Monatliches Archiv für Mai, 2011

[23.6.] Paartanz zu Fronleichnam

Und so ergeht der Erlass von Urban IV:

Daher tun Wir Euch kund und ermahnen Euch im Namen des Herrn und durch diese apostolische Anordnung, wir befehlen Euch kraft des heiligen Gehorsams und schärfen Euch ein, alle Jahre am fünften oben benannten Wochentag ein so herrliches Fest in allen Kirchen und Orten Eures Bistums feiern zu lassen. Weiter befehlen Wir Euch, Eure Untergebenen durch Euch und andere zu ermahnen, sich Sonntags vorher durch eine vollkommene und aufrichtige Beichte, durch Almosen, Gebete und andere gute Werke, welche an diesem Tage des allerheiligsten Sakramentes Gott wohlgefällig sind, sich so vorzubereiten, daß sie dasselbe mit Ehrfurcht genießen, und dadurch eine neue Vermehrung der Gnade erlangen können. ‚[23.6.] Paartanz zu Fronleichnam‘ weiterlesen …

Jubiläumstour

Heute ist irgendein ESK-Jubiläum, oder? Wie ich darauf komme?
Eigentlich wollte ich nur eine kleine Feierabendrunde drehen, da ich ein wenig früher Feierabend machen konnte…
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Springbreak 2011

Frühling kommt mit Macht!

blauer Himmel
warme Briese
gelbe Wände
grün wo vorher braun

Frühling kommt mit Macht!

Pollen fliegen
Nasen jucken
und trotzdem

Räder rollen

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Kuchenrunde oder auf ein Bier nach Fojtovice

Legendär sind mittlerweile die Kuchenrunden von Acke. Kurz auf dem Rad sitzen, nicht transpirieren und dann gemütlich im oder noch besser vor dem Café in der Sonne sitzen und Kuchen essen. Das will ich auch mal, einzig die Handwerkskunst der Berliner Bäcker wirkt abschreckend.

Da kommt eine Einladung vom Mitstreiter, er wolle uns mal seine sächsische Heimat zeigen. Morgens Männer und Räder ins Auto, nach Dresden, ausladen und los. Abends zurück. An einem Mittwoch. Und so trafen wir uns gestern um 6:30 am Treptower Park und verpackten die Räder. 3 passten in den Kofferraum, mit viel quetschen hätte vielleicht auch das vierte noch reingepasst, doch so kam meins (weil am größten) an die Heckklappe. Wir fuhren in die Sonne und um 9:00 saßen wir in Dresden auf den Rädern. ‚Kuchenrunde oder auf ein Bier nach Fojtovice‘ weiterlesen …

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Klimawandel

Donnerstag, 12. Mai. Der Wetterbericht kündigt eine leichte Abkühlung an, die sommerlichen Temperaturen der letzten Tage sollen nicht mehr ganz erreicht werden.

8:47 Bismarckstrasse. Vor mir fährt ein Herr im Anzug auf einem klassischen Herrenfahrrad. Seine Reifen machen komische Geräusche. An der Ampel kann ich es erkennen. Er hat Spikereifen aufgezogen. Darauf angesprochen sagt er, daß er hoffentlich am Wochenende dazu kommt, diese gegen Sommerschlappen zu tauschen. Wenn das mal nicht zu spät ist….

Buckow mein Buckow

„Und weil der Mensch ein Mensch ist…“

…drum muss er auch nach Buckow bitte sehr!

Freitagmorgen, Sonne satt den ganzen Tag und keine Lohnarbeit. Die schönste aller Schweizen – die märkische – ruft und ich folge ihrem drängenden Geschrei. Nachdem die morgendliche Kälte durch die unbändige Kraft der Sonne hinweggebrannt wurde, besteige ich mein tschechisches Aluminiumgeröhr und begebe mich auf Pilgerfahrt in meinen märkischen Lieblingsort um dort nach einer Bierpause die schier unglaublich lange Rampe mit ihrer berühmten Doppel-S-Kurve zu bezwingen.

Der direkte Weg ist nicht immer der schönste, so führt mich der Meine mich am berühmten Malchower Metzger vorbei führt dann über Börnicke und Schönfeld nach Werftpfuhl um die B158 zu kreuzen. Brechts Einheitsfrontlied, vertont von den Scherben, auf den Lippen quere ich den Wald rund um den Gamengrund. Die fordernden Rhythmen lassen mich die Wellen im Wald wie im Fluge übersprinten und alsbald Prötzel und später Waldsieversdorf passieren.

Weltgrösstes Anbaugebiet von Mavicschuhen

Weltgrösstes Anbaugebiet von Mavicschuhen

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Staubi erklärt die Welt Teil 191

Staubis Antwort zu Ackes Andeutungen, beim ESK Harzsturmwochenende nur mit dem Straßenrad in die Fränkische Schweiz zu reisen:

„Rennrad fahr ich bei Radrennen. Das hier ist etwas grundlegend anderes…“

Pantani lebt!

Das ist eigentlich die größte Erkenntnis des vergangenen Samstag. Wir saßen im Zug auf der Rückfahrt von Templin nach Berlin und in Oranienburg sahen wir ihn, immer noch glatzköpfig, immer noch im komplett gelbem Mercatone-Uno-Dress schob er ein altes Bianci-Tourenrad in lila über den Bahnsteig. Gut sah er aus, auch wenn Jan Ullrich derweil leichter sei dürfte. Doch Will wußte, daß Pantani derzeit die Trainingszügel schleifen läßt und sich hauptsächlich um sein Geschäft mit italienischer Schuhmode kümmert.

Außerdem kamen wir einem groß angelegten Subventionsbetrug auf die Spur. Der bauernschlaue Uckermärker pflanzt Butterblumen in großem Stil an. Der Städter fragt nach Sinn und Zweck. Und der erschließt sich erst bei intimen Kenntnissen der EU-Agrarsubventionen und dem Einsatz modernster Technik. Ein jeder Bauer muß angeben, was er im nächsten Jahr anbaut. Dies wird per Satellit überprüft. Nun kann der Satellit aber das gelb blühende Rapsfeld von der gelben Butterblumenwiese nicht unterscheiden. Und schon gibts für die Sumpfwiese reichlich Geld und der Bauer kann sich wieder seiner Freizeitbeschäftigung hingeben…


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