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Auf eine Gose nach Leipzig

7:50 Nordbahnhof. Die S-Bahn kann nicht fahren, Notarzteinsatz auf dem Gleis, die S-Bahn vorher haben Rifli und ich noch fahren sehen, als wir die Tickets kauften. Also per Rad nach Potsdamer Platz, dort wendet eine Bahn außerplanmäßig und wir erreichen pünktlich Buckower Chaussee.

Toni hat sich einen Krankenschein besorgt und ist damit entschuldigt, leider hat er auch den Routenplaner. So fahren wir auf die altmodische Art und Weise, ausgerüstet mit einer Karte vom ADAC 1:200.000. Wir finden die Nebenstraßen trotz des Nebels, vor der angekündigten Sonne und Wärme ist nichts zu spüren. ‘Auf eine Gose nach Leipzig’ weiterlesen …

Manche Tage sind nicht so gut….

5:00, der Wecker klingelt, beschwingt verlasse ich das Bett und freue mich auf einen Arbeitstag, der mich hoffentlich schnell zu einer sonnigen Feierabendrunde entläßt.

5:25, ich setze mich auf das Rad und bemerke ungewohntes, der hintere Reifen ist platt. Ist der gestern geflickte Schlauch also doch nicht richtig dicht, nicht weiter schlimm, nehme ich ein anderes Rad. Ab in den Keller, das Geländerad genommen, fahr ich heute nachmittag eben etwas im Grunewald. Auch bei diesem Rad ist etwas wenig Luft, normal bei Latexschläuchen. Ein paar hundert Meter bis zur Tankstelle, der Kompressor macht seinen Job, ich rolle zufrieden Richtung Werkbank.

5:50, ich werde durch einen lauten Knall aus meiner morgendlichen Meditation gerissen, gleichzeitig fängt das Hinterrad an zu poltern. Nicht weiter schlimm, das Hinterrad ausgebaut, ein Griff unter den Sattel, wo der Ersatzschlauch lagert. Lagern müßte, denn die Tasche mit dem Ersatzschlauch hängt am anderen Sattel (Ich wechsele Sattel und -stütze, wenn ich, wie vorgestern, mit Kinderanhänger unterwegs bin). Nicht weiter schlimm, denke ich, kaufst du in der Mittagspause bei der Fahrradapotheke um die Ecke eben einen überteuerten Schlauch und hast noch einen schönen Nachmittag.

6:05, ich erreiche schiebend den Berliner Hauptbahnhof, schlängele mich durch die umliegenden Baustellen, kaufe Tickets für mich und das Rad. In der nur 2 oder 3 Minuten verspäteten Bahn habe ich die Muße, das Hinterrad genauer in Augenschein zu nehmen. Der Mantel hat einen langen Schlitz an der Flanke, da hilft ein neuer Schlauch auch nicht weiter….

Insgesamt kein schöner Morgen, doch bin ich froh, nicht mit zerfetztem Reifen bei einem Nightride im Wald verscharrt zu werden.

Der Ruf, der Respekt und die Routine

“Hey, auf der Krone wird gemunkelt, Du hättest über den Winter mehr Kilogramm als Kilometer gemacht. Cheers, Oleg”

Bamm, der Haken saß. Kam aus dem Nichts und hätte ich nicht gesessen, dann… doch so wackelte nur die nicht mehr zu übersehende Leibesfülle noch eine Weile nach. So weit ist es also schon gekommen? Du dienst mittlerweile nur noch als Randnotiz in der Rubrik “Panorama” oder “Leute” oder “Was macht eigentlich”, wenn der Zug der aktiven Sportler laut parlierend wie an jedem Wochenende ihre Runde dreht? Nichts ist geschwätziger als eine Gruppe bunt gekleideter Kerle auf Rennrädern bei Bummeltempo, kein Kaffeekränzchen betagter Damen kann da mithalten….

“8.März, wir fahren an die Ostsee, wer kommt mit?” ist die nächste erhaltene Nachricht. Eine Gelegenheit, sich mal wieder bei bestem Wetter der jugendlichen Konkurrenz zu zeigen. Eine Taktik muß her. Weder kann der Diesel noch hoch genug drehen, noch reicht der Tankinhalt, um auf der gesamten Strecke Eindruck zu hinterlassen.

