Monatliches Archiv für August, 2013

III. Huschke-Gedenkausfahrt

Am 25. August 1923 -vor 90 Jahren- verunglückte Adolf Huschke beim Rennen „Rund um Berlin“ und verstarb wenige Tage später an den Folgen. Auch in diesem Jahr wollen wir an ihn und die anderen Helden vergangener Zeiten erinnern und so findet am 1. September die Adolf-Huschke-Gedenkausfahrt statt, mittlerweile erlebt sie ihre dritte Ausgabe. Am besten eignen sich für diese Fahrt alte Stahlräder und Wolltrikots. ‚III. Huschke-Gedenkausfahrt‘ weiterlesen …

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Didi A. Senftenberg im Privatarchiv

„Der gefahrvolle Beruf der Dauerfahrer hat manches Opfer gefordert, aber man darf diese bedauerliche Begleiterscheinung des Sports nicht zu tragisch nehmen, denn jeder Sport bringt eine Gefahr mit sich. In der Ueberwindung der Gefahr liegt der Reiz beim Sport, und wie der Krieg die höchsten Mannestugenden auf dem Felde der Ehre auslöst, so löst der Sport im friedlichen Kampfe um die Ehre gleichfalls Tugenden aus, die am Manne am höchsten geschätzt werden.“ ‚Didi A. Senftenberg im Privatarchiv‘ weiterlesen …

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Nachtrag – ESK wuppt EBM

Hinfahren, vor fahren, schnell fahren und die eigen Bestzeit pulverisieren. So der simple aber ambitionierte Plan des diesjährigen Ausflugs in die Heimat der Spielzeugmacher.

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Didi A. Senftenberg auf dem Friedhof

Senftenbergs Kopf dröhnt vom Tabakrauch, vom Bier, von Paules Geschichten. Dieser alte Wirrkopf wollte ihm doch tatsächlich weißmachen, daß er seit 90 Jahren in der Kneipe sitzen würde. Paah, er selbst ist ein ganz großartiger Kneipenbesucher, aber länger als 3 Tage schafft er nicht mehr am Stück. Wenn er ehrlich ist, hat er 4 Tage noch nie geschafft. Wharscheinlich war der Rest der Geschichte genauso unwahr, ausgedachtes Zeug eines alten Spinners. Wie hatte er nur drauf reinfallen können?

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Didi A. Senftenberg beim Magendoktor

Hicks!

Hicks!

Seit Stunden Schluckauf und immer noch das Geschmackstrio aus Mampe Halb&Halb, Rollmops und Hackepeter, ungewürzt. Ein Lächeln zuckt um Didi A. Senftenbergs Lippen, als er an die Fleischersfrau denkt. Wie die so mit dem Haumesser vor ihm stand, das hatte was. Und was hatte die noch erzählt von früher? Irgendwas war mit so einem bekloppten Radfahrer, doch so richtig kann er sich nicht erinnern.

Hicks!
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Didi A. Senftenberg beim Fleischer

Samstag. Didi A. Senftenberg erwartet Gäste zum „Herrenfrühstück“. Bier hat er besorgt, für jeden eine Flasche Mampe Halb&Halb, Rollmöpse sind da, jetzt fehlt nur noch Hackepeter. Also ab zur Fleischerei Kahl um die Ecke.

„Juten Morjen, ick hätt jerne 3 Pfund Hackepeter, unjewürzt. Bitte.“

Renate, die Inhaberin, steht drall und blutverschmiert hinterm Tresen, das Haumesser lässig in der Hand wiegend.

„Ham wa nich! Jibt et ooch jarnich!“

„Wieso?“

„Männeken, Hackepeta is imma jewürzt.“

„Und wat nehm Se da an Jewürze?“

„Sach ick nich.“

„Aba eena von meine Jäste hat da ne Unvaträchlichkeit…“

„Dit jeht ma nüscht an. Hackepeta is imma jewürzt. Hat sich ooch noch keena beklacht.“

„Und nu?“

„Kannst ja Schweinehack nehm…“

„Na jut, denn nehm ick Hack.“

Renate schaufelt 3 Pfund Hack auf die Waage und brummelt vor sich hin.

„Früha kam hier jeden Morjen so’n Spaßvochel rinn. Wollte imma 3 Schrippen mit Hackepeta ohne Zwiebeln. Son bekloppta Radfahra.“

„Jeden Morjen?“

„Ja imma vorm Training. Der lustje Franz war dit.“

„Wann solln dit jewesen sein?“

„Kann ick da sachen. Is jezze 90 Jahre her. Hat imma morjens Schrippen jekooft, denn uffs Rad und abnds bein Magendokta.“

„War dit Hack schlecht?“

„Männeken!“ Die Hand mit dem Haumesser erhebt sich drohend. Didi A.Senftenberg muß schlucken.

„Na wejen Magendokta….“

„Quatsch nich, die Kneipe da drüben, da warn se imma. Der und noch sone Type.“

Didi A. Senftenberg zahlt, nimmt sein Hack und geht in seine Weddinger Wohnung. In seinem Kopf schwirren die Gedanken. Der lustige Franz? Mit noch einem? Schluckauf macht sich breit, er nimmt einen ersten Mampe Halb&Halb und versinkt in Grübelei.

Am 1.September findet die nächste Huschke-Gedenkausfahrt statt.