KSGC 2012/2013 – Finale

Schon liegt die Stadt im Morgenrot,
auf einem Drellstein sitzt der Tod
und grinst und geigt –
das Haupt geneigt.

Von Ferne her,
da klingt so dumpf, da klappt so schwer das Beil – das Beil der Guillotine.
Und wenn der Henker einen packt,
der Knochengeiger spielt den Takt,
die Melodei ist einerlei.

Hinab

Von Ferne her,
da klingt so dumpf, da klappt so schwer das Beil – das Beil der Guillotine.
Was für ein neuer Demiurg,
was für ein herrlicher Chirurg,
der manchen Tropf befreit vom Kopf -vom Kopf.

Von Ferne her,
da klingt so dumpf, da klappt so schwer
das Beil – das Beil der Guillotine.

Text: The Inchtabokatables – Das Beil

Freund Klaus konnte 400 Jahre vor der Erfindung von solch modernem Gerät nur träumen, ihm wurde der Kopf noch mit dem Schwerte abgeschlagen. Der Henker unserer Zeit hat einen neuen Namen – Rob! Dieser nun schickte sich an, für das große Finale eine Strecke zu wählen, welche der Schneide eines Schwertes gleichen sollte, steil hinauf und auf der anderen Seite steil herunter. Geschliffen wurde das Schwert von einem Unkundigen, welcher auf der Rückseite Scharten und Schmarren einschliff, so dass das Hinab durch Treppe und Downhillstrecke zu beeindrucken wusste. Die Kunde vom Finale verbreitete sich rasch, so das 30 Minuten nach zwölf Uhr zahlreiche Fahrer erschienen, um ihren Kopf aufs Schafott zu legen.

Start

Die 32 todesmutigen Recken (inkludiert zwei Reckinnen) stürzten sich ins Rennen und gaben sich ihrem Schicksal hin. Der Scharfrichter am Fuße des Berges befreite diesmal, ob der furchtbaren Strecke, zu Beginn jeweils drei Glückliche pro Runde von ihrem Leid und begnadigte diese.

Sprung

Verfolgung

Schmutz

Das Streckenschwert jedoch gewährte keine Gnade, es wählte erbarmungslos aus, meuchelte Mann und Material und ließ am Ende nur echte Helden überleben. Drei unerschrockene Fremde wetzten zum Schluß ihre Messer und kämpften um die Ehre, den Siegerkelch zu stürzen. Der größte und unerschrockenste von allen, ein wahrhaftiger Wiedergänger vom Störteker Klaus, konnte den Kampf klar für sich entscheiden und auf dem Podium vom süßen Saft des Sieges kosten.

Podium

Klaus zog im Anschluß an die Tageswertung Feder und Pergament um den Gesamtsieger dieser Epoche zu kühren. Knapp aber verdient konnte sich der verdiente Kader Siggi Staub in die ewige Ehrenliste eintragen.

Gesamt

 

 

 

P.S.: Dank an VeloWoman für das Überlassen des Bildmaterials

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