20-10-20 – und was aus langen Plänen alles werden kann…

Freitag, 18.06.2010:
Wegen der frühen Anstoßzeit unsere Nationalelf in Südafrika soll es heute nur eine kurze Tour geben. Kurz und knackig heißt die Devise. Das das in und um Kassel überhaupt kein Problem ist, daran zweifele ich nicht mehr. Leider kann mein Kumpel Markus der Tour heute nicht beiwohnen, er muss sich zunächst einen lästigen Schmarotzer namens Zecke entfernen lassen. Dafür kann er uns einen guten Platz in einer Kneipe sichern.

Ich starte am Bahnhof Wilhemshöhe, bereits die ersten Kilometer nach Mulang begrüßen meine müden Beine mit Höhenmetern satt. Ich kreuze das Druseltal und fahre immer entlang des E-Weges. Nächstes Ziel ist die Teufelsmauer, danach genieße ich den traumhaften Blick vom Hirzstein.


Ausblick vom Hirzstein

Da die Zeit doch schon weiter fortgeschritten ist als mir lieb ist, gerate ich leicht unter Zeitdruck. Von meinen weiteren Zielen will ich auch nicht abrücken und so heißt es drücken.


Teufelsmauer

Nach dem Herbsthaus wartet der Anstieg zum Hohen Gras, die Rampe ist mir noch von einer vergangenen Tour ein Begriff. Ich denke nur an das pünktliche Aufschlagen zum Anpfiff und pumpe hoch. Zum Glück ist das Hohe Gras bald erreicht, immerhin über 605m ü. NN hat der höchste Punkt im Habichtswald. Sogar einen Skilift gibt es hier oben und eine Dependance des Alpenvereins. Leider habe ich für einen Einkehrschwung zum Meisterpils keine Zeit und setze meinen Weg fort,


Hohes Gras

Nächster Punkt auf meiner kurzen Habichtswaldrunde ist der über die hessischen Grenzen hinweg bekannte Herkules. Ein imposantes Bauwerk hat sich hier der Landgraf Karl erbauen lassen. Das gesamte Kunstwerk Herkules, Bergpark und Schloß Wilhelmshöhe ist einfach wahnsinnig beeindruckend. Vom Herkules bis zum Bahnhof Wilhelmshöhe verliere ich über 300m an Höhe – und das in nur wenigen Minuten Fahrzeit. Hammer!!!


Herkules und ich


Blick auf Kassel


Profil

Dann bin ich auch schon wieder im Herzen der Stadt und frisch geduscht wartet bald das erste Bier und Fußball auf mich. Leider hält das Spiel nicht den Erwartungen stand, dafür tröste ich mich mit den herrlichen Eindrücken der letzten drei Tage. Meine kleine Habichtswaldrunde hatte bei gerade mal knapp 30km fast 700 Höhenmeter, Insgesamt kann man Kassel als Bikelocation definitiv das Prädikat wertvoll verleihen. In allen Himmelsrichtungen gibt etwas zu entdecken, einfach klasse!!!

Am Schluss noch ein Dankeschön an unsere Gastgeberin Ivonne für die gute Unterbringung.

Hier gibts noch mehr Bildmaterial

Suchbegriffe

Seiten: 1 2 3

4 Antworten auf “20-10-20 – und was aus langen Plänen alles werden kann…”


  • Ach Darki, wenn ich deine Fotos so sehe bekomme ich großes Heimweh nach meinem schönen Nordhessen. Dort, wo meine Ahnen ruhen und wo einst meine Wiege stand hat der liebe Gott wirklich ein schönes Fleckchen Erde geschaffen.

  • schöne tourbeschreibungen, danke für den bericht. in der fränkischen hättet ihr auch viel spaß gehabt, das wetter hat gehalten, wenn auch nicht so sonnig.

    wegen einer zecke nicht zum dienst angetreten? na sowas!
    hohes gras – ist das ein kifferclub?

    weitermachen …

  • Hey Darki, schön sieht es aus auf den Pfaden am Stausee. Danke für Bericht und Bilder!
    Mischi

  • Servus,

    wollte schon die ganze Zeit mal geschrieben haben! Hab gestern den Bericht bei servus tv über den Ötzi gesehen und dann mal wieder auf eurer Seite gestöbert.

    Euer Ausflug nach Kassel ist ja nun schon ne Weile her und vielleicht schaut ihr ja mal wieder hier bei uns vorbei. Falls ihr nun mal wieder hier am Herkules seit könnt ihr euch ja mal bei mir melden oder hier mal reinschauen : http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=266360&page=141
    Es lässt sich sicher ne schöne Runde mit einigen Locals organisieren.
    Ich bin auch ab und an mal in Berlin, spätestens wieder zum Velothon!
    Grüße kasimir

Hinterlasse eine Nachricht