Auf eine Gose nach Leipzig

7:50 Nordbahnhof. Die S-Bahn kann nicht fahren, Notarzteinsatz auf dem Gleis, die S-Bahn vorher haben Rifli und ich noch fahren sehen, als wir die Tickets kauften. Also per Rad nach Potsdamer Platz, dort wendet eine Bahn außerplanmäßig und wir erreichen pünktlich Buckower Chaussee.

Toni hat sich einen Krankenschein besorgt und ist damit entschuldigt, leider hat er auch den Routenplaner. So fahren wir auf die altmodische Art und Weise, ausgerüstet mit einer Karte vom ADAC 1:200.000. Wir finden die Nebenstraßen trotz des Nebels, vor der angekündigten Sonne und Wärme ist nichts zu spüren.

Um 12:30 sind wir in Jessen an der Elster verabredet, bei den Bedingungen wollen nicht länger als möglich sitzen und so kommen wir pünktlich auf die Minute an und warten vor dem „Hotel Stadt Berlin“ auf dem Jessener Markt auf unsere Begleiter bis Leipzig. Und kaum haben wir uns hingesetzt, ist der Himmel blau, die Sonne scheint und es wird wirklich warm.

Den Rest erzählt der Kreuzbube viel besser als ich hier: http://guterbubi.wordpress.com/2014/03/30/2-2-gesprache/

In Leipzig stößt in der Kneipe noch Mischiflix zu uns, wir essen und trinken, plaudern aufs Angenehmste und schwupps, ist die Zeit für die Heimfahrt gekommen. Der Interconnex ist pünktlich, nett und hat kaltes Bier an Bord. Ein gelungener Tag, vielen Dank für die Leipziger Gastfreundschaft, wir revanchieren uns gerne mal.

Bemerkenswert 1: Rifli kann 200km ohne Tropfen an der Nase.

Bemerkenswert 2: In Leipzig gibts noch Leerstand in Altbauten.

Bemerkenswert 3: In Sachsen, wo die hübschen Weiber auf den Bäumen wachsen…

6 Antworten auf “Auf eine Gose nach Leipzig”


  • Ja, die Wohnungssituation ist hier noch erträglich. Doch es wandelt sich langsam. Die Stadt wächst wieder und das schlimme Wort von „Hypezig“ macht die Runde…

    „Bemerkenswert 3“: Wer wollte dem widersprechen?

  • die cikagobude phantasiert ja schon seit ein paar jahren immer wieder über einen umzug nach leipzig, oh du schöne stadt. es bleibt ein tagtraum.

    der link zu kreuzbubes erzählung fehlt.

    ansonsten: gut gemacht!

  • Da war eine der langweiligsten und gleichzeitig schönen Touren seit langem.
    Rückenwind ohne Ende, Nebel ohne Ende, Weite ohne Ende, Gespräche ohne Ende, entspannte Autofahrer ohne Ende trotz ohne Ende nebeneinander fahrend, gastfreundliche Leipziger ohne Ende – Ende.

    Rifli

  • Moin Leute.
    Wäre gern dabei gewesen aber es sollte nicht sein, naja das Jahr fängt ja erst an und Leipzig steht sicher noch ne Weile.

    Cu Danni

  • Schön wars, dass Ihr mal vorbei gekommen seid.
    Dass die Strecke von Norden nach Leipzig rein nicht sonderlich spannend ist kann ich mir vorstellen. Seid aber unbesorgt, auch Süden, Osten und Westen sind nicht viel spannender.

  • @mischiflix, Süden, Osten und Westen? Der Tankinhalt des Vierhundertfuffzichmeter-schon-leer reicht doch nie und nimmer über die Stadtgrenze hinaus… :-)

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