Archiv für die 'L`Eroica' Kategorie

InVeloVeritas 2014

Juni 2014. Der Watzl Horst aus Wien hat zum zweiten Mal zur InVeloVeritas geladen und weil uns das im letzten Jahr so gut gefallen hat, fahren wir auch wieder hin. Sieben Kader machen sich auf Weg, sieben Kader scheint eine magische Kombination, gibt es doch die 7 Zwerge, die 7 Weltwunder, 7 Tugenden, 7 Todsünden und auch die 7 Sakramente. ‚InVeloVeritas 2014‘ weiterlesen …

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In Velo Veritas – oder „Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein“

Ich muss im früh’ren Leben a Reblaus g’wesen sein,
sonst wär‘ die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein;
drum tu den Wein ich auch nicht trinken, sondern beissen,
und hab den Roten grad so gern als wie den Weissen.
Und schwören könnt’ich, dass ich eine Reblaus g’wesen bin,
ich weiss bestimmt, ich hab‘ gehaust in einem Weingarten bei Wien,
drum hab‘ den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wenn ich stirb, möcht ich a Reblaus wieder werd’n

Der ESK, von jeher bekannt für seine genuß- und trinkfreudigen Kadermitglieder, erhörte die Rufe der beiden Urwiener Moser Hans und Watzl Horst und entsandte sechs von ihnen, sich am Wein zu laben. Weiterer Auftrag: sich die Hügel und Schotterpisten des Weinviertels mit dem Material und im Gewande der Altvorderen untertan zu machen und der Konkurrenz bei der In Velo Veritas das Fürchten zu lehren.

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Die 2. Huschke-Gedenkfahrt oder 30 Jahre „A Broken Frame“

Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Fast genau auf den Tag vor 30 Jahren erschien „A Broken Frame“ von Depeche Mode. Und vor ziemlich genau 20 Jahren wurde mein Rahmen gebaut, ein Colnago C92. Und gestern war die zweite Huschke-Tour. Schon jetzt wird der interessierte Leser wissen, worauf das hinausläuft, doch bitte ich um Geduld, um chronologisch zu berichten.


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Sensation! Wechsel von Stelzenacker zu RUFA-Rennsport perfekt!

Didi Senftenberg für IRN International – exklusiv

Monatelang gab es Vermutungen und Andeutungen. Nachdem im Februar bekannt wurde, dass Siggi Staub in dieser Saison zusammen mit Dieter Kemper auf Rennmaschienen aus dem Hause RUFA fahren würde, brodelte die Gerüchteküche. Würde auch Stelzenacker als Dritter der Mannschaft RUFA-Rennsport beitreten? Diese Absicht hatte er mehrere Male kundgetan, doch nichts ist passiert. Bis zu diesem Wochenende! Die vorliegenden Bilder wurden IRN International vor einigen Tagen zugespielt. Sie entstanden vor dem Radgeschäft cikago bude, das die Werksbetreuung der Rennmannschaft übernimmt und sich um den Aufbau und die Wartung aller RUFA SPORT Rennräder kümmert. Zusammen mit den Bildern bekamen wir die Nachricht: „Stelzenacker bekommt Maßanfertigung von RUFA SPORT“.
Ich bestieg sogleich den D-Zug nach Berlin und hoffte mehr in Erfahrung zu bringen. Nur zwei Tage später hatte ich die Möglichkeit, Stelzenacker zu einem Interview zu treffen und Licht in das Dunkel bringen zu können. ‚Sensation! Wechsel von Stelzenacker zu RUFA-Rennsport perfekt!‘ weiterlesen …

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****** Von Tanke zu Tanke III ****** Sabotage beim Team TI-Raleigh ******

IRN Berlin exklusiv.

Sabotage!

IRN wurde soeben von einem schier unglaublichen Vorfall berichtet:

JanBoomRas, immerhin Zweiter der Edition 2010, wurde auf unsportliche, kriminelle und lebensbedrohliche Art und Weise daran gehindert, am legendären Paartanz des ESK teilzunehmen. Bisher Unbekannte, mit Sicherheit kaderfremde Elemente, manipulierten den Vorbau am Raleigh Teamrad, so daß dieser während des Aufwärmens brach.

