten tiefe Löcher und sandige Zwischenstücke hohe Konzentration und gute Radbeherrschung. Der Wechsel von einer auf die andere Fahrspur wurde Boverhannes (auf Peugeot) zum Verhängnis. Während Boverhannes mit den Folgen des Sturzes rang, wartete der Rest der Truppe im nächsten Ort und teilte sich ein Bier auf die überstandenen und bevorstehenden Strapazen.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64353-2/2011-09-04-10-57-46-DSC03285.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 57 46 DSC03285 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 10 57 46 DSC03285 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64361-2/2011-09-04-11-02-10-DSC03304.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 02 10 DSC03304 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 02 10 DSC03304 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Weiter ging es, mal auf Asphalt, mal auf Naturstraßen, durch liebvolle Land- und Ortschaften der Mark Brandenburg. Hier zeigten sich des Öfteren die beiden Berliner Meister Rob und Twobeers an der Spitze der Gruppe.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64365-2/2011-09-04-11-04-52-DSC03335.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 04 52 DSC03335 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 04 52 DSC03335 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64434-2/2011-09-04-12-06-10-DSC03501.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 12 06 10 DSC03501 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 12 06 10 DSC03501 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Nach der Hälfte der Fahrt konnten die Fahrer bei einem Kaffee-, Kuchen- und Bierstop ihre Kräfte sammeln, standen doch die meisten Passagen mit Naturstraßen noch bevor. Hierbei wurden auch Ideen zu weiteren Auflagen dieser Gedenkausfahrt besprochen. Dies würde, so die einhellige Meinung, nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein. </p>
<p>Zum Glück mussten keine gröberen Schäden verzeichnet werden, aber mehrere Male war die Gruppe gezwungen wegen Reifenpannen anzuhalten. Die geeignete Reifenwahl stellt hier und heute wie auch damals ein wichtiges Kriterium bezüglich Sieg und Niederlage dar. Schlauch- oder Drahtreifen? Schmale Straßenpneus ohne Traktion im Gelände oder schwere dicke Komfortbereifung? Profilierte Crossreifen oder schnelle glatte Pellen? Alles hat seine Vor- und Nachteile und die Verschiedenheit des Untergrundes lässt eine klare Aussage nicht zu. Doch hat sich gezeigt, dass das Rennen gerade in den schwer fahrbaren Passagen entschieden wird. Und hier gab es so einige Defekte. Es gab Durchstiche von scharfen Steinen und Durchschläge auf Pflaster bei den schmalbereiften Fahrern, aber auch Staub hatte mit seinem Allzweckreifen einen Schaden zu verzeichnen. Schlauchreifen mit Profil und wenig Druck erlaubten Komfort und höhere Geschwindigkeiten auf rauen Straßen, im Falle eines Defektes wären aber zeitaufwendige Reperaturen nötig. So gab in dem Fahrerfeld selbst nach der Ausfahrt geteilte Meinungen.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64466-2/2011-09-04-13-52-40-DSC03539.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 52 40 DSC03539 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 52 40 DSC03539 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64393-2/2011-09-04-11-52-20-DSC03393.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 52 20 DSC03393 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 52 20 DSC03393 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Die vielen Passagen abseits von Teerstraßen waren mühevoll. Dennoch oder gerade wegen der Strapazen, ergab es sich, dass auf diesen Wegstücken mit viel Kraft und Ausdauer hohes Tempo gefahren wurde. Immer wieder zerpilzte das Fahrerfeld. Einige Radsportler attackierten gerade auf diesen Teilstücken, andere hatten mit dem Untergrund, ihrem Rad oder ihrer Kondition zu kämpfen. Trotz der unbarmherzigen Härte der Straßenverhältnisse oder der angeschlagenen Geschwindigkeit, wurde später immer wieder aufeinander gewartet und die Sicherheit der Gruppe gesucht. Die Fahrer nutzten die kurzen Pausen von Defekten oder Nachzöglingen für einen kurzen Plausch, Trinken oder Essen. Der Sitz der Rennkappe, die Ausrichtung des Sattels konnten korrigiert oder die noch bevorstehnden Wegstrecke diskutiert werden.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64454-2/2011-09-04-13-42-00-DSC03524.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 42 00 DSC03524 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 13 42 00 DSC03524 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64478-2/2011-09-04-14-09-22-DSC03558.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 14 09 22 DSC03558 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 14 09 22 DSC03558 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Ein Moment blieb mir in Erinnerung und wähnte mich Jahrzehnte zurück direkt hinein in eine Radsportgeschichten, die man nur vom Hörensagen kennt. Der Siegerfahrer Staub hatte Rückenprobleme. Ein Wunder, dass der überhaupt am Start stand. Er musste um den Anschluss an die Gruppe kämpfen und nur Ritzelflitzer war noch hinten, um ihm Windschatten zu spenden, damit die beiden an das Feld heranfahren konnten. Der Schutz der Gruppe bot beiden die Möglichkeit kurz zu entspannen. Das Tempo auf Aspahlt war hier nicht sehr hoch. Vor den beiden nestelte Rob an seiner Trikottasche und holte ein mit reichlich Mettwurst und rohen Zwiebeln belegtes Brötchen hervor. Freihändig genoss er drei große Bissen, ehe er das Brötchen dem neben ihm fahrenden Boom reichte. Der nahm einen Happen, gab es zurück und Rob reichte das Brötchen weiter nach hinten zu Staub. Im Angesicht der Anstrengung und der Schmerzen war dieses Mettbrötchens für Staub wie das Streicheln seiner Seele mit einer Schwanenfeder. Und so stärkten die Fahrer Muskeln wie Nerven, gaben sich gegenseitig die notwendige Motivation die Strapazen durchzustehen. Radsport wie er leibt und lebt. </p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64373-2/2011-09-04-11-25-02-DSC03352.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 25 02 DSC03352 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 25 02 DSC03352 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64421-2/2011-09-04-11-59-36-DSC03468.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 59 36 DSC03468 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 11 59 36 DSC03468 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p>Die Adolf-Huscke-Gedenkausfahrt fand ihr Ende nach unzähligen Kilometern am Ausgangspunkt, dem Bahnhof in Oranienburg. Hier gönnten sich die Mitstreiter ihr wohlverdientes Zielbier. Die Regeneration des geschundenen Körpers fand inmitten des heimischen Berlins rund um einen Biertisch statt. Hier wurden die ganz eigenen Erlebnisse ausgetauscht, Ideen für die Zukunft gesponnen, Erfahrungen der Fahrt auf die bevorstehende L&#8217;Eroica umgemünzt.<br />
Auch wenn Adolf Huschke das, was an diesem Tag geschah, würde er im Grabe davon erfahren,  wahrscheinlich kaum nachvollziehen könnte, so erhofften sich doch die Mitstreiter dieser Ausfahrt, wenigstens im Ansatz nachvollziehen zu können, was Radsportler jener Tage, vor hundert Jahren, über sich ergehen ließen oder ergehen lassen mussten. Abseits von glatt asphaltieren Qualitätswegen und -straßen, abseits von Komfortsätteln, Dual-Pivot-Bremszangen und Elffach-Schaltbremskombinationen konnten die Radsportler im Ansatz erfühlen, welche großen Heldentaten die Radsportler um Huschke damals vollbrachten und welche kleinen Heldentaten man sich heutzutage gönnen kann, wenn man auf die absolute Sicherheit und Perfektion verzichtet.<br />
Und mit diesem Gefühl verabschiede ich die Rennfahrer dieser Gedenkausfahrt in die L&#8217;Eroica und in die womöglich zweite Adolf-Huscke-Gedenkausfahrt im kommenden Jahr &#8211; in das eigene kleine Heldenerlebnis.</p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64498-2/2011-09-04-16-15-40-DSC03591.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 16 15 40 DSC03591 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 16 15 40 DSC03591 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
<p><img class="alignleft colorbox-2701" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/64506-2/2011-09-04-17-52-56-DSC03602.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 17 52 56 DSC03602 Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt" width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Die 1. Adolf Huschke Gedenkausfahrt 2011 09 04 17 52 56 DSC03602 | abgelegt unter touren nice things " /></p>
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		<title>Mit allen Wassern &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 10:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[der 7 Flüsse: Leine &#8211; Werra &#8211; Fulda &#8211; Lahn &#8211; Rhein &#8211; Mosel &#8211; Saar 15.07.2011 Nachdem ich 10 Jahre lang an meiner Lizzy Leichtbau betrieben habe, folgt nun das Gegenteil. Ich hoffe, Mensch und Material werden die nächsten 8 Tage gut überstehen. Kurs West-Süd-West. Gegenwind und Regen scheinen sicher. Heute früh jedenfalls ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der 7 Flüsse: Leine &#8211; Werra &#8211; Fulda &#8211; Lahn &#8211; Rhein &#8211; Mosel &#8211; Saar</p>
<p>15.07.2011<br />
Nachdem ich 10 Jahre lang an meiner Lizzy Leichtbau betrieben habe, folgt nun das Gegenteil. Ich hoffe, Mensch und Material werden die nächsten 8 Tage gut überstehen. Kurs West-Süd-West. Gegenwind und Regen scheinen sicher. Heute früh jedenfalls ist Eisenschweinwetter. Alles Bestens!<br />
<img class="colorbox-2517"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/63404-2/Tour-elch1.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Mit allen Wassern ... Tour elch1 Mit allen Wassern ..." width="550" title="EISENSCHWEINKADER | Mit allen Wassern ... Tour elch1 | abgelegt unter nice things " /><br />
<span id="more-2517"></span></p>
<p>Allein mit dem Bike auf weiter Piste hat auch seinen Reiz. Die Lizzy fuhr sich mit dem Gewicht wie ein Dampfer, aber wenn sie erstmal in Gang war, lief sie ziemlich gut und schnell.<br />
Ich bin am Freitag morgens schon von Leinefelde aus, voll aufgesattelt zur Arbeit gefahren und nach Feierabend los. In Eschwege steht der Wohnwagen meiner (Ex)Schwiegereltern. Ein guter Platz für die erste Übernachtung und lockere 50km als Prolog fand ich völlig ok.</p>
<p>Am nächsten Tag bin ich früh gestartet und habe noch im Nebel die Werra überquert.<br />
Die Sonne kam aber bald raus und der Morgen begann wunderschön am Hessischen Fernradweg R5. Die Dörfer im Wehretal waren hübsch und um diese Zeit noch verschlafen. Dann ging es bergan auf über 400m rüber zur Fulda. Diese Radwege laufen nicht immer über Asphalt, sondern teilweise über Feldwege oder durch die Wälder. Die Lizzy war das richtige Mädchen für diese Ritte. Gegen 11 Uhr war ich schon in Bad Hersfeld, um bei Niederaula den R5 zu verlassen und über das bergige Waldhessen Richtung Marburg an der Lahn zu fahren. Es sollte da den R2 geben, den ich aber nirgends finden konnte. Ich hatte von dem Gebiet auch nur eine grobe Karte und richtete mich nach Wegeweisern und Himmelsrichtung. Auf diese Weise fuhr ich doch ziemlich kreuz und quer durch die Gegend. Ab und zu fragte ich Eingeborene nach dem Weg, aber die waren wohl alle noch nie wirklich aus ihren Dörfern gekommen und schickten mich sonstwohin. Irgendwann hörte ich auf zu fragen und schlug mich so durch. Kirchheim, Oberaula, Neukirchen, Willingshausen (das aus 100 Dörfern zu bestehen scheint), bis ich in Neustadt endlich den R2 fand. Ich war einigermaßen müde und es war kurz vor 18 Uhr. Noch die 10km bis Stadtallendorf und Quartiersuche, was sich schwieriger gestaltete, als ich dachte. Die Hotels ausgebucht oder mit Familienfeiern, die Gasthöfe hatten Dauergäste, die auch übers Wochenende ihre Klamotten auf den Zimmern gelassen hatten. Einen hatte ich noch in Niederklein, sonst hätte ich mein Zelt am nächsten Waldrand aufgestellt, aber die freundliche Wirtin hatte Zimmer und Nahrung für mich. Das Essen war so üppig wie sie selbst, ich fands prima. Tageskilometer 150 und 1200Hm.</p>
<p>Am nächsten Morgen regnete es. Das macht ja nichts. Der R2 lief bis zur Lahn durch den Wald und ich sah bald aus wie eine Sau. Erst in Cölbe gab es wieder feste Wege. Jetzt regnete es wie aus Eimern. Punkt 10 Uhr fuhr ich in Marburg ein. Alle Kirchenglocken läuteten wie doof, richtig, es ist Sonntag, und sauber war ich durch das viele Wasser von oben und unten auch schon wieder. Bin ein bisschen durch die Stadt gelullt und mir&#8217;n Cafe gesucht. Dann weiter: Fronhausen, Lollar, Wettenberg, Gießen. Dort hab ich irgendwo den Abzweig verpasst und bin die &#8220;falsche&#8221; Seite am Fluß gefahren, immerhin eine Art netter Trail, der sogar mit 20kg Gepäck Spaß machte.<br />
Heuchelheim, Wetzlar (lecker Mittagessen beim Griechen), Solms.<br />
Kurz vor Weilburg ein Stück mit zwei jungen Typen gefahren, die auch mit Bike und Zelt unterwegs waren. In Weilburg wollten sie den Campingplatz anfahren, ob ich nich mit wollte. Aber dieser Campingplatz war riesig, viel zu ungemütlich. Ich fuhr weiter. Die Lahn führte jetzt durch Wälder, links und rechts schöne Felsen, gefiel mir sehr. Bis Limburg hätte ich es noch geschafft, aber dann kam der kleine Campingplatz Gräveneck. Ein italienisches Restaurant nebenan, der Regen hatte aufgehört, also Stopp! Leider gab es kein warmes Wasser in den Duschen, doch ich fand es trotzdem herrlich. Die Übernachtung kostete also auch nur 8 Euro. Den Rest des Tagesbugets investierte ich in Beefsteak und einen halben Liter Montepulciano. 131km.</p>
<p>Die Nacht auf der Isomatte war nicht soo toll, ich fuhr früh los. Irgendwo bei nem Bäcker gefrühstückt, die Basilika von Dietkirchen bewundert und in Limburg an der Lahn eingerollt. Eine wirklich schöne Stadt. Ich bin ne Weile dortgeblieben um mir alles anzuschauen, einschließlich natürlich dem Dom.<br />
Wieder auf der Strecke hörte der Lahnradweg irgendwo bei Altendiez auf. Auf einem Schild stand die Empfehlung, die Bahn bis Laurenburg zu nehmen. Sonst müßte man 200hm hochkurbeln über ein Dorf namens Holzappel. Ich nahm natürlich Holzappel. War schon elend mühsam mit Gepäck, aber dafür ging es ziemlich flott den Berg auf der anderen Seite wieder runter.<br />
Den ganzen Tag hatte es kaum geregnet, das kam dann aber am späten Nachmittag, als ich kurz vor Lahnstein war. Pechschwarzer Himmel und ein stürmischer Wind. Natürlich wie immer von vorn, schließlich fuhr ich gen Südwesten, Hauptwindrichtung.<br />
Ich trat nochmal ordentlich rein und erreicht Lahnstein mit den ersten Tropfen. Das erste Schild &#8220;Zimmer frei&#8221; war für mich. Rein, dann ging es draußen los. Ich hatte zwar erst 99km auf der Uhr, aber das Quartier war ganz gut und ein Grieche (schon wieder) unten im Haus.</p>
<p>Der Montagmorgen begann mit Schlauchwechsel am Hinterrad. Ich hatte mir einen Dorn eingefangen.<br />
Lahnstein liegt an der Mündung der Lahn in den Rhein. Endlich da!! Bei Koblenz überschritten wir, die Lizzy und ich, den großen Fluß.<br />
Ein Foto am Deutschen Eck, klaro. Dann ran an die Mosel!<br />
An der Mosel fährt man gut und schnell. Es sind Unmengen anderer Radler unterwegs, auch ettliche Schwuchteln auf Rennrädern. Ich bin an allen vorbeigezogen, ehrlich. Auf der ganzen Strecken waren nur 2 RR, an denen ich auf Dauer nicht dranbleiben konnte und sie ziehen ließ.<br />
Ansonsten ist es an der Mosel wunderschön und kitschig. Ich zog bis Traben-Trarbach, wo ich ein paar hundert Meter hinter den teuren Hotels am Ufer, eine nette, preisgünstige Herberge fand. ca 130km</p>
<p>Mein Ziel war Wallerfangen an der Saar, kurz vor Saarlouis. Dort wohnt ein Freund von mir. Man kann die Streckenlänge an den Flüssen schwer einschätzen. Es könnten 150km sein, oder mehr. Ich fuhr erstmal los, vielleicht war es heute noch zu schaffen.<br />
Nach einer Stunde etwa, überholte mich ein Typ in meinem Alter (ich werde nächstes Jahr fünfzig, wer&#8217;s noch nicht weiß) auf einem gelben Cannondale Caad3 Rennrad. Er fuhr so zwischen 25 und30km/h und ich hing mich dran. Wegweiser &#8220;Wittlich&#8221;. Ich schloss auf, er grinste.<br />
 Ich sag: &#8220;Ich will nach Trier. Isses richtig über Wittlich?&#8221;<br />
 &#8220;Ja, ist schöner als an der Mosel. Ich fahr da jeden Tag zur Arbeit hin&#8221;<br />
 &#8220;Wittlich liegt nicht an der Mosel?&#8221;<br />
 &#8220;Nö, is schon Richtung Eifel.&#8221;<br />
 &#8220;Berge?&#8221;<br />
 &#8220;Nö, da gibts noch keine Berge. Komm doch mit!&#8221;<br />
 Nun, in der nächsten Stunde hab ich ihn mehrmals leise verflucht. Wir fuhren komplett raus aus dem Moseltal, ständig leicht berauf, und er behielt seine Geschwindigkeit. Ich biss die Zähne zusammen und blieb an seiner Seite.<br />
Im Grunde war er ja doch ganz nett, denn in Wittlich brachte er mich noch ein paar km weiter, bis ich auf dem richtigen Radweg war in Richtung Trier. Und dann ging es als Belohnung 30km lang wieder leicht bergab. Um 14 Uhr erreichte ich Trier, 100km in den Beinen. Ohne Halt fuhr ich weiter nach Konz, dort wo die Saar in die Mosel mündet.<br />
Meine Beine waren gut. Flußaufwärts fuhr ich an Saarburg vorbei, Mettlach und die große Saarschleife, sehr schön alles. Ich genoß meine letzten km. 170 waren es dann doch am letzten Tag.</p>
<p>Mein Kumpel hatte mich schon erwartet. Er fährt kein Rad. *lach*<br />
Abends hat er mich in Saarlouis eingeladen. Indisch essen ist auch toll, und das Bier war sehr lecker.<br />
Am Sonntag holte mich meine Freundin mit dem Auto ab. Leider hatte ich keinen Urlaub mehr, ich wäre auch gern noch zurückgefahren.<br />
730km, ca. 2800Hm (wegen der Gewitter ist das nicht sehr genau) und ne sehr geile Tour. Sicher nicht meine letzte dieser Art.</p>
<p>skr.</p>
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		<title>Fränkische Brauereitour</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 23:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele wissen aus eigener SfdW-Erfahrung: betrunken Radfahren ist zwar nicht erlaubt, geht aber meistens gut. Meistens nun impliziert: nicht immer. Fast jeder aus dem Kader kann Narben vorzeigen von unkontrollierten Abstiegen oder zumindest Geschichten von den unheilvollen Folgen. Man soll es einfach nicht übertreiben. Das jedoch ist einfacher gesagt als getan, wenn man sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62593-2/b025.JPG"><img class="alignleft colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62593-2/b025.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="300" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a>Viele wissen aus eigener SfdW-Erfahrung: betrunken Radfahren ist zwar nicht erlaubt, geht aber meistens gut. Meistens nun impliziert: nicht immer. Fast jeder aus dem Kader kann Narben vorzeigen von unkontrollierten Abstiegen oder zumindest Geschichten von den unheilvollen Folgen. Man soll es einfach nicht übertreiben. Das jedoch ist einfacher gesagt als getan, wenn man sich in der Fränkischen Schweiz befindet.<br />
Franken gilt als Wiege der Braukunst, das hiesige Bier als eines der besten überhaupt und sowieso gibt es hier Regionen mit den höchsten Brauereidichten pro Einwohner auf der ganzen Welt. Fast jedes Dorf besitzt hier mindestens eine Brauerei mit angeschlossenem Biergarten. Was also liegt näher, als diese regionale Besonderheit der Fränkischen Schweiz, das eigene Interesse an den Ergebnissen der lokalen Braukünste und das für die Entfernungen zwischen den einzelnen Brauereien perfekt geeignete Fortbewegungsmittel Mountainbike miteinander zu kombinieren. Heraus kommt Darkdesigners Idee der Fränkischen Brauereitour, der sich Mischiflix und ich gerne anschlossen. Die Hinweise bezüglich der besten Brauereien und schönsten Biergärten kamen von Darki&#8217;s fränkischen Kumpels Tom und Rieni.</p>
<p>Der eigentliche Plan sah vor fünf Brauereien zu besuchen, angefangen mit der am weitesten entfernten. Aber wie das nun einmal mit dem Übertreiben so ist: wenn denn mehr als fünf Brauereien auf dem Heimweg ansässig sind, warum dann eine links oder rechts liegen lassen. Und so bekam eine Brauereitour mit ansich sehr entspanntem Charakter nicht nur wegen der 62 Kilometer eine durchaus sportliche Note.<br />
<span id="more-2400"></span></p>
<p>Auf Einladung von Coffee und Blacksurf stattete der ESK dieses Jahr der Fränkischen Schweiz seinen ehrwürdigen Besuch ab. Das wunderschön im Tal der Wiesent gelegene Domizil war ein sehr guter Startpunkt für Touren in das schroffe Terrain mit tief eingeschnittenen Tälern, welligen Hochflächen sowie felsenbetürmten Bergrücken und Hängen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62485-1/b001.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62485-1/b001.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brauerei Hofmann</span></p>
<p>Der Beginn der Brauereitour war mit ordentlich Höhenmetern gespickt. Von der Sachsenmühle im Tal ging es über Wichsenstein und Egglofstein bei ständigem Auf und Ab bis nach Hohenschwärz. Es war sehr warm, die Sonne stand hoch am Mittagshimmel und als wir nach 17 Kilometern und 500 Höhenmetern die erste Brauerei erreichten, war unser Durst groß. Hofmanns Tropfen ist ein dunkles Exportbier; nicht so sehr malzig im Geschmack und nicht so süß wie andere Dunkelbiere, gefiel es sogar Darki und Mischi.<br />
Unsere Mägen knurrten. Mischis drei Fränkische und meine zwei großen Leberkäs teilten wir uns zu dritt. Und da das Essen halt etwas länger brauchte, bestellten wir noch ein zweites Dunkles. Jesses, wie soll das nur weitergehen, wenn wir schon an der ersten Brauerei zwei Halbe trinken, dachten wir uns? Den Schnitt konnten wir zum Glück nicht halten.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62502-1/b005.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62502-1/b005.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62507-1/b006.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62507-1/b006.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="534" height="800" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Thuisbrunner Elch Bräu</span></p>
<p>Und nach den zwei Halben sollte das dritte nicht lange auf sich warten. Im Nachbarort Thuisbrunn wird das Elch Bräu hergestellt. Die Schussfahrt von Hohenschwärz nach Thuisbrunn dauerte ein Fingerschnippen und schon saßen wir im wohl schönsten Biergarten der ganzen Tour. An einem höhlenartigen Ausschank konnten die drei Brauereierzeugnisse – Dunkel, Pils und Bock – bestellt werden. Wir entschieden uns für das Pils. Viel Zeit konnten wir uns nicht lassen, hatten wir doch auf einer Bierbank ohne Sonnenschutz Platz gefunden. Bevor unsere Haare angesenkt werden und der Gehirnschmalz aufkochen sollte, tranken wir zügig Bier Nummer drei und sattelten auf.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62515-1/b008.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62515-1/b008.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62522-2/b009.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62522-2/b009.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brauerei Penning Zeißler</span></p>
<p>Aus den zehn Kilometern von Thiusbrunn zur vierten Brauerei in Hetzelsdorf machten wir 15 mit ein paar Extrahöhenmetern. Ich weiß nicht ob Alokoholkonsum farbenblind macht, aber die Wegmarkierung „blauer Kreis“ war in Echt „grüner Kreis“ und führte uns zurück nach Egglofstein. Also umsonst Höhenmeter verbraten und eine Brenneselwiese durchquert. Das letzte Stück bis Hetzelsdorf absolvierten wir trotzig auf der Straße.<br />