8. März, 6:20, die Straßenlaternen gehen aus. Von Gesundbrunnen geht es nach Oranienburg, wo insgesamt 17 Leute sich zum Startphoto aufreihen. Der routinierte alte Mann sieht wohlwollend die Hochprofiler, die Kunststoffrahmen, die ausgemergelten Leiber. Er weiß, Seitenwind auf der langen Strecke, die Kälte am Morgen, die Angst ums Material sind Trümpfe, die er ausspielen wird. Er selbst ist auf altem Stahl unterwegs, so kann jede Schwäche des Fahrers auf das nicht mehr zeitgemäße Material geschoben werden.

EISENSCHWEINKADER | Der Ruf, der Respekt und die Routine Concorde Der Ruf, der Respekt und die Routine
6:20 in Berlin

Zitternd vor Kälte macht sich der Zug auf den Weg, der alte Mann braucht keinen neumodischen Wegweiser, er ist die Strecke schon oft gefahren und setzt sich an die Spitze. Eine dicke Lage Bioprene schützt seinen Körper vor der morgendlichen Kühle, das vertraute Gefährt nimmt lautlos Geschwindigkeit auf. Bis Lychen würde er die Gruppe begleiten, für gute 2 Stunden sollte der Sprit reichen. Er zeigt sich oft im Wind, immer mit neuen Passmännern. Niemals bittet er darum, aus dem Wind gehen zu dürfen, stets überläßt er das den anderen.

Kurz vor Lychen zeigen sich erste Abnutzungserscheinungen, ein Mitfahrer ist unterzuckert oder fährt im Tunnel oder ist einfach unaufmerksam. Jedenfalls kommt es zu Unruhe und ein Sturz wird nur knapp vermieden. Die ersten 2 oder 3 Höhenmeter müssen überwunden werden, der Passmann bettelt mit Blick auf das Feld um Reduzierung der Geschwindigkeit, ein Lächeln huscht über das gefurchte Gesicht.

Lychen. Schosse und ich verabschieden uns von der Gruppe und wünschen ihnen eine gute Weiterfahrt, wir selbst genehmigen uns ein zweites Frühstück, bevor wir -geschoben vom Rückenwind- wieder gen Berlin fahren. Pünktlich zur angekündigten Stunde erreichen wir Oranienburg und genießen Ruhe, Sonne und Hefeweizen beim ehemaligen Fährmann am Grabowsee. Die Gruppe müßte mittlerweile in Anklam sein, wie wir später erfahren, gab es noch einen Zwischenfall.

Die ersten Mails trudeln über die Verteiler ein.
“Hallo! Fährt heute jemand im Norden, so gegen 10 oder 11 eine Tour? Oder hätte Lust eine leichte Runde zu drehen ? (Ca. 60km, 32er Schnitt) Start in Pankow? ”

32er Schnitt und leichte Runde? Zufrieden nimmt er noch einen Schluck, für ihn ist die Welt in Ordnung…

S.F.D.W. 20.2.2014

EISENSCHWEINKADER | S.F.D.W. 20.2.2014 icon sfdw S.F.D.W. 20.2.2014Und wieder sind viele Tage ins Land gegangen. An diesem Donnerstag heißt es mal wieder Saufen für den Weltfrieden.

Anstoß: 20:00 in der Tiergartenquelle

Da das Schönste am Sport der Durst danach ist, fahren besonders Durstige 18:00 ab Schmetterlingsplatz.