Wir können allerdings vermelden, daß dem Renner nichts passierte, da er das Rad sturzlos auszusteuern vermochte.

Wir werden weiter recherchieren und Ihnen weitere Neuigkeiten umgehend mitteilen.

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Spionage – was passiert in Kempers Werkstatt?

Eben erreichte ein unbeschrifteter Umschlag die Poststelle der Redaktion von IRN International. Die unten stehende Lichtbildaufnahme befand sich in dem Umschlag. Blitzschnell wurde diese anonym zugespielte Information unserem Spezialisten für alle Themen rund um den interantionalen Profi-Radsport, Didi Senftenberg, vorgelegt.

Hier sein Gutachten:

Quer-Pedale
Modifizierte Pedale in Kempers Werkstatt

Diese Aufnahme zeigt die an Kempers Ru-Fa montierten Pedale. Folgende Besonderheiten sind dabei heraus zustellen:

1. Die Pedalhaken sind aus doppeltem Stahl! Kemper lies das Material verdoppeln und vernieten. Offensichtlich rechnet er mit exorbitanter Belastung an den Körben.
2. Die Standfläche der Pedale wurde durch geschmiedete, gebogene und verspannte Speichen deutlich verstärkt. Kemper klagte schon in der Vergangenheit über die enormen Kräfte, die während der Rennen auf die Standfläche wirken. Dieses scheint nun seine Antwort zu sein.
3. Zum schnelleren Einstieg wurden Schrauben montiert. Nun kann der Rennfahrer mit einer schnellen Bewegung die Pedale richten und einsteigen.
4. Schnellverschluss mit verschraubtem Griff. Offensichtlich plant Kemper häufiger ein- und auszusteigen. Jedenfalls wurden die Pedalriemen mit gut greifbaren Schnellverschlüssen ausgestattet.

Tatsächlich ist auf einen Strategiewechsel des Teams „Ru-Fa Rennsport“ zu schliessen. Statt, wie in den vergangen Jahren, mit 42/25 die steilen Anstiege der Toskana zu erklimmen, wird Kemper bei der diesjährigen Ausgabe des „Rennens durch die Hölle“ seine Erfahrung aus dem Quer-Sport mit einbringen und laufen! Nur so sind die Quer-typischen Modifikationen an seinem Material zu verstehen.

Wir bleiben dran!

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

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Neuste Aufnahmen aus der Profi-Schmiede des Teams „Ru-Fa Rennsport“

Didi Senftenberg für IRN International – exklusiv

Schnell dreht sich das Profikarussel und wieder einmal kocht die Gerüchteküche über! Nach den nun mehrfach aus autorisierten Kreisen bestätigten Gerüchten, das der umworbene Klassikerspezialist und Haudegen Siggi Staub Anfang diesen Jahres zu dem von R. Fauss gegründeten Team „Ru-Fa Rennsport“ wechselte, konnte IRN International kürzlichst eine Aufnahme des extra für ihn gefertigten Renngeräts erwerben.

Erstmontage
Federleicht hängt die Maschine in der Montagehalterung

Spektakuläres Material, gebohrtes Aluminium, feinst gezogenes Rohr und liebevoll zisilierte Muffen sind nur einige der hochexklusiven Zutaten dieses Feinschmecker Gerichts aus der Küche R. Fauss! Staub weiss um die Last auf seinen Schultern: „Es wird härter denn je. Wir werden siegen, oder auf den staubigen Straßen Italiens sterben!“ – mit diesen Worten unterstrich der seit Jahren in der Toskana berühmt berüchtigte S. Staub die Ambitionen des Teams „Ru-Fa Rennsport“.

Gleichzeitig gehen Gerüchte um, dass der ehemals gefürchtete und zwischenzeitlich in Zwangsruhestand versetzte Kemper auf Krücken gesehen wurde! IRN International konnte diesbezüglich noch keine weiteren Details aufspüren, jedoch scheint Kemper im Rahmen eines Alpentrainings verletzt worden zu sein. Ist der Mann noch für die Belastungen in der Toskana geeignet?