In Hetzelsdorf liegt direkt gegenüber der Kirche die Brauerei Penning Zeißler. Das dunkle Bier war nicht so richtig dunkel aber einer meiner Favoriten. Obwohl mein Geschmacksempfinden mit Länge der Tour eh etwas abnahm. Sprich: alle waren sehr gut.<br />
Langsam machten wir uns Gedanken bezüglich des Wetters. Es sollte noch Gewitter geben und der Himmel zog schon zu. Außerdem hatten wir bereits vorher den Verlauf der Brauereitour berichtigt. Wie eingangs erwähnt, wollten wir keine Brauerei auf unserem Weg verpassen, also erhöhte sich die Anzahl derer von geplanten fünf auf acht. Hier in Hetzeldorf waren wir erst bei der dritten, also war noch nicht einmal Halbzeit angesagt. Und da es schon bald um fünf Uhr war, brachen wir schnell auf.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62527-2/b010.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62527-2/b010.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62532-2/b011.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62532-2/b011.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meister-Bräu</span></p>
<p>Zweihundert rasendschnelle Höhenmeter unterhalb von Hetztelsdorf liegt Unterzaunsbach und dort die lokale Brauerei Meister-Bräu. Die Fahrt dorthin dauerte maximal zwei Minuten – gefühlt. Und das Bier wurde seinem Namen gerecht. Von den Gewittern wurden wir verschont, lediglich ein paar vereinzelte Tropfen fielen vom Himmel.<br />
Da wir nunmehr in der vierten Brauerei und beim fünften Halben saßen, war die Stimmung entsprechend gut. Darki hatte einen besseren Zug und bestellte zusätzlich ein kleines Bier, verschüttete aber einen Teil auf unserer Karte. Artig wie er war zutschte er aber alles wieder auf. Andere folgen dem Tourverlauf mit dem Finger auf der Karte. Der Brauereitourverlauf wird mit der Zunge nachverfolgt!</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62537-2/b012.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62537-2/b012.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62542-2/b013.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62542-2/b013.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62550-2/b015.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62550-2/b015.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Niklbräu</span></p>
<p>Okay, in Pretzfeld gibt es zwei Brauereien. Aber da die Zeit vorangeschritten war und wir nicht lange suchen wollten, entschieden wir uns für nur einer der beiden: die Brauerei Nikl-Bräu. Mittlereile hatten wir auch schon gute 40 Kilometer auf&#8217;m Tacho.<br />
Einen Gedanken daran, welche der verschiedenen Brauereispezialitäten wir hier orderten, verschwendeten wir nicht. Wir bestellten, bekamen serviert, stoßen an und tranken. Aber das es das günstigste Bier der Tour sein sollte, realisierten wir noch: 1,70 Euro für den halben Liter bestes, lokales, fränkisches Bier! Aufgrund der Namensähnlichkeit von Nikl-Bräu mit Nicolas prosteten wir uns auf Kumpel Nic, der leider wegen Rückenschmerzen nicht mitfahren konnten, und tranken zügig das Glas leer.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62560-2/b018.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62560-2/b018.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62565-2/b019.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62565-2/b019.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schwanenbräu</span></p>
<p>Von Pretzfeld in den nächstgrößeren Ort Ebermannstadt waren nur fünf flache Kilometer. Auch in Ebermannstadt gab es zwei Brauereien. Schnell fanden wir das idyllische Stadtzentrum und steuerten das Schwanenbräu an.<br />
Darki bestellte zur Abwechslung ein Weizen, Mischi und ich blieben dem Hellen treu. Direkt neben unserem Tisch stand das Wahrzeichen der Brauerei: eine Schwanenskulptur. Ich streifte mein weißes ESK-Trikot ab und dem Schwan über. Eine lustige Homage an den Schwan im Eisenschweinkader. Wahrscheinlich haben wir uns ganz gut daneben benommen, aber nach dem nun siebten Bier in der sechsten Brauerei war uns das Jacke wie Hose.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62570-2/b020.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62570-2/b020.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62575-2/b021.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62575-2/b021.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62580-2/b022.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62580-2/b022.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="384" height="575" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brauerei Sonne</span></p>
<p>Nun gab es im Ebermannstadt noch eine zweite Brauerei. Wir machten uns also startklar, setzten Helm, Brille und Rucksack auf, zogen die Handschuhe an und stiegen auf die Räder. Darki erkundigte sich beim Losrollen noch nach dem Weg zur Brauerei Sonne. „Hier um die Ecke, keine zwanzig Meter“, meinte die Kellnerin. Jesses! Also über die Straße und einen freien Tisch im Brauerei-Gasthof Sonne bezogen. Und: Bier! Und: Essen!<br />
Wir bestellte also ein kulinarisches Fundament für den Magen, meinereiner klassisch Currywurst mit Pommes, und versuchten den nicht mehr ganz so dringlichen Durst mit einem hauseigenen Bier zu stillen. Nach recht langer Wartezeit auf das Essen sowie schnellen Verzehr desselben bezahlte ich unbewusst und schon konnte es weitergehen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62588-2/b024.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62588-2/b024.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brennerei Adler</span></p>
<p>Von Ebermannstadt aus rollten wir an der Wiesent entlang talaufwärts nach Streitberg und steuerten zielbewusst die Brennerei Adler an. Hier wollten wir zur Abwechslung einen der zahlreichen Schnäpse der Destillerei verköstigen, bestellen dazu aber noch ein Bier, um nicht allzu trocken zu bleiben. Ich entschied mich für einen Himbeergeist der wirklich köstlich war. Dazu gab es für alle einen halben Liter Schwarzer Abt, ein Schwarzbier aus der bekannten Neuzeller Brauerei in Brandenburg. Vor Ort registrierten wir das aber nicht mehr. Hier waren wir auch an der finalen Station unserer Brauereitour angekommen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62608-2/b028.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62608-2/b028.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62613-2/b029.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62613-2/b029.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Absacker in Muggendorf</span></p>
<p>Keine Kneipen- respektive Brauereitour ohne den obligatorischen Absacker!<br />
Ich kann die restlichen gut zehn Kilometer von Streitberg bis ins die heimische Sachsenmühle nicht mehr vollständig rekapitulieren, also eigentlich nur noch in Ansätzen, aber wir haben es uns nicht nehmen lassen und sind in Muggendorf noch auf ein letztes Bier eingekehrt. Nummer zehn (Eule: elf) auf unserer Liste. Mittlerweile dämmerte es nicht nur in unseren Köpfen, auch der Himmel dunkelte merklich und neben den Sternen auf der Innenseite unserer Netzhaut leuchteten die ersten echten bald hoch am Firmament. Irgendwie schafften wir dann den Absprung und die restlichen sechs Kilometer nach Hause.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62618-2/b030.JPG"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62618-2/b030.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  Fränkische Brauereitour" width="570" height="380" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour  | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
<p>Es war großartig. Es ist zum Glück nichts passiert. Wäre einer von uns im Suff gestürtzt und hätte sich was ernsthaftes angetan &#8211; was nicht unrealistisch gewesen wäre &#8211; man hätte sagen müssen: es war zuviel! Aber es ist nichts passiert, wir kamen heil an und es war wohl eine unser legendärsten Fahrradtouren. Wir haben uns vielleicht etwas übernommen, aber es war genau richtig so. Unser Glück. Unsere Fränkische Brauereitour.<br />
Amen.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62623-2/Brauereitour.jpg"><img class="alignnone colorbox-2400" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/62623-2/Brauereitour.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour Brauereitour Fränkische Brauereitour" width="570" height="394" title="EISENSCHWEINKADER | Fränkische Brauereitour Brauereitour | abgelegt unter touren nice things " /></a></p>
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		<title>Erstes ESK-Team-Zeitfahren</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2010/06/19/1-esk-team-zeitfahren/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 13:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>twobeers</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkämpfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstes ESK-Team-Zeitfahren. 16. April 2010. Der Morgen ist grau, die Sonne scheint nicht, dafür ist es kalt. Die schönen Ausfahrten auf der Sonneninsel Mallorca sind vorbei, viele geben sich der intensiven Vorbereitung auf ein Ereignis im Sommer hin und sind für gemeinsame Ausfahrten kaum noch zu erreichen. Meine Gedanken sind deshalb fast so trüb wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object style="width: 580px; height: 340px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vUfAWTOtdJ4" /><embed style="width: 580px; height: 340px;" type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="340" src="http://www.youtube.com/v/vUfAWTOtdJ4"></embed></object><br />
Erstes ESK-Team-Zeitfahren.</p>
<p>16. April 2010. Der Morgen ist grau, die Sonne scheint nicht, dafür ist es kalt. Die schönen Ausfahrten auf der Sonneninsel Mallorca sind vorbei, viele geben sich der intensiven Vorbereitung auf ein Ereignis im Sommer hin und sind für gemeinsame Ausfahrten kaum noch zu erreichen. Meine Gedanken sind deshalb fast so trüb wie der Morgen.<br />
Es muß doch etwas geben, was mal wieder eine größere Horde zusammenbringt, etwas legendäres mit Spaß.<br />
<span id="more-1738"></span></p>
<p>Und so fanden folgende Worte ihren Weg in einen kleinen Teil des Weltnetzes: &#8220;Wenn die Nächte kurz und lau sind, wäre es da nicht schön, sich mal zum abendlichen Sport zu verabreden? Und die geworfenen Fehdehandschuhe der letzten Monate aufzuheben? All die Großsprecher und Zwergpiraten bei der Umsetzung ihrer lauthals verkündeten Mindestanforderungen zu beobachten?</p>
<p>Ich denke an ein Einzelzeitfahren auf Berlins bekanntester Strecke. Der Meile der Poserräder. Dem Laufsteg der Radsportbekleidung von gestern und morgen. Von der Tanke an der Spinnerbrücke die Havelchaussee entlang und den Postfenn hoch. Wenns beliebt auch wieder zurück. Start ab 21:00 oder 22:00, wenn kein Verkehr mehr herrscht. Und danach in Ampels Geburtstag reinfeiern und den Alpenüberfahrern bei den Berichten von Vorfreude und Verdauungsschwierigkeiten lauschen.&#8221;</p>
<p>Der Gedanke wurde skeptisch aufgenommen. Und da es schon ein Einzelzeitfahren gibt, wurde ein Zweier-Teamzeitfahren ins Leben gerufen.<br />
Verschiedene Modi wurden ins Spiel gebracht und verworfen, beide zusammen oder nacheinander, mit Zwischenprüfung, geloste Paare etc. Letztendlich hieß es aber: 2 Mann finden sich und fahren zusammen auf knapp19km. Von diesem Gedanken wurde hier und da etwas geplaudert und am Tag vor dem Rennen standen auch schon 5 Paarungen bereit. 5 Paare, knapp 20km, also müssen 2 Kisten Bier besorgt werden.</p>
<p>17. Juni. Der Tag ist lang, hell und warm. Die Vorfreude greifbar. Ich treffe mich mit Boom 2 Stunden vor dem Start im Biergarten am Friedrichshain. Er wählt schadstofffrei, ich ein Alkoholbier. Zu fünft fahren wir zum Grunewald, unterwegs lesen wir ein weiteres Starterpaar auf. An der Havelchaussee erwartet uns schon ein aufgeregter Mob. Leider werden die Planungen für die Streckenposten über den Haufen geworfen, der eine will filmen, der andere erscheint nicht. Doch Meckx und Bo übernehmen die Aufgaben und meistern diese auch grandios.</p>
<p>Schwaden von Testosteron wabern durch die laue Abendluft. Verschiedenste Materialstudien werden an den Start gerollt. Einzelfahrer werden schnell noch zu Teams zusammengeschlossen. Da einige auf schwergewichtiges Blendwerk verzichten wollen, wird auf einen frühen Start gedrängt. Und 21:20 ist es soweit. Boom und ich stehen am Start. Wer soll als erster in die Führung? Wann und wie oft soll gewechselt werden? Und wie schnell sollten wir fahren, um das Ziel lebend aber vielleicht nicht als letzte zu erreichen? Fragen über Fragen, die dringend geklärt werden sollten, doch das Startkommando kommt und es geht los. Noch vor 3 Tagen habe ich die Hälfte der Strecke in 15Minuten 30Sekunden hinter mich gebracht, mit Boom und Adrenalin wären 30 Minuten für die gesamte Strecke eine schöne Sache.</p>
<p>Es geht vom Start weg erstmal etwas aufwärts. Trotzdem schiebt sich die Kette wie von Zauberhand auf immer kleinere Ritzel.<br />
Boom fährt kompakt und deshalb noch kleinere Ritzel als ich. Beide haben wir auf Bergkassetten verzichtet und fahren zeitfahrtypische 11-21er Ritzel. Schon nach wenigen hundert Metern rudern Booms Ellenbogen, soll ich jetzt etwa in den Wind?<br />
Na gut, ich versuchs mal. Allerdings sind wir uns uneinig (auch das haben wir vergessen zu besprechen), wie der Führungswechsel ablaufen soll. Läßt man sich links oder rechts zurückfallen? Nach mehreren Versuchen pendelt es sich ein, daß links überholt wird.<br />
Es geht sanft bergab, die Lunge fängt an ihr rasselndes Lied zu singen, die Tachonadel führt die polizeilich angeordnete Tempobegrenzung ad absurdum. Flach gehts am Ufer entlang, da uns Autos entgegen kommen, werden die Laternen angeknipst.<br />
Kurz vorm Willi bitte ich Boom etwas rauszunehmen, damit wir bei der Auffahrt nicht verrecken. Er fährt auf dem großen Blatt in den Hang, ich kette 39-12. Und erstaunlich leicht geht&#8217;s bergauf. Tempo 30 kann ich allerdings nicht lange halten, doch eigentlich soll der aus dem bergigen Thüringen stammende Boom hier das Tempo machen. Doch undefinierbare Geräusche in meinem Rücken und ein kleiner werdender Lichtkegel lassen mich weiter rausnehmen. Gut so, gleich gehts mir wieder besser. Boom ist wieder dran, es kann wieder stärker Fahrt aufgenommen werden. Oben stehen Sprotte und Oldboy, frenetisch jubelnd. Den Willi runter, ein Schluck aus der Pulle und in den linksgeschwungenen Gegenhang mit 53-12.<br />
Heijeijei, das schmerzt doch gleich ist&#8217;s vorbei und es rollt sanft auf den Postfenn zu. Bo steht in der Kurve, kaum zu erkennen, da er die Warnweste aus Angst vor der Polizei ausgelassen hat. Und dann durch die Kurve gekratzt und in den Postfenn.<br />
Mal sehen, wie lange ich durchhalte. Die Farben ringsum werden fahler, Lichtblitze zucken. Noch ein paar hundert Meter. Gleich müsste Meckx zu sehen sein. Wo ist der nur? Sitzt im Auto. Ich will lauf pfeifen, doch die Lippen sind zu trocken. Ich will rufen, doch ich habe keine Luft. Doch er sieht uns und springt als Wendemarke auf die Straße. Endlich eine längere Strecke bergab. Warum nicht einfach ducken und rollen lassen? Das Leben könnte doch schön sein.</p>
<p>Was ist das? Wir nehmen gerade wieder Fahrt auf, als Menis und Staubi uns schon entgegen kommen! Das ist weniger als die Minute Abstand beim Start! Also wieder rein isn Pedal getreten. Am Fuße des Postfenn kommen uns gleich mehrere Teams entgegen. Und alle geben alles.<br />
Am Schildhorn wartet Boverhannes auf uns, um unsere schmerzverzerrten Visagen auch noch für die Nachfahren auf Zelluloid zu bannen. Während wir keuchend alles geben, fährt er locker und einhändig nebenher und filmt uns! Arschkrampe! Wo ist eine ordentliche Rahmenpumpe, wenn man sie braucht?<br />
Und schon wieder den Willi hoch. Geht schon besser als beim ersten Mal, vielleicht weil ? Ja warum? Klare Gedanken gehen nicht mehr. Sprotte und Oldboy jubeln immer noch. Auf der Abfahrt vom Willi fahren wir auf ein Auto auf. Boom will in der ersten Kurve überholen, überlegt es sich aber Gott sei Dank anders. Und der Autofahrer spielt Spielchen mit uns. Bleibt immer kurz vor uns, egal wie wir fahren. Immer deutlich über 40 Stuckies. Die letzte Welle, S. rollt Richtung Ziel und feuert uns nochmal an. Die Kurve und damit das Ziel sind in Sicht, ein letztes Flackern im Maschinenraum, eine verzweifelte Kette wandert ein letztes Mal nach rechts. Geschafft! Nicht eingeholt worden! Zeit? Deutlich unter einer halben Stunde!<br />
Zufriedener kann man nicht sein.</p>
<p>Als die Beine langsam aufhören zu zittern und das warme Bier seine beruhigende Wirkung zeigt, steigt wohliges Lehnstuhlbehagen auf. Die Euphorie ist allen ins Gesicht geschrieben, eine Wiederholung fürs nächste Jahr fest eingeplant.</p>
<p>Mein Glückwunsch an die Sieger, wegen Euch in den Alpen ist mir nicht Bange. Zwock behauptet weiterhin, er sei Sieger. Alle anderen hätten wegen Geschwindigkeitsübertretungen disqualifiziert werden müssen.</p>
<p>Twobeers</p>
<p>Danke Boverhannes, für das wirklich coole Video!</p>
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		<title>Schlittenralley &#8211; Erinnerungen an einen Winter</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 23:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Es begab sich vor ein paar Wochen, als der Winter noch sein jungfräuliches Schneekleid über Berlin deckte, dass, in Ermangelung einer geeigneten Anzahl an Schlitten, neue Ideen gefragt waren. So machten sich Robert und Tobi in der Werkstatt von Pedalum Mobile ans Werk (natürlich in der Pause) und versahen den gelben Kasten einer matehaltigen Brause [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es begab sich vor ein paar Wochen, als der Winter noch sein jungfräuliches Schneekleid über Berlin deckte, dass, in Ermangelung einer geeigneten Anzahl an Schlitten, neue Ideen gefragt waren. So machten sich Robert und Tobi in der Werkstatt von Pedalum Mobile ans Werk (natürlich in der Pause) und versahen den gelben Kasten einer matehaltigen Brause mit zwei breiten, modischen Zaunlatten. Die Rodelpartie in den Püttbergen wurde filmisch festgehalten und aus dem zahlreichen Material von Roberts Feundin ein kurzweiliger Kurzfilm geschnippelt. Die Kiste ging ab wie ein xxxtra-hottes Chilizäpfchen. Feine Fahrtechnik war gefragt, gelenkt wurde am besten per gekonnten Driftens und in Sachen Topspeed war der Kasten unschlagbar.<br />
Zum Winterausklang viel Spass bei der Schlittenralley.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xW_9rNaS9i0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xW_9rNaS9i0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>rb</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2011/01/09/ksgc-20102011-der-3-streich/" title="Permanent link to KSGC 2010/2011 &#8211; Der 3. Streich">KSGC 2010/2011 &#8211; Der 3. Streich</a>  </li>
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		</item>
		<item>
		<title>Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2010/01/13/uber-den-wahren-schrecken-des-werdegangs-eines-weihnachtsbaumes/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 00:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weihnachtszeit ist längs vorüber und das neue Jahr hat rasant begonnen, schnell ist auch so manche Unannehmlichkeit aus dem Vorjahr vergessen. Den Weihnachtsbaum als eine solche &#8220;Unannehmlichkeit&#8221; zu bezeichnen, das käme uns in Deutschland nicht in den Sinn. Viel zu alt ist die Tradition, viel zu verwurzelt in den weihnachtlichen Gebräuchen und natürlich viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45723-2/eng+an+eng3.jpg"><img width="400" height="267" class="alignleft colorbox-1547" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45723-2/eng+an+eng3.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes eng+an+eng3 | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes eng+an+eng3 Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes" /></a>Die Weihnachtszeit ist längs vorüber und das neue Jahr hat rasant begonnen, schnell ist auch so manche Unannehmlichkeit aus dem Vorjahr vergessen. Den Weihnachtsbaum als eine solche &#8220;Unannehmlichkeit&#8221; zu bezeichnen, das käme uns in Deutschland nicht in den Sinn. Viel zu alt ist die Tradition, viel zu verwurzelt in den weihnachtlichen Gebräuchen und natürlich viel zu schön. Der geschmückte Baum mit den Geschenken darunter als ein Sinnbild des Festes der Liebe, des Miteinanders, ja der Menschlichkeit. Doch welche Qualen die Weihnachtsbäume auf sich nehmen müssen, welchen Schrecken diese Tradition eigentlich in sich birgt, das findet in dieser Gesellschaft keine Beachtung.<span id="more-1547"></span></p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45733-2/plantage.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes plantage Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes plantage | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Zurecht gibt es in diesem Land dutzenden Vereine, die sich gegen Tierquälerei angagieren, tausende Menschen setzen sich für den Umweltschutz ein und die Menschenrechte haben wir uns ganz oben auf die Fahne geschrieben. Erschütternde Bilder von Legenbatterien in der Hühnerzucht oder Traditionen anderer Völker wie das, zugegebenermaßen nicht sehr tierfreundliche, Schächten von Ziegen, erzeugen einen Aufschrei in unserer Republik. Aber hat schoneinmal jemand die mittlerweile doch arg entartete Tradition des Weihnachtsbaumes kritisch beäugt?<br />
Nein, hier wird ein altes Brauchtum mit einer Selbstverständlichkeit hingenommen, als lebten wir noch im Mittelalter. Der Schutz der Rechte eines jeden einzelnen Baumes wird untergraben, entwurzelt, gefällt.</p>
<p>Von skupellosen Geschäftemachern auf riesiegen Monoplantagen eng an eng angebaut&#8230;</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45741-2/plantage3.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes plantage3 Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes plantage3 | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>&#8230;wird der Baum von ausgenutzen Tagelöhnern abgeholzt und oftmals von kriminellen Schlepperbanden in alle Winkel der Republik verfrachtet.</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45748-2/schlepper.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes schlepper Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes schlepper | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Von den Zuständen dabei mag man sich garkein Bild machen. Zu tausenden werden die Bäume von einer perfide entarteten, machinellen Forstindustrie gefällt, zusammengefercht und verfrachtet.</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45719-1/eng+an+eng2.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes eng+an+eng2 Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes eng+an+eng2 | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Um Platz zu sparen und die Bäume an ungewollter Bewegung zu hindern, presst man sie in ein enges Korsett aus Kunststoffnetz. Nur auf den extra vor der Weihnachtszeit von mafiösen Banden im ganzen Land errichtetetn Verkaufsflächen werden die Bäume kurz aus ihrem Korsett befreit, um dem traditionsbewussten Gutmenschen vorgeführt zu werden wie auf einem Sklavenmarkt. Die meiste Zeit verbringen die Bäume jedoch zugeschnürt hinter Gittern.</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45729-1/gitter.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes gitter Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes gitter | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Zum Verkauf wird ein solcher Baum mit bestialischen Mitteln bearbeitet. Die brutalste Art ist dabei das Zusägen des Stamms. Hierbei werden dem Baum zunächst noch die unteren Äste brutal abgeschlagen, dann schiebt man ihn mit dem unteren Ende  eine spezielle Säge. Hier wird der vorher schon auf verschiedenste Weise misshandelte Weihnachtsbaum auf unmenschlichste Art beschnitten.</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45752-2/s_ge.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes s ge Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes s ge | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Sich der Greultaten nicht bewusst schleppt der Kunde den wieder gefesselten Baum nach Hause. Sogar Kinder nehmen an diesem ersten Teil des weihnachtlichen Familienrituals gerne Teil.</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45758-2/verpackt.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes verpackt Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes verpackt | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Auf die verschiedenen Arten wie ein Weihnachtsbaum folgend im trauen Heim misshandelt und vergewaltigt wird, soll hier nicht weiter eingagngen werden. Die Bilder eines ehemals stolzen Baumes, der in der freien Natur nur Wind und Wetter ausgesetzt und damit glücklich ist, sind zu verschieden aber immer gleich schrecklich, als sie in diesem Rahmen zu präsentieren.<br />
