Archiv nach Verfasser für Ackebua

Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cup: 2. Lauf Jungfernheide

K.S.G.C.Heftiger Wind aus Ost, das Quecksilber unter Null. Die See geht rauh, die Gischt peitscht scharf. „Einen Heiermann für Dich, Kapitän, doch bring mich bis zur Jungfernbucht!“

Zur Mittagsstund wird Ebbe sein, das Wasser weicht und gibt den Schauplatz für das große Schlachten frei. Unzählige Köpfe werden rollen, bis der Beste den Becher stürzen darf. Alsbald wird die Flut die Spuren des Gemetzels für alle Ewigkeit hinfortspülen. Werdet Augenzeugen dieses einmaligen Spektakels, oder seid Mann genug und streitet mit auf dem Feld der Ehre aus Sand und Eis.

Treffpunkt: Saterdag, 15.12. um 11:00 Uhr am Oststrand am Jungfernheideteich

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Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cup 4. Lauf

Einen Mond nur ist es her, daß er uns den Rücken kehrte. Der Schwerter Klirren und der Ketten Rasseln kaum verstummt, das Blut der Schwachen noch mahnend vom eisigen Grund des Plänterwaldes dampft, sucht er die Seinen ein letztes Mal heim. Beißende Kälte und eisige Winde ersticken jeden noch so kleinen Funken Hoffnung auf des Frühlings Wärme, und so werden auch beim letzten Kampf um den begehrten Becher Eis und Schnee, Dunkelheit und Stille die Bühne für das Spektakel bereiten. Seid bereit, wenn des alten Meisters Kommando die zitternde Meute treibt:

„So fahrt denn um meinen Becher, oder fahrt zur Hölle. Den Kopf des Letzten will ich meinem Schwerte geben.“

Erscheint zahlreich zum scharfen Start um 1300 in der Schönholzer Heide, Treffpunkt alte Treppe am südöstlichen Ende der Heide.

Ostdeutschland – ein Wintermärchen

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee. Die Stimmung in der Bundesrepublik ist auf dem Gefrierpunkt angkommen ist, Familie Pichelmayr in Rosenheim traut sich seit Wochen nicht mehr aus ihrem Reihenhaus heraus, Postmann Hein Jansen aus Flensburg kuriert seinen sechsfachen Oberschenkelbruch – ans Bett gefesselt – zu Hause bei Ostfriesentee und Labskaus aus, und Kevin Kasuppke aus Angermünde bekommt seinen schicken 2er Golf mit der zu Weihnachten erst frisch drangefrickelten Remus-Tüte nicht mehr aus der zugeschneiten Wellblechgarage des Vaters heraus. Doch da im mittleren Osten, fernab jeglichen zivilierten Lebens, hat sich im Laufe des diesjährigen Todeswinters eine kleine nordische Sporttruppe formiert, die von der weißen, unheilbringenden und für alle alljährlich völlig überrraschend über uns hereinkommenden Seuche nicht genug bekommen kann. ‚Ostdeutschland – ein Wintermärchen‘ weiterlesen …

[KSGC] 2. Lauf 2008/2009 – Schönholzer Heide

K.S.G.C.

Störtebeker-Cup – 2. Lauf 2008/2009 – Schönholzer Heide

Das dumpfe Aufschlagen der leblosen Häupter auf dem blutgetränkten Winterboden ist kaum verklungen, da dürstet dem alten Störtebeker nach einem weiteren Spektakel.

„Sehet, Kameraden, die Kogge dort im düst’ren Nebel,
Am Tag des Niklas sprechen hier die Säbel.
Die Heid‘ ertränkt im Blut so rot,
Die Schwachen holt sich jäh der Tod.“

Das gnadenlose Auf und Ab auf dem Feld der Ehre, Runde für Runde, wird nur für einen einzigen Mann mit der Gnade Störtebekers belohnt. Kommt also, Ihr Tapferen, Mutigen und Starken, laßt für Klaus die Klingen tanzen! Die Ruhe über der kleinen Lichtung trügt, bald heißt es für alle: Kopflos durch die Heide!

Kommt zahlreich!

Zeitpunkt: Samstag, 06.12., 13:00 Uhr
Treffpunkt: Mysteriöse Treppe in der kleinen Senke / Lichtung am südöstlichen Ende der Heide.