EISENSCHWEINKADER | S.F.D.W. 20.2.2014 TGQ S.F.D.W. 20.2.2014

Tagesordnung:

  • Akkulaufzeiten und -ladestände und deren Einfluß bei Geländefahrten
  • Maßhaltigkeiten von historischen Sattelstützen und Rahmen
  • Die Vereinskasse als Großbank – ein Geschäftsmodell?
  • Schafsrichter entschärft

    Mc Pomm und Brandenburg sind leer, kein Funkverkehr, nur Bahnverkehr. So erreichte mich die Hiobsbotschaft erst kurz vor dem Start: 2beers leidet unter drastisch Gesundheitsverlust. Natürlich werden von versammelter Kaderstärke sofort einige Ferndiagnosen gestellt. Von einer Rettungsfahrt wird abgesehen, obwohl die Lage sehr ernst ist, wohl war ein Bier schlecht, aber das ist halt nicht Twobeers. So fehlt heute der Schafsrichter, doch was wäre der Kader, wenn es nicht weitere extrem kompetente „Mitstreiter“ geben würde.

    EISENSCHWEINKADER | Schafsrichter entschärft  Schafsrichter entschärft
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    St. Eligius oder Twobeers Eleven

    Der 1. Dezember hat viele Gesichter. Welt-Aids-Tag, Tag der Grenztruppen der DDR, in diesem Jahr auch 1. Advent, Todestag des Brandenburger Kurfürsten Georg Wilhelm und Gedenktag an den Heiligen Eligius. Bis heute wird der Heilige Eligius als Patron der der Kechte und Bauern, der Gold-, Silber- und Hufschmiede, Schmiede, Schlosser, Metallarbeiter, Bergleute, Büchsenmacher, Münzmeister, Uhrmacher, Lampenmacher, Korbmacher, Graveure, Wagner, Kutscher, Kutschenbauer, Sattler, Pferdehändler und Tierärzte, der Pächter, der Pferde verehrt und angerufen. Und lange Traditionen haben auch die Eligiusritte, bei denen die Pferde gesegnet werden. Ein guter Einstieg für einen Touraufruf. ‘St. Eligius oder Twobeers Eleven’ weiterlesen …

    Senftenbergs Notizen vom Streckenrand

    Als Pfandflaschensammler getarnt schlich sich Senftenberg am Freitag ins für die Presse gesperrte Fahrerlager des Störtebeker-Cups. Dabei wurde er Zeuge folgender Worte:
    “Wo warste gestern?”
    “Ich hatte schon fast überlegt zu kommen, dann aber doch nicht.”

    Senftenberg mußte in sich hinein schmunzeln, hörte er doch genau die Worte von den Frauen in seinen frühen Liebesnächten, wenn er sich besonders viel Mühe gegeben hatte…

    [KSGC 2013/2014] Prolog

    Und schon ist der Prolog Geschichte, das erste Scharmützel der Saison ist geschlagen. Tapfer stritten die Mannen im Duell, aus dem jeweils nur einer siegreich hervorgehen kann. Hart im Umgang mit sich selbst und dem Material, wurden auch die härtsten Prüfungen mit Bravour -und trotz partieller Nachtblindheit und Orientierungslosigkeit- bestanden. Doch neben der Härte gegen sich selbst und andere muß auch Fortuna im Bunde sein, um den Sieg erringen zu können. Und dieses Quäntchen mehr Glück, gepaart mit einem unglaublichen Zug an der Flasche, hatte Stefan.

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung! ‘[KSGC 2013/2014] Prolog’ weiterlesen …

    Immerzu im “IMMA UFF”

    Donnerstag, kurz vor sechs, 2 Stunden vor Sonnenaufgang. Didi A. Senftenberg bekämpft seine senile Bettflucht mit einem Schultheiss. Ist doch egal, ob man vor dem Morgengrauen das erste oder das letzte trinkt. Außerdem muß er sich auf die Zeitumstellung vorbereiten, dieses Jetlag ist jedes Mal furchtbar. Leider weiß er nie, wie die Uhr verstellt wird, das macht die Sache unnötig kompliziert. Er steht auf, nimmt die letzte Münze und steckt sie in die Jukebox. 5:59. “It’s Only Rock ‘n Roll…”
    “But I like it, like it, like it, yes I do!”

