Der ESK auf dem Prüfstand II

Vor einem Jahr waren Toni, Mod und Twobeers auf dem Prüfstand und berichteten darüber. Die Reaktionen kamen von allen Seiten und lauteten einhellig „Da wollen wir auch mal hin.“


Als wir nach dem Finale des Störtebeker-Cups in der Laube saßen und das Bier in Strömen floss, da kamen sie wieder auf den Tisch, die Legenden und Geschichten in der Art „Und da war ein Berg, 20, ach was sage ich 25% Steigung und da habe ich vergessen zu schalten und dann gings hoch mit 52/13.“ Diese Geschichten galt es zu überprüfen, langfristige Planung sorgt für gutes Wetter und so trafen sich am letzten Sonntag im Februar 16 Fahrer in Blankenfelde. Toni war mit der Streckenfindung beauftragt, meldete sich aber krank ab. So konnten wir dem Oberst ein Geburtstagsgeschenk machen, er solle einfach mal eine Karte einstecken.

9:35 „Abfahrt“ hallt es über die Straße und der Tross setzt sich in Bewegung, auf dem schmalen Pfad zieht sich die Perlenschnur sofort weit auseinander. Ampel setzt dieses Mal ausnahmsweise auf Gangschaltung und Federgabel, ein Fehler. Schon nach wenigen Kilometern muss er mit defekter Gabel beidrehen.

Nach weiteren Trennungen erreichen die ersten nach 2 Stunden das ESK-eigene Test- und Prüfgelände. Der Kreuzbube und die Carodame fahren uns aus Leipzig entgegen, ein Treffen soll mittags stattfinden. Wir haben also viel Zeit, um die Sonne zu genießen. Die einen essen und trinken, andere fahren Höhenmeter am laufenden Band. Opi und Titzy sind die einzigen, die tatsächlich die 45% Rampe hochfahren!

Leider finden wir nicht alle Module auf dem weitläufigen Gelände, am anspruchsvollsten finde ich den Geröllhang mit 32% Steigung.

Hier ist Cubation mit dem Fatbike der einzige der durchkommt, Opi traut sich zumindest, alle anderen haben -zurecht- Angst um Gesundheit und Material.

Mitten in die schönste Plauderei drängt der Oberst zur Weiterfahrt, eine herzliche Verabschiedung von den Leipzigern und es geht Richtung Mückendorf. Bei dem Orstnamen sind wir froh ob der Jahreszeit. Schnegge verlässt uns, sie will die Sonne noch für mindesten weitere 100km nutzen, Boom will auch lieber alleine fahren.

Die Marschrichtung im Groben wird mit Nordost festgelegt. Interessant war das mehrmals be- und entsiedelte Zehrendorf, dicht dabei der Friedhof für die in Kriegsgefangenschaft verstorbenen indischen Soldaten des Ersten Weltkriegs. Das ganze Gelände ist auch noch eine Reise wert.

Auf dem weiteren Weg Richtung Königs Wusterhausen wurden die Abstände zwischen den Fahrern immer größer, Sebfritz verabschiedete sich am Kahleberg, Opi mit Reifenpanne im Sutschketal. Der Oberst quittierte das schrumpfende Feld mit einem glücklichen „Endlich mal wieder eine ordentliche Tour!“

Der Kreuzbube hat den Ausflug auch sehr schön bebildert und beschrieben.

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5 Antworten auf “Der ESK auf dem Prüfstand II”


  • sehr gut Twobeers… so und nicht anders trug es sich zu…
    der Oberst hatte recht, „Endlich mal wieder eine ordentliche Tour!“

    schön wars. msg.seb.s.

  • Schön, dass ihr gestern noch da wart. Wir lagen gut in der Zeit, um pünktlich zur vereinbarten Zeit da zu sein. Jedoch: 45 Minuten früher ein Anruf von Twobeers. „Wir sind schon da.“ Auf die Frage, wie wir die Zeit jetzt reinfahren sollen: „Rinjehaun!“
    Tolles Gelände, toller Radakrobatik des einen oder anderen Mitwirkenden. Hat sich gelohnt.

  • Vielen Dank für die Einladung. Klasse Ort, wirklich. Respekt den Kletterern, rauf oder runter- Ich schaue sehr gern einfach zu…

  • Das scheint ja wirklich eine gelungene Veranstaltung gewesen zu sein.
    Viele Grüsse aus Mallorca!

  • Epische Tour! Wie bei der Salzkammergut Thropy, mit weniger als 50% Schwund auf der Tour wird sich nicht zufrieden gegeben!

    Hier mal noch der Link zu meinen Bildern: http://fotos.mtb-news.de/s/79506

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