Wir bleiben dran!

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

IRN International exklusiv ermittelt: Direkt aus Kempers Werkstatt

Kaum hatte Kemper seine alten Hände wieder auf einem von Fauss eigenhändig gelöteten Rahmen, wurde dieser auch schon in der Werkstatt eingespannt und modifiziert. Fieberhaft und gründlich werkelte Kemper – das Kellerlicht brannte die Nacht hindurch. Hier erste Eindrücke:

Reifenprofil hinten
Offensichtlich experimentiert Kemper mit handgeschnittenen Profilen

Reifenprofil hinten
Vorderrad und Hinterrad unterscheiden sich im Profil. Kann das gut gehen?

Reifenprofil hinten
Seitenansicht des alten RuFa Sport.

Wir bleiben drann und hoffen, dass wir demnächst weitere Aufnahmen von Siggi Staubs Gerät veröffentlichen können. Es gibt Gerüchte, nach denen die beiden ihr Material demnächst gemeinsam testen wollen.

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

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IRN International – exklusiv

Anlässlich der öffentlichen Verlautbarung der sensationellen Neugründung des Teams „Ru-Fa Rennsport“, unter der herrschenden Hand des Titanen, Teamchefs und Konstrukteurs R. Fauss, traf unser Hans-Dampf und Starreporter Didi Senftenberg den ehemaligen Radfahrer und mehrfachen L`Eroica-Teilnehmer Dieter Kemper zu einem Gespräch.

R. Fauss - Autogrammkarte aus dem bestand von D. Kemper
R. Fauss – Autogrammkarte aus der Sammlung von D. Kemper

Kemper, der seit einigen Jahren dem internationalen Rennzirkus fern blieb, befand sich zwischenzeitlich in einem regelrecht desolaten Zustand. Die Aufkündigung aller Verträge durch Fauss, sowie der Entzug von Rennmaschine und Material, stürzten den mental stark angeschlagenen Kemper in eine regelrechte Lebens- und Schaffenskrise.

Es schien, als ob der ehemalige Protegé Rudolph Fauss seinen Freund Kemper buchstäblich fallen ließ, nachdem dieser sich im Anschluss an die L`Eroica 2010 kritisch über die Stabilität des von Fauss gestellten Rahmens äußerte. Doch nun scheint das Herz des stählenden Titanen der Deutschen Radsportindustrie zu erweichen: Fauss übergab am vergangenen Wochenende in einer feierlichen Geste dem zitternden Kemper eben jenes Sportgerät, welches Kemper 2010 auf einen zweiten Platz, hinter dem mit fragwürdigen Methoden arbeitenden Italiener Gianni Motta, trieb.

Ein sichtlich bewegter Kemper gab sich kämpferisch und nannte dieses die „größte Chance seines Lebens“. Er würde sich des Teams würdig erweisen, besonders weil sein treuer Wegkumpane, Freund und Kupferstecher Siggi Staub mit von der Partie sei. „Durch die Hölle“ würde er für Staub gehen und „alles tun was getan werden müsse, um Siggi nach vorn zu fahren!“.

Offensichtlich wurde damit auch die Stallorder: Staub wird 2012 im Team „Ru-Fa Rennsport“ als Siegesanwärter gehandelt, Kemper fährt als Domestik nach Italien.

Es gilt abzuwarten, ob diese emotionale Ladung Sprengstoff, die Fauss für die diesjährige Austragung der L`Eroica zusammen stellt, den Erwartungen entsprechen wird. In jedem Fall ist mit epischen Ereignissen, mit aggressiven Attacken und einem Rennen voller Hingabe und Herzblut zu rechnen.

IRN wird die akribische Vorbereitung des Teams weiter mit verfolgen. Es war zu hören, dass Kemper den ersten Teil seines Trainings auf der spanischen Insel Mallorca, Staub hingegen im nasskalten Belgien absolvieren wird. Sollte dieses bereits ein Fingerzeig sein? Ist Kemper zu alt für derartige Belastungen? Kann er die Herausforderungen einer L`Eroica überhaupt noch bestehen? IRN zweifelt.