Am Ende jedoch bleibt nur eines: die Entsorgung!</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45725-1/entsorgung.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes entsorgung Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes entsorgung | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Die Straßen sind gesäumt von leblosen Bäumen. Wie Leichen liegen die in der Gosse, am Gehwegrand oder in dunklen Ecken. Mancheiner macht sich sogar einen Spaß daraus sie Tieren zum Fraß vorzuwerfen oder die Bäuem zu einem riesen Scheiterhaufen aufzutürmen und später anzuzünden. Hat uns die Geschichte denn nichts gelehrt?</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45727-1/frass.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes frass Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes frass | abgelegt unter nice things " /></p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45744-2/scheiterhaufen.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes scheiterhaufen Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes scheiterhaufen | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Niemand interessiert sich für das tragische Ende eines Lebewesens, von Menschenhand auf unnatürlichen Plantagen geschaffen, nur um altertümliche Traditionen aufrecht zu erhalten. Soviel Leid im Namen der Liebe. In enger Monokultur grochgezogen, abgeschlagen, misshandelt und verpackt, verfrachtet und versklavt, verlustiert und schließlich weggeschmissen, kleingehackt, verbrannt oder verrottet. </p>
<p>Und dabei gibt es Alternativen:</p>
<p><img class="colorbox-1547"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/45717-2/alternative.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes alternative Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes"  title="EISENSCHWEINKADER | Über den wahren Schrecken des Werdegangs eines Weihnachtsbaumes alternative | abgelegt unter nice things " /><br />
Tipp: Wenn man die Flaschen nicht schon vorher austrinkt, gewinnt der Weihnachtsbaum an Stabilität und bereitet jede Menge Spass beim Abschmücken! </p>
<p>Öffnen Sie Ihre Augen und machen Sie Sich dieses massiven Unrechts und der Greultaten bewusst. Ein besinnliches Weihnachtsfest 2010!</p>
<p>rb</p>
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		<title>L&#8217;Eroica 2009 &#8211; Die deutsche A-Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 23:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Die L’Eroica war seit Beginn an, bis auf einige ausländische Individualisten, eine rein von italienischen Rennfahrern geprägte Veranstaltung. Doch im Jahr 2008 ging zum ersten Mal eine lose um den mehrmaligen Teilnehmer Dieter Kemper herum zusammengestellte Truppe deutscher Rennfahrer an den Start. In diesem Jahr sollte demnach als Novum der L’Eroica eine offizielle deutsche A-Auswahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die L’Eroica war seit Beginn an, bis auf einige ausländische Individualisten, eine rein von italienischen Rennfahrern geprägte Veranstaltung. Doch im Jahr 2008 ging zum ersten Mal eine lose um den mehrmaligen Teilnehmer Dieter Kemper herum zusammengestellte Truppe deutscher Rennfahrer an den Start. In diesem Jahr sollte demnach als Novum der L’Eroica eine offizielle deutsche A-Auswahl in Italien präsent sein. Zu der recht kleinen Mannschaft zählten neben Dieter Kemper noch Siegfried Staub und Robert Stelzenacker.<span id="more-1413"></span></p>
<p>Alle drei Rennfahrer standen auch bei der letztjährigen L’Eroica am Start, doch aufgrund der zunächst losen Zusammenstellung der Gruppe konnte von einer Mannschaft noch nicht die Rede sein. Vor allem aber war es der enormen Eiseskälte beim frühmorgendlichen Start verschuldet, dass keine rechte Mannschaftsstimmung aufkommen wollte und jeder der deutschen Fahrer schnell auf sich alleine gestellt waren.<br />
Dies sollte in diesem Jahr anders sein &#8211; so war es jedenfalls geplant.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44156-1/werkstattB.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1413"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44156-1/werkstattB.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten werkstattB LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten werkstattB | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Staub und Stelzenacker bei letzten Vorbereitungen in der heimischen Werkstatt</small></em></p>
<p>Die gemeinsame Vorbereitung war jedoch spärlich gesäht. Kemper sollte als Vorjahressieger und mit seinen vielseitigen Rennfahrerqualitäten &#8211; sowohl am Berg als auch im Flachen gilt er als einer der besten deutschen Fahrer seiner Zeit – als Mannschaftsführer fest stehen. Doch Siegfried Staub konnte in diesem Jahr mit einigen sehr guten Resultaten und einer bestechenden Form glänzen. Außerdem verfügt gerade Staub über die Leidensqualitäten eines Langsteckenfahrers, die es ihm erlauben auch schwere Rennen mit hohem Einsatz bis zum Ende durchzustehen, was gerade bei der langen Distanz der L’Eroica von unschätzbarem Vorteil ist. Als große Unbekannte der Dreiergruppe galt auch in diesem Jahr Stelzenacker. Stelze konnte sich glücklich schätzen, Teil der Mannschaft zu sein, obwohl er mit keinen großen Siegen glänzen konnte. Der junge, leichte Fahrer ist auch eher als ausgewiesener Kletterspezialist denn als Langstreckenfahrer bekannt. Angenommen Kemper wäre eher ein Rennfahrer mit den Qualitäten eines Bartallis, so hätte man Stelze mit Coppi vergleichen können, der so wie Coppi nicht unbedingt für sehr lange und ermüdende Rennen gemacht war &#8211; ein &#8220;gläsener Rennfahrer&#8221;. Der Vergleich mit Letzterem hinkt zweifelsohne, fehlt es Stelze doch an den zahlreichen Erfolgen eines ruhmreichen Coppi.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44144-1/ger_teB.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1413"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44144-1/ger_teB.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten ger teB LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten ger teB | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Die Rennmaschinen von Kemper (RU-FA) und Staub (Peugot)</small></em></p>
<p>Ein Vorteil der deutschen Mannschaft aber sollte es sein, dass sie von großer Geschlossenheit geprägt war. Einer hätte für den anderen Sterben oder zumindest mit dem eigenen Vorderrad aushelfen können. Die Italiener im eigenen Land hingegen waren ein wilder Haufen von Individualisten. Hier vermochte man es nicht, eine harmonische Mannschaft zusammen zu stellen. Wie im letzten Jahr bei Kempers heroischem Sieg, könnte die Übermacht der Italiener also wieder durch deren Individualistentum aufgewogen werden.</p>
<p>Trotzdem genoss die deutsche Mannschaft wenig Vertrauen des heimischen Verbandes und konnte sich keiner großen Unterstützung gewiss sein. Dies beginnt mit der Anreise in die weit entfernte Toskana, welche die drei Rennfahrer komplett selber organisieren mussten.<br />
Mit einem Bus, der sowohl reines Transportmittel als auch Unterkunft für fünf Tage war, mussten die drei Fahrer eigenständig eine Nacht und einen Tag über die Alpen nach Italien fahren. Das dies bei der Entfernung nicht problemlos ablaufen konnte, schien fast vorprogrammiert.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44160-1/zombiesB.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1413"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44160-1/zombiesB.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten zombiesB LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten zombiesB | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Kapitän Kemper mit Navigator Stelze bei nächtlicher Fahrt</small></em></p>
<p>Am Abend des 31. Septembers, einem Mittwoch 4 Tage vor dem Rennen, bepackten und bestiegen Kemper, Staub und Stelze den Bus. Zur Erlösung wurde eine Flasche Chianti geöffnet und auf den erhofften Erfolg angestoßen. Abwechselnd fahrend erreichten die drei im Morgengrauen die Schweiz. Gemächlich wie ein Lastkahn kletterte der Bus die Paßstraße hinauf zum San Bernadino.<br />
Einen Umweg auf der Fahrt in die Toskana nahmen die deutschen Rennfahrer jedoch in Kauf. Sie wollten vor der L’Eroica der Kapelle der Madonna del Ghisallo einen Besuch abstatten. Genau wie Bartalli seiner Zeit hofften sie dort hoch oben über dem Lago di Como auf himmlischen Beistand und Segen für die bevorstehenden Strapazen. Doch der Weg dorthin war noch lang.</p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44140-1/fahrtB.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1413"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44140-1/fahrtB.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten fahrtB LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten fahrtB | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Nervenaufreibende Fahrt auf der modernen Paßstraße über den San Bernadino</small></em></p>
<p>Die steile Abfahrt hinunter von den Alpen sollte ansich kein Problem für den treuen Bus sein. Doch anscheinend wurden den drei Deutschen schon hier, auf der Anfahrt zur L’Eroica, Steine in Weg gelegt wie einst unliebsamen Rennfahrern Nadeln und Reißzwecken. Denn der Gestank den die drei wahrnahmen schien eindeutig aus dem Bus zu kommen. Ein Halt entlüftete das Geheimnis. Vom rechten hinteren Reifen stieg pechschwarzer Qualm empor. Schnell wurde das Fahrzeug aufgebockt und das Rad demontiert – wie auch im Rennen waren die drei hierbei auf ihre eigenen wenigen Mittel beschränkt. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44148-1/panne2B.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1413"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44148-1/panne2B.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten panne2B LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten panne2B | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Reperatur der Bremssabotage. Kemper diesmal nicht auf, sondern unter der Maschine.</small></em></p>
<p>Die Diagnose schien eindeutig: Jemand hatte sich an der Bremsanlage des Busses zu schaffen gemacht, sodass diese bei der langen Abfahrt in den Alpen ihren Geist aufgeben sollte und die drei, wenn sie nicht dem Tod in Arme fallen hätten können, doch wenigstens nicht die Toskana zu erreichen in der Lage gewesen wären. Eine Hinterlist also, die nicht vor den verbrecherischsten Maßnahmen zurückschreckte.<br />
Natürliche machte man sich Gedanken, wer dazu in der Lage hätte sein können. Waren es die Italiener selber? Oder doch jemand aus der Gruppe um Turgau und den Amerikaner, welche auch im letzten Jahr einer Sabotage an den Rennräder der Deutschen überführt werden konnten? Eigentlich hatte man sich mit ihnen ausgesöhnt. Eine Antwort bleibt hier wohl noch offen.</p>
<p>Doch die drei deutschen Rennfahrer ließen sich dadurch nicht beirren, reparierten den Schaden und setzten ihre Fahrt einige Stunden später fort. Diese sollte sie noch am Nachmittag des Donnerstags an das Ufer des Lago die Lugano führen, wo sie sich in geringer Entfernung zum Lago die Como auf einem malerische Zeltplatz einfanden. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44131-1/camp1B.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1413"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44131-1/camp1B.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten camp1B LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten camp1B | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>&#8220;Nurnoch drei Flaschen übrig für heute abend.&#8221; Staub in Sorge.</small></em></p>
<p>Diese Gegend schien wie geschaffen, um die Seelen der drei Rennfahrer bei einigen Flaschen Rotwein baumeln zu lassen sowie am kommenden Tag eine kleine Rundfahrt entlang der Seen zu unternehmen und sich dem guten Zustand der Beine gewiss zu werden. Denn frei nach Bobke sollte es heißen: Bein oder nicht Bein! Wo ein Bein ist, ist auch ein Weg. Nein, es hieß bei ihm wortwörtlich: „Ich bin meine Beine!“. </p>
<p><a href="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44152-1/teamB.jpg" target="clear"><img class="colorbox-1413"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/44152-1/teamB.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten teamB LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten" width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009   Die deutsche A Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten teamB | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Die deutsche A-Mannschaft im Freizeitdress für 2009 in Position: Stelze, Staub und Kemper.</small></em></p>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		<title>L&#8217;Eroica 2009: Blick hinter die Kulissen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 22:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, 25.September: Nunmehr ist es nurnoch eine gute Woche hin bis zum Start der zwölften L&#8217;Eroica, jenen bewunderswerten wie furchteinflößenden Klassikers in der italienischen Toskana. Nur wenige Gerüchte um die deutsche Radmannschaft sind bisher nach Außen gedrungen und selbst die dem Kader nahestehende Journalie vermochte es nicht, an genauere Informationen zu gelangen. Doch nun scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin, 25.September:</strong> <img class="alignleft colorbox-1401" src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/43863-1/somec_bbg4.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg4 | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg4 LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen " /><br />
Nunmehr ist es nurnoch eine gute Woche hin bis zum Start der zwölften L&#8217;Eroica, jenen bewunderswerten wie furchteinflößenden Klassikers in der italienischen Toskana. Nur wenige Gerüchte um die deutsche Radmannschaft sind bisher nach Außen gedrungen und selbst die dem Kader nahestehende Journalie vermochte es nicht, an genauere Informationen zu gelangen. Doch nun scheint Gewissheit zu herrschen: die Mannschaft um den letztjährigen Sieger Dieter Kemper, seinen treuen Begleiter Siggi Staub und den unerschrockenen Robert Stelzenacker wird in letztjähriger Formation an den Start gehen. <span id="more-1401"></span></p>
<p>Der Start des nun viermaligen L&#8217;Eroica-Teilnehmers Kemper und des Kraftpaketes von der Weser, Staub, stand schon länger fest. Nur um die Teilnahme von Stelzenacker rankten sich noch Gerüchte. Insbesondere die dubiose Gruppe und Turgau sowie den Amerikaner und den Italiener hatte hier zwiespältige Informationen in die Welt gesetzt. Doch im Gegensatz zu Letztgenannten steht Stelzenacker fest in der Aufstellung der deutschen Delegation:</p>
<p>&#8220;Mein Start war schon lang geplant, vor Monate hatte ich mich schon angemeldet.&#8221;, so Stelze, der auch dieses Jahr die Tortour in der Toskana mit einem Untersatz der italienischen Radmanufaktur &#8220;Somec&#8221; auf sich nehmen wird. </p>
<p><img class="colorbox-1401"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/43858-2/somec_bbg2.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg2 LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen " width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg2 | abgelegt unter nice things " /><br />
<em><small>Die verbauten Pedale einer japanischen Hinterhofbude mit festen Arretiermechnismus kommen nach kurzer Testphase nicht zum Einsatz</small></em></p>
<p>Laut Stelzenackers Aussage ist seine Trainingsvorbereitung nicht optimal gelaufen, weswegen er wenig von sich hören ließ. Doch wie das übermittelte Bildmaterial zeigt, konnten einige Kilometer im märkischem Terrain unter die schmalen Pneus genommen werden.</p>
<p><img class="colorbox-1401"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/43846-2/somec_bbg1.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg1 LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen " width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg1 | abgelegt unter nice things " /><br />
<em><small>&#8220;Die wahre Härte holt sich die deutsche Rennmannschaft auf märkischen Pflasterstraßen.&#8221;</small></em></p>
<p>Die engen Kontakte gen Italien verhalfen Stelze dabei, einen weiteren italienischen Förderer an Land zu ziehen.<br />
&#8220;Der Ausstatter Ambrosio hat mir seine Unterstützung zugesagt. Die Lenkerbänder sind große Klasse und werden an meinem Somec nicht nur für einen festen Griff sorgen, sondern auch vom Aussehen her eine Menge her machen.&#8221;</p>
<p><img class="colorbox-1401"  src="http://bildarchiv.eisenschweinkader.org/d/43861-2/somec_bbg3.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg3 LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen " width="526" title="EISENSCHWEINKADER | LEroica 2009: Blick hinter die Kulissen  somec bbg3 | abgelegt unter nice things " /><br />
<em><small>Das Bild zeigt eine neumodische Farbaufnahme des Förderers Ambrosio</small></em></p>
<p>Derweil ist die Taktikorder im deutschen Rennstall eindeutig. &#8220;Wir wollen zu Beginn in jedem Fall zusammen fahren, hoffen Kemper gerade in der Dunkelheit aus den üblichen Plänkeleien raus zu halten und ihn in eine gute Position bringen zu können. Wenn der erste große Berg ansteht und Kemper sich gut fühlt, dann wird er jedoch vorne rausfahren und wir werden versuchen, das Peleton in Schach zu halten. Soviel kann man guten Gewissens vorher verraten.&#8221; Doch auch von Siggi Staub, der in der Vorbereitung mit sehr guten Resultaten glänzen konnte, kann man einiges Erwarten. Stelze: &#8220;Der Staub ist in guter Verfassung. Ich werde versuchen so lange wie möglich sein Hinterrad zu halten und mit ihm zusammen wenigstens bis zu den &#8220;Großen Wellen&#8221; zu kommen.&#8221; </p>
<p>Auf der Fahrt nach Italien planen die drei deutschen Radsportheroen am Comer See Zwischenstation machen, um bei der Kirche der Schutzpatronin der Radfahrer, der Kapelle der Madonna del Ghisallo, himmlischen Beistand für die bevorstehenden Strapazen zu erbeten.<br />
Wie auch im vorigen Jahr kann die Radsportwelt gespannt sein, inwiefern es der deutschen Mannschaft gelingen wird, im Herzen des italinischen Radsports für Furore zu sorgen. Ein harten Kampf steht unserer Auswahl bevor.</p>
<p>Didi A. Senftenberg für <em>© IRN Berlin (Investigated Racing News Berlin)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Urban Traffic Hattrick</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2009/09/04/urban-traffic-hattrick/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 10:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Sagen wir es mal so: &#8220;Ich hatte einen Run, es war aber trotzdem nicht mein Tag&#8230;&#8221; Auch schön: Hamburg &#8211; Berlin 2010 in Bildern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sagen wir es mal so: &#8220;Ich hatte einen Run, es war aber trotzdem nicht mein Tag&#8230;&#8221;<br />
<span id="more-1352"></span><br />
<img src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2009/09/hattrick.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Urban Traffic Hattrick hattrick Urban Traffic Hattrick" title="hattrick" width="1024" height="854" class="alignnone size-full wp-image-1353 colorbox-1352" /></p>
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		<title>Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 19:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen waren Boerge, J-Coop und ich zum Boofen in der Sächsischen Schweiz. Diese Region ist eine ganz besondere, gebirgsähnliche Landschaft in Deutschland. Jeder kennt die Bilder der zerklüfteten Felswände, einzelstehender hochaufragender Gesteinstürme und verwitterten Berge. Als ausgebildeter Geograph, und so einer bin ich ja nun, wirft man sicher ein detailierteres Auge auf so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen waren Boerge, J-Coop und ich zum Boofen in der Sächsischen Schweiz. Diese Region ist eine ganz besondere, gebirgsähnliche Landschaft in Deutschland. Jeder kennt die Bilder der zerklüfteten Felswände, einzelstehender hochaufragender Gesteinstürme und verwitterten Berge. Als ausgebildeter Geograph, und so einer bin ich ja nun, wirft man sicher ein detailierteres Auge auf so manches kleine Naturwunder als der gemeine Spaziergänger. Alles erklären kann man sich dennoch nicht. Und doch, so wie auf der Anreise von der Elbe aus durch das schöne Kirnitschtal geschehen, bekommt man oft das selbe zu hören: &#8220;Rob, du hats doch sowas studiert. Wie kommt das denn, dass es hier so aussieht?&#8221;.<span id="more-1011"></span></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album139/26_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album139/26_G.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 26 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?"  title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 26 G | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Anstatt nach allerlei Ausflüchten zu suchen, warum man trotz sieben Jahren des Geographiestudiums und Reisen durch die weite Welt nicht erklären könne, was es mit der Sächsischen Schweiz auf sich habe, halte ich dann einfach mal weltmännisch die Fresse.<br />
Da dieses erste Mal Boofen aber sicher nicht das letzte Mal gewesen sein wird, die Fragen größtenteils unbeantwortet blieben und mich selber das Interesse gepackt hat, wissen zu wollen, wie es dazu kam, dass die Sächsische Schweiz so aussieht, wie die Sächsische Schweiz aussieht, will ich der Sache hier in möglichst kompakter Form und auch für mich selber verständlich ergründen.</p>
<p>Die Sächsisch-Böhmische Schweiz liegt im deutsch-tschechischen Grenzgebiet einige zehner Kilometer östlich von Dresden. Markant sind die zahlreichen Felsformationen, spektakuläre Felsentürme, Burgen und das tief eingeschnittene Tal der Elbe. Die Sächsische Schweiz erreicht Höhen bis über 500 Meter N.N. und wird eingerahmt vom Lausitzer Bergland im Nordosten und dem Erzgebirge im Westen. Die vielbeschriebenen Felsen bestehen aus kreidezeitlichem Sandstein. Dieser Sandstein besitzt, je nach seinem Anteil an dem gesteinsbildenden Mineral Quarz sowie seiner  Fein- oder Grobkörnigkeit, eine höhere oder weniger hohe Widerständigkeit gegen Erosion und Abtragung. </p>
