Odinswald 2013

Tag 3 – Frei(er)tag nach Himmelfahrt / Herrentag 2013

Heute möchte ich mir einmal den hessischen Teil am Neckar anschauen. Beim Frühstück habe ich irgendwie das Gefühl, dass jeder den gleichen Plan hat. Auch verschiedene Ablenkungsversuche misslingen und so stehe ich da mit 8 fitten Kerlen und ihren Feuermaschinen vorm Haus und darf die Truppe anführen. Na sagen wir eher, nach ihren Pausen kurz den weiteren Weg erläutern. Jedes Mal wenn ich oben ankomme, fahren die Jungs einfach weiter. Gefühlt fahre ich heute bestimmt 90min länger als der Rest.

Unterwegs begegnet uns ein neues Kaderfahrzeug:
Darkis Klappspatentransporter
Darkis Klappspatentransporter

Hinter Affolterbach können wir praktisch auf der Höhe bis runter an den Neckar nach Hirschhorn fahren. Der Trail runter ist erste Sahne, manchmal weiß ich nicht wo es überhaupt zwischen den Bäumen lang gehen soll. Unten beratschlagen wir über das weitere Vorgehen. Ja Rob, ich weiß, früher mit dem Oberst hätte es nicht solche Diskussionen gegeben. Da wären wir einfach hoch auf den Katzenbuckel und kein Gejammer hätte uns davon abgehalten. Heute bin ich das schwächste Glied in der Kette und heilfroh, dass von diesem Himmelfahrtskommando Abstand genommen wird. Der Kompromiss ist dann auf den Neckarradweg zu verzichten und statt dessen den Höhenweg nach Neckarsteinach zu nehmen.

Hirschhorn am Neckar
Hirschhorn und sein Neckar

Rauf und runter, ein verdammter Schei$$weg… Die Wege sind hier im übrigen alle so markiert, ich sag nur S-Weg. An der Mannheimer Hütte machen wir unsere wohl verdiente Mittagspause. Die Aussicht ist toll, das Essen schlecht – dafür aber auch nicht selbst gemacht. Nach dem sich alle zu Genüge beschwert haben, können wir die Tour fortsetzen. Zur Verdauung laufen wir dann die nächsten Meter anstelle von fahren.

Blick von der Mannheimer Hütte
Aussicht gut – Essen schlecht

Auf der Höhe wechseln sich Forstautobahn und Trails regelmäßig ab. Besonders eine längere Wurzelpassage hat es ganz schön in sich. Irgendwann kommen wir an der Kreidacher Höhe ziemlich unvermittelt in den regen Pendlerverkehr der Werktätigen. Nur kurz stört der PKW-Lärm, dann geht es auf die letzten Kilometer hoch zum Tromm. Wir machen noch eine kleine Foto-Pause und schießen süße Bilder vom Blümchen-Sachsen.

Blümchen-Sachse
Blümchen-Sachse

Dann aber nichts wie los zum Gipfelsturm. Leider ist der Turm oben auf dem Tromm seit Mai wegen baulicher Mängel geschlossen. Wir trösten uns mit der Abfahrt zum Haus und den üblichen Ritualen. Zur Abwechselung gibt es heute mal Nudeln mit roter Soße, danke fürs Kochen!

Aus der epischen Ü100-Tour werden am Ende nur knapp 80km, trotzdem bin ich nicht unzufrieden mit dem Tag. Es hätte durchaus noch schlimmer kommen können – ich sage nur Katzenbuckel…

Tag 3

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5 Antworten auf “Odinswald 2013”


  • Jetzt bist Du mir doch zuvor gekommen. Ich hatte noch auf Bildmaterial gehofft. Aber so schön wie Du hätte ich es auch nicht hin bekommen. Vielen Dank! :-)

  • Sehr schön, endlich weiß ich, was ich verpasst habe. Wer kümmert sich um 2014?

  • Danke fuer den tollen Bericht, zu gerne waere ich am Montag noch dabei gewesen, wurden doch Geschwindigkeiten von knapp 110km/h erreicht.
    Ich werde spaeter zu hause mal mein Bildmaterial sichten und dann auch ins Netz stellen.
    Danke nochmals an alle, die es moeglich gemacht haben und bis zum naechsten Jahr im Harz.

  • Toller Bericht!
    Vielen Dank für das Geburtstagsgeschenk zu später Stunde :-)

  • Herrlicher Bericht, Darki, danke! So weiß ich endlich, was ich trail- und tourenmäßig verpasst habe. Es war in der Tat ein Harzsturm auf Weltniveau, danke vor allem an El! Ich freue mich schon sehr darauf, nächstes Jahr zumindest für eine Kinder-unfitte-Frauen&Männer-Hänger-Runde wieder mit Euch auf dem Rad sitzen zu dürfen. Aber auch nur für das sinnentleerte Palaver, die Grillspezialitäten, Eure dämlichen Visagen und das allabendliche Lagerfeuer hat sich der Odinswald gelohnt!

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