Didi Senftenberg – Im Februar für IRN International – exklusiv

RU-FA Rennsport zurück bei der L’Eroica

IRN Berlin. Die Zündschnur dieser Neuigkeit ist lang, viele Monate lang. Mit großem Zischen wurde sie heuer entfacht, in acht Monaten, genauer gesagt am 07. Oktober 2012, wird die dazugehörige Bombe explodieren. Die Zündschnur trägt den Namen RU-FA Rennsport und die beiden Heroen, die Selbige von neuem hochhalten, sind alte Bekannte. Unverkennbar verbunden mit RU-FA und L’Eroica ist der Rennfahrer und Meister seines Fachs Dieter Kemper. Viele Male beehrte er die Italiener mit seiner Anwesenheit, mehrere Male konnte er diesen Saisonhöhepunkt für sich entscheiden. Doch vor zwei Jahren war das Ausscheiden dieses Ausnahmerennfahrers besiegelt und damit auch der Abschied von RU-FA Rennsport. Maschinist Kemper und Kapitän Faust gingen getrennte Wege. Der einst eiserne und gar sagenumwobene Verbund schien für immer zerschlagen.
Doch IRN Berlin hat bei einem konspirativen Schraubertreffen brisante Neuigkeiten ans Tageslicht befördern können. Die alten Tage wurden beschworen, von Blut, Schweiß und gar Massakern war die Rede. Die Mannschaft RU-FA Rennsport wird dabei eine wichtigere Rolle spielen dennje. Denn nunmehr ist auch der Klassikerspezialist Siggi Staub teil dieser 2012 aus Ruinen auferstandenen Mannschaft. ‚RU-FA Rennsport zurück bei der L’Eroica‘ weiterlesen …

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IRN exklusiv – L’Eroica 2011 – die Interviews Teil 2: Il Albero di Alluminio

Egregio Signore, Gentile Signora, sehr geehrte Damen und Herren, hier nun Teil 2 unserer L’Eroica Sonderberichterstattung über den furiosen Auftritt der Squadra Berlinese. Das Telefoninterview mit einem Fahrer, genannt der Reiseleiter oder in Fachkreisen auch Il Albero di Alluminio, führte für Sie Andrea Maria Cruciborgo.

AMC: Bon Giorno Signore

AdA: Tach!

AMC: Wie geht es Ihnen?

AdA: Ein wenig malade, feindliche Elemente schleusten Viren in meinen gezeichneten Körper und schreckten nicht davor zurück, meine Tochter als Träger zu nutzen.

AMC: Man hört ja zur Zeit viel über ihre furchteinflößende Equipe, leider kann ich den Namen nicht aussprechen, ihr Tedescis parliert gar zungenbrecherisch.

AdA: Der ESK? In italienisch würde man Squadra Maiale Ferro sagen, haha SMF, nee das klingt nicht gut.

AMC: Es wird ja viel geredet im Radsport, über ihre Squadra hört man Gerüchte über geheimnisvolle Hilfsmittel, ein „Starterpaket“ wird erwähnt. was sagen Sie dazu?

AdA: Hilfsmittel? Geheimnisvoll? Schultheiss, Brot und Training. Das ist das Erfolgsrezept.

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IRN exklusiv – L’Eroica 2011 – die Interviews Teil 1: Diamante della Strada, kurz „Der Behaarte“

IRN Berlin auch 2011 wieder investigativ für Sie bei der L’Eroica unterwegs. Der Reporter Klaus-Dieter Mörtel führt ein Interview mit einem noch unbekannten Fahrer der Equipe „ESK“.

IRN Berlin: Guten Tag, von ihren Radsportkollegen werden Sie nur der „Behaarte“ und von den italienischen Gazetten hört man nur „Il Diamante della Strada“, verraten Sie uns doch bitte erstmal ihren richtigen Namen.

d.B.: Das kann ich nicht!

IRN: Wieso nicht, haben Sie Angst vor Gläubigern oder haben Sie noch ausstehende Alimente für uneheliche Kinder?

d.B.: Blödsinn, ich habe nur Angst nicht wieder ins Kollektiv eingegliedert zu werden, da ich mich unerlaubt im kapitalistischen Ausland aufhalte, aber nennen Sie mich meinetwegen Gustav Eckstein.