<p>An den letzten beiden Sätzen kann man erkennen: will man die Entstehungsgeschichte und das heute Bild solch einer Landschaft beschreiben, muss man sich zweier geographischer Disziplinen bedienen. Dies ist zum ersten die Geologie, welche die erdhistorische Entwicklung und den heutigen Aufbau des Untergrundes sowie die Zusammensetzung der Gesteine beschreibt. Zum zweiten zieht man die Geomorphologie zu Rate. Diese Disziplin beschäftigt sich mit der Formgebung der Erdoberfläche und deren gestaltenden Prozessen. Zunächst zur Geologie, zur Entstehungsgeschichte des Raumes, wo sich die heutige Sächsische Schweiz befindet.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/001_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/001_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 001 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 001 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a></p>
<p>Vor etwa 99 Millionen Jahren, in der Oberkreidezeit, wird der höchste Meeresspiegelstand der Erdgeschichte angenommen. Zu dieser Zeit waren weite Gebiete &#8220;Europas&#8221; Meere. Auf dem Bild oben ist die Elbzone zu dieser Zeit rekonstruiert worden. Im Hintergrund die Steilküste der Westsudetischen Insel (Lausitzer Gebirge, Riesengebirge), im Vordergrund rechts die Klippengebiete des &#8220;Plauenschen Grundes&#8221;.<br />
Dieses Gebiet wird auch als die &#8220;Sächsische Straße&#8221; bezeichnet. Wie man in der folgenden Abbildung erkennen kann, war sie eine Meeresverbindung zwischen dem Meer im Böhmischem Becken im Südosten und dem großen Meer im Norddeutsch-Polnischen Becken. Das Böhmische Becken war verbunden mit der Tethys, einem riesigen Ur-Ozean. Damals gab es das heutige Mittelmeer nicht und auch die heutigen Alpen waren noch nicht entstanden.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/002_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/002_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 002 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 002 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a></p>
<p>Durch diese Meerenge zwischen der Westsudetischen Insel und der Mitteleuropäischen Insel (Erzegbirge, Fichtelgebirge, Bayrischer Wald) floss das Meerwasser und es kam zur Ablagung von Erosionsmaterial (Sedimentation). Je nach Lage wurden in diesem Gebiet verschieden grobe oder feine Materialien sedimentiert. Entsprechend der Tansportkraft des Wassers werden feine Tonpartikel weiter getragen und erst später abgelagert. So kommt es, dass es heutzutage in dem Gebiet der sächsischen Schweiz Regionen gibt, in denen das Gestein einen höheren Anteil an feinem Ton habt. Oder es gibt Gesteine, die einen hohen Anteil an grobem Quarz haben. Jenachdem sind die freigelegten Sedimente/Sedimentgesteine dann später unterschiedlich widerständig gegen Abtragung (Erosionsresistenz) und bilden andere Formen heraus.<br />
Es gibt aber nicht nur regional unterschiedliche Sedimentzusammensetzungen. Auch die einzelnen Sedimentschichten übereinander sind oftmals verschieden zusammengesetzt, da entweder mehr oder weniger Material abgelagert wurde, oder das Material verschiedene Herkunft/Zusammensetzung hatte. Doch dazu später.</p>
<p>Am Ende der Kreisezeit vor etwa 65 Millionen Jahren kam es zu höherer plattentektonischer Aktivität und einer allgemeinen Hebung im mitteleuropäischen Raum. Durch die Heraushebung der Alpen kam es einer hohen bruchtektonischen Aktivität im umliegenden Raum, zu vertikalen und horizontalen Bewegungen der Erdkruste. Das Meer zog sich zurück und die feste Oberfläche wurde freigelegt. Auch das Gebiet der heutigen Sächsischen Schweiz wurde tektonisch gestresst, mit Brüchen und Klüften durchzogen. Infolge der Heraushebung des Erzgebirges vor etwa 35 Millionen Jahren wurde auch das Sandstein-Plateau der heutigen Sächsischen Schweiz angehoben. Während dieser Anhebung schnitt sich die Elbe tief in das Plateau ein (antezedentes Durchbruchstal). Die folgende Blockabbildung soll dies grafisch veranschaulichen (hier Blockbild Nummer 2).</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/004_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/004_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 004 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 004 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a><br />
Wesentliche Stadien der geomorphologsichen Entwicklung der Sächsischen Schweiz von der Oberkreide bis heute.</p>
<p>Die Eintiefung der Elbe forcierte die Erosion und damit der Zertalung das Sandsteinplateaus. Heute lassen sich mehrere fossile Talböden der Elbe rekonstruieren, also mehrere Stadien der Eintiefung. Die Elbe tiefte sich etwa 400 Meter ein und sorgte als lokale Erosionsbasis damit für stetig große Höhenunterschiede und damit eine große Erosionskraft des fließenden Wasser (fluviatile Erosion). Diese Eintiefung fand erst mit dem Ausgang der letzten Eiszeit sein Ende.</p>
<p>Fluviatile Erosion über das Flussnetz hat die Eigenschaft, dass sie &#8220;rückschreitend&#8221; wirkt: Mit der tiefen Elbe als Erosionsbasis schneiden sich auch die Nebenflüsse schnell tief in das Sandsteinplataeu ein. Und auch die Nebenflüsschen der Nebenflüsse. Die Sandsteinplatte wird zergliedert und zertalt, oftmals entlang älterer Klüfte oder Gesteinswechseln. Diese Erosion setzt sich bis zum heutigen Stadium fort. Es werden Felsenmassive, Tafelfelsen oder gar die spektakulären Einzelfelsen herausmodelliert.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/003_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/003_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 003 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 003 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a><br />
Geologischer Schnitt durch das Felsenrevier des Schrammsteingebietes.</p>
<p>Mit der Freilegung des Sandsteinplateaus und dem Einschneiden der Elbe haben also geomorphologische Prozesse wie Verwitterung und Erosion eingesetzt und das heutige Bild der Sächsischen Schweiz geschaffen. Im geomorphologischen Sinne ist das Elbstandsteingebirge eine Schichtstufenlandschaft. In der Abbildung oben kann man die einzlenen horizontalen Sandsteinschichten unterscheiden. Diesen Schichten sind Inselberge (Reste der oberen, schon angetragenen Schichten; Königsstein) oder kegelförmige Kuppen aus Basaltgestein (älterer tertiärer Basaltvulkanismus; Großer Winterberg) aufgesetzt. Die Verwitterung dieser Landschaft und das Herausbilden des sehr verschiedenen Landschaftsbildes ist von grob drei Punkten abhängig:<br />
- des tekonischen Untergrunds,<br />
- der Gesteinszusammensetzung und der unterschiedlichen Widerstänidgkeit der Gesteine gegen Verwitterung und Erosion, und<br />
- dem Klima.</p>
<p>Die Verwitterung des Gesteins lässt sich in chemische und physikalische Verwitterung unterscheiden. Bei der chemischen Verwitterung wird das Gestein in seiner mineralischen Zusammensetzung angegriffen, Elemente im Gestein werden herausgelöst und das Gestein zersetzt. Anderseits können neue Verbindungen festere Struktren entstehen lassen. So kommt es z.B. zu dem auffälligen Wabenstrukturen auf dem nacktem Fels. Physikalisch wirkt die Verwitterung zum Beispiel durch Tempraturwechsel, durch Frostsprengung aufgrund gefrierendem Wassers in Klüften und Spalten, sowie durch Wind und Wasser. So bilden einzelne Schichten des Sedimentgesteins mit unterschiedlicher Zusammensetzung und Erosionsresistenz charakterischtische Formen heraus. Auf der vorhergegangenen Abbildung, dem geologischen Schnitt, sind die geomorphologischen Charakteristika (&#8220;Ausbildung&#8221;) der einzelnen Sandsteinschichten dargelegt.</p>
<p>In der folgenden Abbildung sind typische Verwitterungsformen im Elbstandsteingebirge zusammengefasst.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/005_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/005_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 005 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 005 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a></p>
<p>Die nächsten beiden Abbildungen sollen den Erosionsvorgang der Sandsteinplateaus und Felsen verdeutlichen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/006_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/006_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 006 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 006 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a><br />
Kluftgesteuerte Auflösung eines Sandsteinplateau.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/007_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/007_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 007 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 007 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a><br />
Schicht und Kluftverwitterung.</p>
<p>Wie im letzten Bild zu erkennen ist, ist bei der Herausbildung der typischen Feslenformationen besonders der Umstand größerer oder geringerer Widerständigkeit gegen Erosion entscheidend. Mehr widerständige Schichten stauen das von oben in die Klüfte eindringende Wasser. Wichtig sind also vor allem die vertikalen Klüfte und die horizontalen Gesteinschichten mit höherem Anteil an Ton und feinem Schluff. Man unterscheidet die &#8220;Kluftauswitterung&#8221; und die &#8220;Schichtauswitterung&#8221;, wobei beide Verwitterungsarten unterschiedliche morphologische Ausprägungen haben. Kluftauswitterung führt zur Bildung von Felsentürmen und -wänden, Klufthöhlen und Klammen und Tälern. Die Schichtauswitterung bildet Überhänge, Schichthöhlen, Felsentore und Felsbänder.</p>
<p>Je nach Auslösungsgrad der Schichtstufenlandschaft (aufgrund der Gesteins- und Schichtunterschiede) des Elbsandsteingebirges bzw. der Sächsischen Schweiz ergibt sich ein lokal unterschiedliches Bild in diesem Raum:</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/008_G.jpg"><img class="colorbox-1011"  width="450" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/008_G.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 008 G | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht? 008 G Wieso sieht die Sächsische Schweiz so aus wie sie aussieht?" /></a><br />
Blick aus Richtung Südost auf das Elbsandsteingebirge.</p>
<p>Dank dieser Fülle an Informationen kann man sich nun also erklären, warum es sich gerade im Elbsandsteingebirge so vertrefflich auf Felsnadeln klettern lässt, warum dort so schön unter Felsüberhängen boofen kann oder verbotenerweise über Felsbrücken laufen.<br />
Und beim nächsten Boofen wird dieser Stoff hier von mir persönlich vor Ort abgefragt. Zur weiteren Vertiefung sei die Quellenangabe empfohlen, der ich alleinig alle obigen Informationen und Abbildungen entnommen habe.</p>
<p>rob</p>
<p>Quelle: Hübner, F et al. (2006): <a href="http://www.lra-saechsische-schweiz.de/download/landkreis/Abschlussber1202.pdf">Potentialanalyse</a> für eine Aufnahme von Teilen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbegebiet der UNESCO; Teil Geologie/Geomorphologie &#8211; Abschlussbericht. Freiberg / Sachsen.</p>
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		<title>L´Eroica 2008 &#8211; Interview mit Robert Stelzenacker &#8211; Teil II</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 00:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[IRN Berlin. Nach dem recht abrupten Abbruch des ersten Interviews stand Robert Stelzenacker zwei Wochen später abermals zu einer Unterhaltung mit Didi A. Senftenberg im Auftrag des IRN zur Verfügung. Stelzenackers Schilderungen endeten zuletzt bei seinem dritten Reperaturversuch des vorderen Schlauches und seinen Gedanken an die Aufgabe des Rennens bei Kilometer 55. Lesen Sie nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/robmeister.sized.jpg"><img width="200" class="alignleft colorbox-1007" src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/robmeister.sized.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II robmeister.sized | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II robmeister.sized L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" /></a> <em><strong>IRN Berlin.</strong></em> Nach dem recht abrupten Abbruch des ersten Interviews stand Robert Stelzenacker zwei Wochen später abermals zu einer Unterhaltung mit Didi A. Senftenberg im Auftrag des IRN zur Verfügung. Stelzenackers Schilderungen endeten zuletzt bei seinem dritten Reperaturversuch des vorderen Schlauches und seinen Gedanken an die Aufgabe des Rennens bei Kilometer 55. Lesen Sie nun den zweiten und letzten Teil des Interviews. (Das Eingangsbild zeigt eine der wenigen Buntaufnahmen Stelzenackers)<span id="more-1007"></span></p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Stelze, bevor wir zum weiteren Rennverlauf kommen, würde ich gerne auf die neuerlichen Anschuldigungen seitens Didi Turgau zu sprechen kommen. Wie sehen Sie die darin&#8230;</p>
<p><strong><em>Stelzenacker:</em></strong> Ick habe dit Interview mit Turgau nich jelesen, ick werde es nich lesen und ick will nicht wissen, was er da von Stapel lässt. Mich interessiert dit ganze Thema drumherum nicht. Wichtig für mich ist der Sport, das Radfahren. Mir ist egal was Leute erzählen und behaupten. Ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen, ich habe niemanden betrogen und ich kann hier nur aufrichtig erzählen was ich &#8220;erfahren&#8221; habe. Sie haben jetzt die Wahl, Senftenberg, ob das Interview an dieser Stelle zu Ende ist, oder ob ich noch etwas von meiner L&#8217;Eroica erzählen darf.</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Gut.</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Was?</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Wir waren im ersten Interview bei etwa Kilometer 55 stehengeblieben, so wie Sie mit dem Rad nach einem weiteren Plattfuß kurz hinter der ersten Verpflegung.</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Meine Gedanken kreisten um die noch kommenden Kilometer und die vielen Platten die ich haben würde. Ich war total enttäuscht. Auch eine ansehnliche Platzierung war jetzt in weiter Ferne. Aber man kann ja nichts anderes machen als weiterfahren. Also fuhr ich weiter.<br />
Und jetzt nehme ich etwas vorneweg: ich hatte auf den ganzen folgenden 150 Kilometern, davon bestimmt noch 90km Schotter, keinen einzigen Platten mehr!</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Unglaublich. Was für ein Pech es gewesen sein muss zu Beginn des Rennens.</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Pech einerseits, Nachlässigkeit andererseits. Neben den manipulierten Ventilen muss ich zugestehen, zu Beginn zu wenig Luftdruck gefahren zu sein, waren die Platten doch beide Male Durchschläge.</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Wie trug es sich im weiteren Rennverlauf zu?</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Es folgte eine längere Schotterpassage ohne viel Auf und Ab und ich habe etwas Tempo gemacht. Zunächst hielten sich noch einige Fahrer hinter mir. Dann rissen sie ab, aber einer ging nach vorne und ich hing mich in seinen Windschatten. Mit einem Mordstempo sind wir über die Schotterpiste geprügelt. Das Fahrrad hat gehalten, das gab mir Mut.</p>
<p>Es muss so bei Kilometer 75 sein, wo der erste große Berg bei Bibiano beginnt. Hier konnte man seine Grenzen ausloten, auch der Stelze. In Serpentinen schlängelte sich der Schotterweg ohne Gnade in den Berg. Zwischen einzelnen Rampen immer wieder flacher, wurde man alsbald von dem nächsten Steilstück überrascht. Nach der nicht enden wollenden Passage kam man hoch oben im Ort an die zweite Verpflegung. Hier konnte ich bei der Kontrollstelle meinen Stempelpass nicht mehr finden! Ich war außer mir! Erst das Pech mit den Platten und nun verlier ich meine Stempelkarte!</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Was hat es mit der Karte auf sich?</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> An jeder Kontrollstation muss man auf der Karte abstempeln um zu zeigen, dass man ohne Abkürzung o.ä. den Kurs absolviert hatte. Ohne Karte bist du niemand! Ich fühlte mich als wäre ich niemand! Ich fand die Stempelkarte später zum Glück wieder, sie war nicht in die Trikottasche, sondern beim Einstecken ausversehen unters Trikot gerutscht.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec1.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec1.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec1 L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" width=8 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec1 | abgelegt unter nice things " /></a>&#32;<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec2.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec2.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec2 L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" width=8 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec2 | abgelegt unter nice things " /></a>&#32;<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec3.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec3.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec3 L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" width=8 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec3 | abgelegt unter nice things " /></a>&#32;<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec4.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec4.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec4 L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" width=8 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec4 | abgelegt unter nice things " /></a>&#32;<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec5.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/somec5.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec5 L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" width=8 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II somec5 | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Impressionen von Stelzenackers Rennmaschine.</small></em></p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> An die folgenden Kilometer kann ich mich nur schemenhaft erinnern. Es lief nicht gut für mich und ich musste meinem hohen Tempo nach dem letzten Plattfuß Tribut zollen. Und dann kam es zu folgender kleinen Zwischengeschichte, Geschichten wie sie nur solche Rennen erzählen. Momente in denen man einerseits gegen sich arbeitet, anderseits man gezwungen ist mit sich zu arbeiten. </p>
<p>Ich sah mit einem Mal diese Kilometerschilder, auf denen die nächsten Ortschaften und Punkte des Rennkurses zur Orientierung aufgetragen waren. Vorher waren sie mir nicht aufgefallen. Als unterstes Stand dort &#8220;Asciano 50km&#8221;. Ich dachte mir wenig dabei und schleppte mich weiter über kleine Schotterstraßen und auch einmal auf einer breiteren Landstraße schwerfällig dahin, die meiste Zeit allein im Wind. Wenig später kam das Schild wieder, diemal mit der Aufschrift &#8220;Asciano 40km&#8221; ganz unten. Und da kam mir der Blitzgedanke: Na klar, Asciano heisst auf deutsch mit Sicherheit &#8220;Ziel&#8221;. Mir schoss Erleichtung durch die Beine. <em>&#8216;Hossa&#8217;</em>, dacht ich bei mir, <em>&#8216;nur noch 40 Kilometer! Und 165 hast du schon jeschafft. Na Stelze, biste ja ooch schon janz schön kaputt. Aber die letzten 40 km, die kannste ooch noch uff der letzten Pelle abschleifen. Koste es, was es wolle.&#8217;</em> Doch nur eine Sekunde später bemerkte ich meinen kapitalen Irrtum, stand doch ganz oben auf dem Schild die aktuelle Kilometerzahl. Und die zeigte &#8220;105&#8243;. ich musste also noch ganze 100 Kilometer fahren und hatte gerademal die Hälfte der Strecke geschafft!<br />
Innerlich sackte ich zusammen. Das war ein Moment des kompletten, psychischen Zerfalls. Ich kroch auf der letzten Rille, meine Motivation war unterm Keller. Am liebsten wäre ich abgestiegen und hatte mich zum Sterben in den Straßengraben gelegt. </p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Wie konnten Sie für die zweite Hälfte der Strecke neuen Mut und neue Kraft finden?</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Erstmal garnicht! Bei KM 120 kam die dritte Verpflegungsstation. Natürlich war von Turgau und dem Amerikaner hier nichts zu sehen, zu groß war mein Rückstand. Ich schlug mir den Magen voll. Die Suppe war großartig, doch bei dem Gedanken an weitere 85 Kilometer bis zum Ziel wurde mir so schlecht, dass ich nichts mehr Essen konnte. Ich exxte zwei kleine Gläser Wein und begab mich mit zu Stein verfestigtem Gesicht aufs Rad. Ich muss so leer ausgesehen haben, wie ich mich fühlte. Ohne Emotionen kann man keine Radrennen fahren. So vergingen die folgenden Kilometer wenig aufsehenerregend. Die Landschaft war leicht wellig und unspannend.</p>
<p>Erst bei KM 145 kam ich wieder zu mir. Hier war die nächste Verpflegung ich erfuhr von einem anderen deutschen Rennfahrer, der mir nicht bekannt ist, dass Turgau hier vor 10 Minuten abgefahren sei. Die Verpflegung war gut, der Wein ebenso. Ich fühlte mich besser und wusste beim Losfahren, dass ich etwa 20 min auf Trugau und den Ammi aufholen musste. Jemand an der Station warnte noch, dass es jetzt ersteinmal steil hoch ginge.</p>
<p>Gleich nach der Pause kam also eine steile Rampe. Sie war nur kurz und ich musste in mich hineinlachen, was manche hier als Herausforderung ansehen. Doch das Lachen sollte mir schnell vergehen. Die folgenden Kilometer waren mit die anstregendsten der ganzen Rundfahrt. Später nannten wir diesen Abschnitt nurnoch ehrfurchtsvoll die &#8220;Big Waves&#8221;. Eine Rampe folgte der nächsten, zwsichenduch knackige Abfahrten die viel Fahrkönnen abverlangten. Bergauf war ich immer an der Grenze des Machbaren, der Fahrbaren. Aber ich machte auch Plätze gut und das motivierte. Es mutet wiedersprüchlich an, aber ausgerechnet an den Big Waves kam ich zu neuen Kräften und erlangte Zuversicht was den Ausgang des Rennens betraf.</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Wie kann man sich diesen letzten Streckenabschnitt vorstellen?</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Ich fuhr nurnoch wie in einem Tunnel. Ich weiß nicht mehr an was ich auf diesen Kilometern dachte. Es gab nur eines: das Ziel. Keine Gedanken mehr an die Strecke, an Krafteinteilung oder Taktik. Ich wollte nurnoch ins Ziel. </p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Konnten Sie Didi Turgau und den Amerikaner noch einholen?</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Ja! Es war in einer Ortschaft etwa bei Kilometer 190. Ich drückte mit voller Kraft bergan, bog im Ort rechts, legte einen großen Gang auf und gab Gas bergab. Da standen die beiden auf einmal am Straßenrand. Mit vollem Tempo rauscht ich bergab, schrie den beiden zu sie sollen hinterherfahren und war schon vorbei. </p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Man sagt, es gab später im Ziel einen heftigen Disput zwsichen Turgau und ihnen, weil Sie nicht angehalten haben.</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Turgau schrie im Ziel auf mich ein, warum ich nicht stehen geblieben bin. Schließlich müsste man anhalten, wenn Teamkollegen am Rand stehen, da es ja sein könnte, sie würden Hilfe benötigen. Doch Anhalten kam für mich in diesem Moment nicht in Frage. Ich fuhr wie gedankenlos, wie in einem Tunnel. Um keinen Preis der Welt wollte ich anhalten. Hätten die beiden einen Defekt gehabt, hätte ich gestoppt. Aber danach sah es nicht aus. Sie standen da und schauten auf den Fahrtenplan. Und ich wollte nurnoch fahren und ins Ziel. Also fuhr ich durch. Jeder ehrliche Rennfahrer hätte nach den vorherigen Strapazen in dieser Situation genauso gehandelt.</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Wie erging es Ihnen auf den letzten Kilometern?</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Das war hart! Zum letzten Etappenort, nach Radda, ging es nocheinmal auf asphaltierter Straße gut bergan, was ich nicht erwartet hatte. Hier musste man die letzten Kräfte mobilisieren. Doch ich wollte unbedingt vor Turgau ins Ziel kommen und gab alles was möglich war. Ich dachte, dass es hinter Radda nurnoch bergab gehen würde nach Gaiole ins Ziel. Doch es wurde ein kleiner Schlenker eingebaut, sodass man noch zwei kleine aber zu dem Rennzeitpunkt sehr kräftezehrende Anstiege bewältigen musste.<br />