    EISENSCHWEINKADER | Immerzu im IMMA UFF imma uff1 Immerzu im IMMA UFF ‘Immerzu im “IMMA UFF”’ weiterlesen …

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    Hamburg-Berlin passiv

    Didi A. Senftenberg sitzt in einem Weddinger Bierlokal, als er Zeuge eines am Nebentisch geführten Gespräches wird. Sei es seiner leichten Schwerhörigkeit und seiner Liebe für Marschmusik geschuldet, sei es seine Berkiner Unbekümmertheit, sei es seine Vorliebe für exotische Frauen: als er die Worte “Hamburg” und “fahren” hört, mischt er sich ein.
    Mit einem frischen Schultheiss in der Hand steuert er auf die winzige freie Tischecke zu und begrüßt die dort sitzenden Gäste mit den Worten: “Wann gehts los? Ich bin aber sowas von dabei!”
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    Hamburg – Berlin aktiv

    EISENSCHWEINKADER | Hamburg   Berlin aktiv  Hamburg   Berlin aktiv

    Seit 23 Jahren ist es möglich, zwischen den Hauptstädten zu fahren. Seit 13 Jahren veranstaltet, wenig betreut und das ist excellent so. So excellent wie der www.audaxclub-sh.de

    Wir starten von der Hauptstadt der Liebe im Dunkeln und munkeln von Feuchtgebieten. Die sind des Nachts etwas ausgeblieben, recht nüchtern stehen Teile des Eisenschweinkaders bei ihren Stahlrädern. Zum ersten Mal komplett auf Stahl, aus Stahl. Das ist auch der Grund, warum Twobeers nicht mit darf. Er hat Titan in der Schulter. Die Regeln sagen, Zahngold ist ausgeklammert, andere Implantate nicht. Etwas grenzwertig sind die Karbonspeichen in einem Vorderrad. Auch Alufelgen sind nicht gerne gesehen, doch liegt das Herstelldatum vor der Grenzöffnung 1989.
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    III. Huschke-Gedenkausfahrt

    Am 25. August 1923 -vor 90 Jahren- verunglückte Adolf Huschke beim Rennen “Rund um Berlin” und verstarb wenige Tage später an den Folgen. Auch in diesem Jahr wollen wir an ihn und die anderen Helden vergangener Zeiten erinnern und so findet am 1. September die Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt statt, mittlerweile erlebt sie ihre dritte Ausgabe. Am besten eignen sich für diese Fahrt alte Stahlräder und Wolltrikots. ‘III. Huschke-Gedenkausfahrt’ weiterlesen …

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    Didi A. Senftenberg im Privatarchiv

    „Der gefahrvolle Beruf der Dauerfahrer hat manches Opfer gefordert, aber man darf diese bedauerliche Begleiterscheinung des Sports nicht zu tragisch nehmen, denn jeder Sport bringt eine Gefahr mit sich. In der Ueberwindung der Gefahr liegt der Reiz beim Sport, und wie der Krieg die höchsten Mannestugenden auf dem Felde der Ehre auslöst, so löst der Sport im friedlichen Kampfe um die Ehre gleichfalls Tugenden aus, die am Manne am höchsten geschätzt werden.“ ‘Didi A. Senftenberg im Privatarchiv’ weiterlesen …

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    Didi A. Senftenberg auf dem Friedhof

    Senftenbergs Kopf dröhnt vom Tabakrauch, vom Bier, von Paules Geschichten. Dieser alte Wirrkopf wollte ihm doch tatsächlich weißmachen, daß er seit 90 Jahren in der Kneipe sitzen würde. Paah, er selbst ist ein ganz großartiger Kneipenbesucher, aber länger als 3 Tage schafft er nicht mehr am Stück. Wenn er ehrlich ist, hat er 4 Tage noch nie geschafft. Wharscheinlich war der Rest der Geschichte genauso unwahr, ausgedachtes Zeug eines alten Spinners. Wie hatte er nur drauf reinfallen können?

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    Didi A. Senftenberg beim Magendoktor

    Hicks!

    Hicks!

    Seit Stunden Schluckauf und immer noch das Geschmackstrio aus Mampe Halb&Halb, Rollmops und Hackepeter, ungewürzt. Ein Lächeln zuckt um Didi A. Senftenbergs Lippen, als er an die Fleischersfrau denkt. Wie die so mit dem Haumesser vor ihm stand, das hatte was. Und was hatte die noch erzählt von früher? Irgendwas war mit so einem bekloppten Radfahrer, doch so richtig kann er sich nicht erinnern.

