Mal schnell durch die Alpen

Weil beim Radfahren ja eigentlich nichts passiert und stundenlanges sinnfreies Dahinpedalieren auf Asphalt wenn überhaupt für den Pedalierenden interessant ist, kaum aber für Unbeteiligte, und daher die vom Radfahren Erzählenden gerne fantastisieren und übertreiben, um es annähernd spannend zu machen, was mir in diesem Fall ausnahmsweise fern liegt, hier meine vier Tage Radfahren in den Alpen als maximal unterhaltsames Fotobuch mit Kommentaren.

Eigentlich wollte ich nach so vielen Jahren der Abstinenz endlich mal wieder Mountainbike fahren in den Alpen. Doch die sehr schlechte Wettervorhersage, konzentriert auf genau die paar Tage meiner Anwesenheit in den Bergen, ließen mich umentscheiden. Alleine im Unwetter bei Sturm, Schnee und Gewitter im Hochgebirge – keine gute Vorstellung. Also sprichwörtlich umgesattelt auf das Rennrad! Das Rad nach einem knappen Jahr von der Wand genommen, abgestaubt, aufgepumpt, fertig. Der gepackte Rucksack blieb gleich, die gebuchten Bahntickets blieben gleich; lediglich das Gefährt und die Route wurden variiert.
Der Start der Tour war an einem Samstag in Murnau im Allgäu 25km nördlich von Garmisch-Partenkirchen. Abfahrt 04:27 Hauptbahnhof Berlin, Umsteigen in München, eine Stunde Verspätung, um 13:30 sattelte ich das alte Somec (Baujahr 1977), zog die Pedalriemen fest. Ständig begleitete mich ein banger Blick in die Wolken. Wann würde es anfangen zu regnen?
(Fotos zum Vergrößern anklicken)

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