Zum Schluss ging es steil nach Gaiole hinab ins Ziel.</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Hier haben wir eine photografische Aufnahme ihrer Zieleinfahrt.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/zieleinfahrt.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/zieleinfahrt.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II zieleinfahrt L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II zieleinfahrt | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Im Ziel war der totale Trubel und ich schoss mit voller Geschwindigkeit hinein. Unter den vielen Zuschauern entdeckte ich sofort meine Bekannten und Freunde und winkte ihnen zu.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/pose.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/pose.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II pose L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" height=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II pose | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Auf diesen Bild wirken Sie bekannt hochnäsig.</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Das ist vielleicht Ihre Meinung, Senftenberg. Ich war froh angekommen zu sein, erleichtert. Und irgendwie fühlt man sich wie ein Sieger, wenn man die L&#8217;Eroica geschafft hat, egal welche Platzierung letztendlich heraus springt.<br />
Die L&#8217;Eroica ist mit den 205 Kilometer körperlich ungemein anstregend. Aber irgendwann ist es nurnoch Kopfsache. Man muss die richtige Einstellung finden. Dann ist man zu allem fähig. Ein Dank geht aber auch und gerade an die italienischen Veranstalter, die hier ein ganz besonderes Rennen auf initiert haben. Eine großartige Erfahrung, ein einmaliges Erlebnis.</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Wird es bei dem einmaligen Erlebnis bleiben, oder wird man Stelzenacker auch im nächsten Jahr bei der L&#8217;Eroica am Start stehen sehen?</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Zunächst müssen ersteinmal die Geschehnisse innerhalb der deutschen Mannschaft analysiert werden.</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Turgau hat hier den Anfang gemacht. Er&#8230;</p>
<p><em><strong>Stelze:</strong></em> Was Turgau geschrieben hat, ist für mich nicht ausschlaggebend. Der redet viel, wenn der Tag lang ist. Wir werden schon wieder auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Von meiner Seite steht einem Start im kommenden Jahr jedoch nichts im Wege.<br />
Sagen Sie Senftenberg, es wurde doch im Ziel ein kurzes Interview von mir auf Film aufgenommen. Gibt es das auch einmal zu sehen?</p>
<p><em><strong>IRN:</strong></em> Die IRN ist im Besitz dieses kurzen Filmmaterials und wird es beizeiten veröffentlichen. Vorher müssen jedoch noch die technischen und rechtlichen Umstände geklärt werden.<br />
Stelze, ich bedanke mich für das Interview und die spannende Darstellung des Renngeschehens aus Ihren Augen. </p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/robbr_u.jpg"><img class="colorbox-1007"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album138/robbr_u.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II robbr u L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica 2008   Interview mit Robert Stelzenacker   Teil II robbr u | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Didi A. Senftenberg für © <em>IRN Berlin (Investigated Racing News Berlin)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>L´Eroica-Vorbereitung &#8211; Der letzte Tag vor dem großen Ereignis</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 07:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[IRN Berlin. Die von der deutschen Mannschaft gestellten Rennsportler Dieter Kemper, Siggi Staub, Robert Stelzenacker und Didi Turgau wurden auch am letzten Tag der Rennvorbereitungen zur L&#8217;Eroica 2008 von den investigativen Reportern und Informanten der IRN begleitet. Die Ereignisse und Ergebnisse des Rennens selber müssen aufgrund der Nachforschungsarbeit der italienischen und deutschen Kriminalpolizei und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>IRN Berlin.</strong></em> Die von der deutschen Mannschaft gestellten Rennsportler Dieter Kemper, Siggi Staub, Robert Stelzenacker und Didi Turgau wurden auch am letzten Tag der Rennvorbereitungen zur <a href="http://www.eroica.it/index_en.php" target=blank>L&#8217;Eroica 2008</a> von den investigativen Reportern und Informanten der <em>IRN</em> begleitet. Die Ereignisse und Ergebnisse des Rennens selber müssen aufgrund der Nachforschungsarbeit der italienischen und deutschen Kriminalpolizei und auf Bitte der Fahrer selber noch zurückgehalten werden. Somit kann der <em>IRN</em> zunächst nur die allerletzten Eindrücke vor dem großen Renntag dem breiten Publikum zuführen.</p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012624_sep.jpg"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012624_sep.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis R0012624 sep L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis R0012624 sep | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Staub und Kemper beim Ausrollen. (Klick auf das Bild für Vergrößerung)</small></em><span id="more-988"></span></p>
<p>Neben der allgemeinen Aufgeregtheit und Geschäftigtkeit an dem Tag vor dem großen Rennen, beschäftigten sich die deutschen Rennsportler Kemper, Staub, Stelzenacker und Turgau typsicherweise mit der Pflege und den letzten technischen Einstellungen an den Renngeräten und einer kurzen Ausfahrt zum Lockern der Beine.</p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012628_sep.JPG"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012628_sep.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis  L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis  | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Gegen Mittag konnten wir von der <em>IRN</em> die Sportler zur Anmeldung zum Rennen begleiten. Das Organisatorische wurde auf italienische Art durch überschwengliches Diskutieren und das Überreichen der ein oder anderen Münze zufriedenstellend hinter sich gebracht. Hiernach konnten sich die Fahrer mit der Sichtung des Rennmaterials ihrer Gegner beschäftigen.</p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012487_sep.jpg"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012487_sep.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis R0012487 sep L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis R0012487 sep | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Nachdem man sich wieder zur Unterkunft der deutschen Rennmannschaft begab, wurde der Nachmittag mit Besprechungen zur Renntaktik und dem letzten Schliff an den Rennmaschinen verbracht. Hier sollen bebilderte Imperessionen genügen, welche dem <em>IRN</em> aus dem Fahrerlager selber zugespielt wurden:</p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012610_sep.JPG"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012610_sep.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis  L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis  | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012587_sep.JPG"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012587_sep.JPG" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis  L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis  | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em><small>Kemper, Stelzenacker und Turgau (v.l.n.r.) bei letzten Sondierungen.</small></em></p>
<p>Nach alter Sitte italienischer Rennheroen wurde ein prächtiges Abendmahl auf dem heimischen Kamin herbeigezaubert. Der Stifter der Unterkunft für die deutschen Rennfahrer ließ eines seiner vollleibigsten Rinder schlachten und servierte typisch toskanische Fiorentina vom Grill. Das Filetfleisch sollte den Rennfahrern die nötige Kraft und Ausdauer geben, die ihnen das schwere Rennen am folgenden Tag, zusätzlich zu ihrer sonst schon vortrefflichen Kondition, abverlangen sollte.</p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012633_sep.jpg"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/R0012633_sep.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis R0012633 sep L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis R0012633 sep | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Der Abend währte nicht sehr lange, dennoch ließ man ihn bei Rotwein ausklingen, beriet letzte Taktiken und besprach Schlüsselstellen der Rundfahrt.</p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/eroica08004_sep.jpg"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/eroica08004_sep.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis eroica08004 sep L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis eroica08004 sep | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p><a href="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/eroica08013_sep.jpg"><img class="colorbox-988"  src="http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/4/6/4/_/large/eroica08013_sep.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis eroica08013 sep L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | L´Eroica Vorbereitung   Der letzte Tag vor dem großen Ereignis eroica08013 sep | abgelegt unter nice things " /></a></p>
<p>Der italienische Wetterbericht kündigte für den Morgen des Renntages 6 Grad Celsius und Sonnenwetter an. Zumindest mit der Sonne sollte er recht bahalten. Doch was die Temperaturen am Rennmorgen anging, so wurde die deutsche Rennmannschaft doch arg überrascht; soviel sei vorweg genommen. Oder wurde sie absichtlich getäuscht? Wenn der <em>IRN</em> Informationsfreigabe seitens der Kriminalpoizei und der Fahrer erlangt, soll so schnell wie möglich von den Geschehnissen und Geschichten des Rennens informiert werden. Insbesonders, und hier wollen wir nicht zuweit vorgreifen, sollen die Rollen des Rennfahrers Turgau, der als letzterin das Aufgebot der deutschen Mannschaft kam, sowie seines italienischen Sportlerkameraden Lorenzo aufgedeckt werden. Neben der Aufbereitung der Rennergebnisse will der <em>IRN</em> zudem die deutschen Rennsportler per Interview ausführlich zu Wort kommen lassen. Bis dahin bitter der <em>IRN</em> um Geduld.</p>
<p><em>© IRN Berlin (Investigated Racing News Berlin)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mal was Anderes&#8230;</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2008/10/08/mal-was-anderes/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 09:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal was ganz Anderes Wie ich neulich wieder feststellen konnte, macht es bisweilen durchaus Sinn, das Rad stehen zu lassen und sich per Pedes auf Entdeckungstour zu begeben. Man sieht zwar in der Summe nicht mehr, aber es bleibt einfach mehr Zeit, Details zu erfassen. Um solche Details soll es im Folgenden gehen. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal was ganz Anderes</p>
<p>Wie ich neulich wieder feststellen konnte, macht es bisweilen durchaus Sinn, das Rad stehen zu lassen und sich per Pedes auf Entdeckungstour zu begeben. Man sieht zwar in der Summe nicht mehr, aber es bleibt einfach mehr Zeit, Details zu erfassen. Um solche Details soll es im Folgenden gehen. Ich habe die Bildchen, anlässlich eines jüngst unternommenen Ausfluges in die Uckermark geknipst.</p>
<p><u>Hinweis:</u> Falls ihr Euch schon immer gefragt habt, wie die Dinge, welche ihr ab und an aus dem groben Profil eurer Reifen klaubt, aussehen bevor sie zu dem breiigen, finalen Produkt avancieren, werdet ihr im Folgenden fündig:</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_084_1280x768.jpg"><img class="colorbox-980"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_084_1280x768.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 084 1280x768.sized Mal was Anderes..." width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 084 1280x768.sized | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em>Eine Hornisse auf Entdeckungsreise</em><span id="more-980"></span></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_169_1280x768.jpg"><img class="colorbox-980"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_169_1280x768.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 169 1280x768.sized Mal was Anderes..." width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 169 1280x768.sized | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em>Blinder Passagier. Als Hornisse macht man schon einiges mit.</em></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_138_1280x768.jpg"><img class="colorbox-980"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_138_1280x768.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 138 1280x768.sized Mal was Anderes..." width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 138 1280x768.sized | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em>Klar, Pilze.</em></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_140_1280x768.jpg"><img class="colorbox-980"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Ringenwalde_140_1280x768.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 140 1280x768.sized Mal was Anderes..." width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Ringenwalde 140 1280x768.sized | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em>Und wer hockt da drauf? Ein Käfer. Wobei ich zugeben muss, dass die Aufnahme arrangiert wurde. Söhnchen war der Meinung, der Käfer würde sich auf dem Pilz um einiges wohler fühlen, als im Moos.</em></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Eidechse_01.jpg"><img class="colorbox-980"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album132/Eidechse_01.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Eidechse 01.sized Mal was Anderes..." width="500" title="EISENSCHWEINKADER | Mal was Anderes... Eidechse 01.sized | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<em>Was so zum Vorschein kommt, wenn man einen morschen Stamm untersucht.</em></p>
<p>So, das soll es an dieser Stelle und zu diesem Thema auch schon gewesen sein. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, das dieser piefige Beitrag nicht zuletzt als Lückenfüller gedacht ist, bis wir Informationen aus erster Hand durch unsere Italienheimkehrer oder evtl. auch durch IRN erhalten werden. Wir, die Daheimgebliebenen, warten schon gespannt, auf die hoffentlich bald über uns herein brechenden Nachrichten in Wort* und Bild.</p>
<p><font size=1><em>* wobei ich &#8211; aufgrund meiner leider immer noch anhaltenden partiellen Taubheit &#8211; auf das geschriebene Wort bestehen muss.</em></font></p>
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		<title>Schneeball</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2008/04/26/schneeball/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 09:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J-CooP</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch schön: Waffenruhe zur Weihnachtszeit C-65 Spuren von Wasser südlich von Potsdam entdeckt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album21/b2.jpg"><img class="colorbox-895"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album21/bk.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Schneeball bk | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Schneeball bk Schneeball" /></a></p>
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</ol></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der ESK im Spiegel der Weltpresse</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 05:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[SuchbegriffespiegelEisenschweinkader spiegelspiegel eisenschweinkader]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-892"  src="http://fotos.mtb-news.de/img/photos/5/0/9/_/large/spiegel-k450.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Der ESK im Spiegel der Weltpresse spiegel k450 Der ESK im Spiegel der Weltpresse" width="450" height="594" title="EISENSCHWEINKADER | Der ESK im Spiegel der Weltpresse spiegel k450 | abgelegt unter nice things news " /></p>
<h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/04/09/der-esk-im-spiegel-der-weltpresse/" title="spiegel">spiegel</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/04/09/der-esk-im-spiegel-der-weltpresse/" title="Eisenschweinkader spiegel">Eisenschweinkader spiegel</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/04/09/der-esk-im-spiegel-der-weltpresse/" title="spiegel eisenschweinkader">spiegel eisenschweinkader</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das ESK beantwortet häufig gestellte Fragen, Teil 1: Wozu Geographie studieren?</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2008/02/21/das-esk-beantwortet-haeufig-gestellte-fragen-teil-1-wozu-geographie-studieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 15:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jockel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[*Um etwaigen Fragen zuvor zu kommen, das Bild entstand nicht am Ngombefluss, es wurde anlässlich eines anderen Abenteuers in den eisigen Weiten der Arktis aufgenommen. Nach gefühlt 20 Semestern Geographiestudium hat es Rob, der Held des Río de la Plata &#8211; endlich geschafft. Das Diplom in der Tasche könnte die Zukunft unmittelbar beginnen, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album63/004_03.jpg"><img class="colorbox-877"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album63/004_03.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Das ESK beantwortet häufig gestellte Fragen, Teil 1: Wozu Geographie studieren? 004 03 Das ESK beantwortet häufig gestellte Fragen, Teil 1: Wozu Geographie studieren?" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | Das ESK beantwortet häufig gestellte Fragen, Teil 1: Wozu Geographie studieren? 004 03 | abgelegt unter nice things " /></a><br />
<small><em>*Um etwaigen Fragen zuvor zu kommen, das Bild entstand nicht am Ngombefluss, es wurde anlässlich eines anderen Abenteuers in den eisigen Weiten der Arktis aufgenommen.</em></small></p>
<p>Nach gefühlt 20 Semestern Geographiestudium hat es Rob, der Held des Río de la Plata &#8211; endlich geschafft. Das Diplom in der Tasche könnte die Zukunft unmittelbar beginnen, wenn man nur wüsste, was mit einer derartigen Ausbildung anzufangen ist. Da dem ESK am Wohl und Wehe seiner Kadergenossen gelegen ist, wurde kurzerhand ein <i>&#8220;Brainstorming&#8221;</i> anberaumt, bei welchem die klügsten Köpfe unserer Organisation einen Blick in Robs Zukunft wagten:<span id="more-877"></span></p>
<p>Ausgelöst wurde die Sache, als Darkdesigner eine einigermaßen kurze und präzise Beschreibung typischer Tätigkeiten eines diplomierten Geographen skizzierte:</p>
<blockquote><p>- auf einem ehemaligen Gelände der DB war ein Ausbesserungswerk, d.h. viele böse Stoffe sind im Laufe der Jahre in den Boden versickert. Irgendwann war A-werk platt gemacht, der Boden ausgetauscht und der neue Eigentümer hat nen Aldi draufgestellt. Nun hat aber die Stadt, bzw. das Umweltamt gesagt &#8220;Moment mal, da könnten ja noch belastende Stoffe im Grundwasser schlummern und viele Menschen krank machen&#8221;. Also hat das U-amt mit dem neuen Eigentümer ein Grundwassermonitoring beschlossen. Und jetzt muß der Rob zweimal im Jahr zum Aldi und auf dem Gelände und den benachbarten Grundstücken Wasserproben ziehen. Das macht man an festen Brunnen und über einen Zeitraum von 5-10 Jahren. Dann geht der Rob mit den Proben ins Labor oder läßt es von einem Labor analysieren und schreibt einen schönen Bericht, ob da noch was böses drin ist oder nicht, bzw. wie sich das im Laufe der Zeit verändert hat.</p>
<p>- der Naturpark Fläming möchte ein Besucherzentrum einrichten und einen Naturlehrpfad anlegen. Der Rob macht sich Gedanken über die Entstehung der Landschaft, schreibt schlaues über Fauna und Flora und macht viele Bilder. Dann gibts nen tollen Lehrpfad und schicke Broschüren und ein paar Rentner und Schulkinder erfreuen sich darüber beim nächsten Wandertag im Fläming.</p>
<p>- in Nigeria sollen in einem Gebiet so groß wie Brandenburg neue Erntemöglichkeiten erschlossen werden. Dazu muß der Rob das Gelände zunächst kartieren. Das macht er am besten vor Ort, er geht Teile des Geländes ab, macht Luftbilder und schaut sich Satellitenbilder an. Die sind am tollsten auszuwerten mit Falschfarben und nem GIS-Programm. Dann macht der Rob ein paar Karten, schreibt nen Bewässerungsplan und gibt ganz viele Steuergelder mit Hilfe der KfW und der GTZ aus. Dabei arbeitet er interdisziplinär mit vielen anderen schlauen Wissenschaftlern zusammen.</p>
<p>- irgendwie waren alle anderen Geographen viel schneller bei der Jobsuche und auf arbeiten hat der Rob auch gar keine Lust. Dann steht er frühmorgens um 8 vor Karstadt am Hermannplatz und versäuft sein Hartz4 mit seinen Kumpelz in Jogginghose&#8230;.</p></blockquote>
<p>Woraufhin ich hämisch anmerkte:</p>
<blockquote><p>Haha, ich sehe rob schon missmutig zu einem afrikanischen Wasserloch schlurfen um die 214. Wasserprobe zu ziehen. Köstlich.</p></blockquote>
<p>Was nun geschah, hätte Sir Henry Morton Stanley nicht besser beschreiben können. Doch seid dabei und lehnt Euch zurück:</p>
<p>onkel:</p>
<blockquote><p>Also ich sehe Rob mit 14 einheimischen Trägern mit verschwitztem Hemd und malariafiebrigen Augen am Ngombefluss die Eignung eines Tals für eine Staumauer erkunden&#8230; umgeben von Moskitos, Krokodilen, Raubkatzen und den unvermeidlichen Aufständischen&#8230;&#8221;Wir müssen fliehen, Master Robert&#8221; &#8220;Das werden wir auch- sobald ich mit meiner Messung fertig bin&#8221;.</p></blockquote>
<p>menis:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aus einem zunächst nur zart wahrnehmbaren Brummen wird rasch ein imposantes Röhren und schon schießt der Rote Doppeldecker nur wenige Meter über die Köpfe der Meuterer hinweg. Lässig wirft Rob seine Ausrüstung über die Schulter, greift mit der anderen Hand nach dem Fahrwerk des Fliegers und entschwindet lächelnd den ängstlichen Blicken der Eingeborenen. Mit einem kühnen Schwung landet Rob auf dem vorderen Sitz der Propellermaschine. &#8220;Hast du die Daten, Massa?&#8221; kommt die ängstliche Frage des Piloten. Rob nickt,  lehnt sich zurück und lässt seinen Blick über seine Savanne mit dem bizarr schimmernden Ngombedelta gleiten. &#8220;Gut das ich Kunta das Fliegen beigebracht habe&#8221; denkt er, übernimmt den Steuerknüppel und lässt die dröhnende Maschine senkrecht in den blauen Himmel steigen.&#8221;&#8230;.</p></blockquote>
<p>onkel:</p>
<blockquote><p>
&#8220;Um die Träger tut es mir leid- waren gute Arbeiter darunter. wird mich eine Woche kosten, ein neues Team aufzustellen. Verdammt! In den Kisten waren meine letzten Wiskeyflaschen. Der Portugiese wird wieder versuchen, mich übers Ohr zu hauen&#8230;&#8221;</p>
<p>Plötzlich wird Rob aus seinen düsteren Gedanken gerissen- Der Motor stottert und setzt aus, blauer Rauch und Öl wehen Rob in sein sonnengegerbtes Gesicht- die Augen tränen. &#8220;Seltsam, ich dachte, diese alten Augen hätten das Weinen längst verlernt.&#8221; &#8220;Master, ich will nicht sterben&#8221; &#8211; Die Maschine trudelt schnell, viel zu schnell dem Boden entgegen. die Tragflächen vibrieren gefährlich.Ein Heulen liegt in der Luft, als hätte die Hölle ihren Schlund zu einem entsetzlichen Gähnen aufgerissen.</p>
<p>&#8220;Versuch die Maschine hochzuziehen, Kunta, ich gehe nach vorne und repariere den Motor&#8230;&#8221; und leise:&#8221; .. noch bekommst du mich nicht, alter  Mann, noch nicht!&#8221;</p></blockquote>