    Hicks!
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    Didi A. Senftenberg beim Fleischer

    Samstag. Didi A. Senftenberg erwartet Gäste zum „Herrenfrühstück“. Bier hat er besorgt, für jeden eine Flasche Mampe Halb&Halb, Rollmöpse sind da, jetzt fehlt nur noch Hackepeter. Also ab zur Fleischerei Kahl um die Ecke.

    „Juten Morjen, ick hätt jerne 3 Pfund Hackepeter, unjewürzt. Bitte.“

    Renate, die Inhaberin, steht drall und blutverschmiert hinterm Tresen, das Haumesser lässig in der Hand wiegend.

    „Ham wa nich! Jibt et ooch jarnich!“

    „Wieso?“

    „Männeken, Hackepeta is imma jewürzt.“

    „Und wat nehm Se da an Jewürze?“

    „Sach ick nich.“

    „Aba eena von meine Jäste hat da ne Unvaträchlichkeit…“

    „Dit jeht ma nüscht an. Hackepeta is imma jewürzt. Hat sich ooch noch keena beklacht.”

    “Und nu?”

    “Kannst ja Schweinehack nehm…”

    „Na jut, denn nehm ick Hack.“

    Renate schaufelt 3 Pfund Hack auf die Waage und brummelt vor sich hin.

    „Früha kam hier jeden Morjen so’n Spaßvochel rinn. Wollte imma 3 Schrippen mit Hackepeta ohne Zwiebeln. Son bekloppta Radfahra.“

    „Jeden Morjen?“

    „Ja imma vorm Training. Der lustje Franz war dit.“

    „Wann solln dit jewesen sein?“

    „Kann ick da sachen. Is jezze 90 Jahre her. Hat imma morjens Schrippen jekooft, denn uffs Rad und abnds bein Magendokta.“

    „War dit Hack schlecht?“

    „Männeken!“ Die Hand mit dem Haumesser erhebt sich drohend. Didi A.Senftenberg muß schlucken.

    „Na wejen Magendokta….“

    „Quatsch nich, die Kneipe da drüben, da warn se imma. Der und noch sone Type.“

    Didi A. Senftenberg zahlt, nimmt sein Hack und geht in seine Weddinger Wohnung. In seinem Kopf schwirren die Gedanken. Der lustige Franz? Mit noch einem? Schluckauf macht sich breit, er nimmt einen ersten Mampe Halb&Halb und versinkt in Grübelei.

    Am 1.September findet die nächste Huschke-Gedenkausfahrt statt.

    InVeloVeritas – Hin- und Rückfahrt der drei TK

    Im Winter spielte ich erstmals mit dem Gedanken, nach Wolkersdorf im Weinviertel zu fahren. Da zu dem Zeitpunkt noch unklar war, wer mitkommen würde, reifte folgender Plan: Anreise mit dem Zug am Samstag, Ausfahrt am Sonntag und zurück am Dienstagabend. Für die Rückreise eine Versicherung gegen schlechtes Wetter in Form eines ab Wien gültigen Zugtickets, welches auch Zustiege in Prag oder Dresden zulassen würde. Der Plan reifte, Mitfahrer sagten zu und ab, am 15.6. war es soweit. ‘InVeloVeritas – Hin- und Rückfahrt der drei TK’ weiterlesen …

    Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht

    So hat Rudolf S. nicht mal gezittert, als er für eine große deutsche Tageszeitung in den eiskalten Pool steigen mußte. “Verdammte Axt” denkt er, “so geht das nicht!” Seine Gräfin hätte gerne mal wieder ein schönes Photo von ihm, möglichst mit einem siegreichen Helden an seiner Seite. Doch wie soll das gelingen, wenn man nicht eingeladen wird? “Immer finden die wirklich lustigen Sachen woanders statt, das muß ich ändern!” Und so schmiedet er einen Plan, der von der UCI auch alsbald umgesetzt wird. Kein Lizenzinhaber darf mehr dort starten, wo es Spaß macht, sonst wird gesperrt!
    “Und bei allen genehmigten Veranstaltungen müssen sie mich nicht einladen, da kann ich einfach so hin und die müssen mir noch das Zimmer zahlen!” schmunzelt Rudolf S. in seinen Bart. ‘Rudolf S. zittert, Cance will, darf aber nicht’ weiterlesen …