+++ Eilmeldung: Frühzeitiges Saison-Aus für Ackebua +++


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Trans-Germany 2008 aus Sicht von Fahrer Nr. 199-1


Menis+Acke in Seiffen

Zu allererst ein Geständnis meinerseits: ich habe wirklich Gefallen am Geländeradfahren gefunden. Ich habe keine Sekunde mein Rennrad vermißt. Ich habe die wenigen Straßenpassagen in der Ebene gehaßt.
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1. Lauf zum Klaus-Störtebeker-Gedächtnis-Cup

K.S.G.C.

Liebe Leute,

der Auftakt ist vollbracht, und ein jeder konnte sich einmal mehr ein Bild von dem machen, was uns in den nächsten 4 Monaten erwarten wird. Beißende Kälte, eisiges Naß, klamme Finger und brennende Lungen sollen auch auf der Tagesordnung unserer nächsten Prüfung stehen. War uns Klaus beim Prolog noch milde gestimmt, legt er uns nun ein weiteres Hindernis in den Weg:

„Da, hinter dem Hügel, da müssen wir hin!“

Klaus will uns stöhnen hören, sehen, wie sich unsere Beine biegen und unsere Ketten ächzen. Wieder und wieder diese nicht endende Wand hinauf, bis der Härteste den Becher stürzen darf und für einen Monat lang in der Gunst unserers großen Klaus steht. Kommt also alle am 17.11. um 14:00 (scharfer Start) in den Volkspark Prenzlauer Berg (für Ur-Berliner: Oderbruchkippe) an der Hohenschönhauser Str. / Judith-Auer-Str.!

Klaus Störtebeker

ESK-Prominenz zeigte Flagge in Göttingen

Eine kurze Zusammenfassung der Göttinger Renntage betrachtet durch Ackebuas Radbrille:
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Nachlese zum Frühjahrsklassiker durch den Oderbruch

Zusammengefaßt war es ein Tag ganz nach meinem Geschmack.
Pünktlich zum Start gab es den versprochenen Starkregen, und die Temperaturen dürften auch nicht höher als in Archangelsk Anfang Januar gewesen sein. Frohen Mutes setzte sich das hochkarätig besetzte Peloton pünktlich um 1000 in Bernau in Bewegung. OnkelW, Staubi, RiFli, Steppenwind und Acke stürzten rückenwindig bis Trampe, bogen links bei und zielten direkt auf Eberswalde. Dort wurde Steppenwind auch schon wieder verabschiedet, da sein Fahrzeug offensichtlich nicht für Geschwindigkeiten jenseits der 36 konstruiert wurde. Auf Wiedersehen, nordischer Freund! ‚Nachlese zum Frühjahrsklassiker durch den Oderbruch‘ weiterlesen …

Klassikerauftakt zum Frühjahr: De Rond van Ouderbeerg

Während sich die Jedermänner wie Boonen und Co. am bevorstehenden Wochenende in Flandern die Beine verbiegen, steht am Freitag, den 06.04., für die Créme de la Créme der Klassikerjäger die legendäre Rond van Ouderbeerg auf dem Programm, die gleichzeitig Auftakt der Frühjahrsklassikerserie in Brandenbourg ist. Wie jedes Jahr ist für die Helden der Landstraße ein unmenschlicher Parcour ausgetüftelt worden, und nach der Bewältigung gnadenloser Kopfsteinpflasterpassagen und unzähliger Rampen werden sich nur die Härtesten unter den Harten im Ziel in Beernau das wohlverdiente Amstel in die Kehle schütten dürfen.

Was erwartet also nun die Aktiven? ‚Klassikerauftakt zum Frühjahr: De Rond van Ouderbeerg‘ weiterlesen …

Sonne, Berge und alkoholfreies Bier: Malle 2007

Tiempo magnífico – avenidas lindas – nuevo rey de La Petrólica!

Um es mit wenigen Worten einführend zu beschreiben: Es war wieder einmal eine schöne Zeit im Schwuppenparadies, gemeinsam im Kreise derer, die die Königsdisziplin auf zwei Rädern wahrhaftig zu genießen verstehen. Ein bißchen Sonne, ein paar Hügel und feinster Asphalt – schon ist des Rennradlers Gemüt erhellt.

