Monatliches Archiv für Dezember, 2011

Nach Osten…

Moarkus, der Motor der Karlshorster Zelle des ESK, hatte Geburtstag. Da er schon (fast) alles hat und er nach eigener Aussage: „ich kenne die Müggelberge, die Kranichsberge sowie die beiden mächtigen Flusstäler der Wuhle und der Erpe“ kaum etwas von der Weite vor den Toren Berlins ahnt, bot es sich an, eine Tour im klassischen Stil zusammenzustellen. Start war in Karlshorst und in Richtung Osten sollte es gehen. Dort liegt irgendwo Frankfurt an der Oder.


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Frühsport mit Frühschoppen

Vor nunmehr 6 Jahren kauften sich zwei (damals) junge Männer unabhängig von einander fast identische Räder und lernten sich kurze Zeit später kennen. Viele Stunden verbrachten sie gemeinsam auf dem Rad, ferne Gegenden bereisten sie, dem Gegenwind trotzend. Über die Jahre veränderten sich die die häuslichen Gemeinschaften durch Zuwachs, so daß die gemeinsamen Stunden weniger wurden. Doch ab un dzu muß es sein.

Und so auch am vierten Advent. Ein Anruf bei Schosse, die Abfahrt wird auf 8:30 terminiert, Pünktlichkeit ist eine Zier, los gehts. Die Wege sind voller Pfützen, das Geläuf ist tief, die Temperatur wohl für die Jahreszeit zu mild, die Stimmung bestens. Dazu noch die erste Fahrt mit dem neuen Bock im Gelände, herrlich. Über Summt und Gorinsee wieder nach Pankow, den Frauen wurde die Heimkehr für 12:00 mittags versprochen. Doch wir sind schon früher da, und so bleibt noch Zeit für eine Molle in der Weinstube.

Ach wie herrlich ist die Stätte der Gastlichkeit, eine Zeitreise in die Wochenenden unserer Väter und Großväter. Die Schankstube ist voller Menschen, Männer und Frauen. An mehreren Tischen wird Skat gespielt, kalte Spirituosen fließen ölig in befrorene Gläser. Der Dunst von kaltem und neuen Tabakrauch schwängert die Luft, der Oldiesender reicht dazu die passenden Weihnachtslieder. Blubbernd steigt der Husten aus geteerten Lungen von Menschen, die seit einem halben Jahrhundert rauchen. Daheim würde ich nicht erklären müssen, daß ich in der Kneipe war, man würde es sofort und unmißverständlich riechen. Und keine Spur von Brunch, Teelichtern oder Kaffeespezialitäten mit unaussprechlichen Namen. Nach 3 Runden Bier rückt die Mittagszeit näher, „Neun sechzig, bitte!“ „Für jeden?“ fragt Schosse ungläubig. „Für allet.“ kommt die Antwort.

Fazit: Radfahrn wird überbewertet, Frühschoppen ist eine grandiose Erfindung, die leider immer mehr in Vergessenheit gerät.

1000 Meter ab PräpelEck


Freitagabend, Didi A. Senftenberg braucht eine Inspiration. Nachdem er die gesamten Tapeten und auch die Makulatur im PräpelEck abgerissen hat, nimmt er noch ein letztes Bier von Bine -die sich in den Feierabend verabschiedet- und geht mit einem Gruß in die Nacht hinaus. Die Glocken leuten gerade, es ist 18:00. Da der Durst noch nicht gestillt ist, wird dem „Zu uns bei Carmen und Frank“ in der Soldiner Strasse ein Besuch abgestattet.
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Geburtstagscross Berlin (Bericht von Anneke)

Vor ein paar Wochen lief mir Twobeers, außerhalb von HFS, im World Wide Web über den Weg. Ein unbezwingbarer Drang zur Kontaktaufnahme überfiel mich. So gingen ein paar kurze PN’s und Mails hin und her und, wie konnte es anders sein, es kam die Frage ob ich denn nun zum Störtebeker Cup komme. Meine Reaktion: Er möge mal zu einer derben Crosstour einladen, dann können wir gerne über eine Reise nach Berlin reden. Und die Einladung kam postwendend: „Am 1.12. macht der ESK eine Tour von 100km. Wenn Du lange bei Kälte durchs Gelände fahren möchtest und keine Angst vor dem Klappspaten zeigst, dann bist Du bei uns richtig.“ Der erste Dezember? Das ist ein Donnerstag. Da hat sich Twobeers wohl vertan? Nein, hat er nicht denn: „Am ersten Dezember habe ich Geburtstag. Also gibts eine lange Tour und danach ein gemütliches Beisammensein (mit zwei Bier).“

So kamen wir zu einer Geburtstagseinladung wie es sich ein Radsportler nicht besser wünschen kann. ‚Geburtstagscross Berlin (Bericht von Anneke)‘ weiterlesen …

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[KSCG 2011/12] – Der 2. Lauf – Parkaue

K.S.G.C. Parkaue

Die rote Kuh wurde gerade wieder flott gemacht. Von den Planken schrubbten die Jungmänner das Blut des letzten Kampfes. Überall im Land hatte sich die Kunde verbreitet, dass Klaus den Kaperbrief in den Händen hielt, um zusammen mit seinen Likedeelern neues Unheil zu verbreiten.

Wer traut sich mit dem alten Klaus auf große Kaperfahrt zu gehen?

Treffpunkt: Samstag, 10.12 um 12:30 Uhr in der Parkaue (Lichtenberg)

2. Lauf

Und nicht vergessen: weren Godes vrende unde al der werlt vyande