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L’Eroica 2011

Eriberto Smonzetti – IRN Rom

An diesem sommerlichen Herbstwochenende sollte wieder die internationale Radsportelite auf die staubigen Pisten der Toscana gehen. Zahlreiche Weltmeistertrikots schmücken das Fahrerfeld, doch eine Gruppe stach schon beim Einschreiben am Vortag aus der bunten Masse.

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L’Eroica – Tag 3 & 4

Freitag
Der Chronist des Tages zwei unserer kleinen Genussreise erwähnte zum Ende des Berichtes etwas von Absackern, Dorfkneipe und eigener Geschichte. Fürwahr, eine solche ließe sich hier erzählen. Allerdings verschwinden bedeutende Teile des Erlebten im Nebel von Rotwein und Grappa des Kneipenbesitzers „K’chlaus“, welcher sich 1-2 x in der Woche mit seinen Gästen betrinkt. (Man versuche das K’ch auszusprechen, als ob man eine Gräte verschluckt hätte und diese nun aushusten möchte)
Da ich, in meiner neuen Position als Reiseleiter, mich auch für das leibliche Wohl der sich mir Anvertrauenden zuständig fühlte, brach ich zu fortgeschrittener Stunde mit einem Einheimischen Namens „Putti der Hirte“ auf, um einen „K’chas“ zu holen. Mit diesem Herren unterhielt ich mich schon eine Weile und verstand, im Gegensatz zu den Mitreisenden, ungefähr 50% des von Putti gesprochenen Wortes. Der Mann lebt im Sommer auf der Alm, versorgt und melkt die „Viacher“ und macht dort oben einen Rohmilch-“K’chas“. Um an diesen zu gelangen, nehme ich nicht abzuschätzende Gefahren auf mich und wanke mit Putti und seinem bauchnabelhohen Hütehund durch die Nacht. – Ja ich lebe noch! Außer dem Obulus für den, im übrigen vorzüglichen „K’chas“, musste ich keine weiteren Opfer erbringen. Einzig die mangelnde Fürsorge meiner Mitreisenden, welche sich nicht mehr im Lokal befanden, stimmte mich ein wenig nachdenklich. Diese trüben Gedanken wurden aber durch zwei weitere Grappa auf Kosten von K’chlaus beseitigt.


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L’Eroica – Tag 2

Boverhannes schreibt folgendes:

Alte Traditionen muß man pflegen, also den Zimmerkollegen geweckt und zur Morgendämmerung aus den Federn. Frische Luft , dem Städter nach unbekannten Düften riechend, kitzeln die Nase auf dem Weg zum Mittelpunkt des Ortes: der Marktplatz. Alte Häuser stehen im Rund um einen kleinen, plätschernden Brunnen. Auf der Stirnseite das Gotteshaus. Zentrum. Hier ist die historisch bedingte und gewachsene Macht zuhause.
Wir stehen an der Theke der Wirtschaft, genießen unseren Cafe doppio. Die zwei Damen jenseits des Tresens sind schon jetzt sehr beschäftigt, gestikulieren.Laute, für mich unverständliche Worte werden eher gerufen als gesprochen. Schön wenn man Urlaub hat und genießen kann.
`Das ist nicht fahrbar` . Der Blick, des von uns nach dem Weg gefragten Einheimischen mit Breitreifenrad, geht ungläubig entlang unserer schmal bereiften Stahlräder.


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L’Eroica 2011 – Tag 1

Mittwoch 4:00. Für mich keine ungewöhnliche Ziet, um den Tag zu beginnen, doch diesmal mußte viel Gepäck bewegt werden. Nach einem Frühstück wurde der Seesack geschultert und das Rad geschoben. Wie anstrengend! Mal versuchen zu fahren. Geht doch. Und schon nach 500m den Bahnhof erreicht, die Griffbänder des Seesackes sind unterm Sattel, die Schuhe in den Pedalriemen und fast ist die Reise schon wieder beendet. ‚L’Eroica 2011 – Tag 1‘ weiterlesen …

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[L’Erioca] Berlin en Chianti

IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin
Die diesjährige Teilnahme der Berliner Radfahrer an dem Höhepunkt der Rennsainson, der L’Eroica in Italien, ward von vielen Geheimniskrämerein umgeben. Erst bei der Adolf-Huschke-Gedenkfahrt vor vier Wochen traten die meisten Aspiranten in Erscheinung. Ansonsten war es still um die Heroen der Landstraße. Vielleicht wollten die Radsportler aus Berlin behutsam mit den Neuigkeiten umgehen, um andere Nationen in Schach zu halten, ja zu überraschen. Doch an diesem Mittwoch dem 28.September macht sich die stattliche Zahl von neun gemeldeten Startern auf den weiten Weg nach Süden! Außerdem konnte, in jetzt erst öffentlich gewordenen Verhandlungen, kurzfristig ein Sponsor für die Truppe an Land gezogen werden. Die Berliner Traditionsbrauerei Schultheiss, schon seit langer Zeit für ihre Tatkräftige Unterstützung des Radsports bekannt, konnte für dieses Unterfangen begeistert werden. ‚[L’Erioca] Berlin en Chianti‘ weiterlesen …

Interview mit Siggi Staub

IRN Berlin Senftenberg sitzt im PräpelEck. Es ist Sonntagnachmittag, die Sonne brennt heiß. Verschämt betrachtet er die Schweißränder seines nicht mehr ganz sauberen Hemdes, als er im Biergarten eine Gruppe Rennfahrer sieht, unter ihnen auch Siggi Staub. Er traut seinen Augen kaum und sich selbst noch viel weniger. Er vertraut seinem Atem nicht, deshalb lieber noch ein Mampe Halb&Halb. Dann spricht er Staub an.


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Die 1. Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt

IRN Berlin Didi A. Senftenberg exclusiv für IRN Berlin
Adolf Huschke war in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands und sicher ein großer Held. Er fuhr eine Vielzahl prominenter Siege ein, doch sein Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis. Die Gabel eines Bahnrades an seiner konsequent überoptimierten Rennmaschine brach auf einer Kopfsteinpflasterstraße und er verlor sein Leben. Am Ortsrand von Oranienburg, nördlich von Berlin, erinnert das einzige Radfahrerdenkmal Deutschlands an diesen großen Fahrer.


Das 100-jährige Jubiläum seines Sieges beim Rennen Rund-um-Berlin im Jahr 1911 nahm am ersten Septmeberwochenende 2011 der ESK zum Anlass, um die erste Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt an jenem einmaligen Denkmal zu starten.
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L’Eroica 2009 – Die deutsche A-Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten

Die L’Eroica war seit Beginn an, bis auf einige ausländische Individualisten, eine rein von italienischen Rennfahrern geprägte Veranstaltung. Doch im Jahr 2008 ging zum ersten Mal eine lose um den mehrmaligen Teilnehmer Dieter Kemper herum zusammengestellte Truppe deutscher Rennfahrer an den Start. In diesem Jahr sollte demnach als Novum der L’Eroica eine offizielle deutsche A-Auswahl in Italien präsent sein. Zu der recht kleinen Mannschaft zählten neben Dieter Kemper noch Siegfried Staub und Robert Stelzenacker. ‚L’Eroica 2009 – Die deutsche A-Mannschaft mit Anfahrtsschwierigkeiten‘ weiterlesen …

Eine Kiste im Keller… !

Es wird Herbst. Bunte Blätter rascheln um die Füße, der Geruch von frischem Gebäck zieht durch das Haus und nie schmeckt warmer Tee mit italienischem Kastanienhonig besser! Stollenreifen werden geklebt, der Crosser bekommt eine neue Übersetzung und die ganz eifrigen studieren den Kalender, um die vielen bunten Ereignisse unter einen Hut zu bekommen. Eine schöne Jahreszeit, doch wenn dann der Herbst unendlichen Regen schickt und selbst die hartgesottenen nur ungern das Haus verlassen, dann führt gelegentlich der Weg hinab in die tiefen Gefilde unaufgeräumter, längst in Vergessenheit geratener Kellerräume.

