L’Eroica 2011 – Tag 1

Mittwoch 4:00. Für mich keine ungewöhnliche Ziet, um den Tag zu beginnen, doch diesmal mußte viel Gepäck bewegt werden. Nach einem Frühstück wurde der Seesack geschultert und das Rad geschoben. Wie anstrengend! Mal versuchen zu fahren. Geht doch. Und schon nach 500m den Bahnhof erreicht, die Griffbänder des Seesackes sind unterm Sattel, die Schuhe in den Pedalriemen und fast ist die Reise schon wieder beendet.

Doch auh Treptow wird erreicht, das Reisemobil fährt vor und das Verstauen von 6 Rädern, 6 Personen und reichlich Gepäck beginnt. Skeptisch sind alle, selbst der, welcher gerade noch von Vito auf Sprinter umgebucht hat. Eine Meisterleistung deutscher Verpackungskunst nimmt hier ihren Anfang und noch vor 7:00 sind wir auf der Autobahn.

Gefahr- und ereignislos erreichen wir Bozen und damit einen großartigen Beweis für italienische Städteplanung. Wir müssen mehrere Runden auf einem Parkplatz drehen, um von der Mautstelle Richtung Girlan zu kommen. Das Navi weist uns den Weg und dieser endet im steilsten Stück eines Weinberges, dank eines hilfsbereiten Einheimischen dürfen wir auf seinem Hof wenden. Wieder hinab und den Straßenschildern gefolgt, erreichen wir schnell unsere Herberge, einen Bauernhof aus dem 14. Jahrhundert. Grandiose Aussichten, sommerliches Wetter, beste Laune. Und eine Einladung zu meiner ehemaligen Wirkungsstätte, der Kellerei. Einer Führung durch die Keller folgt eine Verkostung und wir lernen ein neues Wort: Katerpisse auf italienisch. Passt auf alles und hört sich gut an. Und Staub kontrolliert seitdem ständig den Glyceringehalt des gereichten Weines.
Stunden später, nach einem herrlichen Essen und noch mehr Wein gehts ins Bett. Der erste Tag ist geschafft und damit auch der längste Teil des Weges.

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3 Antworten auf “L’Eroica 2011 – Tag 1”


  • Das ist Schmutz auf der Linse* – das geht ja mal nicht!

    Ansonsten ist es schön von eurem Ausflug zu lesen und ich kann die Fortsetzung kaum erwarten. :)

    * Letztes Bild, oben links

  • twoobeers: „Eine Meisterleistung deutscher Verpackungskunst“ Mille grazie, gerne doch.

    Pipì di Gatto löst „ich muss mal den Acke machen“ ab und wird fürderhin immer eine jede Pinkelpause verkünden oder verlangen.

  • Was erlaube,

    die sensationslüsternd geifernde Menge soll mit solch einem Mini-Teaser bei Laune gehalten werden? Wo bleibt, verdammt nochmal der Scheißbericht? Womit haben wir dieses Hinhalten verdient, da wir nun seit fast einer Woche ohne Unterbrechung vor den Volksempfängern ausharren?

    schosse

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