3. Lauf KSGC am 19.01.13 in Berlin-Marienfelde

Der folgende Bericht stammtvon Janibal, der mal wieder die weiteste Anreise hatte! Aber dafür kommen wir in zwei Wochen nach Hamburg.

Außen alles neu, innen alles treu oder Zurück bleiben, bitte!


Es hat nicht weh getan, weder dass ich um 5 Uhr aufgestanden bin, noch dass ich Bahn gefahren bin und schon gar nicht, vor der letzten Runde von 2beers raus gewunken geworden zu sein. Die Bahn sagt in solchen Fällen mit netter Stimme: Zurück bleiben, bitte (und werfen sie sich nicht gleich vor den nächsten Zug, nur weil sie einfach nicht schnell genug sind!)

2beers, einer der Führungskräfte vom Eisenschweinkader Berlin, nimmt mich an der Friedrichstraße im Zentrum von Berlin nach baustellenbedingten Umleitungen in die Arme. Nebenbei versuchen tapfere Menschen in der Kälte bei der Politik Gehör zu finden.

Gehör fand meine Idee mit Spikes am Crosser zu fahren, aber wenig Verständnis. Völlig überbewertet. Trotz Schnee, Eis, gefrorenem Wasser und H2O im festen Aggregatzustand bei Temperaturen aus dem Kühlfach der lokalen Frittenbude. Ich habe die Reifen mit den Nägelchen hier in Bargteheide ausprobiert, wie auf Schienen ohne Zurück bleiben, bitte.

Das heute außen alles neu ist, zeigt schon der Veranstaltungsort. Die ESK-Regeln sagen, er solle im Berliner Ring liegen. Die Berliner haben wohl einen Bahn-Ring um das Zentrum, damit keiner zurück bleibt, bitte, weil es keine richtige Fahrtrichtung gibt. Das kennt der gemeine Hamburger nicht.

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Und dann werden Startnummern ausgegeben, inklusive Transponder. Im Vorfeld schon hart diskutiert, die ESK-Regeln sagen wenig zu Ethik. Überrollt der Fortschritt die Eisenschweine wie die Walzstrasse die Bramme?

Und der Startplatz hat kostenfreie Parkplätze für Personenkraftwagen (Pkw). Außen alles neu, innen treu.

Ja, die Veranstaltung ist nicht gemeldet, die Strecke selbst abgesteckt, der Tresen gefüllt mit warmen Getränken, ein Feuer erwärmt die „unsportlichen“ und z. B. 2beers schont sich heute für sommerliche Gelüste, er spart sich die Körnchen und wer ist besser als Rennleiter geeignet, als er? Wie gewohnt wird auf Grund der hohen Starterzahl die Reisezeit auf 40 Min. und eine Runde festgelegt. Der Letzte darf an den Tresen und sich ein erstes Stützgetränk gönnen, für ihn heißt es: Zurück belieben, bitte.

Der Kurs ist anspruchsvoll, sehr Anstiegs- und ohne Spruch, voll Technik. Liegt in einer der so wenigen grünen Oasen Berlins. Mir fällt nur noch Brandenburg ein.

Die Kaderelite von der DM letztes Wochenende in Bad Salzdetfurth ist mit dabei, vermisst wird J-Coop, letztjähriger Seriensieger. Bei so viel Energie gebe ich alles, was reicht, um nur vom späteren Sieger überrundet zu werden. Das auch nur zwei Runden vor Schluss. Keine große Leistung, aber genug für ein Listung im ESK-Archiv mit Punkten. Ja, ich habe Eiszapfen geschwitzt.

Die Zeit der letzten beiden Runden der tapferen Helfer des Klauses S. nutze ich für Bilder, obwohl eine Fotografin die Runde macht. Als ich in den Hafen zurück komme, wird gerade auf die Parkordnung hingewiesen. Das Ergebnis steht, wohl als einmaliges unwiederholbares Ereignis. Treue wird auch den Matjes gehalten. Lecker auf Brötchen mit Zwiebeln und gefrorenen Gurkenscheiben. Jetzt wird auch klar, warum es im Winter keine Feinkost-RTFs gibt.

Das ESK hat nach außen hin viele Neuerungen gezeigt, aber innen wird treu dem Klaus Störtebeker als Cup gedacht. Das wird immer in meinen Gedächtnis zurück bleiben, bitte.

ein paar Bilder mehr: Klick!

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