So stiess ich vor einigen Tagen auf eine Holzkiste, die auf dem untersten Regalbrett, hinter verstaubten Rotweinflaschen, ihr ruhiges Dasein fristete. Die Scharniere öffneten sich reibungslos, obwohl sie bereits von der doch feuchten Kellerluft leicht angelaufen und entsprechend schwergängig waren.

Eine zartrote Zeitung verdeckte den Inhalt und als ich sie vorsichtig entfaltete, hatte ich eine jahrzehnte alte „Gazzetta dello Sport“ in den Händen! Auf der Titelseite waren die Portraits zweier ehemaliger Sportstars, offensichtlich Radfahrer einer früheren Epoche.


Gazzetta dello Sport

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L’Eroica 2009: Blick hinter die Kulissen

Berlin, 25.September:
Nunmehr ist es nurnoch eine gute Woche hin bis zum Start der zwölften L’Eroica, jenen bewunderswerten wie furchteinflößenden Klassikers in der italienischen Toskana. Nur wenige Gerüchte um die deutsche Radmannschaft sind bisher nach Außen gedrungen und selbst die dem Kader nahestehende Journalie vermochte es nicht, an genauere Informationen zu gelangen. Doch nun scheint Gewissheit zu herrschen: die Mannschaft um den letztjährigen Sieger Dieter Kemper, seinen treuen Begleiter Siggi Staub und den unerschrockenen Robert Stelzenacker wird in letztjähriger Formation an den Start gehen. ‚L’Eroica 2009: Blick hinter die Kulissen‘ weiterlesen …

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Didi A. Senftenberg exklusiv für IRN Berlin: Kemper zurück!

IRN Berlin. Sonnabend, blauer Himmel, wir befinden uns in Schwanebeck, nördlich von Berlin. Eine schlanke Silhouette nähert sich in rasender Fahrt der Ziellinie. In seinem spärlichem Windschatten einige Gegner – es ist der junge Kemper!


Kemper Junior zerreisst das Feld

Bedingungslos reibt er sich in der Führungsarbeit auf, doch leider handelt es sich bei diesem Rennen um ein Kriterium! Immer wieder wird er aus seinem Schatten übersprintet und landet so in der Endabrechnung nur auf dem sechsten Platz. Ein strategisches Missgeschick, jedoch ist eines klar – der junge Heissporn ist zwar schnell, doch offensichtlich noch ohne nennenswerte Erfahrung.
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Sponsor hält die Treue – Team Schwalbe International gerettet – Herribert Wattebausch exklusiv für IRN Frankfurt

Auch anders lautenden Gerüchten zu Folge wird es das Team Schwalbe International weiterhin geben. Sowohl für 2009, als auch für die kommende Saison ist der Rennbetrieb damit gesichert. „Wir stehen zu unseren Fahrern und haben keinen Grund dies nicht zu tun“, so der Firmeninhaber und Patron der Schwalbe Reifen Industries S.A. Giancarlo Don Rondine. Die Mannschaft sei in den letzten Jahren gut zusammen gewachsen und man erhoffe sich noch einige Erfolge in den kommenden Jahren. ‚Sponsor hält die Treue – Team Schwalbe International gerettet – Herribert Wattebausch exklusiv für IRN Frankfurt‘ weiterlesen …

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Endlich – es geht wieder los: L’Eroica 2009 – Didi A. Senftenberg exklusiv für IRN Berlin

IRN Berlin. Investigative Berichterstattung gehört bereits seit den frühen Anfängen seiner Karriere zu den Spezialgebieten von Didi A. Senftenberg:

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CONTINENTAL Hauptsitz in Hannover

Wenige Wochen vor dem Start der diesjährigen L`Eroica kocht die Gerüchteküche. Der Vorstand der Continental AG im Niedersächsischen Hannover lies verlautbaren, dass die schweren Spionagevorwürfe anlässlich des letztjährigen Rennens gegen das Amerikanische Team zu einem Stop der Gelder in diesem Jahr geführt hätten.
‚Endlich – es geht wieder los: L’Eroica 2009 – Didi A. Senftenberg exklusiv für IRN Berlin‘ weiterlesen …

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