<p>Ackebua:</p>
<blockquote><p>&#8220;Verdammt, verdammt&#8221; Die Maschine neigt sich inzwischen unkontrollierbar nach unten. &#8220;Verdammt, sie nicht mehr hochbekommen, Master Rob! Was tun, Master Rob?&#8221; Rob klettert hilflos nach hinten in seinen Sitz zurück. &#8220;Spring, Kunta!&#8221; &#8220;Was sagen, Master Rob?&#8221; &#8220;Los, Du sollst springen, Kunta!&#8221; &#8220;Aber meine Familie, 23 Kinder dann allein. Ich Angst, Master Rob.&#8221; &#8220;Oh Gott, los, spring, Du sollst&#8230;&#8221;</p>
<p>Begleitet von einem unbeschreiblichen Krachen schlägt der alte Blechrumpf auf dem sandigen Boden der Savanne auf. Als Rob wenige Minuten später zu sich kommt, kann er einige Meter entfernt die zerborstenen Reste der alten Maschine im sich langsam auflösenden Dunst erkennen&#8230;</p></blockquote>
<p>Ritzelflitzers nur leicht abweichende Version:</p>
<blockquote><p>(Schwarzer Qualm und der starke Wind lässt ihn kaum atmen. Er kämpft sich mit aller Kraft nach vorne und krallt sich ins Blech um nicht von der stark schüttelnden Maschine abgeworfen zu werden. Vorn am Motor angekommen sieht er das Maleur, ein Keilriemen, den er schon mehrmals geflickt hatte und eigentlich schon längst gewechselt werden sollte lag in Fetzen im Motorraum. Kurz entschlossen zieht Rob aus seiner Hosentasche ein Nylonstrumpf. Jetzt wußte er, wozu es gut war, dieser kleinen süßen Maus nach der heißen Nacht in dem schmierigen Hotel in Gonda die Strümpfe, die Unterhose und das Herz zu stehlen. Schnell baute er diesen heißen Keilriemen aus Nylon ein. &#8211;  Doch zu spät Kunta bekam die Maschine noch einmal hoch, bevor sie krachend in den Urwald einschlug&#8230;)</p></blockquote>
<p>Menis:</p>
<blockquote><p>Verärgert spuckte Rob den Rest seiner handgerollten Havanna in den Sand. &#8220;Verdammt!&#8221; &#8211; es war die letzte von Fidels Zigarren und nur noch die fleischige Narbe über seinen Bauch erinnerte ihn von nun an an die gemeinsame Revolution, die schönen Jahre, die dunklen Rehaugen der Revolutionshelferinnen, die schweren amerikanischen Schlitten, an den braunen Rum und &#8211; sein Blick fiel auf den am Boden liegenden 16-Zylinder Rolls-Sternmotor &#8211; an die Maschine, mit der er damals, kurz nach 1917 Deutschland verlassen hatte. Er, Rob der Rote Baron&#8230;</p></blockquote>
<p>Ackebua:</p>
<blockquote><p>&#8220;1917 war es, Mann, ist das inzwischen lange her&#8230;&#8221; Rob erinnert sich gern daran zurück. Noch leicht benommen und mit einem stechenden Schmerz im rechten Bein schleppt sich Rob in Richtung des Wracks. Unter dem abgerissenen Seitenleitwerk kann er Kunta ausmachen. &#8220;Kunta, hey!&#8221; Sein Ruf verhallt ungehört in der weite der Savanne. &#8220;Kunta, hey Kunta! Lebst Du noch?&#8221; Nichts. Stille. Kunta hat den Absturz nicht überlebt. Robs Augen, die schon so viel Unheil und Blutvergießen gesehen haben, trüben sich allmählich, als er schließlich feststellen muss, dass sein treuer Wegbegleiter hier an dieser Stelle seine ewige Ruhestätte gefunden hat.</p>
<p>Rob neigt sich noch ein letztes Mal hinunter zu Kuntas leblosem Körper und zieht ihm den silbernen Ring mit dem Smaragd vom Finger. &#8220;Kunta, guter Freund, Du wirst es mir verzeihen. Auch ich habe Verpflichtungen nachzukommen, die Welt ist eben ungerecht. Schulden, Neider und schließlich auch der ESK. Kunta, leb wohl!&#8221;</p></blockquote>
<p>onkel:</p>
<blockquote><p>Rob ist so versunken, dass er das tiefe Knurren fast einen Augenblick zu spät wahrnimmt. Sein sehniger Körper schnellt mit einem Hechtsprung zur Seite. Geschmeidig rollt Rob sich ab und in einer fließenden Bewegung kommt er wieder zum Stehen und zieht dabei sein großes Messer aus dem Stiefelschaft- Die ausgehungerte Hyäne ist ins Leere gesprungen, verdutzt dreht sich das große Raubtier um und nähert sich drohend. Aus seinem vernarbten Maul läuft stinkender Geifer, die bösen Augen fixieren unseren Helden.</p>
<p>Was für ein verschissener Tag! Rob lässt seine Halswirbel knacken, als er seine geschundene Nackenmuskulatur mit einer Kopfbewegung noch einmal lockert&#8230;</p></blockquote>
<p>menis:</p>
<blockquote><p>Flackernd fixierten die Pupillen des Raubtieres ihr vermeindliches Opfer. Weit nach unten gebeugt, den Körper zum tödlichen Sprung gespannt, näherte sich das hinterliste Raubtier.</p>
<p>Mit halb geschlossenen Lidern, unbeweglich und doch mit graziler Spannung wog Rob sein Messer in der Hand. Dieses Messer &#8211; wieviele Samurai mussten bereits über diese Klinge springen, wieviele Raubtiere sahen das Aufblitzen der 1000fach geschmiedeten Klinge, bevor sie sich in das Dunkle des Jenseits verabschiedeten&#8230;! Unvermittelt, plötzlich, seine Unaufmerksamkeit witternd, sprang das Raubtier mit gefletschtem Gebiss auf Rob zu.</p>
<p>Vielleicht war es nur der Bruchteil einer Sekunde, die Rob zulange im Reich der längst vergangenen Zeiten schwelgte, denn der animalische Mörder konnte seine elfenbeinschimmernden Reisszähne tief&#8230;</p></blockquote>
<p>onkel:</p>
<blockquote><p>&#8230;in seine rechte Schulter graben. Schwarze Punkte flackern vor Robs Augen, das Messer fällt aus der im Schmerz zuckenden Hand. Die massige Kreatur hat ihn im Sprung zu Boden gerissen.</p>
<p>&#8230;eine Blumenwiese, die Sonne scheint, es duftet nach Kaffee. Vertraute Gesichter: Jockel, Rifli, Acke&#8230; aber die sind alle tot! War es das? Warum nicht. Ich habe lange genug gekämpft. Endlich Frieden finden&#8230; . Acke lächelt. &#8220;Du kommst zu früh, Freund!&#8221; &#8220;&#8221;Kehr um!&#8221; säuselt Jockel, &#8220;kehr um!&#8221; der Boden rutscht unter ihm weg, alles dreht sich</p>
<p>Er reißt die Augen auf, die linke Faust hämmert auf die Schnauze der Bestie ein, doch diese hat ihn in einem Schraubstock gefangen, ihr schwerer Leib begräbt Rob unter sich, raubt ihm den Atem- schon droht er wieder ohnmächtig zu werden. &#8220;Das Messer, ich muss&#8230; es&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>menis kommentiert einen unwichtigen Strang der aktuellen Diskussion und weckt das literarische Quartett aus seiner Lethargie:</p>
<blockquote><p>Das ist doch der Hyäne egal, ihr Penner! Los, wie kommt Rob wieder an sein Messer!? Ich meine &#8211; das Scheissvieh hängt noch immer an seiner Schulter, er wird verbluten! Da hat er das knallharte Studium geschafft, Kuba regiert, mit Castro gesoffen, das Ngombe-Delta kultiviert und ihr streitet euch über Geologie und Geographie! Mein Gott &#8211; wenn es sich um Gynäkologie und Proktologie handeln würde, wäre der Streit ja vielleicht berechtigt&#8230;</p></blockquote>
<p>Daraufhin verzweigt sich die Geschichte und Zwock schaltet sich ein:</p>
<blockquote><p>Rot und verschwommen, ganz weit weg, ein ein feuerroter Ball&#8230; Langsam kommt rob wieder zu sich, er ist von oben bis unten mit dem Blut der Bestie besudelt. Qualvoll stützt er sich auf seinen gesunden Arm. Um ihn herum liegt der Kadaver vollkommen zerfetzt. Der Rauch der Trümmer hat sich verzogen. Hungrig meldet sich sein Magen zu Wort und im Licht der untergehenden Sonne vertilgt unser Held die rohen Hinterläufe des Toten Tieres. Im letzten Licht des schwinden Tages scheine die Schemen im Dickicht langsam zum Leben zu erwachen. Nervös gleitet sein Blick stetig hin und her. Hier kann ich nicht bleiben, ich brauche einen sicheren Platz für die Nacht. Er schneidet sich noch ein ordentliches Stück Fleisch aus den von Fliegen umschwärmten Resten und tritt langsam seinen Weg an&#8230;</p></blockquote>
<p>onkels Version des Handlungsstranges:</p>
<blockquote><p>Ein Schuss bricht in Robs Agonie. Die Hyäne bäumt sich auf und bricht über Rob zusammen. Mit letzter Kraft kriecht dieser unter dem toten Körper hervor. &#8220;Ich danke dir, Fremder&#8230;. Claire? Claire de Saint Bernard!&#8221; Sie trägt einen schwarzen Overall, der geschmeidig an ihren atemberaubenden Kurven anliegt. Ihr von einer dunklen Mähne umspieltes Gesicht ist von vollkommener Schönheit, nur eine lange Nabe unter dem rechten Mundwinkel verzieht ihren sinnlichen Mund zu einem zynischen Lächeln. In ihrer Hand hält sie ein Repetiergewehr, den sie nun auf Rob richtet.</p>
<p>&#8220;Ja Rob&#8230; ich konnte nicht zulassen, dass dieses Vieh mir zuvorkommt- Du könntest ein Bad vertragen. Du siehst nicht gut aus. Es gefällt mir, dich so zu sehen!&#8221;</p>
<p>Claire,&#8230; ich, ich weiß, ich hätte dich anrufen sollen, aber&#8230; du weißt ja, wenn man Kleingeld braucht&#8230;und du kennst ja die afrikanische Post. Das wollte ich gar nicht erst&#8230;&#8221;</p>
<p>Genug, Rob! Ich bin deine Lügen leid!&#8221; Jetzt rechnen wir ab!</p>
<p>&#8220;Du bist immer noch wunderschön, Claire, ich war ein Narr, aber ich will mich bessern. Weißt Du, ich war in so einer Phase, ich&#8230;.&#8221; &#8221;</p>
<p> -GENUG!</p>
<p>Fang lieber an zu beten, Du Schwein! Ich habe so lange auf dich gewartet! Zu lange!&#8221;</p></blockquote>
<p>menis schließt sich onkels Version an:</p>
<blockquote><p>&#8220;Claire! Ich liebe dich! Ich habe dich immer geliebt! Claire &#8211; meine Leben, meine Muse, meine Inspiration, Claire!&#8221;</p>
<p>Ohne auch nur einen Moment ihren Blick zu verlieren kommt Rob langsam auf die Knie. Flehend hebt er die Hände, mit weinenden Augen und zitternder Stimme bewegt er sich langsam auf die dunkle Schöne zu. Seinem Blick entgeht dabei nicht, dass die Gewehrspitze ein wenig zu beben beginnt. &#8220;Claire, mir geht es doch nur um uns! Nie könnte ich dir widerstehen &#8211; du bist ALLES für mich! Hier &#8211; dieser Smaragd ist für dich&#8230;&#8221;. Funkelnd glänzt Kuntas Ring in der untergehenden Wüstensonne.</p>
<p>Claire lässt langsam das Gewehr sinken. Tränen lassen ihren Blick verschwimmen. &#8220;Dann &#8211; dann &#8211; hast du mich wirklich immer geliebt, Robert?!&#8221; Klatschend fällt das Gewehr in den Matsch und gerade als Claire auf Rob zu stürmen möchte, ihn umarmen, ihn in ihr Herz schließen möchte, bricht sie mit verzerrtem, erstauntem Gesichtsausdruck zusammen. Ein Messer steckt in ihrer Brust. &#8220;Verdammt!&#8221; raunt Rob, &#8220;heute bleibt mir ja wohl nichts erspart&#8230;&#8221;.</p>
<p>Während er einen seiner Büffellederstiefel auf ihre Brust stellt, zieht er mit der unverletzten Hand seinen Dolch wieder heraus. Zwei, drei Mal rammt er die Waffe in den Boden, um sie zu säubern und wieder in seinem Stiefelschaft zu verstauen.</p></blockquote>
<p>Zwock kommt zum Ende:</p>
<blockquote><p>Langsam tastend wandert eine Hand auf den kalten Badezimmerfliesen umher. Das T-Shirt ist schweißgetränkt und draußen dämmert es bereits. Das schwache Licht der frühen Frühlingssonne kitzelt behutsam den schmerzenden Schädel. Bunte, verschwommene Bilder tanzen vor seinen Augen und die Zunge klebt staubverkrustet am Gaumen. Der Schmerzende Rücken liegt gebeugt, leben kehrt in seinen Körper zurück. Ich liege ja in der Badewanne, was ist passiert? Achja, gestern nach dem 5ten oder 6ten Bier kam doch noch der Chris mit &#8216;ner Flasche Vodka und die 5 Tüten, Die lustigen Smarties waren wohl auch keine. Scheiße ich penn noch einen Moment weiter. Mit leisem klicken wandert der Stundenzeiger unaufhaltsam auf die 6 zu.</p></blockquote>
<p>&#8230;oder doch nicht? Zwock setzt noch mal nach:</p>
<blockquote><p>Schweiß der seine Bahnen durch den Dreck zieht. Seit Stunden stakst er nun schon im Fluß herum, der riesige Kopf des Löwen tauch immer wieder im Unterholz auf. Zum Glück sind die Viecher wasserscheu denkt er sich Claire ist fast vergessen und verträumt schweifen seine Gedanken nach Casablanca. Er hatte sie alle gehabt, sie lagen ihm zu Füssen und so verging kein Abend an dem er nicht&#8230; Ja damals war&#8217;s in unbeschwerten Studententagen, keine Sorgen, kein Leid. Abrupt bleibt er stehen, vor ihm keine 5 Meter entfernt zieht eine riesige Anakonda ihre Bahnen. Zur Salzsäule erstarrt verharrt er mit erhobenem Arm</p></blockquote>
<p>&#8230;und dann es ging doch noch weiter:<br />
onkel:</p>
<blockquote><p>&#8230; Das kann gar nicht sein, denkt Rob. Eine Anakonda in Afrika? Doch dann verdrängt er diesen Gedanken. Das ist etwas für die Leute, die Karriere an der Uni machen- hier draußen fragt dich keiner, ob sein darf, was nun mal ist. Hier draußen, das heißt jeden Tag Bohnen mit Speck, Ungeziefer, kalte, einsame Nächte an längst vergessenen Lagerfeuern! Hier draußen, wo dir bewusst wird, wie schwach der Mensch und wie gegenwärtig der Tod ist- wo man ein Puzzleteilchen im ewigen Spiel aus Fressen und Gefressen werden ist- Rob atmet tief aus- hier bin ich Geograf, hier darf ich´s sein!</p></blockquote>
<p>Wer jetzt noch Fragen hat, was man mit einem Geographiediplom anfangen kann&#8230;</p>
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		<title>Drei Freunde und ein Todesfall</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/09/15/drei-freunde-und-ein-todesfall/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 20:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J-CooP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es leider niemandem aus dem erlauchten Kreise des Kaders möglich war mit mir von Berlin nach Brandenburg zu radeln, beschloss ich zwei Freunde anzurufen, mit denen ich sonst die Abende in Gera verbringe. Damit wir standesgemäß unterwegs sein würden, steckte ich sie in ESK-Uniformen. Da der Grunewald schon bekannt war, beschlossen wir die Tour [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es leider niemandem aus dem erlauchten Kreise des Kaders möglich war mit mir von Berlin nach Brandenburg zu radeln, beschloss ich zwei Freunde anzurufen, mit denen ich sonst die Abende in Gera verbringe. Damit wir standesgemäß unterwegs sein würden, steckte ich sie in ESK-Uniformen.<br />
Da der Grunewald schon bekannt war, beschlossen wir die Tour in Langerwisch zu starten, also praktisch Brandenburg &#8211; Brandenburg zu fahren.<br />
Durch die Kiefernwälder rollte der ESK-Express (ich habe meine Freunde einfach mal assimiliert) in Richtung der Lienewitzsseen:<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/01_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/01_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 01 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 01 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a><br />
<span id="more-851"></span></p>
<p>Am kleinen Lienewitzsee machten wir einen kurzen Stop an der umgestürzten Kiefer, die im Frühling noch grün war:<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/02_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/02_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 02 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 02 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Und unter der alten Eiche hielten wir für ein paar Minuten inne und genossen den Ausblick bei herrlichem Sonnenschein:<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/03_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/03_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 03 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 03 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Im folgenden wurde der Wietkikenberg genommen. Im Wald war es schön windstill und auf wunderbaren Wegen ging es zügig an Ferch vorbei Richtung Kemnitzerheide:<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/04_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/04_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 04 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 04 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Durch wunderbare Birkenwälder und Heidekrautlandschaften rollten wir weiter um kurz darauf die Autobahn zu überqueren.<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/06_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/06_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 06 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 06 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Doch dann kam was kommen musste &#8211; die Plessower Heide. Bis ins vierzehnte Jahrhundert gab es das Wort <em>Heide</em> nur im Zusammenhang mit Nichtchristen. Auf Landkarten war lediglich das, als wohlgemeinter Hinweis an Ortsfremde gedachte, Wort <em>Meide</em> zu finden. Heide machte daraus erst ein Mönch, der die schrägen Striche des &#8220;M&#8221; für Teufelszeug hielt und sie zu einem horizontalen Strich zusammenfasste.<br />
Das ist jedenfalls die Plessower Heide:<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/07_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/07_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 07 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 07 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Doch auch die längste Durststrecke ist irgendwann vorüber und so erreichten wir den Kolpinsee, wo die Mittagspause abgehalten wurde:<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/08_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/08_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 08 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 08 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Am Lehniner Klostersee vorbei war bald Nahmitz erreicht, wo die Autobahn erneut gequert wurde. Und jetzt begann die Quälerei. Über die Wiesen ging es nach Netzen und dann lag die Endlose Weite vor uns. Der Wind wehte beständig von vorne und wir waren froh uns die Führungsarbeit aufteilen zu können. So kämpften wir uns vorbei an Rietz nach Neuschmerzke und schwups waren wir auch schon in Brandenburg. An einer Tankstelle wurden drei kühle Biere besorgt, die auf dem Bahnsteig genüsslich geleert wurden:<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/12_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/12_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 12 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 12 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Pünktlich um drei kam der Regionalexpress, der uns nach Potsdam verbrachte (würden die Züge doch nur überall so zügig fahren wie auf dieser Strecke).</p>
<p>Durch die Ravensberge sollte es dann schließlich wieder nach Hause gehen, doch einer von uns übersah ein Loch auf dem Weg und brach sich das Genick. Den haben wir dann gleich in dem Loch verscharrt. Naja, Verschleiß eben.<br />
<a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/14_G.jpg"><img class="colorbox-851"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album108/14_G.sized.jpg" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 14 G.sized | abgelegt unter touren nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Drei Freunde und ein Todesfall 14 G.sized Drei Freunde und ein Todesfall" /></a></p>
<p>Fazit: bis Lehnin ist Nahmitz ist die Strecke wirklich schön und Abwechslungsreich &#8211; dann wird es etwas monoton. Falls es im Winter mal richtig kalt werden sollte, und so richt mir die Luft seit einigen Wochen, kann man einige Teile des letzten Stücks aber vielleicht auf dem Eis zurücklegen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Du hast keine Chance, nutze sie!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 15:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen der Schmalspurradsport heftigen Vorwürfen und böser Häme ausgesetzt wird, ist es keine Schande, sich auf die Grundwerte unserer Bewegung zu besinnen. 9. Juni 2007 &#8211; Jugendradrennen in Dingelstädt/Eichsfeld. In glühender Mittagshitze bereitet sich eine kleine Schar der jungen Elite der eichsfelder Radsportvereine auf ein kurzes, schnelles Straßenrennen im Stadtgebiet vor. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-709"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Philipp/8265_start.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Du hast keine Chance, nutze sie! 8265 start Du hast keine Chance, nutze sie!" width=45 title="EISENSCHWEINKADER | Du hast keine Chance, nutze sie! 8265 start | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>In Zeiten, in denen der Schmalspurradsport heftigen Vorwürfen und böser Häme ausgesetzt wird, ist es keine Schande, sich auf die Grundwerte unserer Bewegung zu besinnen.<br />
<span id="more-709"></span><br />
9. Juni 2007 &#8211; Jugendradrennen in Dingelstädt/Eichsfeld. In glühender Mittagshitze bereitet sich eine kleine Schar der jungen Elite der eichsfelder Radsportvereine auf ein kurzes, schnelles Straßenrennen im Stadtgebiet vor. Da rollt lachend ein Junge im Trikot der Eisenschweine selbstbewusst mit seinem Bergfahrrad an die Startlinie. Erstaunen und Skepsis in den Gesichtern der anderen Fahrer: Was will der denn hier?<br />
Der Mann am Mikrofon verkündet, daß auch ein Mountainbiker am Start sei, aber der Fairness halber für die Rennradler 8 Runden und für den Mountainbiker 6 Runden a 1000m zu fahren sind.<br />
Peng und los! Schnell setzen sich die Jungs mit ihren leichten Maschinen an die Spitze und bereits nach der ersten Runde zeigt sich, daß der Junge auf den fetten Reifen keine Chance hat. Während die gut trainierten Rennradler gekonnt den belgischen Kreisel praktizieren, fährt er schon mehrere hundert Meter allein hinterher.<br />
Aber bei jeder Vorbeifahrt lacht er und kann den Abstand sogar einigermaßen halten. Das Rennen ist wirklich sehr schnell und das allein hinterherfahren sicherlich bitter, doch als er seine sechste Runde abschließt und unter viel Beifall der Zuschauer durchs Ziel fährt, haben die anderen gerade mal sieben geschafft.<br />
Der Veranstalter wertet getrennt, und so bekommt Philipp. das jüngste Eisenschwein im Kader, trotzdem seine Medaille.<br />
So kann man verlieren und trotzdem einen Sieg einfahren.  ;-)<br />
<img class="colorbox-709"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Philipp/8335_1er.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Du hast keine Chance, nutze sie! 8335 1er.sized Du hast keine Chance, nutze sie!"  title="EISENSCHWEINKADER | Du hast keine Chance, nutze sie! 8335 1er.sized | abgelegt unter nice things " /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonne, Berge und alkoholfreies Bier: Malle 2007</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/03/21/sonne-berge-und-alkoholfreies-bier-malle-2007/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 17:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ackebua</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiempo magnífico &#8211; avenidas lindas &#8211; nuevo rey de La Petrólica! Um es mit wenigen Worten einführend zu beschreiben: Es war wieder einmal eine schöne Zeit im Schwuppenparadies, gemeinsam im Kreise derer, die die Königsdisziplin auf zwei Rädern wahrhaftig zu genießen verstehen. Ein bißchen Sonne, ein paar Hügel und feinster Asphalt &#8211; schon ist des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiempo magnífico &#8211; avenidas lindas &#8211; nuevo rey de La Petrólica!</p>
<p>Um es mit wenigen Worten einführend zu beschreiben: Es war wieder einmal eine schöne Zeit im Schwuppenparadies, gemeinsam im Kreise derer, die die Königsdisziplin auf zwei Rädern wahrhaftig zu genießen verstehen. Ein bißchen Sonne, ein paar Hügel und feinster Asphalt &#8211; schon ist des Rennradlers Gemüt erhellt.</p>
<p>Und auch wenn es mir persönlich so vorkommt, daß das balearische Eiland von Jahr zu Jahr kleiner zu werden scheint, so liegt dies sicher nur daran, daß man nach fast einem vollen Dutzend alljährlicher Befahrungen wirklich jeden Winkel, jede Bucht und jeden noch so kleinen Fahrweg zu kennen meint. So unterschiedlich diese Empfindungen bei jedem einzelnen Kader waren, so unterschiedlich waren auch die Ambitionen hinsichtlich des Ausreizens der körperlichen Belastungsgrenzen. Manch einer schoß sich in den tückischen Anstiegen die Lampe aus, wohingegen andere wieder untertourig die Landschaft genossen. Es wurde ja im Forum bereits publik gemacht, daß unser lieber Sportfreund Chubi nur durch natürliche Barrikaden in Form der Küstenlinie in seinem Vorwärtsdrang gehindert werden konnte.<span id="more-658"></span></p>