Und auch wenn es mir persönlich so vorkommt, daß das balearische Eiland von Jahr zu Jahr kleiner zu werden scheint, so liegt dies sicher nur daran, daß man nach fast einem vollen Dutzend alljährlicher Befahrungen wirklich jeden Winkel, jede Bucht und jeden noch so kleinen Fahrweg zu kennen meint. So unterschiedlich diese Empfindungen bei jedem einzelnen Kader waren, so unterschiedlich waren auch die Ambitionen hinsichtlich des Ausreizens der körperlichen Belastungsgrenzen. Manch einer schoß sich in den tückischen Anstiegen die Lampe aus, wohingegen andere wieder untertourig die Landschaft genossen. Es wurde ja im Forum bereits publik gemacht, daß unser lieber Sportfreund Chubi nur durch natürliche Barrikaden in Form der Küstenlinie in seinem Vorwärtsdrang gehindert werden konnte. ‚Sonne, Berge und alkoholfreies Bier: Malle 2007‘ weiterlesen …

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Frühling im November: Angermünde/Bernau – Strausberg

Welch schöner Tag das noch wurde!

Ich hatte ja bereits beim Blick auf meine Weckuhr alle Hoffnungen begraben, zusammen mit der illustren Gruppe um Börge, Ampel, RiFli und Jockel einen schönen Tag im Osten Brandenburgs verleben zu dürfen. Nach gefühlten zweieinhalb Sekunden Schlaf schlich ich halb blind ins Bad, während die Truppe schon den Zug bestieg. Ich haderte noch einen Moment – Allein aufs Rennrad? Mit Suseherz an der Havel entlang? Mit OnkelW nach Grünheide zum MTB-Rennen? Oder der Reisegruppe Loveboat hinterher? ‚Frühling im November: Angermünde/Bernau – Strausberg‘ weiterlesen …

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Da drüben muß Afrika sein – Ein Herbstausflug an die Oder

Aus einer fixen Idee zweier Kader, den frühen Donnerstagmorgen für eine kurze Runde durchs Unterholz zu nutzen, wurde durch mehrere fernmündliche Konferenzschaltungen am späten Mittwochabend ein etwas größeres Unterfangen für den kommenden Tag beschlossen. Und so kam es, daß sich 4 Naturfreunde auf ihren Zweirädern zusammenfanden statt in der Fabrik die Stechuhr zu betätigen.

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N.Ride durch die Nordberliner Forsten

Achtung: Gelände!

Ein paar leckere Stiche, herrlichen Mischwald, Seeblick, brennende Oberschenkel und ein abschließendes alkoholfreies Weißbier verspricht der dieswöchige N.Ride, der uns diesmal durch den Berliner Norden führen soll. Menis wird seinen Mannschaftswagen bei mir abstellen, so daß wir die anderen gegen 1830 am S-Bahnhof Pankow empfangen können.

Start: 1830 S-Bhf Pankow
Wenn jemandem die Zeit zu ungünstig erscheint, bitte melden!!!
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ESK kämpft entschlossen in Parchim

Am vergangenen Wochenende sollte es endlich soweit sein: Mein favorisiertes Rennen für dieses Jahr stand endlich auf dem Programm. Ich hatte aus dem letzten Jahr sehr viele schöne Eindrücke mitgenommen, daß ich mich schon das ganze Jahr auf Mecklenburg freute. Eines jedoch vorweg: Wer ein Jedermann-Rennen erwartete, der wurde bereits beim Einzelzeitfahren eines Besseren belehrt. Doch lest selbst, wie es den Kadern erging.

Feindesblut an Chubis Nummer:

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Auf den Spuren von Schleck und Co: ESK erfolgreich in Dresden

Im Zuge der Sachsen-Tour, die just mit einer knackigen Bergetappe am Sonntag endete, sollte es parallel zum Profirennen auch eine kernige Runde für uns Jedermänner geben. Also beschlossen OnkelW, Gastfahrer Henrik und ich unsere Teilnahme. Henrik und ich fanden einen recht kommoden Unterschlupf in Bigfoots WG, der kurzerhand seine Mitbewohner ausquartierte, so daß jedem von uns ein eigenes Zimmer zur Verfügung stand. Henrik mußte allerdings des Nächtens mit der Gesellschaft zweier langohriger Nager Vorlieb nehmen, die sich immer wieder neue Tricks einfallen ließen, um aus ihrem gläsernen Gefängnis auszubüchsen.
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Menis und Husten bei der Jeantex-Tour-Transalp

UPDATE!!!