    [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

    Die alljährliche offene Bestenermittlung im Paarzeitfahren des EMPOR Karlshorst Süd steht an. Hier eine kleine Galerie aus den Vorjahren…

    EISENSCHWEINKADER | [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV Fausto Coppi Trofeo Baracchi 1953 [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

    EISENSCHWEINKADER | [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV 1967 Merckx bracje [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

    EISENSCHWEINKADER | [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV  [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

    EISENSCHWEINKADER | [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV 5869171761 09ae9b298a b [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

    EISENSCHWEINKADER | [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV  [20. Juni 2013] Von Tanke zu Tanke IV

    Treff ist am 20. Juni 2013, 20:00 Kronprinzessinnenweg Einmündung Havelchaussee, Start ist um 20:30. Die Strecke ist wie in den Vorjahren ca. 18km lang. Zugelassen sind Herrenfahrer und Preisgeldfahrer, es gibt keine Extrawertungen.

    Nach Lebensalter, Art und Zustand des Rennmaterials und Höhe des Nenngeldes können Zeitgutschriften in noch festzulegender Höhe durch das parteiische Schiedsgericht zugesprochen werden. Anmeldung mit Name des Teams und der Teilnehmer bitte hier als Kommentar.

    Wir freuen uns!

    Übrigens ist das eine gute Möglichkeit zum Testen für das Paarzeitfahren des German Cycling Cups zehn Tage später:
    http://www.deutschland-grand-prix.de/wettbewerbe/paarzeitfahren/__Paarzeitfahren.html

    Twobeers

    Meldungen:
    1. Team Wim Vansevenant (Onkel / Kreuzpeilung)
    2. Team Kaputt-aus-Wien (Mitstreiter/Twobeers)
    3. Team Diamant (GTDanni / Bemme)
    4. Team Phonak-Simulanten (Sam & Sandten)
    5. Team MARC & BERND
    6. Team Suicycle (Konni/Sven)
    7. Team Friesch-Auf! (Markus / Thorsten)
    8. Team EMPOR Karlshorst Süd (Sachse / OnkelW)
    9. Equipe TI-Raleigh (PDa / Boom)
    10. Team eventassec (KramersBüro / Schosse)
    11. Team YoungSters (Gobbi / André)
    12. Team BRC Endspurt (Martin / Sebastian)
    13. Team Bruchpiloten (Erik/ Thomas)
    14. Team Staublunge (Staub + Husten)
    15. Team vonWindoff (vonWindoff / Olli)
    16. Team Saschistique (Saschist + Konz)
    17. Team Thilo/Niels (Thilo/Niels)
    18. Team Team BRC Endspurt II (Markus & André)
    19. Team “Franconian Knights”(Chief/James)
    20. Team FastAndFurious (Boniperti / Transalpspezi)
    21. Team Partnerboerse (Carsten / Coepenicker)

    Suchbegriffe

    1. Mai – Ein Feiertag mit dem ESK

    In den vergangenen Monaten und Jahren gab es vermehrt Stimmen, die forderten CTFs (eine sehr schöne Erklärung dazu findet sich hier: Klick!) auch im Sommer, gerne auch länger als im Winter und überhaupt solle der ESK mal nicht immer nur still und heimlich für sich fahren sondern mal wieder richtig, so wie früher eine Tour anbieten. Nun denn, zumindest ansatzweise müssten diese Wünsche doch erfüllbar sein. Terminiert auf einen freien Tag, der nicht unmittelbar an einem Wochenende liegt, sollte sich doch was machen lassen.