<p>Was also ist denn so alles passiert? Nun, zum einen war da unser illustres Grüppchen mehr oder minder engagierter Kader, deren unterschiedliche physische Leistungsbereitschaft einen gemeinsamen Nenner brauchte. So nutzte man in erster Linie die Anfahrt bis zu den Scharfrichtern der Tramuntana oder die Flachetappen der sogenannten Ruhetage, um gemeinsam ein paar Km zu verbrennen. Doch auch in den Bergen wurde sich eines sonnigen Tages im geschlossenen Verband bewegt, als wir den welligen Verlauf der nördlichen Küstenstraße in Richtung Andratx befuhren. Bei einem der unzähligen Wendemanöver dieses Tages, die dem Warmhalten der eigenen Maschine während des Wartens auf die anderen dienten, kollidierte RiFlis Kohlebude mit Hustens Eisenschwein derart heftig, daß es zu einer unkontrollierten und irreversiblen Verformung von RiFlis vorn geführten Systemlaufrades samt Führerabgang vom Fahrzeug kam. Nachdem der höchste Mann im Feld wieder auf seinen beiden haarigen Beinen stand, durfte Husten seinerseits Eddies Häutung im ersten Stadium beobachten. Diese kleine Lackirritation sollte Husten noch so manch grimmige Mine ins Gesicht zaubern. RiFli machte sich mit gelöstem Bremsseil auf den direkten Heimweg, während der restliche Tross weiterzog. Bei beiden Geschädigten konnte ich aber bereits nach dem ersten abendlichen 0,0-Bier wieder ein altgewohntes Lächeln in den sonnengegerbten Gesichtsfalten feststellen.</p>
<p>Ein weiteres, wenn nicht DAS Höhenlicht unserer diesjährigen Fernreise war zweifelsohne das große, nur einmal im Jahr stattfindende Bergrennen La Petrólica zwischen Caimari und der Tankstelle am Kloster Lluc. Zwock und Staubi&#8230;, also was ich sagen will, Helden werden nunmal geboren! Und somit war es uns anderen lediglich gegönnt, als Zuschauer diesem Monument des Radsports beizuwohnen. Zweimal bereits tobte dieser blutige Kampf der Zweiradglatiatoren, und bis zu diesem Jahr stand es unentschieden. Wer also sollte sich in diesem Jahr endgültig aus dem Schatten des anderen herwagen? Zwock, ein spritziges Kraftpaket mit einer Woche Vorsprung in den Beinen oder Staubi, das zähe Langstreckenluder, das erst kurz vor dem Großereignis eingeflogen wurde. Beide Aspiranten gelten auch außerhalb des Kaderkreises als wahrhaftig übertalentierte Ausnahmeathleten, doch nur einer sollte sich den begehrten zweiten Stern an den von Blut, Schweiß und Teer gezeichneten Rahmen kleben können.</p>
<p>Der Startschuß fällt, und sofort schießt Staubi in die steinerne Rampe. Zwock reist pflichtbewußt in seinem Windschatten. Wir Zuschauer hatten am Vorabend im hoteleigenen Wettbüro G-BET.COM all unser Vermögen auf den jeweiligen Favoriten gesetzt, und so fuhr jetzt ein jeder an der Seite seines Idols. Ich klemme mich also an Staubis Seite. Jegliche helfende Eingriffe in das Renngeschehen sind untersagt, also bleibt mir nur das nutzlose Begleiten. Überhaupt ist der Großteil unserer Reisegesellschaft bei Staubi versammelt, nur RiFli hält sich tapfer und so siegessicher wie der Führer Anfang `45 an Zwocks Seite. Und es kam, wie es kommen mußte. Von unbändigem Willen und belgischer Härte getrieben, zog Staubi Kehre um Kehre nach oben, während Zwock nur noch Schadensbegrenzung auszuüben vermochte. An der Tankstelle aller Tankstellen wurde Staubi Zeuge seiner selbst und durfte sich schließlich als Triumphator feiern lassen. Doch auch Zwock, der am Rande der Bewußtlosigkeit entlangbalancierend noch auf einen guten zweiten Rang fuhr, konnte sich nur wenige Minuten später im Meer der Gratulanten baden. Freuen wir uns also auf ein nächstes Mal.</p>
<p>Ansonsten haben wir einmal mehr alle wichtigen Schönheiten der Insel abgefahren, sei es Sa Calobra, Port de Valldemossa, Orient oder der Marktplatz von Petra. Meine angelsächsichen Freunde, dieses Mal mit ernstzunehmender Unterstützung im Gepäck, hatten sich dieses Jahr in einer neuen Formation nebst finanzieller Unterstützung zusammengeschlossen. Und so begab es sich, daß es auch zu zwei Ausfahrten mit dem Team FP-Mailing kam, dessen Geldgeber &#8211; und so schließt sich der Kreis &#8211; als Frankotyp-Postalia mit Sitz in Birkenwerder firmiert. Husten konnte am Rande der ersten gemeinsamen Befahrung sein Stehvermögen unter Beweis stellen und Adrian, einen recht schnellen Burschen aus dem Arbeiter-Milieu in Manchester beim Sprint &#8220;Run For The Signs&#8221; bezwingen. Adrian konnte dann endgültig in die Zweitklassigkeit verabschiedet werden, als es mir beim eigentlich innerbritischen Bergkontest über 5 mythische Anstiege mit hart erkämpften 6 Bergpunkten gelang, meinen dritten Platz vor Adrian zu manifestieren. Er bat mich, dem ESK folgende Botschaft ausrichten, was auch immer diese fremden Worte bedeuten: Fuck the Germans!</p>
<p>Was dem Deutschen Sportler sein Erdinger alkoholfrei ist, das ist dem Balearenaktivist das San Miguel 0,0. Es war bereits nach ein paar Tagen ein etabliertes Ritual, nach dem Abendessen gemeinsam an der Hotelbar sein 0,0er zu bestellen.<br />
<img class="colorbox-658"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/Malle-2007/IMG_2273.jpg" title="EISENSCHWEINKADER | Sonne, Berge und alkoholfreies Bier: Malle 2007 IMG 2273 | abgelegt unter nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | Sonne, Berge und alkoholfreies Bier: Malle 2007 IMG 2273 Sonne, Berge und alkoholfreies Bier: Malle 2007" /><br />
Nicht ganz so köstlich wie das heimische Pendant, aber immerhin auch ohne diesen unheilbringenden Schadstoff. Mangels genügend Volumina dieses Wellnessbieres während PDas Geburtstagsvorfeier mußte durch einige Freiwillige auch auf normales Bier zurückgegriffen werden, was diese als eine der fiesesten Strafen neben Regenfahrten und Schmiere-am-weißen-Ärmling sahen. S-Punkt prägte daraufhin den abschreckenden Begriff &#8220;Alkoholbier&#8221;.</p>
<p>Unser junger Kamerad Frenkhenk hat auch endgültig Blut geleckt. Er macht eine Bombemfigur auf seinem Arbeitsgerät, ist pfeilschnell beim Bezwingen von Höhenunterschieden und hat seine wahre Liebe zum filigranen Zweirad einmal mehr bestätigt. Bei einer Hatz über die unendlichen schönen Routen der Insel &#8211; ich war diesen Tag leider nicht dabei &#8211; spornte er seine Mitstreiter zu erhöhter Schlagzahl an, um die am Horizont gesichtete fremde Gruppe einzuholen und zu zermalmen. Als man überraschend schnell näher kam, erkannte Frenkhenk den Grund: &#8220;Ach Du Scheisze, das sind ja Mountainbiker!&#8221; Ich nehme an, Frenk und Gefolge setzten kurzerhand den stolzen Schwanenblick auf, zogen majestätisch vorbei und ließen diese Erdkriecher auf ihren Gartengeräten im Sog wie Kleinkinder im Karrussel hin und her wackeln.<br />
Jetzt hoffe ich, daß sich die anderen Kader langsam vom Jetllag erholen konnten und noch die eine oder andere Anekdote hinzufügt. Sobald die Bilderchen komplett verfügbar sind, wird es quasi noch Mallorca zum Anfassen geben. Nächstes Jahr wird es für mich höchstwahrscheinlich Adios Malle, Benvenuti a Italia heißen. Was Bettini und Boonen können, daß kann ich auch!</p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2008/06/13/trans-germany-2008-aus-sicht-von-fahrer-nr-199-1/" title="Permanent link to Trans-Germany 2008 aus Sicht von Fahrer Nr. 199-1">Trans-Germany 2008 aus Sicht von Fahrer Nr. 199-1</a>  </li>
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		<title>Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 15:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Entsetzliche Trauer&#8221; titelt die Fanseite der dem Strum Kyrill zum Opfer gefallenen Wurzelfichte. Das Bundesministerium für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft (BMELV) jedoch beschwichtigt: &#8220;Sturm Kyrill &#8211; Schadensausmaße im Wald geringer als befürchtet.&#8221; Ja wer hat denn nun recht, Genossen? Die Wurzelfichte war immer eines der bekanntesten und beliebtesten Ausrufezeichen und Ausflugsziele der Märkischen Schweiz. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Entsetzliche Trauer&#8221;</em> titelt die Fanseite der dem Strum Kyrill zum Opfer gefallenen Wurzelfichte. Das Bundesministerium für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft (BMELV) jedoch beschwichtigt: <em>&#8220;Sturm Kyrill &#8211; Schadensausmaße im Wald geringer als befürchtet.&#8221;</em> Ja wer hat denn nun recht, Genossen?</p>
<p><img class="colorbox-654"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/fichte.sized.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte.sized Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte.sized | abgelegt unter nice things " /><br />
<span id="more-654"></span></p>
<p>Die Wurzelfichte war immer eines der bekanntesten und beliebtesten Ausrufezeichen und Ausflugsziele der Märkischen Schweiz. Ich sage: Der ESK sollte froh sein, dass dieser gottlose Baum endlich den Weg der Wahrheit, den Weg der Waagerechten begeht: Umfallen, Abtransport, Zersägen, Deckenbalken! In Brandenburg, einem Land voller aufrechter Protestanten, sollten wir endlich froh sein, dass dieses abscheuliche Sinnbild des satanistischen Phallus nun endlich durch die göttliche Hand der Mutter Natur beseitigt wurde. </p>
<p><img class="colorbox-654"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/fichte_ph2.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte ph2 Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes" width="300" title="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte ph2 | abgelegt unter nice things " /><br />
Die Wurzelfichte kurz vor ihrer Entmannung</p>
<p><img class="colorbox-654"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/fichte_ph.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte ph Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes" width="300" title="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte ph | abgelegt unter nice things " /><br />
Schon zu Zeiten heidnischer Diktaturen, wie hier im Jahre 1967, ein penetrierend gottloser Anblick</p>
<p>Somit ist wenigstens in der Märksichen Schweiz die Wurzel allen Übels beseitigt. Nun endlich können Kinder bedenkenlos auf dem breiten Stamm der Fichte balanzieren. Zum volksstämmigen Wesen der Fichte wusste auch ein TAZ-Journalist einiges preiszugeben:</p>
<p><em>&#8220;Naiv dienten sie einst der Inauguration des Futurismus, indem ihre nackten und auf Linie getrimmten Kohorten als Strom- und Telefonmasten über Land zogen. Ja, zugegeben: Fichten waren oft wetterwendisch den Mächtigen und dem Zeitgeschmack ergeben. &#8220;In den Ostwind hängt die Fahnen!&#8221; &#8211; das allein zu formulieren, wäre ohne wohlfeile, halbstarke Fichten niemals möglich gewesen.&#8221;</em></p>
<p>Man mag anmerken, dass es sich bei der Wuzelfichte mitnichtem um ein halbstarkes Element handelte. Die Schäden des Sturmes Kyrill lassen sich laut BMELV in der BRD auf 25 Mio m³ Sturmholz beziffern, wovon ca. 10 Mio m³ auf das Bundesland NRW, von den restlichen 15 Mio m³ aber geschätzte 8,5 Mio m³ allein auf die Wurzelfichte entfallen. Es war ein Baum der Superlative. Aber Fichten sind einfach scheiße, weswegen somit auch die beschissenen Eigenschaften der Wurzelfichte Superlative sind. Hier seien aus einem anderen TAZ-Artikel einige der Fichte zuzuschreibenden Eigenschaften zitiert:</p>
<p>+ <em>&#8220;Die Fichte ist das Schwein unter den Forstbäumen&#8221;,</em> auch gerne <em>&#8220;Baumsau&#8221;</em> genannt.<br />
+ <em>&#8220;Die Fichte ist stinkend faul. Sie speichert kein Wasser &#8211; sie braucht keins, sie braucht nur ihresgleichen. Sie weiß nicht, was wahre Größe ist, sie wird einfach nur groß, und zwar schnell.&#8221;</em><br />
+ <em>&#8220;Die Fichte ist feige, denn sie kennt die Einzahl nicht. Nur in der Gruppe, in der großen Schonung, da riskiert sie die große Lippe.&#8221;</em> Ihr Übermut ist der Wurzelfichte in diesem Fall wohl zum Verhängnis geworden. Hochmut kommt vor dem Fall!<br />
+ <em>&#8220;Die Fichte ist komplett unfähig.&#8221;</em><br />
+ <em>&#8220;Die Fichte ist scheißendoof.&#8221;</em><br />
+ <em>&#8220;Wahrscheinlich ist die Fichte auch schwul. Sicher aber ist die Fichte böse. Keiner von den Baumkollegen kann sie leiden, und doch ist sie nicht weg- und totzukriegen.&#8221;</em> Letzteres Argument konnte Kyrill eindrucksvoll widerlegen!<br />
+ <em>&#8220;Die Fichte amtiert als flachwurzelnder Dummbaum, [...] , über die Worte zu verlieren erst recht nicht lohnt. Weil ihre Wurzeln nix taugen, stürzt sie schon bei Windstärke Null, also praktisch bei Windgeschwindigkeiten von über einem Millimeter pro Tag um. Bumm! Deshalb werden Fichten so eng gepflanzt: Damit sie einander stützen, die blöden Dinger.&#8221;</em> Und die dümmste aller Fichten ist die, die meint 160 Jahre und bis in alle Ewigkeit isoliert überdauern zu können. Pech gehabt, Wurzelfichte. <em>&#8220;Fichtenfaschismus&#8221;</em> kann man nicht alleine durchziehen, dazu braucht es Massenbewegungen. Die märkische Kiefer soll hier als leuchtendes Beispiel dienen. </p>
<p>In selbigem Artikel vom 13.8.04 findet sich auch folgende Försterweisheit: <em>&#8220;Willst du ein ganzes Land vernichten, pflanze immer fleißig Fichten!&#8221;</em>. Märkische Förster wussten es schon immer besser und konzentrierten sich auf Kiefer, und verstärkt auch auf Buche. Jedem Naturliebhaber sollte letzte Baumart besonders am Herzen liegen, sagt doch der aktuelle Waldschadensbericht aus, dass 48% aller Buchen in der BRD deutliche Kronenver<strong>l</strong>ichtungen aufweisen und die Buche damit der am stärksten geschädigte Baum unserer Republik ist.</p>
<p>Als ob man es nicht besser wusste, stand schon seit langem ein Schild am Fuße der Wurzelfichte:</p>
<p><center><em>&#8220;Besucher hier &#8211; ich bitte Dich!<br />
Betracht´ mich, doch betritt mich nicht.<br />
Mir tun schon alle Wurzeln weh -<br />
ein Wunder nur, dass ich noch steh!&#8221;</em></center></p>
<p><img class="colorbox-654"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album78/fichte_2.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte 2 Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes" width="450" title="EISENSCHWEINKADER | Die säuische Wurzelfichte: zum Phall eines Baumes fichte 2 | abgelegt unter nice things " /><br />
Wurzeln (mittig im Bild) und Fichte (rechts waagerecht)</p>
<p>Ein Wunder nur, dass sie jetzt erst umgefallen ist. Hoffentlich findet sie eine ihr adäquate Verwendung: Wäscheklammer, Zahnstocher, Wegwerf-Chinastäbchen &#8211; oder meinetwegen auch als Holzpaletts zum Heizen oder für ein Bücherregal. Ökoesoteriker, Ökoverkläriker und Sonntagsspaziergänger-Heulsusen aufgepasst: Nehmen wir die Wurzelfichte in ihrem horizontalen Zustand als Bildnis für die Vergänglichkeit der Natur auf Erden. Denken wir daran, wenn der nächste Waldweg vom ADFC asphaltiert wird, wenn wir das nächste mal mit unserem kack 6-Liter Diesel in den Wald fahren und uns noch an den nicht durch anthropogene Klimaveränderung hervorgerufene, zunehmende Stürme umgefallenen Bäume erfreuen, wenn wir den nächsten Flachbildfernseher für&#8217;s Klo oder einen Billigflug kaufen.</p>
<h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/02/25/die-saeuische-wurzelfichte-zum-phall-eines-baumes/" title="wurzelfichte">wurzelfichte</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/02/25/die-saeuische-wurzelfichte-zum-phall-eines-baumes/" title="entmannung">entmannung</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/02/25/die-saeuische-wurzelfichte-zum-phall-eines-baumes/" title="fichte wurzelsystem">fichte wurzelsystem</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/02/25/die-saeuische-wurzelfichte-zum-phall-eines-baumes/" title="fichtewurzeln">fichtewurzeln</a></li><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/02/25/die-saeuische-wurzelfichte-zum-phall-eines-baumes/" title="wurzelfichte bilder">wurzelfichte bilder</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Vertikale Glückshormone &#8211; Normal war Gestern</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2007/01/22/vertikale-glueckshormone-normal-war-gestern/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 13:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>coffee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas mulmig ist mir schon als ich den Einstieg hinauf schaue. Eine Art Kamin in dem kein Seil läuft und die 2 Stiegen recht minimal ausfallen. Jedoch müssen wir dort hoch wenn wir auch den Rest des Höhenglücksteigs erkunden wollen. Die Wolken ziehen schnell am Himmel ostwärts, immer wieder blinzelt aber die Sonne hindurch. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="colorbox-644"  id="image645" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2007/01/gipfel.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern gipfel Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern" width="450" hight="337" title="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern gipfel | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Etwas mulmig ist mir schon als ich den Einstieg hinauf schaue. Eine Art Kamin in dem kein Seil läuft und die 2 Stiegen recht minimal ausfallen. Jedoch müssen wir dort hoch wenn wir auch den Rest des Höhenglücksteigs erkunden wollen. Die Wolken ziehen schnell am Himmel ostwärts, immer wieder blinzelt aber die Sonne hindurch. Ich bin froh das ich mich noch für die warme Hose entschieden habe. </p>
<p>Dann fällt das Seil von oben herab auf mich zu, ich hake den Karabiner in meinen Klettergurt und setze den ersten Fuß auf. Meine Hände suchen fast verzweifelt nach einem Griff, als ich ihn habe kann ich mich wieder ein Stück nach oben ziehen. Blacksurf war vor mir dran und erwartet mich oben. Geschafft, das erste Stück des Klettersteigs ist geschafft.<span id="more-644"></span></p>
<p><img class="colorbox-644"  id="image646" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2007/01/wand.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern wand Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern" width="450" hight="337" title="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern wand | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Wir warten oben auf den Rest der Truppe. Gleich geht es weiter an einem Stück Drahtseil, ermal von rechts nach links mit noch guten Trittmöglichkeiten, dann hinunter durch eine kleine Schlucht. Es läuft prima, langsam entspannt sich mein Gesicht und das kreisende Lächeln wird nur durch den Helm begrenzt. </p>
<p>Man kann nicht um die 90° kannte herum schauen, was uns also auf der anderen Seite erwartet wird mehr oder weniger ein Abenteuer werden. Der wind bläst böenartig um die Ecke als ich einen Blick riskiere. Ich hänge mit den Händen am Drahtseil und suche einen Tritt im Fels. Die Hilfsstangen sind teilweise weit auseinander, so muss ich mir zwischendurch einen anderen Tritt suchen wo keiner ist. Ich höre ständig Wörter wie Reibungsklettern. Ich versuch die wertvollen Tipps meiner Nachkletterin umzusetzen. Konzentriert hänge ich die Karabiner immer wieder um. </p>
<p><img class="colorbox-644"  id="image647" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2007/01/blacksurf.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern blacksurf Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern" width="450" hight="337" title="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern blacksurf | abgelegt unter nice things " /></p>
<p>Inzwischen sind wir gut weiter gekommen, das Wetter ist irgendwie berauschend. Man spürt die Natur so deutlich am Fels hängend wie noch nie zuvor. Für einen kleinen Moment schließe ich die Augen und genieße den Augenblick. Ich fasse wieder meine Karabiner und gehe weiter am Fels entlang. Es wechseln sich die Passagen ab. Schneller als gewünscht ist dann doch das Ende des ersten Teils geschafft. Zeit für eine kleine Pause. Leider wird es schon dunkel und wir entscheiden uns noch den kurzen Weg zum Gipfel zu gehen. Danach über den normalen Wanderweg zurück zum Auto.</p>
<p>Es war einer der schönsten Erlebnisse in der Natur vor der Haustür. Man muss also nicht weit fahren um Spaß zu haben oder die Natur zu genießen. Es schreit laut nach Wiederholung.</p>
<p><a href="http://www.via-ferrata.de/klettersteig/index.php?id=56">Ort des Geschehens: </a></p>
<p><img class="colorbox-644"  id="image648" src="http://eisenschweinkader.org/wp-content/uploads/2007/01/steig1.jpg" alt="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern steig1 Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern" width="450" hight="337" title="EISENSCHWEINKADER | Vertikale Glückshormone   Normal war Gestern steig1 | abgelegt unter nice things " /></p>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
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<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2007/01/05/06012007-fuerstenberg-angermuende/" title="Permanent link to 06.01.2007 Fürstenberg &#8211; Angermünde">06.01.2007 Fürstenberg &#8211; Angermünde</a>  </li>
<li> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/06/12/man-lernt-nie-aus/" title="Permanent link to Man lernt nie aus&#8230;">Man lernt nie aus&#8230;</a>  </li>
</ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>L`Eroica 2006 (3)</title>
		<link>http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 17:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[- Dritter und letzter Teil - Der Veranstalter konnte für die Verpflegung in der Regel ganz besondere Örtlichkeiten zur Verfügung stellen. In diesem Fall bot die Osteria &#8222;Torre a Castello&#8220; auf einem malerischen Hinterhof hochwertigste Speisen und Getränke an. In Trachten gekleidet wurden die Fahrer bedient und man las den Akteuren förmlich die Wünsche von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>- Dritter und letzter Teil -</strong></p>
<p>Der Veranstalter konnte für die Verpflegung in der Regel ganz besondere Örtlichkeiten zur Verfügung stellen. In diesem Fall bot die Osteria &#8222;Torre a Castello&#8220; auf einem malerischen Hinterhof hochwertigste Speisen und Getränke an. In Trachten gekleidet wurden die Fahrer bedient und man las den Akteuren förmlich die Wünsche von den Augen ab. Ein ungeduldiger Blick auf eine leere Korbweinflasche und schon wurde ein volle gereicht, ein Griff zum letzten Kuchenstück und schon wurde ein frisches Blech kredenzt. Es war zweifellos so, dass diese Art der Verköstigung, den strapazierten Sportlern neuen Mut, frische Kraft und ungestümen Elan in die Adern pumpte.</p>
<p><center><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/028_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/028_G.jpg" height="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 028 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 028 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></center></p>
<p>Die Ausweise wurden in aller Ruhe gründlich geprüft und schließlich gestempelt.<span id="more-585"></span></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/029_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/029_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 029 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 029 G L`Eroica 2006 (3)" /></a><br />
(Bilder sind per &#8220;Klick&#8221; zu vergrößern)</p>