7. Etappe: 01.07.2005: Kaltern – Riva del Garda

Team Eisenschweinkader:

IM ZIEL: Gratulation zum 25.Platz auf der letzten Etappe!!! Gesamtplatzierung 26 in der Masterswertung und 91. Gesamtwertung heißt es in nüchternen Zahlen, aber was bedeutet das gegen die Impressionen… Gespannt warten wir auf die O-Töne unsere Helden!!! (einige Zitate siehe weiter unten!) ‚Menis und Husten bei der Jeantex-Tour-Transalp‘ weiterlesen …

Jungeisenschwein Spielerfrau absolviert letzten Formtest vor Inselfahrt

Kader und geneigte Leserschaft,

seit unserem letzten und meinem ersten Harzsturm ist vieles anders, besser gworden und hat beinahe einen revolutionären Beigeschmack. Seit Kadergedenken messen wir uns miteinander bei unseren Nacht- und Ausfahrten, eigen-und fremdorganisierten Wettkämpfen sowie Trinkveranstaltungen. Wir teilen tolle Erlebnisse in Mutter Natur, hegen eine art familiäre Bindung miteinander und streben immer nach dem Besonderen. Aber nichts hat die Kaderschaft so sehr beschäftigt wie der sprungartige Anstieg der Damenquote in unseren Reihen. Mit Fug und Recht kann ich behaupten, daß mir diese Entwicklung, von Kaderpapst und Dancing Queen Jockel sicherlich auch ein wenig forciert, in keinster Weise als unangenehm zu bezeichnen ist. Auch in meinem engeren privaten Umfeld hatte dies bereits sehr positive Auswirkungen, da eines der Neuschweine meine Liebste selbst ist. Sie wird durch die ihr übertagene Ehre als Eisenschwein von mir ab jetzt nicht mehr mit einem säuselnden ‚Schatz‘ oder gar einem unterwürfigen ’natürlich, mein Engel‘ angeflauscht. Nein, sie hört von nun an auf ein kerniges ‚He da, Spielerfrau‘! (Anm.d.Red.: Na ja, in diesem Fall pflege ich eine lautschallende Ohrfeige zu kassieren.) ‚Jungeisenschwein Spielerfrau absolviert letzten Formtest vor Inselfahrt‘ weiterlesen …

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Neuordnung der Weltherrschaft: ESK nimmt Nordwestmecklenburg

Viele Mächte rund um das Baltikum hegen Ansprüche auf diesen schwarzen Fleck in allen Landkarten. Die Dänen, ein recht einfältiges Volk, dennoch aber nicht ganz unbefleckt im Kampf um kostbare Territorien im Ostseeraum, stießen sich seit Jahrhunderten die Zähne an der Wismarer Stadtmauer aus. Selbst schwedische Stämme, für uns preußisch-Zivilisierte nur wilde Barbaren mit blonden Bärten, wurden nach kurzer Amtszeit in Wismar wieder von den Mecklenburgern vertrieben. Ein Signal also, die Werte des ESK in das reaktionäre Dasein derer zu Wismar zu bringen. ‚Neuordnung der Weltherrschaft: ESK nimmt Nordwestmecklenburg‘ weiterlesen …

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Täve Schur – der Siegmund Jähn des Radsports

Wortlaut Zwock:

„Wie, der (Täve) war mit dem Rad im Weltall? So’n Quatsch!“

Doch, war er!

Seinerzeit in diesem spektakulären Rennen, es muß November 1957 gewesen sein. Der Sowjet hatte gerade die schnuckelige Köterdame Lajka ins All geschossen. Als eben diese zur Erde funkte, daß großer Hunger sie während ihrer Erdumrundungen plagte, wurde flugs ein Notfallplan seitens der Russen ausgearbeitet. Die nächste startfähige Rakete wäre frühestens in 14 Tagen verfügbar gewesen, Lajka jedoch schlug mit Nachdruck auf den Sputnik-eigenen Titantisch und forderte innerhalb von 6 Stunden eine fette Portion Westfutter der Marke Frolic. Woher nehmen und so schnell da hoch bekommen? ‚Täve Schur – der Siegmund Jähn des Radsports‘ weiterlesen …