    EISENSCHWEINKADER | 1. Mai   Ein Feiertag mit dem ESK  1. Mai   Ein Feiertag mit dem ESK

    ’1. Mai – Ein Feiertag mit dem ESK’ weiterlesen …

    Suchbegriffe

    1. Mai: Tag der Arbeit oder Blut, Schweiß und Tränen

    EISENSCHWEINKADER | 1. Mai: Tag der Arbeit oder Blut, Schweiß und Tränen icon tour 1. Mai: Tag der Arbeit oder Blut, Schweiß und Tränen Seit 80 Jahren ist der 1. Mai gesetzlicher Feiertag, an den Auslöser, den Haymarket Riot von 1886 denkt dabei keiner mehr. Doch ging es damals um die Einführung des 8-Stunden-Tages und diese Zahl trifft es schon viel besser. ’1. Mai: Tag der Arbeit oder Blut, Schweiß und Tränen’ weiterlesen …

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    Trainingslager Brandenburg (II)

    Liebes Trainingstagebuch, heute war der dritte Tag des Trainingslagers. Damit Du mir glaubst, daß ich auch wirklich unterwegs war, habe ich extra ein anderes Rad genommen.

    EISENSCHWEINKADER | Trainingslager Brandenburg (II)  Trainingslager Brandenburg (II) ‘Trainingslager Brandenburg (II)’ weiterlesen …

    Trainingslager Brandenburg

    In den letzten 100 Tagen ist nichts dramatisches passiert, das Wetter ist immernoch das gleiche wie in den üblichen Wintermonaten. Die Euphorie und Anspannung, die Freude auf kommende Fahrten, die im Februar greifbar ist, ist einer gewissen Leere und Lustlosigkeit gewichen. Das um Ostern anberaumte Trainingslager Brandenburg erweist sich als Härteprüfung. Nicht nur, daß 100km unglaublich weit sind und man dafür sehr sehr lange unterwegs ist, nein, die Kälte läßt den Körper nach kurzer Zeit erstarren, das Kettenfett wird hart und der alte Mann will einfach zurück auf die warme Ofenbank.

    EISENSCHWEINKADER | Trainingslager Brandenburg  Trainingslager Brandenburg

    Wann mag dieses Photo entstanden sein? Januar, Februar, vielleicht März? Nein, 2. April! An Frühjahrsklassiker ist derzeit also nicht zu denken…

    Die Qualität des Bildes bitte ich zu entschuldigen, immer wieder bildet sich eine Eiskruste auf der Linse.

    In Velo Veritas oder Großer Bahnhof in der Cikago Bude

    Am 16.Juni wird im österreichischen Weinviertel die “In Velo Veritas”auf historischen Rädern gefahren. Eine kleine aber feine Veranstaltung, die uns angenehmer erscheint als die zur Hipsterkirmes verkommene L’Eroica. Aus der Anmeldung wurde schriftlicher Kontakt zu Fragen der Anreise und irgendwann erreichte mich die Nachricht, daß der Veranstalter nach Berlin kommen würde. Wo kann man besser über Räder parlieren als bei einem Bier in der Cikago Bude? Und so wurde gestern Horst Watzl von einer repräsentativen Kaderabordnung und zwei Kisten Bier empfangen. Er selbst brachte Wein aus dem Weinviertel mit.

    EISENSCHWEINKADER | In Velo Veritas oder Großer Bahnhof in der Cikago Bude IVV 12 In Velo Veritas oder Großer Bahnhof in der Cikago Bude ‘In Velo Veritas oder Großer Bahnhof in der Cikago Bude’ weiterlesen …

    Anweizen!

    Endlich! Der dunkelste Winter seit Menschengedenken ist vorbei -zumindest meteorologisch- und die Freiluftsaison kann beginnen. Bevor jedoch die käsig-weißen Beine erstmals der Sonne ausgesetzt werden, muß die Saison standesgemäß eingeläutet werden. Dieses Ritual heißt Anweizen und ist genau das, wonach es sich anhört. Wunderbar schmeckt das Bier und macht den pelzigen Glühweinnachgeschmack vergessen.

    EISENSCHWEINKADER | Anweizen! IMG 20130304 162830 Anweizen!