<p>Die regelmäßige Nahrungsaufnahme war ein wesentlicher Schlüssel, um die L`Eroica zu überstehen. So steckte sich Kemper möglichst viel Stullen, Bananen und Käsestücke in die Trikotaschen, um fortlaufend in kleinen Portionen, auch während der Fahrt, dem Körper den notwendigen Brennstoff zuzuführen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/030_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/030_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 030 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 030 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Doch von Wurst und Käse allein, kann kein Organismus auf Dauer funktionieren. Deshalb wurde bei jeder Gelegenheit die Trinkflasche mit dem typischen Traubensaft der Chiantiregion gefüllt. Welch ein Luxus, welch ein Labsal, wenn auf staubiger Strecke der aromatische Wein die trockene Kehle benetzte! Es wäre zu überdenken, ob diese Art der Sportlernahrung nicht auch in den nördlichen Gegenden Europas Schule machen sollte.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/031_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/031_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 031 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 031 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Sobald Boggi und Kemper ihre verstaubten Maschinen wieder zur Hand nahmen, sprang die begleitende Journalie in ihre Fahrzeuge. Jetzt nur nicht den Anschluss verpassen, denn auf den steilen Schotterpisten hatten die Kraftfahrzeuge ihre liebe Not und nicht selten blieb das ein oder andere qualmend, oder mit Reifenpanne am Straßenrand stehen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/032_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/032_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 032 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 032 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Gut versorgt ging die Fahrt weiter und Kemper konnte an dieser Stelle nicht ahnen, dass seine eigentliche Prüfung noch bevorstand. Vom &#8222;Torre a Castello&#8220; aus, nahm die Strecke weiterhin einen sehr hügligen Verlauf. Eine Steigung reihte sich an die nächste und jedes Hinweisschild in Richtung Gaiole wurde von den Architekten dieser mörderischen Veranstaltung ignoriert. So ging es ein um das andere Mal, statt in die Richtung der ersehnten Ziellinie, in entgegen gesetzte Richtung und hinein in die nächste Steigung. Etwa 20km vor dem Ende dieser Höllenqualen führte ein kilometerlanger Anstieg hinauf in das Dorf Radda. Serpentine, nach Serpentine ließen die Steigung schier endlos erscheinen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/033_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/033_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 033 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 033 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Kemper biss, denn er ahnte um die formidablen Kletterqualitäten seines Begleiters und wollte, so kurz vor dem Ziel, nun keine Schwäche mehr zeigen. Doch es kam, wie es sonst nur Hörgerätexperten aus fernen Ländern kennen: Der Hammer schlug zu!</p>
<p>Kemper sah sich, von der einen Sekunde zur nächsten, einer starken Unterzuckerung ausgeliefert. Zeit und Raum verschwammen, die dramatische Agilität Boggis im Steilhang verschlimmerte die subjektive Einschätzung seiner Situation noch weiter. Meter, um Meter schoben sich zwischen die beiden Fahrer und Kemper musterte jeden Stein, jede Mauer, jeden Kantstein auf die potentiellen Qualitäten als Sitz-, oder gar Liegemöbel. &#8222;Dort sitzen und über die Landschaft schauen!?&#8220; ging es ihm durch den Kopf, &#8220;Die Radfahrer sich an mir vorbei quälen sehen und in Ruhe ein Weinchen trinken&#8220; dachte er. Das objektiv so nahe Ziel entschwand seinem zu einem Tunnel verengten Blick. &#8222;Das Ende&#8230;&#8220;, schoss es ihm durch den Kopf.</p>
<p>Blass schimmerten die Bilder seines Sohnes vor seinen Augen, wie dieser im Ziel Boggi um die Ecke rauschen sehen und Kempers Ankunft vergeblich erwartend, langsam in eine tiefe Enttäuschung versinken würde. Zittrig tastete sich seine Hand zur Trikottasche vor. Es war kein Brot, kein Obst und kein Käse mehr vorhanden, doch die bunten Perlen befanden sich noch dort, wo sie die argentinische Ärztin vorsorglich untergebracht hatte. &#8222;Zucker!&#8220; durchzuckte es Kemper.</p>
<p>Inzwischen lagen sicher 50 Meter zwischen Boggi und Kemper. Boggi drehte sich immer wieder um und nahm etwas Geschwindigkeit heraus. Immer wieder sah er nach Kemper, der sich wie im Wahn, Kurbelumdrehung, für Kurbelumdrehung den Berg langsam hinauf schraubte. Nach etwa vier, fünf Minuten flackerte das Licht der innern Laterne Dieter Kempers etwas auf. Wie eine staubige Neonrohre, die im kalten Keller nach vielen Jahren wieder erwacht, wurde aus dem flackernden Licht eine brauchbare Beleuchtung und schon kurz hinter Radda spannte sich Kemper wieder in den Wind, um dankend Boggi die erbrachte Fairness zu vergüten. So liefen die letzten Kilometer in rauschender Fahrt und schon bald leuchtet das Ortsschild des Zielortes den beiden Rennfahrern entgegen. Gemeinsam bogen sie auf die Zielgerade ein und ein letzter Blick besiegelte diese Männerfreundschaft in Wollhemden.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/034_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/034_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 034 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 034 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Gaiole wartete mit bunten Musikanten, Fanfaren und örtlichen Schönheiten auf, die italienische Nationalflaggen vor sich hertrugen. Kemper und Boggi rollten durch die Menschenmenge und genossen die laute und ausgelassene Stimmung, hielten sich an den angebotenen Speisen und Getränken gütlich und wurden sich langsam der Tatsache bewusst, dass dieses schauerlichschöne und einmalige Ereignis nun endlich, leider vorüber war.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/035_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/035_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 035 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 035 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Selbst der eigens herausgeputzte Bürgermeister von Gaiole blickte, durch die Zwiespältigkeit der Gefühle arg mitgenommen, entrückt aus seiner wunderschönen und sehr würdevollen Uniform heraus.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/036_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/036_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 036 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 036 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Ein letztes Mal wurden die Fahrerausweise gestempelt.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/037_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/037_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 037 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 037 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, schüttelten sich Boggi und Kemper zum Abschied, wortkarg wie immer, die Hände. &#8222;Santa Maria&#8220; sagte Kemper, ohne das Boggi die leiseste Ahnung zu haben schien, was er wohl damit gemeint haben könnte, aber auch Kemper wusste das nicht so genau. So lächelten beide verständig, nickten sich zu (was soviel heißen konnte, wie &#8222;im nächsten Jahr wieder?!&#8220;, oder &#8222;Ich mag dein Wollhemd!&#8220;) und gingen glücklich ihrer Wege.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/038_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/038_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 038 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 038 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Kemper wurde von seiner Mannschaft empfangen und rollte mit frischem Wasser und etwas Brot im Mund noch einige Meter durch den Trubel der Stadt, um sich innerlich für ein weiteres Jahr von dieser großartigen Veranstaltung zu verabschieden. Ihm war deutlich anzusehen, dass die widerliche Erfahrung von 2005, ein wenig an Bedeutung verloren hatte und gar ein bisschen Freude den Gedanken an einen neuerlichen Start in 2007 begleitete.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/039_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/039_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 039 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 039 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Die treue Kölner Maschine aus dem Hause RUFA hatte Kemper nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. </p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/040_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/040_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 040 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 040 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Kein Plattfuss, kein Speichenbruch, kein Knirschen und kein Knacken, der RUFA-SPORT hatte seinen Teil zum Gelingen dieses Abenteuers beigetragen und wird somit einen ewiglichen Ehrenplatz in Kempers Werkstatt einnehmen dürfen. Allenfalls ein weiterer Start in Gaiole könnte diese verdiente Ruhe nochmals stören.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/041_G.jpg"><img class="colorbox-585"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/041_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 041 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (3) 041 G L`Eroica 2006 (3)" /></a></p>
<p>Zurück im Mannschaftsquartier verschlang Kemper alles, was in seiner Reichweite zu finden war. Besonders der alte Pecorinokäse, garniert mit dem Kastanienhonig der Region, füllte das vorhandene Zuckerloch. Auch der langsam anschwellende Kater konnte mit einer weiteren Flasche roten Weins erfolgreich niedergerungen werden. Erst am späten Abend, in einer nahen Osteria, schlug Kemper hart mit dem Schädel auf die Tischplatte und konnte vor Ort nicht wieder geweckt werden. So hinterließ Dieter Kemper wieder einmal einen nachhaltig schlechten Eindruck, den es im nächsten Jahr in eben derselben Osteria aufzupolieren gilt.</p>
<div align="center">
<strong>- Ende -</strong>
</div>
<div class="betterrelated"><p><strong>Auch schön:</strong></p>
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</ol></div><h4>Suchbegriffe</h4><ul><li><a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-3/" title="rufa rennrad">rufa rennrad</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>L`Eroica 2006 (2)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 07:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>menis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nice Things]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[- Teil zwei -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>- Teil zwei -</strong></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/017_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/017_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 017 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 017 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Doch auch bei den Assen der italienischen Mannschaft glänzten nicht nur die Antriebsteile! Hellblau leuchteten die Nickis und unerschrocken begegneten sie der deutschen Hoffnung, hatten sie ja die letztmalige Niederlage des nordischen Flachlandfahrers noch lebendig vor Augen.<span id="more-583"></span></p>
<p><em>(Edit: Um Robsen im Ausland das Laden der schweren Bilder des ersten Teils zu ersparen, habe ich den Teil 2 als &#8220;neuen Bericht&#8221; eingestellt.)</em></p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/018_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/018_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 018 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 018 G L`Eroica 2006 (2)" /></a><br />
(Bilder sind per &#8220;Klick&#8221; zu vergrößern)</p>
<p>Kemper zeigte den Offiziellen seine gelbe Eintageslizenz, die jedem Fahrer der langen Strecke gegen Vorlage des heimischen Lizenzausweises ausgestellt wurde. Nur mit diesem Dokument waren die Schiedsrichter gewillt, die ordnungsgemäße Zeitnahme eines jeden Rennfahrers vorzunehmen. Zusätzlich führte jeder Fahrer die bekannte, abzustempelnde Karte mit sich, die eine regelkonforme Bewältigung der unmenschlichen Strecke belegte.</p>
<p>Auffallend war die Professionalisierung, mit der die Organisationskräfte dem zunehmenden Ansturm der Teilnehmer begegneten. Dieses Phänomen war jedoch vergessen und vergeben, nachdem es auf die Strecke ging. Die Dunkelheit umschloss das aus vielen Fahrern bestehende große Feld und leise surrend rollte es auf der leicht abfallenden Landstrasse 408 in Richtung Siena. Kühl umwehte die Morgenluft die gestählten Beine der Athleten und erst als ein wenig Ruhe einkehrte, konnten genaue Beobachtungen angestellt werden. </p>
<p>Das Feld bestand weitgehend aus Italienern. Nur ein süddeutscher Amateur namens Segafredo Barbarossa, auf einem wunderschönen Bianchi, zeigte sich neben Kemper und es entstand der Plan, die Fahrt zunächst gemeinsam fortzusetzen. Doch das Rennen entwickelte sich überraschend: Die italienischen Asse zogen vorne mächtig an und trotz der vorherrschenden Dunkelheit wurde das Feld regelrecht auseinander gefahren. Kemper erkannte, dass es sich hier um eine klare Strategie handelte; sich des Vorteils der Ortskenntnis bewusst, planten einige der Akteure eine frühzeitige Flucht, um so die Meute der Fahrer den Nachteil der komplizierten Streckenführung spüren zu lassen. </p>
<p>Rasant wurde in die erste Steigung gefahren und hart krachend sprang dem überraschten Kemper die Kette über das unsauber geschaltete Getriebe. Sofort griffen die Italiener an und während Kemper die Kette neu auflegte und im Hang zu starten versuchte, tat sich schnell eine Lücke auf. Doch einmal im Sattel konnte Kemper dem Feld wieder auffahren, bemerkte dabei aber einen nicht zu bändigenden Blasendruck. Die Tatsache, dass bereits das Zufahren einer verhältnismäßig kleinen Lücke Körner gekostet hatte und noch keine 20 Kilometer zurück gelegt worden waren, brachte Kemper dazu, den steigenden Innendruck zunächst zu ignorieren. </p>
<p>So ging es hinein in den erwachenden Tag. Es schien, als ob sich die Straße einige Kilometer sanft geschwungen fortsetzen würde. Diese Chance wurde genutzt, um dem Bedürfnis endlich nachzugehen. Minuten vergingen, ehe Kemper die Aufholjagt beginnen konnte. Im Frühnebel der zauberhaften Landschaft beugte sich Kemper tief über den Bügel und während die Kette fast lautlos über die Ritzel sauste, lief der erste Schweiß in Strömen. Einige Fahrer wurden überholt, doch handelte es sich um früher gestartete, nicht zu der Gruppe der Angreifer gehörende, Touristen. Endlich waren die etwa 15 Rücken auf der Hügelkuppe direkt vor Kemper zu sehen und wenig später konnte er sich im Windschatten der Gruppe erholen. </p>
<p>Der Tag kehrte ein und mit ihm stiegen langsam die Temperaturen. Kemper musterte nun seine unmittelbaren Mitstreiter. Segafredo hatte die Tempoverschärfung wohl nicht mitgehen können, er war nicht mehr dabei. Aber den Mann mit der Rückennummer &#8222;254&#8220; erkannte Kemper als einen der Mitausreißer des letzten Jahres. Auf ihn sollte ein Augenmerk gelegt werden, da seine leichte Statur Gefahr am Berg vermuten ließ! Direkt vor Kemper fuhr ein kleinerer, stämmiger Mann mit glänzenden, wohl ausgeformten Beinen. Auf 30 Jahre etwa schätze ihn Kemper. Kraftvoll trat er einen dicken Gang und konnte am Berg das Feld ins Zittern bringen. Erst auf einem sehr steilen Anstieg griff er zur Schaltung und &#8211; wie vorher Kemper &#8211;sprang ihm die Kette von den Zähnen. Doch routiniert ließ er sich nach links aus der Gruppe fallen, rollte ein kurzes Stück bergab, um sein Getriebe schadlos zu sortieren, und reihte sich dann, ohne auch nur einen Pedalriemen zu lösen, wieder hinten ins Feld ein! </p>
<p>Beeindruckt drehte sich Kemper um und schaute dem erfahrenen Athleten ins Gesicht. Fast hätte es Kemper aus dem Sattel geworfen! Der Mann war uralt und lächelte den Deutschen breit an, wobei ihm noch drei krumme, einzeln hervorstehende Zähne im Mund standen! Unfassbar, aber die Dynamik und Geschicklichkeit, sowie die schlanke, glatte Figur ließen nicht die leiseste Vermutung zu, dass dieser Fahrer bereits von biblischem Alter war.</p>
<p>Es waren wohl etwa 60 Kilometer gefahren und Kemper musste, ob seiner studentischen Blasenschwäche, noch zwei weitere Male von Rad, als die Länge der Steigungen spürbar zunahm. Auch der Italiener mit der &#8222;254&#8220; war nun weiter vorn in der Gruppe zu finden und Kemper vermutete einen zeitnahen Angriff dieses verschmitzt aussehenden Rennfahrers. Und tatsächlich, kaum hatte sich Kemper neben diesem Mann eingefunden, trat er an einer mörderischen Steigung brutal an. Natürlich setzte Kemper alles daran, den Mann an dieser Schlüsselstelle nicht zu verlieren. Das gnadenlose Trainingsprogramm der Eisenschweinkaderschmiede zahlte sich aus und so erreichten die beiden gemeinsam den Gipfel, drehten sich um und sahen sich an. &#8222;Avanti&#8220;, sagte die &#8222;254&#8220; und so griffen die Hände nach den unteren Lenkerenden und es wurde schwer in die Pedale getreten.</p>
<p>Schon bald waren die 13 restlichen Fahrer der Gruppe außer Sicht und die beiden Ausreißer fuhren in stillem Einvernehmen und innerem Verständnis ein konstantes Rennen. Die &#8222;254&#8220; hieß Andrea Boggi. Er sprach kein Wort Englisch und kein Wort Deutsch. Dieter Kemper wiederum sprach kein Wort Italienisch. Trotzdem herrschte das stille Verständnis untereinander, wie es nur wirklich harmonisch miteinander fahrende Radfahrer kennen. Es bedarf keiner Worte, um sich perfekt aufeinander abzustimmen. In schneller, teils rasanter Fahrt ging es durch die Weiten der Toskana. </p>
<p>Irgendwann liefen Boggi und Kemper auf die Starter der 75 km Runde von hinten auf. Stoisch wurden diese überholt und trugen, sicher ungewollt, enorm zur Motivation bei. Sobald ein 75er am Horizont erschien, konnte eine deutliche Tempoverschärfung in der Zweiergruppe verzeichnet werden. Schließlich, nach etwa 140 Kilometern, erreichten Boggi und Kemper die vorletzte Verpflegungsstation.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/019_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/019_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 019 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 019 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Hungrig und durstig stiegen die beiden von den Maschinen und genossen das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/020_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/020_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 020 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 020 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Im Hintergrund befinden sich die Rennkommissare, die bei Vorlage der Stempelkarte ihre Unterschrift leisteten und somit das ordnungsgemäße Einhalten der Streckenführung garantierten.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/021_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/021_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 021 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 021 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Dieses Fräulein bereitete die typische Gemüsesuppe zu, die warm die strapazierten Mägen füllte und dem ansteigenden Weinkonsum ein wenig Paroli bot.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/022_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/022_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 022 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 022 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Auch Dieter Kemper genoss den Chianti, der dem schwindenden Optimismus wieder auf die Beine verhalf.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/023_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/023_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 023 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 023 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Italienisch-Deutsche Freundschaft: Boggi und Kemper</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/024_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/024_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 024 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 024 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Das oben stehende Bild kennzeichnet die wortlose Verständigung der beiden Fahrer. Ein Blick, ein Nicken und schon wurde die staubige Piste wieder unter die schmalen Pneus genommen. Deutlich zu sehen ist, dass der Italiener bereits nach der Hälfte der Strecke seine Trinkflasche verlor. So waren Kemper und Boggi darauf angewiesen, den knappen Vorrat aus Kempers Flasche fair zu teilen. Auch wenn auf den schlechten Wegstücken etwa die Kette absprang, oder kurze Schwächeperioden mal den einen, mal den anderen zu etwas verhaltener Fahrweise zwangen, wurde wie selbstverständlich aufeinander Rücksicht genommen.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/025_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/025_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 025 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 025 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Boggi und Kemper waren sich einig und konnten so ihren Abstand zu der jagenden Meute konstant vergrößern.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/026_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/026_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 026 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 026 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Auf geteerten Wegstücken wurde die Unterlenkerhaltung allenfalls am Berg aufgegeben, doch meistens verharrten die beiden Fahrer in dieser aerodynamischen Haltung, um dem spürbaren Wind möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten. </p>
<p>Doch sah die Streckenführung im letzten Drittel die härtesten Prüfungen vor. Es folgte auf jede gnadenlose Schottersteigung eine knüppelharte Abfahrt, die den Fahrern fast den Lenker aus der Hand schlug. Mehrfach musste Boggi an den Steigungen vom Gerät, da ihm die Haftung des Hinterreifens verloren ging. Kemper erinnerte sich daran, dass ihn eben jene zahllosen, zwar kurzen, jedoch extrem steilen Anstiege, im letzten Jahr fast in die Ohnmacht getrieben hatten. Hier konnte er die Vorteile seiner kurzen Übersetzung ausspielen und wieder einmal zahlte sich die akribische Vorbereitung der deutschen Mannschaft aus.</p>
<p><a href="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/027_G.jpg"><img class="colorbox-583"  src="http://www.eisenschweinkader.org/g1/album/album67/027_G.jpg" width="450"</ title="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 027 G | abgelegt unter sonstiges nice things " alt="EISENSCHWEINKADER | L`Eroica 2006 (2) 027 G L`Eroica 2006 (2)" /></a></p>
<p>Gezeichnet vom letzten Abschnitt des Rennens und von der erbarmungslosen Mittagssonne gebeutelt, rollten Boggi und Kemper in einen typisch toskanischen Ort ein. Die Strecke verlief dabei direkt durch die kleinen Strassen und Gassen und es war spürbar, auf welchen Rückhalt dieser Sport bei der italienischen Bevölkerung traf. Da Kemper Teile der Strecke dunkel zu erinnern vermochte, gelang es ihm etwas besser, seine Kräfte angemessen einzuteilen und er wusste, dass diese Ortschaft mit einer weiteren, jedoch der letzten Verpflegung vor dem Ziel aufwartete.</p>
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<strong>- Ende Teil zwei -</strong>
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<p><strong>Zum dritten und letzten Teil:</strong> <a href="http://eisenschweinkader.org/archives/2006/10/11/leroica-3/#more-585">KLICK</a></p>
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